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niGra

Gewissenskonflikt Kastration

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niGra

Ich steck grad in einem für mich ethischem Konflikt. Habe 5 Böcke, die sich viel fetzen. Nicht schlimm, aber halt oft. Ich denke das se einfach sehr hormongesteuert sind, da nebenan die Weiber wohnen. Spiele ab und zu mit dem Gedanken die Kerle vllt doch kastrieren zu lassen, einfach das die Hormone ruhiger werden (auch bei den Weibern). Andererseits gehts allen gut, scheinen sich wohl zu fühlen, kuscheln/schlafen zusammen. Und so ne Kastration is ja nu ma keen Sonntagsspaziergang. Und ich kann meene Kerle noch nich ma nach ihrer Meinung fragen. Ich weiß nur ICH würde gern gefragt werden bevor man mir n Sack abschnippelt, und hätt ich een würd ichs nich zulassen wolln.

 

Ich möcht och gar keene Problemlösung, sondern ich möcht wissen wie's anderen mit der Thematik Kastration so geht. Is es schon Normalität? Steckt da jeder in nem Gewissenskonflikt? Welche Gründe ham zu welcher Entscheidung geführt?...

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Lakes

Hallo,

 

das ist der Grund warum man nur ein Geschlecht halten sollte oder wenn schon 2 Geschlechter, dann auch in 2 Raeumen.

 

Eine Kastration kann nicht zur Normalitaet werden, denn es ist eine OP und damit immer ein Risiko und eine Gefahr. Wenn eine Kastration unnoetig ist, sollte sie auch nicht durchgefuehrt werden.

 

Bei dir sehe ich die Kastration als voellig unnoetig an, du solltest die Tiere einfach raeumlich trennen.

 

LG

Lakes

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niGra

Danke für deine Meinung!

Ich seh das du Kastraten hast. Wie kams bei dir dazu?

Meine Ratten sind räumlich getrennt! Hormone können Berge versetzen *grins*

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Gerrybaer

Hallo niGra

 

bei Deinem ersten Posting schriebst Du, dass "nebenan" die Weiber stehen. Sorry,

dass da keiner drauf kommt, dass die Geschlechter räumlich getrennt sind.

 

Das Halten beiderlei Geschlechts ist nicht ganz einfach. Wenn es so ist, dass Weibchen und Böcke sich gegenseitig riechen und sich, wie es ihrer Natur entspricht, miteinander paaren wollen und nicht dürfen, dann ist Stress und Zoff vorprogrammiert.

 

Also entweder sorgst Du dafür, dass die Tiere sich nicht gegenseitig wittern, oder aber

Du suchst Dir einen erfahrenen Tierarzt, um die Tiere kastrieren zu lassen. Stell Dir mal vor, Du wirst ständig animiert und darfst nie zur Sache kommen, da wirst Du doch auch irgendwann unleidlich :D

 

Woher hast Du denn Deine Tiere, und wieso schaffst Du Dir beiderlei Geschlechter an ?

 

 

LG Petra

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Serena-t

Hallo,

 

ich würde an Deiner Stelle eher versuchen, ein Geschlecht abzugeben, bevor ich an eine Kastration denken würde.

Manchen Ratten reicht eben auch eine räumliche Trennung nicht aus in so einem Fall.

Den Geruch des anderen Geschlechts kann man selbst durch verschiedene Räume nur begrenzt kontrollieren und da kommt es eben sehr auf die individuellen Tiere an, wie sie das tolerieren oder sich darüber in die Haare kriegen.

 

(Und ja, ich habe auch Kastraten: Einerseits hatte ich Böcke zur Vermittlung aufgenommen und als sie nach Monaten versuchter Vermittlung keiner wollte, habe ich kastrieren lassen und sie dann behalten (quasi als Notlösung); andererseits habe ich sie schon kastriert vom Vorbesitzer übernommen.)

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niGra

@gerrybear

Ich komm ganz gut klar mit meiner Situation, und meine Ratten sind die Situation teilweise seit über 1Jahr gewohnt. Auch sind se ja nicht wirklich aggressiv, sondern legen halt n starkes Rivalitätsverhalten an Tag. Aber das sollen nur Randinformationen zum besseren Verständnis meiner Situation sein...

