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Rattelbande

Jumbo hamsterkäfig- geeignet als urlaubskäfig?

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Rattelbande

Hallo zusammen,

Ich habe eine frage an die Leute die mit dem Jumbo hamsterkäfig Erfahrungen gesammelt haben.

Und zwar halte ich meine vier Ratten zur zeit in einer Voliere die zwar schön ist aber denkbar umständlich und zeitintensiv ab und aufzubauen.

Ich suche einen Käfig für den Urlaub wenn die Ratten nicht in der eignen Wohnung sondern nur woanders betreut werden können.

Dafür wäre es gut wenn der Käfig schnell abbbaubar wäre u auch nicht zu sperrig dass er nicht ins Auto passt. Ging das denn beim hamsterkäfig oder hat um einen anderen Käfig als Idee?

 

Soll auch nicht zu klein sein. Aber die grösse vom Jumbo brauchte er für ne woche Urlaub bei vier Tieren auch nicht.

 

Freue mich auf erfahrungsberichte!

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Zimtzicke

Hi

der Jumbo ist als Urlaubskäfig sicher eine gute wahl. Allerdings nicht mit den Standard-Etagen. Mind. 1 Volletage sollte danoch dazu (alternativ eine 2. Bodenwanne mit Durchgang, finde ich persönlich viel besser und einfacher).

 

Ich habe drzeit 2 hier, bin eigentlich kein Gitterkäfigfreund, aber da ich die rattenhaltung in nächster Zeit aufhören muss, finde ich den Jumbo als Übergang nicht schlecht.

 

Möglich, aber teurer wäre noch der Furet XL, bin mir nur nicht sicher, ob der für 4 Ratten ausreicht. Den kann man auch komplett zerlegen.

 

LG

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Rattelbande

Hey vielen dank!

Meine Voliere kann Man auch in acht Wände zerlegen aber die ist verschraubt und es dauert ewig.

 

Ja also ich wollte da auch Etagen anfertigen lassen.

Hatte überlegt ob es geht ganz dünne pressspanplatten mit Beschichtung zu nehmen, die Kanten zu Leimen und dann mit Karabinern einzuhaken. Weiß aber nicht ob das funktioniert. Das ließe sich dann auch recht schnell auf und abbauen.

Hat das jemand schon einmal gemacht?

Ich hab aber auch noch recht viel zeit zum überlegen weil ich zumindest für den Sommer noch jemanden habe der die süßen vor Ort betreuen kann.

Vg

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viniishi

Hallo Rattelbande,

 

das mit den 16er Spanplatten und den seitlichen Verschraubungen würd ich bleiben lassen.

 

Nicht nur weil ich kein Freund von Spanplatten bin, sondern weil dir die seitliche Verschraubung ausreißt, wenn das nicht zu 100% haargenau sitzt.

 

Wenn da nur etwas mehr als 5mm Abstand sind, dann wirkt das als brutaler Hebel und ne einfache Verschraubung wird bei etwas höherer Belastung ausreißen.

 

Wenn man trotzdem bei Spanplatten bleiben will, dann sollt man zumindest die Kanten mit passenden aufgeschraubten Aluleisten verstärken.

Die verhindern nicht nur, dass Pipi oder andere angestellte Sauerei in die ungeschützten Kanten dringt, sondern sie verteilen die Last auch weitaus gleichmäßiger. Das Holz fängt immer an der gefährdetsten Stelle an auszureißen und die ist dann durch die extrem stabile Aluverblendung geschützt.

 

Bei seitlicher Verschraubung sollt man über die Verwendung von M6er Einschraubmuttern nachdenken und die eigentliche Verschraubung/Etagenaufhängung dann mit M6 Maschinenschrauben machen.

Der Vorteil ist, dass die Einschraubmutter die Last relativ großflächig verteilt (das Aluprofil am Rand stützt zusätzlich) und das kann man 100 Mal und mehr zusammen oder auseinanderbauen und es leiert trotzdem nicht aus.

 

Bei nem Urlaubskäfig sollt man schon drauf achten, dass auch die Inneneinrichtung zig Umzüge klaglos mitmacht.

