Jump to content
zooplus.de
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Gast Millemaus

So langsam kommt die Panik - Wenn nur noch einer übrig bleibt

Empfohlene Beiträge

Gast Millemaus

Hallo liebe Ratteneckler =)

 

Wie ihr ja vielleicht wisst habe ich derzeit nur noch zwei Kastraten (Orlando und Quinn). Orlando ist ca. im Aufust 2011 geboren wurden, wird also bald 2 Jahre. Über Quinns Alter weiß man nichts, aber ich schätze ihn etwa auf genau so alt wie Orlando oder etwas jünger.

 

Ich hatte eigentlich nicht vor meine Rattenhaltung zu beenden, muss allerdings diese Generation Ratten/Mäuse aussterben lassen, da bei der Obduktion einer meiner vorherigen Ratten (Dean) ein miesfieses Bakterium festgestellt wurde, welches gegen so gut wie alle Antibiotika resistent und somit nicht auszumerzen ist.

Die einzige Möglichkeit es loszuwerden ist somit, die letzten Tiere gehen zu lassen und dann alles zu desinfizieren bzw. wegzuschmeißen.

 

Jetzt sind es also nur noch zwei Tiere und ich bekomme langsam Panik, wenn ich daran denke, dass bald einer der beiden gehen wird und der andere dann allein ist.

Ich weiß nicht, was ich dann tun soll.

 

Eine weitere Ratte dazu holen ist genauso unmöglich wie ihn zu vermitteln.

 

Habt ihr irgendwelche Ideen, seht ihr Wege/Möglichkeiten, die sich mir gerade verschließen oder Tipps, wie man einer einsamen Ratte das Leben leichter/erträglicher machen kann?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gerri

Hallo!

 

Um was für ein Bakterium handelt es sich denn?

Ich hoffe jemand hier hat eine Lösung für Dich, das ist wirklich eine blöde Situation. :o

 

VLG,

Gerri :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast Millemaus

Hey.

Ich habs leider nicht im Kopf und der Laborbericht liegt zu Hause (bin bei meinem Freund).

Kann es aber gerne nachschauen, wenn ich morgen Abend wieder da bin.

 

 

Edit:

Es kam übrigens nur zu der Obduktion, weil mir in kürzester Zeit 4 Tiere verstorben sind. Das Bakterium hätte für alle Todesfälle verantwortlich sein können. Mit 100%iger Sicherheit wissen wir es nicht, aber es ist sehr wahrscheinlich.

Auch alle nachfolgenden Todesfälle würden zu dem Bakterium passen.

bearbeitet von Millemaus

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
PinselKlecks

Hallo,

wie du selbst schon sagst: eine Vermittlung oder Aufnahme ist nicht möglich, demnach bleibt dir eigentlich nur die Möglichkeit, zu hoffen, dass beide kurz nacheinander gehen... Für eine Inti würde ja eigentlich nur eine Ratte in Frage kommen, die so krank ist, dass sie nur noch kurze Zeit zu leben und mal ganz abgesehen von der Frage, ob sich das dann wirklich lohnen würde, sollte man ein solches Tier dem Stress einer Inti nicht mehr aussezten. Also sind wir wieder beim Anfang... Einer muss am Ende leider übrig bleiben und man kann nur versuchen, dem letzten Rattie das Leben so schön wie möglich zu machen. Sind die beiden denn zutraulich?

Erzähl doch mal etwas mehr über dieses Bakterium, denn wahrscheinlich sind die beiden verbleibenden ja auch damit infiziert....

liebe Grüße

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast Millemaus

Hey...

Ja, ich weiß, dass ich das nur hoffen kann. Aber für realistisch halte ich es nicht. Es sei denn, der andere geht dann aus Einsamkeit ein :(

Habt ihr denn irgendwelche Ideen, wie man es dem übrigbleibenden erträglicher machen kann?

 

Ja, beide sind zutraulich. Bzw. teils schon aufdringlich.

 

Ich hab jetzt mal den Laborbericht rausgesucht.

Es wurden 4 Erreger festgestellt.

1. Pseudomonas aeruginosa - Gegen 12 von 22 ABs resistent

Ist ein fakultativer Entzündungserreger, der sich häufig durch eine hohe ABresistenz auszeichnet. Insbesondere Haut-, Ohr- und Wundinfektionen (bei 2 Tieren der Fall gewesen), sowie Erkrankungen des Respirationstraktes (bei 3 Tieren der Fall) und der Schleimhäute können durch Pseudomonas aeruginosa hervorgerufen werden.

