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Lyrathor

Mal ein paar allgemeine Fragen und auch etwas zum Nachdenken

Empfohlene Beiträge

Lyrathor

Moin moin Rattenfangemeinde,

 

ich habe da ein paar mehr Dinge die mich derzeit beschäftigen, aber bevor ich loslege, etwas zu meiner Person, da ich hier noch neu bin ;-)

 

Also ich und meine Frau haben uns vor etwas mehr als einem Monat drei Mädels zugelegt. Wie das dabei so ist, haben wir uns im Vorfeld natürlich über Haltungsbedingungen (Käfiggröße, Futter, Käfigausstattung usw.) informiert, sprich alles was man zur eigentlichen Haltung wissen muß und uns dann aus der Zoohandlung den "Familienzuwachs" besorgt. Dabei hatten wir nun auch noch das Glück das wir gleich zwei trächtige Weibchen erwischt haben und so haben wir derzeit 21 Ratten :-D

 

Aufgrund dessen war es nun natürlich nötig sich sehr tief in das Thema Ratten einzulesen und wir haben etliche Foren, Infoseiten, etc. durchforstet und verinnerlicht. Nun ist es so, dass ich durchaus ein Tierfreund bin, Tiere sind mir sogar immer lieber als Menschen, da man bei einem Tier immer weiß woran man ist (bzw. es sehr schnell merkt, da Tiere keine hinterfotzigen Schauspieler sind). Trotz meiner Tierliebe, bin ich aber auch ein Realist, ein eiskalter Realist! Ich versuche die Dinge halt immer so zu sehen und zu nehmen, wie es die natürliche Ordnung diktiert und das bedeutet, dass Leben und Tot einen symbiotischen Kreis bilden.

Fakt ist nunmal, das Leben würde es ohne den Tot nicht geben und umgekehrt genauso und ebenso verhält es sich mit fressen und gefressen werden. Kommen wir nun also zu einem Punkt der mich arg beschäftigt, Futtertiere!

Um gleich klar zu stellen, ich mag meine Pelznasen, jede einzelne von den 21, doch natürlich kann und möchte ich nicht alle behalten und von daher schaue und höre ich mich natürlich nach Abnehmern für die Tierchen um. Dabei hätte ich auch kein Problem damit, dass Eine oder Andere Pelznäschen an einen z.B. Schlangenahlter abzugeben (ich weiß, viele von euch werden mich nun hassen), damit dessen Tierchen auch was zu futtern hat. Natürlich liesse mich das nicht direkt kalt, aber im Grunde denke ich, so ist das Leben halt. Ich meine in der Natur passiert auch nichts anderes und so ein Tot durch Schlange ist, finde ich, bei weitem angenehmer als ein Leben in viel zu schlechten Haltebedingungen (Einzelhaltung, zu kleiner Käfig, etc.). Auch wenn ich es verstehen kann, wenn einigen bei dieser Vorstellung das Herz blutet, so frage ich mich, was daran verwerflich sein soll? Noch weniger verstehe ich es dann, wenn Pseudotierliebhaber damit kommen, dass man z.B. Schlangen auch mit toten Tieren (schlimmstenfalls sogar vorher mal tiefgefroren gewesen) füttern könne. Hallo? Ist das Artgerecht? Gibt es Gefrierschränke in der Natur? Was ist mit dem Jagdtrieb der ausgelebt werden möchte (und sogar muß)? Ganz davon zu schweigen das es Schlangen gibt, die Tote tiere nicht annehmen.

Auch wird immer wieder versucht zu argumentieren, dass es gegen das Gesetz verstösst, Wirbeltiere lebend zu verfüttern, dass stimmt so nicht!

Nehmen wir dazu entsprechende Teile des Tierschutzgesetzes zur Hand:

 

Gern zitiert:

§ 1

Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

 

Oder auch:

§ 4

(1) Ein Wirbeltier darf nur unter Betäubung oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. Ist die Tötung eines Wirbeltieres ohne Betäubung im Rahmen weidgerechter Ausübung der Jagd oder auf Grund anderer Rechtsvorschriften zulässig oder erfolgt sie im Rahmen zulässiger Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen, so darf die Tötung nur vorgenommen werden, wenn hierbei nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen entstehen. Ein Wirbeltier töten darf nur, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat.

(1a) Personen, die berufs- oder gewerbsmäßig regelmäßig Wirbeltiere betäuben oder töten, haben gegenüber der zuständigen Behörde einen Sachkundenachweis zu erbringen. Wird im Rahmen einer Tätigkeit nach Satz 1 Geflügel in Anwesenheit einer Aufsichtsperson betäubt oder getötet, so hat außer der Person, die die Tiere betäubt oder tötet, auch die Aufsichtsperson den Sachkundenachweis zu erbringen. Werden im Rahmen einer Tätigkeit nach Satz 1 Fische in Anwesenheit einer Aufsichtsperson betäubt oder getötet, so genügt es, wenn diese den Sachkundenachweis erbringt.

(2) Für das Schlachten eines warmblütigen Tieres gilt § 4a.

(3) Für das Töten von Wirbeltieren zu wissenschaftlichen Zwecken gelten die §§ 8b, 9 Abs. 2 Satz 2, im Falle von Hunden, Katzen, Affen und Halbaffen außerdem § 9 Abs. 2 Nr. 7 entsprechend.

 

Wo verstosse ich denn gegen eines dieser beiden Gesetze, wenn ich eine Maus oder Ratte in ein Schlangenterrarium setze? ICH füge dem Tier weder Leid (abgesehen von dem Stress der neuen Umgebung, aber das trifft auch schon bei der Anschaffung eines Tieres zu) noch schmerzen zu. ICH töte das Tier auch nicht. So brutal wie es auch ist, dass einzige was ich in einem solchen Moment mache, ich lasse die Dinge den Lauf ihrer Natur gehen.

Also, um diesen Punkt abzuhaken, wo ist abgesehen von einer eigenen, persönlichen Einstellungsfrage ein Problem? Ich bin gerne bereit und auch sehr offen für konstruktive Eingebungen und sollte ich etwas übersehen haben, möge man mich darauf hinweisen ;-)

 

 

Kommen wir zum nächsten Punkt, der mich derzeit beschäftigt, Verkauf und Zucht.

 

Wie am Anfang erwähnt, haben wir unsere ersten drei aus der Zoohandlung. Rückwirkend betrachtet sage ich auch, dass ich aus zumindest dieser Zoohandlung keine Tiere mehr beziehen werde. Warum man allerdings pauschal gegen Zucht und Handel ist, erschliesst sich mir nicht so ganz. Natürlich wäre es schön, wenn man zuerst in Tierheimen und Notfallstationen (sofern vorhanden/bekannt) seiner Region schauen würde, allerdings kann dieses auch Probleme mit sich bringen. Grade für unerfahrene wäre es für Mensch und Tier eine Zumutung, wenn dieser mit "Problemtieren" konfrontiert würde. Sprich wenn jemand überhaupt erst einmal Erfahrungen sammeln und den Umgang mit einer Tierart lernen muß, wie soll er dann mit soetwas fertig werden? Es ginge zwar schon, aber es würde für beide Seiten erst ein langer Leidensweg werden oder im schlimmsten Fall sogar ein Schrecken ohne Ende (zumindest für das Tier).

Was zweifelsohne her muß, sind klare Regelungen und Gesetze für den Handel, vor allem in Bezug auf Haltung der Tiere in den Geschäften. Auch Zucht usw. müssten viel strenger kontrolliert werden und als Halter oder Kenner sollte dazu aufgerufen sein, "Fliessbandproduktionen" und den Entsprechenden Handel zu boikottieren.

Nun würde ich aber nicht dahergehen und gleich jeden, der erzählt das er seine Tiere aus einer Zoohandlung hat, dafür zu verurteilen. Auch wenn es aus einer dieser "Fabriken" war. Woher soll denn der Normalo von diesen ganzen Umständen wissen? Als Normalo (wie ich mich in Bezug auf Ratten vor unserer Anschaffung auch bezeichnen würde), macht man sich darüber nicht allzuviele Gedanken, bzw. kommt einem so etwas nicht einmal in den Sinn. Da kümmert man sich im Vorfeld erst einmal darum gewisse Grundkenntnisse zu erlangen, damit man weiß wie so ein Tier zu halten, zu füttern, zu pflegen, etc. ist und macht sich keine Gedanken um den (übertrieben ausgedrückt) Weltfrieden.

Auch Zucht als solches zu verteufeln halte ich für falsch. Wenn nun auf einem schlag alle aufhören zu züchten und zu handeln, dann dauert es nicht lange und es gibt schlichtweg kaum noch Möglichkeiten an Tiere zu kommen. Und machen wir uns nichts vor, viele der Tiere in Heimen und Notfallstationen stammen von Anfängern, welche den Fortpflanzungstrieb der Tierchen unterschätzt haben (mitunter auch wegen schlechter Recherche vor Anschaffung) und wo genau diese Personen ihre Tierchen bezogen haben liegt auf der Hand, Tierhandlungen!

Wenn nun also Handel und Zucht nicht mehr vorhanden sind, werden auch Heime und Notfallstationen nach relativ kurzer Zeit keine Tierchen mehr haben und es wird schwer bis unmöglich, sich ein niedliches Pelznäschen zuzulegen. Oder ist es das was erreicht werden soll? Soll z.B. die Ratte nur noch ein Insiderhaustier sein?

 

 

Kommen wir zum dritten Punkt, die Schutzgebühr.

 

Zuerst muß ich sagen, die Grundidee hinter der Schutzgebühr finde ich toll, aber das war es dann auch schon. Wird denn ernsthaft geglaubt, dass nur weil jemand eine Gebühr für ein Tier erhebt, der "Käufer" zum Vorzeigehalter wird? Ganz zu schweigen davon, dass es sehr viele gibt die diese Gebühr nur als Vorwand nehmen um ein bisschen was dazu zu verdienen. Auch das Vertragswerk hier im Forum ist zwar gut und schön, aber mal ehrlich, ganz ehrlich, macht das einer von euch? Geht Ihr ständig Leute besuchen denen Ihr mal ein Tierchen überlassen habt, die Ihr nicht richtig kennt und kontrolliert wie diese die Tierchen behandeln? Falls ja, woher nimmt man die Zeit? Ganz im ernst, ich empfinde das als übertrieben. Genauso überflüssig wie eine Schutzgebühr. Ich schaue mir die Leute lieber vorher genau an, versuche in einem Gespräch ein wenig über deren Absichten und Kenntnisse zu erfahren und vertraue dann auf meine Menschenkenntnis und hoffe dann ggf. das mich diese nicht getäuscht haben. Und nochmal was zu dem Vertrag, dieser ist meiner Auffassung nach sowieso Rechtlich nicht durchsetzbar und sollte am besten mal von einem Juristen gesichtet sowie überarbeitet werden. Ansonsten aber vom Ansatz her auf jeden Fall eine nette Idee.

