Hiho
@Rowennah
Neee, mein Beitrag war ganz allgemein gehalten, also du warst nicht gemeint Nur für Mitglieder
Liebe Grüße
Judith

Hiho
@Rowennah
Neee, mein Beitrag war ganz allgemein gehalten, also du warst nicht gemeint Nur für Mitglieder
Liebe Grüße
Judith
Hallo.
Also ich frag mich nun gerade wo soll das aufhören und anfangen. Wenns danach geht Tiere so natürlich wie möglich zu halten warum hab ich dann ne Wohnungskatze?
Und warum habe ich Ratten die nicht raus dürfen das es Lebensgefahr darstellt.
Auch wenn man ganz neutral drüber nach denkt ist es alles menschlicher Egoismus was mit Tieren geschiet. Warum besitzen wir die denn? Weil wir sie haben wollen.
Warum landen sie im Tierheim? Weil einige sie nicht mehr wollen. Warum gibt es Zoos und Tierparks? Weil man Geld machen will, weil die Menschen gerne Tiere beobachten und ihnen nah sein wollen. Oder weil es der Artenerhaltung dient, was ja nun wieder positiv wäre.
Ich bin bei dem Thema hin und her gerissen.
Huhu! Nur für Mitglieder
Ich finde, der Tierschutz im Allgemeinen ist ein sehr zweischneidiges Schwert.
Da gibt es die einen, die z. B. Veganer sind, eigentlich jegliche Haltung von Tieren ablehnen, solange sie nicht einen absolut natürlichen Lebensraum haben als Haus- oder Nutztier.
Dann gibt es welche, die die Natur wieder so herstellen wollen, wie sie früher einmal war. Diese Menschen gefallen mir eigentlich am Besten.
Allerdings können wir die Zeit nicht zurück drehen, z. B. bezüglich des Klimas. Also müssen wir damit leben, dass manche Tierarten aussterben, dafür aber Neue entstehen.
Wir müssen Wölfe wieder einführen, damit unsere Wälder ihr natürliches Gleichgewicht wieder finden, ohne Jäger.
Dafür müssten wir aber eigentlich keine Eisbären in Zoo´s halten...
Aber mal ehrlich: ich hätte zu gerne mal einen tasmanischen Tiger gesehen, der leider ausgestorben ist. Zu dieser Zeit gab es noch nicht so schöne Zoo´s wie heute, wo die Tiere hätten leben können. Daher finde ich Zoo´s, die ordentlich geführt werden und wo man sich Gedanken um die Tiere macht, nicht artwidrig. Manche dieser Tiere haben nun mal keinen anderen Platz zum Leben oder werden ihn bald nicht mehr haben.
Wir können den Lauf der Welt nicht aufhalten. Es sind schon immer Tiere ausgestorben, auch ohne die Schuld des Menschen. Das ist Evolution! Wem das nicht passt, der soll auf den Mond auswandern.
Und es werden auch weiterhin Tiere aussterben, ob wir sie nun schützen oder nicht. Manche Tiere kennen wir nicht mal, und trotzdem sterben sie aus - weil ihre Feinde sich weiterentwickeln, ihr Lebenraum sich verändert (ohne dass ein Mensch dabei ist) usw.
Meiner Meinung nach ist Tierschutz: Tieren ein schönes Leben zu ermöglichen, sie aus schlechten Verhältnissen rausholen. Zur Not auch in einen guten Zoo, wo andere Menschen dann sehen können, welche Tiere auf unserer Welt so leben und wie sie manchmal misshandelt werden, bevor ein netter Mensch sie in den Zoo holt, wo es ihnen besser geht.
Auch wir Menschen leben nicht mehr "natürlich". Aber bemitleiden wir uns deswegen? Würden Hunde über uns sagen: "Ach je, schaut euch die armen Menschen an! Sie können nicht mehr jagen und sammeln, so wie sie es vor tausend Jahren getan haben!" Nein, sie freuen sich, dass es technologien gibt, die ihnen helfen, dass es Menschen gibt, die sie lieben können und von denen sie geliebt werden.
Für einen Tierpfleger ist sein Zootier doch im Grunde nur ein großes Haustier, was er nicht in der Wohnung halten kann. Er liebt es genauso wie seinen Hund oder Katze; und ich bin sicher, die Zootiere spüren das. Warum sollten sie das auch nicht?
Daher werde ich auch weiterhin gerne in Zoo´s gehen, wo Tiger große Gehege mit Wald haben, wo Strauße, Giraffen, Zebras und Antilopen gemeinsam auf einer riesigen Wiese leben können und wo Affen jeden Tag durch ein Turnhallengroßes Gehege voller Klettermöglichkeiten tollen.
Diese Zoo´s unterstütze ich, damit sie noch mehr bauen können, damit Elefanten nicht mehr an der Kette leben müssen und Raubkatzen nicht mehr vor ihrem Gitter auf und ab laufen müssen.
Grüßlein!
Genau das Gleiche hab ich doch auch gemeint.
