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dada

Wie Rudel aufstocken

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dada

Hallo,

 

nachdem leider mein treuster Rattenfreund gestorben ist, suche ich für seinen "Adoptivsohn"  und die anderen beiden noch einen Gefährten.

Zwei sind Brüder und ca 2 Jahre alt. Sie haben ein sehr enges Verhältnis. Der andere hat leider keine Brüder und ist 8 Monate alt.

Für ihn hätte ich gerne einen Freund, der noch jung ist (zwischen 3 Monaten und 1 Jahr).

Bei einem Tierheim, wo ich angefragt habe, gibt es aktuell zwei Brüder, die ca 4 Monate sind - aber es wären halt wieder zwei.

Meint ihr, er wäre dann wieder außen vor?

 

Eine Einzelratte kann ich ja nur adoptieren, wenn sie im Tierheim als Einzelratte ist, da ich nicht nur eine Ratte aus einem Rudel reiße, dann

müssen es ja mindestens zwei sein. (Mehr kämen definitiv nicht in Frage).

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KerstinVanessa

Hi, meiner Erfahrung nach können sich während und nach einer Inti ganz neue Freundschaften bilden. Die Duos, die ich bislang aufgenommen habe, drei insgesamt, haben alle im Altrudel neue Freunde gefunden, aber auch mit ihren bisherigen Kumpels weiter ein gutes Verhältnis gepflegt. Wenn die Brüder das passende Alter haben, würde ich die nehmen, wenn du Platz im Hauptkäfig hast, mehr Arbeit macht eine Ratte mehr nicht.

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xharuhix

Hallo,

 

ich persönlich finde je mehr desto besser und desto höher sind auch seine Chancen, dass er seinen Lieblingskumpel findet. Auch bei einer Einzelratte kannst du das Problem haben, dass sie sich „nicht riechen können oder schlicht „nur OK finden.“ Genauso kann es aber auch sein, dass er direkt zwei Lieblinge findet.

 

Bei meinen Mädels wurden die „Besties“ sogar nach ein paar Monaten rotiert.

 

Liebe Grüße

Ann-Ka

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dada
vor 50 Minuten schrieb KerstinVanessa:

mehr Arbeit macht eine Ratte mehr nicht.

 

Das stimmt nicht ganz. Spätestens wenn sie alt und pflegebedürftig ist ... und da die Nasen bei mir tagsüber in zwei Zimmern frei herumlaufen, macht jede Nase mehr Dreck ...

 

Aber wenn ich das Gefühl hätte, dass zwei für Schnuffi auch ok wären, würde ich auch noch zwei holen.

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Brecolii

Hallo,

 

Ich finde jetzt nicht so wirklich Unterschied bei der Rattenanzahl im Aufwand. 

Ob 1/2 mehr, es ist alles im Rahmen.

Zumindest wenn man es im Vergleich zu dem vergleichsweise hohen Grundaufwand für eine  artgerechte Rattenhaltung sieht. Da kommt es auf 5 min oder weniger auch nicht mehr an....

Zur Konstellation:

Bei mir war es bisher so, dass beide Bruderpaare (also bei denen ich es zu 100% wusste, dass sie Brüder sind) immer alles zusammen machen und kaum einer alleine unterwegs ist.

Das heißt aber nicht, dass sie sonst keine anderen Ratten dazu lassen, sondern ganz im Gegenteil eher sind die vergleichsweise kuschelfreudig.

Aber das hängt glaube ich auch stark von den Charakteren ab

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dada

Das Bruderpaar, das ich jetzt habe, hat halt definitiv eine engere Bindung zueinander als zu Schnuffi. Deshalb habe ich ein bisschen Bedenken, dass es das gleiche wird, wenn ich wieder ein Bruderpaar dazuhole.

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xharuhix

Zum Vergleich:

 

Sookie, Lily und Molly sind Geschwister. Lily und Molly haben direkt mit den anderen beiden gekuschelt. Sookie blieb das erste Jahr ein Gelegenheitskuschler, bis Emma sich mit ihr angefreundet hat. Danach wurde auch liebend gerne mit mal mit den anderen gekuschelt.

 

Hazel und Emma sind Geschwister und kuscheln durch die Bank weg mit allen.

 

Fazit:

vor 18 Stunden schrieb Brecolii:

das hängt glaube ich auch stark von den Charakteren ab


Ich würde es einfach mit zwei weiteren versuchen. Schon allein, weil eine Inti ja auch mal länger dauern kann und der Neuzugang die Zeit nicht alleine verbringen muss.

Hängt allerdings auch davon ab, ob gerade in deiner Nähe ein Einzelkandidat dringend ein Rudel sucht ... dann würde ich abwägen wem von beiden ich ein schönes Leben bereiten möchte. (Klingt irgendwie blöd, du weißt was ich meine. Man kann sie nicht alle retten)

 

Liebe Grüße

Ann-Ka

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dada

Also, anscheinend gibt es in umliegenden Tierheimen gerade wenig an Ratten. Ein Tierheim hätte zwei relativ junge anzubieten ...