Mein eigentliches Anliegen ist das es mich interessiert wie du über das Kastrieren von Ratten denkst, wie es zu deinen Kastraten gekommen ist, welche Gründe ham bei dir dazu geführt?...

 

@Serena-t

Ich versuch bei dir grad zwischen den Zeilen zu lesen... Wenn ich dich richtig verstehe ist dir deine Entscheidung nicht leicht gefallen, war halt das kleinere Übel!? Verbesser mich wenn ich dich grad falsch interpretiere...

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Serena-t

Hallo,

 

@niGra: Es war damals ganz einfach so, dass ich die Böcke aus einem Notfall zur Weitervermittlung aufgenommen hatte.

Aber es haben sich entweder keine oder nur völlig ungeeignete Leute gemeldet, denen ich die Ratten nicht gegeben hätte (sie sollen es schließlich artgerecht haben und nicht einfach irgendwo unterkommen).

Da ich damals nur 1 Rudel halten konnte (und mein eigenes Rudel Weibchen waren), habe ich dann eben nach einigen Monaten die Vermittlung aufgegeben und sie als Kastraten in mein Weibchenrudel integriert.

 

Aber grundsätzlich würde ich immer erst zu vermitteln zu versuchen, bevor ich kastrieren lasse, weil eine Kastration eben immer kein kleiner Eingriff ist und mit Risiken verbunden.

(Ich kann aus eigener Erfarhung sprechen: Ein Bock hat damals die Kastration nicht überlebt. :( )

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Gerrybaer

Hallo niGra

 

es kommt immer auf die Umstände an, ob eine Kastration gerechtfertigt ist oder nicht.

 

Ich nehme ja immer mal Tiere aus Tierheimen oder auch andere Notfälle auf. Gerade Böcke

sind so gut wie nicht vermittelbar und sitzen oftmals bis zum Ableben im Tierheim.

Auch privat reißt einem niemand erwachsene Rattenböcke aus der Hand. Wenn, dann wollen die Leute meistens Kastraten. (nur so kann man sparen ;.))

 

Wenn bei mir mal wieder männliche Tiere oder auch mal das eine oder andere Einzeltier bei uns landet, so schaue ich, ob ich sie vermittlet kriege. Wenn sich abzeichnet, dass sich niemand für die Tiere interessiert (leider nimmt das Interesse seit einiger Zeit rapide ab), dann lasse ich kastrieren und integriere die Tiere hernach zu meinen eigenen Tieren.

 

Seltsamerweise landen immer wieder einzelne Böcke, teils gefunden oder vorm Tierheim ausgesetzt, bei mir. Ehe ich nun monatelang die Tiere unkastriert bei mir in Einzelhaft sitzen lasse, bis sich denn mal jemand findet, der als Abnehmer in Frage kommt, lasse ich sie doch lieber kastieren und sorge für eine zügige Integration, damit die Ratte noch ein bisserl Gesellschaft kriegt, bevor sie "alt und krank" ist. Man glaubt garnicht, wie manche Ratten auf einmal aufleben, plötzlich alles fressen usw. wenn sie wieder in Gesellschaft sind.

 

Allerdings bin ich nicht der Typ, der nun allen Böcken die Eier abschneiden lässt. Habe jetzt einen Opa, der übrig war, aufgenommen. Der darf seine Eier behalten, da bin ich am überlegen, ihn mit Kastraten zu vergesellschaften.

 

Ich habe auch mal einen 5er Trupp Böcke aufgenommen, die habe ich separat untergebracht und nicht kastrieren lassen, war ein ganz verträgliches Rudel. Und keiner wollte die haben :(

 

Ich habe natürlich einen Tierarzt, der nun schon einiges an Kastrationserfahrung hat, so dass das Risiko für die Ratten nicht mehr so hoch ist.

 

Nun aber nochmal meine Frage, woher hast Du Deine Ratten ?

 

 

LG Petra

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niGra

@Serena-t

Ah, verstehe. Nun, in der Situation bin ich nicht (keine Notfall-Ratten). Momentan denk ich au das es überflüssig ist meine Kerle kastrieren zu lassen. Mich lässt nur das Thema nicht los...

Dank dir für deine Ansicht!

 

@Gerrybear

Dir auch Danke!

