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Serena-t

Pflegestellen

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Serena-t

Hallo, 

 

der Satz, den Luzelin in einem anderen Forum schrieb, geht mir nicht mehr aus dem Kopf: 

 

Leute, überlegt euch, ob ihr nicht mal Pflegestelle machen wollt. Einfach mal einsteigen. Es ist ein stressige Sache, aber es hilft den Tieren ungemein.

 

Mich würde interessieren, was Ihr zum Thema Pflegestellen denkt und was diejenigen, die vielleicht schonmal überlegt haben, sich als Pflegestelle zu versuchen, bisher davon abhält. 

 

Ich glaube manche denken, dass man dafür weiß was alles machen muss, aber wenn sich mehrere finden, die jeweils vielleicht 3-4 Ratten als PS nehmen würden, wäre schon sehr viel gewonnen. 

 

Ich bin auf Eure Meinungen gespannt!

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unnoetig

Hey! Ich habe schonmal überlegt, aber ich hätte dafür einfach das Geld nicht :/ ich seh ja schon wie die sechs Geld fressen und noch vier könnte ich mir ganz einfach nicht leisten :/

So wird es denke ich vielen gehen, die noch keinen festen Job haben. Und viele, die einen festen Job haben denen fehlt Dann vielleicht die zeit...

LG :)

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Yeen

Hey

Ich denke man sollte sich in dem Punkt Kosten schon ganz sicher sein, aber alles andere kriegt man schon hin.

Was die kosten angeht stimme ich unnötig zu, wenn wir hier nicht beide verdienen würden (mein freund Ausbildung + Kindergeld und ich arbeite auf 100% in der altenpflege in ner privaten firma) dann würde ich das auch nicht machen...nicht wegen den futterkosten eher wegen anfallendem ta für den ich hier auch für die vernittlis aufkomme. ich sehe es hier, beispielsweise bei einem Notfall hier in der gegend im sommer wo 7 Ratten auf einem Feldweg gefunden und gefangen wurden die ich dann zu mir geholt habe. Eine musste direkt eingeschläfert werden die anderen haben volles Programm parasitenbehandlung und AB wegen schnupfen bekommen.

Zudem alle extrem dünn d.h. päppeln so viel es geht. Zusätzlich natürlich das normale Futter das die verdrücken. Auch die Belastung für die Durchführung der Behandlungen wenn man sich für so Fälle entscheidet hat man natürlich.

Oder ein Notfall in einem TH wo viele kranke Babys saßen die entweder "nur" atemwegsprobleme hatten oder viel zu klein und dünn waren oder gleich das volle Programm mit zns symptomen... da kommen dann auf die ps schon kosten zu.

Aber wenn man mal von einem normalen fall aus geht, dass man einem th ein kleines rudel abnimmt ist das schon viel wert. Für das th und die Nasen. hier sind z.b. grad zwei kastraten die im th alleine saßen hier integriert wurden und nun von hier vermittelt werden. Wenn die nicht beide nen abszess an der kastranaht hätten wären die ganz unkompliziert.

 

Zeitlich ist das natürlich so ein Punkt wo sich denke ich die Gemüter trennen..

Ich bin ganz ehrlich ich schaffe es auch mal einen tag nicht, allen rudeln auslauf zu geben da müssen die vermittlis dann zurückstecken und einen tag aussetzen und sich mit dem auslauf auf dem sofa begnügen.. Wie hier grad z.b. eine große inti mit den langen treffen am laufen und insgesamt 6 rudel. Wenn ich dann noch spätdienst hab schaff ichs nicht die beiden kastraten rauszulassen. Aber wieviel Auslauf haben sie im th? Keinen. Hier werden sie im Gegensatz zum th wenigstens an den menschen gewöhnt haben eine ruhige Umgebung ohne andere tiere und laute Geräusche und kriegen jeden tag Aufmerksamkeit.

In jedem punkt ist es in ps besser als im th. Zudem kann ich wirklich schauen wo die Tiere hin gehen was im th auch oft vernachlässigt wird. Da kommen die interessenten machen ein paar Minuten auf gute Halter zeigen ein bild vom Käfig das vielleicht garnicht von ihnen ist und dann ziehen die ratten aus. So versuche ich mir mehrere bilder des Käfigs eventuell auch aus mehreren perspektiven zudem vom auslauf schicken zu lassen und soweit es mitr zeitlichmöglich ist die nasen bis zu Fahrten von 2-3h auch in ihr neues zu hause zu bringen.

