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Thema: Zoodiskussion [abgetrennt von Mein Tag im Zoo]

  1. #21


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    Standard AW: Zoodiskussion [abgetrennt von Mein Tag im Zoo]

    Hi nochmal,

    soweit ich weiss, soll das Elefantengehege in den Rosensteinpark hineingebaut werden. Also sprich, dass ein kleines Stück Rosensteinpark zu Wilhelma-Areal werden soll, was ich absolut befürworten würde. Aber die Stadt Stuttgart möchte dieses Gebiet erst an den Zoo abgeben, wenn der Tunnel (anlässlich Stuttgart 21) gebaut ist. Wenn S21 also nochmal gekippt werden sollte (wo ich grundsätzlich eben auch dafür wäre), dann hätte dies leider auch die Konsequenz, dass es keinen Platz für das Elefantengehege gäbe. Aber selbst wenn S21 durchgedrückt wird, dann ist der Tunnel erst 2020 fertiggestellt. Das Elefantengehege ist also lange nicht so sicher, wie Du scheinbar glaubst. Und so lange müssen die Elefanten noch auf dem Mini-Fleckle rumstehen, das ihnen momentan zur Verfügung steht. Für die Raubkatzen, die (mit Ausnahme der Leoparden, die ja ein recht großes Wiesenstück haben) ist allerdings noch überhaupt nichts geplant, nichtmal langfristig. Das finde ich sehr, sehr schade...

    Wegen dem Schaubauernhof: Ich weiss, dass die Stadtkinder sich sehr von der Lebensmittelproduktion entfremden und finde es gut, dass sie auch mal die "normalen" Nutztiere, wie Ziegen, Rinder, Schweine und Hühner live sehen können. Aaaber mit Verlaub ist die Wilhelma dazu nicht der richtige Ort, denn auch dort wird eine Realität vorgegaukelt, die es so nicht gibt. Die echte Lebensmittelindustrie sieht eben völlig anders aus! Klar, dass man seine Schulklasse nicht mitnehmen kann in einen konventionellen Mastbetrieb (weil das die meisten Kinder seelisch auch gar nicht verkraften würden, da die Tierquälerei dort erst richtig bewusst wird). Aber es gibt viele Nur für Mitglieder, die Schulklassen anbieten, einen Tag dort zu verbringen. Dort dürfen die Kinder dann auch mal mithelfen beim Tagesgeschäft und sehen WIRKLICH, wie es auf einem Bauernhof zugeht. DAS ist doch viel sinnvoller, als in der Wilhelma mal ein Schwein gesehen zu haben. Wäre das nicht mal was für Deine Schüler?? Da wäre der Klassenausflug schon fix und außerdem könntest Du das schön einbinden in die Unterrichtseinheit zu artgerechter Tierhaltung, die Du hoffenltich immer noch machst.

    Stimmt, die meisten Zoos würden gerne etwas ändern an ihren Gehegen, aber ihnen fehlen die Mittel und der Platz. Da ist die Wilhelma nicht allein mit dem Problem. Das streite ich auch gar nicht ab. Aber andererseits... Wenn hier ein Neuling auftaucht, der sagt, er hätte leider eine zu kleine Wohnung und kann seinen künftigen Ratten deshalb nur einen Käfig anbieten, der nur 60 statt 80 cm hoch ist, weil er keine Möglichkeit hat, den Käfig anders zu stellen, dieser potenzielle Halter sich aber ansonsten super gut kümmert und sehr liebevoll mit den Tieren umgeht, dann wird dieser Halter (meiner Meinung nach auch zurecht) darauf hingewiesen, dass er keine Ratten halten sollte, weil er nicht in der Lage ist, diese artgerecht unterzubringen und dass es purer Egoismus wäre, wenn er sich trotzdem Ratten anschafft. Warum gilt dieser Grundsatz nicht auch für einen Zoo? Nur weil es eine öffentliche Einrichtung ist, die unter anderem auch Tierschutzprojekte fördert? Oder weil man selber eben auch gerne mal in Zoo geht (also auch Egoismus)? Eigentlich sollte man doch sagen, dass es besser wäre, wenn die Wilhelma einen Teil der Tiere abgibt, dafür aber den Rest artgerecht hält, indem die angrenzenden Gehege zur Verfügung gestellt werden. Also quasi, wenn man nicht Jaguar, Panther, Leopard, Gepard usw. hält, sondern nur noch den Jaguar, der dann aber alle 4 Gehege für sich bekommt? Oder wenn ein Teil der Tiere in den (für Besucher unzugänglichen) außerhalb von Stuttgart liegenden Betriebshof verfrachtet werden und dort mehr Platz bekommen. Also ist es eben doch eine Frage, wie attraktiv man für den Besucher sein will und das Wohl der Tiere wird doch hintenan gestellt.

