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Marissa

Ab wann beginnt eurer Meinung nach eine übertriebende Rattenliebe?

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Lyrathor

Verstehe ich das richtig? Du steckst ein krankes Tier in eine Transportbox, nimmst es mit zur Arbeit und lässt es während der gesamten Arbeitszeit in einer fremden Umgebung in der kleinen Transportbox?

Das wäre für ein gesundes Tier schon ein Stressfaktor, dem ich diesen nicht zumuten wollen würde, aber bei einem kranken Tier?

 

MFG Lyrathor

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Murphy

Huhu! :tongue:

 

Ich finde, das kommt auch auf die Ratte an, Lyrathor. Es gibt Ratten, die so sehr auf den menschen fixiert sind, dass ihnen die Umgebung egal ist. (Das müssen auch nicht immer Einzelratten sein...)

Ich kann auf meine Arbeitsstelle (Verkauf Bäckerei) keine Ratte mitnehmen. Hätte ich aber einen Job, bei dem das Möglich ist, würde ich wohl ähnlich handeln wie Drotning.

 

Außerdem geht es ja bei solchen Ratten wirklich um´s Überleben, nehme ich an.

Und wenn ich die Wahl habe: entweder ich versuche irgendwie der Arbeit fernzubleiben (z. B. Krankmeldung), oder die Ratte wird elendig sterben, würde ich niemals den Tod der Ratte wählen. So viel Verantwortung für´s Tier muss man schon haben.

 

Grüßlein!

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Drotning

Hallo,

 

das tue ich dann, wenn das Tier z. Bsp. gepäppelt oder warm gehalten werden muss oder wenn ich es auf diese Weise schaffen kann, tagsüber zum Tierarzt zu gehen.

Ja, das hab ich dann schon getan.. Es handelt sich um eine Box in katzentauglicher Grösse und je nach Krankheitsfall ist die Ratte auch nicht alleine. Die Alternative hätte in dem Fall geheißen, dass das Tier unbeobachtet, womöglich noch ohne Nahrung oder Flüssigkeit den ganzen Tag alleine ist. Eben weil es nicht mehr selbständig gefressen hat.

 

Grüße

Steffi

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nachtfalter

Hallo,

 

eine kranke Ratte mit zur Arbeit zu nehmen, um sie zwischendurch beim Tierarzt vorstellen zu können, kann ich ja noch nachvollziehen. Aber sie mit an den Arbeitsplatz zu nehmen, nur um sie tagsüber zu päppeln und warm zu halten, finde ich schon reichlich übertrieben.

 

Ich bin der Meinung, dass man ab einem bestimmten Punkt der Natur ihren Lauf lassen sollte.

 

LG

nachtfalter

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Chiflada

Huhu!

 

Sicherlich finden es viele übertrieben eine Ratte mit zur Arbeit zu nehmen, aber wenn das vom Chef/Kollegen her klargeht finde ich das eine gute Lösung. Ist doch sehr schön, dass das bei Drotning so geht.

 

Dieses "der Natur ihren Lauf lassen" finde ich sehr schwierig und verstehe auch nicht ganz was du damit meinst. Ein hilfebedürftiges Wesen einfach sterben lassen auch wenn man helfen könnte?

Von "Natur" kann ja eh nicht geredet werden, wenn wir Tiere in Wohnungen und Käfigen halten und medizinisch versorgen lassen. In der Natur wären die besagten Tiere wohl schon lange gefressen worden und würden bestimmt nicht in stunden/tagelanger Qual einsam vor sich hinvegetieren und sterben.

Ich finde wenn man sich einmal dazu entschließt darin einzugreifen und die Tiere aufzunehmen und zu pflegen sollte man auch konsequent sein.

 

Lg,

Jana

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MimiBrainless

Huhu,

 

ich finde, dass wenn es um das Leben der Ratte geht, sie zum Beispiel alle paar Stunden Medis bekommen muss, ist es in Ordnung sie mit zur zu Arbeit nehmen.

Übertrieben allerdings finde ich, so wie Drotning schon sagt, wenn man den Überblick über das alles verliert.