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bonsai

Hallo

 

Bei mir sind es auch gleich mehrere Gründe,die mich abhalten.

 

Zuallererst würd es mir unendlich schwerfallen mich wieder von einem Tier zu trennen,welches ich zuvor lieb gewonnen,gepäppelt und versorgt habe.

Dann kommt der finanzielle Aspekt,wobei viele Organisationen,insbesondere Tierheime da sicherlich für einen Teil der Kosten aufkommen würden.Doch bei dem Anspruch den Ich selbst dann wiederum habe,könnten die anfallenden Kosten sicher nicht gedeckt werden.Wenn ich beispielsweise weiß,das der Vertragstierarzt des THs nicht besonders rattenerfahren ist,würd ich um eine bestmögliche Versorgung des Tieres zu gewährleisten,den Spezialisten aufsuchen,was dann häufig eine Stange Geld kostet und zwangsläufig eine Minimierung des eigenen Rudels zur Folge haben müßte um die Kosten zu stämmen.

Dann kommt das Platzproblem hinzu.Wenn man wiklich ständig Neuzugänge aufnimmt,ist meiner Meinung nach ein separater Raum zur Einhaltung einer Quarantäne und dem Schutz des eigenen Rudels unabdingbar.

 

Jede Pflegestelle,hat mit dem,was sie leistet,meine volle Hochachtung.

Es wird viel Zeit,Geld und Liebe investiert um,von der psychischen Belastung mal ganz zu schweigen,um sich der Notfellchen anzunehmen.

 

Für mich käme das zu jetzigen Zeitpunkt definitiv nicht in Frage.

 

L.G.Pia

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crissi

Hi! Ich hatte auch mal eine Zeit lang drüber nachgedacht. Das Geld spielt bei mir eine große Rolle. Zwar lege ich jeden Monat Geld für den Tierarzt weg, aber wenn ich nun vier andere Ratten aufnehmen würde, die mit Sicherheit erstmal diverse Untersuchungen und Behandlungen benötigen würden, könnte es sein, dass ich mir dann plötzlich Sorgen machen müsste, dass mein Rudel nicht mehr richtig versorgt werden könnte und ich mir evtl. Tierarztkosten nicht mehr leisten könnte, z.b. bei einer Operation.

Zudem mangelt es bei mir auch an passenden Käfigen, die ich ja auch alle noch anschaffen müsste. Futter wäre nicht das Problem, das ist sowieso der günstigste Punkt bei der Rattenhaltung.

 

Wenn es für diese Probleme eine Lösung geben würde, würden sich wahrscheinlich mehr Leute anbieten.

 

Lg Cristina

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sammysmum

Hallo,

 

ich habe bisher 4x Tiere zur Vermittlung aufgenommen. 2x hat sich zum Glück innerhalb von 3-4 Tagen jemand gefunden, der die Tiere als Endstelle haben wollte. Da hatte ich auch ein gutes Gefühl, habe die Tiere selbst ins neue Zuhause gebracht, und mich davon überzeugt, dass sie es gut haben.

 

Anfang August habe ich 2 Binchen aus Nürnberg zur Vermittlung aufgenommen, die sind hier hängen geblieben, weil ich mich nach wenigen Tagen total in sie verliebt habe. Die Beiden hätte ich vielleicht noch an Freunde abgeben können, aber an niemand fremden. Ähnlich ging es mir mit meinen aktuellen Vermittlungstieren, 2 Weibchen und 3 Babies. Die waren nun 2 Wochen hier. Die Babies wurden eben abgeholt, die 2 Großen bleiben fest hier.

 

Ich bin eine schlechte Pflegestelle, mir fällt es sehr schwer, die Ratten wieder abzugeben, wenn sie erstmal ein paar Tage hier sind. :o Ich überlege mir auch immer vorher, könnten die Ratten zur Not bleiben, wenn ich sie nicht vermittelt kriege? Daher nehme ich auch nur Mädels auf.