    Naja, wie gesagt, am Montag war ich mit meiner Mutter dort und bin seither sehr gemischt-gefühlig. Auch wenn ich die Wilhelma selber sehr gerne mag und gerne hingehe - aus purem Egoismus!

    Okay, nun muss ich aber los zu meinem Kompaktseminar über Metaphysik - mein letztes Seminar vor den FERIEN *jubeljubel*

    Grüßle,
    Jasmin

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  3. #22


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    Standard AW: Zoodiskussion [abgetrennt von Mein Tag im Zoo]

    [FONT=Comic Sans MS]Es gibt auch Zoo´s, die sich für den Schutz der Tiere einsetzen und ihr Geld trotzdem mit Besuchern verdienen. Zum Beispiel eine Bärenauffangstation. Dort kommen geschunde Zirkusbären oder Versuchstiere hin. Sie können nicht mehr ausgewildert werden, aber in diesen Zoo´s können sie ein besseres Leben führen als vorher.
    DAS finde ich auch gut, absolut unterstützenswert. Das ist ja im Prinzip das gleiche wie ein Tierheim oder wie eine Pflegestelle.
    Ich bin z.B. ein großer Fan von Schildkröten und möchte auch unbedingt gern mal auf diese Farm auf dieser einen Mittelmeerinsel (hab den Namen vergessen), wo Schildkröten, die vom Aussterben bedroht sind, gefüttert und außerdem bei der Brut und Aufzucht ihrer Jungtiere vor Fressfeinden geschützt werden.
    Nur für Mitglieder

    Was ich halt nicht mag, sind Zoos, in denen das hundertste "süüüße" Tierbaby präsentiert wird, das durch seine Geburt zu einem Dasein in lebenslanger Gefangenschaft verdonnert ist. Auch Eisbären, deren artgerechte Umgebung zugegebenermaßen sprichwörtlich "wegschmilzt", haben so etwas nicht verdient, da muss es andere Wege geben.

    Die Sache mit der Futtertierhaltung sehe ich auch so, das ist eben tragisch. Aber wir selbst wiederum lassen für unsere Haustiere auch andere Tiere töten - für's Rattenfutter, Hundefutter, Katzenfutter, etc. Selbst wenn wir unsere fleisch- oder allesfressenden Tiere aus dem Tierheim haben, ernähren wir sie ja (meistens) nicht vegetarisch, ergo müssen auch für diesen "guten Zweck" andere Tiere sterben. Das ist leider auch bei unterstützenswerten Auffangstationen nicht anders.
    Wenn jedoch das ansich schon so tragisch ist, warum dann die ganze Sache durch gezielte Zucht (sowohl im Zoo als auch in der Haustierhaltung) noch verschlimmern??


    Liebe Grüße,
    Rowe


    PS.:
    Dass das Mutter-Kind-Verhältnis bedacht wird, finde ich super. Bei Knut ging das allerdings nicht, wenn ich mich recht erinnere, oder? Hatte ihn seine Mutter nicht sowieso verstoßen?

    PPS.:
    [Klugsche*ßmodus]
    Es heißt "vegan", nicht "veganisch"... Nur für Mitglieder
    [/Klugsche*ßmodus]

  4. #23


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    Standard AW: Zoodiskussion [abgetrennt von Mein Tag im Zoo]

    Hi Rowennah,

    es geht mir nicht ums Töten an sich - ich esse auch Fleisch und für mich müssen also auch Tiere sterben. Mir geht es um die Lebensbedingung, unter denen die Tiere, die für mich sterben müssen, gelebt haben. Und die müssen einfach stimmen - zumindest müsse nes Freilandtiere mit kurzem Transportweg zum Schlachthof sein!