 

Meine persönlichen Favoriten sind aber 10er Sperrholzplatten (Pappel) oder als Edelmodell 12er Multiplex-Platten (mindestens IF67), die ich umlaufend mit nem Alu U-Profil verblende.

 

Weil aber nur 10mm Stärke nicht mehr für Einschraubmuttern taugen, leg ich M6er Muttern ins Aluprofil, denn lustigerweise haben die üblichen M6 Sechskantmuttern eben genau diese 10mm als Schlüsselweite und dann passt das haargenau :)

 

Ich bring an den Brettern halt an der richtigen Stelle nen kleinen Einschnitt an, so dass man das Profil trotzdem auf das Brett aufschlagen kann und die kleinen Einschnitte die Muttern auch genau in der richtigen Position halten.

Das hält auch absolut bombenfest.

 

Wenn man das dann noch ordentlich mit Sabberlack imprägniert, dann ist das eine blitzsaubere und haltbare Sache. Der in die feinen Ritzen (zwischen Holz und Aluprofil) eindringende Sabberlack verklebt die Profile zusätzlich und versiegelt das gegen eindringenden Schmutz.

 

Die einfachste Methode Zwischenetagen zu befestigen ist aber die, dass man einfach Sitzstangen für größere Vögel als Etagenhalterung nimmt. Diese Rundhölzer passender Länge, die auf jeder Seite nen kleinen Schlitz haben, so dass man sie in die Querstreben vom Käfig klemmen kann.

 

Entweder man hat Glück und die liegen dem Käfig schon bei oder man sägt sie einfach selbst aus im Baumarkt erhältlichen Rundhölzern.

 

Bei meinem letzten Käfigbastelprojekt hab ich dazu pro Etage zwei 19er Buchenrundhölzer genommen und da die oben genannten Sperrholz/Alu Etagen draufgelegt.

 

Das Ding wurde dermaßen stabil, da dürfen die Nasen auch gern ne Kiste Bier mit bringen und Party auf der Etage feiern - Das hält das garantiert aus und noch mehr - Eher bricht der Rest vom Käfig zusammen!

 

Die Variante mit den Rundhölzern ist nicht nur extrem einfach zu realisieren, sondern ich war auch baff, wie unglaublich robust das wird. Das seitliche verrutschen der Stangen hab ich einfach mit dicken Kabelbindern ganz am Rand unterbunden. Da kommen auch die kleinen Spielmonster net auf dumme Ideen.

 

Ich denk, das wird künftig meine Methode der Wahl sein, wenn es nicht ganz schwerwiegende Gründe gibt, dass das in nem Einzelfall halt doch nicht geht.

 

Bei der Verblendung der Kanten mit Alu U-Profilen werd ich künftig auch bleiben, denn das verleiht der Etage eine ungeahnte Stabilität, sieht absolut professionell aus und schützt vor dem seitlichen Eindringen von Schmutz in die Schnittkanten - Besonders wenn der haardünne Spalt zwischen Brett und Profil noch mit Sabberlack versiegelt ist.

 

Die Profile geben der Konstruktion wirklich so viel Halt, dass auch gefahrlos große Ausschnitte ins Holz gemacht werden können, ohne dass die Konstruktion zu sehr an Halt verliert.

 

Ich würd nie auf die Idee kommen ne Etage komplett fremd anfertigen zu lassen (außer von nem Kumpel, mit dem man als Gegenleistung halt mal in ne Kneipe geht und ihm ein, zwei, drei Bier zahlt) - Das wird sonst viel zu teuer!

 

Mit ner Bohrmaschine, ner elektrischen Stichsäge, einer Bügelsäge für Metall (für's Aluprofil), einer Holzraspel, einer Metallfeile und nur ein wenig handwerklicher Begabung kriegt man das auch wunderbar selbst hin - Und man hat es genau so, wie man es sich vorgestellt hat.

Es ist echt kein Hexenwerk.

 

Allerdings würd ich mir die Bretter schon vom groben Umriss her im Baumarkt millimetergenau genau zusägen lassen und nur die Detailarbeiten selbst machen.

Das kostet net viel und die haben einfach Profi-Maschinen, wo sie einfach zu 100% saubere Kanten hinkriegen. Das kriegt man zuhause nie so genau und gerade hin, wenn man nicht ne halbe Profiausstattung hat.

