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Nina_Ni

Hallo,

ich hatte bis vor kurzem ein Rattenrudel bestehend aus 4 Böcken (Brüder), im laufe des letzten halben Jahrs sind leider drei verstorben, in Folge einer Atemwegserkrankungen (wahrscheinlich Mykoplasmose). Vor zwei Monaten haben auch bei meiner letzte Ratte die Atemgeräusche eingesetzt, jedoch verläuft die Krankheit weniger Aggressiv als bei den anderen und er lebt normal wie immer, scheint auch keine Atemnot zu haben etc. hat aber vorsorglich Antibiotika bekommen.

Um auf meine eigentliche Frage zurück zu kommen, macht es noch Sinn vielleicht eine Ratte im ähnlichen Alter (2 1/2 Jahre) dazu zu holen, damit er nicht so alleine ist?

Er war leider nie die „sozialste“ Ratte, weder mir gegenüber, noch seinen Brüdern. Hat sich immer zurück gehalten und wollte, bis auf kuscheln beim schlafen, eher seine Ruhe. Trotzdem tut es mir leid ihn jetzt so alleine zu sehen. Hat man bei zwei alten Ratten eine Chance sie zu sozialisieren? Oder wäre durch die Atemwegserkrankungen sowieso eher abzuraten? Eine richtige Diagnose konnte leider nie gestellt werden.

MfG Nina und Juri 🐭

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Kzk

Hallo Nina,

würdest Du die Rattenhaltung nach Juri denn aufgeben wollen - oder weitermachen?

Zwei Ratten wären noch immer kein Rudel, und wenn Juri stirbt, wäre wieder einer alleine. Also wenn, dann würde ich (wenigstens) 2 neue Nasen im gesetzten Alter dazu holen. Die dann aber noch so “jung“, dass sie evtl. später weitervermittelt werden können bzw. bei Dir eine weitere Inti mit neuen Tieren gut mitmachen können.

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Nina_Ni

Hallo,

erstmal danke für die Antwort.

Ich würde nach Juri die Rattenhaltung aufgeben. Bei zwei jüngeren Ratten wäre ich mir unsicher, ob es nicht zu stressig für den Opa werden könnte. 
 

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Kzk

Mit jünger meinte ich nicht 6 Monate oder so sondern vielleicht 1,5 Jahre...? 
Denn wie geschrieben stehst Du sonst schnell wieder vor genau demselben Problem: eine einzelne alte Ratte zu haben.

Evtl. macht es sonst Sinn, ihn in ein ruhiges Rentner-Rudel zu vermitteln?

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Nina_Ni

Ja das hab ich jetzt schweren Herzens auch beschlossen, aber macht das wegen seiner Atemwegserkrankung Sinn? Nimmt ihn so jemand auf? 

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Marlod

Hallo,

sollte ich mal in deiner Position sein würd' ich mich bei Rattenhalter in meiner Umgebung erkundigen, ob jemand noch einen Gnadenplatz hat. Könnt mir gut vorstellen, dass jemand ihn für die verbleibenden ca. 6 Monate nimmt vorrausgesetzt, dass man selbst die Tierarztkosten übernimmt.  Das würde mich selbst am ehesten davon abhalten ein Alttier aufzunehmen. 

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Nina_Ni

Ich habe jetzt hier im Forum in der Vermittlung gefragt, mal schauen ob sich was ergibt. Hatte auch über Ebay Kleinanzeigen geguckt aber da gab es nichts in 200 km Umkreis, außerdem bin ich da unsicher einfach weil so Viele ihre Ratten gar nicht artgerecht halten 😕

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Nina_Ni

Aber das mit den TA Kosten wäre natürlich eine Idee 🤔

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Gast Mina

Schade, dass Du sie hergeben möchtest.

Viel Glück Deiner Ratte!

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Nina_Ni

Eigentlich will ich das ja nicht, aber zwei Aufzunehmen nur um sie in drei Monaten wieder abzugeben erscheint mir unfair und andere Ratten in seinem Alter suche ich vergeblich 😕

 

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Gast Mina
Geschrieben (bearbeitet)

Na ja, eine (die Dich ihr Leben lang gewohnt ist) herzugeben, finde ich persönlich nicht automatisch fairer, aber mein Standpunkt ist hier wohl eh schon bekannt und daher bin ich jetzt auch gleich wieder ruhig. Ist halt nur, Ratten sind Rudel- UND Gewohnheitstiere (Letzteres vor allem, wenn sie alt bzw. krank sind). Bitte denk daran, ehe Du sie weiterreichst - der Ratte zuliebe.

bearbeitet von Mina

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Nina_Ni

Ich denke schon sehr lange darüber nach und ihn weg zu geben würde mir sehr schwer fallen aber ich sehe auch wie sehr er leidet. Und wie gesagt, ich finde in der Umgebung keine geeigneten Ratten zur Integration... 