Es gibt Leute die haben 15 Ratten, können sich das aber auch leisten und jedem die Aufmerksamkeit schenken, die sie brauchen.

Dann gibt es aber auch Leute die haben 15, kriegen es finanziell nicht auf die Reihe und nehmen trotzdem immer mehr Tiere auf.

 

Ich muss sagen meine Familie und ich sind auch sehr tierlieb.

Allerdings darf man sich selbst nicht vernachlässigen und die Tiere eben auch nicht.

 

LG

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Kendrax33

ich meinte das wie papiyu, also im notfall würd ich eigentlich außer vogelspinnen und solchen kram alles immer aufnehmen nur eben nicht zu viel gleichzeitig eben weil ich ein mensch bin der schnell gestresst ist und weil die tiere sich doch bestimmt nicht wohlfühlen wenn ständig neue unbekannte tiere dazu kommen.

lg

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nachtfalter

Hallo Chiflada,

 

wenn eine Ratte trotz tierärztlicher Behandlung nicht mehr frißt und trinkt, würde ich dafür sorgen, dass sie in ihrem Käfig immer frisches Wasser und ihr Lieblingsfutter plus Leckerlies zur Verfügung hat. Bis auf eventuelle Medikamentengaben würde ich sie dann in Ruhe und somit eben der Natur ihren Lauf lassen. Entweder sie fängt wieder an zu fressen oder sie stirbt, von selbst oder durch die Hand des Tierarztes. Alles was darüber hinausgeht, ist in meinen Augen übertriebener Aktionismus.

 

LG

nachtfalter

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Pirotess

Hallo,

 

ich finds nicht übertrieben, wenn man wenn nötig sein Tier mit zur Arbeit nehmen kann weils gepäppelt werden muss oder zum TA.

Es ist meiner Meinung keine natürliche Art, ein Lebewesen das jede unterstützung beim gesund werden benötigt, auf sich selbst gestellt zu lassen und es wohl möglich verhungern und verdursten zu lassen. Ich würde es genau so machen ich kann in meinem Job auch nicht mal eben Blau machen, wenn eins meiner Tiere krank wird.

 

Finde auch, dass übertriebene Tierliebe vorhanden ist wenn man immer mehr Aufnimmt und absolut den Überblick verliert. Ich habe mit 18 Ratten auch nicht wenige, aber ich kann zum Glück jedem gerecht werden.

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DieVita

Hey,

 

übertriebene Ratten"liebe" wäre für mich, unter dem Pseudonym des natürlichen Laufes der Natur eine Ratte verdursten oder verhungern zu lassen. Und wenn ich nicht im Auge habe, was geschieht muss ich vorher reagieren. Die Vorstellung, mein Tier würde während meiner 10 stündigen Arbeitszeit da liegen und nichts zu sich nehmen... Sorry, unvorstellbar! Entweder ich kann das dann im Blick haben, mir frei nehmen oder die Ratte mit zur Arbeit nehmen oder ich sorge dafür, dass das jemand anders tun kann. Schliesslich habe ich mit der Aufnahme die verdammte Pflicht übernommen, mich um das Tier zu kümmern!

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nachtfalter

Hallo DieVita,

 

und was willst du tun mit einer Ratte, die trotz tierärztlicher Behandlung nicht mehr frisst? Würdest du sie gegen ihr naturgegebenes Verhalten nudeln wie eine Weihnachtsgans und ihr mit einer Spritze oder Pipette Wasser einflößen, damit sie sich verschluckt und die in die Lunge geratenen Nahrungsmittel eine Lungenentzündung hervorrufen?

Die Vorstellung, eine Ratte zwangszuernähren finde ich schrecklich, zumal sich die armen Tierchen noch nicht einmal übergeben können.

 

 

LG

nachtfalter

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DieVita

Hallo nachtfalter,

 

meines Wissens nach war hier nie die Rede von Zwangsfütterung? Weder Drotning noch ich noch jemand anders sprach davon. Hast du es noch nie erlebt, dass eine Ratte nicht mehr von allein aus einem Napf frass, dafür jedoch alles was du ihr per Hand angeboten hast? Um Gottes Willen, es ist für mich schon schlimm genug, ein Medikament zwangsweise einzuflössen! Und wenn das jeweils mit einer Verschlechterung des Allgemeinzustandes einhergeht über einen Zeitraum, den ich nicht mehr für vertretbar halte, mache ich nicht einmal mehr das.

