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VanwaEala

Ich hab meine erste Ratte beim Tierarzt gelassen. Ich hab keinerlei Zugang zu irgendeinem Garten oder einer Beerdigungsmöglichkeit und ich mochte sie auch auf gar keinen Fall in die WG-Gemeinschaftskühltruhe legen.:rolleyes: Allerdings war mir auch nicht bewusst, sollte es auch nicht sein zu meinem Schutz, das die Kleine natürlich mit allen anderen biologischen "Abfällen" der TA-Praxis zusammen verbrannt wird. Ich hab mir vorgestellt das sie einfach verbrannt wird, allein. :o

Hab sie dann irgendwann auch "beerdigt" indem ich Fotos von ihr ausgedruckt habe und ein Papierschiffchen gebastelt habe mit einem Teelicht und es auf einem See in der Nähe abgebrannt hab. So à la Wikinger/ Herr der Ringe Beerdigung.

Als Abschiedszeremonie.

Allerdings tu ich mir auch sehr schwer mit toten Tieren, wenn sie dann so ganz kalt und leer da liegen. Dann sind sie nicht mehr die Wesen die mich begleitet haben.:(

Aber dafür hab ich Ratten um das zu üben. Hoffe natürlich das meine Kleinen mich lange Zeit begleiten.

LG

Stephi

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Petra

Hallo Stephi

 

ich empfinde das auch so, dass ich die Ratten habe um zu üben, natürlich nicht hauptsächlich deswegen, man hat sie ja, um sich an ihnen zu erfreuen, aber das ist ein Nebeneffekt, grade wenn man sich mit dem Thema etwas schwer tut. Ich habe auch schon an unseren Hunden"geübt" und an den Pferden... Vielleicht ist das jetzt makaber? Aber ich sehe das auch so. In unserer Gesellschaft wird der Tod immer so totgeschwiegen, im warsten Sinne des Wortes, da muss man ja irgentwie üben, damit umzugehen.

 

LG

Petra

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Morgeine

Ich beschäftige mich auch schon eine ganze Weile damit,was ich machen soll-.- Ich kenne niemanden der ein Waldstückchen oder Garten oder sowas hat,wo ich fragen könnte....*seufz* Ich selbst hab ja keinen Garten und eigentlich will ich die Süßen nicht beim Tierarzt lassen,weil ich das abartig finde...

 

Bei uns gibts zwar nen Tierfriedhof ABER das ist mir dann doch zu teuer-.-

 

Hat einer ne Idee was ich ansonsten machenn kann?!:(

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Enola

Hallo!

Wir haben unsere 12 Hamster, 2 Mäuse und einen Kater bei uns im Garten begraben. Da wir aber nur zur Miete wohnen, dürfen wir nicht mit entscheiden was mit unserem Vorgarten passiert. Unsere Mieter wollten den Garten dann umgestalten und so wurde erst der Baum gefällt unter dem die Tiere lagen und dann kam ein Traktor, der die ganze Erde umpflügte und dabei auch alle Tiere (bis auf den Kater) ausbuddelte und sie auf den Anhänger lud. Klar die Tiere waren damals schon alle tot, trotzdem fand ich es ganz schlimm, dass meine Tiere nicht mehr bei mir waren.

Da wir sehr ländlich wohnen, habe ich dann meine bisher einzige verstorbene Ratte in einem Waldstück begraben, bei dem ich mir sicher bin, dass kaum Menschen vorbei kommen. Bei meinen nachfolgenden Tieren werde ich es ebenfalls so machen.

 

Beim Tierarzt könnte ich kein Tier lassen. Unser erster Kater musst eingeschläfert werden und wir haben ihn damals beim Tierarzt gelassen. 2 Wochen später wurde dann eine Rechnung geschickt mit den Abdeckungskosten (so stand es im Brief). Wir haben damals grad damit abgeschlossen gehabt und dann kam der Brief ziehmlich blöd.

Außerdem wollte ich mein Tier nicht einfach verbrennen lassen.

 

Liebe Grüße

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LaKara

Hallo,

 

gestorbene Tiere beerdigen wir im Garten meiner Eltern. Dort liegen schon so viele Tiere, dass es auf ein paar Ratten auch nicht mehr ankommt :rolleyes:

 

Meine verstorbenen Tiere beim TA zu lassen käme mir nie in den Sinn, denn ich habe ja die Möglichkeit, die Tiere ordentlich zu beerdigen. Wenn ich diese Möglichkeit allerdings nicht hätte, wüsste ich ehrlich gesagt auch nicht was ich anstelle dessen machen könnte...

 

Steffi

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Bumblebee

Sowohl der Hund meines Vaters, als auch sämtliche Meerschweinchen, Hasen und die Ratte meiner Schwester wurden in unserem Garten begraben,

auch mein Bumblebee wurde dort begraben, mit einer richtigen Zeremonie wie bei einer menschlichen Beerdigung.

Es würde mir wohl das herz brechen meine Tiere beim Tierarzt zu lassen. Was ich aber machen würde wenn ich nicht die Möglichkeit hätte, sie im Garten zu beerdigen, weiß ich nicht.

