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Maphin

Wann Ratte einschläfern und wie verarbeitet man dies? (war: ich könnte weinen...)

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Maphin

und hab auch schon eine ganze menge weinen müssen ..... Ich war schon länger nicht mehr hier... aber es lief halt auch alles soweit echt traumhaft mit meinen Mädels... ja .. bis vor ein paar tagen... Eine meiner drei mädels war schon immer ein wenig dünner trotz gutem futter frischzeugs und jede menge anderem tollen sachen wo andere neidisch schauen würden ... ;-) aber vor kurzer zeit fing sie an immer dünner zu werden ... :-( auf mal zosch nich mal zwei tage war sie rappel dürre total schlapp und völlig ja fast leblos... ohje dachte ich und bin gleich zu meiner tierärztin... Diagnose: Tumore an den Backenzähnen :-( Sie hat mir flüssigfutter für Snuu mitgegeben was sie aber absolut nicht mag :-( Snuu mag aber Babybrei ;-)

 

oh man es sind meine ersten Ratten... Ja und ich wusste ja auch das sie nicht lange leben werden aber ey man gewöhnt sich ja wirklich dolle an die kleinen Monster :-) und das wird sicher nicht einfach ... der letzte Besuch beim Tierarzt war schon schlimm genug... ach ja sie sind jetzt fast zwei jahre alt....die beiden anderen sind auch fit und vergnügt... Ich mag mom aber auch nicht bei den Gedanken ganz alleine sein... Daher meine fragen an euch

 

Wie habt ihr das bei euren gemacht, also das verarbeitet ? Wie habt ihr den kleinen Fellnasen das leben noch verschönert ?? Vorallem ab wann ist der zeitpunkt wo ihr abschied nehmen konntet, ich weiß momentan nicht wie ich die situation einschätzen soll... denn sie frisst oder lutscht eher da fressen ja nicht ist ... aber sie wirkt nicht stärker oder eher gestärkter... ich kann einfach nicht abschätzen ab wann einfach genug ist für sie... schrecklich dieses gefühl :-(

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Pixel-Paws

leider kann ich dir keine wirklich aufmunternden worte zusprechen. mein opa musste sehr leiden, ich habe den richtigen zeitpunkt wirklich verpasst. wäre ich nochmals in der situation, würde ich einen guten tag früher, vielleicht sogar zwei, zum tierartzt gehen um ihn zu erlösen.

 

aber die entscheidung über leben und tod eines geliebten haustieres ist nicht einfach, im nachhinein weiss man es immer besser.

 

sehr traurig, ich wünsche dir viel kraft und die stärke, den richtigen zeitpunkt zu finden.

 

edit: was bei mir der fehler war: durch die hunde und katzen von früher, die wir als familie schon haben gehen lassen müssen, hatte ich immer den leitsatz, dass ich ein tier erst einschläfen lasse, wenn es keinen lebenswillen mehr hat. bei hunden sieht und merkt man das enorm gut, bei katzen weniger, aber man merkt es auch. aber ich habe es grade heute schon zum 2. mal ganz schmerzlich erleben müssen, dass das auf ratten nicht zutrifft! mein opa hat 2h vor seinem sehr qualvollen tode noch wasser getrunken und eine nacht zuvor noch körner gefressen, mein aktueller fall hatte die letzten zwei tage sogar wieder mit fressen von brei begonnen, und zwar recht grosszügig. ich verstehe es nicht...

bearbeitet von Pixel-Paws

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Maphin

es ist einfach schwer weil sie sich noch so bemüht mit den beiden anderen zu kuscheln und klettert extra zu den hoch und versucht noch so gut wie geht halt zu fressen... aber ich kann mir auch nich vorstellen das es so doll ist so zu leben... :-/ ich versuch es jetzt einfach noch zwei drei tage wenn es denn nicht besser wird muss ich wohl wieder zum TA :-(

 

 

 

 

:-( ohje das tut mit leid.... schon komisch wie manchmal das rattenleben verläuft... ich hab ganz dolle angst davor das die kalt im käfig liegt irgendwann.... ich weiß auch nicht den gedanken finde ich ganz ganz schlimm... weil ich hab sie ja anders in erinnerung...

bearbeitet von Maphin

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Serena-t

Hallo,

 

Tumore an den Zähnen klingt schlimm.

Wie hat der TA das genau festgestellt/untersucht?

Bekommt sie nun irgendwelche Medikamente oder Schmerzmittel?

 

Denn wenn diese Diagnose tatsächlich sicher ist und sie nun schon so dünn und schlapp ist und es ihr scheinbar nichtmal mehr möglich ist, richtig zu fressen und das sich auch nicht mehr bessern wird (denn wenn es Tumore sind, werden die ja eher größer und verschwinden nicht einfach), dann würde ich eher nicht mehr warten mit dem einschläfern.

 

Fressen und trinken ist kein Kriterium: Bis eine Ratte so sehr aufgibt, dass sie nichtmal mehr gegen verhungern oder verdursten kämpft muss sehr viel geschehen und es ihr sehr schlecht gehen.

 

Es ist immer hart und traurig, wenn man eine Ratte gehen lassen muss oder eine schlimme Diagnose bekommt.

Ich war heute mit einem Opi beim TA und es wurde ein Lungentumor festgestellt. Er wird also auch nicht mehr lange bei mir sein und ich muss beobachten, wie lange es ihm noch gutgeht oder ab wann es nicht mehr geht.

Bei den ersten Ratten - wie es bei Dir zu sein scheint - ist es oft besonders schwer.

