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Mila1105

Welche Meinung habt ihr zum Auslauf im Freien?

 

Ich war bislang der Auffassung, dass man das seinen Ratten absolut nicht 'antun' sollte, aufgrund von Krankheiten, die sie sich einfangen könnten, und, was ich mehrfach gehört und gelesen habe, wegen der 'Überforderung' durch äußere Einflüsse. 

Aber in letzter Zeit habe ich einige Bilder und Videos von Ratten im Freien (mit und ohne Geschirr) gesehen, welche mich zum Nachdenken angeregt haben.

Die Ratten sehen da immer sehr aufgeweckt und zufrieden aus.

 

Daher meine Frage, und weil es mich allgemein interessiert: Findet ihr es legitim, Ratten ins Freie mitzunehmen? Macht ihr das vielleicht sogar mit euren Kleinen und welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

 

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und freue mich auf eure Antworten.

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Anonymiss
Geschrieben (bearbeitet)

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Kind, welchem tonnenweise Süßigkeiten angeboten werden auch aufgeweckt und glücklich aussieht.

Und? Ist es gut? Nein.

Macht es krank? Ja.

Machen es Eltern, weil das Kind damit glücklich ist? Nein, weil es ungesund ist und man seinen Sprößling ja nicht krank werden lassen  oder generell ungesunden aussetzen will.

(Mit Sicherheit gibt es Eltern, die das doch und regelmäßig machen, aber genauso gibt es Halter, die ihre Ratten raus lassen...)

 

Der Vergleich hinkt sicher an der Stelle, dass jedes Kind mal Süßigkeiten bekommt, aber die eigentlich Aussage von mir soll sein, dass nur weil die Ratte aufgeweckt, zufrieden und glücklich aussieht es noch lange nicht heißen muss, dass es gut für sie ist. 

bearbeitet von Anonymiss

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Mila1105
vor 1 Minute schrieb Anonymiss:

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Kind, welchem tonnenweise Süßigkeiten angeboten werden auch aufgeweckt und glücklich aussieht.

Und? Ist es gut? Nein.

Macht es krank? Ja.

Machen es Eltern, weil das Kind damit glücklich ist? Nein, weil es ungesund ist und man seinen Sprößling ja nicht krank werden lassen  oder generell ungesunden aussetzen will.

(Mit Sicherheit gibt es Eltern, die das doch machen, aber genauso gibt es Halter, die ihre Ratten raus lassen...)

 

Ich glaube es ist verständlich was ich damit aussagen will.

Die Haltung habe ich auch, ich verstehe durchaus, was du aussagen willst.

Klar hat es nichts zu bedeuten, wenn die Ratten glücklich aussehen, ich wollte damit aber auch eher sagen, dass sie nicht verängstigt wirkten. 

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Anonymiss
Geschrieben (bearbeitet)

Naja, die Ratten die da gezeigt werden machen das aber sicher regelmäßig. Irgendwann gewöhnt man sich an alles, von daher wüsste ich nicht, wieso man davon ausgehen sollte, dass sie in jedem Fall Angst haben sollten.

Kommt natürlich drauf an wo man ist, wieviel Trubel wirklich in der Umgebung ist usw. 

bearbeitet von Anonymiss

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RickundMorty
vor 59 Minuten schrieb Mila1105:

Findet ihr es legitim, Ratten ins Freie mitzunehmen?

Hallo!
 

Also ich habe mal meinen Hamster in einem geschütztes, sicheren Auslauf in der Wiese im Garten laufen lassen. Das hat ihm sehr gefallen. Ich denke deine Ratten fänden die frische Luft auch sehr interessant. Allerdings muss man wirklich aufpassen, dass sie nicht ausbüxen können, denn dann würden sie wohl nicht wieder nach Hause finden.
 

PS: Meine Hamster sind alle ur-alt geworden und haben sich keine Krankheiten geholt. ;)

 

Liebe Grüße RickundMorty 

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Anonymiss
Geschrieben (bearbeitet)
vor 9 Minuten schrieb RickundMorty:

Also ich habe mal meinen Hamster in einem geschütztes, sicheren Auslauf in der Wiese im Garten laufen lassen.

 

Tagsüber? Im Sommer?

Mir fällt spontan nur ein:

Hamster sind nachtaktiv? Bedeutet auch, das deren Augen nicht für grelles Tageslicht gemacht sind.

