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Ab wann beginnt eurer Meinung nach eine übertriebende Rattenliebe?


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113 Antworten in diesem Thema

#81 WinniePooh2010

WinniePooh2010
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Geschrieben 06 November 2012 - 13:31

Hey


Natürlich sitze ich auch nicht stundenlang tagsüber vor dem Käfig. Das geht auch garnicht. Ich muss ja auch noch andere dinge machen, wie Haushalt (Und das werden hier fast alle machen müssen , ich glaube kaum das das das jemand vernachlässigt)
Meine Tochter , ich muss einkaufen usw. Aber ich sitze auch nicht von morgens 8:00uhr an bis abends 20:00 uhr nur mit meiner Tochter im Zimmer.

Ich hatte bisher das Glück das meine Nasen nicht wirklich Krank waren. Nur einmal musste ich allen anfangs 3x und später 2x Täglich Globulis geben. Das war schon zeitintensiver in 5 Nasen , jeweils 3 Globulis , 3x Täglich rein zu kriegen. Da saß ich auch schon mal 45 Minuten vor dem Käfig. Aber es musste halt sein.
Aber ich persönlich würde schon für die Ratten nachts aufstehen wenn das nötig ist.
Es mag für manche übertrieben sein. Aber für mich halt nicht. Jeder hat wohl seinen eigenen standpunkt , und wenn das jemanden anderen nicht passt , weil er/sie es für übertrieben befindet , und dann dermaßen drauf rumhackt (Ist auf keinen hier persönlich bezogen) dann sollte man mal seine sichtweise überdenken. Es gibt nunmal verschiedene meinungen , die sollte man akzeptieren und die andere partei nicht für voll bekloppt halten. Das ist halt ansichtssache wie soviel im Leben.


Ehrlich gesagt weiß ich grad nicht mehr was ich noch schreiben wollte. War kurz abgelenkt durchs telefon. :p

Sorry

Lg

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#82 Lilith

Lilith

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Geschrieben 06 November 2012 - 13:48

Hallo ihr lieben,
also ich blick hier langsam nicht mehr ganz durch...
Ich finde es hat nichts mit übertriebender Rattenliebe zu tun wenn man sich mit vollem Herzen um die Tierchen kümmert.
Ich sehe es als selbstverständlich an wenn ein Tier krank ist sich auch viel Zeit für dieses zunehmen,genauso wie für ein Kind.
Ich denke zudem auch das man Menschen die man liebt und grade die eigenen Kinder nicht mit Ratten vergleichen kann.Das sind in meinen Augen zwei völlig unterschiedliche Arten von Liebe.
Für die Menschen die keine eigene Familie oder desgleichen haben ist es denke ich völlig normal die Tiere wie eine Familie anzusehen oder wie ein Ersatz .Dass hat nichts mit übertriebener Liebe zutun sondern ist ein Ausweg oder eine Hilfestellung.

Lg
Mita

#83 Gerrybaer

Gerrybaer

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Geschrieben 06 November 2012 - 13:51

Hallo

@nachtfalter, Danke für Info. So ähnlich hatte ich es bei Dir auch vermutet.

@chiflada, mein Respekt, dass Du derzeit Kind und Ratten unter einen Hut bringen kannst und trotz der Belastungen,
die der Alltag mit Kind mit sich bringt, Dich weiterhin um Deine Ratten kümmerst und sie nicht abgibst. Klingt ja alles ganz toll bei Dir. Fast so, als wärst Du derzeit zu Hause mit Deinem Kind ?
Du schreibst, dass Du es seltsam findest, dass solche "Vergleichssituationen" konstruiert werden. Ganz ehrlich, wenn ich mal
aus Zeitmangel längere Zeit nicht in Foren unterwegs war , sozusagen etwas Abstand hatte und mich dann wieder einloggte, drängte sich mir beim Lesen des einen oder anderen Beitrages immer wieder der Eindruck auf, dass einiges in der Rattenhaltung übertrieben wird. Soll nicht böse gemeint sein, als aktiver Forenuser merkt man es im Laufe der Zeit vllt. selbst nicht mehr.


LG Petra


@Lilith, an Deiner Überlegung ist was dran. Es ist in der Tat so, dass sich immer weniger Leute hier im Lande Kinder anschaffen, statt dessen aufs Haustier ausweichen. Solange das keine Auswüchse annimmt, mag das auch in Ordnung sein.

