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Marissa

Ab wann beginnt eurer Meinung nach eine übertriebende Rattenliebe?

Empfohlene Beiträge

kalessin

Hallo,

 

Klar, das ist auch richtig. Wenn ich Dinge les, die ich selber als Tierquälerei empfinde oder andere auf völlig falsche Ideen bringen könnten, lass ich nur untern etwas unkommentiert. Das dient dann eher den Leuten, die sowieso nur provozieren wollten (hoffentlich, der Ratten wegen), als allen anderen, die das lesen. Es sieht nie gut aus, wenn solche Dingen gänzlich stehen gelassen werden, als wären sie ok so.

Aber grad wenn Anfänger solche Dinge lesen, machen sie es am Ende nach, weil andre tuns ja auch und das ist ja viel bequemer..

 

das ist ein Grundproblem, natürlich. Aber meiner Erfahrung nach bringt es trotzdem nichts, Öl ins Feuer zu gießen. Die entsprechenden Personen können dann für sich in Anspruch nehmen, für ihre Meinung angegriffen worden zu sein, was ihre Positionen nur adelt. Egal was man "dagegen" sagt, man wird nur zu hören bekommen, dass man ja offensichtlich der eigenen Position so wenig sicher ist, dass man gegenteilige Positionen nicht ertrage. Auch verbreitet (und habe ich auch im RE schon erlebt) sind pauschalisierende Ad-Hominem-Attacken, in denen die anderen Forennutzer pauschal als Spinnerinnen (sic!) verunglimpft werden. Es gibt sogar Leute, die es gezielt darauf anlegen, Andere immer wieder zu Antworten zu provozieren und zur Weißglut zu treiben (sog. "Trolling"), ohne dass ich das derzeit konkret jemandem vorwerfen möchte.

 

Tatsache ist, dass eine produktive "Diskussion" nicht den leeren Austausch konträrer Standpunkte zum Inhalt hat, sondern auch eine synthetische Komponente besitzt. Außerdem muss das Forum, nur weil es ein tierschutzorientiertes Forum ist, nicht beständige Angriffe darauf ertragen, was Tierschutz nun überhaupt sei. Auf dieser Pseudo-Metaebene kann jeder Futterrattenkäufer oder Rattenvermehrer sich auf den Standpunkt stellen, er sei dem Tierschutz verpflichtet und man möge ihm doch bitte zunächst das Gegenteil beweisen.

 

Doch muss ein themenzentriertes Forum z.B. für Hundeliebhaber eine Grundsatzdiskussion über die Vorzüge von Hundefleisch als Nahrung akzeptieren (oder darüber, dass der Kauf von Hunden beim Fleischlieferanten ja nur positiv sei, weil die Tiere sonst eh im Topf landen)? Wohl kaum. Warum muss ich dann in einem Rattenhalter-Forum überhaupt die Frage diskutieren, ob die Lebendverfütterung von empfindungsfähigen Wirbeltieren Tierquälerei ist, oder ob Schlangen in private Hand oder in den Zoo gehören. Schlangenhalter können sich hier gerne informieren; dafür brauchen sie aber meistens nicht einmal einen Account. Und wenn sie einen anlegen, müssen sie damit leben, dass andere Nutzer ihnen zumindest nicht darin zustimmen, wie toll und artgerecht ihre Schlangenhaltung samt "Futterzucht" ist. Es sollte jedenfalls nicht überraschen, dass viele andere Nutzer entsprechende Bekehr- oder Rechtfertigungsversuche beleidigend finden, und das hat nichts mit Zensur oder Meinungsfreiheit zu tun.

 

Meiner Erfahrung nach bringt es einfach nichts, mit Menschen, die einen Horizont mit Radius 0 besitzen, diesen ihren "Standpunkt" nennen und nicht ein Jota von ihren Positionen abweichen möchten, zu "diskutieren". Denn diese Personen wollen nur entweder ihre Positionen bestätigt wissen oder sich selbst als Freiheitskämpfer inszenieren, die sich für die "unterdrückten" Thesen einsetzen. Auf diese Weise erklären auch z.B. die sogenannten "Relativistik-Kritiker" im Bereich der Naturwissenschaft, dass sie Opfer von Zensur würden, weil einfach kein ernstzunehmender Physiker ihre Schriebe zitieren mag, und genauso gibt es selbsternannte Propheten unter den Tierhaltern, die dermaßen abweichende Positionen vertreten, dass sich nicht einmal ein Verlag für ihr "anderes" (sic) Buch hergeben will. Aber die, die den Selbstverlag-Schund dann als genau das bezeichnen, sind natürlich zensierende Bösewichter und bestenfalls engstirnige Ignoranten.