 

2. Proteus mirabilis - Nur gegen 3 ABs resistent

Proteus sp. sind fakultativ pathogen und können z.B. an Otitiden, Schleimhautentzündungen, Wund- oder Harnwegsinfektionen beteiligt sein.

 

3. Enterokokken - Gegen 15 von 26 ABs resistent

Enterokokken sind ubiquitär in den Faeces und in der Umwelt verbreitet. Als Krankheitserreger können sie z.B. an Mastitiden oder Schleimhautinfektionen beteiligt sein

 

4. Klebsiella pneum. ssp. pneumoniae - Nur gegen 3 ABs resistent,keine weiteren Infos

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast Millemaus

Hey...

Ich würd euch gern nochmal ein bisschen was fragen, auch wenn es hoffentlich noch lange lange hin ist, bis einer der beiden geht.

 

1. Würdet ihr den letzten in der großen Voliere lassen, oder ihn in einen kleinen Ninchenkäfig setzen oder in einen (halben) Jumbo?

2. Ich lebe derzeit in einer Fernbeziehung. Zwei Wochenenden im Monat kommt er runter, zwei Wochenenden fahre ich runter. Das dann entweder mit Auto oder Bahn.

Würdet ihr den letzten Ratterich mitnehmen? Ein Käfig steht ohnehin bei ihm. Oder denkt ihr, dass das (vor allem mit dem Zug) zu viel Streß wird?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Julie92

Hallo!

 

Deine Lage kann ich gut verstehen, bevor ich die drei Kleinen adoptiert habe, hatte ich mit den selben Problemen und Gedanken zu kämpfen, da meine Eltern mir eigentlich anfangs keine neuen Nasen erlaubt hatten.

Mein Freund wohnt zwar nur 15 Minuten weit weg, aber ich hatte mir auch überlegt die übrig gebliebene immer dort mit hinzunehmen...

 

Allerdings würde ich davon eher abraten. Für die kleine Maus ist es jedes Mal enormer Stress.Die Fahrt, die neue Umgebung und die neuen Gerüche, das wäre einfach zu viel :(

Wie weit wohnt dein Freund denn weg? Wäre es nicht vielleicht möglich dass er für diese Zeit an den Wochenenden zu dir kommt?

Allein lassen würde ich wenn es so weit ist den letzten Rattenmann auch nicht, das wäre schade...

Blöde Situation ._.

 

Ich hoffe du hast noch ganz viel Zeit mit den beiden !

 

Liebe Grüße!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast Millemaus

Hey...

Erstmal danke für deine Antwort.

 

Wir leben ca. 200km auseinander. Und da läppern sich natürlich die Fahrtkosten. Ich weiß nicht, ob er das machen würde. Er hat die Ratten zwar gern, aber auch nicht so viel Geld.

Neu ist die Umgebung da nicht wirklich. In den letzten Semesterferien war ich mit Mäusen und Ratten für einige Wochen dort und in diesen Semesterferien kommen sie auch wieder mit. Die Käfige stehen die ganze Zeit dort, da ich sie hier nicht brauche.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Julie92

Hey,

 

das ist natürlich schwierig. Mein Ex Freund hatte damals auch 200km weit weg gewohnt (allerdings hatte ich da noch keine Ratten) die Zugkosten sind dann natürlich enorm >_<

Und wenn du ihm dann anbietest, das was du für Zug bzw. für Benzin ausgeben würdest dann ihm gibst, sodass er immer kommen kann? Ist dann vielleicht eine kleine Unterstützung und er muss nicht alle Kosten tragen? Er kann das doch dann bestimmt verstehen dass du deinen übrig gebliebenen nicht allein lassen magst.

 

Gut, ich weiß nicht wie das dann ist, wenn die Rattis schonmal mit da waren, aber ich denke nicht dass sie das im Kopf behalten, so nach dem Motto: "Oh schau, hier waren wir ja schonmal" , da es ja nicht die gewohnte Umgebung ist...generell würde ich einfach sagen dass es trotzdem Stress für sie wäre, vorallem wenn es dann nur noch einer alleine ist. Stunden in so einer Transportbox ist ja auch blöde.

Für die Semesterferien wäre das vielleicht okay, da du ja dann länger dort bist als nur übers Wochenende..