 

 

Das wärs dann auch erst einmal, bzw. ich habe meinen Roman fertig ;-)

Ich hoffe es kommt nicht so böse rüber wie es teilweise klingen mag, aber es sind halt Punkte, die mir in den vergangenen Tagen immer wieder aufgefallen sind und es stimmt mich teils etwas traurig, wie teilweise Personen verurteilt werden, nur weil sie etwas nicht auf Anhieb richtig gemacht haben, oder gewisse Dinge einfach nur mit einer anderen Sichtweise betrachten. Ich bin nun erst einmal gespannt auf euer Feedback und hoffe auf eine rege, vor allem konstruktive Diskussion. Ich denke zwar, dass wir nicht alle auf einen Nenner kommen werden, da diese Thematik ansich einfach zu komplex und voll von Meinungs- sowie Empfindungsfragen ist, aber evtl. hilft es zu mehr und besserem Verständnis.

 

MFG Lyrathor

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Drotning

Hallo,

 

Und was genau sind jetzt Deine Fragen?

 

ich komme da direkt mal zu zwei Punkten aus den Forenregeln, die Du bei Deiner Anmeldung in diesem Forum akzeptiert, aber wohl nicht gelesen hast:

 

1.1 Folgende Themen sind hier verboten:

 

- das Züchten von Tieren (insbesondere Ratten)

- Themen oder Beiträge die sich mit dem Verfüttern von Ratten beschäftigen [bemerkung: Entsprechende Textpassagen werden vom Team entfernt und das Mitglied darauf hingewiesen. Bei nochmaliger Nichtbeachtung kommt es zum sofortigen Ausschluß aus dem Forum.]

 

Was Du mit Deinem Posting genau bezwecken willst, erschließt sich mir sowieso nicht. Es gibt mit Sicherheit andere Foren, in denen es kein Problem ist, sich ausführlich über das Verfüttern und Züchten von Ratten zu verbreiten. Jedem steht es ja frei, ein Forum mit eigenen Spielregeln ins Leben zu rufen. Hier ist das aber nicht erwünscht, also halte Dich bitte daran.

 

Grüße

Steffi

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Murphy

Huhu! :tongue:

 

Ich fange mal hinten an... :D

Schutzgebühr ist meiner Meinung nach hauptsächlich für die Deckung der angefallenen Kosten da. Im TH wird kastriert, gefüttert, Zeit mit den Tieren verbracht - Arbeitszeit! Um diese Kosten wenigstens zum Teil zu decken, gibt es die Schutzgebühr, die (vor allem bei Ratten) teilweise höher ist als der Verkaufspreis im Laden.

Würden TH und Notfallvermittler keine Schutzgebühr verlangen, wären sie innerhalb kürzester Zeit pleite; so viele Spenden kommen ja auch nicht immer rein.

 

Thema Zucht: Ich nehme Notfalltiere auf, weil die nun mal schon auf der Welt sind. Für mich muss keine Ratte erschaffen werden, solange es noch Notfellchen gibt - und das wird wohl immer der Fall bleiben. So denke ich übrigens auch bei Hunden, Katzen etc.

Dass Tiere aus dem TH oder von Pflegestellen nicht für Anfänger geeignet sind, ist eine absolut unsinnige Aussage. Viele dieser Tiere haben eigentlich gar kein Problem, sie wollen nur ein sicheres Zuhause und etwas Zuneigung.

Tiere aus Zoohandlungen dagegen sind oft scheuer als Notfellchen, die auf Pflegestellen geboren wurden; außerdem sind Ladentiere, wie ihr ja schon feststellen durftet, des öfteren Überraschungseier.

Sollte es irgendwann mal keine Notfellchen mehr geben, würde ich durchaus auch Züchter unterstützen - aber nur solche, die ihre Tiere artgerecht halten und sie nicht zu Gebärmaschinen machen.

 

Einige User hier sind (oder waren) der Meinung, dass man die Haustierhaltung generell verbieten sollte. Das halte ich allerdings auch für total unsinnig, denn es gibt viele Tiere, die für ihre Menschen der letzte Halt im Leben sind (Therapiehunde usw.) Unsere Haustiere würden in der freien Natur nur schwer überleben, und ich sehe nichts verwerfliches daran, sich Tiere "ausschließlich zum eigenen Vergnügen" zu halten, wenn die Haltung artgerecht ist und die Tiere tiergerecht leben dürfen und behandelt werden.

 

Was die Sache mit den Futtertieren angeht, habe ich eine ähnliche Meinung wie du.

Auf das Thema Futtertiere werde ich aber hier nicht weiter eingehen, da das eigentlich das größte Aggressionspotential hat, was ein Thema nur haben kann... :mad:

 

Ich finde deinen Denkanstoß ziemlich gut. Natürlich wirst du damit hier im Forum teilweise auf massiven Widerstand treffen, da bin ich sicher. Aber ohne Kritikier können wir uns nicht verbessern oder andere Menschen belehren. Ich hoffe, dass diese Diskussion nicht wieder eine von Vielen wird, die sich nach 5 Antworten im Kreis dreht, alle Nicht-Veganer verteufelt werden und jeder meint, nur er hat Recht.

 

 

Grüßlein!

bearbeitet von Murphy
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DieVita

Hallo Lyrathor,

 

da ich Kopfweh habe und gerade nicht in der Stimmung bin, adäquat zu antworten bzw. auf deine Argumentation im Einzelnen einzugehen, möchte ich dich nur etwas fragen: Warum schreibst du das alles in einem Forum, in dem es eben nicht darum geht, dass Schlangen auch was fressen müssen? Warum suchst du dafür nicht eine andere Plattform? Warum hier, wo sich die LLeute versammeln, die Ratten als Liebhabertiere halten? Würdest du auch in ein Veganes Forum gehen und von deiner Arbeit im Metzgerbetrieb berichten und dass es notwendig ist, die Menschheit mit Fleisch zu versorgen? Sorry, aber ich versteh dein Anliegen nicht, denn du wirst dieses Forum und seine Regeln mit deiner Meinung nicht ändern! Mein Wort zum Sonntag!

 

Keine freundlichen Grüsse, Christina

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Lakes

Hallo,

 

zu deinem ersten Thema werde ich nichts schreiben, da die Futtertierdiskussion hier absolut unerwuenscht ist. Wir sind uns alle einig und bewusst, dass Schlangen keine Gaensebluemchen fressen, was jeder damit macht und wie man das sieht bleibt dann jedem einzelnen überlassen. Und wie du in den Forenregeln gelesen und akzeptiert hast, reden wir hier nicht weiter darueber.

 

1. Themen- und Beitragserstellung

 

1.1 Folgende Themen sind hier verboten:

 

- Themen oder Beiträge die sich mit dem Verfüttern von Ratten beschäftigen [bemerkung: Entsprechende Textpassagen werden vom Team entfernt und das Mitglied darauf hingewiesen. Bei nochmaliger Nichtbeachtung kommt es zum sofortigen Ausschluß aus dem Forum.]

 

Zu deinem zweiten Thema sehe ich das auch anders. Ich sehe es sogar als Vorteil wenn Anfaenger Tiere aus Notfallstationen und Tierheimen nehmen. Dort bekommen sie naemlich tatsaechlich einen Haufen Erfahrung, Tipps und Informationen mit an die Hand. Man kann die Tiere "ausprobieren" indem man sie anfasst und kuschelt und das auch ueber eine laengere Zeit. Man erhaelt charakterliche Beschreibungen von den Pflegern und kauft nicht die Katze im Sack. In der Zoohandlung geht das alles nicht.

Dein Bild mit den Zuechtern und wenn es die nicht mehr gibt gehen den TH die Tiere aus ist zwar richtig, aber nicht reell. Es wird immer Zuechter geben und immer unwissende Menschen und so wird es in den TH und Notfallstationen auch immer Tiere geben. Und glaub mir, ich wuerde gerne zu einem Zuechter gehen, der serioes und artgerecht arbeitet und mir da meine Tiere aussuchen in dem Wissen, dass alle TH leer sind und keine Ratten mehr unter ungeliebten und ungewollten Umstaenden dort gelandet sind. Aber das wird wohl in naher Zukunft nicht so sein, also werden auch weiterhin alle meine Tiere aus dem Th oder eben solchen Notfallstationen kommen. Wie auch die 3, die in etwa 4 Wochen bei mir einziehen. 1 Mama mit 2 suessen, zahmen, kuscheligen Babys, die aus dem TH Bonn stammen und dort aus einer Wohnungsraeumung stammen.

 

Zu Thema drei... ja, ich finde eine Schutzgebuehr gut und ja, ich habe IMMER die Leute kontrolliert, wo ich Tiere hingegeben habe und das waren weit über 300 Tiere, zumeist in 2er oder 3er Gruppen.

Also erstmal zur Schutzgebuehr. Wenn du ueberlegst was du da grade in deine Rattenbabys reinsteckst an Futter (Trockenfutter, Frischfutter, Babybrei, Joghurt), Zeit, Material (Nistmaterial, Haengematten, Haeuschen) dann muesste dir klar sein, dass man mit der Schutzgebuehr den Wert eines Babys nicht aufrechnen kann. Nun hast du vielleicht Glueck und keines der Tiere muss zum TA, aber was ist, wenn eins der Babys nun auch noch krank wird? Die Tierarztrechnung wuerde sofort die Schutzgebuehr uebersteigen und krank sein kann ja auch schon heissen, dass sie Milben oder was aehnlich harmloses haben. Zudem ist eine Schutzgebuehr auch abschreckend. Die Gebührt betraegt im Allgemeinen 5-25€ je nach Gebiet und ob kastriert oder nicht. Selbst wenn es also nur die 5€ Ratte ist, so ist ein Futtertier guenstiger zu bekommen und so kann man sich meist recht sicher sein, dass keiner an den Tieren interessiert ist, der diese nicht auch als Tiere haben mag.

Die Vermittlungstiere habe ich also tatsaechlich zu den Menschen nach Hause gebracht. Alle INteressenten konnten zuvor sehr gerne zu mir kommen, sich die Tiere anschauen und auch aussuchen, haben schon Fragen gestellt und Infos bekommen. Im Gespraech habe ich dann schon einige Haltungsinfos bekommen. Am Tag der Tage bin ich dann mit den Tieren zu den neuen Haltern und habe mir alles vor Ort angeschaut. Die Menschen haben dieses sehr angenehm empfunden, da ich vor Ort auch nochmal viele Tipps und Ideen geben konnte und auch nochmal Unsicherheiten geklaert wurden. Desweiteren stand ich als Ansprechpartner immer zur Verfuegung, bis es nicht mehr erwuenscht war. Ich habe mich nie aufgedraengt, aber alle wussten, wenn sie eine Frage haben, dann duerfen sie fragen und das haben sie getan.

