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dada

Wie groß muss die Wohnung sein?

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dada

Guten Abend,

 

da ich leider in eine Region gezogen bin, in der man kaum eine bezahlbare Wohnung finden kann und meine

Tiere in der Pension sind, wollte ich mal wissen, ob ihr meint, dass man vorübergehend 6 Nagetiere

(3 Ratten und 3 Degus) in einer 30qm-Wohnung - die man möbliert übernimmt - halten kann?

Es würde sich nur um ein paar Monate handeln.

(Auf die fremden Möbel muss ich natürlich achten, das ist klar).

 

Hat jemand von euch eine eher kleinere Wohnung mit mehreren Tieren?

 

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Kzk

Hallo Dada,

ich schätze, dass ist schwer aus der Ferne zu beantworten.

Wie groß sind denn die Käfige? Wie stark sind die 30qm schon möbliert?

Wo wäre für die Ratten noch Auslauf möglich, ohne dass es später Ärger gibt?

Wie sind Deine eigenen Ansprüche an Platz und evtl. Geruchsbelästigung?

Wieviel Zeit hast Du / bist Du bereit zu investieren um rumzuräumen und zu putzen...?

Das kannst nur Du Dir selbst beantworten. ;)

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dada

Ich persönlich wäre bereit, viel Zeit in Putzen und Beaufsichtigen zu investieren. Für mich wäre der

Geruch auch nicht schlimm, aber meine Eltern behaupten, dass ich das doch nicht machen kann,

weil nachher die ganze Wohnung stinkt, was ich nicht so sehe. Die andere Option wäre halt,

dass die Tiere weiterhin in der Pension leben, wo sie gar keinen Auslauf haben und ich auch

nicht überprüfen kann, ob es ihnen wirklich gut geht. (Ein Degu ist schon älter und hat Zahnprobleme).

Deshalb würden mich mal andere Meinungen interessieren.

Ein guter Freund meinte, er würde so eine Wohnung für eine kurze Zeit anmieten, da mich die Situation

sehr belastet; Kleintiere könnten sowieso nicht verboten werden.

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Anonymiss

Also ich habe mal in einer 45qm Wohnung (also sogar 15qm mehr, 2 Zimmer) gewohnt und ich habe keinen großen materiellen Anspruch was Möbel und so angeht.

Da wäre ich nie im Leben auf die Idee gekommen Tiere halten zu wollen, die Auslauf brauchen. Ich habe mal ne Woche den Hasen meiner Schwester umsorgt, der während ihres Urlaubs so krank geworden ist, dass sie mich gebeten hat durchgehend drauf zu gucken. Der Käfig allein war schon so groß, dass ich mich dadurch eingeengt gefühlt habe - man darf auch einfach nicht vergessen, dass man selbst auch ein Bett, Kleiderschrank und Schreibtisch hat. Man kann das schnell unterschätzen. Und du meinst ja Degus UND Ratten. Ich kann mir nicht vorstellen wo dann noch genug Platz für einen Auslauf und vorallem auch für dich ist. Ein Geruchsproblem halte ich aber auch dann für nicht gegeben, man muss es halt sauber halten.  Worüber ich mir mehr Gedanken machen würde ist die Geräuschbelästigung. Ich hatte ne Weile hier meine Ratten im Schalfzimmer - keine Chance, ich hab nicht mehr geschlafen.

Ich habe jetzt mit meinen Partner zusammen 70qm und selbst damit kann ich den Auslauf nicht ganz so groß machen wie ich will, weil ich in das Arbeitszimmer meines Partners nicht auch noch ergattern kann 😅

 

Bezüglich des Verbotes: Es ist richtig, dass Kleintiere nicht verboten werden dürfen. Das Problem daran ist, dass Ratten immernoch nicht klar als Kleintiere definiert sind und von Richter zu Richter dann doch eher unter Exoten fallen und diese können durchaus vom Vermieter verboten werden. Wenn man damit bis vor Gericht will erfordert es also Glück mit der WIllkür des Richters. Ist halt die Frage, ob man das überhaupt anspricht, wenn man sich unsicher ist. Meine Vermieterin hat's erfahren als sie mal zu Besuch war :D

 

bearbeitet von Anonymiss

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dada
vor einer Stunde schrieb Anonymiss:

Ich hatte ne Weile hier meine Ratten im Schalfzimmer - keine Chance, ich hab nicht mehr geschlafen.

