Hallo,
unsere Inti läuft jetzt seit über einer Woche. Das ist natürlich noch nicht so lange (die letzte hat auch einen Monat gedauert), allerdings lässt sich bereits eine Tendenz erkennen... leider in die falsche Richtung.
Also, erstmal die Situation:
Das alte Rudel (ca.1 Jahr):
Petit, das Oberwusel (würde als Mensch wahrscheinlich schon lange Ritalin bekommenNur für Mitglieder )
ihre Schwester Fuebin (wuselt und spielt mit ihren Menschen... und hat sich noch nie aktiv an einer Inti beteiligt)
Leo, die kleine Flutschige und
ihre Schwester Tikki, vorsichtig gegenüber Menschen, aber neugierig und verspielt zu Mitratten.
Dazu kommt jetzt Tequila, ein stattlicher Kastrat (seit reichlich zwei Monaten), etwa doppelt so schwer wie die Mädchen und gleich alt. Er sitzt schon seit ein paar Monaten alleine (hab ihn aus dem TH), war aber ursprünglich mit seinem Bruder zusammen und kennt damit prinzipiell rattige Gesellschaft. Vom Charakter her ist er ein ganz ruhiger, der wahrscheinlich 24 h am Tag schlafen würde, wenn er nicht ab und zu mal essen müsste. Nur für Mitglieder Wenn man ihm zu sehr auf den Senkel geht, kneift er schonmal zu und einmal hat er mich auch richtig gebissen.
Die Inti lief bisher folgendermaßen ab: Die "Unterratten" haben Tequila entweder ignoriert (Fuebin) oder richtiggehend an ihm geklebt. Das hat den Dicken eher genervt, und nach einer Weile fängt er immer an, sie zu kneifen, wenn sie ihn nicht in Ruhe lassen. Blutig war das bisher noch nicht und bleibt hoffentlich auch so.
Chefin Petit ist dem Dicken kämpferisch weit überlegen und zeigt das auch gerne. Sie borstelt sich auf die doppelte Größe auf, wenn sie ihn das erste Mal am Tag sieht, und beruhigt sich erst, wenn sie ihn schon einmal auf dem Rücken hatte. Das sieht wild aus, ist aber bisher ohne Blessuren abgegangen. Leider sieht der Dicke überhaupt nicht ein, dass die halbe Portion Rudelchef bleibt. Die anderen hat er schon öfters unterworfen und hat sich anfangs auch gerne mit Petit angelegt... eben erfolglos. Nun rennt er immer einfach vor ihr weg. Und weil sie ja nicht soviel Platz beim Rennen haben im kleinen Flur, rennt er eben im Kreis und Petit hinterher. Am Anfang haben noch alle schon zusammen Brei geschlabbert, mittlerweile traut er sich nicht mehr ran. Das fing damit an, dass er sehr weit weg von Petit blieb, und hat sich jetzt dahin gesteigert, dass er sich nichtmal neben der vollkommen unbeteiligten und harmlosen Fuebin zu fressen traut.
Sollte man sie vielleicht noch öfters zusammen lassen, also vielleicht zweimal am Tag, damit sie sich aneinander gewöhnen? Oder reißt das nur noch mehr ein (der Dicke ist nach jedem Treffen immer fertig und froh, wieder in seinem Käfig zu sein). Auch scheint Tequila von der bloßen Anzahl der Mädels genervt zu sein. Gestern wollten nur Petit und Fuebin raus, was den Dicken scheinbar weniger zu schaffen machte. Vielleicht wäre es besser, einen Teil der Treffen alleine mit Petit abzuhalten?
Das Blöde an der Sache ist noch, dass Petit wohl in absehbarer Zeit operiert werden muss wegen eines kleinen Tumors an der Seite (frisch entdeckt, war gerade beim TA). Die OP wird so lange es geht hinausgeschoben, weil die Ärztin aufgrund von Petits chronischer Erkältung das Narkoserisiko für hoch hält. Frisch operiert wäre es wohl zu viel für sie, sich mit dem Intistress herumplagen zu müssen. Nur für Mitglieder Habt ihr irgendwelche Vorschläge?



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