 

Ganz ehrlich: das ist es (mir) einfach nicht mehr wert. Ignorieren ist weniger Arbeit, kostet weniger Nerven und ist unter dem Strich sogar am wenigsten schädlich. Just my €0.02.

bearbeitet von kalessin

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nachtfalter

Hallo kalessin,

 

du bist aber nicht sonderlich konsequent. Du hattest mir doch schon gestern Abend einen "warmen, trockenen Platz in deiner Ignorier-Liste" versprochen. Ist eben doch nicht so einfach, sich rauszuhalten. Naja, vielleicht schaffst du es ja jetzt bei deinem zweiten Versuch, diesen Thread zu ignorieren.

 

In Vorfreude auf dein nächstes Posting

nachtfalter

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nachtfalter

Hallo,

 

um nicht als chronisch offtopic zu gelten, zurück zum Thema.

 

Ich denke, dass die unterschiedlichen Ansichten davon, wo Rattenliebe anfängt und aufhört, etwas damit zu tun haben, welchen Stellenwert die Tiere bei jedem Einzelnen einnehmen. Ich bin meinen Ratten offensichtlich emotional nicht so verbunden, wie viele von euch es sind. Meine Ratten sind mir irgendwie immer etwas fremd geblieben. Ich denke schon, dass die Tiere bei mir ein angenehmes Leben haben. Aber sie spielen nicht die Rolle in meinem Alltag wie offensichtlich bei vielen von euch. Sicherlich werde ich nicht auf Dauer Ratten halten, das hat sich mittlerweile herauskristallisiert. Aber sollte man nur dann Ratten aufnehmen, wenn man dazu bereit ist, sie im Krankheitsfall nahezu vergleichbar intensiv zu umsorgen wie beispielsweise ein krankes Kind? Viele von euch sehen das wohl so. Ich habe da eine sagen wir mal ländlichere Ansicht: Tiere müssen gut versorgt, gepflegt und im Krankheitsfall auch medizinisch behandlet werden. Allerdings gibt es Grenzen. Somit kommt der Tod eines Tieres im Krankheitsfall für mich als Alternative tatsächlich früher in Frage als für viele von euch.

 

LG

nachtfalter

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Gerrybaer

Hallo Kalessin,

 

wieso Du diese bisherige Diskussion in verbindung bringst mit "Trolling", "Verunglimpfung", "leeren Austausch

konträrer Standpunkte", "Menschen mit Horizont Radius 0", "Angriffe auf den Tierschutz" usw. vermag sich mir beim besten Willen nicht zu erschließen.

Auch wieso Du die Lebendverfütterung , Futtertierzucht usw. gerade mit dieser Diskussion in Verbindung bringst, scheinst nur

Du selbst zu wissen.

Weißt Du, recht viele Rattenhalter stoßen da draußen im wahren Leben wegen ihrer Rattenhaltung auf Unverständnis. Oftmals fehlt Rattenhaltern - aus Angst vor Reaktionen ihrer Umwelt- die Stärke, sich offen zu ihrer Rattenhaltung/ihrer Rattenliebe oder wie auch immer man es genannt haben will, zu bekennen. Man hat es dort draußen schließlich fast immer mit NICHT-Rattenhaltern zu tun, die nichts weiter mit Ratten im Sinn haben und vllt. auch noch Vorurteile haben.

 

Gerade deshalb sollte ein Forum für Rattenhalter es aushalten können, wenn mal brisante Dinge der Rattenhaltung und des Tierschutzes aufs Trapez gebracht werden.