 

Das Problem hatte ich nicht, wenn Ratten bei mir im Zimmer waren.

 

vor einer Stunde schrieb Anonymiss:

Also ich habe mal in einer 45qm Wohnung (also sogar 15qm mehr, 2 Zimmer) gewohnt

So groß war meine alte Wohnung, aber warum soll da nicht genug Platz zum Auslauf sein? Wie viele qm brauchen sie denn, 80 oder wie?

vor einer Stunde schrieb Anonymiss:

Das Problem daran ist, dass Ratten immernoch nicht klar als Kleintiere definiert sind und von Richter zu Richter dann doch eher unter Exoten fallen und diese können durchaus vom Vermieter verboten werden.

Das stimmt mE nicht bzw. war früher so, heute würde ein Vermieter damit kaum noch durchkommen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob es für möblierte Wohnungen nicht andere Bedingungen gibt.

Ansprechen tue ich sowieso in der Regel nur die Degus, nicht die Ratten.

 

Es würde sich wie gesagt auch nur im einen Zeitraum von 3,5 Monaten handeln. Und wie gesagt, in der Pension haben sie halt gar keinen Auslauf und auch keinen besonders tollen Käfig.

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Marlod

Oh ha nach Anonymiss dürft ich keine Ratten halten 😆.

Meine Singelwohnung hat 42qm mit drei recht kleinen Zimmern aber meine 5 Ratten sind in meinem 3,5×5m (17qm) Wohnzimmer ganz gut untergekommen. Mein 13-15qm Auslauf zieht sich halt durch das ganze Zimmer, ich habe wenige Möbel und kann damit leben für die Auslaufszeit nicht ins Bad zu kommen( Tür zugestellt). Denke es gibt einige die ein verhältnismäßig kleinen Raum für den Rattenauslauf (z.B. Bad/Flur/Kinderzimmer usw.) bereitstellen. Ich weiß natürlich nicht, wie es sich mit den Degus verhält aber generell würde ich mich Kzk anschließen. Wenn da nur eine zusammenfaltbare Schlafcouch, und ein Kleiderschrank drinne stehen ist das was anderes als wenn's vollgestellt ist, vorallem weil die Tiere da nicht dran sollen.

Allgemein würd' ich aber sagen, dass kleiner Auslauf und individuelle Betreuung besser als Pension ist.

Geruchtechnisch find ich lediglich die Einraumsituation schwer. Wäsche waschen, trocknen und kochen können Problematisch sein.

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Anonymiss

@Marlod

Es ist ja nicht so, dass ich sagte, dass das nicht möglich ist. Ich sagte ausschließlich wie ich es damals in der 45qm Wohnung empfunden habe.

Ich kann sie nicht im Schlafzimmer haben, bliebe als wenn nur das Zimmer welches ich z.B. auch zum Wäscheaufhängen und ähnlichen nutzen musste und welches der Durchgangsraum von Schlafzimmer zu Küche und Bad war. Hätte natürlich während des Auslaufes auf Toilettengänge und Nahrungsaufnahme verzichten können, aber da ist der Punkt den ich meinte, dass man nicht den eigenen Platz vernachlässigen sollte, ganz abgesehen davon, dass die Ratten auch nie Ruhe hätten. War halt nichts mit Flur oder angemessen großen Bad. Von daher in der Wohnung in der ich war keine Dauerlösung.

Kann natürlich in besser geschnittenen Wohnungen anders aussehen, aber bei 30qm (was ja auch deutlich weniger als deine ist) kann ich mir das mit Ratten und Degus echt nicht schön reden.

Pension ist aber natürlich auch nicht so schön und die 30qm Wohnungslösung eventuell sogar die bessere, wenn es nur temporär ist.

bearbeitet von Anonymiss

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Ryuzaki

Hallo,

auch in einer kleinen Wohnung kann  man Ratten halten (mit Degus kenne ich mich nicht aus, da kann ich also keine Aussagen zu machen). Ggf muss man dann halt den Auslauf so gestalten, dass man den nach Benutzung wieder abbauen kann um den Platz anders nutzen zu können. Wenn die Tiere im Schlafzimmer stehen, muss man natürlich einen recht festen Schlaf haben, sonst geht das sicherlich nicht länger als eine Woche gut😅.