 

Das und der Punkt Kosten ist für mich das wichtigste. Platz für ein Pflegerudel ist schon da (auch wenn sie mit meinen eigenen den Raum teilen müssen), aber irgendwann streikt auch der Mann. :mad: Diesmal hat der TSV die TA-Kosten übernommen, das habe ich halt vorher abgeklärt. Futter ist ja kein Problem. Die aktuellen Pflegis hatten keinen richtigen Auslauf, erstmal hatten sie Haarlinge und dann waren die Babies so winzig, die haben in jede Ritze gepasst. :rolleyes:

 

Dadurch, dass nun 2 der Pflegis hier geblieben sind, habe ich jetzt auch wieder keinen Platz für Pflegetiere. Das ist halt dann der Nachteil. :mad:

bearbeitet von sammysmum
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Serena-t

Hallo,

 

die Tiere wieder abgeben ist sicher oft nicht leicht.

Jede einzelne Ratte ist ein ganz tolles Individuum und ich verliebe mich in jede von ihnen.

Aber wenn man weiß, dass sie in ein schönes Zuhause kommen, dass man damit einen anderen Rattenhalter glücklich macht, dass man damit die Arbeit, Kosten und Sorgen um sie los ist und man ggfs. Platz für neue Vermittlungstiere hat, dann fällt es schon gar nicht mehr so schwer.

 

Man muss eben mit der Zeit harte Grenzen ziehen: Ich habe früher leichter Ratten als "Meins" einkassiert als ich es heute tue. Sondern ich unterscheide mittlerweile recht klar zwischen "nehme ich als Meins auf, weil ich es will" und "würde ich, wenn sie einen anderen Platz hätte, nicht von mir aus als Meins behalten".

 

Ich finde auch die TA-Kosten das schwierigste. Die höchsten Kosten und am wenigsten kontrollierbar.

Ich könnte sicher 1-2x mehr in den Urlaub fahren im Jahr, wenn ich keine (Vermittlungs)Ratten hätte.

Daran puzzle ich immer wieder, wie man die TA-Kosten für Vermittlungsratten besser abfangen könnte. Kein einfaches Thema.

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Kuschelratte

Hallo,

neben einigen schon genannten Gründen,hätte ich ein Platzproblem. Außerdem ist mein Freund absolut dagegen und Freunden und Familie würden auch dagegen reden. Ich wüsste nicht,wohin ich noch ein Rudel zur Urlaubspflege bringen könnte. Und ich hätte Angst meine eigenen Jungs mit Krankheiten oder Parasiten anzustecken. Abgesehen davon reichen mir die Sorgen und Trauer bei Tod bei meinen eigenen Tieren.

 

Auch ich habe riesen Respekt vor denen, die die Verantwortung für Pflegis übernehmen und freue mich für jede Ratte, die dadurch eine neue Chance bekommt! Ganz ganz toll!

 

LG

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advena

Ich sehe bei mir vor allem das Problem, dass ich zu Tieren eine Bindung aufbaue. Das ist ja auch der Grund, warum ich Tiere halte. Ich widme ihnen Liebe, Zeit und Geld und habe dann eine Beziehung zu ihnen, die mich sehr glücklich macht. Gerade diese Beziehung darf ich aber zu Pflegetieren nicht eingehen, denn sonst trauere ich zu sehr, wenn sie dann ausziehen.

 

Ohne diese Bindung ist es aber wiederum für mich schwer, die Tiere adäquat an den Menschen zu gewöhnen. Ich soll liebevollen Kontakt mit ihnen haben, gleichzeitig aber nicht zu viel Nähe in mein Herz lassen. Das fällt mir schon schwer. Ich habe erst zweimal als Pflegestelle fungiert und einmal habe ich dann das 3er Rudel schließlich doch behalten. Zum Einen, weil sie dann schon Namen hatte und ich ihre Persönlichkeiten kannte etc. aber zum anderen auch, weil sie eben schon 1 1/2, bzw. die Mutter 2, Jahre alt waren, dann Tumore entwickelt haben und OPs anstanden. Solche Tiere sind sehr schwer zu vermitteln. Gerade wenn man alte und kranke Tiere aufnimmt, ist man dann häufig doch die Endstation, weil sie einfach keiner will.

