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neerual

Ratten-Neuling hat ein paar Fragen :)

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neerual

Hallo, ihr lieben, 

ich bin ganz frisch angemeldet, also stelle ich mich kurz vor (falls euch das nicht interessiert, gerne zu XXX vorspringen): 

 

Ich bin 22 Jahre jung und seit ich 13 bin habe ich mich in Kleintiere verliebt. Meine Mutter, die ihre Ausbildung damals in einer Zoohandlung gemacht hat, fand das ganze nicht so schön und erlaubte mir kein eigenes Tier, egal wie viel ich doch zeigte, dass ich mich engagieren würde. Sie hatte wohl zu oft erlebt, dass die Tiere bei Kindern einfach verkommen. 

 

Mit 19 hatte ich dann genug angespart um mir meinen ersten kleinen Hamster zu adoptieren. Leider erlag dieser 6 Monate später nach einer OP an einem Tumor am Hals. 

5 Monate lebte ich ohne kleinen Freund und dann kam mein jetztiger Hamster, der nun 19 Monate alt ist und prächtig aussieht. 

Ich studiere in Göttingen und das wohl auch noch eine Weile, haha. Nebenbei arbeite ich nämlich, um meine Eltern finanziell nicht zu sehr zu belasten, so müssen sie mir kaum Geld dazu geben. 

 

Ratten fand ich schon immer faszinierend, allerdings dacht ich damals, dass ich lieber mit etwas anfange, was vielleicht ein bisschen Änfängerfreundlicher ist. 

 

XXX

 

Nun habe ich mir aber dennoch überlegt, dass ich mich an die kleinen Fellnasen ranwagen möchte, dies soll erst geschehen, wenn mein kleiner Zwerghamster mal nicht mehr ist, denn sein Gehege nimmt momentan einiges an Platz ein. Ich dachte mir, dass ich mich in der Zwischenzeit aber ruhig mal ein wenig über Ratten erkundigen könnte, um festzustellen, ob die Tiere überhaupt wirklich etwas für mich sind. 

 

Ich habe schon ein wenig durchs Forum geschaut und vor allem ein Thema hat mir jetzt doch große Bedenken gegeben:

  • Tierarztkosten

nicht, weil ich nicht bereit bin, ein 200-300€ Kissen für jedes Tier bereit zu halten, das ist nicht das Problem, aber in Themen, in denen mehrere Leute ihre Tierarztkosten aufgeführt haben, sind häufig Kastrationen (auch bei Mädels) aufgeführt und viele andere Krankheiten. Sind Ratten so Krankheitsanfällig? Und müssen sie in so vielen fällen aus gesundheitlichen Gründen kastriert werden?

 

  • Erstanschaffung:
  • Gehege: ich scheue mich nicht unbedingt vor einem Eigenbau, allerdings ist unsere Studenten-WG nicht unbedingt gut ausgestattet was Werkzeug angeht und deshalb würde ich mich wahrscheinlich für einen Kaufkäfig oder einen sog. IKEA Hack entscheiden, (hat mein Hamster auch). Ich hatte an ungefähr diese Größe für drei Tiere gedacht: 80x50x140cm LxBxH.
  • Spielzeug: Brauchen Ratten ein Laufrad? Wenn ja, sind 27cm ausreichend? 
  • Adoption: ich helfe gerne Notfellchen, meine Hamster war/ist auch einer. Gibt es da größer aufgestellte Organisationen, die man auch in Niedersachsen findet?

 

  • Anfänger Ratten: seit ganz ehrlich, was hättet ihr lieber gewusst, bevor ich euch die Tiere angeschafft habt?

Über Stubenreinheit ließt man ja auch oft, mit fester toilette und Ratten, die sogar in das Gehege zurück laufen, um ihr Geschäfft zu verrichten. Wie sind da eure Erfahrungen?

bearbeitet von neerual

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Anonymiss

Zum Tierarzt:

Kann man Glück oder Pech mit haben. Mein Quinn hat mich in über 2 Jahren vielleicht 50€ gekostet. Mit Eric bin ich jedoch Stammkunde wegen seinen Mykosplasmen, da ist es also deutlich mehr.