Ich hatte als ich noch Zuhause wohnte die Tiere auch im Schlafzimmer. Der Käfig stand am Kopfende des Bettes. Geweckt haben sie mich nie (ich muss dazu sagen, ich schlaf auch schonmal bei laut klingelndem Wecker einfach weiter), aber da ist ja jeder anders und muss das für sich selbst entscheiden. Bei aufgebautem Auslauf bedurfte es einiger Geschicklichkeit, vom Bett zur Tür (und hinaus) zu kommen, war aber absolut machbar (für eine junge, so mittel bis gar nicht sportliche Person).

 

Wenn in der 30qm Wohnung die Küche nicht abgetrennt vom Wohn/Schlafzimmer ist, würde ich darauf achten, dass zumindest ein paar Meter abstand zwischen Käfig und Herd sind und die Dunstabzugshaube beim Kochen (gerade bei stark duftenden oder dampfenden Speisen) immer an ist. Auch zu einer Waschmaschine sollten zumindest ein oder zwei Meter Abstand bestehen. Zu Beginn werden sie wohl dadurch verunsichert sein, wenn es nach Essen riecht oder die Waschmaschine läuft, aber daran gewöhnen sie sich schnell und dann stört es sie nicht mehr. Hab ich ja an meinen Jungs gesehen. Die stehen jetzt in meiner Studentenwohnung auch nur jeweils ein paar Meter entfernt von Herd und Waschmaschine.

 

Gerade da die Tiere in der Pension gar keinen Auslauf bekommen, würde ich sie eher in der kleinen Wohnung halten, wo man sie mit Sicherheit besser versorgen kann.

 

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dada
vor 21 Stunden schrieb Marlod:

Geruchtechnisch find ich lediglich die Einraumsituation schwer.

 

Die Wohnung, die ich mir heute angeschaut habe, hat zwar nur 32qm, aber zwei Räume! Es gibt eine Wohnküche und einen Schlafraum. Dazu noch einen kleinen Flur und ein Bad. Ich denke, für 3 Monate wäre es okay. Ich muss halt dann viel putzen, damit sich keine Flecken bilden. Aber bei so einer kleinen Fläche geht das ja.😆

 

vor 21 Stunden schrieb Marlod:

Ich weiß natürlich nicht, wie es sich mit den Degus verhält

 

Theoretisch bräuchten Degus - angeblich - im Gegensatz zu Ratten keinen Auslauf. Allerdings bekommen meine welchen.

In meiner alten Wohnung sind sie aber auch in "Schichten" rumgelaufen.

vor 19 Stunden schrieb Ryuzaki:

Ggf muss man dann halt den Auslauf so gestalten, dass man den nach Benutzung wieder abbauen kann um den Platz anders nutzen zu können.

 

Ich würde sie einfach rauslassen. Auf die Möbel muss ich halt achten, wobei meine aktuellen Tiere eigentlich nicht an Möbeln interessiert sind. Ein Degu knabbert leider manchmal an Sockelleisten oder der Tapete, aber ich muss sie für diese Zeit halt besser beausichtigen.

Ansonsten sind sie auf Kabel, Bücher und Klamotten spezialisiert.

 

vor 19 Stunden schrieb Ryuzaki:

Wenn die Tiere im Schlafzimmer stehen, muss man natürlich einen recht festen Schlaf haben, sonst geht das sicherlich nicht länger als eine Woche gut😅.

 

Wie gesagt, das Problem habe ich nicht. Zumal meine männlichen Ratten sehr viel schlafen. Die sind zu faul, um Lärm zu machen ;).

 

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dada

Ansonsten könnte ich halt versuchen, bis spätestens 1.1. eine "richtige" Wohnung zu finden, was bestimmt klappen wird

- auch wenn es vielleicht für mich keine Traumwohnung ist, da es hier echt schwierig ist, etwas Bezahlbares zu finden.

Dann wären die Tiere halt bis dahin noch in der Pension... (wobei ich mir nicht mal sicher bin, ob die über Weihnachten Tiere behalten? Also, die Pension ist ein Angebot des Tierheims).

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dada

Ist übringens jemand von euch in eine Wohnung, in der Haustiere nicht erlaubt sind?

Denn per Gesetz dürfen Kleintiere in normaler Menge ja nicht verboten werden.

(Es geht bei dieser Frage nicht um die möblierte, da dürfte ich Kleintiere mitbringen).