Bevor ich deine Frage beantworte muss ich dir eine Gegenfrage stellen. Hilft uns die Antwort weiter bezüglich dieser Thematik? Möchte nicht abschweifen von meinem Anliegen!

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Serena-t

Hallo,

 

das ist für mich eigentlich kein großer Unterschied: Ich habe hier aktuell auch ein Weibchen- und ein Böckerudel (jeweils am entgegen gesetzten Ende der Wohnung).

Wenn ich merken würde, dass da übermäßig gestitten wird, weil das andere Geschlecht da ist, würde ich mich auch erst für die Vermittlung entscheiden und nur im Notfall eine Kastration in Betracht ziehen.

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Gerrybaer

Hallo niGra

 

ein bisserl hat das schon was damit zu tun.

 

Hier im tierschutzorientierten Forum ist es üblich, gleichgeschlechtliche Ratten zu halten bzw. Kastraten (und Weibchen). Nur in Notfällen oder ausnahmsweise werden auch zwei Geschlechter gehalten, aber das ist die Ausnahme, weil vielen Leuten schon räumliche Grenzen gesetzt sind. Da Du nun zwei Geschlechter hältst und Dich Meinungen bezüglich der Kastration interessieren, gehört für mich auch die Frage dazu, woher Du Deine Ratten hast und warum Du zwei Geschlechter hältst.

 

Wenn Du hier Fragen stellst und beantwortet bekommst, wirst Du doch im Gegenzug auch Fragen beantworten können.

 

LG Petra

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Drotning

Hallo,

 

@Gerrybaer, ein Züchter würde sicher nicht in Erwägung ziehen, seine Böcke kastrieren zu lassen ;)

Darum geht es hier ja tatsächlich nicht, auch wenn ich mich den Vorrednern anschließe. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Männer ruhiger werden, wenn keine Damen in der Nähe sind, ist schon groß! Wenn ich mir anschaue, wie andächtig meine Ratten oft an meinen Händen schnubbern, wenn ich eine Freundin besucht habe und deren Ratten geknuddelt habe. Man darf den Geruchsinn der Tiere echt nicht unterschätzen.

 

Grüße!

Steffi

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Gerrybaer

Hallo Drotning

 

entschuldige mal, aber ich habe nicht von "Züchter" gesprochen :confused:, bitte

nichts in die Diskussion reininterpredieren

 

 

LG Petra

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Drotning

Hi,

 

sorry, aber Dein Hinweis auf unsere "Tierschutzorientiertheit" lässt sowas vermuten. Es ist nicht verboten, gemischte Geschlechter getrennt voneinander zu halten, auch wenn das Risiken und Probleme mit sich bringt, über die wir hier ja gerade sprechen. Für die Ausgangsfragestellung dieses Threads muss sich der TE nicht rechtfertigen ;)

Und jetzt wieder zum Thema.

 

Grüße

Steffi

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Gerrybaer

Drotning, ich habe nirgends gesagt oder gefordert, dass es verboten wäre, zwei Geschlechter zu halten. Ich finde es nur nicht alltäglich, dass man sich zwei Geschlechter anschafft und sich dann zwecks Kastrationen erkundigt.

 

Warum Du Dich einmischst und mich zurechtweist, ohne die Antwort des Threaderstellers abzuwarten, wundert mich :confused:

 

 

LG Petra

 

Im übrigen ist es auch Tierschutz, dass man sich die Ratten in einer Konstellation anschafft,die erst garnicht eine Kastration notwendig macht, es sei denn , es handelt sich um Notfälle/heimatlose Ratten etc. Denn Kastrationen bergen auch immer ein Risiko.

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Drotning

Hallo,

 

ich wär Dir dankbar, wenn etwas die Schärfe aus Deinem Ton rausnimmst. Ich kann mich hier durchaus einmischen, wenn ich es nötig finde ;)

 

Der Threadersteller muss hier bei seiner Fragestellung nicht rechtfertigen, warum er zwei Geschlechter hält. Und das forderst Du im Prinzip ein, was ich nicht ok finde und mir erlaube, zu sagen.

Und jetzt lass es bitte gut sein oder schreib eine PN, wenn Du weiteren Klärungsbedarf hast.