 

Wichtig ist halt, dass man selbst am Käfigrohbau millimetergenau Maß aufnimmt (Bei den Rohbrettmaßen die auftragende Stärke vom Aluprofil und ggf. verwendeten Halteschrauben bitte nicht vergessen!).

 

Auf Katalogmaße kann man sich nicht verlassen, das muß man am "lebenden Objekt" sehen - Sonst gibt es böse Überraschungen.

 

Viele Grüße,

 

Rainer und die Pappnasen

 

PS: Hab grad versucht ein Kurztut für Etagenbau zu schreiben, allerdings wurd es immer mehr zu nem Sehr-Langtut - Der automatische Logout hat mehrfach zugeschlagen und gepriesen sei STRG-C vor dem Absenden umfangreicher Texte:]

 

Ich denk mal, dass ich das (bei Interesse) nochmal überarbeite und gesondert hier in einem eigenen Thread einstelle.

Die wichtigsten Grundideen hast Du aber nun und mit etwas bastlerischer Phantasie, Menschenverstand und Geschick kriegst Du dann auch ohne Tut hin ;)

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viniishi

Oh, ich seh grad erst - Karabinerhaken? Okay, da kommen die Kräfte dann statisch nimmer ganz so ungünstig (je nachdem wie man es macht) und es würd wohl halten. Allerdings ist es dann ehr ne Schaukel als ne Etage - Hmm ...

Tja und unter 16mm Spanplattenstärke kannst Du auch net gehen, sonst hält das ja gar nichts mehr aus. Okay, bei einer beidseitig beschichteten Platte zieht die ihre Stärke rein aus der Beschichtung. Eine Unbeschichtete 16er kriegt jeder Depp mit nem halbherzigen Faustschlag zerdeppert - Das Zeug ist im Vergleich zu orthogonal laminiertem Holz (Sperrholz oder Multiplex) extrem Weich. Massivholz ist zwar härter, aber da spielt uns der parallele Faserverlauf einen Streich. In einer Richtung ist Massivholz extrem stabil, aber falsch belastet bricht es sofort.

Spanplatten haben keine Faserrichtung, aber sie sind auch weich. Sie sind erst durch durch die Beplankung durch die Beschichtung stabil. Unter 16mm Stärke tagt das aber absolut auch nichts.

Dazu kommt noch, dass die Beschichtung oft so glatt ist, dass sie fat einer Kunsteisbahn gleich kommt. Bau damit mal ne 45" Rampe ohne dass Du Halteleisten aufbringst. Da turnen die Naen sich lieber einen ab, als das sie über so ein rutschiges Ding rennen.

 

Ich würd da lieber ein paar Cent Mehrkosten, Geduld und Zusatzaufwand für die Lackiererei auf mich nehmen, als dass ich meinen heißgeliebten Nasen so was andreh.

 

Viele Grüße,

 

Rainer, der seinen Nasen das lieber nicht erzählt ;)

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Zimtzicke

Hallo Rainer,

gibts den Post auch für handwerklich unbegabte und undwissende User?

Selbst ich versteh fast nur Bahnhof...

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viniishi

Jau, die bebilderte Anleitung zu nem professionell aussehenden und atombombensicheren Etagenbau incl. aller Berechnungen und nötigen Formeln wird es als eigenständigen Thread geben.

 

Ich hab in den nächsten Wochen eh noch vor entweder ne Villa Casa 120 oder einen Darwin more4 auszustatten. Rattenarchitektur ist ohnehin grad so ein wenig ein Steckenpferd von mir geworden.

Erscheint mir irgendwie sinnvoller, als Modelleisenbahnen im Kreis rumfahren zu lassen :lach1: - Da haben wenigstens die Nasen was davon.

 

Dann hab ich wenigstens gleich Beispielmaße für real existierende Gitterkäfige und kann auf die kleinen Problemchen eingehen, die es beim Innenausbau geben kann.

Bei der Gelegenheit kann ich ja dann auch gleich Fotos von den Zwischenschritten machen, denn nur Konstruktionszeichnungen und Formeln sind immer so trocken ;)

 

Bin allerdings die nächsten Wochen beruflich ziemlich eingespannt ... Kann also noch so drei Wochen dauern, bis ich richtig loslegen kann.