Woher ich die Zeit genommen habe? Am Wochenende, nachmittags, abends, im Urlaub. Man muss sich das gut einteilen und dosieren. Ich habe nebenher auch ein Familienleben, bin voll berufstaetig und treffe mich sogar mit Freunden. Alles moeglich :)

 

LG

Lakes

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Papiyu
Warum man allerdings pauschal gegen Zucht und Handel ist, erschliesst sich mir nicht so ganz. Natürlich wäre es schön, wenn man zuerst in Tierheimen und Notfallstationen (sofern vorhanden/bekannt) seiner Region schauen würde, allerdings kann dieses auch Probleme mit sich bringen. Grade für unerfahrene wäre es für Mensch und Tier eine Zumutung, wenn dieser mit "Problemtieren" konfrontiert würde.

 

Du beantwortest dir deine Frage eigentlich schon selbst. Man sollte erst die Tierheime und Pflegestellen entlasten und keine Züchter unterstützen, die in der Regel nur Geld damit machen und 0 Ahnung von Genetik haben. Hast du mal gesehen, wie Ratten für den Zooladen produziert (ja, ich sage bewusst produziert) werden? Lies dir mal diese Seite hier durch -> *klick* und dann sag mir, dass du sowas bewusst unterstützen willst!

 

Vor allem private Pflegestellen und Tierheime kennen ihre Notfelle sehr gut und können abschätzen, ob diese vom Charakter her für Anfänger geeignet sind oder ob dort erfahrene Halter gefordert sind. Wenn diese zB ein trächtes Mädchen aufnehmen und die Welpen aufziehen, sind diese auch oft schon zahm, denn sie kennen den Kontakt zu Menschen. Ich kann jetzt nur von unserer Zoohandlung sprechen, aber die wissen 0 über die Haltung von Ratten und wissen nicht mal, wie man sie aus den Kästen heraus hebt (definitiv nicht (!) an der Schwanzspitze). Geschweige denn wissen sie, wie ein Bock von unten aussieht. Und die wollen mir erzählen, wie ich Ratten halten zu habe? Tut mir leid, aber das sind VERKÄUFER (!) und nichts anderes.

 

Sprich wenn jemand überhaupt erst einmal Erfahrungen sammeln und den Umgang mit einer Tierart lernen muß, wie soll er dann mit soetwas fertig werden? Was zweifelsohne her muß, sind klare Regelungen und Gesetze für den Handel, vor allem in Bezug auf Haltung der Tiere in den Geschäften. Auch Zucht usw. müssten viel strenger kontrolliert werden und als Halter oder Kenner sollte dazu aufgerufen sein, "Fliessbandproduktionen" und den Entsprechenden Handel zu boikottieren.

 

Und genau die Tiere aus der Zoohandlung sind doch aus diesen Fliessbandproduktionen! Also, wieso unterstützt du sowas? Wie sollten Ratten aus dem Zoolanden denn anfängergeeignet sein? Du hast (hoffentlich) die verlinkte Seite gelesen und die Bilder gesehen. Wie sollen Ratten in so einer Umgebung den Kontakt zum Menschen lernen? Etwa in der Zoohandlung, wo sie als Ware angesehen werden? Nichts anderes sind Ratten dort. Ware, die ohne großen Aufwand und tierärztliche Versorgung verkauft werden muss.

 

Nun würde ich aber nicht dahergehen und gleich jeden, der erzählt das er seine Tiere aus einer Zoohandlung hat, dafür zu verurteilen. Auch wenn es aus einer dieser "Fabriken" war.

 

Es wird hier keiner verurteilt, weil er Ratten aus der Zoohandlung hat. Es wird versucht, aufzuklären, woher diese stammen und was für ein Leid damit erzeugt wurde und "dank" des Kaufs weiter erzeugt wird. Denn für jede verkaufte Ratte, werden neue unter genau den gleichen, misserbalen Umständen produziert.

 

Zuerst muß ich sagen, die Grundidee hinter der Schutzgebühr finde ich toll, aber das war es dann auch schon. Wird denn ernsthaft geglaubt, dass nur weil jemand eine Gebühr für ein Tier erhebt, der "Käufer" zum Vorzeigehalter wird?

 

Das sagt niemand, dass die Schutzgebühr eine Garantie dafür ist, dass der spätere Halter ein "Vorzeigehalter" ist. Diese Schutzgebühr denkt nicht im geringsten die Kosten, die Pflegestellen mit der Aufzucht und Aufpäppelung kranker Tiere hat. Oder hast du schon mal eine abgemagerte Ratte mit Schnupfen für 5 - 10 Euro beim TA behandeln lassen können? Im Leben nicht. Und da sind noch keinerlei Futter, Benzingeld für Vorkontrollen etc. dabei. Ich finde die Schutzgebühr sehr sinnvoll und hab auch gerne immer etwas mehr an Benzingeld gegeben, als vereinbart wurde. Auch wenn es nur ein kleiner Beitrag war.

Der Schutzvertrag regelt zB, dass mit den Tieren nicht gezüchtet werden darf. Das soll verhindern, dass weitere ungeplante Ratten kommen.

 

Ganz zu schweigen davon, dass es sehr viele gibt die diese Gebühr nur als Vorwand nehmen um ein bisschen was dazu zu verdienen.

 

Züchter verdienen (je nach Höhe der Gebühr) daran. Aber darunter leidet in der Regel die Aufzucht, denn sonst würde sich das nicht lohnen. Aber eine Pflegestelle verdient mit 5 - 10 Euro 0 Cent. Die legen immer drauf! Und das nur aus Liebe zu den Tieren.

 

Auf das Thema Verfütterung / Abgabe an Schlangenhalter etc. schreibe ich nichts, denn das würde gegen die Forenregeln verstoßen.

 

Viele Grüße

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HoodRat

Hallo,

 

erstmal bin ich etwas erschlagen von dem langen Text. Ich versuche mal auf die wichtigsten Punkte einzugehen:

 

Um es mal mit deinen Worten zu sagen: In der Natur gibt es aber auch keine Zoohandlungen oder "Fabriken" wo Tiere ohne Ende nachgezüchtet werden, solange sie jemand kauft. Das gilt für Ratten und auch für Schlangen.

 

Nein, Ratten sollen nicht unbedingt zu "Insidertieren" werden, am besten wäre es, wenn gar keine Tiere unnötig gezüchtet würden. Domestizierte Tiere sind nun mal da, was der Grund ist, warum ich mich gerne um sie kümmere, wenn sie ein Zuhause brauchen, aber es ist NIE wirklich artgerecht Tiere zu domestizieren und sie als Haustier zu halten. Der gerechteste Fall, der eintreten könnte, wäre, dass es gar keine domestizierten Tiere mehr gibt und die Menschen einfach wieder in einer natürlichen Verbindung zu den Tieren stehen. Es ist eben einfach Egoismus zu sagen "Wenn die Tiere nicht gezüchtet werden, können wir sie ja nicht halten", nicht Realismus.

 

 

Dein Argument, dass du eine Ratte nicht tötest, wenn du sie in ein Schlangenterrarium setzt, finde ich nicht gerade durchdacht. Ja, die Schlange tötet die Ratte, nicht du. Wenn du einen Mensch in ein Becken mit hungrigen Haien wirfst, bist es auch nicht du, der den Mensch tötet, sondern die Haie. Darüber kann man nun ewig diskutieren, oder man akzeptiert, dass es Leute gibt, die es eben nicht richtig finden, Gott zu spielen, nur um ein tolles, exotisches Tier zu halten, das ja auch "artgerecht" gefüttert werden muss. Schlangen gehören für mich noch viel weniger in Menschenhand als domestizierte Ratten.

 

Zur Schutzgebühr gibt es ein ganz simples Argument: Jemand, der die Ratten verfüttern will, holt sie sich für 7 Euro aus dem Baumarkt und nicht für 20 Euro aus dem Tierheim mit Vertrag, der Verfüttern verbietet. Ganz einfach.

 

Edit: Dass man als Anfänger keine Problemtiere halten sollte ist auch ein Argument FÜR Tiere aus dem Tierschutz. Diese sind in den aller meisten Fällen wesentlich weniger problematisch in der Haltung als Zooladentiere, wo schon die Mutter unter enormem Stress stand und die nie ein normales Sozialverhalten lernen konnten.

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Lyrathor

Als erstes einmal einen Dank an alle die meinen Roman gelesen haben, an alle die Geantwortet haben und vor allem an die, die beides getan haben. Nun denn, jetzt bin ich wohl erst einmal mit Antworten dran ;-)

 

Drotning hat geschrieben:

1. Und was genau sind jetzt Deine Fragen?

 

2. ich komme da direkt mal zu zwei Punkten aus den Forenregeln, die Du bei Deiner Anmeldung in diesem Forum akzeptiert, aber wohl nicht gelesen hast:...

 

3. Was Du mit Deinem Posting genau bezwecken willst, erschließt sich mir sowieso nicht. Es gibt mit Sicherheit andere Foren, in denen es kein Problem ist, sich ausführlich über das Verfüttern und Züchten von Ratten zu verbreiten.

 

 

 

1. Diese stehen in meinem Text, dass sind die Sätze mit dem Fragezeichen (?) hinten dran! (So wie Antworten für gewöhnlich mit einem Ausrufezeichen (!) enden)

 

2. Tatsächlich habe ich das nicht gelesen. Wenn man allerdings wie ich sehr viel im Internet unterwegs ist und somit in zig Foren und Boards aktiv ist, dann liest man derlei auch nicht mehr, denn im Grunde sind die Regeln in fast allen Fällen identisch (nicht flamen, beleidigen, pöbeln, etc.). Sicher gibt es Ausnahmen, so wie in diesem Fall, aber trotzdem verspüre ich wenig Lust mir bei jeder Regestrierung ein riesen Regelwerk zu Gemüte zu führen, ganz zu schweigen davon, dass man es irgendwann eh nicht mehr schafft die Regeln einzelner Foren auseinander zu halten.

Lange Rede, kurzer Sinn, es tut mir leid, ich war mir nicht bewusst das es gegen die Regeln verstösst und ich werde mich schweren Herzens daran halten. Auch wenn ich es schade finde, wenn solcherlei Zensur stattfindet, denn es schadet einer demokratischen Diskussionskultur.

 

3. Eigentlich wollte ich sehr gerne die Beweggründe andersdenkender verstehen, mich mit diesen austauschen, diskutieren und weiter entwickeln, aber dies ist hier ja nicht gewünscht. Mir war zwar klar, dass einige etwas gereizt reagieren könnten, aber dass das ganze gleich so zu interpretiert wird, als wolle ich die Futtertierzucht predigen und alle Bekehren, damit habe ich nicht gerechnet. Dem ist nämlich nicht so und das möchte ich hiermit nochmals ausdrücklich klarstellen.

 

Murphy hat geschrieben:

Schutzgebühr ist meiner Meinung nach hauptsächlich für die Deckung der angefallenen Kosten da. Im TH wird kastriert, gefüttert, Zeit mit den Tieren verbracht - Arbeitszeit! Um diese Kosten wenigstens zum Teil zu decken, gibt es die Schutzgebühr, die (vor allem bei Ratten) teilweise höher ist als der Verkaufspreis im Laden.