Bearbeitet von Gerrybaer, 06 November 2012 - 13:53 .


#84 Chiflada

Chiflada
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Geschrieben 06 November 2012 - 14:15

@Gerrybaer: Ich bin halb zu Hause und halb studiere ich (Masterarbeit fehlt noch).

Lg,
Jana

#85 DieVita

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Geschrieben 06 November 2012 - 17:12

Hey,

ich will jetzt doch noch mal versuchen, hier eine Gradwanderung abzulegen und teils nochmal eine Antwort auf die Ursprungsfrage abzuliefern, teils aber auch nochmal auf gewisse Herablassungen zu reagieren. Ich sass die meiste Zeit recht geplättet vor dem Bildschirm und hätte gerne die Ignorierfunktion benutzt, doch das konnt ich nicht. Denn ich gehöre nunmal zu der von der durch jahrzehntelange Kindererziehung-vollzeitjobgeprägte-Mann behaltende-und in ihrer Freizeit nackten Hühnern Pullis strickende starke Frau (gelinde gesagt) belächelte Fraktion der Ich-hab-nur-Ratten-und-einen-Job Frauen. Sorry! Ich möchte auch nur ganz am Rande darauf eingehen, dass man sich eine Kinderlosigkeit und damit sicherlich auch eine gewisse Abgeklärtheit nicht immer aussuchen kann. Wobei auch ihr Mütter wisst, dass es eben solche Mütter und solche Mütter gibt. Wart ihr btw mal in Elternforen? :D Sehr spannend! Aber ich schweife ab, verzeihung.

Also, meine Ratten sind mein Hobby und mein Leben. Ich habe nicht viele Hobbys, da ich einen sehr zeitaufwendigen Job habe, gerne am Computer sitze und stinkefaul bin. Und trotzdem schaffe ich es, da muss ich mir an die Nase fassen, mit einer gewissen freundlichen "Herablassung" an meine Freundin zu denken, die scheinbar den schwierigsten Hund aller Zeiten bei sich leben hat. Mir wär das natürlich nicht passiert... Man muss ja nur locker und konsequent bleiben...Denke ich. ;) So, worauf ich hinaus will und natürlich hinkt mein Vergleich wie ein Klumpfuss und es tut mir natürlich wahnsinnig leid, dass meine Argumentation nicht logisch gegliedert geschweige denn gefolgert ist, was ich eigentlich sagen will, nachtfalter und Gerrybear, ihr seid schon toll! Echt! Mir ist auch klar, dass meine durch mangelnde Erfahrung geprägte diesbezügliche Meinung euch vielleicht nicht weiter juckt, aber ich musste das jetzt mal sagen! Ihr seid super!

Aber habt etwas Nachsicht und Mitleid mit uns ahnungslosen und macht uns unsere Aufopferung nicht lächerlich. Es kann einfach nicht jeder so wie ihr und jeder sucht halt seine eigene Passion, mit der er/sie glücklich werden darf. Okay? =)

Womit ich wieder zur Ausgangsfrage komme, denn mir ist noch etwas eingefallen. Denn gerade der Punkt soziale Kontakte, Kompetenz und Überforderung ist teils schwammig. Bei mir ist es z.Bsp. so, dass ich letztes Jahr in den Sommerferien hier 3 Käfige in meiner 1-Zimmerwohnung stehen hatte und ich fand das schwierig aber vertretbar. Da musste ich aber schon ernste Gespräche mit einigen Lieben über mich ergehen lassen. Gutgemeinte Gespräche. Und ich bin mir sicher, mein soziales Umfeld macht sich schon so seine Gedanken, grad aktuell, wo ich einen fauchenden zwickenden Hormonbolzen hier sitzen habe. Den wollte ich nämlich gar nicht, aber den musste ich nehmen, weil er draussen gehalten wurde, das fand ich nicht übertrieben. Übertrieben wäre jetzt, wenn jemand mich vor die Wahl stellen würde, ich würde seine Ratte noch nehmen oder sie ginge ins TH, wenn ich sie dann nehmen würde. Denn anders bzw. besser als im TH wäre es zum jetzigen Zeitpunkt während der Arbeitszeit bei mir auch nicht.