Generell sind Ratten auf vieles Mögliche anfällig, z.B. Atemwegserkrankungen. Tumore und Abszesse sind keine Seltenheit. Bei Böcken sind z.B. auch HHL Lähmungen weit verbreitet.

Darauf muss man vorbereitet sein, planen kann man das nicht.

 

Käfig:

Von der Grundfläche her sind 100x50cm Mindestmaß (deine Vorstellung ist also zu klein). Umso höher, desto besser, da Ratten gerne in die Höhe klettern.

Laufräder unbedingt nicht benutzen! Die Rattenschwänze können darin hängen bleiben und das führt zu bösen Verletzungen. Wenn man den benötigten täglichen Auslauf + Käfiggröße anbietet mit entsprechend abwechslungsreicher und interessanter Einrichtung ist auch gar kein Laufrad notwendig.

 

Stubenreinheit:

Man kann es Ratten beibringen (jedoch nicht bei jedem Tier garantiert) das große Geschäft in Toiletten zu machen. Beim Urinieren erweist sich das jedoch schiweriger. Die meisten urinieren einfach dort wo sie sich gerade aufhalten (Ausnahmen bestätigen die Regel). Deshalb würde ich sie niemals als stubenrein bezeichnen.

bearbeitet von Anonymiss

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Ryuzaki

Hallo,

Kastrationen kommen öfter bei Männchen als bei Weibchen vor, soweit ich das beurteilen kann. Da wo viele ihre Tierarztkosten und so aufzählen, sind natürlich auch viele dabei die sehr große Rudel haben und auch oft schwer vermittelbare Ratten (also krank, alt, scheu) aufnehmen.

Trotzdem würde ich schon sagen, dass Ratten im Vergleich zu anderen Tieren sehr krankheitsanfällig sind. Besonders wenn sie alt werden.

 

Die Mindestgrundfläche für einen Rattenkäfig sind 0,5qm. Also z.B 100x50cm oder 90x56cm.

Von Selbstbauten würde ich dir eher abraten, die fangen schnell an zu stinken und unterm Strich sind sie auch nicht günstiger als ein Kaufkäfig.

Ich selber habe einen Kaskadendom, der ist echt super, aber sehr teuer (geht aber auch nicht so schnell kaputt). Ansnsten wird auch der Savic Suite xl empfohlen. Der ist wohl nicht ganz so teuer und manchmal auch noch runtergesetzt.

 

wegen der Stubenreinheit: Oft hat man glück und die Kleinen machen ihr großes Geschäft in einer Toilette, manchmal hat man aber auch Sauferkel dabei, die für ihr großes Geschäft maximal noch ihr Haus verlassen, wenn überhaupt.

 

Was ich als Anfänger gern vorher gewusst hätte: Ratten hält man mindestens zu dritt (besser mehr). Wenn man denkt "da können die unmöglich ausbrechen solange denen keine Flügel wachsen" dann kommt ein Ratz und beweist einem das Gegenteil. Selbstbauten sind keine gute Idee.

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Anonymiss

@Ryuzaki

Papiyu hatte mich wegen den Mindestmaßen schonmal korrigert, deshalb zitiere ich: Aus dem "Gutachten für Mindestanforderungen an die Haltung von Säugetieren" kann man entnehmen dass 100x50 Mindestmaß ist, nicht nur die Fläche an sich, sondern auch die Breite oder Tiefe.

 

Zum Thema Selbstbauten: Kann ich so nicht bestätigen (ich spreche aus Erfahrung). Man muss es halt ordentlich verbauen und nicht einfach nur einen Schrank streichen, dann stinkt da auch nichts und es bricht auch keiner aus.

bearbeitet von Anonymiss

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Asmara13

Hallo,

 

meine Erfahrungen sind jetzt natürlich auch sehr subjektiv, aber vielleicht hilft dir ja was weiter:

 

Tierarzt:

Das war bis jetzt sehr unterschiedlich, ich hatte schon Ratten, die ihr ganzes Leben nichts hatten und am Ende relativ schnell gestorben sind (und dann natürlich auch nicht viele Tierarztkosten verursacht haben) und auch wie Anonymiss welche, die regelmäßig beim Tierarzt aufschlagen. Häufigste Todesursache bisher waren bei mir Tumore und Atemwegsgeschichten. Die meisten wurden so um die 2 Jahre alt (Ausreißer nach oben oder unten gibts aber auch immer mal)