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Emiko

@ Morgeine: hast du einen Balkon?

 

Aus einem älteren Thread: KLICK

 

Alternativen, die mir einfallen:

- Gartenbeet (großer Blumentrog) auf dem Balkon

- Tiere bei Bekannten und/oder Verwandten im Garten vergraben

- Tierkrematorien aufsuchen (die sind halt sehr teuer)

- Beim Tierarzt lassen

- Einfrieren und später vergraben (finde ich makaber, einige machen das so)

- Tierfriedhof aufsuchen

 

Petra hatte ja noch eine Idee:

aber vielleicht könntest du dir einen Blumentopf mit Blumenerde füllen, die Ratz darin beerdigen und wenn der Boden aufgetaut ist, das ganze "umbetten".

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shuui

Moin,

 

die Frage klingt bestimmt doof,aber würde so ein Blumentopfgrab nicht irgendwann stinken? Oder hab ich das falsch verstanden und das ist immer nur als Übergangslösung gemeint?

 

Ich gehöre inzwischen auch zu den gartenlosen Stadtbewohnern. Meine erste Ratte hatte ich im Garten meiner Eltern verbuddelt und ein Bäumchen gepflanzt. Das hielt bis der Garten umgestaltet wurde..

Die letztverstorbene hab ich dann beim TA gelassen, ich hatte mir da vorher irgendwie gar keine Gedanken gemacht und beim TA danach war ich zu verstört um in Nullkommanix ne gute Idee zu haben. :(

Aber ich wüsste jetzt auch immernoch nicht wohin, ich wohne nicht mehr in der gleichen Stadt wie der Garten meiner Eltern und so eine Nacht- und Nebelaktion im Park, Wald oder so kann ich mir auch nicht vorstellen. Von den Risiken abgesehen empfinde ich das nicht als so richtig feierlich.

Aber ich tendiere auch zu der Ansicht, dass nachdem Tod der Körper ganz stark an Bedeutung verliert. Mit dem Gedanken scheue ich mich auch eine Tierbestattung aufzusuchen, als ich mir die Preise angesehen hab, musste ich ganz gut schlucken. Und das Geld würde ich dann lieber in die Lebenden investieren und eine neue Ratte aufnehmen, die dann auch meine (durchaus nicht unbegrenzten) Ressourcen mitverbrauchen will.

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Armitage

Im Garten meiner Eltern (der mit 1000qm Gottseidank groß genug ist T___T ) werden alle Tiere begraben, ein Stein mit Namen drauf gelegt usw. .

Im Garten gibt es schon einen richtigen Tierfriedhof, auf dem

2 Ratten (ein Huskymädel, ein Black Hodded Bub)

3 Vögel (ein Prachtrosella, ein Pennantsittich, ein Nymphensittich)

3 Kaninchen (zwei Siam und ein Weißes)

1 Meerschweinchen

3 Hunde (zwei Malamutes und ein Retriever - Riesengräber!! O.O )

1 Katze

ihre letzte Ruhe gefunden haben. Und es werden nicht weniger...

 

Inzwischen ist geplant, den "Tierfriedhof" richtig schön als Friedhofecke im Garten zu pflegen.

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Emiko

Dazu fällt mir der Friedhof der Kuscheltiere ein... :frier: gruselig :)

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Armitage

Nichtsdestotrotz ist die Vorstellung, die "geliebten Tiere" auch nach ihrem Tod bei sich zu haben und eben zu wissen, WO sie sind, schön. :]

 

Ließe ich Tiere beim TA, wüsste ich nicht, was mit ihnen passiert... Und Menschen, die tote Tiere wegwerfen wie Abfall... :evil:

 

Aber selbst meine Familie nennt es schon den "Friedhof der Kuscheltiere", das ist wahr ;)

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Emiko

Mir geht's aber auch so,.. könnte sie niemals beim TA lassen. :(

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Nidhoeggr

Guten Morgen,

vor ein paar Wochen hatte mein geliebter Wellensittich Pippin einen tragischen Unfall und starb sofort in meinen Händen.

Ich stand also vor der Frage: Müll, Tierarzt, Gefrierschrank.

Bei uns ist es nach wie vor eisig kalt und der Boden richtig gefroren.

 

Meine Entscheidung fiel auf die Zwischenlagerung im Gefrierfach... Eine grausame Vorstellung aber nicht so grausam wie der Gedanke an den Müll oder Tierarzt. Das würde ich niemals zulassen wollen.

Ich habe also meinem kleinen Pippin eine schöne Pappschachtel gekauft und ihn darin liebevoll in vielen Tüchern eingebettet und ihm Kolbenhirse und sein Gitterbällchen mitgegeben.

Dann kam der kleine Sarg ins Gefrierfach...

Leider ist er nach zwei Wochen immer noch dadrinnen aber bei uns wird es nun merklich wärmer und ich hoffe dass ich die kleine Tierseele nun bald erlösen kann...