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Drotning

Hallo!
Du kannst auch mal die Suche bemühen, das Thema Rechtlage mit Ratten in Mietwohnungen wurde hier schon öfter besprochen. Soweit ich weiß, fallen einige Kleintierarten nicht pauschal unter diese Erlaubnis, weil sie dazu geeignet sind, bei anderen Ekel etc. auszulösen. Bei Ratten gab es da glaube ich schon widersprüchliche Entscheidungen und Aussagen. Letztendlich hängt sowas dann immer vom entscheidenden Richter und anderen Präzedenzfällen ab.
Ich persönlich würde glaube ich aber eh nicht mit dem Vermieter in einen juristischen Streit gehen. Was hat man von einem völlig vergifteten Verhältnis zu einander. Da würde ich eher das Gespräch suchen. Vor allem in Gegenden mit schwierigem Wohnungsmarkt.

Schau mal hier z. Bsp. gab es das Thema schon einmal:

 

https://www.ratteneck.eu/topic/20993-können-ratten-als-haustiere-verboten-werden/?tab=comments#comment-280738
Grüße und alles Gute!
Steffi

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Anonymiss

Hab ich ja auch schon vor 2 Tagen so gesagt Steffi, will man mir nur nicht glauben. Kleintier ist nicht gleich Kleintier und dabei ist die Größe in diesem Fall nicht relevant. 🤷‍♀️

bearbeitet von Anonymiss

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dada

Also, ich habe ja viel nach Haustierhaltung gegooglet und glaube nicht, dass heutzutage 3 Ratten noch verboten werden können,

selbst Schlangen können nur verboten werden, wenn sie eine Gefahr darstellen (weil giftig etc.).

 

Nur ist es halt vielleicht ein ungutes Gefühl, wenn der Vermieter nichts von Tieren weiß ... und falls dann mal jemand die

Wohnung betreten muss.

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Anonymiss

Da kannst du soviel glauben wie du willst. Der Vermieter kann die Ratten mit der Begründung, dass er oder andere Mieter sich darüber ekeln verbieten.

Ob das dann gegeben ist kann nur ein Richter entscheiden und die wiederum entscheiden nach persönlichen Ermessen. Es ist halt so, auch wenn du das vor 2 Tagen schon nicht lesen wolltest.

Ratten sind NICHT als Kleintier definiert, allerdings gibt es ebenfalls keine eindeutige Definition, dass sie Exoten sind. Dementsprechend musst du auf Glück hoffen, dass der Vermieter sie zulässt oder der Richter dir Recht gibt (und danach das Mietverhältnis nicht zerstört ist).

Ehrlich gesagt kenne ich aber nicht gerade zu wenig Personen, die es einfach gar nicht ansprechen 🤷‍♀️ Ich will dich aber nicht zu etwas Verbotenen überzeugen, das muss ja jeder für sich selbst entscheiden. Wenn du sicher sein willst, musst du wohl oder übel den Vermieter fragen.

bearbeitet von Anonymiss

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Hörnchen
vor 19 Minuten schrieb dada:

glaube nicht, dass heutzutage 3 Ratten noch verboten werden können

Doch können sie. Wenn der Vermieter oder die anderen Mieter sich davor ekeln, kann er es dir verbieten. Wie oben schon genannt, ist nicht klar definiert, ob Ratten Kleintiere oder Exoten sind. Exoten müssen genehmigt werden.

 

Ich würde auf Nummer sicher gehen wollen und es mit dem Vermieter abklären, ja die Pension ist nicht schön, aber was machst du wenn der Vermieter es spitz bekommt und du die Wohnung verlierst? Das wär eben meine Angst dabei.

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Marlod

Da muss ich mich Anonymiss anschließen. Ekel ist bei Ratten leider ein echt großer Faktor. Ich hab die Tage auch geschwitzt als ein Nachbar überraschend da war, der die Ratten gesehen hat und Horrorgeschichten aus seiner Jugend in aus seinem Heimatland erzählt hat. Wenn man schon irl gesehen hat wie Ratten Leichen annagen während man daneben liegt, sollte man das auch irgendwie nachvollziehen können. Ist halt was ganz anderes als Ekel vor einem Tier mit dem man nie zu tun hatte. Er hat dann meine auch auf dem Arm gehabt also alles ok, aber ich weiß nicht wie es gewesen wäre wenn sie Braun gewesen wären.

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KerstinVanessa

Das ist echt ein großes Thema, persönlich habe ich meine verschwiegen, würde aus diesem Grund auch nie Wildfarbene aufnehmen wollen.