Niemand weiß, ob genau an der Stelle gerade noch eine Katze uriniert hat, die sonst was übertragen kann.

Soweit ich weiß verkriechen sich Hamster in kühlen Höhlen sobald es über ca 23 Grad wird.

 

Und so weiter.

Kann man machen, ist dann halt nach meiner Meinung unvertretbares Verhalten. 

 

 

bearbeitet von Anonymiss
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Papiyu

Hey, 

 

Ratten gehören nicht nach draußen und das ist auch die Ansicht, wie sie in diesem tierschutzorientiertem Forum vertreten wird. 

 

Ratten sind von Natur aus dämmerungs/nachtaktiv und ihre Augen sind nicht dafür geeignet, sich länger in der Sonne aufzuhalten. Sie können sich erschrenken und abhauen (auch ohne sich zu erschrecken), durch Zugluft krank werden oder sich Parasiten einfangen. Zudem halten sich Ratten gern in "ihrem Revier" auf. Neue Umgebungen und Gerüche bedeuten immer einen hohen Stresspegel.

 

Ich habe erst heute auf Facebook gesehen, dass versucht wird, im Karlsruher Hbf eine Ratte einzufangen. Ich habe zwar keine weiteren Informationen, aber ich nehme schwer an, dass sie jemanden weggelaufen ist, da sie definitiv eine Farbratte (Husky Zeichnung) ist; keine Wilde. Man kann nur hoffen, dass sie Schutz findet und eingefangen werden kann und nicht vorher von einem anderem Tier (Hund oder Katze) getötet wird oder etwas aus einer der vielen Giftfallen frisst und dann qualvoll innerlich verblutet.

 

Also bitte, lasst eure Ratten drinnen und bietet ihnen dort Freilauf an.

 

Viele Grüße

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Mila1105
Geschrieben (bearbeitet)

Das hatte ich vor, ich möchte meinen Ratten ja eine angenehme entspannte Umgebung bieten. 

 

Ich hoffe, die Ratte wird gefunden. 

bearbeitet von Papiyu
Vollzitat entfernt.

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RickundMorty
vor 5 Stunden schrieb Anonymiss:

unvertretbares Verhalten

Also ich denke da gibt es schon Schlimmeres als seinem Hamster mal die echte Natur zu zeigen. 
;)

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Anonymiss
vor 4 Minuten schrieb RickundMorty:

Also ich denke da gibt es schon Schlimmeres als seinem Hamster mal die echte Natur zu zeigen. 
;)

 

Es gibt auch Schlimmeres als sich das Bein zu brechen. Möchte ich trotzdem nicht haben.

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redrat

entschuldigt meine offenheit,

ich finde hier kann zu.

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RickundMorty
vor 27 Minuten schrieb redrat:

ich finde hier kann zu.

Was genau ist damit gemeint?
 

 

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Niniel
Geschrieben (bearbeitet)
vor 12 Stunden schrieb RickundMorty:

Also ich denke da gibt es schon Schlimmeres als seinem Hamster mal die echte Natur zu zeigen. 

 

Grundsätzlich ist an dem Gedanken erstmal nichts auszusetzen. Aber wenn man sich das Tier Hamster genauer anschaut und sich überlegt, wie man es dem Tier am angenehmsten macht, dann kommt man zum Schluss, dass das nur funktioniert, indem man die echte Natur zum Hamster bringt und nicht umgekehrt.

 

Ein Hamster ist immernoch ein nicht domestiziertes Wildtier - er baut keine innige Beziehung zum Menschen auf. Ist für Einzelgänger sowieso schwierig. Das heisst, er wird "die echte Natur" auf eigene Faust erkunden und nicht beim Menschen Schutz suchen. 

Ausserdem sind die Tiere nicht umsonst dämmerungs- und nachtaktiv. Einen Hamster tagsüber zu wecken ist Stress für das Tier, schadet seiner Gesundheit und kann im schlimmsten Fall dafür sorgen, dass er frühzeitig stirbt.

Hamster sind Beutetiere. Bei Gefahr versuchen sie sich in ihren Bau zu flüchten - blöderweise ist der nicht mehr erreichbar. Auch das ist Stress pur. Wenn sie dann noch Beutetiere wahrnehmen (Vögel in der Luft, Durftspuren am Boden), können sie auch in Panik geraten.