Würden TH und Notfallvermittler keine Schutzgebühr verlangen, wären sie innerhalb kürzester Zeit pleite; so viele Spenden kommen ja auch nicht immer rein.

 

Genau darauf wollte ich hinaus, wenn die Beweggründe halt sind, gewisse Unkosten zu decken, dann sollte man es auch entsprechend nennen und nicht Schutzgebühr. Das TH´s etc. damit keinen Reihbach machen sollte denke ich mal jedem denkfähigen Menschen bewusst sein und selbstverständlich geht eine solche Aufwandtsentschädigung (so würde ich es z.B. nennen) vollkommen in Ordnung.

 

Murphy hat geschrieben:

Dass Tiere aus dem TH oder von Pflegestellen nicht für Anfänger geeignet sind, ist eine absolut unsinnige Aussage. Viele dieser Tiere haben eigentlich gar kein Problem, sie wollen nur ein sicheres Zuhause und etwas Zuneigung.

 

Das mag sein, kann ich nicht beurteilen. Meine Meinung entstammt Erfahrungen die ich mit Hunde und Katzen aus Tierheimen gemacht habe und die sehen leider anders aus. Zweifelsohne ist die Beratung usw. dort sehr vorbildlich, doch leider musste ich es speziell bei Katzen schon desöfteren erleben, dass Problemtiere erst daheim im neuen Zuhause Verhaltensaufälligkeiten zeigen, welche teils große Probleme verursachen. Da sich diese Erfahrungen allerdings auf zwei Tierheime beschränken, schliesse ich auch nicht aus das es Einzelfälle sind. Jedoch bin ich aufgrund genannter Erfahrungen leider etwas voreingenommen, werde aber sehen, dass ich mich dahingehend auch gerne eines besseren belehren lasse (wäre wirklich schön!).

 

Murphy hat geschrieben:

Einige User hier sind (oder waren) der Meinung, dass man die Haustierhaltung generell verbieten sollte. Das halte ich allerdings auch für total unsinnig, denn es gibt viele Tiere, die für ihre Menschen der letzte Halt im Leben sind (Therapiehunde usw.) Unsere Haustiere würden in der freien Natur nur schwer überleben, und ich sehe nichts verwerfliches daran, sich Tiere "ausschließlich zum eigenen Vergnügen" zu halten, wenn die Haltung artgerecht ist und die Tiere tiergerecht leben dürfen und behandelt werden.

 

Da kann ich dir nur beipflichten, ich denke sogar das Tiere die schon seit Generationen als Haustiere beim Menschen leben, gar nicht mehr anders leben wollen. Nun könnte man es so interpretieren, dass die Versuche auszubüchsen das gegenteil besagen, dem würde ich aber entgegnen dass es sich lediglich um reine Neugier handelt. Andernfalls würde eine Katze oder ein Hund im Regelfall auch nicht von alleine wieder Heim kommen (nachdem das Tier es in einem unaufmerksamen Moment geschafft hat auszubüchsen).

 

Murphy hat geschrieben:

Was die Sache mit den Futtertieren angeht, habe ich eine ähnliche Meinung wie du.

Auf das Thema Futtertiere werde ich aber hier nicht weiter eingehen, da das eigentlich das größte Aggressionspotential hat, was ein Thema nur haben kann... :mad:

 

Ich finde deinen Denkanstoß ziemlich gut. Natürlich wirst du damit hier im Forum teilweise auf massiven Widerstand treffen, da bin ich sicher. Aber ohne Kritikier können wir uns nicht verbessern oder andere Menschen belehren. Ich hoffe, dass diese Diskussion nicht wieder eine von Vielen wird, die sich nach 5 Antworten im Kreis dreht, alle Nicht-Veganer verteufelt werden und jeder meint, nur er hat Recht.

 

Wie zu sehen, hat sich diese Diskussion ja leider erledigt, bevor sie überhaupt begonnen hat.

 

DieVita hat geschrieben:

Hallo Lyrathor,

 

da ich Kopfweh habe und gerade nicht in der Stimmung bin, adäquat zu antworten bzw. auf deine Argumentation im Einzelnen einzugehen, möchte ich dich nur etwas fragen: Warum schreibst du das alles in einem Forum, in dem es eben nicht darum geht, dass Schlangen auch was fressen müssen? Warum suchst du dafür nicht eine andere Plattform? Warum hier, wo sich die LLeute versammeln, die Ratten als Liebhabertiere halten? Würdest du auch in ein Veganes Forum gehen und von deiner Arbeit im Metzgerbetrieb berichten und dass es notwendig ist, die Menschheit mit Fleisch zu versorgen? Sorry, aber ich versteh dein Anliegen nicht, denn du wirst dieses Forum und seine Regeln mit deiner Meinung nicht ändern! Mein Wort zum Sonntag!

 

Einen meiner Beweggründe, kannst Du meiner Antwort an Drotning entnehmen. Aber auch warum ich die Frage grade hier stelle möchte ich dir Beantworten, zuerst mit einer Gegenfrage: "Wo denn sonst?"

In einem Schlangenforum darüber zu diskutieren, wäre eher sinnfrei, ganz zu schweigen das es nicht explizit um Schlangen ging, diese waren nur als Beispiel genannt. Zudem habe ich hier Ratten, also hätte ich gedacht das ich mit meinen Fragen in einem Rattenforum genau richtig bin.

Ein weiterer Grund ist, dass ich nun schon in diversen Foren gelesen habe, dass Personen teils heftig angegangen werden (sieht man hier nun auch recht gut, auch wenn vieles durch die Blume kommt), wenn es um dieses Thema geht und ich gerne verstehen würde, warum das so ist.

Warum tun sich manche so schwer damit, die Gedanken und Meinungen anderer zu akzeptieren und werden teils sogar aggressiv, nur weil man deren Gedanken und Meinungen nicht teilt?

 

Lakes hat geschrieben:

zu deinem ersten Thema werde ich nichts schreiben, da die Futtertierdiskussion hier absolut unerwuenscht ist. Wir sind uns alle einig und bewusst, dass Schlangen keine Gaensebluemchen fressen, was jeder damit macht und wie man das sieht bleibt dann jedem einzelnen überlassen. Und wie du in den Forenregeln gelesen und akzeptiert hast, reden wir hier nicht weiter darueber.

 

Auch dir danke für den Hinweis, den ich in diesem Fall sogar unkommentiert annehme.

 

Lakes hat geschrieben:

Zu deinem zweiten Thema sehe ich das auch anders. Ich sehe es sogar als Vorteil wenn Anfaenger Tiere aus Notfallstationen...

 

Ich denke den ersten Teil habe ich schon mit meiner Antwort an Murphy beantwortet. Des weiteren möchte ich dir meinen tiefsten Respekt und höchste anerkennung aussprechen, denn ich finde es sehr vorbildlich wie Du das ganze in die Hand nimmst.

Nur leider ist dies eben nicht jedem Menschen möglich, mir z.B.. Ich kann schon jetzt definitiv sagen, dass ich es wohl so handhaben werde, wie ich es im Startpost schrieb, alles andere wäre mir zu aufwändig und ich hätte gar nicht die Zeit dafür. Auch werde ich die Tiere kostenlos abgeben, aber natürlich erst nachdem ich soweit ich das kann sicher bin, dass sie nicht gequält werden (z.B. Hamsterknast).

Das die Schutzgebühr indes abschreckend ist, mag zwar zutreffend sein, aber eine Person die ungeeignet ist so ein Tier artgerecht zu halten, wird deswegen auch nicht geeigneter. Auch wird noch so gutes Zureden und Schulen nichts daran ändern, wenn es sich z.B. um einen Tiermessi handelt. Auch eine Person die sich überstürzt und unüberlegt ein Tier zulegen will, wird durch eine solche Gebühr nicht abgeschreckt, eher im Gegenteil, solch eine Person geht dann lieber in den Zooladen weil es billiger ist.

Grade wegen letzterer werde ich meine Tiere kostenlos anbieten und hege so die Hoffnung, das ich spätestens bei einem Gespräch mit solch einer Person genau dies in dem Gespräch feststelle und es dann ggf. schaffe so auf diese Person einzuwirken, dass diese von Ihrem vorhaben abkommt.

 

Papiyu hat geschrieben:

Du beantwortest dir deine Frage eigentlich schon selbst. Man sollte erst die Tierheime und Pflegestellen entlasten und keine Züchter unterstützen, die in der Regel nur Geld damit machen und 0 Ahnung von Genetik haben. Hast du mal gesehen, wie Ratten für den Zooladen produziert (ja, ich sage bewusst produziert) werden? Lies dir mal diese Seite hier durch -> *klick* und dann sag mir, dass du sowas bewusst unterstützen willst!

 

Ich habe leider den Eindruck das Du meinen Post entweder nicht richtig gelesen oder nicht richtig verstanden hast. Mit nichten möchte ich diese Fliessbandproduktion unterstützen und mit nichten war dies bei dem Kauf meiner Nasen meine Absicht. Genau das sollte auch aus meinem Post hervorgehen, deswegen solltest Du Ihn dir vielleicht noch einmal in Ruhe genau durchlesen, denn Du scheinst da so einiges falsch verstanden zu haben.

Ansonsten habe ich vieles nun schon bei den anderen Beantwortet, aber um es für dich nochmal verständlich zu machen:

 

Wir haben uns lange überlegt was für Haustierchen wir uns zulegen. Nach einem spontanen Besuch einer Zoohandlung wurden wir dann auf Ratten aufmerksam. Dann haben wir uns die Basics über Ratten besorgt, also was fressen die, wie sollte ein Käfig aussehen, wie geht man mit den Pelznasen um usw... Dann haben wir zuerst im Bekanntenkrei gefragt, ob da nicht vielleicht wer ist, der Ratten abzugeben hat, fehlanzeige. Da wir zu der Zeit noch keine Kenntnis von Ratten Notfallstationen, geschweige denn davon hatten, dass man diese evtl. auch im Tierheim bekommt, haben wir uns für die Zoohandlung entschieden. Also ich hoffe Du siehst nun, dass wir uns das auch anders vorgestellt haben, ganz zu schweigen davon das wir keine Ahnung von dem ganzen hinter den Kulissen der Zoohandlung hatten.

Das einzige was wir uns also vorzuwerfen hätten wäre, dass wir uns nicht ausreichend informiert haben und diesen Schuh ziehen wir uns auch ein stück weit an und werden diesen Fehler so gewiss auch nicht wieder machen.

 

HoodRat hat geschrieben:

Nein, Ratten sollen nicht unbedingt zu "Insidertieren" werden, am besten wäre es, wenn gar keine Tiere unnötig gezüchtet würden. Domestizierte Tiere sind nun mal da, was der Grund ist, warum ich mich gerne um sie kümmere, wenn sie ein Zuhause brauchen, aber es ist NIE wirklich artgerecht Tiere zu domestizieren und sie als Haustier zu halten. Der gerechteste Fall, der eintreten könnte, wäre, dass es gar keine domestizierten Tiere mehr gibt und die Menschen einfach wieder in einer natürlichen Verbindung zu den Tieren stehen. Es ist eben einfach Egoismus zu sagen "Wenn die Tiere nicht gezüchtet werden, können wir sie ja nicht halten", nicht Realismus.