 

Ich bin jetzt aber in einem Zwiespalt. Ich weiß zwar schon, wozu ihr mir ratten werdet, aber trotzdem will ich berichten, was mich beschäftigt:

Da ich eigentlich lieber einen Einzelbock hätte, habe ich noch mal im Internet recherchiert, es gibt ja in Kleinanzeigen auch Privatabgen (die sonst halt

ins Tierheim müssten).

Leider stieß ich auf einen Bock von 10 Wochen, der als einziger seines Rudels noch übrig ist! Der Züchter hat nicht darauf geachtet, dass keiner alleine bleibt.

Man sollte den Typen natürlich nicht unterstützen, das ist mir klar. Doch jetzt denke ich an die arme Nase ... wenn er nun schnell niemanden findet (ich weiß nicht,

wie gut so junge Nase als Einzeltier vermittelbar sind).

Deshalb überlege ich, ob ich ihn nehmen soll, denn er kann ja nichts dafür. Und wenn er lange alleine ist, ist es für seine Sozalisation schwierig.

Die beiden aus dem Tierheim brauchen natürlich auch jemanden, doch vielleicht finden sie jemanden, da sie jung sind. Immerhin sind sie nicht komplett alleine. :(

 

Es muss doch schrecklich sein, von allen Geschwistern getrennt zu werden!!!

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Ryuzaki
vor 20 Stunden schrieb dada:

Leider stieß ich auf einen Bock von 10 Wochen, der als einziger seines Rudels noch übrig ist!

Der Kleine benötigt aber Kumpels in seinem Alter, auch der jüngere von deinen wäre zu alt für ihn. Mal ganz abgesehen davon, dass der von einem Züchter ist, die man nicht unterstützen sollte, auch dann nicht wenn du den kostenlos da rausbekommen könntest. Gegen Züchter hilft bei der momentanen Rechtslage nur, dass die auf ihren Tieren sitzenbleiben.

Nimm am besten die beiden aus dem Tierheim.

Ich hab zurzeit auch 5 Rattis (2 Brüder, 2 die schon lange zusammen sind und einen ehemaligen Einzelbock). Die Brüder liegen nicht öfter zusammen als sie jeweils alleine mit anderen aus dem Rudel zusammenliegen. Die beiden, die schon lange zusammen sind (aber keine Brüder) waren  nach der Inti zuerst öfter mit den Anderen zusammen, sind aber inzwischen unzertrennlich, seit der Ältere nur noch auf der untersten Käfigebene wohnt. Der ehemalige Einzelbock ist so gut wie nie alleine, scheint alle gleich doll lieb zu haben und liegt mal mit dem Einen, mal mit dem Anderen zusammen. Von allen ist er am wenigsten oft alleine, obwohl er der jüngste im Rudel ist (er ist etwas über ein Jahr, drei weitere sind 2, einer ist 3 Jahre und 4 Monate alt)

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dada
vor einer Stunde schrieb Ryuzaki:

Der Kleine benötigt aber Kumpels in seinem Alter, auch der jüngere von deinen wäre zu alt für ihn. Mal ganz abgesehen davon, dass der von einem Züchter ist, die man nicht unterstützen sollte, auch dann nicht wenn du den kostenlos da rausbekommen könntest. Gegen Züchter hilft bei der momentanen Rechtslage nur, dass die auf ihren Tieren sitzenbleiben.

 

Wobei die aus dem Tierheim auch nicht viel älter sind - max. 4 Monate, wenn überhaupt.

Es stimmt jam it den Züchtern, aber leider ist es schwierig, darüber nicht mehr nachzudenken, wenn man jetzt von einem konkreten Tier weiß, das Hilfe braucht ...

 

Die Brüder, die ich habe, liegen schon mehr zusammen. Und wenn dann wieder 2 Brüder dazukommen, ist er vielleicht wieder außen vor ... aber ich muss mich mal entscheiden.?

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dada

Ich habe jetzt aber doch dem Tierheim geschrieben, dass ich die beiden nehmen würde. (Wenn sie noch da sind)

Da es längerfristig gesehen nicht hilft, wenn ich den einen befreie ... und die meisten Tierheime, so auch dieses, sind ja finanziell immer knapp dran und kümmern

sich um so viele arme Tiere.

 

Mich Würde mal interessieren, welche Auswirkungen es hat, wenn eine Ratte keine Kumpels in ihrem Alter hat, wenn sie noch jung ist?

Ich hatte ja schon solch einen Fall (Typsi, der schon Probleme mit der Rattensprache hatte) und aktuell habe ich auch einen. Der war ja angeblich ein Einzelkind und ich hatte ja nur Ältere (und andere Interessenten für ihn gab es anscheinend nicht). Aber ich finde ihn nicht auffällig. Er interessiert sich sehr für andere Ratten und kommt auch klar mit ihnen.

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