 

Erstanschaffung:

Ich hatte zwei Jahre lang einen selbstgebauten Schrankkäfig (mit Sabberlack und sogar Folie über den Etagen), würde das aber nicht mehr empfehlen, da das Holz einfach doch irgendwann zum Stinken anfängt, da irgendwo immer Urin einzieht. Bin jetzt auf den Savic Suite XL umgestiegen mit zusätzlichen Siebdrucketagen, die sich im Zweifelsfall auch leichter austauschen lassen. Zudem ist bei einem komplett-Gitterkäfig die Belüftung im Käfig deutlich besser, wenn du nicht gerade vorhast, den Schrankkäfig rundum mit Gitter zu beziehen.

Bei den Einrichtungsgegenständen empfehlen sich vor allem Sputniks und Hängematten, zweiteres kann man aber auch einfach selber machen. Insgesamt lässt sich relativ viel für die Rattis an Spielzeug / Einrichtungsgegenständen recht einfach mit Sachen, die vielleicht eh übrig sind, basteln.

 

Stubenreinheit / Allgemeines:

Bis jetzt waren alle meine Ratten so weit stubenrein, dass sie das große Geschäft im Käfig in der Toilette verrichtet haben und auch im Auslauf dafür wieder in den Käfig sind. Urin ist da eine andere Sache... selbst wenn sie keine Pfützen absetzen im Auslauf, markieren sie doch mit Tröpfchen ihr "Eigentum" und ihre Laufwege...

Was man wissen sollte: Ratten können sehr zahm werden und sind sehr unterhaltsame Tiere, aber man muss dann auch viel Zeit mit ihnen verbringen und sie sollten jeden Tag mehrere Stunden Auslauf bekommen. Und sie sind eher dämmerungsaktiv, also nachmittags ist so bis 6/7 mit den meisten nicht viel anzufangen. (Für Frühaufsteher auch ideal, morgens sind die Ratten fit, aber da haben meine Pech gehabt, da lieg ich noch im Bett :D)

Auch noch wichtig: Alles was dir lieb und teuer ist, sollte sich besser nicht in Reichweite der Ratten befinden ;) Und die kann teilweise deutlich größer sein als man meint.... Da musste schon das ein oder andere Buch / Kabel / Kleidungsstück dran glauben. :rolleyes:

Und noch eins: da die Kleinen nicht alt werden, muss man häufig Abschied nehmen :( . Und man sollte sich frühzeitig Gedanken machen, was die Integration von neuen Ratten angeht. 

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neerual

Vielen dank schonmal, an alle die mir geantwortet haben bis jetzt. Also Savic Suite XL schein hier ja sehr beliebt zu sein, kennt ihr vielleicht noch einen guten/beliebten Kaufkäfig? 

Wenn ich @Anonymiss jetzt richtig verstanden habe, sollte 100x50 bzw. Länge>=100 und Breite>=50 eingehalten werden? Und sagen wir 80x80 wäre unvorteilhaft?

 

Wie gesagt, ein Geldkissen für die Tierarzt kosten anzulegen, daran solls nicht scheitern, ich hatte nur echt ein bisschen Angst, dass diese ca. 200-300€ für die Tiere ständig ausgegeben werden müssen und das alle Rattenhalter damit kämpfen, denn meine beiden Hamster haben mich bis jetzt glaub ich insgesamt 200€ an TA-Kosten gekostet, haha. 

 

Danke nochmal an alle!

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Maybe

Hallo,

 

Wenn man denkt "da können die unmöglich ausbrechen solange denen keine Flügel wachsen" dann kommt ein Ratz und beweist einem das Gegenteil. Selbstbauten sind keine gute Idee.

 

Bei ersterer Aussage stimme ich Dir voll und ganz zu, bei zweiterer jedoch nicht.

Selbstbauten sind eine super Möglichkeit, jeden verfügbaren Zentimeter Platz nutzen zu können. Meine 6 Rattis leben in einem umgebauten Schrank, und auch, wenn sie kein bisschen stubenrein sind ist da kein Urin ins Holz eingezogen.