    Für das Rattenfutter habe ich aber noch keine Lösung, da es leider kein Biofutter für Ratten gibt und ich deshalb einfach Rattima füttere. Da gebe ich Dir also Recht.

  5. #24


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    Standard AW: Zoodiskussion [abgetrennt von Mein Tag im Zoo]

    Huhu,

    ich sehe da schon einen Unterschied, wenn es sich um eine Auffang-/Auswilderungsstation handelt und die Tiere einen guten 'Gnadenbrotplatz' erhalten, bzw. ihrem natürlichen Lebensraum zugeführt werden.
    Bei vielen Tieren wären in diesem Sinne Artenschutzprogramme vor Ort, also ihrer eigentlichen Heimat, einfach geeigneter.
    Nur leider ist das immer wieder mit vielen Problemen, nicht zuletzt der finanzieller Mittel, verknüpft.
    Vom sogenannten Artenschutz auf Teufel komm raus, bei dem keine Chance besteht, daß die Tiere ihren natürlichen Lebensraum wiedererhalten, halte ich hingegen nichts.

    Aber bei den meisten Zoos handelt es sich ja nicht um Auswilderungsprojekte o.ä., sondern es geht eben darum, die Tiere 'vorzuführen'.
    Wobei meiner Meinung nach auch oft ein falsches Bild präsentiert wird, da dem 'wie süüüß' und Attraktions-Faktor einfach der Vorzug gegeben wird.
    Umso schöner, wenn dies nicht überall die Regel ist.

    LG

  6. #25


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    Standard AW: Zoodiskussion [abgetrennt von Mein Tag im Zoo]

    Hallo Jasmin

    Mal kurz OT ...

    Aber es gibt viele Nur für Mitglieder, die Schulklassen anbieten, einen Tag dort zu verbringen. Dort dürfen die Kinder dann auch mal mithelfen beim Tagesgeschäft und sehen WIRKLICH, wie es auf einem Bauernhof zugeht. DAS ist doch viel sinnvoller, als in der Wilhelma mal ein Schwein gesehen zu haben. Wäre das nicht mal was für Deine Schüler?? Da wäre der Klassenausflug schon fix und außerdem könntest Du das schön einbinden in die Unterrichtseinheit zu artgerechter Tierhaltung, die Du hoffenltich immer noch machst.
    Mit größeren Schülern wäre das prima, mit den Kleinen zwecks "Mithelfen" problematisch. Da reicht es mir schon jedes Mal, wenn ich mit den Zweitklässlern Pferdestallmisten gehe (die sind kräftemässig noch net so dolle).Nur für Mitglieder Zur Nutztierhaltung habe ich gute Kontakte zu einem Hühnerverein am Ort meiner Schule, wohin wir dann auch immer einen Ausflug machen.

    Den Schaubauernhof in der Wilhelma schauen wir nur so nebenbei an. Denn v.a. geht es um die Eisbären ("Der kleine Eisbär" ist ein Hit in der Kinderliteratur) und um die Zebras und Pinguine, die ich ausführlich im Sachunterricht behandle. Wie man es dreht und wendet: dazu kommt man um die Wilhelma nicht drumrum.

    Aber wie gesagt: das ist prima für die Fünftklässler z.B. mit den Biobauernhöfen (da steht das Thema Nutzvieh schwerpunktmäßig im Lehrplan).

  7. #26


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    Standard AW: Zoodiskussion [abgetrennt von Mein Tag im Zoo]

    Huhu! Nur für Mitglieder

    Die "Futtermittelproduktion" ist wohl nicht die beste im Zoo. Ich glaube, ich werde dieses Thema aber nicht mehr aufgreifen, weil ich dazu eine sehr radikale Einstellung habe und mir hier keine unnötigen Feinde machen möchte... Nur für Mitglieder
    Ich habe übrigens selbst schon mal ein Futterküken aus einem Vogelpark geklaut und es dann an einen Mann weitergegeben, der Küken aufzieht. Wenn mir so ein Tierchen in die Finger kommt, gebe ich es also nicht wieder zurück...