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DieVita

Ich kann meinen Beitrag nicht mehr bearbeiten, darum so:

 

Das arme Tierchen, das sich nicht mal übergeben kann, das jedoch fressen möchte und das auch tut, nur um dann alles wieder auszu würgen, das lasse ich übrigens erlösen... Doch auch das kann ich nur beurteilen, wenn ich sehe, ob und wie die Nahrungsaufnahme stattfindet ;) In diesem Sinne freundliche Grüsse...

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SpringenderPunkt

Hallo

 

Na Nachtfalter, ist dir mal wieder langweilig? Schade, du hattest du so lange genug zu tun wie es scheint.

 

Ich würde ein krankes Tier, welches alle paar Stunden entweder Futter/Wasser oder sonstige Versorgung braucht ebenfalls nicht allein lassen. Aus einer Spritze alle paar Stunden habe ich übrigens besonders ZNS Ratten schon sehr oft gefüttert, weil sie total Hunger hatten und auch essen wollten, aber es krankheitsbedingt für einige Zeit nicht konnten. Diese Zeiten müssen eben überbrückt werden und nur deswegen würde ich kein Tier sterben lassen weil es krankheitsbedingt nun mal einige Zeit Hilfe braucht. Und das halte ich keineswegs für übertrieben.Aktionismus, sondern für sinnvolle Therapie.

 

VG

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Judith_München

Hi

 

Der Begriff "Zwangsfüttern" ist aber auch von der Begrifflichkeit her irreführend. In der Regel ist das kein "Zwang" im Sinne von etwas negativem, ich würd das erstmal "Hilfe beim Fressen" nennen.

In den seltensten Fällen muss man da mit Zwang arbeiten, wenn die Ratte noch selber fressen kann, kann man ihr mit Brei helfen, den sie nur zu Schlecken braucht. Wenn sie für feste Nahrung zu schwach ist, sind wir gezwungen, ihr so zu helfen, wenn wir sie nicht verhungern lassen wollen, was Tierquälerei wäre und sicherlich auch im Sinne des Tierschutzgesetzes "interessant".

Auch Fressen mit der Spritze eingeben muss kein Zwang sein, sondern ist in vielen Fällen nur eine Hilfestellung, die selten dauerhaft nötig ist.

Zwang ist da nur nötig, wenn es sich um Handaufzuchten handelt, die das noch nicht kennen oder keine Lust haben, oder wenn es Medizin ist, die dringend rein muss. Mir ist da in meiner langen Laufbahn aber noch keine daran erstickt oder hat sich, wie das hier suggeriert wird, bei jedem Bissen sofort verschluckt. Wenn man sie zum Fressen zwingen muss, heißt das doch, dass sie noch fressen können und dann können sie auch schlucken, wenn wir Menschen uns dabei nicht gar zu blöd anstellen. Deswegen macht man sowas ja langsam und vorsichtig.

Wenn sie nicht schlucken KANN, wird die Ratte ja per Infusion stabilisiert, bis es wieder geht, oder eingeschläfert. Weil wenn kein Schlucken mehr möglich ist, handelt es sich eh um Grunderkrankungen, die nicht mehr heilbar sind oder die Ratte ist im Koma.

 

Hier gab es schon öfter Ratten, die überhaupt nicht mehr ohne Hilfe fressen konnten. Das waren solche, deren Kreislauf soweit unten war, dass sie mit viel Mühe geweckt werden mussten und den Brei ins Maul gelegt kriegen, um etwas zu sich zu nehmen. Eine solche sitzt hier neben mir, die ist nach einer Operation zusammengebrochen und fiel in einen narkoseähnlichen Zustand zurück, Kreislaufzusammenbruch, wachte einen kompletten Tag nicht mehr ohne starke Reize auf. Natürlich hat sie ne dicke Infusion bekommen und ich bin dann die Nacht alle zwei Stunden aufgestanden, um ihr (eh neben dem Bett gestanden) Glucoselösung ins Mäulchen tropfen zu lassen, damit sie durchs Trinken oder wenigstens durch die Schleimhaut etwas Glucose zu sich nimmt, wenn sie etwas klarer wurde gab es auch Paste, das sie schlecken konnte. Dieser zustand war mind. 24h, in der wir dauerhafte Organschäden riskiert hätten, wenn wir sie nicht künstlich substituiert hätten.