 

Wie soll ein Hamster diesen Ausflug "geniessen"? Und was genau soll er daran geniessen? Dass er in seiner Schlafphase aus seiner gewohnten Umgebung gerissen wurde und ohne Schutz Raubtieren fast zum Frass vorgeworfen wird?

In der Natur verlassen sie ihren Bau, um Futter zu suchen und gelegentlich einen Paarungspartner zu finden. Als Lieblingsspeise verschiedenster Raubtiere verlassen sie den Bau nicht aus Spass an der Freude, sondern nur, wenn es nötig ist. Draussen finden sie aber (hoffentlich) weder Paarungspartner noch irgendwelche hochkalorischen Sämereien, für die es sich lohnt, den Stress auf sich zu nehmen. Die ganzen Krankheitserreger durch wilde Nager und andere Parasiten wurden ja auch schon erwähnt. 

Statt Spass gibt es draussen nur Stress und Krankheitserreger.

 

Für Ratten gilt ähnliches. Sie können sich zwar an den Menschen gewöhnen und er kann ihnen eine minime Sicherheit geben - ein sicheres Versteck fehlt ihnen aber trotzdem, weshalb auch so viele Ratten panisch weglaufen, wenn sie nicht zu fast bewegungsunfähigen Schulterratten geworden sind (will gar nicht wissen, wie die Besitzer den Ratten beibringen, dass sie nur auf gefühlten 5 Quadratmilimetern leben dürfen ..). Bei Ratten kommt erschwerend hinzu, dass bereits normale Zimmerbeleuchtung die sensiblen Augen schädigen kann. In Laboren achten sie deshalb schon darauf, dass das Licht nicht zu hell ist. Sonnenlicht ist aber noch x.Mal stärker als künstliches Licht in Innenräumen. Würde mich nicht wundern, wenn Hamster ähnlich sensibel auf Licht reagieren. Da sie aber auch im Labor viel im Streu verbuddelt sind, muss man da aber womöglich weniger drauf achten.

bearbeitet von Niniel
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Grace_Kelly
vor 19 Stunden schrieb Mila1105:

Daher meine Frage, und weil es mich allgemein interessiert: Findet ihr es legitim, Ratten ins Freie mitzunehmen? Macht ihr das vielleicht sogar mit euren Kleinen und welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

 

Ich glaube es ist ein Trugschluss, das ratten sich Draußen "wohlfühlen".

Meine Mace ist sehr neugierig, also kommt sie morgens zum Kaffetrinken mit mir raus aus dem rattenzimmer, an den Esstisch auf meiner Schulter.

 

Sie knuspert ruhig und putzt mir die Harre, schnüffelt rum und nach 5-10 min wird gepennt. Dann geht's wieder ab ins ratten käfig. Findet sie toll, kommt jeden Morgen an den Käfig und will mit raus. (abends ist immer fester auslauf, am Wochenende auch länger und tagsüber)

 

Ich habe sie einmal mit auf den Balkon genommen.

sie war zwar bei mir, hat sich von meiner Schulter in den Bademantel verzogen und das zittern angefangen.

 

Rundum - Stress. Hatte Angst, kennt sie nicht, nicht ihr Revier. Alles unbekannt.

 

Also nein, ratten gehören definitiv nicht ins Freie.

 

Solange ratten so territorial sind, (das gehört zur Ratte dazu) gehören sie nicht an ein Geschirr oder sonst wie an Orte nach draußen, was sie nicht freiwillig ohne Angst betreten würden.

 

Ich würde sagen, es ist einfach kein normales rattenverhalten. Also nö, würd nicht machen ich wollte auch keiner Ratte den Streß "angewöhnen".

 

Menschen können sich auch an Streß gewöhnen - krank werden die meisten aber trotzdem, oder kriegen so nen Schaden. Sag nur bornout, als beispiel.

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RickundMorty

Hallo!

 

Ich denke wenn man einen Garten hat, ist das jedem selbst überlassen ob man es probiert oder nicht. 
Da schon das halten in Käfigen vom Menschen angezüchtet und gewöhnt wurde, kann es auch sein dass sich Ratten an die Umgebung im freien gewöhnen.
In der prallen Sonne sollte man das natürlich nicht machen, aber das versteht sich von selbst, da geht es keinem Tier gut.
 