 

Was ist denn schlimm an Domestizierten Tieren, bzw. was ist denn schlimm für diese? Wie ich weiter oben schon schrieb, leben diese Tiere seit Generationen beim Menschen und sind teilweise nicht einmal Lebensfähig ohne den Menschen. Wie nun die Umstände waren, dass es zu dieser Domestizierung kam, ist zum Teil sicherlich nicht schön, lässt sich nun aber auch nicht mehr ändern. Die Tiere die nun aber Domestiziert sind, sind an das Leben mit dem Menschen gewöhnt und kennen nichts anderes, fühlen sich teils sogar so wohl, dass sie nicht einmal flüchten, wenn sie es könnten. Was also ist falsch daran, wenn man ein solches Tier artgerecht hält? Und ja ich denke schon das man in dem Fall auch das Wort artgerecht benutzen darf, denn wir sprechen eben nicht von eingefangenen Wildtieren.

Oder meinst Du damit das es generell nicht richtig ist, dass der Mensch sich Tiere hält? Wenn dem so ist, dann würde ich gerne wissen warum?

Auf jeden Fall sehe ich das ganze auch so, die Tiere sind nun domestiziert und sicher hat dafür am Anfang dieser Domestizierung das eine oder andere Tier gelitten, weil es sich nach seiner genommenen Freiheit sehnte. Aber auch grade deswegen denke ich, wäre es umso verwerflicher, die nun eingewöhnten Generationen aussterben zu lassen, denn dann hätten die Tierchen der ersten Stunde ganz umsonst gelitten.

 

MFG Lyrathor

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Heike

Hallo

Stiller Mitleser

Es gibt für kein Tier, was wir halten eine Artgerechte Haltung,es sind nur Richtlinien es dem Tier so gerade noch vertretbar recht zu machen .

Natürlich müssen andere Tiere auch überleben aber ist es zwingend erforderlich diese in Käfigen im Wohnzimmer zu halten?

Ein Papagei gehört nicht in eine Voliere worin er nie sein artgerechtes leben ausleben kann, und das meistens auch noch einzeln genauso wie Wellensittiche ecpp. es sind Schwarm Tiere wer bitte hält sich einen Schwarm? Es werden zu viele Tiere Kopflos vermehrt ohne sich Gedanken über wenn und aber zu machen,Tierheime Quellen aus allen nähten egal von welchen Tier wir reden und gerade dieses Forum Hier ist gegen bestimmte dinge und das ist auch gut so,weil fast jeder User hier irgendwo in seiner Wohnung Tiere hat die aus mieserabelen Verhältnissen kommen und viel elend bei diesen Intelligenten Liebenswerten Tieren gesehen hat, Jeder darf seine eigene meinung haben sicherlich ,aber sie gehört sicher auch an richtiger Stelle und die sehe ich in diesem Forum nicht wirklich.Ich unterstütze den Tierschutz mit der aufnahme von Hunden,Pferden, und nun auch Ratten,ich weiß daher sehr genau wovon ich rede und was den Tieren angetan wird nur weil einer nicht nachgedacht hat .MfG Heike

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Drotning

Hallo,

 

ein Forum ist etwas, was jemand, in diesem Fall hier Claudi und Jörg, als Privatmenschen ins Leben gerufen haben. Jedem steht es frei, zu erklären, welche Themen er hier diskutieren möchte und welche nicht. Solange sie nicht gegen geltendes Recht verstoßen jedenfalls. Hier "Demokratie" einzufordern und von Zensur zu sprechen, finde ich ehrlich gesagt lächerlich. Ich marschiere auch nicht in Dein Wohnzimmer und erkläre Dich für asozial, weil Du Ungeziefer hälst oder sonstwas. Du würdest Dir sowas mit Sicherheit auch nicht gefallen lassen.

Und hier ist es genauso.

Ich sags mal so, wenn Du Dich hier in Deinen demokratischen Prinzipien angegriffen und irgendwie unterdrückst fühlst steht es Dir frei, Dir ein für Dich passenderes Forum zu suchen.

 

Grüße

Steffi

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Murphy

Huhu! :tongue:

 

Zum Thema Artgerechte Haltung fällt mir gerade noch etwas ein....

 

Ich finde es durchaus artgerecht, wenn man Wellensittiche in Volieren hält, wo sie sich gut bewegen können und täglichen zusätzlichen Freiflug haben. Natürlich wird kein Halter sich gleich 30 Wellis halten, aber so ab 5 Tieren finde ich die Haltung von Schwarmtieren durchaus ok.

Auch meine Ratten leben artgerecht: sie haben einen Käfig, der bis zur Decke geht, zusätzlich noch 2 kleinere "Kästen", die mit dem Hauptkäfig mit Röhren verbunden sind. In der Natur bauen Ratten auch Höhlen mit Tunneln usw.

Klar ist es mit dem Saubermachen nicht so ganz einfach, aber ich sehe an meinem Käfig nichts Schlimmes. Unseren Ratten geht es gut, sie sind freundlich, wuselig, wie Ratten eben sein sollen. Würden sie sich nicht wohlfühlen, würde man ihnen das sicher irgendwie anmerken.

 

Worauf ich aber eigentlich hinaus will: wir Menschen leben doch schon lange nicht mehr Artgerecht, oder? Vielleicht sollten wir bei uns selbst mal anfangen, artgerechtes Leben zu praktizieren.

Aber ich gebe zu, ich würde Sommers wie Winters im Wald in einer Hütte ohne Strom etc. sicher nicht lange überleben - und ich will es auch gar nicht.

So sehe ich das auch bei unseren Heimtieren. Vor allem Hunde und Katzen haben sich doch mal freiwillig dem Menschen angeschlossen; Pferde tun das auch, wenn man ihnen die Möglichkeit gibt. Das sollte uns eigentlich zu denken geben...

 

 

Grüßlein!

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Jacky

Hallo

 

Also ich und meine Frau haben uns vor etwas mehr als einem Monat drei Mädels zugelegt. Wie das dabei so ist, haben wir uns im Vorfeld natürlich über Haltungsbedingungen (Käfiggröße, Futter, Käfigausstattung usw.) informiert, sprich alles was man zur eigentlichen Haltung wissen muß und uns dann aus der Zoohandlung den "Familienzuwachs" besorgt. Dabei hatten wir nun auch noch das Glück das wir gleich zwei trächtige Weibchen erwischt haben und so haben wir derzeit 21 Ratten :-D

 

ich hoffe ihr habt die kleinen babyratten alle nach fünf Wochen getrennt, das ist mir als erstes in den Sinn gekommen.

 

Wo verstosse ich denn gegen eines dieser beiden Gesetze, wenn ich eine Maus oder Ratte in ein Schlangenterrarium setze?

 

Niemand hat gesagt das es ein verstoß gegen das Gesetz ist, aber eben eine Einstellung von Werten gegenüber einem Tier. Und da wir hier Ratten als LIEBhabertiere halten, wäre es unangemessen Jemanden zu fragen weswegen es für denjenigen schlimm ist seine "LIEBlingstiere" an wen zu verfüttern. Oder hast du schonmal ein 12 Jährigen Pferdefan gefragt ob er Pferdefleisch isst!?

 

Warum man allerdings pauschal gegen Zucht und Handel ist, erschliesst sich mir nicht so ganz.

 

handel: einer der Gründe weswegen man gegen Zoohandeln spricht, kannste ja bei denen 22 ratten sehen. Ich würde mal behaupten das die meisten aus dem Forum hier ihre Haustiere als Tiere ansehen und nicht als Ware. Für mich persönlich ist es ekelhaft , wenn ich seh, das ein Kaninchen, meerschwein, bartagam,ratte whatever ein etikett aufgedrückt bekommt und man es aufs Band legt zwischen hundeknochen und katzenfutter. Es hat wiederrum was mit der eigenen wertvorstellung gegenüber einem Tier zu tun , was bei den leuten hier einen hohen rang hat. ich denk es ist egal ob mensch oder tier, keinem gehört ein preisaufgedrückt. Ist der Preis von sagen wir mal 10 euro im Zoohandel für eine ratte vertretbar!? Welchen Wert hat ein Kaninchen!? oder eine ratte!? Ich finde es nicht in ordnung das man die tiere dort durch den preis schon allein klassifiziert und einen unterschied macht. Eine ratte kostet vllt 10 euro weil sie nicht so lange lebt, aber ist es das einzigste was dieses Tier auszeichnet!?

Eben - das ist dem Laden egal weil die ja einnehmen müssen . Aber ein Mensch der eine moralvorstellung hat (gegenüber einem Lebewesen) , der lässt ein tier nicht einfach so abstempeln nur weil ja der laden auch einnehmen müssen. Ein Tier gehört nicht aufs Verkaufsband.

Abgesehen davon, wie schon von anderen erwähnt, ist der Umgang mit den Tieren Miserabel, es sind fachleute auf dem gebiet des Verkaufs. Nicht der Tiere. Wenn man einen Verkäufer trifft der sich einigermaßen mit Kaninchen auskennt weil dieser vielleicht selber eines daheim sitzen hat, dann ist es ein Glücksfall. Die Norm ist es leider nicht. Von den anderen problemen wie Haltung etc, muss ich nichts mehr sagen, da diese schon mehrmals erwähnt wurden.

 

Zucht: Ist für mich das gleiche irgendwie , wie Zoohandlung, dieser setzt einem Tier einen Preis auf. Wie viel ist eine Ratte!? Anders gesagt : Was ist ein lebewesen wert!?

 

Wenn nun also Handel und Zucht nicht mehr vorhanden sind, werden auch Heime und Notfallstationen nach relativ kurzer Zeit keine Tierchen mehr haben und es wird schwer bis unmöglich, sich ein niedliches Pelznäschen zuzulegen. Oder ist es das was erreicht werden soll? Soll z.B. die Ratte nur noch ein Insiderhaustier sein?

 

Wenn Notfallstationen und Tierheime keine Ratten mehr haben , aus was für Gründe auch immer, weil niemand mehr Züchtet oder willkürlich vermehrt, wäre das aus meinet Sicht ein ziemlich großer Fortschritt. ich denke es ist ein ziemlich egoistischer gedanke vonwegen "also es muss doch gezüchtet werden bzw vermehrt sonst können wir uns nicht das halten was wir wollen". Richtig! Wir Menschen müssen uns nicht alles halten können, wenn es keine Ratten mehr zur vermittlung gäbe, dann hätzte man noch 1000 andere Tiere welche einen Platz suchen und mit denen man glücklich werden könnte. Wenn man dann sagt "ja aber ich will eine ratte" dem kann sein ego halt nicht gestört werden. Wenn jemand sagt "ich will einen Löwen" der bekommt auch keinen und muss sich mit einer Katze zufrieden geben...^^

 

.... woher nimmt man die Zeit?