Vermutlich sollte alles erlaubt sein, was niemandem schadet... Puuh!

Grüssle!

Bearbeitet von DieVita, 06 November 2012 - 17:12 .

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#86 Gerrybaer

Gerrybaer

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Geschrieben 06 November 2012 - 18:09

Hallo DieVita,

Danke für Deine erfrischenden Worte.

Allein Dein Satz "denn anders bzw. besser als im TH wäre es zum jetzigen Zeitpunkt während der Arbeitszeit bei mir auch nicht"
lässt in meinen Augen mehr soziale Kompetenz rauslesen, als 1000 Worte sagen können. Du kennst Deine Möglichkeiten, und das ist gut so.

Gerade wenn man sich im Tierschutz ein wenig engagiert, sollte man sich immer wieder vor Augen führen, welche Belastungen usw. man sich (und auch den Tieren)zumuten kann und ob das alles noch normal ist. Drei Käfige in ner 1-Raumwohnung, ich denke mal, dass Du da schon mal dran gedacht hast, ob das alles soweit in Ordnung ist ?
Keine Angst, ich hatte auch mal die Phase, da meldete ich mich in einem Forum an, las von Notfallvermittlern usw. und wollte mich da aktiv mit einbringen. Also wurden nach und nach Unidome, Volieren, Käfige usw. angeschafft, immer wieder Notfalltiere der Region aufgenommen mit dem Ziel, diese weiterzuvermitteln usw. Ups, irgendwie sprach sich das auch rum.... Bis ich dahinter stieg, dass sich in unserer Gegend kaum Notfalltiere vermittlen lassen und wenn sich ein Interessent fand, dann waren meistens Transporte mit Privat-PKW durch halb Thüringen auf eigene Kosten nach der Arbeit / am Wochenende usw. nötig. Meine Güte, ich hatte irgendwann mal die Bude voll mit Ratten, die mir kaum einer abnehmen wollte. Irgendwann dacht ich, ich kriech auf dem Zahnfleisch.
Im Grunde genommen war ich aber selber dran Schuld, ich hatte ja immer ja gesagt. Es las sich ja in Foren immer alles so toll...
Glücklicherweise habe ich draus gelernt und nehme nun nur noch Tiere auf, die notfalls bei mir bleiben können (Gnadenbrotplatz könnte man es nennen) und deren artgerechte Versorgung(auch tierärztlich) ich sicher stellen kann. Und ich setze Prioritäten und nehme nur noch Tiere auf, die TATSÄCHLICH in Not sind. Warum soll ich mir den *Pfui* aufreißen, nur weil Leute sich unbedacht Tiere anschaffen und sie schnellstmöglich wieder los werden/bei mir abladen wollen ? Warum soll ich immer den Tierschutz-Dottel spielen ? Wie gesagt, nichts gegen echte Notfälle, da würde ich nie meine Hilfe versagen.

Und trotzdem, man ist vor Überraschungen nie gefeit. :cool:
Nahm ich doch im September über ein Tierheim eine Ratte, die draußen gefunden wurde auf mit dem Ziel, diese dann mal zu meinen Tieren zu integrieren. Dass genau 2 Wochen später ein netter Wurf halbwilde Babys das Licht der Welt erblickte konnte ich nicht ahnen. Derzeit steht auch eine Voliere mit dem unerwarteten Nachwuchs quer im Zimmer......stört mich aber nicht, weil ich dieses mal großes Glück hatte und zwei mir gut bekannte und erfahrene Rattenhalter mir die Babys abnehmen..... *freu*


LG Petra

#87 DieVita

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Geschrieben 06 November 2012 - 18:09

Hey nochmal,

ich nochmal :mad: Mir ist noch etwas eingefallen, sorry, ich bin Spätzünder.

@ Lyrathor: Meiner Meinung nach ist deine Sorge um Drotnings Ratte, die vielleicht 1x mit zur Arbeit geht, übrigens total verlogen! Ich frage dich, was eine Ratte wohl schlimmer finden könnte: 6 Stunden in eine Transportbox mit Inhalt in Zuhausegeruch, Futter, Wasser und evtl. Kumpel/in oder die selbe Zeit in einem Terrarium mit Fressfeind, der grad keinen Hunger hat? Und du weisst genau, warum ich dich das frage! Ich nehme die Antwort auch gerne per PN entgegen, für den Fall, dass das hier den Rahmen sprengt.

