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rochy

Pflegestelle

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rochy

Hallo,

da man doch immer wieder von Notfellen liest haben mein Freund und ich uns mal Gedanken gemacht einige Ratten bei uns aufzunehmen. Deswegen würde mich doch mal interessieren was man mitbringen sollte um Nasen eine Pflegestelle zu bieten?

Bevor fragen kommen, wir haben lange über Pro und Contra disskutiert...

Lg Rochy

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Yvonne84

Hallöchen!

 

Ich selbst bin zwar (noch) keine Pflegestelle, aber schreibe dennoch mal was dazu. ;)

 

Also, auf jeden Fall sollte man natürlich Platz haben, um die Tiere gut unterbringen zu können. Des weiteren natürlich Zeit, um sich um die Tiere zu kümmern und auch Zeit für die Vermittlung der Tiere. Dann, dass man auch Kontrollen macht, wo kommen die Tiere hin. Und natürlich auch ein bisschen Spass daran haben, als Pflegestelle zu fungieren. Und die Bereitschaft auch mal Tiere aufzunehmen, auch wenn man gerade keine Lust hat. Und natürlich sollte man auch ein bissel Geld haben, was man investieren kann, für TA und Futter und sowas (Was ich nun aber eigentlich als selbstverständlich ansehe. =) ). :]

 

Mehr fällt mir spontan nicht ein, mal sehen, was Personen aus Pflegestellen dazu schreiben. =)

 

Grüßchen :but:

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Anna

Huhu!

 

Finde ich toll, dass ihr das vorhabt. :]

Also, wir (mein Mann und ich) nehmen ja immer mal wieder Tiere auf. Nicht nur Ratten. Auch andere Nagetiere. Degus, Mäuse, Lemminge etc.

 

Und ich sag aus Erfahrung: Wenn beide in Vollzeit arbeiten, geht das nicht!

 

Man braucht Zeit (viel Zeit), Platz und Nerven wie Drahtseile. Nicht der Tiere wegen, sondern wegen der Interessenten. Denn es gibt Leute, da schlackert man echt mit den Ohren. Und die sind leider in der Überzahl. :(

 

Man muss ein Gespür für gute und für schlechte Leute entwickeln. Viele geben sich wirklich gut und nett und lieb und wenn sie dann nach 3 Monaten anrufen und sich völlig entrüstet beschweren, dass der Degu, den man ihnen vermittelt hat - trotz im Schutzvertrag verankertem Zuchtverbot - Babys mit der völlig verkehrten Farbe geworfen hätte, dann muss man sich wirklich auf die Zunge beißen, um nicht völlig auszurasten.

 

Man muss außerdem immer 100 % geben und die Tierliebe sollte unerschütterlich sein. Gerade bei Ratten (und Mäusen) stehen dann ja auch immer wieder gerne Schlangehalter vor der Tür und geben sich als liebe nette Interessenten aus. Auch da muss man ein Auge für entwickeln und den Leuten gleich ein P vorsetzen.

 

Abgabe NUR mit Schutzvertrag und gegen Schutzgebühr. Auch, wenn viele das nicht einsehen und dann mit Sprüchen kommen wie "Wie Vertrag?? Ich will ne Ratte kaufen und kein Auto!!" Auch wenn das die Vermittlungschancen schmälern mag: Ohne Schutzvertrag kein Tier abgeben und Punkt. Keine Diskussionen - aus Liebe zu den Tieren.

 

Man muss kurzum folgendes im Überfluss oder wenigstens ausreichend haben:

 

- Zeit

- Geld

- Platz

- ein dickes Fell

- ein gutes Auge

- eine gute Menschenkenntnis

 

Geld vor allem wenn man dann mal Tiere kastrieren lassen muss, Ausweichkäfige anschaffen muss etc. pp.

 

Pflegestelle zu sein, bedeutet Monat für Monat Minusgeschäfte zu machen.

 

Um es kurz zu machen: Um eine Pflegestelle zu sein muss man verdammt viel Tierliebe in sich tragen!

 

LG Anna

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rochy

Huhu,

danke für eure Antworten. Da habe ich ja erstmal paar Anhaltspunkte! Also Platz und Zeit ist bei uns kein Problem. Auch wegen dem Geld mache ich mir keine Sorgen. Ich gebe immer wieder lieber was für Tiere aus, als für unnütze Sachen.

Lg rochy

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ghostwriter

Hi,

 

naja, Pflegestelle ist ja nicht gleich Pflegestelle ;) .

Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einem halt, daß du Tiere zur Weitervermittlung aufnimmst und dich damit auch um alles weitere kümmerst. Dazu brauchst du Nerven, Platz ( auch, um ankommende Notnasen zunächst von den anderen anwesenden Ratzen separieren zu können - man weiß nie, was sie mit sich bringen .... ) , Zeit, mußt eine Menge Unkosten tragen etc. ....

 

Es gibt aber auch die Möglichkeit, für Notfallvermittler, bzw. eine aktive Gruppe o.ä. als Pflegestelle aktiv zu werden.

Bei uns gibt es z.B. auch Leute, bei denen Tiere untergebracht werden, die sich um sie fleißig kümmern usw. .

Natürlich braucht man dann ebenfalls Platz, Zeit und Bereitschaft, daß auch mal Interessenten zum Schauen kommen.

Und versorgt werden wollen die Tierchen natürlich auch.

Um die vermittlung ansich jedoch kümmern wir Vermittler uns, außerdem gibt es bei Bedarf ( TA z.B. ) schon mal einen Zuschuß aus der Notfallkasse.

 

Vielleicht kannst du ja mal eine Vermittlung in deiner Nähe einfach mal fragen, und dir auch gleich einen Einblick verschaffen :]

 

Edit - hab ja etwas wichtiges vergessen : man muß sich von seinen Pfleglingen natürlich auch wieder trennen kö- das liegt nämlich auch nicht jedem

 

LG

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rochy

Das mit der Vermittlung ist echt ne super Idee, nur wohne hier doch ziemlich am A**** der Welt. Glaube du bist hier so der einzigste der einiger Maßen aus meiner Nähe ist. Glaube nicht mal die Menschen in unserem "Tierheim" hier kennen Ratten, zumindest haben die mich so angeguckt wo ich nachgefragt hatte als ich einen Kollegen für meinen Dicken gesucht habe

Lg Rochy

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