Liebe Grüße RickundMorty

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Marlod

Ich denke wenn man sowas ernsthaft diskutieren will ist es mit: Nein ist schlecht oder ja find ich machbar nicht getan, da da mehrere Faktoren reinspielen. Da ist zum einen die Sicherheit der Tiere vor Gefahren wie Krankheit, Raubtiere, Umwelteinflüsse wie Licht/ Temperatur, sowie die Natur des Tieres (z.B. Revierverhalten) zu berücksichtigen und zum anderen der potenzielle Nutzen, den die Tiere davon überhaupt haben sollen. Ich finde es schon schwer für den Auslauf in der Wohnung alles gut zu machen, ich wüsste  nicht wie ich das für z.B. ein Draußengehege wie man es für Meerschweinchen macht auch nur Ansatzweise hinbekommen wollte. Mit Geschirr oder ohne einfach irgendwohin find ich generell nicht ok, da es viele Bedürfnisse der Ratten ignoriert und nur Stress bedeutet.  Für mich ist es artgerecht nicht machbar sie in irgendeiner Form draußen zu halten und ehrlich gesagt, denk ich, dass es für die meisten anderen auch so ist. Vor nicht all zu langer Zeit gab es doch jemanden hier der einen Wurf Hawis hat weil die Ratten auf dem Balkon Kontakt zu Wilden hatte. Finde das zeigt, dass selbst sowas scheinbar sicheres schief gehen kann.

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Mila1105
Geschrieben (bearbeitet)

Danke für die Nachricht. Ich stimme dir zu 100% zu.

bearbeitet von Papiyu
Vollzitat entfernt

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Papiyu
vor 4 Stunden schrieb RickundMorty:

Ich denke wenn man einen Garten hat, ist das jedem selbst überlassen ob man es probiert oder nicht. 

 

Ich zitiere mal aus dem Tierschutzgesetz:

 

"Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen."

 

Also ein klares NEIN, es ist nicht jedem selbst überlassen, seine Tiere in Gefahr zu bringen und nichts anderes ist es, wenn man sie nach draußen schleppt. Sonnenlicht, Zugluft und Stress (wohlmöglich auch Fressfeinden) ausgesetz zu werden, ist kein Bedürfnis von Ratten, dem man nachkommen muss.

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Ryuzaki

Farbratten gehören nicht nach draußen (außer sie sind in einer Transportbox auf dem Weg zum Tierarzt oder so). Als ich ein Kind war, hatte eine Freundin von mit Farbratten. Ihre Lieblingsratte hatte sie auch häufig bei gutem Wetter mit einem Geschirr nach draußen genommen. Bis das Tier sich einmal aus dem Geschirr rausgewunden hat und weggelaufen ist. Obwohl sie eigentlich tozal zahm war und so und auch nichts da war, was sie hätte erschrecken können. Glücklicherweise ist das Tierchen in der Nähe geblieben und sie hat es ein paar Tage später wohlbehalten im Garten wiedergefunden. Das hätte aber auch ganz anders ausgehen können! Eigentlich überall (sogar in Städten) gibt es Raubvögel und Füchse. Katzen sowieso. Die Ratte hätte auch in einen Gartenteich fallen können und wäre vielleicht nicht wieder rausgekommen. Oder der Nachbarshund hätte sie finden können.

 

Wenn man seinen Ratten die Natur nahebringen möchte, kann man in einer Schale etwas Gras oder andere für ratten ungefährliche Pflanzen ziehen und es den Ratten im Auslauf anbieten. Gibt ja auch so Heuschrecken in Zoohandlungen, die die Ratten im Auslauf jagen können (wenn man denen unbedingt so viel Natur bieten möchte).

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ZombieKati

Ich muss mich leider auch eher gegen das Thema äußern.

 

Ratten sind sehr neugierig, je nach Charakter mal mutiger, mal zurückhaltender und wirken deshalb sehr schnell fröhlich bei etwas. Trotzdem fühlen sie sich im Normalfall schnell überfordert und suchen dann den vertrauten Rückzugsort, den sie nicht finden.