Christina
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#88 DieVita

DieVita
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Geschrieben 06 November 2012 - 18:19

Hallo Petra,

Drei Käfige in ner 1-Raumwohnung, ich denke mal, dass Du da schon mal dran gedacht hast, ob das alles soweit in Ordnung ist ?

Keine Angst, ich war wahnsinnig glücklich, als ich aus drei Käfigen dank geglückter Teilintegration zwei machen konnte! Nach weiteren zwei Monaten, nach dem Tod meines Beissopas wurde es sogar wieder nur einer , denn das war der eigentliche Plan. Pflegestelle kann ich mir sparen, dafür habe ich keine Möglichkeiten, obwohl ein heimlicher Traum die Aufnahme einer trächtigen Rättin wäre... *hach* Die Bilder deiner Babys habe ich gesehen, einfach bezaubernd!

LG, Christina

#89 Gerrybaer

Gerrybaer

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Geschrieben 06 November 2012 - 18:38

Hallo Divita,

ein bisserl tut es mir auch leid, wenn die Süßen nun ausziehen.... aber dort wo sie hinziehen haben sie es
viel besser als bei mir.
Bei mir wären sie mit ihrem viel größeren Bewegungsdrang den ganzen Tag in einer
Voliere/ oder Unidom.... in ihrem künftigen zu Hause werden sie dann irgendwann den ganzen Tag über ein Zimmer
zur Verfügung haben.....
Ich konnte mich ja bisher schon nur Abends/am Wochenende so halbwegs mit ihnen befassen.
Derzeit sind sie gut händelbar. Und sie haben ihren ganz eigenen Reiz.

Ich werde den Werdegang dieser Süßen im Auge behalten .


LG Petra

#90 Lyrathor

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Geschrieben 06 November 2012 - 19:21

@ Lyrathor: Meiner Meinung nach ist deine Sorge um Drotnings Ratte, die vielleicht 1x mit zur Arbeit geht, übrigens total verlogen! Ich frage dich, was eine Ratte wohl schlimmer finden könnte: 6 Stunden in eine Transportbox mit Inhalt in Zuhausegeruch, Futter, Wasser und evtl. Kumpel/in oder die selbe Zeit in einem Terrarium mit Fressfeind, der grad keinen Hunger hat? Und du weisst genau, warum ich dich das frage! Ich nehme die Antwort auch gerne per PN entgegen, für den Fall, dass das hier den Rahmen sprengt.

Christina


Ich sehe nicht im geringsten wo das verlogen sein soll.
Erstens, wenn der Fressfeind keinen Hunger hat, wird er nicht gefüttert und ein gewissenhafter Halter solcher Tiere weiß ganz genau wann diese Hunger haben und wann nicht. Sollten diese dennoch nicht innerhalb einer Minute die "Nahrung" aufnehmen, dann wird die Fütterung abgebrochen und sofort ein Tierarzt aufgesucht, da dann etwas nicht stimmen kann. Und bevor nun die Frage kommt woher ich das weiß, in meinem Bekanntenkreis gibt es solche Fressfeindehalter.
Zweitens, wenn also alles so gehandhabt wird, wie es sich gehört, dann dauert das ganze nicht einmal 30 Sekunden bis maximal eine Minute, bis der Fressfeind anschlägt und der erledigt seine Arbeit derart schnell und effektiv, dass da keine Zeit zum Leiden bleibt. Sprich im Grunde ist es für das Tier weniger Stress, als ein Besuch beim Tierarzt.

Aber netter Versuch, auch wenn er fernab von jeder Sachlichkeit ist und eher ein Vergleich von Äpfel und Birnen gleichkommt.