Das Tutorial gibt's also frühestens so in vier Wochen.

 

Viele Grüße,

 

Rainer

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Zimtzicke

HI

allein die Bezeichnungen sind für mich völlig verwirrend.

 

Gruß

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viniishi

Woran hakt's denn? Frag doch Tante Wiki oder so. Da ist alles erklärt.

 

Mal so als Beispiel:

  • Eine Multiplexplatte ist ein stabileres Sperrholz mit mehr Schichten (mindestens 5). Das IF67 beschreibt die Art wie die Schichten vom Holz verleimt sind und IF67 ist schon halbwegs wasserbeständig.

  • Eine Einschraubmutter ist eine Mutter (wo man ne normale metrische Maschinenschraube reindrehen kann), die außen ein Holzgewinde hat, so dass man sie in die Etagenplatte eindrehen kann - Muss man halt vorbohren, aber das sitzt dann bombenfest und nutzt sich nimmer ab.

  • Die Bezeichnung V2A ist ne Qualitätsbezeichnung für rostfreien Edelstahl. V2A ist noch bezahlbar, V4A fast nimmer ;)

  • Torx ist halt ein spezieller Schraubenantrieb, wo man halt keinen normalen Schraubendreher braucht, sondern einen speziellen. Das Lustige an Torx ist, dass es keinerlei scharfe Kanten gibt. Schön ist auch, dass der Schraubendreher nicht ganz gerade zur Achse benutzt werden kann (weil man gerade nicht rankommt) und man die Schraube trotzdem net verhundst.
    Das Gleiche gilt für Inbus (Innensechskant). Sieht halt anders aus als die normalen Schlitz- oder Kreuzschlitzschrauben

  • Ein U-Profil ist halt z.B. ne Aluminiumstange und wenn man die durchsägt und auf die Stirnseite drauf guckt, dann erinnert einen das Profil an ein U, wo man z.B. ein Brett reinstopfen kann.
    Wenn man im Profil so kleine Nasen sieht, dann sind die dazu da, dass sich die Leiste selbst am Holz festkrallen kann - Man spricht dann von einem Klemmprofil.

  • Eloxiert bedeutet, dass das Aluminium speziell oberflächenbehandelt ist, so dass nichts mehr anläuft.
    Eloxierte Flächen sind matt glänzend, sehr robust und wasserunempfindlich.
    Aluminium ist allerdings sehr teuer und wenn man etzwas Zeit hat, dann sollte man das nicht im Baumarkt holen, sondern besser in der bösen Bucht nach Restposten oder so schauen. Mal als Beispiel (ich hoff der Link wird nicht weg zensiert)
Alu U-Profil 2m eloxiert Innenmaß 10mm

 

Aber wie gesagt, in ein paar Wochen schreib ich mal ein bebildertes Tutorial, damit man sich das auch vorstellen kann.

 

Viele Grüße,

 

Rainer

 

---------- Nachtrag 05.05.2012 um 13:17 ----------

 

Nachtrag: Wenn Du magst, dann schick ich Dir ne PN, sobald ich das Tut hier einstelle.

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Rattelbande

Hallo vielen dank für die ausführlichen Tipps!

Die Variante mit den vogelstangen klingt recht attraktiv da man da ja noch nicht mal Schrauben muss.

Dachte bisher nur immer dass diese Stangen leichter runterkrachen als wenn ich die Bretter anschraube. Aber wenn das nicht so ist ist das ja noch viel besser da man das Bretter leichter rausnehmen kann!

Wo befestigst du denn die kabelbinder dass die Bretter nicht von den stangen rutschen?

Das hab ich nicht ganz verstanden.

Bei einer volletage ist es ja praktisch weil das Ding ja nirgends hinrutschen kann...

 

Viele Grüße!

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viniishi

Hallo,

 

freut mich, dass Dir die Idee mit den Sitzstangen gefällt. Es ist wirklich erprobtermaßen bombensicher, wenn man die Einschnitte so etwa mindestens 4mm tief macht und beim Einsetzen der Stangen noch spürbarer Anpressdruck da ist (also eher leicht zu knapp einschlitzen).