Sie ist dann wieder aufgewacht und herumgelaufen, nach ein paar Tagen ist sie wieder kollabiert und wir haben dasselbe Spiel nochmal eine Nacht so gemacht, durchgehend warm halten, Infusion, Glucoselösung und Paste.

 

So, extrem widernatürlich. Wenn ich aber nicht bereit gewesen wäre, so ein Opfer für sie zu bringen hätte ich die Pflicht gehabt, sie zum Einschläfern zu bringen, aber sie in so einem Zustand unversorgt zurück zu lassen wäre zurecht ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz gewesen, wenn es auch leider wegen einer Ratte zuwenig Interesse gibt, sowas zu ahnden. Aber einem Tier eine nötige medizinische Versorgung zukommen zu lassen, ist die Pflicht jedes Bürgers hier in Deutschland.

 

Schlumpfine indes hat das schon längst vergessen und lebt hier zwei Monate lang schon quietschvergnügt. Ohne Kümmern wär sie auf jedem Fall tot. Jetzt aber lebt sie und es war abzusehen, dass sie nur überlebt, wenn dieser Aufwand gemacht wird.

Wärs wie in der Natur, hätt ich sie dem nächsten Wildtier vorsetzen müssen, damit dieses sie schnell erledigt. Aber wir sind nicht in der Natur, von demher sind Diskussionen über das natürliche müßig...

 

LG

Judith

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Chiflada

Also, ich habe grade eine Nase die eine Halskrause tragen muss (vorübergehend), zum Glück kann sie damit tatsächlich ganz gut alleine Brei essen, so dass das kein Problem ist. Wenn das aber nicht ginge, dann müsste ich sie eben mit dem Löffel, Pipette, was auch immer füttern.

Ich denke nicht, dass eine Ratte die gerade nicht selber futtern kann automatisch zum Tode verurteilt ist...

 

Wie gesagt, ich finde das dann einfach nur konsequent und auf keinen Fall übertrieben. Für mich würde ich auch keine Alternative sehen. Was nicht heißt, dass es nicht vielleicht toll wäre wenn man jemanden hätte der sich dann zu Hause darum kümmert, aber wenn das eben nicht der Fall ist muss man sich eben was einfallen lassen.

 

Lg,

Jana

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kalessin

Hallo,

 

ich wollte nur allgemein anmerken, dass man nicht auf jede abweichende persönliche Meinung reagieren muss, und sei sie noch so provozierend formuliert. Wer mir so herablassend oder sonstwie blöde kommt, dass ich da keine fruchtbare Kommunikation mehr erwarte, kriegt halt einen warmen, trockenen Platz in meiner Ignorier-Liste.

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Judith_München

Hi

 

@kalessin

Klar, das ist auch richtig. Wenn ich Dinge les, die ich selber als Tierquälerei empfinde oder andere auf völlig falsche Ideen bringen könnten, lass ich nur untern etwas unkommentiert. Das dient dann eher den Leuten, die sowieso nur provozieren wollten (hoffentlich, der Ratten wegen), als allen anderen, die das lesen. Es sieht nie gut aus, wenn solche Dingen gänzlich stehen gelassen werden, als wären sie ok so.

Aber grad wenn Anfänger solche Dinge lesen, machen sie es am Ende nach, weil andre tuns ja auch und das ist ja viel bequemer..

 

LG

Judith

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Lyrathor

Alles gut und schön, verstehe ich auch (also mit Päppeln usw.), aber ich bin trotzdem der Meinung, dass es für ein sowieso schon durch Krankheit gestresstes Tier eine Zumutung ist, dieses auch noch durch die Gegend zu kutschieren. Auch wenn es noch so Handzahm ist, denn es bleibt ja der Punkt, dass Ratten sich in fremder Umgebung unwohl fühlen, bzw. es ihnen Stress bereitet. Von daher würde ich wenn dann schauen das ich entweder einen "Sitter" auftreiben kann, oder ich würde, wenn auch schweren Herzens, über eine Erlösung durch den TA nachdenken.