MFG Lyrathor
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#91 Judith_München

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Geschrieben 06 November 2012 - 19:55

Hi

Ich muss mal was loswerden, was manche vielleicht gar nicht so bemerkt haben.
Das Thema heißt ja, wo übertriebene Rattenliebe anfängt. Das, was bei nachtfalter aber kritisiert wird ist, dass da noch nicht einmal die Mindestanforderungen an den Umgang mit Lebewesen allgemein eingehalten werden, bzw angekündigt werden. Es wird angekündigt, Tiere alleine und unversorgt verhungern zu lassen, wenn es einen minimalen Aufwand bedeuten würde (einmal ne Nacht weniger Schlafen schafft jeder mal). Tiere, die am Ersticken sind oder nicht mehr fressen und trinken können, werden sich selbst überlassen.
Das hat nichts mehr damit zu tun, ob man Ratten liebt, weil man Ratten toll findet, sondern da gehts drum, dass das Leben eines Tieres, das Leid empfinden kann, nicht respektiert wird. Dass es hier Ratten trifft ist Zufall und hat nichts mehr mit Ratten zu tun, denn solche Bemühungen müssen für jedes Tier in Kauf genommen werden, dafür gibt es ja mittlerweile ein Tierschutzgesetz, das in seiner Gültigkeit über das eigene Heimtier hinausgeht.
Hier ist ein Tier im Verantwortungskreis eines Menschen gelandet und sobald er sieht, dass es in Not ist und Qualen erleiden muss, ist er verpflichtet zu helfen, egal ob er die Tierart mag oder nicht. Wenn man ein verletztes Wildtier findet, eine angefahrene Katze oder sonst ein Tier in Not, hat man sich zu kümmern oder Hilfe zu organisieren, die dazu fähig ist. Das gebietet der Respekt vor dem Leben und der Empfindungsfähigkeit jedes Tieres. Wenn bei nachtfalter zuhause ein Tier krank wird und zu ersticken droht, kann er/sie sich nicht zurücklehnen und das ignorieren. Egal, ob es Ratten sind oder sonstwas.

Hier wird auch jeder verletzte Vogel eingesammelt und versorgt, oder kranke Rennmäuse hielten mich zwei Nächte wach, auch wenn ich mit der Tierart wenig anfangen kann. Oder ich fahr für die Nachbarskatze zum Tierarzt, wenn die Nachbarin gerade nicht da ist. So geht es sicher vielen hier und das ist normal für jeden Menschen, der ein Mindestmaß an Achtung fürs Leben hat.

Wenn nachtfalter hier von eigenen Erfahrungen und Meinungen redet, passt das weniger zum Thema "übertriebene Liebe zu Ratten", sondern "welches Mindestmaß an Respekt vor dem Leben anderer Kreaturen sollte man haben, um überhaupt Tiere halten zu dürfen"...

Grüße
Judith
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#92 DieVita

DieVita
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Geschrieben 06 November 2012 - 20:13

@ Lyrathor: Oh ja, meine Emotionalität ist meine empfindlichste Achillesferse, da kann ich bei einem Logiker natürlich gar nichts reissen, tut mir leid. Ganz ungeschickter Versuch meinerseits, hach.
Aber dann verrat mir doch, warum man einerseits bei bestem Wissen und Gewissen nicht die Zeit hat, sich um einen Platz zu kümmern, wo die Rattenbabies nicht gefressen werden, andererseits aber dafür genau in Erfahrung bringt, kA vielleicht noch dabei ist, wie schnell und leidlos der ungewollte Nachwuchs einer Zooladenschwangerschaft verspeist wird? Logik? Erschliesst sich mir nicht so ganz, aber ich bin ja auch nicht so raffiniert.
Eine weitere OT Frage wäre noch, woher dann die traumatisierten Ratten kommen, die einige Zeit länger das Vergnügen hatten und sogar mehrere male, aber die Frage kannst du mir ja leider nicht beantworten, da du soetwas aus deinem Bekanntenkreis nicht kennst.

Zu Judiths Beitrag kann ich grad gar nix sagen, denn ich habe tatsächlich die dazu getroffenen Aussagen aus den Augen verloren.

Grüssle!

Bearbeitet von DieVita, 06 November 2012 - 20:18 .


#93 Lyrathor

Lyrathor
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Geschrieben 06 November 2012 - 21:14

@ DieVita

Tut mir Leid für dich, wenn dir die emotionale Distanz zu diesem Thema fehlt (und das meine ich wirklich ernst), dass ist aber denke ich genau die Problematik womit sich dieser Thread beschäftigt. Was für den einen ein notwendiges Übel ist und zum Leben dazu gehört, ist für den anderen eine unsägliche Tierquälerei.