Nur so aus Neugierde, was würdest du denn in der Situation tun? 

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Gast Mina
Geschrieben (bearbeitet)

Das kann ich so pauschal nicht sagen. Wenn sein Tod absehbar ist, würde ich ihn vermutlich einfach bis an sein Lebensende pflegen. Wenn er noch fit ist, würde ich Ratten in seinem Alter (Tierheim, Vermittlung, Privathaltung, ...) dazunehmen, aber das fällt ja bei Dir offenbar weg, also würde ich eher Option 1 wählen, als sie herzugeben (oder einfach etwas jüngere dazu nehmen und meine Rattenhaltung eben um ein paar Monate verlängern). Vor allem, weil ich unser Rudel gut kenne und weiß, dass sie nicht nur artgenossen- sondern auch stark personenbezogen sind (eben Gewohnheitstiere, trifft natürlich auch auf die eher scheuen zu) und ich ihnen diversen Stress bei Weitergabe (anderes Futter, neuer Käfig, neuer Auslauf, neuer Mensch, neue Artgenossen, Integrationen, evtl. erneute Weitergabe, …) ersparen wollen täte.

bearbeitet von Mina

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Ryuzaki

Hallo,

ich würde auch dazu raten, den Kleinen weiterzugeben, besonders da du ja siehst dass er durch das allein sein leidet. Futter, lieblingshäuschen und -hängematten und am besten auch den Käfig sollte der Kleine dann mitnehmen können, damit nicht so viel Neues auf einmal da ist und er noch vertraute Sachen da hat.

 

Ich habe schön öfter sehr alte Ratten aufgenommen und integriert, das lief immer sehr gut, gerade, wenn alle Ratten im Rudel sehr alt sind. Ab und an überrascht einen dann noch einer der Alten, indem er weit älter wird, als man vom Gesundheitszustand her geschätzt hätte. Aus meiner Erfahrung hat sich das bisher noch für jede Ratte gelohnt, nochmal in ein Rudel zu kommen, selbst wenn es nicht für lange war.

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redrat
Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Ryuzaki:

habe schön öfter sehr alte Ratten aufgenommen und integriert, das lief immer sehr gut...

 

 

vor 2 Stunden schrieb Ryuzaki:

hat sich das bisher noch für jede Ratte gelohnt, nochmal in ein Rudel zu kommen, selbst wenn es nicht für lange war...

 

+1

 

und schön zu hören @Ryuzaki

bearbeitet von redrat
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Tono
Geschrieben (bearbeitet)

Hi Nina_Ni,

 

auch ich sehe es (spaetestens jetzt, da er ja schon eine Weile alleine ist und weder juenger noch fitter wird) als eine sehr vernuenftige und liebevolle Entscheidung den Kleinen abzugeben, wenn du die Rattenhaltung beenden magst.

 

Wenn man bedenkt, dass Ratten ihre Rudelmitglieder bei Trennung nach einigen Tagen schon vergessen und man neu integrieren muss (und das auf den betreuuenden Menschen bestimmt aehnlich zutrifft) finde ich das Gewohnheitsargument entkraeftigt. Nat. ist es eine Große Umstellung fuer den Kleinen wenn sich alles aendert, gleichzeitig leben aber Tiere im Gegensatz zu uns Menschen im Moment und arrangieren sich wahnsinnig schnell mit neuen Situationen. Wir sind fuer unsere Ratten Versorger und keine vollwertigen Sozialpartner. Das wichtigste ist, dass seine Beduerfnisse gestillt werden, nachrangig zaehlt meiner Meinung nach wer das tut. Ich sehe daher einen Umzug als verkraftbar und eine verantwortungsvolle Loesung.

 

Wenn du dich entscheidest ihn zu behalten und mind. 2 Kumpels aufzunehmen bedenke, dass du das Abgabeproblem dabei nicht umschiffst, sondern lediglich verzoegerst. Denn die neuen Nasen werden ebenfalls nicht zeitgleich sterben, dir genauso ans Herz wachsen und eine Abgabe wird ebenso schwer fallen. Moralisch macht es keinen Unterschied ob du dann diese oder deine jetzigen Nasen abgibst.

 

Die Frage die du dir daher stellen musst, ist wie lange du die Rattenhaltung noch weiterfuehren magst und wie du einhergehend mit deiner Entscheidung, fuer die Tiere fuer die du Verantwortung uebernommen hast artgerecht Sorge tragen kannst.