 

Mir ist natürlich bewusst, dass die Pflegestellen für die Tierschutzarbeit von großer Bedeutung sind und alle, die diese Arbeit auf sich nehmen genießen meine Hochachtung. Hätte ich ein festes Einkommen (bin ja nur Studentin) und eine eigene Wohnung mit genügend Platz (wohne in einer WG), dann würde ich es mir überlegen, einfach gar keine eigenen Tiere mehr zu halten und nur noch Pflegestelle zu sein.

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Yeen

Hey,

ich finde man gewöhnt sich mit der Zeit daran, dass man auch Tiere wieder abgibt. Ich könnte z.B. nicht  "meine" Nasen so einfach abgeben, aber bei Vermittlungsrattis die zu mir in Pflege ziehen ist eindeutig schon bei Einzug klar, dass die auch wieder ausziehen. Natürlich baut man zu jedem tier trotzdem eine Bindung auf, aber mir gibt es eher ein gutes Gefühl, dass ich dafür gesorgt habe dass diese besonderen Nasen ein artgerechtes und schönes Heim bekommen das sie verdient haben, als dass ich traurig darüber bin dass sie nun nicht mehr bei mir sind. Ich nehme sie ja nicht auf, um sie zu behalten sondern damit sie ein schönes zu Hause finden und erstmal aus dem TH raus sind, Ansprache bekommen und zahm werden.

Außerdem ist es leichter, garnicht erst auf die Idee zu kommen dass man sie behält, wenn man selbst "voll" ist und keinen Platz im Käfig hat oder keine Inti will oder so. Natürlich würde ich, bevor hier eine Einzelratte monatelang sitzt sie lieber hier integrieren bevor sie noch ewig auf ein neues Heim wartet, aber im Normalfall strebt man ja einer Erfolgreichen Weitervermittlung entgegen.

 

Der Platz, also die räumliche Trennung ist für mich auch ein wichtiger Punkt. In einem Zimmer "zusammen" stehen nur meine eigenen Ratten, die in keinster Weise mit den Vermittlungstieren oder den Urlaubern in näheren Kontakt kommen. Ich denke aber, man sollte die Vermittlungstiere nicht als potenzielle Gefahr sehen, ich behandle sie genauso wie ich auch Neuzugänge "für mich" behandle, Kotprobe (meißt schon im TH durchgecheckt), je nach dem wo sie herkommen (von draußen z.b.) Spoton, gut is. Trotzdem sind die Urlauber hier in der Wohnküche im Essbereich wo wir eh nie essen, die Vermittlungstiere im Flur und meine eigenen im Büro. 

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LaKara

Hallo,

 

mein größtes Problem wäre wohl die Zeit, die für alles drauf geht. Also für Pflege, Tierarztbesuche, Käfigputz, Auslauf, Inserieren, Kontakte usw. Und was mein Mann dazu sagen würde, steht natürlich auch noch im Raum ;)

 

Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass es mir auch schwer fallen würde ein Tier wieder abzugeben, auch wenn ich das von Tanja völlig zu Recht eingeworfene Argument im Hinterkopf habe. 

 

Steffi

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La Ratita

Hallo,

ich geistere heute zufällig hier rum und lese interessiert mit, dabei ist mir was eingefallen:

Da bei vielen anscheinend das Geld eine große Rolle spielt - wäre es nicht möglich, dass sich Leute, die nicht ganz so knapp bei Kasse sind, als eine Art "Paten" zur Verfügung stellen ? Wie das letztendlich genau aussieht, müsste man vielleicht noch austüfteln oder könnte auch von Pflegestelle zu Pflegestelle verschieden sein. Ich weiß, dass es bei Notfällen auch schon Aktionen wie Futterspenden usw. gibt. Ich persönlich könnte mir das durchaus vorstellen. Da die meisten hier im Forum schon länger dabei sind oder sich sogar persönlich kennen, ist das Risiko, dass einer abspringt oder einfach verschwindet, auch eher gering. Was meint ihr ?

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Judith_München

Hi

 

@La Ratita

Oh, wo sind die? :D Spenden für fremde Pflegeratten, fänd ich toll! Ist in der Praxis leider.. noch nie.. passiert. Oder ist mir das je passiert? Ne, glaub nicht. Leute, die ihre Ratten abgeben, geben schonmal was dazu, oder bleiben für die Tierarztkosten erreichbar (wobei auch das nicht wirklich vorkommt). Aber nicht bei Pflegestellen.