 

Wenn Rattenhalter unter sich in Foren "brisante" Diskussionen über Übertreibungen in der Rattenhaltung oder auch andere

Diskussionen nicht hinkriegen, ohne sofort die Ignoriertaste zu drücken oder ganz und gar noch nach einem Zensor zu rufen, na dann gute Nacht.

 

 

LG Petra

bearbeitet von Gerrybaer
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SpringenderPunkt

Hallo

 

Was bitte hat eine andere Meinung denn mit Kompetenz zu tun? Das bezieht sich nun auf niemanden speziell, sondern ist eine allgemeine Frage.

 

Nicht jeder hat das Glück spontan frei zu bekommen oder 10 hilfsbereite Verwandte/Freunde/Nachbarn. Und wenn man dennoch eine Lösung findet, ist das doch toll! Ein Tier was temprär Hilfe egal welcher Art benötigt einfach sterben lassen finde ich nicht besonders im Sinne des Tieres.

 

VG

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Jacky

Hallo ^^

 

eine übertriebene ratten/tierliebe ist je nach dem auslegungssache. Wenn man nicht mehr im Sinne der Tiere handelt , sprich , zwar Tiere aufnehmen aber sich eine Überforderung nicht eingestehen kann , dann ist es schon grenzwertig. Ich finde es nicht schlimm wenn sich jemand lieber um Tiere kümmert anstatt mit Menschen zusammen zu sein, was bei mir , krankheitsbedingt, der Fall ist das hat nichts mit übertriebener Tierliebe zu tun sondern einfach was man eher vorzieht.

Auch wenn es meiner Vogelspinne schlecht geht nehme ich mir mal einen Tag frei und sieh zu das es ihr wieder besser geht, da mach ich hier keinen unterschied.

 

Das Jemand ein tier mit auf die Arbeit nimmt womit dann eine hilfreiche versorgung gewährleistet ist, finde ich richtig gut, vorallem das es ein arbeitgeber mit macht. Schlecht wäre es , meiner ansicht nach, wenn man es aus jucks macht und dem Tier den Stress antut und nichts bei rum kommt. Aber wenn ein Tier krank ist und man es dadurch helfen kann ist es doch positiv.

 

Es ist ja ein unterschied ob man ein Tier am leben hält oder ob man diesem hilft. das ist ein unterschied meiner meinung nach..

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Murphy

Huhu! :tongue:

 

Ich nehme den Tod eines sehr kranken Tieres auch in Kauf... auch mal lieber 2 Tage früher als nur 1 Minute zu spät. Aber dafür gehe ich zum TA, um die Tiere zu erlösen. Ich lasse sie nicht zuahuse ersticken, verhungern etc.

Meine Omi Quickie ist so ein Fall von Altersschwäche. Sie ist mittlerweile 3 Jahre und fast 1 Monat und hat einen Milztumor - ich rechne jeden Tag damit, sie tot im Käfig zu finden. Ich bin in diesem Fall gerne bereit, der Natur ihren Lauf zu lassen. Sollte allerdings etwas mit dem Tumor passieren, was ihr Leiden bereiten würde (bluten aus allen Löchern, ähnlich wie bei Vergiftungen), würde ich sie niemals einfach so liegen lassen.

Ich bin schon nachts mit einer Ratte zum TA, die eigentlich schon im Koma lag. Ich wollte aber nicht, dass sie sich unnötig quält; man weiß ja nicht, wielange es dauert, ob sie etwas fühlt usw.

 

Dass viele hier ihre Ratten wie Kinder pflegen, ist gut. Tiere soll man nicht vermenschlichen; und ich bin sicher, das tun viele hier auch nicht. Trotzdem sind Tiere wie Kinder Lebewesen - noch dazu sind es meiner Meinung nach die Hilfsbedürftigsten.

Ist denn eine Ratte nicht ebensoviel wert wie ein Mensch? Es sind Lebewesen, nur darum geht es.

Ich gebe zu, ich bin kein Veganer, aber da, wo ich kann, stelle ich Tiere mit dem Menschen gleich, was ihren Wert angeht.

 

Grüßlein!

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nachtfalter

Hallo Murphy

 

Hast du eigene Kinder? Offensichtlich nicht, sonst würdest du nicht derartig irritierende Aussagen treffen.