 

Gruß

Steffi

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Gerrybaer

Hallo Drotning

 

bevor ich mich nun ausklinke und Deinem Wunsch nachkomme, nochmal der Hinweis von mir, dass ich zwar nach dem woher und warum der Ratten gefragt habe, so wie ich (und andere User) sie anderen Leuten tagtäglich in allen x-beliebigen Threads auch stellen. Entweder man kriegt ne Antwort drauf oder eben nicht. Bis jetzt habe ich noch nie von jemand eine Rechtfertigung ob seiner Ratten, die er hält, verlangt. Bin nun doch ziemlich erschrocken und komme mir ein bisserl blöd vor, so wie ich von Dir zurechtgewiesen werde.

Nun gut, da ich hier nicht unterwegs bin, um zu zoffen, wende ich mich anderen Dingen zu.

 

 

LG Petra

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niGra

So, Threadersteller wieder on :-)

Bin grad etwas fassungslos was hier grad abgeht, und in welche Richtung meine Fragestellung führt.

Meine Deutschlehrerin würde dazu sagen: Thema verfehlt. Möchte damit jetzt niemenden zu nahe treten und auch nicht direkt ansprechen weil ich mir die Nachrichten erstmal in Ruhe durchlesen möchte.

 

Für die die die wirklich Interesse haben an einem Gesprächsaustausch, hier noch mal mein Anliegen/Fragestellung: Wie geht ihr mit dem ethischem Gewissenskonflikt bezüglich der Entscheidung einer Kastration um?

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Lakes

Hallo,

 

ansonsten haben wir diese Diskussion hier auch schon oefter mal in den einzelnen Threads gefuehrt. Die Suche hilft da: http://www.ratteneck.eu/search.php?searchid=8273

 

Und ich habe meine Kastraten auch aus dem Tierheim und da waren sie schon kastriert. Ich lasse kein Tier kastrieren nur weil es sein muss. Eine Kastration kommt fue rmich lediglich in Frage wenn ich das Wohlergehen des Tieres in Gefahr sehe (siehe Serena-t), sprich man kann den Bock nicht zu anderen Boecken integrieren da er zu aggressiv ist, es interessiert sich keiner fuer einen einzelnen Bock und bevor er lange hier sitzt (ode rim TH) gebe ich ihm dann die Chance auf ein neues Zuhause nach der Kastraquarantaene. Wegen mir wird kein Tier kastriert nur weil ich es haben will!

 

@Gerrybear: wenn es dich ernsthaft interessiert woher er/sie seine ratten hat, dann steht es dir selbstverstaendlich frei eine KN zu schreiben. Foerderlich fuer die Dikussion ist es nicht und tut auch nichts zur Sache. Es ist total egal ob die Ratten aus dem Zooladen oder von einer Notfallvermittler oder von einem Zuechter sind, das hat mit der Kastra nichts zu tun, ggf nur mit der Art der Weitervermittlung, aber das ist ein anderes Thema.

 

LG

Lakes

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nachtfalter

Hallo,

 

meine ersten beiden Ratten waren zwei weibliche Tiere. Da ich gern ein gemischtes Rudel haben wollte, habe ich sie mit zwei Böckchen vergesellschaftet, die ich natürlich zuvor kastrieren ließ. Nachdem die Mädels gestorben waren, habe ich mir erneut zwei Böckchen zugelegt, da mir die ruhigere und etwas behäbige Art der männlichen Tiere eher zusagt. Auch diese beiden Böckchen ließ ich kastrieren, um so zu sagen ein hormonelles Gleichgewicht in der Gruppe aufrechtzuerhalten.

 

Bzgl. der Kastration von Böckchen habe ich mittlerweile keinerlei Bedenken mehr. Meine vier Jungs haben den Eingiff ohne Probleme bestens vertragen. Offensichtlich hat die Tierärztin, die die Kastrationen durchgeführt hat, aber auch ein Händchen für diese Op.

 

LG

nachtfalter

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Bobsinchen

Moin

 

also ich bin auch mehr zufällig auf beide GEschlechter gekommen.Nun habe ich Männlein und weiblein.-

Halte sie natürlich getrennt.

Was spricht dagegen?

Ich überlege auch manchmal die Kastrieren zuslassen damit man nur ein Rudel hat.

Aber für mich giibs auch Punkte die dagegen sprechen:

Es ist eine OP also Risiko

Es könnte eine sterben...