 

Es ist bestimmt keine leichte Entscheidung! Ich wuensche dir, dass du fuer den Kleinen einen guten Weg findest.

bearbeitet von Tono
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Gast Mina
Geschrieben (bearbeitet)

Ich glaube nach wie vor, dass es auf die einzelne (!) Ratte ankommt. Wir haben hier Ratten, die sich eher weniger blicken lassen und eher im Rudel unterwegs sind und Ratten, die, sobald wir kommen, bei uns Menschen herumwuseln. 

 

Zitat

Wenn man bedenkt, dass Ratten ihre Rudelmitglieder bei Trennung nach einigen Tagen schon vergessen und man neu integrieren muss (und das auf den betreuuenden Menschen bestimmt aehnlich zutrifft) finde ich das Gewohnheitsargument entkraeftigt.

Ratten besitzen (auch) ein Langzeitgedächtnis bzw. episodisches Gedächtnis. Vor allem an ortsgebundene Gerüche können sie sich z.T. lebenslang erinnern. Also ob Ratten generell Rudelmitglieder tatsächlich unwiderruflich vergessen oder eher gut verdrängen und "abhaken"? (Wenn man sich hierzu Experimente ansieht, dann könnte es bei Ratten dahingehend ähnlich funktionieren wie bei Menschen, nämlich, dass durch Ablenkung Langzeit-Stress verhindert wird. Das zerschießt nicht die Erinnerungen, aber mitunter daraus entstehende Gefühle wie Schmerz und Trauer. Bei Menschen muss diese Ablenkung allerdings sehr spezifisch sein, um gewisse Gehirnareale zu erfassen. Bei Ratten weiß ich es jetzt nicht auswendig, da aber herausgefunden wurde, welches Gehirnareal für welche Gedächtnisleistung auch bei Ratten verantwortlich ist, ist es da womöglich ähnlich). Jedenfalls wäre mir das Thema zu komplex, als davon auszugehen, dass Ratten generell alles schnell vergessen (und zwar tatsächlich vergessen). Würde eigentlich auch unseren Erfahrungen Großteils widersprechen.

Dass Ränge neu abgesteckt werden müssen, weil einer fehlt (also neu integriert werden muss), hat ja auch noch nichts damit zu tun, dass das alte Mitglied vergessen wäre, sondern einfach mit einem sinnvollen Umgang mit der Situation.

Gerade eine Integration ist bei älteren und noch dazu kranken Ratten womöglich Stress - und dass ältere/kranke Ratten es ruhig haben wollen, kann man ja auch im Ratteneck ganz konkret nachlesen. Hinzu kommt Futterumstellung etc. (es wird ja nicht umsonst empfohlen, selbst bei eigenen Ratten den Wechsel auf ein neues Futter langsam - über Tage bis Wochen - neu einzuschleichen).

Also, ja - sicher kann es gut gehen, auch alte/kranke Ratten weiterzugeben. Und sicher sind Ratten generell in Rudeln glücklich. Aber ich bin auch immer dafür, den Einzelfall höchst genau abzuwägen. Rudel und Gewohnheit sind für mich ranggleiche Aspekte. Ich würde mir nie mehr ein Tier von Vorneherein in Einzelhaltung (und auch nicht nur zu Zweit) halten. Aber gerade, wenn Gewohnheit über Monate und Jahre hinweg eingetreten ist, würde ich den Aspekt der Gewohnheit mit dem Aspekt fremdes Rudel (inkl. Fremder Umgebung etc.) abwägen. Ich finde das halt recht zweigleisig, auf der einen Seite Wochen für Futterumstellungen aufzuwenden, tagelang zu diskutieren, ob und wie sehr man seinen Auslauf verändern soll um sie zu fordern aber nicht zu überfordern, und geht's dann ums Hergeben, liest man meist "Ja, passt schon - sind ja Rudeltiere." Da gilt dann der Fakt der Gewohnheit plötzlich nicht mehr? Aha. (Habe hier jetzt keinen bestimmten User angesprochen!)

Ich will damit niemanden in Schutz nehmen, der sich auf Einzelhaltung ausruhen will weil er zu faul ist, um seriöse Nachfolger zu finden, oder weil ihm die verbliebene Ratte egal ist (da ist es dann natürlich sowieso besser, sie kommt an neue Besitzer). Sicher ist für manche Tiere auch ein Rudel an sich Gewohnheit und womöglich ist diese Gewohnheit dann anderen Gewohnheiten gegenüber vorzuziehen.

