Hallo,
seit 5 Wochen wohnen drei Rattenmädchen (ca. 13 Wochen) bei mir.
Ein paar Tage, nachdem sie bei mir eingezogen sind, kamen sie schon auf die Hand, nahmen Haferflocken und rannten immer an die Tür, wenn ich in Sichtweite kam.
Magenta, die "Größte" (200 Gramm) hatte einen fiesen Schnupfen, so dass ich sie zum Inhalieren und zur Medikamentengabe ca. 3mal am Tag in die Hand nehmen mußte. Sie war ganz schnell zahm, und lutschte mit Begeisterung ihr Antibotika...
Bis letzte Woche kam Magenta auch gerne raus, krabbelte in meine Kapuze und schlief da. Die beiden anderen kamen auch, waren aber nicht so "aufdringlich", wie Magenta.
Seit letztem Mittwoch glaube ich, jemand hätte die Ratten ausgetauscht. Sie kommen zwar und nehmen auch Leckerchen aus der Hand, wollen aber ihren Käfig nicht mehr verlassen und finden es doof, außerhalb des Käfigs zu sein. Jede schnelle Bewegung führt dazu, dass sie abhauen, aber gleich wieder auftauchen. Kuscheln mit Frauchen ist plötzlich bäh.
Ihnen fehlt körperlich nichts. Alle Drei sind gesund, munter, aktiv, kuscheln miteinander, streiten sich und freuen sich des Lebens, sie hopsen umher und spielen...
Habe ich irgendetwas falsch gemacht? Zwischen Montag und Mittwoch lag nur der Dienstag, an dem ich nicht soooo viel Zeit für die Mädels hatt, mich mit ihnen aber beschäftigt habe.
Wenn die Drei eher nicht so zahm und kuschelig werden, wäre das okay, ich beobachte sie gerne und lache über den Quatsch, den sie machen und sie dürfen so sein, wie sie sind, aber trotzdem beschäftigt mich das.
Gibt es so etwas wie Rattenpubertät, in der man rentitent wird?
Danke für die Antworten - falls ihr mehr Infos braucht, meldet Euch...
Viele Grüße, Isabelle und die Rattenbande


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