 

Man Nimmt sie sich! Wenn Jemand Verantwortung über (s)ein Tier nimmt , dann wird derjenige sich diese Zeit nehmen um sich zu vergewissern, das man sich keine Sorgen zu machen. Ich denke eine Schutzgebühr kann man nennen wie man möchte, aber sie erfüllt einen zweck und zwar die Unterkunfts/pflege/etc Kosten. Es garantiert ja irgendwo auch , das man ein gesundes Tier bekommt. Diese bekommst du in Zooladen übrigens nicht.

Es geht da einfach drum, das derjenige der diese Tiere aufnimmt, etwas in der hand hat, wo man gegebenfalls auch mal nochmal nachlesen kann was man da genau hat (bei meinen schutzverträgen gab es immer nochmal ein blatt zur aufklärung von rattenhaltung) und man hat wirklich einen ansprechpartner der einem zur seite steht und nicht , wie im laden, das man anch 2 wochen gucken muss was man tut wenn zB eine ratte anfängt zu beißen etc. Die Schutzgebühr hat ja nichts mit dem Wert der ratte zu tun , sondern mit dem unterhalt für den man aufkommen muss. Und wie schon erwähnt, diese deckt nicht einmal ein teil der kosten.

Es ist auch einfach eine nette Geste, von demjenigen dem man ein Haustier anvertraut bekommt etwas zurück zu geben und ja, danach auch noch im kontakt zu sein .

 

 

zum schluss hatte ich keine lust mehr so ausschweifend zu werden, aber anders kann man vieles nicht verdeutlichen.

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kalessin

Hallo,

 

auf die diversen inhaltlichen Punkte will ich nicht großartig eingehen, ist außerdem schon von anderer Seite geschehen. Also darauf, daß viele Nutzer hier und in anderen Foren wie dem RF tatsächlich ihre Tiere nur halten, um ihnen das Tierheim oder Schlimmeres zu ersparen, bzw. darauf, daß in einer "idealen" Welt Tierzucht kein so großes Problem wäre, weil die Züchter nur mäßig vermehren, auf die Genetik achten und die Tiere nicht für 8 Euro im Baumarkt verscheuert werden. Oder darauf, daß Futtertiere als Phänomen bei Reptilienhaltern zwar natürlich existieren, was jeder hier auch weiß, aber es schon irgendwie widersinnig ist, ausgerechnet in einem Forum von Rattenliebhabern über Futtertiere diskutieren zu wollen, und es außerdem akzeptierte Nutzungsbedingungen dieses Forums gibt, und das virtuelle "Hausrecht", das jedem Seitenbetreiber zusteht. Oder darauf, daß jemand, der seinen Tieren nicht die nötige Zeit widmen kann, keine Tiere halten sollte. Oder darauf, daß Schutzgebühren und -verträge einen klaren Zweck haben, der eigentlich offensichtlich sein sollte. Oder oder oder.

 

Ich finde es eher interessant, daß der TE von sich behauptet, sich gründlich und umfassend informiert zu haben, dann aber aus der Tierhandlung Tiere holt, nur um sich dann ausgerechnet in einem tierschutzbetonten Forum wie dem Ratteneck anzumelden und dann als erstes ausgerechnet diesen Thread vom Zaun zu brechen. Was soll damit erreicht werden: nachträgliche "Absolution"? Rechtfertigung der eigenen Handlung? Nein, das gewünschte Resultat ist wohl eher Aufregung und Streit, der Zweck des Threads also: Provokation.

 

Troll.

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HoodRat

Oh jeh oh jeh,

 

nochmal: die Schutzgebühr deckt in so gut wie allen Fällen nicht annähernd die entstandenen Kosten! Sie ist, wie der Name schon sagt eine SCHUTZgebühr, die erhoben wird, um sicherzustellen, dass der neue Halter es mit dem Willen für das Tier zu sorgen auch ernst meint. Jemand der irgendein billiges Tier will, holt es sich eben für weniger Geld woanders. Es geht dabei nicht darum Geld zu verdienen, (natürlich ist es trotzdem immer auch nötig wieder etwas Geld zurück zu bekommen, da die Tiere wesentlich mehr kosten als die Gebühr) sondern darum die Tiere schon im Vorfeld vor Missbrauch und schlechter Haltung, bzw. Verfütterung zu schützen! Daher gibt es zu der Schutzgebühr auch einen passenden Schutzvertrag!

 

Verhaltensgestörte Tiere gibt es in Zoohandlungen en masse, was im Tierheim aber eher die Ausnahme ist. Natürlich werden auch Tiere abgegeben, weil die Halter mit ihnen überfordert sind, dass das am Verhalten der Tiere liegt ist aber eher die Ausnahme. Ich selbst arbeite im Tierheim und habe jeden Tag Kontakt zu den ganzen Hunden und Katzen. Ich kann dir versichern, dass aggressives oder anderes "schlimmes" Verhalten bei all den Tieren sehr selten der Fall ist. Jedoch erlebe ich auch täglich wie Menschen einfach nicht mit Tieren umgehen können, beispielsweise total einschüchternd, hektisch oder lauthals auf Angsthunde zu gehen und sich dann wundern, warum sie nicht kommen oder bei forschen, dominanten Hunden sofort eingeschüchtert sind und sich eben genau so benehmen, wie man es nicht tun sollte. Den Fall, dass ich bei einem Hund oder einer Katze gesagt habe "Ok, da geh ich jetzt erstmal auf Abstand" gab es bisher nur sehr, sehr selten.

 

Natürlich kann man domestizierte Tiere nicht einfach wieder auf sich allein gestellt in der Natur leben lassen, schließlich haben wir sie domestiziert. Farbratten und viele andere Tiere, die wir als Haustier halten, sind einfach schlichtweg nicht lebensfähig in der Natur, darüber brauchen wir uns nicht unterhalten.

 

Auf das Thema Futtertiere möchte ich hier nicht weiter eingehen. Dieses Thema ist hier unterwünscht, grade weil man nicht ständig darüber diskutieren will und weil die Vermittlung von Futtertieren hier auch nicht geduldet wird. Natürlich reagieren da viele über die sich täglich viele Stunden den Hintern aufreißen um ein paar wenige Ratten zu retten während andere sie vermehren ohne Ende um sie gleich wieder umzubringen. Ich finde es nur anmaßend mit Leben derart zu spielen und es zu begründen mit "aber die Schlange will auch fressen.." Ja, das will sie, draußen im Dschungel oder wo sie eben hin gehört, will sie sich ihre Beute fangen.

 

Die Frage warum grade dieses Forum, hätte sich vielleicht nicht gestellt, wenn du die Regeln doch gelesen hättest, denn es handelt sich hier um ein tierschutzorientiertes Forum und es gibt einige andere Rattenforen, wo der Tierschutz nicht so im Vordergrund steht wie hier.

Aggressiv sind hier die meisten User überhaupt nicht. Allerdings fühlt man sich da eben einfach angegriffen, wenn man ließt "Ich verstehe nicht, warum ihr euch so eine Mühe gebt, wenn man die Ratten auch einfach verfüttern kann.." Viele hier opfern wirklich einen Großteil ihrer Freizeit um gegen diese Einstellung anzukämpfen und Ratten in Not eben zu retten, ihnen ein Zuhause zu geben oder einen geeigneten Platz zu finden. Man hat Tierarztkosten ohne Ende und pflegt jedes Gebrechen so gut und aufwendig es eben geht. Wir alle investieren sehr viel Zeit und Herzblut, da sind solche Meinungen eben einfach genau das übliche Feindbild. Das heißt aber nicht, dass man nicht einfach diskutieren kann ohne ausfallend zu werden, allerdings müssen wir Moderatoren schon auch darauf achten, dass die Forenregeln eingehalten werden.

 

 

Was ist denn schlimm an Domestizierten Tieren, bzw. was ist denn schlimm für diese? (...)

 

Oder meinst Du damit das es generell nicht richtig ist, dass der Mensch sich Tiere hält? Wenn dem so ist, dann würde ich gerne wissen warum?

Auf jeden Fall sehe ich das ganze auch so, die Tiere sind nun domestiziert und sicher hat dafür am Anfang dieser Domestizierung das eine oder andere Tier gelitten, weil es sich nach seiner genommenen Freiheit sehnte. Aber auch grade deswegen denke ich, wäre es umso verwerflicher, die nun eingewöhnten Generationen aussterben zu lassen, denn dann hätten die Tierchen der ersten Stunde ganz umsonst gelitten.

 

Ich finde, dass das größte "Gut", das man "besitzen" kann, die Freiheit und ein freier Wille ist. Dieses Recht haben wir den Tieren geraubt, als wir anfingen sie im großen Stil zu domestizieren. Kein domestiziertes Tier lebt artgerecht, denn keins hat wirkliche Freiheit. Wir können unseren Ratten keinen natürlichen Lebensraum mehr bieten, weil ein solcher durch ihre Domestizierung einfach nicht existiert. In Käfigen sind sie eingesperrt und so wie jedes Haustier müssen sie sich nach ihren Menschen richten. Wir sagen wann es Essen gibt, wann sie Auslauf bekommen und wir zwingen ihnen immer wieder Dinge auf (ob das jetzt nötige Behandlungen von Krankheiten oder das einfache Bedürfnis sie zu kuscheln sind). Diese Freiheitsberaubung fängt vielleicht bei Bauernhofkatzen, die kommen und gehen können wie sie wollen an und es gipfelt bei den Nutz- und Forschungstieren, die überhaupt keine Freiheit mehr haben. Unter welchen Umständen diese gehalten werden, brauche ich wohl nicht weiter ausführen und leider gibt es wohl bei EINEM durchschnittlichen "Fleischproduzenten" mehr Individuen als es Hofkatzen in ganz Deutschland gibt. Deswegen finde ich die Domestizierung von Tieren nicht ok. Es widerspricht einfach meiner Moral und ich setze Tiere gerne mit Kindern gleich, da sie meiner Meinung nach einen ähnlichen Stellwert haben und verdienen. Kinder kannst du auch nicht ihr Leben lang in einen Raum sperren, zwar mit allem versorgen was sie zum (Über-) Leben brauchen, aber niemals raus lassen. Domestizierte Tiere haben einfach ihre Freiheit eingebüßt und jedes denkende Wesen sehnt sich nach Freiheit. Entlaufene Katzen und Hunde kommen zurück, weil sie ihre Menschen eben zum überleben brauchen. In vielen Fällen lieben sie ihre Menschen ja auch, das will ich auch gar nicht absprechen, aber Freiheit können wir unseren Tieren eben nicht bieten.

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Lyrathor
Heike hat geschrieben:

Es gibt für kein Tier, was wir halten eine Artgerechte Haltung,es sind nur Richtlinien es dem Tier so gerade noch vertretbar recht zu machen ...

 

Darüber liesse sich streiten, bzw. wäre das eine Meinungsfrage. Um das eindeutig zu klären, müsste man erst einmal klar und deutlich definieren, was Artgerecht ist. Für mich z.B. bedeutet Artgerecht das ein Tier sich entsprechend seinen Bedürfnissen und Trieben entwickeln sowie verhalten kann.