Was sich mir nun aber nicht erschließt, was deine Unterstellungen gegen mich sollen? Ich habe nie behauptet das ich nicht die Zeit hätte mich um einen Platz zu kümmern, sondern lediglich erwähnt, das ich nicht abgeneigt wäre diese als Futtertier abzugeben und das ist ein himmelweiter Unterschied. Nicht umsonst leben noch immer 15 von 19 6 Wochen alten Rattenkindern bei uns und suchen ein neues Zuhause (und nein, bisher wurde nicht eine verfüttert, sondern alle in gute Hände vermittelt bzw. eines hat es trotz Rettungsversuchen wie Zufüttern etc. nicht geschafft).
Die Logik dahinter ist die, dass es für mich nur wichtig ist, dass das Tier nicht viel Leid ertragen muss und da sind wir in einem schwierigen Bereich. Die Frage die sich nämlich stellt, wo hört wenig auf und fängt viel an? Meine Antwort dazu wäre, wenig ist wenn es nur der Transport in die neue Umgebung ist (und diesen hat man in jedem Fall) und die dortige Eingewöhnung, oder ggf. sofortige "Erlösung" ist. Viel wäre, wenn das Tier vernachlässigt, schlecht gehalten oder anderweitig gequält werden würde, dazu zählt für mich auch ein unvernünftiger Fressfeindehalter (welcher unter Umständen von dir geschildertes herbeiführen würde).

Und noch etwas, ja ich war schon des öfteren dabei, zwar nicht beim "eigenen" Nachwuchs, aber auch das wäre für mich kein allzu großer Unterschied. Für dich mag das jetzt unmenschlich und gefühlskalt klingen, für mich aber ist es einfach nur eine Art der gesunden Distanz. Auch lässt es mich nicht vollkommen kalt, wenn ich dabei "zusehe", ich bin dabei hin und her gerissen zwischen Mitleid, Faszination und dem Bewusstsein, dass das nun mal der Lauf der Dinge ist. Aber am Ende akzeptiere ich die Dinge einfach so wie sind und bin dann jedes mal froh, wenn ich feststelle wie schnell das ganze geht und dass das Tier nicht wirklich leiden musste (also relativ betrachtet). Mir ist aber auch klar, dass nicht jeder so damit umgehen kann, was mir aber nicht klar ist, dass andere es nicht akzeptieren können wenn man so damit umgeht. Wo ist da die Logik? Ich verstehe das ihr das abscheulich findet, aber die Natur hat es nun mal so eingerichtet, nicht ich. Und nun bitte nicht wieder die Anspielungen von wegen die Tiere zu halten widerspricht der Natur dieser etc., all das ändert nichts daran das es aber auch genau so in der Natur zugeht.

Und zuletzt, na klar kann ich dir die Frage beantworten, dass kommt davon das hierzulande jeder gestörte Idiot fast jedes X-Beliebige Tier halten darf, solange dadurch keine Gefahr für die Allgemeinheit besteht, oder es sich um Tiere handelt die dem Artenschutz unterliegen. Genau darauf spiele ich auch an, wenn ich sage jeder VERNÜNFTIGE Fressfeindehalter! Mir ist aber auch klar, dass nicht alle so vernünftig sind und genau das gefällt mir wahrscheinlich sogar noch weniger wie dir, auch wenn Du dir das jetzt kaum vorstellen kannst. Aber deswegen gehe ich nicht bei und schere alle über einen Kamm und halte diese generell für schlecht.

Wie ich schon sagte, eine gesunde Distanz zu dem ganzen, nicht mehr und nicht weniger.

MFG Lyrathor

#94 Drotning

Drotning

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Geschrieben 06 November 2012 - 21:14

Hallo,

ich möchte noch einmal alle bitten, sachlich und beim Thema zu bleiben. Gerade auch das Futterrattenthema, was jetzt wieder hochkommt, gehört hier nicht her.
Sonst schließe ich den Thread, auch wenn wir Diskussionen eigentlich nicht einfach abwürgen wollen.