Deine Frage, ob eine Ratte nicht ebensoviel wert sei, wie ein Mensch, muss ich für meinen Teil mit einem klaren "Nein" beantworten. Außerdem muß ich deiner Meinung, dass eine Ratte hilfebedürftiger sei als ein ein Kind entschieden widersprechen. Setz eine Ratte nach draußen, und sie kommt allein zurecht. Was würde wohl mit einem Kind geschehen, wenn es allein gelassen werden würde?

Wenn ein Kind zeitgleich mit deiner Lieblingsratte am Ertrinken wäre, und du dich entscheiden müsstest, wen würdest du retten? Die Ratte???

 

Kopfschüttelnd

nachtfalter

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kalessin
vermag sich mir beim besten Willen nicht zu erschließen.

 

Die Betrachtung war eher allgemeiner Natur und nicht unbedingt ausschließlich auf den vorliegenden Thread bezogen. Es ging eher um die Art, wie hier mitunter "diskutiert" wird (bzw. eben nicht). Außerdem hatte ich in dem Moment eine Reihe von unterschiedlichen Threads im Kopf, bei denen das Muster immer ähnlich war, nicht zuletzt jene Episode mit dem Futtertierzüchter, der hier vor nicht allzu langer Zeit in mehreren Beiträgen erst fleißig provoziert hat, um sich dann abschließend darüber zu beschweren, dass hier ja offensichtlich nur "Muttis" (sic!) herumsprängen, deren einziges Hobby sei, "auf allem rumzuhacken was andere tun".

 

Auch hier in diesem Thread zeichnete sich zu jenem Zeitpunkt meinem Eindruck nach dasselbe Muster ab: provokante These ("der Natur ihren Lauf lassen", also Tier kläglich eingehen lassen), danach Personen mit abweichender Meinung zumindest nahelegen, dass sie spinnen würden. Stellt man einen Kontext zu vergangenen Äußerungen desselben Mitglieds her, ergibt sich beinahe schon zwangsweise der Eindruck, dass bewusst provoziert werden soll. Fall dieser Eindruck täuschte, mea culpa. Ich bin hier jetzt eh raus, viel Spaß noch.

bearbeitet von kalessin

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nachtfalter

Hallo kalessin,

 

da bist du ja wieder. Wenn dein derzeitiges Engagement Ausdruck davon ist, diesen Thread zu ignorieren, möchte ich ja nicht wissen, wie groß dein Mitteilungsbedürfnis ist, wenn dich etwas interessiert.

 

" Ich bin hier jetzt eh raus, viel Spaß noch." - Und ewig grüßt das Murmeltier.

 

Bis zum nächsten Mal

nachtfalter

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SpringenderPunkt

Hallo

 

Mal abgesehen davon, dass eine Farbratte draußen in den meisten Fällen nicht überleben würde...

 

Was ist so schlimm daran für einige Leute, dass anderen ihre Tiere eben wichtig sind und sie versorgen? Auch intensivmedizinisch? Bei einem Hund findet es doch auch niemand komisch, wenn er stationär in einer Tierklinik untergebracht wird. Warum soll das bei Ratten also seltsam und verschroben sein, wenn man sich um diese ebenso intensiv bemüht?

 

VG

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Murphy

Huhu! :tongue:

 

Ich habe keine eigenen Kinder, nein. Weil ich genug Verantwortung besitze, mein Leben keinem Kind zuzumuten. Du hast Recht, man kann z. B. kein Kind den ganzen Tag alleine lassen, wie es bei mir der Fall wäre. Ratten kann ich gut zuhause lassen, sie brauchen mich tagsüber nicht. Dennoch sind sie mir genausoviel wert wie Kinder.

Wobei wir bei hier wären: ich habe nie gesagt, dass eine Ratte hilfsbedürftiger ist als ein Kind, sondern ich habe Tiere im Allgemeinen mit Kindern auf eine Stufe gestellt. Kinder können bis zu einem gewissen Alter ebenso wenig sagen, was ihnen gefällt oder nicht - Tiere ebenso., wobei bei ihnen dieser Zustand ein Leben lang dauert.