Darüber hinaus muß man dabei zusätzlich zwischen Wild- und Haustieren unterscheiden, was dann auch wieder klar und deutlich definiert werden müsste. Was ein Wildtier ist, sollte denke ich mal jedem klar sein, bei einem Haustier sieht das schon anders aus. Für mich jedenfalls ist ein Haustier ein Tier, welches schon mehrere Generationen beim Menschen lebt und deshalb in der freien Natur nicht mehr überleben könnte.

Wenn ich nun also beigehe und Artgerecht weiter spezifiziere, dann muß ich dabei berücksichtigen welche Größe das Tier hat, was seine Eigenschaften sind und so weiter. Dabei stösst man dann unweigerlich bei einigen Tieren an Grenzen, die man als Durchschnittsmensch nicht überwinden kann, z.B. bei dem von dir genannten Papagei, denn da sehe ich das wie Du, dieser gehört nicht in eine normalen Wohnung geschweige denn ausschliesslich in einer voliere gehalten. Alleine schon aufgrund seiner größe dürfte jedem denkenden Menschen klar sein, dass so ein Tier seinen Bewegungsdrang innerhalb normaler geschlossener Räume nicht ausleben kann. Was anderes wäre es, wenn man eine Turnhalle sein Wohnzimmer nennt, aber wer kann das schon?^^

Allerdings auf z.B. Ratten beschränkt, sieht das ganze schon wieder ganz anders aus. Da ist es durchaus möglich eine ausreichend große Fläche und Beschäftigungsmöglichkeiten innerhalb einer Wohnung zu schaffen, damit diese allen Ihren Trieben und dem Bewegungsdrang nachkommen kann. Die einzigen Unterschiede gegenüber dem Leben in der freien Natur sind:

 

- Keinen grenzenlosen Freiraum

- Permanente, unausweichliche nähe zum Menschen

- Jederzeit ausreichend Nahrung vorhanden

- Keine gefahr durch Fressfeinde

 

Man schlage mich, wenn ich nun etwas vergessen habe^^

Wenn man diese vier Punkte nun genauer betrachtet, stellt man fest, dass der nicht vorhandene grenzenlose Freiraum zu verschmerzen ist, sofern man genügend Freilauffläche zur verfügung stellt, in der es den Tieren möglich ist mit voller Geschwindigkeit zu Rennen und zu Springen. Den Forschungs- und Erkundungsdrang kann man durch Freilauf und andere Maßnahmen wieder wett machen.

Die permanente Nähe zum Menschen stellt für seit Generationen beim Menschen lebenden und an diesen gewöhnte Tiere kein, bis höchstens nur ein zwischenzeitliches Problem dar. Allerdings kann man diesem auch Begrenzt entgegenwirken, indem man im Gehege einen Raum schafft, in welchem sich das Tier bei Bedarf komplett zurückziehen kann und wo der Mensch ohne weiteres auch keinen Zugang hat.

Das jederzeit Nahrung vorhanden ist, ist eher ein Plus, als ein Minus. Zwar könnte man argumentieren, dass der Trieb der Nahrungssuche nicht bedient wird, aber dem könnte man mit entsprechenden "Spiel-" und Buddelangeboten entgegen wirken, zudem bin ich davon überzeugt, das dieser Trieb im Laufe der Generationen derart verkümmert ist, dass man das vernachlässigen kann.

Un der letzte Punkt ist meiner Meinung nach auch nur ein Pluspunkt, ausgenommen von dem hier unerwünschten Thema, was bei den Liebhabern wohl auch kein Thema ist (wobei auch ich mich als Liebhaber bezeichnen würde, nur sehe ich vieles etwas anders).

 

Von daher denke ich das man sehrwohl von Artgerecht sprechen kann und finde es mehr als nur in Ordnung, wenn man Tiere entsprechend hält.

 

Drotning hat geschrieben:

ein Forum ist etwas, was jemand, in diesem Fall hier Claudi und Jörg, als Privatmenschen ins Leben gerufen haben. Jedem steht es frei, zu erklären, welche Themen er hier diskutieren möchte und welche nicht. Solange sie nicht gegen geltendes Recht verstoßen jedenfalls. Hier "Demokratie" einzufordern und von Zensur zu sprechen, finde ich ehrlich gesagt lächerlich. Ich marschiere auch nicht in Dein Wohnzimmer und erkläre Dich für asozial, weil Du Ungeziefer hälst oder sonstwas. Du würdest Dir sowas mit Sicherheit auch nicht gefallen lassen.

Und hier ist es genauso.

Ich sags mal so, wenn Du Dich hier in Deinen demokratischen Prinzipien angegriffen und irgendwie unterdrückst fühlst steht es Dir frei, Dir ein für Dich passenderes Forum zu suchen.

 

Ich muß dich leider korrigieren, ein Forum ist eine Community, die dem Meinungs- und Erfahrungsaustausch dient. Dieses kann sowohl von wirtschaftlichen, als auch privaten Interessen geprägt sein.

Selbstverständlich steht es dabei jedem frei, gewisse Regeln und Grundsätze zu definieren, welche ich auch bereit bin zu akzeptieren und dementsprechend versuche diese einzuhalten.

Womit ein Forenbetreiber aber leben muß ist, dass hin und wieder User die Regeln hinterfragen, daß ist nunmal Teil einer Diskussionsgruppe und dient der Meinungsfindung sowie Bildung von allen. Wenn aber selbst sowas nicht toleriert werden sollte, dann sollte man sich als Forenbetreiber zum einen mal überlegen, ob einem das überhaupt liegt und zum anderen, lasse ich mir das Recht der Nachfrage nicht nehmen, selbst wenn dieses in den Regeln stehen würde.

Auch dein Vergleich mit dem Wohnzimmer hinkt gewaltig, oder hast Du etwa den ganzen Tag deine Haustüre offen stehen? Auch habe ich hier niemanden beschimpft oder für asozial erklärt oder dergleichen, ich habe lediglich etwas nachgefragt und meine Meinung gesagt, wenn jemand damit ein Problem hat, dann hat dieser jemand eben ganz einfach Pech.

Und auch brauchst Du mich nicht immer darauf hinweisen das ich mir ein anderes Forum suchen kann, dass weiß ich wohl. Viel eher sage ich dir, dass Du nicht denken brauchst das ich vor deinem Rang als Moderator niederknie, um Gnade winsel und mir unter irgendwelchen Androhungen (auch wenn diese durch die Blume ausgesprochen sind) den Mund verbieten lasse. Ich habe schon gemerkt das dir meine Einstellung nicht passt und das steht dir auch frei, aber mit meinen Fragen und meiner Meinung wirst Du leben müssen, oder halt meinen Account sperren. Ansonsten würde ich dich bitten sachlich zu diskutieren, oder einfach deinen Job als Moderator zu machen und mich ggf. darauf aufmerksam zu machen, sollte ich nochmals gegen die Regeln verstossen (und wenn das dann auch noch etwas freundlicher ginge, wie z.B. bei Lakes oder HoodRat, dann wäre das echt total Zucker).

 

Murphy hat geschrieben:

Vor allem Hunde und Katzen haben sich doch mal freiwillig dem Menschen angeschlossen; Pferde tun das auch, wenn man ihnen die Möglichkeit gibt. Das sollte uns eigentlich zu denken geben...

 

Besser hätte ich es auch nicht sagen können.

 

Jacky hat geschrieben:

 

1. ich hoffe ihr habt die kleinen babyratten alle nach fünf Wochen getrennt, das ist mir als erstes in den Sinn gekommen.

 

2. Niemand hat gesagt das es ein verstoß gegen das Gesetz ist, aber eben eine Einstellung von Werten gegenüber einem Tier. Und da wir hier Ratten als LIEBhabertiere halten, wäre es unangemessen Jemanden zu fragen weswegen es für denjenigen schlimm ist seine "LIEBlingstiere" an wen zu verfüttern. Oder hast du schonmal ein 12 Jährigen Pferdefan gefragt ob er Pferdefleisch isst!?

 

3. Zucht: Ist für mich das gleiche irgendwie , wie Zoohandlung, dieser setzt einem Tier einen Preis auf. Wie viel ist eine Ratte!? Anders gesagt : Was ist ein lebewesen wert!?

 

4. Wenn Notfallstationen und Tierheime keine Ratten mehr haben , aus was für Gründe auch immer, weil niemand mehr Züchtet oder willkürlich vermehrt, wäre das aus meinet Sicht ein ziemlich großer Fortschritt. ich denke es ist ein ziemlich egoistischer gedanke vonwegen "also es muss doch gezüchtet werden bzw vermehrt sonst können wir uns nicht das halten was wir wollen". Richtig! Wir Menschen müssen uns nicht alles halten können, wenn es keine Ratten mehr zur vermittlung gäbe, dann hätzte man noch 1000 andere Tiere welche einen Platz suchen und mit denen man glücklich werden könnte. Wenn man dann sagt "ja aber ich will eine ratte" dem kann sein ego halt nicht gestört werden. Wenn jemand sagt "ich will einen Löwen" der bekommt auch keinen und muss sich mit einer Katze zufrieden geben...^^

 

5. Man Nimmt sie sich! Wenn Jemand Verantwortung über (s)ein Tier nimmt , dann wird derjenige sich diese Zeit nehmen um sich zu vergewissern, das man sich keine Sorgen zu machen

 

Zu 1.:

Sie sind aktuell 4 Wochen alt und ja, wir haben das alles längst vorbereitet. Grade aufgrund dieser ganzen Vorbereitungen und Informationssammlung sind wir auf die ganzen Fragen gekommen, die ich in meinem Startpost gestellt habe.

 

Zu 2.:

Hier nicht, habe ich auch nie behauptet das es hier einer gemacht hätte, aber es ist mir bei Recherchen im Internet mehrfach unter gekommen und eben aufgefallen, deswegen auch hier die entsprechende Nachfrage, da ich es nicht so ganz verstehe wie man sich so vehement dagegen versperren kann (jedoch würde ich es gerne verstehen).

Und klar würde ich solche Fragen stellen, ich stelle halt gerne Fragen wenn ich etwas nicht verstehe und ich sehe auch nichts schlimmes dabei. Natürlich ist mir klar, dass nicht jeder sich über solcherlei Fragen freut, aber ist das gleich ein Grund ausfallend oder gar beleidigend zu werden (ganz allgemein gehalten und nicht allein auf dieses Forum hier bezogen).

 

Zu 3.:

Genau darauf zielt doch mein Kommentar ab, Zucht ist nicht gleich Zucht. Man kann auch artgerecht züchten, mit guten Haltebedingungen etc. und natürlich ist das dann eine Frage des Preises, dass hat doch dann aber nichts mit dem Wert des Lebens zu tun. Oder wollen wir hier jetzt einen Vergleich zwischen Äpfel und Birnen machen?