Ich gehe in keine Zoos, die trotz Geldmangel und viel zu kleiner Gehege immer nur weiterzüchten und präsentieren, bloß damit Kinder "mal wilde Tiere aus der Nähe sehen". (Wozu gibts Tierdokus?)
Einrichtungen, die misshandelte Tiere aufnehmen und über diese Arten informieren, vom Aussterben bedrohte Tierarten (und nur die!) nachzüchten und im Idealfall sogar wieder auswildern, finde ich klasse und das unterstütze ich gern. Das sind aber eher Auffangstationen, der klassische Zoo macht das nicht.
Im Übrigen muss man auch vom Aussterben bedrohte Eisbären, Tiger und co. auch nicht hierzulande "retten". Warum mit Fördergeldern nicht eine Eisbärenauffangstation in Grönland und eine Tigerrettungsstelle in Afrika errichten? Diese Tiere haben hier nichts verloren.
Ich fühl mich schon unwohl damit, dass wir eine griechische Landschildkröte aus einer Auffangstation geholt haben und hier bei uns in Norddeutschland halten - obwohl die ja wenigstens noch im gleichen Kontinent heimisch ist...
Das hat m.M.n. auch nichts mit Veganismus und co. zu tun, das sind Gedanken, die jeder entwickeln kann/sollte, auch der "Fleisch-ist-mein-Gemüse"-Mensch, der "Ab-und-zu-Fleisch-Esser", der "Nur-glückliche-BIO-Kühe-Esser", der Vegetarier, usw.
Der Tierschutz besteht doch aus vielen wichtigen Puzzleteilen, sowohl Fleischverzehr als auch Zucht als auch Zoo sind jeweils nur ein Thema davon.
LG
Weil ich mir Vorstellen könnte das gewisse Arterhaltungsprogramme hierzulande durch Besuchergelder mitunterstützt werden; Fördergelder wodurch kommen die denn?? Und das würde dann eben wegfallen.Warum mit Fördergeldern nicht eine Eisbärenauffangstation in Grönland und eine Tigerrettungsstelle in Afrika errichten?
Und wieviele Menschen hier im Lande könnte man mit einer Wildauffangstation in Grönland schon hinterm Ofen vorlocken?
Zudem tut es eben doch Not Menschen auch in solche Parks zu holen um eben direkt auf Problematiken aufmerksam machen zu können.
Sealife zum Beispiel: Thema Walfang, hab ich grad vor ein paar Wochen gesehen.
Ich war Dankbar für diese Möglichkeit unseren 1-4tKlässlern so das Thema vorsichtig zu erklären und diese Protestaktion mit den Postkarten haben wir auch mitgemacht.
Ich denke sowas hat mehr Auswirkung als Dokus im Fernsehen die weggezappt werden weil langweilig oder zu schrecklich, ganz zu schweigen vom trockenem Unterrichtsstoff..
Ich mag auch Parks mir Auswilderungsprogramm, aber ich glaube so mal eben ist es nicht getan Wildtiere zu züchten und eben in irgendeinem Naturschutzgebiet wieder auszusetzen, wenn es so einfach wäre, gäbe es sicher mehr davon.
Der Serengetipark in Niedersachsen ist mir in Erinnerung, die haben mal ein oder mehrere Nashörner in Afrika ausgewildert.
Früher hatte ich auch eher eine Antihaltung Zoos gegenüber, wegen der Tieren die da eingesperrt sind und für mein Verständnis in die Natur gehörten/gehören.
Aber heute wo es hoffentlich keine Wildfänge mehr geben sollte, die Tiere über Generationen in Zoos nachgezüchtet/geboren werden, wenn der Park sich Mühe gibt die Tiere gut unterzubringen und zu beschäftigen, finde ich das eher gut.
Zudem haben einige Tierarten haben garkeinen oder nur noch wenigen natürlichen Lebensraum, sollen die Tiere dann aussterben?
Geändert von Galadriel (11.09.2010 um 22:41 Uhr)
Heute abend 22 Uhr im WDR:
Nur für Mitglieder
Da geht es um dieses Thema Zootiere...
Huhu! Nur für Mitglieder
Wow, der Beitrag war heftig...
Aber meiner Meinung nach wurde in dieser Sendung die Euthanasie als besserer Ausweg zu hoch gelobt! Der Tod eines Tieres sollte nie in Betracht gezogen werden, um Platz zu schaffen!
Ok, wenn die Alternative Qual, falsche Haltung etc. bedeutet, dann ist der Tod wohl wirklich gnädig... Nur für Mitglieder
Ich gehe nicht in den Zoo, um niedliche Babys zu sehen. Ich will die Tiere an sich sehen, egal, wie alt sie sind! Ich will sehen, wo und wie sie leben, wieviel natürlichen Lebensraum der Mensch einem Tier geben kann. Babys brauche ich nicht!
Was mich nur sehr gestört hat, war, dass Peta oft genannt und zitiert wurde. Deren Meinung finde ich manchmal sehr übertrieben, das hat teilweise nichts mehr mit Tierschutz zu tun...
Grüßlein!
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