 

Ein ertrinkendes Kind würde ich sehr wohl zuerst retten, da jede Ratte schwimmen kann, Kinder es aber erst lernen müssen. Ich würde aber meine Tiere sicher vor einem Feuer zu schützen versuchen, indem ich sie trage, einem Kind (im gehfähigen Alter) aber durchaus sagen würde, mit mir zu kommen.

 

Es gibt Unterschiede zwischen Menschenkindern und Tieren - was aber nicht gleichzeitig heißt, dass die Einen oder die Anderen mehr oder weniger wert sind.

 

Grüßlein!

 

Edit: Übrigens meinte ich genau dieses Verhalten, Nachtfalter: eine andere Meinung als deine, und du kommst nicht davon los. Kannst du nicht einfach aktzeptieren, dass es Menschen gibt, denen Tiere nun mal sehr viel bedeuten?

Ich sage ja auch nicht, dass du deine Tiere mehr lieben sollst - darum sage du mir nicht (indirekt), dass ich meine Tiere weniger lieben soll.

bearbeitet von Murphy
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Gisi87

Also langsam läuft diese Disskusion hier aus dem Ruder... Seine Meinung vertreten ist ja eine Sache, aber dieses provozieren ist (meiner MEinung nach) Kindergarten.

 

 

LG

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Drotning

Hallo,

 

Gisi hat nicht unrecht. Eine Diskussion loszutreten, wem Tiere oder Menschen wichtiger sind finde ich heikel und unsinnig.

Nachtfalters Ansichten dazu sind ja nicht neu. Ich versteh persönlich zwar nicht, warum jemand Tiere hält, wenn sie ihm nicht sonderlich nah sind und warum jemand in einem Forum ist, wenn er die Ansichten der meisten dort eh daneben findet. Aber das muss ja jeder für sich entscheiden.

 

Ich fand die ursprüngliche Fragestellung gar nicht uninteressant und fand auch bisher, dass ein guter Austausch zu Stande kam. Wäre schön, wenn wir dabei bleiben könnten.

 

Grüsse

Steffi

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nachtfalter

Hallo,

 

es geht hier um die Frage, ab wann man Rattenliebe als übertrieben ansieht.

Natürlich können Tiere für Menschen aus verschiedensten Gründen größte Bedeutung gewinnen und ihren Besitzern sehr viel näher stehen als irgendein anderer Mensch. Aber ich kann es kaum fassen, dass jemand bei der Frage nach der grundsätzlichen Wertigkeit von Mensch und Tier ernsthaft beide auf eine Stufe stellen kann. Ein Mensch ist grundsätzlich mehr wert als ein Tier, einschließlich der eigenen Ratte, auch wenn man dieser wärmere und liebevollere Gefühle entgegenbringt als irgendeinem anderen Menschen. Wenn man das nicht mehr so sieht, ist das in meinen Augen übertriebene Rattenliebe.

 

LG

nachtfalter

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Serena-t

Hallo,

 

nur für den Fall, dass Du in Zoologie nicht ganz bewandert bist: Der Mensch wie die Ratte gehören zum Reich der Tiere, zu den Wirbeltieren und der Klasse der Säugetiere.

 

Ich glaube, die Diskussion, warum ein Mensch mehr Wert sein soll (und mit welchem Recht er diesen Mehrwert begründet), würde hier wohl etwas weit führen.

(Zumal Du wohl auch da Deine festgefahrene Meinung zu haben scheinst, nachtfalter, so dass eine Diskussion wohl gänzlich überflüssig wäre. Das entnehme ich dem Ton und der Schreibweise Deines Beitrags.)

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Drotning

Hallo,

 

Die "Finde-ich-auch"- und "Seh-ich-genauso"-Threads sind für mich persönlich eben nicht so spannend, dass ich mich daran beteiligen müßte. Eine Diskussion wird doch erst dann interessant, wenn man unterschiedlicher Meinung ist.

 

Eben.

"Unterschiedliche Meinungen" sind etwas, was von der eigenen Meinung abweicht ;) Also auch von der eigenen Meinung, nicht nur von der der anderen Leute. Das zum Thema "ich kann es kaum fassen dass.. " Nur so als kleiner Hinweis. :11:

 

Grüße

Steffi

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Lyrathor

@Lyrathor Nein, ich schläfere kein Tier ein, anstatt ihm 10 km Fahrt "zuzumuten" mit der Chance, zu überleben. Mein Arbeitgeber kennt mich seit über zwanzig Jahren. Glaub mir, das sind alles erwachsene Leute dort. Was ist denn an einer kranken Ratte in einer (ausbruchsicheren TB) eine Zumutung?