Es ist nicht gesichert ,dass sich die Weibchen nach der kastration mit den männchen verstehen,tja und dann habe ich ein PRoblem....

ne menge kohle ausgegeben Risiko wg sterben gehabt und trotzedem sind sie getrennt

Es sind gesunde Tiere muss man ihnen soviel stress zumuten?

Wenn genügend Platz ist und sie in getrennte Räume hält finde ich sprich nichts dagegen.....

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Gerrybaer

Hallo Lakes

 

mal eine Frage, hättest Du die kastrierten Ratten, die Du aus dem Tierheim hast, auch genommen, wenn sie nicht kastriert gewesen wären ?

 

LG Petra

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Judith_München

Hi

 

Für mich ist Kastrieren einer Ratte erstmal ein no-go. Da müssen schon wichtige Gründe vorliegen, dass das in Ordnung geht. Das sind superaggressive Hormonböcke, die das Rudel zerlegen oder sich überhaupt nicht integrieren lassen, schwer bissige, die sonst kein Zuhause kriegen und sonst viele Monate alleine sitzen müssten. Da kann man drüber nachdenken.

Bei Böcken unter einem halben Jahr lehn ich das ab, da ist mir in meinem Leben noch keiner begegnet, der das verdient hätte.

 

Meine "Ausnahmen von der Regel" waren auch wenig erfreulich, zweimal bin ich über diesen Grundsatz hinweggetreten. Einmal wollte ich einen Bock von vielleicht 8 Monaten kastrieren lassen, um ihn zu behalten. Nachdem ich ihn draußen im Schnell eingefangen hab, hing ich schon sehr an ihm, außerdem hofften wir noch, seine mit ausgesetzte Freundin einzufangen und ich hätte sie ja wiedervereinen können. Der starb dann aber 2 Tage vor der Kastration an Rattengift von draußen.

Und einmal hatte ich zwei Würfe hier mit entsprechend vielen Böcken und eine, die mir vier Böcke auf einmal abnehmen wollte, wenn sie sie dann kastrieren könnte. Da hab ich mich irgendwann überreden lassen, sie wären ja gut untergebracht und könnten zusammenbleiben in größerer Gruppe. Hab sie dann noch länger hierbehalten, dass sie größer sein würden bei der Kastration. Ende vom Lied, obwohl sie bei der besten Tierärztin hier waren, der noch nie eine Ratte in der Narkose geblieben ist und die grandioses leistet, da ist einer der Kleinen nicht mehr aus der Narkose rausgekommen und dann hat man also eine Ratte vom ersten Tag an mit großgezogen und er war wirklich perfekt, superlieb, gesund, verträglich, kräftig und dann tot, blos weil er zum Weibchenhalter sollte. Das ist extrem bitter. Hätten wir länger gewartet, könnte er noch zwei Jahre alt werden und mehr, so starb er mit nur 3 Monaten einen unnötigen Tod.

 

Das war das einzige Mal, dass ich ne Ausnahme gemacht hab, die Klöten bleiben nun dran.

 

Meine Kastraten kamen alle schon kastriert zu mir. Die wurden größtenteils wegen extremer Dominanz kastriert, mein jetziger, weil er als vermeintliche Wildratte nicht annäherbar war und inzwischen schon 3 Ratten auf dem Gewissen hatte. Der einzige, den ich selber hab Kastrieren lassen, war so dominant, dass er vor lauter Markieren abgemagert ist und mich, weil ich nach Feuchttuch roch (und obwohl er eigentlich ganz Menschenlieb war) ins Krankenhaus gebissen hat (6 Stiche, aua).

 

Ich halte auf jedem Fall nur Weibchen und Kastraten. Ab und an sind hier Pflegeböcke, die gehen aber schnellstmöglich wieder raus. Meine Weiber haben bei den letzten Pflegeböcken auch ganz extrem drauf reagiert, das muss ich nicht regelmäßig haben.

 

Liebe Grüße

Judith

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isasophie

Hallo

 

Wenn man über Kastrationen nachdenkt,sollte man sich über ein paar Dinge Gedanken machen, ehe man irgendwas entscheidet.

 

Und die grundlegende Frage heißt: ist es notwendig?