 

So richtig schön funzt das leider nur bei hauptsächlich querverstrebten Gittern (die bei Ratten eh zu bevorzugen sind) oder wenn zumindest eine quer verlaufende Hilfsstrebe in der richtgen Höhe ist.

Aber dieses Problem hat man auch beim Verschrauben.

 

Zur allergrößten Not kann man auch mit Vertikalträgern arbeiten, die auf der darunter liegenden und der einzusetzenden Etage verstiftet sind - Aber das ist ein anderes Thema.

 

Nehmen wir mal an die Tragstange verläuft parallel zu den Seitenwänden (meist die kürzere Strecke).

Wenn die Tragstange dicht an einer Seitenwand ist (so max. 5 cm entfernt), dann bindet man die Tragstange mit dem Kabelbinder halt an der Seitenwand fest.

Wenn die Tragstange irgendwo in der Mitte sein muss, dann findet sich in der Nähe garantiert auf jeder Seite auch irgendeine senkrechte Zusatzverstrebung an Vorder/Rückseite, wo man auch mit Kabelbindern hinkommt.

Irgendwo findet man immer was, wo man das gegen Verrutschen sichern kann.

 

Das Schöne an diesen Holzstangen ist, dass sie die Gitterbeschichtung nicht so ruinieren als das aufliegende scharfkantige Schrauben tun würden. Das quietscht dann auch net so metallisch (wenn Metall auf Metall reibt), wenn wieder mal ein Käfigrennen stattfindet.

 

Ich geb aber zu, dass ich mit der Kabelbinderlösung auch absolut noch nicht zufrieden bin - Es sieht einfach doof aus.

Ich tüftel deshalb grad an einer Alternative. Der angeplante nächste Käfigumbau soll eine Edelvilla werden, die auch in anspruchsvoll eingerichtete Wohnzimmer gestellt werden kann und das nicht selbstgemurkst aussieht (obwohl es das eben doch ist :) ). Und natürlich im Vordergrund, es muss zu 100% rattentauglich sein. Ein schöner Käfig kann ein Schmuckstück für die Wohnung sein - Das haben auch erst kürzlich meine älteren Herrschaften gesagt, als sie den ersten richtigen Umbau sahen.

Und wenn der Käfig dann bewohnt ist, dann schlägt diese Kombination jeden Fernseher :)

 

Aber zurück zum Thema, das mit den Kabelbindern ist nicht schön und da muss ich mir noch was überlegen.

 

Im Moment liebäugle ich mit einer Verstiftung zwischen Etagenplatte und Trägerstange. Die Trägerstangen tragen das Ganze und die aufgesetzte Etage hält die Stangen in der richtigen Position. Da haben dann sowohl Trägerstangen als auch die Etage was davon - Also eine Symbiose.

Das ist noch leicht unausgegoren, aber derzeit meine favorisierte Variante.

 

Wenn das vernünftig gelöst ist, dann sind auch Halbetagen kein Problem mehr und die verrutschen dann auch nicht.

 

Du hast ja wahrscheinlich schon gelesen, welche zwei Käfigtypen ich für den nächsten Umbau im Visier habe?

Die Herausforderung ist, dass man zum Reinigen auch jede Volletage durch die Türen herausnehmen kann ohne jedes Mal den halben Käfig zerlegen zu müssen - Der Rest des Käfigs bleibt für die "Bewohner" voll nutzbar.

 

Jeah, das macht Spaß da dran zu tüfteln! Das letzte Mal hatte ich so viel Spaß bei der Aufgabe ne Steuerung (mit) zu entwerfen, die nen Blechhaufen ein paar Kilometer weiter oben notfalls ohne Hilfe ins Ziel steuert. Das Ding "fliegt" heut noch und erreicht 2014 ihr Ziel.

 

Ja ja, wir Nasenhalter müssen halt erfinderisch sein. Und warum nicht das in völlig anderen Gebieten erlernte Wissen auf Nagerumbauten anwenden?

 

Viele Grüße,

 

Rainer

 

-------------

Doppelpost gelöscht. LG, Rowe

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viniishi

Oh sorry, erst nen Doppelpost (tut mir echt leid) und dann auch nen echten Nachtrag. Klar, da gibt es ein Problem mit den Halbetagen, aber das ist im Normalfall kein Problem, denn auch querverstrebte Käfige haben senkrechte Hilfsstreben. Da dran bindet man dann die Konstruktion fest.