 

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Maphin

sie hat ihr ins maul geschaut und meinte nur uh das sieht nicht gut aus.... Ganz zu 100 % konnte sie es nicht sagen .... Ich hatte aber auch eher das gefühl das sie mir dieses mittel zum selbst anrühren nur gegeben hat das ich aufhöre zu weinen und ich ein wenig hoffnung habe..... Ihre schneidezähne sind auch total schräg geknuspert.... In nakose legen wollte sie snuu aber auch nicht ... weil sie zu schwach war/ist...

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Murphy

Huhu! :tongue:

 

Ohje, das ist ja echt sehr fies. :(

Ich bin schon seit 16 Jahren Rattenhalterin (mit nur kurzen Unterbrechungen) und habe mich im Laufe der Zeit mit dem Tod arrangiert. Ich habe aber auch mal im Altenpflegeheim gearbeitet, und dort muss man sich im Klaren sein, dass die Leute dort nie mehr gesund werden, sondern zu 100 % sterben werden. Man kann ihnen nur noch die letzte Zeit verschönern, mit allen Kräften.

Ich beobachte meine alten Tiere auch sehr genau und gehe lieber einmal zuviel zum Doc als einmal zu wenig. Und wie viele andere User hier lasse ich die Nase lieber einen Tag zu früh gehen als nur 1 Minute zu spät.

 

Bei dir würde ich auch sagen: bereite dich auf einen baldigen Abschied vor. Gib ihr noch ein oder zwei schöne Tage mit viel Brei und kuscheln, und dann lass die Maus gehen. Sie hat es verdient, einen schönen Abschied ohne großes Leid zu haben. Es ist schwer, aber du musst dir immer vor Augen halten, dass du deiner Maus ein schönes Leben ermöglicht hast.

Außerdem ist sie mit ihrem Alter nun mal leider im richtigen Tumor-Alter; ich habe von meinen über 30 Ratten bisher die meisten im Alter zwischen 2 und 2,5 Jahren verloren.

 

Wenn eine Nase bei mir gehen muss, dann denke ich immer daran, dass durch ihren Abschied nun ein neuer Platz für ein neues Notfellchen frei geworden ist.

Das gibt mir Halt und das Gefühl, dass die Nase nicht umsonst gestorben ist (was sie sowieso nie tun).

 

Trauere so, wie du es möchtest, und lass dir von keinem sagen, es lohne sich nicht für eine Ratte zu weinen.

 

Liebe Grüße und viel Kraft! :62:

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SpringenderPunkt

Hallo

 

Es klingt jetzt hart, aber ich würde morgen gehen. Bei solch schmerzhaften Geschichten würde ich lieber einen Tag zu früh in Kauf nehmen als nur eine Stunde zu spät.

 

Ich bin mir zwar nicht sicher, ob die Diagnose so zutrifft, weil man von einfach nur mal kurz reingucken ohne Narkose zu den Backenzähnen oft nicht viel sagen kann, aber ich hatte auch schon Kiefertumore bei Ratten. Extrem fiese Sache und ich habe sie sofort nach Kenntnis der Diagnose erlösen lassen, sie wachte nicht mehr aus der Narkose zum nachschauen auf.

 

Es ist immer schwer ein Tier zu verlieren, man lernt nur mit der Zeit besser damit umzugehen. Und die, die es nicht lernen, hören oft mit der Kleintierhaltung auf. Es gibt kein Patentrezept, wie du es verarbeiten kannst, aber mich tröstete immer das Wissen ungemein, wenn eine Ratte in Würde gehen konnte und ohne lange Qual vorher.

 

VG

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Wisp

Kann den letzten Sätzen von Springender Punkt nur zustimmen. Ich bin froh, dass wir die Möglichkeit haben unsere Tiere erlösen zu lassen, sodass sie sich nicht quälen müssen. Musste vor Weihnachten auch eine meiner kleinen gehen lassen und sie konnte ganz in Ruhe auf meinem Arm einschlafen. Es war die richtige Entscheidung.

 

Und ganz ehrlich, 1 Tag mehr bringt deiner Ratte nichts an Lebensqualität zurück.

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Allerdings

Hey liebe Rattenfreundin, ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Es ist ein Geschenk was wir unserern Ratzen machen können. Wir können sie erlösen, wenn das Leid zu groß ist !

Bitte nimm Dein Herz in die Hand, gehe zum Tierarzt. Mich tröstet immer, das Wissen gut für sie gesorgt zu haben...

 

Wenn ich die Trauer verarbeitet habe, schaue ich das ich neuen Ratzen aus dem Tierheim/Pflegestelle ein gutes Heim biete, auch das tröstet mich.

 

Bei der Ersten ist es noch schwerer, ich verstehe Dich so gut.

 

Wünsche Dir viel Kraft, und Deinem Ratti ein gutes Ankommen über der Regenbogenbrücke, Allerdings

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Yeen

Das würde ich auch sagen! auch wenn es wirklich schwer fällt, schau dass deine Ratte nicht lange leiden muss, du hast schließlich die Chance dazu! Das mindert auch ein wenig die Trauer, wenn du dir sagen kannst dass deine Kleine ein gutes Leben ohne Schmerzen und einen schmerzlosen Tod dank dir gehabt hat. Für sie ist es das beste. und wenn du dann soweit bist, dass du die größte trauer hinter dir hast, dann schaust du dir die Bilder von deiner Kleinen an :) und auch ich denke, wie allerdings sagte, wenn man dann einem neuen heimatlosen tier ein besseres gutes zu hause geben kann ist der schmerz schon fast weg. Man vermisst seine verstorbenen IMMER, egal nach wieviel monaten oder jahren... aber es ist besser du schaust so auf sie zurück, als dass du dir denken musst, dass sie schmerzen hatte und du zu spät reagiert hast... Lieber einen Tag zu früh als einen zu spät, du selbst wölltest es doch auch so, oder =)

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