    Tja, das Thema Geld. Ein Teufelskreis: Ihr wollt schönere Zoo´s mit großen Gehegen, aber ihr geht nicht in Zoo´s, die das gerne (mit eurem Geld) umsetzen würden. Kein Angriff auf eine bestimmte Person hier!!! Aber so ist das mit dem lieben Geld. irgendwoher muss es kommen.
    Ein Zoo, der auswildert, ist super. Aber durch diese Auswilderungen alleine kann er nicht genug Geld verdienen, um im nächsten Jahr wieder Tiere auszuwildern oder größere Gehege zu bauen. Das ist ja das Problem. Und deshalb gehe ich gerne in Zoo´s, die sich Gedanken um ihre Tiere machen, und lasse mein Geld dort, wo es dann in ein paar Jahren für ein größeres Gehege verwendet wird. Aber das dauert nun mal länger, es geht nicht alles auf Knopfdruck.
    Ich finde, wenn man will, dass es die Zootiere besser haben, sollte man die richtigen Zoo´s unterstützen und Geduld haben.

    Grüßlein!

    Edit:
    Das Problem bei einer Auswilderung von Zootieren, die seit Generationen im Zoo leben: Klar würden sie sich an das Jagen und alles gewöhnen... aber nur, wenn die ersten Generationen es überleben, und das würden sie ohne die Hilfe des Menschen garantiert nicht. Und auch dafür braucht man wieder Geld...
    Geändert von Murphy (25.07.2010 um 14:12 Uhr) Grund: Edit

  8. #27


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    Standard AW: Zoodiskussion [abgetrennt von Mein Tag im Zoo]

    Huhu,

    ich mein das nicht böse, aber:
    Ihr wollt schönere Zoo´s mit großen Gehegen, aber ihr geht nicht in Zoo´s, die das gerne (mit eurem Geld) umsetzen würden.
    Mit der Logik könnte man Leute auch dazu bringen, häufiger in den Zooladen zu gehen. Ihr wollt, dass die Tiere dort größere Gehege haben, die Vermehrer ihre Tiere besser behandeln? Dann lasst euer Geld in dem Laden, damit der Besitzer dies auch verwirklichen kann.
    Auffangstationen oder Parks, in denen Tiere ihr "Gnadenbrot" bekommen, finde ich auch gut und besuche ich gelegentlich. Was ich halt nicht unterstützen will, ist die Zucht - ganz gleich, bei welchem Tier, ob es nun Ratten, Hunde, Hühner oder Kamele sind. (Außer bei stark bedrohten Arten, die dann auch wirklich ausgewildert werden, um den natürlichen Bestand zu retten. Das hat aber mit einem Zoo nichts mehr zu tun.)
    Wenn die Gefangenschaft der Tiere einem "höheren Zweck" dient, nämlich des Fortbestands der Art auf lange Sicht, dann unterstütze ich das und spende auch. Wenn die Gefangenschaft nur dazu dient, dass diese Tiere dem Menschen nähergebracht und zum Staunen und Gaffen zur Schau gestellt werden, dann verachte ich das, insbesondere wenn in ein solches Leben noch weitere Individuen hineinproduziert werden, ohne Aussicht auf Freiheit.

    Natürlich kann man Tiere, die seit Ewigkeiten schon im Zoo zu Hause sind, nicht einfach der Wildnis überlassen, das ist klar. Aber wenn man die Nachzucht einstellen würde, könnte man nach dem Tod des letzten Tieres diese Zoos schließen und die Gehege für wirklich sinnvolle Projekte nutzen, wie beispielsweise Auffangstationen, usw.

    Es kommt nicht von ungefähr, dass das ganze Land begeistert staunt, wenn ein Elefanten-, Eisbär-, Nashorn- oder sonstiges Tierbaby im Zoo geboren wird: Nachkommen im Zoo sind bei diversen Tieren tatsächlich selten. Das hat aber ja auch seinen Grund - diese Tiere fühlen sich dort nicht wohl und wollen sich deshalb nicht fortpflanzen. Wozu das auf Teufel komm raus fokussieren? Meiner Meinung nach sollte man gar keine Tiere einsperren, außer es ist zwingend notwendig (Fundtiere, abgegebene Haustiere, usw).