Aber ich hoffe wirklich sehr, dass man bei einer Vergabe auch immer realisiert, dass diese enormen psychischen Stress, Verwirrung und Umgewöhnung über Wochen bedeuten kann. Bei einer 2 1/2 Jahre alten Ratte würde ich mich halt fragen, ob ich ihr wochenlange Umgewöhnungen (zuerst wohl auch beim Empfänger Einzelhaltung, dann Integration, dabei Futterumstellung etc.) noch antun möchte. Ich verstehe aber auch den Aspekt der Vereinsamung und kann schwer für die Ratte der Besitzerin hier sprechen. Sie kennt ja die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Tiers, abgesehen von Meinungen, am besten, nehme ich an.

Gerade deshalb find ichs allerdings gefährlich, Dinge zu sehr zu verallgemeinern, ohne andere Aspekte (eben auch den Aspekt der Gewohnheit und des Orts- und Geruchsgedächtnisses, der Fähigkeit, Freunde als solche zu erkennen, etc.) - für eine wirklich abgewogene Entscheidung - in Erwägung zu ziehen und sie als nichtig abzutun.

(Und um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Einzelhaltung kann ich ebenfalls nur schwer mitansehen, ich finde es gut, wenn auch alte Ratten im Rudel leben können und es würde mich ebenfalls sehr zum Nachdenken anregen. Daher würde ich persönlich vermutlich Option 3 wählen - weiteren möglichst alten bzw. behinderten Ratten einen Lebensabend schenken.)

 

Also, wofür auch immer Du Dich für Deine Ratte entscheiden wirst - alles Gute dabei! <3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bearbeitet von Mina

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Marlod


Hallo,

 

als jemand der Ratten schon mit im Urlaub hatte und eine Einzelratte aufgenommen habe muss ich sagen, das ich eine neue Umgebung für das kleinere Übel halte. An neue Umgebungen kann man sich gewöhnen aber an Einsamkeit nicht. Aber ich gebe Mina recht, dass man es für jedes Tier überprüfen muss. Neue Umgebungen sind stressig und wenn ein Tier krank ist, evtl. nicht mehr als einen Monat leben wird würde ich es mir doch stark überlegen.

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Kzk

Hallo,

so wie ich es verstehe geht es hier doch aber um ein relativ fittes, älteres Tier das spürbar unter der Einsamkeit leidet. Damit wäre für mich die Entscheidung gefalle, ihm schnellst möglich wieder Rudelanschluß zu ermöglichen. Und wenn das im alten Heim nicht geht, dann eben in einem neuen.
Wie von Ryuzaki beschrieben können die gewohnten Gegenstände da bestimmt etwas bei der Eingewöhnung helfen...

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Gast Mina
Geschrieben (bearbeitet)

Es ging mir um die häufigen Generalisierungen bzgl. Vergabe.

 

"Relativ fit" ist bei einer alten, kranken Ratte halt auch "relativ". Und Stress sollte im Alter nun mal vermieden werden. Was nun stressiger ist - Einzelhaltung im Alter oder wochenlange Umgewöhnung - das wage ich nicht für alle Ratten zu entscheiden, sehe den Stress (aufgrund der oben genannten Fakten) aber vor allem beim Weggeben mit zweieinhalb (!) Jahren. Ich persönlich würde meine Tiere wenn irgendwie möglich behalten, das wäre für mich ganz logisch. Aber ich möchte durch meinen Beitrag hier keiner Ratte, bei der es anders besser sein mag, schaden:

Was für diese hier beschriebene Ratte speziell am besten ist, kann im Endeffekt wohl eh nur die Besitzerin beurteilen und kein Forum. Beurteilen geht aber nur dann, wenn man sich bei allen Möglichkeiten aber nicht nur die Vor- sondern auch die Nachteile ansieht. Diese sind nun mal vorhanden. Ein schnelles "Er ist relativ fit, dann kann man ihn ja weggeben" find ich genauso blauäugig wie ein "Er ist allein, aber was kümmerts ihn." So oder so ist es nicht sehr angenehm für die Ratte, und so oder so hat man die Verantwortung, das Beste aus diesem Dilemma zu machen.

Ich persönlich sehe die Verantwortung bis zum Lebensende der Ratte beim Rattenhalter - und nicht bei fremden Menschen. Was ich mir "eingebrockt" habe, bade ich auch aus.

bearbeitet von Mina

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Kzk
vor 1 Stunde schrieb Mina:

 

Ich persönlich sehe die Verantwortung bis zum Lebensende der Ratte beim Rattenhalter - und nicht bei fremden Menschen. Was ich mir "eingebrockt" habe, bade ich auch aus.