 

Ich halte es ja für ein gemeines Gerücht, dass alle Pflegeratten so krank und teuer wären. Es gibt genug Würfe zum Großziehen oder geliebte Allergie-Abgaben, Scheidungsopfer oder sonstige Fälle, wo die Ratten schnell weg müssen, aber ansonsten topfit, jung und gesund sind. Da fällt bis auf Futter nicht viel an Kosten an. Man kann sich ja auf solche beschränken, würde ich bei den ersten Pflegeratten sowieso empfehlen.

 

LG

Judith

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La Ratita

@Judith : Dann lass doch mal so einen "Neue-Pflegestellen-Hilfe-Verein" gründen. Wie gesagt : Fast alle, die hier was dazu geschrieben haben, geben als Hauptgrund zuwenig Geld an. Wenn man denen unter die Arme greifen würde, wären viele Notfälle - also die "leichten" , gut zu vermittelnden (Babies, hübsche gesunde Tiere ohne Verhaltensauffälligkeiten usw.) schonmal versorgt. Darum ging es glaube ich ursprünglich. Entlastung von euch, wobei eure Arbeit und Engagement sowieso kein normaler Rattenhalter einfach so nachmachen könnte. Und auch die erforderliche Erfahrung würde fehlen, um Problemfälle soweit wieder hinzukriegen, dass sie weitervermittelt werden können.

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Yeen

Hey,

@La Ratita: und wer soll das dann bezahlen? Also ich meine, du sagst man soll denen unter die Arme greifen bei denen der finanzielle Punkt der Knackpunkt ist, aber wer soll das übernehmen? 

 

Ich hätte theoretisch von zwei TH von denen ich bisher Pflegis übernommen habe das Angebot gehabt, dass sie die kosten für eventuellen TA übernehmen. So auch bei den beiden Kastraten hier, bei denen sich die Kastranaht entzündet hat. Aber ehrlich, auf der einen Seite will ich sie entlasten, weiß wie wenig Geld die haben und spende auch dort hin, da nehme ich doch auf der anderen Seite nicht Geld für TA-Kosten von ihnen. Wenn ich Vermittlungsnasen nehme dann komme ich für sie auf, ohne wenn und aber. 

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La Ratita

@Yeen : Bezahlen soll das dann der "Pate" der Pflegeratte /Pflegestelle. Hab ich weiter oben schon beschrieben, Post Nr. 12.

Weil Serena-t ja fragte was der Grund ist, warum man keine Pflegeratten aufnimmt und die meisten haben eben das mangelnde Geld angegeben. Wenn es echt nur daran scheitert, wäre so eine Paten-Aktion doch zumindest ein Lösungsansatz.

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Yeen

Hey

Patenschaften für einzelne ratten/rudel sind mit Glück vielleicht schon zu finden. Meist suchen größere Vereine danach für langzeit oder für immer Pflegegäste.

Das "neue pflegestellen hilfeverein und unter die Arme greifen" klang für mich eher danach dass dann jemand komplett alles bezahlt, für alle.

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La Ratita

Das war nur der provisorische Name für das Ding.  Wie so eine Hilfe dann aussehen kann, können die Pflegestelle und der Pate unter sich ausmachen. Z.B. falls so eine Rubrik hier entstehen sollte, könnte einer (der nachweislich als Pflegestelle fungiert) posten "brauche Unterstützung für Tumor-OP"  und jemand anders meldet sich und bezahlt. Oder jemand von den Mods legt vorher fest, welche Art von Patenschaften es geben soll ( für TA, einmalige Spende,Futter ...) und da kann sich ebenfalls jemand melden.

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Serena-t

Hallo,

 

im kleinen Rahmen machen wir hier in Bielefeld das mit unseren Rattenpatenschaften so: der Pate unterstützt seine Ratte mit ein paar Euro pro Monat und im Gegenzug bekommt er extra Berichte und Fotos.

Dabei geht es v. a. um Ratten, die hier als unvermittelbar (aus Gründen wie z. B. Krankheit oder hohem Alter) als Dauerpflegegäste hängen bleiben, aber die die PS eben nie behalten hätte, wenn der Grund nicht vorläge. Es hatten schon mehrere Kurzzeit- oder Dauerpflegegäste von uns einen Paten. (Gelernt haben wir das aus dem Hamsterbereich; bei den Hamsterhilfen ist das sehr gängig, das so zu handhaben.)