 

Aber wie nun (leider doppelt) gesagt, ich tüftel an dem Problem, denn die Sitzstangenlösung ist (entsprechend tiefe Einschnitte vorausgesetzt) so einfach und stabil, dass sie jede Verschraubung toppt. Hängt einfach mit der Kräfteverteilung zusammen. Das ist so ne kleine Erfahrung aus dem Flugzeugbau (guck in mein Profil, dann weißt Du was ich mein ...).

 

Bin jetzt allerdings erst mal ne Woche wech und dann werd ich wohl noch zwei Wochen hart andere Sorgen haben. Dann läuft das komplette Tut aber an den Start - Zunächst mit der Hoffnung auf zahlreiche Mitwirkung der Forenmitglieder - Vielleicht im Entwurf als Google-Doc, wo jede/r Interessierte mitmachen kann?) und schlussendlich vielleicht als PDF?

 

Viele Grüße,

 

Rainer

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viniishi

@Rowennah - Vielen Dank für's Löschen des Doppelposts - Bin grad verwirrt gewesen, weil hier grad Mausfreie Zone ist und ich morgen früh ne Woche ins feindliche Ausland muss.

 

Nochmals vielen Dank,

 

Rainer

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Lakes

Hallo,

 

mal was ganz einfaches und gut verstaendliches zu dem Thema:

 

Ich habe nen Furet XL als Urlaubskaefig, der ist komplett zerlegbar und damit sehr klein, einfach aufzubauen und recht gross. Fuer 4 Urlaubstiere alle mal gut.

Den kann man mit diversen Etagen versehen.

Die einfachste ist: Plastikdeckel Samlavon Ikea und zum einhaengen die Riktig/Dignitet Gardinenhaken. Kostenpunkt pro Deckel 3 Euro und fuer das Paket Haken auch nochmal 3 Euro. Macht also etwa 10 Euro fuer die Etagen :) Ist leicht zu reinigen, leicht zu transportieren und leicht auf und ab zu bauen.

 

Ansonsten geht auch die Variante mit Etagen auf Hoelzer legen. Einfach nen Holz kaufen, dass in etwa die Laenge/Breite des Kaefigs hat und am Ende Haken anbringen. haken in den Kaefig einhaken, Etage drauf legen und fertig. Man kann auch U- Profile kaufen und an den entsprechenden Stellen ansaegen und so zwischen die Gitter legen.

Solltest du unbedingt Holz nehmen wollen, empfehle ich Siebdruckplatten. Sind etwas teurer aber absolut haltbar und muessen in keinster Weise mehr behandelt werden. Die lassen kein Pipi rein. Alles was man lackieren muss haelt nicht lange und faengt an zu stinken. Und auch beschichtete Spanplatten loesen mit der Weile ihre Beschichtung.

 

Also da muss man nicht handwerklich begabt sein, das geht ganz einfach wenn man weiss wie :)

 

LG

Lakes

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viniishi

Jo, und Lakes erfindet die Welt neu. Siebdruckplatten sind nicht anderes als beschichtete Multiplexplatten mit einer chemisch/gesundheitlich höchst zweifelhaften Beschichtung. Ich wüsst jetzt net, dass Kinderspielzeug aus Siebdruckplatten hergestellt wird. Das ist echt so, da kann ich dann gleich meine Platte mit 2K PU verstärktem Lack aus billigster Herstellung beschichten und halt zig Wochen warten, dass hoffentlich wenigstens die Ausdünstungen weg sind.

Ich werde nie verstehen, dass Siebdruckplatten immer in den Himmel gelobt werden. Die berechtigten Anwender von Siebdruckplatten stellen eine ganz andere Zielgruppe dar und da werden die Benutzer ihre Nase seltenst nur wenige cm über der Oberflache haben oder gar dran nagen - Also macht es dort nichts.