 

Zum einen finde ich den Ausdruck ausbruchssicher sehr fragwürdig. Ich habe zwar erst seit kurzer Zeit Ratten, aber was deren Erfindungsreichtum und deren Hartnäckigkeit angeht, wenn es ums Ausbrechen geht, da habe ich schon mehr als nur Respekt bekommen. Es kann ja auch bei einer Fütterung passieren, bzw. bei der Gabe eines Medikaments, halt in einer Situation wo die TB offen ist, da kann ein klitzekleiner unaufmerksamer Moment schon reichen.

 

Ein Weiterer Aspekt wäre dann noch das Tiere meiner Ansicht nach allgemein nichts auf Arbeitsstätten zu suchen haben, es könnte auch immer mal ein Kollege oder ggf. Kunde/Besucher eine Allergie gegen diese haben. Hinzu kommt die zusätzliche Ablenkung am Arbeitsplatz, welche die Arbeitseffektivität stören kann usw..

 

Was die Zumutung als solches angeht, das bezog sich auf das Tier selbst und habe es auch entsprechend begründet. Ich zweifel eben an, dass ein Gewohnheitstier wie die Ratte, durch dieses Vorgehen nicht gestresst wird, ganz egal wie zutraulich und zahm es auch ist. Grade wenn es krank ist, finde ich es umso bedenklicher, denn wir als Menschen fühlen uns doch schon mehr als unwohl, wenn wir obwohl wir krank sind, woanders hin müssen und sehnen uns nach unserem Zuhause und dem Bett, wo wir unsere Ruhe haben.

 

Ich verstehe zwar deine Intention bei dem ganzen und bin mir auch sicher das Du es gut meinst, denke aber das es dem Tier nicht so gut tut wie Du denkst. Allerdings kann ich mich dahingehend genauso irren, denn ich bin schließlich genauso wenig eine Ratte wie Du (wenn man von dem "Schimpfwort" mal absieht ;) ).

 

MFG Lyrathor

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Chiflada

Hmm, aber es geht ja nicht darum die Ratte zum Spaß mitzunehmen. Wenn sie ansonsten ihre Medis zB nicht bekommen könnte ist das ja schon gerechtfertigt. Eine stationäre Betreuung beim TA wäre dann ja bestimmt nicht weniger stressig.

 

Und die Kollegen kann man ja fragen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein Chef das sonst dulden würde. Es redet ja auch niemand davon die Ratte heimlich einzuschmuggeln. Bei meinem alten Job hätte ich mit Sicherheit keine Ratte mitgenommen, aber das kann ja jeder in seiner Situation abwägen ob das möglich ist.

 

Und wenn man die ganze Zeit deprimiert ist weil man an seine kranke Ratte zu Hause denkt ist man bestimmt auch nicht so effektiv...

 

Lg,

Jana

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Drotning

Hallo,

 

Lyrathor, Du hast doch keine Ahnung von meiner Arbeitsstelle, der Einstellung meiner Chefin und eventuellen gesundheitlichen Gefahren, die dort unbeteiligten Menschen durch meine Ratten entstehen könnten. Ich finde es sehr rührend und aufmerksam von Dir, dass Du Dir darum Gedanken machst. Aber bitte konzentriere Dich doch bei deinen Sorgen auf Dinge, die Du einschätzen und beurteilen kannst ;)

 

Grüsse

Steffi

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Gerrybaer

Hallo

 

@Drotning, hoffentlich kommst Du nicht mal auf den Gedanken, Dein Kind (falls Du mal eins haben solltest) dann künftig

-ordentlich verpackt und ruhiggestellt- auch ganztags mit auf Arbeit zu nehmen.