Auch für anstehende OPs haben wir schon bei einzelnen Ratten um Hilfe gebeten und durchaus Spenden erhalten.

 

Jemanden, der PS ist, ansprechen und Unterstützung anbieten, ist denke ich immer eine Möglichkeit und immer Willkommen. Man bekommt im Vermittlungsbereich ja meistens mit, wer Tiere als PS bei sich aufnimmt.

Meistens geschieht da aber, wenn nicht gerade ein großer Notfall vorliegt, eher nicht ganz so viel. Bzw. warum bräuchte es ein spezielles Patenprogramm dafür? Jemand, der eine PS unterstützen möchte, könnte sie genauso gut einfach so ansprechen "Hey du, finde es toll was du machst. Mir fehlt dazu leider der Platz/die Zeit/die Nerven ... ich würde dir aber gern bei deiner Arbeit helfen ...".

 

Ich denke, eine feste Patenschaft für eine andere PS würde sich nicht leicht finden lassen. Da wären leider nicht viele Leute bereit.

Wenns hier jemanden gibt, kann er sich gerne bei mir melden. :D

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La Ratita

Ich habe das Gefühl, dass entweder ich oder der Rest am ursprünglichen Thema vorbeiredet und klinke mich mal wieder aus.

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Chiflada

Ich habe das Gefühl, dass entweder ich oder der Rest am ursprünglichen Thema vorbeiredet und klinke mich mal wieder aus.

 

Weil du eigentlich meinst, dass explizit neue Pflegestellen unterstützt werden sollten...?

Ich könnte mir vorstellen, dass es in dem Fall natürlich schwer ist von außen die Situation zu beurteilen. Also wie stellt man fest, dass jemand wirklich Pflegestelle ist und nicht "einfach nur so" ein bisschen Geld haben möchte. Bei einem bestehenden Verein aus mehreren Personen, kann man sich ja selbst zumindest etwas sicherer fühlen wenn man Geld herausgibt...

 

Lg,

Jana

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La Ratita

Hallo Jana,

ich versuch´s nochmal : Serena-t hat eine Umfrage gestartet, warum normale Rattenhalter nicht auch Pflegeratten aufnehmen. Die Antwort war bei den meisten "aus Geldmangel" .

Darum hatte ich die Idee, ob man die Leute, die eigentlich Zeit und Platz für Pflegeratten hätten, nicht finanziell unterstützen könnte.

Das sollte NICHT heißen, dass die "alten" bzw. richtig großen Pflegestellen jetzt nicht unterstützt werden sollen, in welcher Weise auch immer. Aber ich dachte, dass es hier um die Schaffung von neuen Pflegeplätzen ging und darauf bezog sich meine Idee eigentlich.

Klar, nicht "einfach so" Geld überweisen - die Person müsste mir dann schon entweder länger hier aus dem Forum oder persönlich bekannt sein.

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Ajuga

Huhu,

 

Ich möchte gerne ein paar Zeilen schreiben.

Ich bin jetzt seid ca zwei Jahren Pflegestelle, meistens werden hier von Luzelin Tiere verteilt.

Im Moment hab ich auch wieder 7 zuckersüße Miniweibchen da.

Ich bin auch noch in der Ausbildung und habe nicht viel Geld, aber ich brauche es einfach Tieren zu helfen. Dann gehen halt meine Rücklagen für nen Tierarztbesuch drauf anstatt für neue Schuhe.

Das Gefühl ist unbeschreiblich Tiere aufzunehmen die aus schlechten Bedinungen kommen und ihnen eine neue "Chance" zu geben.

Auch haben wir Pflegestellen guten Kontakt unter einander und helfen uns sehr viel.

Wenn ich mich einer Pflegesituation nicht gewachsen fühlen würde, oder Hilfe bräuchte hätte ich hier auch immer Ansprechpartner.

Gut Platz ist so ne Sache aber mein Freund ist Gott sei dank auch bei nem Jumbo in der Küche sehr tolerant.

Ich kann es jeden nur empfehlen der irgendwie die Möglichkeit dazu hat.