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dada
vor 7 Stunden schrieb Hörnchen:

Ich würde auf Nummer sicher gehen wollen und es mit dem Vermieter abklären, ja die Pension ist nicht schön, aber was machst du wenn der Vermieter es spitz bekommt und du die Wohnung verlierst? Das wär eben meine Angst dabei.

 

vor 7 Stunden schrieb Anonymiss:

Da kannst du soviel glauben wie du willst. Der Vermieter kann die Ratten mit der Begründung, dass er oder andere Mieter sich darüber ekeln verbieten.

 

Da ihr wahrscheinlich aber auch nicht allwissend seid, würde mich eine stichhaltige Informationsquelle interessieren, die beweist, dass Ratten heutzutage (circa 2019) in deutschen Mietwohnungen noch verboten werden dürfen. Behaupten kann man nämlich viel.

 

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Hörnchen
vor 16 Minuten schrieb dada:

Da ihr wahrscheinlich aber auch nicht allwissend seid

Was ich nie behauptet habe, nö ich bin nicht allwissend, aber ich weiß das Ratten eben mitunter noch als "Ekeltiere" gelten und Richter da auch zugunsten des Vermieters entscheiden.

 

vor 17 Minuten schrieb dada:

würde mich eine stichhaltige Informationsquelle interessieren

Mich auch, wenn du eine hast, lasse mich daran teilhaben^^

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SchokosMama

Hallo dada,

eine stichhaltige Informationsquelle ist der Mieterschutzbund. Hier bekommst du Ratschläge von Rattenhaltern. Wir teilen miteinander Erfahrungen und Tipps, nach besten Wissen und Gewissen.

LG

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Anonymiss
vor 42 Minuten schrieb dada:

Da ihr wahrscheinlich aber auch nicht allwissend seid, würde mich eine stichhaltige Informationsquelle interessieren, die beweist, dass Ratten heutzutage (circa 2019) in deutschen Mietwohnungen noch verboten werden dürfen. Behaupten kann man nämlich viel.

 

 

30 Sekunden Google: Deutsche Anwaltshotline

 

vom 16.07.2019

" Einspruch einlegen kann Ihr Vermieter bei kleineren Tieren, die Ihre Nachbarn stören könnten. So haben Gerichte unter anderem ein Verbot von Ratten für zulässig erklärt, da die Tierart bei zahlreichen Menschen Ekel hervorruft. Auch Frettchen oder Papageien sollten Sie nicht einfach adoptieren: Aufgrund der mitunter erhöhten Geruchs- und Lärmbelästigung empfiehlt es sich, den Vermieter vorher um Erlaubnis zu bitten. "

 

Ich frage mich wirklich, warum du hier überhaupt Fragen stellst, wenn du vorher schon weißt, was du meinst zu wissen und dir nicht helfen lassen willst?!

Ich finde deinen Umgang irgendwie unfreundlich, sorry.

bearbeitet von Anonymiss
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Yamea

"Kaninchen, Fische, Meerschweinchen oder Wellensittiche können problemlos in der Mietwohnung gehalten werden. „Kleintiere darf der Vermieter nicht verbieten“, bestätigt Gunther Geiler, Geschäftsführer des Deutschen Mieterbundes in Nürnberg. Denn: sie verursachen zumeist keine Probleme, lassen die Wohnung ganz und stören die Nachbarn nicht. Ihre Haltung gehört damit mietrechtlich zum „vertragsmäßigen Gebrauch“ der Unterkunft.

Wie so oft im Leben gibt es aber auch hier Ausnahmen:

  • Bei Ratten scheiden sich die Geister. Einige Richter haben bereits ein Haltungsverbot bestätigt, weil sich manche Menschen vor den Tieren ekeln."

Quelle

bearbeitet von Yamea
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Yamea

Einen noch dann reicht es:

Mietrecht – Rattenhaltung

Wer Ratten in der Mietwohnung halten möchte, hat mehrere Dinge zu berücksichtigen.

Grundsätzlich gilt in Deutschland Vertragsfreiheit. Das heißt konkret: das Gesetz greift nur dort, wo der Mietvertrag nicht klar geregelt ist.

In erster Linie habt Ihr also auf Euren Mietvertrag zu achten und die darin enthaltene Klausel zur Haustierhaltung zu berücksichtigen. Dies gilt allgemein bei der Haltung von Tieren aller Art.