    Grüße,
    Rowe

  9. #28


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    Standard AW: Zoodiskussion [abgetrennt von Mein Tag im Zoo]

    Mit der Logik könnte man Leute auch dazu bringen, häufiger in den Zooladen zu gehen. Ihr wollt, dass die Tiere dort größere Gehege haben, die Vermehrer ihre Tiere besser behandeln? Dann lasst euer Geld in dem Laden, damit der Besitzer dies auch verwirklichen kann.
    Der Vergleich haut nicht hin! Ein Zooladen ist umsatzorientiert und wird nicht größere Gehege und bessere Haltung anzielen, wenn er mehr verdient. Er hat dann einfach mehr Umsatz/Gewinn gemacht.

    Zoos machen heutzutage gezielte Geburtenkontrolle. Deshalb werden nicht unendlich viele Babys geboren - manche Tierarten gibt es in Zoos genug und niemand nimmt die ab. Zoos geben deshalb üblicherweise manchen Tierarten sogar die Antibabypille.
    Geändert von isasophie (25.07.2010 um 18:51 Uhr)

  10. #29


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    Standard AW: Zoodiskussion [abgetrennt von Mein Tag im Zoo]

    Huhu! Nur für Mitglieder

    Rowe, dein Argument mit den Zooläden ist schon nicht ganz verkehrt... Allerdings existiert ein Zooladen wirklich nur, um Geld zu verdienen. Es ist ein Handels-Laden. Zoo´s handeln aber nicht mit ihren Tieren, ich finde, das ist dann schon ein Unterschied.

    Ich finde es ganz gut, wenn man den Menschen Tiere zeigt, die nicht bei uns leben, aber dennoch vom Aussterben bedroht sind. Denn viele Menschen wollen nichts schützen, was sie nicht kennen. Die Menschheit hat generell Angst vor dem Unbekannten, Wilden. Warum also etwas Wildes, Unbekanntes schützen? Soll es doch aussterben, haben wir ein Problem weniger, könnten viele Menschen denken, die nicht so Tierbegeistert sind wie wir.
    Für mich ist ein Zoo eine Art Klassenzimmer. Dort kann ich sehen, welche Tiere es außerhalb Deutschlands gibt und kann etwas über sie lernen. Und wenn ich weiß, wo diese Tiere normalerweise leben könnten, kann ich auch etwas tun, um anderen Tieren dieser Art ein Zooschicksal zu ersparen und etwas für die Lebensraumerhaltung tun (soweit mir das möglich ist...). Vor allem für Kinder finde ich es wichtig, dass sie sehen, riechen und hören , erleben können, welche Tiere es noch außer Hund und Katze gibt, und dass man diese Tiere schützen muss. Nur für Mitglieder

    Grüßlein!

  11. #30


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    Standard AW: Zoodiskussion [abgetrennt von Mein Tag im Zoo]

    Huhu...ich nochmal :P
    Diese Diskussion kann man ja wirklich endlos führen...
    Wäre es denn denn auch gerechtfertigt eine Ratte in einem Glaskasten zu halten.. ok vielleicht zwei weil man ja artgerecht sein will.. nur um meinem Kind und seinen Freunden zu zeigen wie Ratten aussehen? Also mir persönlich wäre es lieber wenn mein Kind noch keinen Löwen gesehen hat und ihn nur von Bildern und Dokus kennt, als dass ein echter Löwe sein Leben lang eingesperrt sein muss..
    Als ich meinen Kommentar zu den Zoobilder abgegeben habe ging es mir ja auch in erster Linie darum, dass ich es nicht verstehen konnte wieso die Rattenzucht hier absolut tabuisiert wird, aber im Gegensatz dazu die Bilder von den eingesperrten Tieren im Zoo ja so hoch gelobt wurden.. aber ich glaube man kann noch endlich drüber quatschen...

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