Man muss nur beim Bauen sehr genau sein, mir ist such ein kleiner "Fehler" unterlaufen, wodurch sich letztens dieses Bild zeigte:

33044609sb.jpg

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redrat

bild des monats !

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Marlod

Grüße nach Göttingen,

 

ich bin in meinen letzten Zügen vom Studium in Kassel und hab seit Feb. mein erstes Rudel hier. Evtl. gibt es bald ein Rattentreffen in Göttingen.

 

Kosten ist ein echtes Problem - mein Puffer von 300 Euro hab ich in den ersten Monaten aufgebraucht (hab halt Pech gehabt) und ich schaffe es zwar die 10€/Tier zurück zulegen, aber ich hoffe, dass die nächsten Monate nix größeres tierärztliches passiert, damit ich den Puffer wieder aufbauen kann.

Hier ein paar Punkte über die man als Student m. M. zusätzlich nachdenken sollte:

 

1) Wie sicher ist man finanziell aufgestellt? Kann es sein das man in ein paar Monaten/2Jahren keine Arbeit/ Bafög oder elterliche Unterstützung hatt oder neue Kosten wie Krankenkasse, Versicherung o.ä. dazukommen?

 

2.) Wie wohnt man? Ist es für Mitbewohner/Freund evtl. Eltern ok, wenn man Ratten hält? Was machst man wenn man während dem Studium in z.B. eine WG ziehen will/muss? Nicht jede WG will Ratten haben.

3.) Ratten sind zeitintensiv. Ich verbringe mehr Zeit mit ihrer Pflege, wie damals mit meiner Katze. Denke es ist mit Hamster (Anschautier) nicht vergleichbar. In einer normalen Prüfungsphase incl. Arbeit ist das echt anstrengend. (Bin echt froh, dass ich neben Arbeit nur noch 2 Hausabreiten und kleinere Studienleistungen hab- mit einem normalen Workload würd' ich es nicht schaffen)

 

4.) Abends muss ich 2h zuhause sein um sie zu versorgen. Selbst Spieleabende werden da eine Qual zu organisieren. Liegt auch an meiner Auslauforga, aber wenn ich bis um 20 Uhr Uni habe werd' ich meinen Ratten keine 17 Uhr Auslaufzeit angewöhnen.

 

5.) Was machst man mit den kleinen, wenn man mal 'ne Woch/Wochenende nach Hause will oder anderes unternehmen will?

 

Es gibt hier Leute, die sagen, dass Studenten keine Ratten halten sollten. So ganz allgemein kann ich das nicht unterschreiben, da es sehr unterschiedliche Umstände gibt, aber es muss wirklich gut durchdacht sein, da die kleinen einen finanziell, räumlich und zeitlich ganz schön binden und man gerade am Anfang vom Studium evtl. auch in der ersten eigenen Wohnung eigentlich soviele andere Baustellen hat, dass die kleinen da dann zukurz kommen.

bearbeitet von Marlod

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Drotning

Hallo neerual :tongue:

 

willkommen hier bei uns im Ratteneck! Ich finde es schön, dass Du Dich genau informieren möchtest und vieles wurde ja schon gesagt.

 

Ich habe aber die große Bitte, Fragen zu bestimmten Themen getrennt in den thematisch passenden Bereichen hier im Forum zu posten. Erstens hast Du dann eine größere Chance auf fachkundige Antworten, weil nicht jeder, der sich z. Bsp. intensiver mit Käfig- oder Gesundheitsfragen befasst, hier im Allgemein mitliest. Und außerdem ist es für Leute, die die Suche benutzen (die ich nur ans Herz legen kann, denn fast alle Themen wurden hier auch schon mal behandelt), schwieriger, gute Treffer zu bekommen, wenn in einem Sammelthread ganz verschiedene Fragen erörtert werden.

 

Danke und Grüße!
Steffi

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lupina

moin moin Maybe,

ich stimme redrat zu - das ist ein herrliches Bild - für die, die den Fehler nicht ausbaden müssen.