Allerdings ist der globale Ausschluss der Haustierhaltung nicht mehr zulässig – hier gab es ein Gerichtsurteil (BGH VII ZR 10/92), das besagt, dass die Haltung von Kleintieren nicht verboten werden kann, weil diese zur sachgemäßen Nutzung einer Mietwohnung dazu gehören. Ausgeschlossen werden kann nur die Haltung von Hunden, Katzen oder anderen namentlich im Vertrag genannten Tierarten. Sollte im Vertrag ein generelles Haltungsverbot vermerkt sein, so ist diese Klausel insgesamt nichtig. Jedoch wird das Urteil relativiert, denn es spielen drei Faktoren eine große Rolle:

· Um wie viele Tiere handelt es sich?
· Sind die Tiere in der Lage, die Wohnung in großem Maße zu beschädigen?
· Können die Tiere andere Mieter (andere Parteien im Wohnhaus) durch Geruch, Lärm oder auch aufgrund von Ekelgefühl stören?

Und genau hier gibt es kein eindeutiges Gerichtsurteil. Werden übermäßig viele Tiere gehalten, so können diese vom Vermieter verboten werden. Aber ab welcher Anzahl an Tieren handelt es sich um übermäßig viele? Im Falle von Chinchillas gab es ein Gerichtsurteil, dass bis zu 7 Tiere in einer Mietwohnung vom Vermieter geduldet werden müssen. Vielleicht ist dies ein kleiner Orientierungspunkt, auch wenn es bei solchen Entscheidungen immer auf den Einzelfall ankommen wird.

Bei Käfighaltung mit Auslauf dürften Ratten nicht in der Lage sein, eine Wohnung so schwer zu beschädigen, dass sie nicht wieder instand gesetzt werden kann. Jedenfalls sind sie nicht „schädlicher“ als Kaninchen und Meerschweinchen, welche ja zu den grundsätzlich erlaubten Tieren gehören.

Nun kommt aber der kritischste Punkt für uns Rattenhalter: Noch sind Ratten keine „normalen Haustiere“. Sie gelten in den Köpfen vieler Leute noch immer als Ekeltiere und können daher durchaus bei anderen Mietern/Mietparteien im Haus Ekel hervorrufen. Im Streitfall muss ein Vermieter sich also nur auf sein Ekelgefühl berufen, um die Rattenhaltung zu untersagen.

Am Besten ist es, schon im Vorfeld klare Verhältnisse zu schaffen. Sind die Ratten im Mietvertrag aufgenommen und erlaubt, so kann es gar nicht mehr zum Streitfall kommen. Wenn man das nicht möchte (weil es evtl. sehr schwer werden kann mit Ratten im Schlepptau eine Wohnung zu finden), so muss man als Rattenhalter leider mit dem unguten Gefühl leben, dass jederzeit ein Nachbar kommen, sich beim Vermieter über die Rattenhaltung beschweren und sogar die Abschaffung aller Tiere fordern kann. Oder aber man verheimlicht auch vor den Nachbarn die Ratten, was auf Dauer aber ziemlich stressig werden kann. Kommt es zum Streitfall, so ist es ratsam, sich zuerst darauf zu berufen, dass Ratten Kleintiere sind (auch wenn genau hier der strittige Punkt liegt). Sollte es zum Härtefall (also dem Gerichtsverfahren) kommen, so liegt es beim Richter zu entscheiden, ob Ratten endlich den Status des Ekeltieres verlieren und für alle Halter künftig als ganz normale Kleintiere wie auch Meerschweinchen, Kaninchen oder Hamster gelten oder ob sie weiterhin als Ekeltiere gelten und deshalb der Genehmigung durch den Vermieter bedürfen.

 

Quelle MieterZeitung des DMB Ausgabe 5/2011

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dada
vor 46 Minuten schrieb Anonymiss:

Ich frage mich wirklich, warum du hier überhaupt Fragen stellst, wenn du vorher schon weißt, was du meinst zu wissen und dir nicht helfen lassen willst?!

Ich finde deinen Umgang irgendwie unfreundlich, sorry.

 

Ich deinen auch! Ich habe etwas behauptet und du, aber du hast automatisch recht? Klingt unlogisch, aber wahrscheinlich hast du recht.😆

Es gibt nämlich auch Seiten, die sagen, dass Ratten mittlerweile zu normalen Haustieren gehören.

 

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