 

Zu 4.:

Ich denke dazu habe ich meinen Standpunkt nun deutlich gemacht. Wenn es aber dennoch ein hieb und stichfestes Argument gibt, was gegen die Haltung von Tieren spricht, was also klar und deutlich belegt, dass es für Tiere wie z.B. Ratten eine Zumutung ist beim Menschen zu leben, dann stehe ich dem gerne offen gegenüber, genau deswegen frage ich doch auch nach ;-)

 

Zu 5.:

Ist mir beim besten Willen so leider nicht möglich, auch wenn ich mich auf den Kopf stellen würde. Ganz davon ab das ich das für mich bei aller Liebe nicht akzeptabel fände. Ich finde es ja schön wenn es welche gibt, die es wirklich so handhaben und diese Menschen haben meinen höchsten Respekt, aber um es stumpf auszudrücken, es ist einfach nicht meins bzw. empfinde ich es als übertrieben.

 

kalessin hat geschrieben:

Troll

 

#iLike

Übrigens, Diskussion geht anders.

 

HoodRat hat geschrieben:

1. nochmal: die Schutzgebühr...

 

2. Verhaltensgestörte Tiere...

 

3. domestizierte Tiere...

 

4. Futtertiere...

 

5. warum grade dieses Forum...

 

Zu 1.:

Das habe ich doch längst verstanden, bzw. war es mir die ganze Zeit klar. Ich bin aber dennoch der Meinung das Schutzgebühr dem als Wort nicht gerecht und vielen falsch interpretiert wird. Auch gibt es sehr viele, die dieses Wort mißbrauchen und das auch bei Ratten. Denn durch unseren Nachwuchs hier sehe ich ja grade recht gut, was der Spaß so kostet und wenn ich das durchrechne, dann würde ich bei 10 Euro pro Tier einen guten Umsatz machen, wenn ich mir Tierarztbesuche etc. spare. Denn die auf die ich anspielen möchte, gehen nicht zum Tierarzt, die lassen ein krankes Tier entweder einfach verenden oder helfen vielleicht noch nach, nur nach aussen hin lassen die es anders aussehen und mit dem Versuch seriös zu wirken wird statt eines "Preises" eine Schutzgebühr "erhoben".

Ich hoffe es war nun deutlich worauf ich hinaus will, ich meins doch net bös mit euch ;-)

 

Zu 2.:

Ich meine mit Verhaltensgestört nicht Aggressiv, sondern andere Auffälligkeiten (evtl. ist Verhaltensgestört da auch ein falscher Begriff?). Zum Bispiel einen noch eher jungen Kater, der sich trotz aller Versuche geweigert hat eine Katzentoilette zu benutzen (verschiedene Streu probiert, andere Toiletten, andere Standorte, etc.), der beim Fressen permanent geknurrt und nach einem geschlagen hat, wenn man ihm den Fressnapf hinstellen wollte und noch zwei drei andere kleinigkeiten. Klar, soetwas kann man auch haben wenn man ein Kätzchen von Privat usw. bezieht, aber persönlich habe ich sowas im direkten Umfeld bisher nur bei Katzen aus Tierheimen erlebt. Wie ich aber auch schon erwähnte, gerne lasse ich mich da auch eines besseren belehren und gebe gewiss nicht die Hoffnung auf das es sich bei meinen Erfahrungen um "Unglücksfälle" handelt.

 

Zu 3.:

Siehe Antwort an Heike.

Das es deinen Moralvorstellungen widerspricht, kann ich aufgrund deiner Argumentation nachvollziehen, doch leider nicht teilen. Ich denke da gehen einfach unsere Meinungen und moralischen vorstellungen auseinander. Aber ich danke für den Einblick in deine Sichtweise, so einiges ist mir jetzt zumindest klar geworden und über das eine oder andere werde ich sicherlich noch einmal nachdenken.

 

Zu 4.:

Ich dachte das sei nun auch erledigt. Auch wenn ich meinen Unmut darüber geäussert habe, bedeutet es ja nicht, dass ich es nicht akzeptiere das hier nicht weiter darüber dskutiert werden darf.

 

Zu 5.:

Mit dem Tierschutz ist das so eine Sache, man kann es auch übertreiben wenn man mit Übereifer an die Sache heran geht.

Es soll ja immer noch Leute geben, die jeden Igel den sie finden gleich zum Tierheim schleppen ;-)

Ich kann ja auch verstehen, wenn sich hier und da wer auf den Schlips getreten fühlt, nur würde ich es gerne sehen, wenn es alle schaffen einander zu akzeptieren. Auch und vor allem wenn jemand gewisse Dinge nicht den eigenen Vorstellungen entsprechend handhabt.

Es ist halt schade, wenn statt sich gegenseitig auszutauschen und weiter zu entwickeln, die Zeit damit verschwendet wird, dem anderen einfach immer nur zu sagen wie doof er ist und er besser seine klappe hält da Ihm sonst ebensolche zugeklebt wird.

 

MFG mit Blasen an den Fingern Lyrathor

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Drotning

Hi,

 

sorry, aber das sprengt für mich eindeutig den Rahmen und ich klinke mich hier aus ohne das im Detail zu lesen. Ich habe noch ein Leben... ;)

 

Grüße

Steffi

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Jacky
Hier nicht, habe ich auch nie behauptet das es hier einer gemacht hätte, aber es ist mir bei Recherchen im Internet mehrfach unter gekommen und eben aufgefallen, deswegen auch hier die entsprechende Nachfrage, da ich es nicht so ganz verstehe wie man sich so vehement dagegen versperren kann (jedoch würde ich es gerne verstehen).

Und klar würde ich solche Fragen stellen, ich stelle halt gerne Fragen wenn ich etwas nicht verstehe und ich sehe auch nichts schlimmes dabei. Natürlich ist mir klar, dass nicht jeder sich über solcherlei Fragen freut, aber ist das gleich ein Grund ausfallend oder gar beleidigend zu werden (ganz allgemein gehalten und nicht allein auf dieses Forum hier bezogen).

 

Bislang habe ich hier keine Ausfallenden oder beleidigende Beiträge gelesen, außer das Jemand bestimmt seine Meinung vertreten hat, was aber nicht gleich mit ausfallend gleichzusätzen ist. verstehst du es eigentlich , das Menschen die ihre Tiere lieben und hegen nicht so gut drauf reagieren wenn man diese fragt wieso man Ratten nicht auch der schlange vorwerfen kann...!? Deswegen wirst Du wohl in keinem rattenliebhaber forum darauf keinen zuspruch etc kriegst. mein freund und ich halten auch bartagame und eine vogelspinne, verfüttern heimchen (bzw er macht es) aber ich würde es niemals unterstützen das hier eine maus , ratte oder ähnliches verfüttert wird . Man kann nun sagen das heimchen ja auch Tiere sind, aber jedes Tier braucht seine Nahrung. Aber wenn ein tier fleischlos zu ernähren ist, dann sollte man das auch machen und nicht ruasprovozieren.

Es ist, nach wie vor meine meinung, eine einstellungssache. aber da wirste hier, nochmals, keinen zuspruch finden.

 

Genau darauf zielt doch mein Kommentar ab, Zucht ist nicht gleich Zucht. Man kann auch artgerecht züchten, mit guten Haltebedingungen etc. und natürlich ist das dann eine Frage des Preises, dass hat doch dann aber nichts mit dem Wert des Lebens zu tun. Oder wollen wir hier jetzt einen Vergleich zwischen Äpfel und Birnen machen?

 

Ein Züchter Produziert Tiere um diese zu verkaufen und von denen zu verdienen. Das heißt, ein Züchter verkauft ein tier wegen seinem wert (15 euro!?) . züchter ist züchter. es geht darum das diese vermehren obwohl es schon massig Tiere gibt in Tierheimen und notfallvermittlungen . wieso dann noch weiter züchten? Es geht nicht um die haltungsbedingungen bei züchtern ( obwohl diese auch ziemlich zu wünschen übrig lassen) sondern darum das diese noch mehr ratten in die welt setzen obwohl es schon einen überschuss gibt.

Man kann gut und noch viel günstiger über Notfallvermittler und Tierheimen an ratten kommen. Die meisten wollen zwar Tiere aufnehmen, am besten so schnell wie möglich und gute halter sein, aber den Weg zu einem Tierheim zu machen oder einer vermittlungsstelle ist den meisten dann doch zu blöd und lästig ...

 

Wenn es aber dennoch ein hieb und stichfestes Argument gibt, was gegen die Haltung von Tieren spricht, was also klar und deutlich belegt, dass es für Tiere wie z.B. Ratten eine Zumutung ist beim Menschen zu leben, dann stehe ich dem gerne offen gegenüber, genau deswegen frage ich doch auch nach

Wieso magst du einen grund haben was gegen die haltung von ratten spricht? Unsere Hausratten brauchen menschen, genauso wie Hunde und katzen, diese würden in der "wildnis" garnicht überleben (bzw nicht lange). Schau die mal Spanien, die straßen hunde, an. Das zeigt deutlich wie ein hund ohne herrchen klar kommt. Aber das sind die menschen selbst schuld und deswegen müssen wir menschen auch zu sehen wie wir den tieren ein Artgerechtes leben ermöglichen können. ich persönlich denke , das es tiere gibt die man als Haustiere halten kann, ohne sich vorwürfe machen lassen zu müssen, aber es hat auch grenzen. Und zwar dann wenn tiere (und menschen) leiden, das ist halt leider immer häufiger der fall.

 

Ist mir beim besten Willen so leider nicht möglich, auch wenn ich mich auf den Kopf stellen würde. Ganz davon ab das ich das für mich bei aller Liebe nicht akzeptabel fände. Ich finde es ja schön wenn es welche gibt, die es wirklich so handhaben und diese Menschen haben meinen höchsten Respekt, aber um es stumpf auszudrücken, es ist einfach nicht meins bzw. empfinde ich es als übertrieben.

 

Viele sachen die manche tierschützer betreiben, sind für mich als auch etwas übertrieben, aber finde es klasse das es gemacht wird, auch wenn viele manchmal dabei einen tunnelblick bekommen und anderer meinung nicht bestehen lassen bzw total ignorant werden . Aber Irgendwo muss der tierschutz ja anfangen und ich denk das der bei sich daheim anfängt. Wenn man sich tiere anschafft dann sollte man auch die reife dazu besitzen den tieren die zeit zu geben die sie eben brauchen. Ich habe bislang (bis auf drei nasen , meine ersten) alle ratten aus notfallstationen und danach wurde einmal kontrolliert und einmal im jahr gibt es eine weihnachtskarte . Der mensch verschwendet seine zeit so oft, wieso kann man dann für ein tier nicht einen tag opfern!? Und diese weihnachtskarte ist keine pflicht sondern reine nettigkeit ;)

Du hast doch auch die zeit gehabt in den zooladen zu gehen, was spricht dagegen sich die zeit für die nasen adnersweitig zu nehmen, wenn man diese tiere halten will dann sollte man solche kompromisse eingehen können...

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