 

Denn jede Kastration ist eine OP mit allen OP- und Narkoserisiken und vor allem ein Eingriff in einen funktionierenden Körper. Ganz hart gesagt: unnötige Kastrationen lehne ich entschieden ab und halte sie für unnötige Verstümmelungen.

 

Notwendig wird eine Kastration nur in wenigen Fällen:

- bei krankhaften Veränderungen an den Hoden

- wenn ein Tier so einen extremen Hormonüberschuss bekommt, dass es selbst und das Rudel darunter leiden. Für mache, die zum tobenden Derwisch wurden, hatte es sichtlich Erleichterung gebracht, die Hormone so rauszunehmen. Und ganz davon abgesehen: wenn andere Rudelmitglieder verbissen werden, muss halt was passieren

 

Also bei solchen Ratten, wie sie schon Judith beschrieb:

Für mich ist Kastrieren einer Ratte erstmal ein no-go. Da müssen schon wichtige Gründe vorliegen, dass das in Ordnung geht. Das sind superaggressive Hormonböcke, die das vbglossarlink.gif Rudel zerlegen oder sich überhaupt nicht integrieren lassen, schwer bissige, die sonst kein Zuhause kriegen und sonst viele Monate alleine sitzen müssten. Da kann man drüber nachdenken.

 

Meinereiner hält beide Geschlechter - natürlich streng geschlechtergetrennt. Aber sie teilen Raum und Auslaufgebiet (äh, laufen natürlich zeitlich getrennt und ich habe dabei zusätzliche Auslaufabsperrungen vor den Käfigen, damit sie nicht hochklettern können). Jedenfalls: sie können sich riechen, wenn sie auch in verschiedenen Zimmerecken stehen. Ich habe derzeit 9 Mädels und 23 Männer. Davon musste einer kastriert werden, weil er vom Benehmen her gräßlich war zu allen anderen. Bei einem steht die Kastration eventuell aus - der tobt gerade seine Kumpels zusammen (gab aber schon im TH viel Zank in der Gruppe). Alle anderen sind Vollböcke und zanken auch nicht mehr als früher, als ich jahrelang nur Böcke gehalten habe (ja, ab und zu kommt das in der besten Familie vor). Im Großen und Ganzen habe ich recht umgängliche und brave Ratzeln hier :D

 

Also: hier bei uns geht das gut. ABER: man kann so nur dann Ratten halten, wenn man sicher gewährleisten kann, dass es zu keinen Trächtigkeiten kommt. Wenns daran die geringsten Zweifel gibt, sollte man das Risiko lieber nicht eingehen.

 

Und ich habe schon mehr als einmal gelesen und gehört, dass beide Geschlechter im Raum eben zu aufgeheizten Böcken führen kann. Wenn es hier je so weit käme, könnte ich ausweichen. Mir ist es so im Rattenzimmer praktischer, aber ich habe genug Platz, um im Notfall in andere Räume auszusiedeln. Ohne diese Option würde ich es deshalb nie riskieren - man weiß ja nie, ob man nicht ein Bockrudel hat, das Probleme mit den Mädchendüften hat.

 

Böcke nur deshalb kastrieren zu lassen, weil man beide Geschlechter halten will ... hm, ich weiß nicht. Wie gesagt: es ist eine OP und damit nicht zu unterschätzen. Und außerdem ist es ein wesentlicher und großer Eingriff in den Körper, der Veränderungen nach sich zieht. Ich fühle mich nicht dazu berechtigt, jemanden just for (my) fun so einem Eingriff zu unterziehen.

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Wisp

Ich finde i-wie die Frage nach ethischen Einwänden unpassend. Schließlich können wir sie nicht nach ihrer Meinung fragen. Zumal sich wohl kein Tier auf der Welt Gedanken darüber machen wird "lohnt sich eine Kastration/Sterilisation für mich." Das kommt nunmal in ihrer Welt so nicht vor und warum du dir da jetzt einen Kopf drum machst kann ich auch nicht nachvollziehen. Die Böcke werden hinterher nicht sagen "Was hast du mit mir gemacht?" Deshalb finde ich auch den Vergleich zum Menschen "Ich würde nicht wollen, dass mir jemand einfach die Eier abschnippelt" nicht angebracht.

 

Zu anderen Anspekten äußere ich micht nicht, da die ja schon von anderen genannt worden sind.

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