 

Und dann der Fertigungsglauben. Das hat ne Firma gemacht und der und der hat gesagt dass es geht ... Das ist dann grundsätzlich besser als alles was man selbst machen kann? Glaubst Du im Ernst, dass es nur wenige Lacke gibt die DIN/EN 71-3 entsprechn, während die Siebdruckplattenhersteller es schon ständig praktizieren? Ich glaub da hätte ich leichte Zweifel und das obwohl die Beschichtungsverfahren verschieden sind, aber die Grundsuppe ist nun mal nicht so unterschiedlich.

Komischerweise wird bei Selbstbauten aber jedes einzelne enthaltene Element analysiert und für potentiell gefährlich eingestuft. Bei fertigen Sachen guckt keiner mehr hin und findet das toll.

Woher kommt denn die extreme Belastbarkeit von Siebdruckplatten? Von Matetee und Murmelspielen? Ein Zaubertrank aus Gallien?

 

Sorry, denn eigentlich bin ich ja der High-Tech-Mensch, aber ihr mit eurem Plastikwahn. Das kommt so aus der Fabrik also ist es besser als alles was man selbst machen kann. Falsch!

 

Nö, ich bin absolut kein Ökofreak oder Müslifresser, aber ich guck mir halt an, wo man Dinge vertreten kann die nicht grad umweltfreundlich sind und wo sensible Bereiche sind, wo man aufpassen sollte. Gehört mittlerweile zu meinem Job. Aber gar nicht nachdenken und alles Vorgekaute toll finden? Traurig!

Und ja neee iss klar. Ich hab nichts gegen IKEA, aber glaubst Du ernsthaft, dass die aus Sch... Gold machen können und deshalb so günstige Preise haben? Ehrlich, ich hab nichts gegen Ikea und kauf selbst dort manchmal ein - Aber dann schau ich genau hin, ob auch drauf steht, was wo drin ist.

 

Du hingegen scheinst zu glauben, ich kann es kaufen und der und er hat gesagt dass es funktioniert, also ist es gut.

 

Sorry, ich kenne es aus meinem Alltag. Nicht alles was anscheinend funktioniert ist richtig! Da gibt es Fälle die zwar tun, aber sogar lebensgefährlich sind oder ne tickende Zeitbome sind. Das ist die Realität!

 

Quintessenz, Nachdenken ist out! Lange Texte und Tuts sowieso. Wenn man was wissen muss, dann bitte per SMS und bitte in zwei bis drei Wörtern.

 

Viel Grüße,

 

Rainer und die temporär ausquartierten Mausen

 

---------- Nachtrag 06.05.2012 um 03:08 ----------

 

Einen speziellen Fall hab ich noch. Das ist zwar ein ganz anderes Thema, aber da wird auch so gehandelt. Unzählige Systeme verwenden noch die UNIX-Time, die damals 1970 mehr oder weniger experimentell eingeführt wurde. Jedem der rechnen kann ist klar, dass es 2038 gewaltig krachen wird. Nur zögerlich wird modernisiert.

Was soll ich daraus schließen? Lemminge?

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viniishi

@Lakes

 

Moin,

 

sorry, war gestern genervt, weil kurz vor Buffalo nochmal die ganze Planung umgeschmissen wurde. Ich flieg erst heut so um 11 - Ich werd mir die Ikea-Sachen mal anschauen.

Ich hoff ja schließlich auf viele Anregungen. Vielleicht krieg ich auch raus, was die in ihren Siebdruckplatten verwurschten. Ich hab zwar schon mal geschaut, aber begeistert war ich damals nicht.

Mag auch sein, dass ich zur Übertreibung neige, wenn es um Nasen geht. Aber die Nasen stehen nun mal an erster Stelle und da bin ich übervorsichtig.

Ich werd mir das nochmal genau und mit dem gebotenen Abstand anschauen. Evtl. auch ne Probe geben lassen und unseren Komikern im Labor zur Analyse geben.

 

Sorry für meine miese Laune gestern, da durft mir echt keiner in den Weg laufen - Ja ja, ne menschliche Schwäche von mir ... Wenn ich genervt bin greif ich jeden und alles sofort an. Und dann auch noch grad keine Nasen grad da, die mich haben wieder vernünftig werden lassen ... :rolleyes:

 

Viele Grüße,

 

Rainer (der jetzt aber echt gleich wech muss)

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