Käme natürlich auch auf den Einzelfall an und man müsste schon abwägen zwischen Genesungschancen, zu erwartendes Leid des Tieres etc. aber nie würde ich ein Tier mit zur Arbeit nehmen.

 

Wenn ich mir nun noch überlege, dass dann auf der Arbeit irgendwas schief geht, z.B. das Tier büchst aus... Nein tut mir leid, ich finde so etwas unverantwortlich dem Tier und auch dem Arbeitgeber gegenüber, bei aller Tierliebe, aber man hat nicht nur eine Verantwortung seinem Tier gegenüber, sondern auch gegenüber seinem Arbeitgeber und diese wiegt meiner Meinung nach nun mal mehr.

 

Allerdings sind wir hier im Bereich der Meinungsfragen, also steinigt mich bitte nicht gleich nur weil es anders seht ;-)

 

MFG Lyrathor

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Drotning

Hallo,

 

Als ich in meinem ersten Posting schrieb, ich würde jederzeit für eine kranke Ratte zu Hause bleiben habe ich das auf private Unternehmungen bezogen, um die es ein paar Posts weiter oben ging. Natürlich kann ich im Job nicht einfach zu Hause bleiben. Wenn ich ein Tier habe, das ich tagsüber nicht mehr ohne Versorgung lassen kann, dann bleibt mir entweder, ich nehme Urlaub, ich habe jemanden, der das Tier für mich versorgt, oder ich nehme es mit.

In einem Fall war es sogar meine Tierärztin, die den kranken Ratterich (Mischa) tagsüber versorgt und gepäppelt hat.

 

Den Begriff "der Natur ihren Lauf lassen" finde ich aus Menschenmund immer sehr zynisch bis unrealistisch. Solche Begriffe werden von Menschen aus meiner Sicht immer dann benutzt, wenn man es bequem haben will. Wenn der Mensch nämlich konsequent der Natur ihren Lauf lassen würde, anstatt nur in Einzelfällen davon zu reden, dann hätte die Natur auch weniger Probleme B)

 

Grüsse

Steffi

 

@Lyrathor Nein, ich schläfere kein Tier ein, anstatt ihm 10 km Fahrt "zuzumuten" mit der Chance, zu überleben. Mein Arbeitgeber kennt mich seit über zwanzig Jahren. Glaub mir, das sind alles erwachsene Leute dort. Was ist denn an einer kranken Ratte in einer (ausbruchsicheren TB) eine Zumutung?

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nachtfalter

Hallo,

 

warum denn gleich wieder so frostig?

 

Ich poste eben meine Meinung zum Thema, genauso wie ihr. Alles, was ich bisher geschrieben habe, meine ich auch so. Ich äußere mich halt gern zu Themen, bei denen ich eine andere Meinung habe als viele von euch. Die "Finde-ich-auch"- und "Seh-ich-genauso"-Threads sind für mich persönlich eben nicht so spannend, dass ich mich daran beteiligen müßte. Eine Diskussion wird doch erst dann interessant, wenn man unterschiedlicher Meinung ist.

 

LG

nachtfalter

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Murphy

Huhu! :tongue:

 

@ Nachtfalter: Unterschiedliche Meinungen sind gut, das stimmt. Aber dann solltest du vielleicht mal darüber nachdenken, sie nur einmal zu äußern und danach "Ruhe zu geben".

Deine Nachfragen klangen auch für mich provozierend; und das ist eigentlich unnötig.

Wie gesagt, ich kann meine Ratten nicht mit zur Arbeit nehmen - ich würde es auch nicht versuchen.

Wie Drotning habe ich aber auch eine gute TA, die sicher im Notfall auch das Päppeln übernehmen würde.