Da sind wir eben anderer Meinung: 

Ich sehe, wie bereits mehrfach geschrieben, die Verantwortung eines jeden Halters darin, die beste Lösung für seine Tiere zu finden. Die definitiv auch darin bestehen kann, ein neues, schönes Zuhause zu suchen. Und nicht aus Schuldgefühlen oder was auch immer darauf zu bestehen, nur selbst das Tier bis an sein Lebensende begleiten zu können - oder besser müssen.
Hier werden wir wohl aber keinen Konsens finden bzw. haben einen unterschiedlichen Blickwinkel - und das ist auch völlig o.k. 😉

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Gast Mina
Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Kzk:

 

Ich sehe, wie bereits mehrfach geschrieben, die Verantwortung eines jeden Halters darin, die beste Lösung für seine Tiere zu finden. (...) Und nicht aus Schuldgefühlen oder was auch immer darauf zu bestehen, nur selbst das Tier bis an sein Lebensende begleiten zu können - oder besser müssen.

Ich auch. Schuldgefühle spielen da für mich gar keine Rolle - die Gründe samt Ratten-Eigenheiten hab ich ja oben bereits angeführt und u.a. vom Ratteneck paraphrasiert:

 

Zitat

Älteren Ratten sollte auch nicht mehr der Stress einer Integration zugemutet werden

 

Umso weniger kann ich manche strikten Überzeugungen im Forum nachvollziehen.

Auch nicht irgendeine seltsame Interpretation hinsichtlich Schuldgefühlen u.ä. Ich hatte v.a. Fakten und logische Überlegungen angeführt.

 

Und was heißt "können - oder besser müssen"? Wir können entscheiden - die Tiere müssen damit leben.

 

Aber, ja, wir werden uns hier offenbar nicht mehr einig. Für mich ist das okay. Es geht ja nicht um mich, sondern um die Tiere.

bearbeitet von Mina

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Gast Mina
Geschrieben (bearbeitet)

Sorry, kam am Zitieren-Button an.

bearbeitet von Mina

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Sinela
vor 18 Stunden schrieb Mina:

Was ich mir "eingebrockt" habe, bade ich auch aus.

bearbeitet vor 18 Stunden von Mina

 

Das sehe ich genauso, aber das Leben kann einem da durchaus einen Strich durch die Rechnung machen. Was, wenn man so krank wird, dass man seine Tiere nicht optimal oder womöglich gar nicht mehr versorgen kann? Was, wenn man arbeitslos wird, und das Geld gerade noch so zum überleben reicht und man sich keinen Tierarzt mehr leisten kann? Und und und - ich denke, man sollte nicht immer verallgemeinern, sondern auf die jeweilige Situation achten. Es gibt bestimmt viele Rattenhalter, denen das Herz bricht, wenn sie die Tiere, deren Leben sie 2 Jahre geteilt haben, hergeben müssen, weil sie keine andere Möglichkeit mehr sehen - zum Wohle der Tiere! Und das ist das Wichtigste, das Einzige, das zählt!

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Gast Mina
vor 56 Minuten schrieb Sinela:

 

Das sehe ich genauso, aber das Leben kann einem da durchaus einen Strich durch die Rechnung machen. Was, wenn man so krank wird, dass man seine Tiere nicht optimal oder womöglich gar nicht mehr versorgen kann? Was, wenn man arbeitslos wird, und das Geld gerade noch so zum überleben reicht und man sich keinen Tierarzt mehr leisten kann? Und und und - ich denke, man sollte nicht immer verallgemeinern, sondern auf die jeweilige Situation achten. Es gibt bestimmt viele Rattenhalter, denen das Herz bricht, wenn sie die Tiere, deren Leben sie 2 Jahre geteilt haben, hergeben müssen, weil sie keine andere Möglichkeit mehr sehen - zum Wohle der Tiere! Und das ist das Wichtigste, das Einzige, das zählt!

Diese Härtefälle habe ich ja nicht gemeint, das hatte ich auch schon mal in einem anderen Thread geschrieben. Harte Schicksalsschläge sind natürlich nicht vorauszusehen und wenn ein schwerkranker, schwer beeinträchtigter oder bettelarmer Mensch (was bei Arbeitslosigkeit zum Glück auch nicht automatisch der Fall sein muss) seine Ratten nicht mehr behalten kann, sehe ich das völlig ein!

Mir ging es allerdings um die Leichtfertigkeit der Weitergabe und um die häufig kritiklose Zustimmung im Sinne von "Passt, sind ja Rudeltiere." - Ja, wenn es halt nur so einfach wäre ...

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