 

Ist wirklich schwierig zu beurteilen, ich wäre da auch in einer Zwickmühle. Ich kann dich total gut verstehen :(

 

Aufmunternde Grüße :25:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast Millemaus

Hallöle :)

 

Gut, ich weiß nicht wie das dann ist, wenn die Rattis schonmal mit da waren, aber ich denke nicht dass sie das im Kopf behalten, so nach dem Motto: "Oh schau, hier waren wir ja schonmal" , da es ja nicht die gewohnte Umgebung ist..

 

Also es war nicht so gemeint: Sie waren im Winter da und erinnern sich jetzt im Sommer wieder daran. Das ist Schwachsinn. Aber er wäre ja dann zwei Wochenenden da und zwei Wochenenden nicht. Und es würde ja alles nach ihm riechen.

 

Keine Ahnung. Hat da jemand Erfahrungen mit?

Und was meint ihr zur ersten Frage.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
weaslette

Hey,

 

also ich hab die Erfahrung auch mit dem Mitschleppen, da meine Nasen ständig zum Wochenende irgendwas bekommen das unbedingt beobachtet werden muss, dementsprechend müssen sie oft auf den letzten Drücker mit nach Freiburg fahren. Sie erinnern sich aber tatsächlich dran dass sie da schonmal waren und chillen sich eigentlich gleich in den Käfig. Hatte jetzt grad so ne doofe Abszess Geschichte wegen der Summer zweimal mitfahren musste und mal abgesehen davon dass sie sich eh von nix stressen lässt schien beim zweiten Mal das tatsächlich schon irgendwie bekannt zu sein. Und als ich ne Einzelratz aus dem TH hier sitzen hatte hab ich sie auch immer mitgenommen weil sie sehr viel Beschäftigung brauchte und die Inti einfach nicht klappen wollte (habe ihr dann schließlich erst mal eine Partnerin geholt und als sie zu zweit waren hat das mit der Inti auch geklappt).

LG

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Murphy

Huhu! :tongue:

 

Gerade eine Einzelrattz würde ich auf jeden Fall mitnehmen. Er wird sich noch mal stärker an dich hängen, wenn er alleine ist, und da würde ich ihn auf keinen Fall 2 WE im Monat alleine lassen.

Er ist das transportieren dann ja auch schon gewohnt, ich glaube wirklich, dass er das nur halb so schlimm sieht wie wir denken.

 

Du hast da echt eine blöde Situation, aber dir bleibt - auch wegen der ersten Frage des Threads - wohl kaum eine andere Möglichkeit. Vermitteln oder neue Ratten dazu setzen wäre unverantwortlich, finde ich. Und die andere Möglichkeit wäre einschläfern, nur weil er alleine ist, wenn der Partner stirbt.

Einzelhaltung ist ja normalerweise gar nichts für die Nasen, aber in deinem Fall ist das die einzige Möglichkeit, diese Krankheit aus der Welt zu schaffen- Überträgt sich das eigentlich auch auf die Mäuse? Denn dann hättest du da ja dann das gleiche Problem... :(

 

Ich hoffe, dass deine beiden Jungs dir noch lange erhalten bleiben und keiner lange alleine bleiben muss. :62:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast Millemaus

Hey Murphy...

Ja, war auch mein Gedankengang. Das derjenige dann eben möglichst viel kuscheln und beschäftigen braucht...

Auf längeren Transporten haben die Nasis bisher eigentlich immer gepennt. Im Auto sind die (zumindest augenscheinlich) tiefenentspannt. Wies mit der Bahn wäre... Keine Ahnung. Das sehe ich kritischer.

 

Ich denke, dass das von den Mäusen kam. Die Probleme traten nämlich auf, nachdem ich zwei von den Mäusen bekam und die eine der beiden relativ zügig und mti extrem deutlichen Symptomen verstarb.

Da da aber noch 4 Tiere leben und sie in "Paarungen" gleich alt sind, (die beiden jüngeren sind ja sogar Geschwister) hoffe ich, dass die letzte da nicht allzu lang allein bleiben muss.

 

Übers einschläfern lassen habe ich auch schon nachgedacht, aber ich denke, ich würde mir wohl für immer Vorwürfe machen, weil ich ein (augenscheinlich) gesundes Tier töte(n lasse).

 

Edit: Fast übersehen ^^

Danke wesalette für deine Einschätzung bzw. das Mitteilen deiner Erfahrungen.

bearbeitet von Millemaus

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Ihrem Gerät platziert, um die Bedienung dieser Website zu verbessern. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, anderenfalls gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind. Mehr Informationen: Datenschutzerklärung