Ich hatte auch schon den Fall, dass ich mit einer "verschluckten" Ratte 3 Tage lang 2 xtäglich zum TA musste für eine Infusion. Während dieser Tage musste ich auch arbeiten, aber mein erster Weg zuhause ging an ihren Käfig. Ich habe ihr dauernd Brei und Joghurt hingehalten, in der Hoffnung, dass sie frisst.

Nach 3 Tagen haben wir sie dann erlösen lassen.

Aber du hättest ihr diese 3 Tage wohl nicht gegeben? Ich finde, 3 Tage sind das Mindeste, was man einer Ratte geben kann. Und 3 Tage sind meiner Meinung nach auch für die Ratte zu ertragen, wenn nur noch ein Funken Hoffnung besteht.

 

Grüßlein!

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nachtfalter

Hallo Murphy,

 

in meinen Posts habe ich verschiedene Aspekte dieses Themas aufgegriffen und hinterfragt. Ich habe meine Meinung klar aufgezeigt, bin jedoch nicht unangemessen lange auf einzelnen Punkten herumgeritten. Eine Diskussion, in der sich die eine Seite nur einmal äußern sollte, damit sich die andere Seite nicht sofort provoziert fühlt, ist letztlich keine, sondern dümpelt als einer dieser "Seh-ich-genauso"-Threads vor sich hin, wenig spannend und wenig gelesen. Wenn du das lieber willst?!

 

LG

nachtfalter

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Gisi87

Huhu,

 

Also wenn eine Ratte anfängt das ihr gegebene Futter wieder hochzuwürge, dann macht man warscheinlich etwas falsch... Und übertriebenen Aktionismus würde ich die "Zwangsfutterung" auch nicht nennen. Ich kann mein Tier doch nicht einfach sterben lassen. Das wäre in meinen Augen dann nämlich Quälerei.

Tut mir Leid wenn ich dass so sagen muss, aber wer nicht bereit ist seinem Tier zu helfen, sollte vielleicht lieber keins haben.

 

LG

bearbeitet von Gisi87

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Gerrybaer

Hallo,

 

eine kranke Ratte mit auf Arbeit zu nehmen, um sie auch tagsüber füttern zu können, halte

ich auch für übertrieben.

Bezüglich des Zwangsfütterns schließe ich mich Judith an. Wenn eine Ratte sich füttern lässt, ist das keine Zwangsfütterung. Viele Kinder bzw. alte Menschen wollen und müssen auch gefüttert werden (von einem Lebenserhalt über Magensonden einmal abgesehen, das ist sicher ein eigenes Thema).

Man sollte da seinem Instinkt vertrauen, weiviel man seinem alten/kranken Tier da zumutet.

Was spricht dagegen, ein altes/krankes Tier noch eine Weile mit Päppelbrei , den sie freiwillig (und gierig) fuittern, zu verwöhnen ? Oftmals merkt man , gerade bei alten Tieren irgendwann, dass sie im Laufe der Zeit schlechter futtern, langsam an Gewicht verlieren usw. und der Zeitpunkt naht, das Tier gehen zu lassen.

Ob man nun der Natur ihren Lauf lässt oder Gott spielt und euthanisieren lässt, diese Entscheidung hängt oftmals von der Betrachtungsweise des Halters und auch vom Zustand der Tiere ab.

Einem Tier mit Luftnot, welches soweit austherapiert ist, dass auch kein hochdosiertes Cortison mehr Linderung verschafft, sollte man nicht seinem natürlichen Lauf der Natur überlassen. Das würde nämlich grausam ersticken. Hier sollte unbedingt euthanisiert werden. Ob man aber eine altersschwache, sterbende Ratte, die offensichtlich nicht leidet, noch in eine überfüllte Tierarztpraxis zu einem womöglich noch unfähigen/überforderten Tierarzt schleppt oder aber das Tier, welches mit seinen Artgenossen kuschelt, dort in Ruhe sterben lässt, sollte jeder für sich selbst beantworten können.

 

@Springender Punkt, wieso greifst Du Nachtfalter so an ? Ich mag es, wenn mal jemand -wie Nachtfalter- ehrlich seine Ansichten

postet und mutig und kompetent genug ist, auch mal eine andere Meinung als irgendwelche Forengrüppchen zu haben.

 

 

LG Petra

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