Liebe Grüße - lupina

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Anonymiss

@Maybe

Das solltest du einrahmen! Ich habe aus meinem ersten Eigenbau auch gelernt (selbes Problem) und habe die Innenseiten der Türen an den Rändern mit Lochblech zusätzlich gesichert. Genau das wird dann vermieden :)

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Maybe

Guten Abend,

 

 

Ich sehe schon, das Bild sorgt für Erheiterung. :D

Nicht ganz so niedlich ist es allerdings, wenn man morgens um 6 in das Zimmer kommt, Ratte Sushi auf dem Käfig sitzt und Du das mal eben reparieren darfst, in der Hoffnung, dass es hält, weil Du erst am nächsten Tag wieder nach Hause kommst.

 

 

@Anonymiss

Das wird hier dann wohl auch noch kommen.

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neerual

Grüße nach Göttingen,

 

ich bin in meinen letzten Zügen vom Studium in Kassel und hab seit Feb. mein erstes Rudel hier. Evtl. gibt es bald ein Rattentreffen in Göttingen.

 

Kosten ist ein echtes Problem - mein Puffer von 300 Euro hab ich in den ersten Monaten aufgebraucht (hab halt Pech gehabt) und ich schaffe es zwar die 10€/Tier zurück zulegen, aber ich hoffe, dass die nächsten Monate nix größeres tierärztliches passiert, damit ich den Puffer wieder aufbauen kann.

Hier ein paar Punkte über die man als Student m. M. zusätzlich nachdenken sollte:

 

1) Wie sicher ist man finanziell aufgestellt? Kann es sein das man in ein paar Monaten/2Jahren keine Arbeit/ Bafög oder elterliche Unterstützung hatt oder neue Kosten wie Krankenkasse, Versicherung o.ä. dazukommen?

 

2.) Wie wohnt man? Ist es für Mitbewohner/Freund evtl. Eltern ok, wenn man Ratten hält? Was machst man wenn man während dem Studium in z.B. eine WG ziehen will/muss? Nicht jede WG will Ratten haben.

3.) Ratten sind zeitintensiv. Ich verbringe mehr Zeit mit ihrer Pflege, wie damals mit meiner Katze. Denke es ist mit Hamster (Anschautier) nicht vergleichbar. In einer normalen Prüfungsphase incl. Arbeit ist das echt anstrengend. (Bin echt froh, dass ich neben Arbeit nur noch 2 Hausabreiten und kleinere Studienleistungen hab- mit einem normalen Workload würd' ich es nicht schaffen)

 

4.) Abends muss ich 2h zuhause sein um sie zu versorgen. Selbst Spieleabende werden da eine Qual zu organisieren. Liegt auch an meiner Auslauforga, aber wenn ich bis um 20 Uhr Uni habe werd' ich meinen Ratten keine 17 Uhr Auslaufzeit angewöhnen.

 

5.) Was machst man mit den kleinen, wenn man mal 'ne Woch/Wochenende nach Hause will oder anderes unternehmen will?

 

Es gibt hier Leute, die sagen, dass Studenten keine Ratten halten sollten. So ganz allgemein kann ich das nicht unterschreiben, da es sehr unterschiedliche Umstände gibt, aber es muss wirklich gut durchdacht sein, da die kleinen einen finanziell, räumlich und zeitlich ganz schön binden und man gerade am Anfang vom Studium evtl. auch in der ersten eigenen Wohnung eigentlich soviele andere Baustellen hat, dass die kleinen da dann zukurz kommen.

Ich bin ganz ehrlich, diese Bedenken kann ich alle definitiv nachvollziehen, bei mir stellt sich aber genau vieles davon jetzt in den nächsten Monaten raus - und das wird natürlich eine große Rolle dabei  spielen, ob ich mir die Tierchen anschaffe oder nicht. In einer WG wohne ich schon und ich muss ehrlich sagen, dass das zum Glück in meinem Fall bis jetzt eine positive Sache ist :) Denn meine Mitbewohner lieben meinen Hamster und sollte ich mal nicht da sein, dann Füttern sie gerne oder setzten ihn in den Auslauf und schauen zu wie er erkundet. 

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Marlod

Bei WG Setting würd' ich echt zur Vorsicht raten. Selbst wenn es jetzt für alle ok ist, kann sich das schnell ändern. Häufig hat man da keinen Einfluss drauf und erfährt es relativ spät. Ich kenn viele die im Studium mehrere WG's durch haben oder überraschend mit Auszug von Mitbewohnern fertig werden mussten.

bearbeitet von Marlod

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