Klar ist frische Luft und Natur eine tolle Sache... Aber unsere Tierchen sind da nicht dran gewöhnt. Sie verkühlen schnell, da ihr Körper gewohnt ist, dass die heimelige Heizung aufgedreht wird, wenn es auch nur annähernd kalt wird. Blasenentzündungen bekommen nicht nur wir, wenn wir auf dem kalten Boden sitzen. Im Gras verstecken sich Würmer, Milben und Flöhe. Und der Stress kann natürlich auch seine ganz regulären Folgen nach sich ziehen. Es ist natürlich klar, dass das NICHT passieren muss im heimischen Garten, aber es KANN. Und alleine das sollte einem davon abbringen. Euer Tier freut sich nämlich eher weniger über einen Tierarztbesuch danach.

 

Baut doch lieber im Freilauf neue Parcours, überlegt euch neue Auslaufrouten in eurer Wohnung oder findet heraus, wie ihr eure Lieblinge noch mehr bespaßen könnt. Da habt ihr sicher immer mehr davon. :)

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Broccoli
Geschrieben (bearbeitet)
Am 9.6.2019 um 22:19 schrieb RickundMorty:

Also ich denke da gibt es schon Schlimmeres als seinem Hamster mal die echte Natur zu zeigen. 
;)

Eigentlich ist ja schon alles gesagt, aber mich würde schon interessieren in welchem Garten man "echte" Natur findet. Bei einem naturnahen Garten mit vielen Kleinstrukturen kann man dann aber länger suchen wenn sich die Ratten aus Angst verstecken... Ich weiss nicht, was es bringen sollte den Ratten (oder dem Hamster) einen weiteren vom Menschen stark geprägten Ort zu zeigen, den die Tiere zuerst unter Stress kennen lernen müssen.

bearbeitet von Broccoli
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Allerdings

Hallo Ihr,

 

ich halte seit 21 Jahren Rattis. Mich überrascht es, dass manche Menschen eine feste Regel zum Wohle ihrer Tiere nicht akzeptieren wollen.

Eine feste Regel heisst: Ratten gehören nicht nach draussen, weil es ihnen schadet. (ebenso: wie Ratten dürfen nicht allein gehalten werden)

 

Ich habe in den 21 Jahren sicher immer wieder  viele Fehler gemacht, aber ich halte mich grundsätzlich an die festen Regeln. Das ist mir wichtig...

 

Ich wünsche allen Ratten, dass die Halter haben die das grundsätzlich tun und nicht immer wieder: Einzelhaltung, Blitzintis und Ratten mit raus nehmen als doch irgendwie im Einzelfall als okay diskutieren ! Allerdings

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Marlod

Hallo,

 

das widerspricht meiner persönlichen Überzeugung wie Regeln funktionieren sollten. Ich finde alle Regeln sollten zur sachlichen Diskussion mit Fakten und Erfahrungswerten offen sein. Wenn man das ablehnt kann niemand von der Sinnhaftigkeit der Regel überzeugt werden. Bei der Masse an Fehlinformationen und naive Herangehensweisen (ach bisschen Zugluft wird schon nix machen, meine Katze ist doch ganz lieb) finde ich das super wichtig. Eine Diskussion heißt auch nicht, dass man es auch gleich macht.

Manchmal ist es auch für Fortschritt nötig. Beispielsweise könnte ich mir kein Freerooming vorstellen aber ich hab hier schon Setups dafür gesehen die ich toll finde wo an alles gedacht würde. Aber für die Meisten wird das so nicht umsetzbar sein und doch war schon  manches dabei um z.B. aus Studentwohnungen mehr für die Rattis rauszuholen.

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Anonymiss
Geschrieben (bearbeitet)

@Marlod

Wenn ich dich richtig verstehe ist für dich z.B. auch das Thema Einzelhaltung diskussionsfähig? Kann ich nicht nachvollziehen, sorry.

Ich würde jedem sachlich erklären, warum etwas in keinem Fall sein soll(te) und das war's. Darüber gibt es nichts zu diskutieren in meinen Augen.

Ich diskutiere ja auch nicht darüber, wieso mein Kind nicht in die Steckdose fassen darf...

bearbeitet von Anonymiss

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Marlod

Klar wäre es diskusionsfähig, wäre halt eine kurze Diskusion😉. Aber eine Liste für Argumente die dagegen sprechen würde jeder von mir bekommen.

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