Danke und Grüße
Steffi

#95 Murphy

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Geschrieben 07 November 2012 - 05:45

Huhu! :tongue:

Judith´s Beitrag trifft genau das, was ich mit Weritgkeit der Ratten meine. Im Krankheitsfall oder wenn es um Leben und Tod geht, sollte jedes Lebewesen gleich viel wert sein.
Immerhin sind wir Menschen auch nur ein klein wenig bessere Säugetiere...
Es gibt einfach ein Mindestmaß, was man bereit sein sollte für die Tiere zu geben.
Übertrieben finde ich es, wenn man seine Tiere in hübsche Klamöttchen steckt (zum Glück geht das bei Ratten ja nicht wirklich); in Amerika hat eine Hundebesitzerin ihren Chihuahua tatsächlich mit einem anderen kleinen Hund verheiratet - die Hochzeit kostete sage und schreibe 220000 Dollar!!! (Quelle ist ein aktuelles Hundemagazin)
Das ist übertrieben. Ich bin sicher, dass keiner aus diesem Forum so etwas tun würde, schon gar nicht für so viel Geld. :)

Grüßlein!
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#96 Gisi87

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Geschrieben 07 November 2012 - 07:36

HUhu,

Ich komm hier beim besten Willen nicht mehr mit. Das ganze hier vom vertreten des eigenen Standtpunktes ganz schön ausgeartet. Mit kommt es so vor, als dürfte hier keiner eine eigene Meinung haben o.O. Egal was man hier äußert, es wird ja schon regelrecht schlecht gemacht. Mannoman

LG

#97 nachtfalter

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Geschrieben 07 November 2012 - 09:41

Hallo,

ich für meinen Teil ziehe jetzt mal mein Fazit aus der Diskussion:

Offensichtlich gibt es hier zwei Gruppen:

1) Zur ersten Gruppe gehören Menschen, die...
- Ratten/Tiere im Allgemeinen als einen sehr wichtigen Teil, vielleicht sogar als den wichtigsten Teil ihres Lebens ansehen.
- sich genau aus diesem Grund sehr aufopferungsvoll um ihre Ratten/Tiere im Allgemeinen kümmern.
- offensichtlich überwiegend weiblichen Geschlechts sind.
- offensichtlich gehäuft kinderlos sind.

2) Zur zweiten Gruppe gehören...
- Menschen, die Ratten/Tiere im Allgemeinen als Teil ihres Lebens, aber gewiss nicht als den wichtigsten ansehen.
- Menschen, die Ratten/Tiere im Allgemeinen pflegen, versorgen und wenn nötig medizinisch behandeln lassen, aber ab einem gewissen Punkt bereit sind, der Natur ihren Lauf zu lassen, ohne darin eine Unterlassung zu sehen.
- offensichtlich Männer und Frauen, wobei ich mir gut vorstellen kann, dass die Männer hier überwiegen.
- Menschen, die offensichtlich gehäuft Familie haben.

Welchen Einfluss die beiden jeweils zuletzt genannten Punkte auf die beiden ersten haben, muss jeder für sich selbst bewerten.

Unterm Strich kann ich für mich jetzt nicht erkennen, dass das Verhalten der Mitgleider beider Gruppen so absonderlich ist, dass eine Gruppe versuchen müßte, die andere zu bekehren. Lassen wir Drotning doch weiterhin ihre kranken Ratten mit zur Arbeit nehmen und ich schlaf' weiter durch.

LG und tschüss
nachtfalter

#98 Drotning

Drotning

    Waldschratt

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Geschrieben 07 November 2012 - 09:57

Hallo,

nachtfalter, hast Du eigentlich ein Problem mit mir?
Wenn ja können wir das gerne per PN klären.

Grüsse
Steffi

#99 Gerrybaer

Gerrybaer

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Geschrieben 07 November 2012 - 10:08

Hallo nachtfalter

"der Natur ihren Lauf zu lassen, ohne darin eine Unterlassung zu sehen" scheint mir DIE
Ansage zu sein, welche hier grad für Zündstoff sorgt.


Liebe Grüße
Petra
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#100 Chiflada

Chiflada
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Geschrieben 07 November 2012 - 12:22

@nachtfalter:
Hmm, deine Schubladeneinteilung finde ich doch jetzt sehr gewagt. Ich hatte eher den Eindruck, dass die Kommentare hier im Thread diese Thesen ein wenig entkräftet hätten (auch wenn ich nicht ausschließen mag, dass eine Tendenz erkennbar sein könnte).

Lg,
Jana




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