Mich macht es einfach sehr glücklich :)

 

Lg Teresa

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Serena-t

Hallo,

 

Hallo Jana,

ich versuch´s nochmal : Serena-t hat eine Umfrage gestartet, warum normale Rattenhalter nicht auch Pflegeratten aufnehmen. Die Antwort war bei den meisten "aus Geldmangel" .

Darum hatte ich die Idee, ob man die Leute, die eigentlich Zeit und Platz für Pflegeratten hätten, nicht finanziell unterstützen könnte.

Das sollte NICHT heißen, dass die "alten" bzw. richtig großen Pflegestellen jetzt nicht unterstützt werden sollen, in welcher Weise auch immer. Aber ich dachte, dass es hier um die Schaffung von neuen Pflegeplätzen ging und darauf bezog sich meine Idee eigentlich.

Klar, nicht "einfach so" Geld überweisen - die Person müsste mir dann schon entweder länger hier aus dem Forum oder persönlich bekannt sein.

Das stelle ich mir insofern schwierig vor, weil ...

1. Du ja von einer Unterstützung von neuen PS redest, das impliziert für mich, dass die Unterstützung irgendwann mal endet. Dann sollte eine PS aber im Idealfall weiterhin bestehen bleiben können. Nur kurzzeitig eine PS schaffen, die - klingt etwas blöd, ich weiß - "finanziell von wem anderes und dessen Spendenwillen abhängig ist", ist in meinen Augen fraglich.

Kann oder will der andere dann nicht mehr Spenden, muss die PS ihre Tiere abgeben - evtl. sogar recht schnell, weil akut auftretende TA-Kosten nicht mehr getragen werden können.

 

Denn:

2. sind die Kosten schwierig kalkulierbar.

Um mal harte Zahlen zu nennen ... wir von der Notrattenhilfe haben seit 28.06.2014 in unserem internen Bereich einen Thread, in dem alle PS die TA-Kosten von Vermittlungtieren posten, weil es mich auch mal interessiert hat, wie viel das so an Kosten aufkommt.

Vom 28.06.2014 - 04.12.2014 (also innerhalb von nur ca. 5 Monaten) sind dort, wie ich eben summiert habe, über 850€ zusammengekommen.

Teilen wir die Summe mal durch 3 (sind eigentlich 4 PS, aber nicht jeder hatte zu jeder Zeit Ratten bei sich sitzen), dann sind das durchschnittlich fast 300€ pro PS.

Ich zweifle gerade sehr, dass so eine Summe als Spende so einfach zusammenkommt. Jedes halbe Jahr um 300€ ...

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simi1203

Hallo,

möchte auch was dazu schreiben.

Ich könnte mir gut vorstellen, selber eine Pflegestelle zu werden. Bei mir ist es nicht das Geld sondern der Platz was mich davon abhält.

Wenn ich mir überlege, dass ich immer wieder mein Stammrudel sozusagen mit neuen Nasen "versorgen" muss, habe ich schon 2 Käfige hier stehen. Beide stehen in einem Raum ( nicht optimal ) Wenn ich nun einen 3. Käfig stellen müsste, dann bräuchte ich ein 2. Zimmer. Auch für den Auslauf bräuchte man ja noch mal Platz. Ich merke das gerade, weil 2 Rattenrudel in dem selben Auslauf laufen. ( Ich integriere grade) von dem her finde ich es nicht störend, aber zu Beginn habe ich die ganze Auslaufeinrichtung am Abend jeweils gewechselt, damit die Tiere von den jeweils anderem Geruch nicht gestresst wurden. Das war dann schon Arbeit.

Desweiteren hätte ich auch noch ein wenig Angst, alles richtig zu machen. ( Bin erst 11/2 Jahre Rattenbesitzerin) Manchmal bin ich ja schon bei meinen Neuzugängen etwas überfordert und brauche Tipps..

Aber in 3-4 Jahren könnte ich es mir durchaus Vorstellen, Plegenasen hier zu peppeln und zahm zu knuddeln.

Jetzt jedoch siegt einfach die Vernunft und versuche auf anderem Weg Tierheime und Nothilfen zu unterstützten in Form von Sachspenden, Futter und auch Geldspenden.

Grüße

Simi

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