 

Bezüglich der Wertigkeit Mensch/Tier wäre ich schon froh, wenn die Leute nur einen Bruchteil der Verantwortung, welche sie

einem eigenen Kind entgegen bringen müssten, (die Ernüchterung stellt sich eh früh genug ein *grins*) auch ihren Heimtieren entgegen bringen würden. Vielleicht würde man sich dann nicht allzuschnell Tiere anschaffen, um sich ihrer dann unter fadenscheinigen Gründen wieder zu entledigen.

 

 

LG Petra

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Drotning

Hallo,

 

was soll die Unterstellung, dass ich meine Tiere ruhigstelle? Ich habe keine Kinder, werde auch keine haben und war im übrigen auch nicht diejenige, die hier angefangen hat, Menschen mit Tieren zu vergleichen.

Gerrybaer, spar Dir sowas bitte!

 

Grüsse

Steffi

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nachtfalter

Hallo,

 

es ist schon sehr aussagekräftig, dass mir mein Standpunkt immer wieder als "festgefahren" vorgeworfen wird. Als wäre es bei genau denen von euch, die das immer wieder betonen, nicht genauso. Hier sind halt die meisten der gleichen Meinung, was erfahrungsgemäß die Überzeugung untermauert, absolut richtig zu liegen.

 

Noch einmal grundsätzlich, es ist nicht mein Anliegen, jemanden von euch von meinen Ansichten zu überzeugen. Ich werde nach diesem Thread auch nicht geleutert eine kranke Ratte mit zur Arbeit nehmen, nachts wach bleiben, um eine kranke Ratte zu füttern oder der Meinung sein, dass Tiere und Menschen gleichgestellt sind.

 

Ich sehe einen solchen Thread eher als Möglichkeit, verschiedene Standpunkte zu einem Thema einander gegenüberzustellen und in einem gewissen Maß auch zu werten. Wenn mich eure offensichtlich ernst gemeinte Gleichstellung von Mensch und Tier fassungslos macht (und da drücke ich mich schon vorsichtig aus), ist das nichts anderes, als wenn ich aufgefordert werde, doch nochmal darüber nachzudenken, ob ich mit meinen Einstellungen überhaupt Tiere halten sollte.

 

LG

nachtfalter

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Gerrybaer

Hallo Drotning,

 

sorry, ich bezog mich mit dem " Ruhigstellen" auf das Kind. Es ist nicht meine Absicht, Dir irgendwelche

bösen Dinge zu unterstellen. Interesseiren würde es mich aber, wie Du eine kranke Ratte, die Du tagsüber mit auf Arbeit nimmst, unterbringst. Darfst Du dort einen Käfig aufstellen oder befindet sich die Ratte in einer Transportbox ? Nimmst Du das ganze

Rudel mit oder trennst Du die Ratte zwecks Mitnahme von ihren Artgenossen ?

 

@nachtfalter, erstaunlich viele Rattenhalter haben zwar Ratten, aber keine Kinder. Zumindest ist das mein persönlicher Eindruck.

Da nun zu sagen, dass einem eine Ratte genauso wichtig ist wie ein Kind bzw. eine Ratte auf die selbe Ebene wie ein Kind zu stellen fällt da leicht. Eben weil einem großen Teil dieser Rattenhalter, die kein Kind haben bzw. hatten die Erfahrung fehlt, dass ein Kind und dessen "Aufzucht" eine ganz andere Dimension hat als das Halten einiger Farbratten. Oftmals ist sogar die Ankündigung eines Kindes ein Grund, seine zuvor doch so heißgeliebten Ratten abzugeben. Einem Menschen mit einer Portion mehr Lebenserfahrung kann das schon fassungslos werden lassen. Insoweit hast Du mein Verständnis.

 

 

LG Petra

bearbeitet von Gerrybaer

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Drotning

Hallo,

 

Gerrybaer, das habe ich hier alles schon geschrieben. Ich habe keine Zeit und Lust, mich hier ständig zu wiederholen und muss mich hier auch nicht vor Leuten rechtfertigen, die offenbar nicht verstehen wollen oder können, in welchem Fällen ich das mache. Ich weiß wirklich nicht, was an den Umständen, in denen ich das getan habe, so schwer zu verstehen ist und warum da derartig darauf rumgeritten wird.

Lies einfach nach.

 

Grüsse

Steffi

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