 

Da ich noch bei meinen Eltern wohne und wir einen relativ grossen Garten haben konnte ich bis jetzt meine Tiere dort beerdigen und werde es bestimmt auch später, wenn ich ausziehe und keinen Garten habe, noch können.

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Ginys Mom

Meine erste Ratte ist viel zu früh von uns gegangen (nur 1 Jahr alt).

Da sie zu Hause in meiner Hand gestorben ist und ich nicht die Möglichkeit hatte, sie zu begraben (unsere Vermieterin würde mich wahrscheinlich raus werfen...) habe ich mich für eine "Seebestattung" entschieden und sie in den Fluss geworfen. Hat mir ganz schön weh getan, aber irgendwie war es eine würdevolle "Bestattung" im Sonnenuntergang.

Ob das erlaubt ist kann ich jedoch nicht beantworten. Doch nachdem ich weiß, dass am Ufer viele wilde Ratten leben... Wird schon niemandem etwas auffallen, nicht mal wenn sie doch angeschwemmt wird.

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LilliSun

Huhu,

 

meine ersten beiden Rattz habe ich in einem kleinen Pappschächtelchen mit Heu, etwas zu fressen und einem Glücksbringer (bei meiner ersten einen kleinen Buddah und bei der zweiten ein kleines Kuscheltier) in einem abgelegenen Waldstück vor meinem Fenster begraben.

Die dritte habe ich zur Einzeleinäscherung gegeben (und gestern auch die Asche wiederbekommen :)), einfach weil ich sehr an ihr hing und ich werde es auch bei allen nachfolgenden Tieren machen. Vielleicht nicht alle zur Einzelkremierung, aber dann wenigstens so, dass sie auf eine Streuwiese kommen! Das ist für mich der schönste Weg und (ich weiß gar nicht ob ich das sagen darf :confused:) deshalb kann ich aus sehr positiver Erfahrung jedem das "Kleintierkrematorium Im Rosengarten" in Badbergen empfehlen!!!

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Yeen

Hallo ihr lieben, was passiert denn genau mit den toten Tieren beim Tierarzt weiß was jemand? Manche sagen ja da würde dann wieder hundefutter draus gemacht oder so :'( mit diesem gedanken würde ich meine kleinen niemals da lassen können :/

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Niniel

Hey,

 

falls es dich beruhigt : ins Hundefutter dürfen die Tiere - zum Glück - nicht. Auch da gibt es strenge Richtlinien.

 

Hier in der Schweiz werden die Tiere zu Tiermehl verarbeitet und dann in der Industrie verheizt. Manchmal wird auch Biogas draus gemacht.

Es gibt auch Tierärzte, die alle Tiere einem Krematorium zuführen und es dann eine anonyme Sammeleinäscherung samt Verstreuen der Asche gibt. Die sind aber leider selten.

Gänzlich anders wird es in Deutschland auch nicht laufen.

 

Den Weg über ein Tierkrematorium kannst du ohne eigenen Garten auch gehen.

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Yeen

Ja, nur das das bei uns in der Nähe wäre möchte für ein kleintier bis 1 kg 120 euro und das finde ich übertrieben :/

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Chiflada

Huhu!

 

Wir können zum Glück unsere Nasen bei uns im Garten beerdigen, aber es ist auch ein komischer Gedanke was ist wenn wir hier ausziehen (was auch irgendwann bald sein wird).

 

So ein Krematorium habe ich mir online auch mal angesehen, aber das macht bei Ratten wohl wirklich wenig Sinn, dann müsste man schon ein ganzes Rudel ansammeln, damit die Kosten nicht so exorbitant sind.

 

Du hast ja von dem 30km entfernten Garten geschrieben... Wäre es vielleicht eine Möglichkeit für dich die tote Ratte einzufrieren und tiefgekühlt zu transportieren? Ich kenne mich aber leider auch nicht mit der Leistung von Tiefkühltragemöglichkeiten aus und ob das dann Sinn machen würde. Ist vielleicht auch die Frage ob man das mit dem eigenen Auto oder mit Bus und Bahn machen würde...

 

Lg,

Jana

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kalessin

Hallo,

 

Tierkörper werden in Deutschland der Tierkörperverwertung zugeführt. Das zugehörige Gesetz ist das Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz (TierNebG), welches die EU-Richtlinie 1774/2002 umsetzt. Heimtiere fallen nach der Richtlinie unter die sog. "Kategorie 1", was alle Tierkadaver sind, die letztlich vernichtet werden müssen. Hierunter fallen z.B. auch Nutztiere, die bei der Epidemiebekämpfung getötet werden müssen; halt generell alles, was der Gesetzgeber als zu gefährlich ansieht, um davon irgendetwas in den Nahrungskreislauf zurückgelangen zu lassen.

 

Die vorgesehene Methode der Entsorgung von Tierkörpern ist laut Richtlinie die Verbrennung. Andere Möglichkeiten können erlaubt werden, den aktuellen Stand kenne ich da nicht. Grundsätzlich sind, soweit ich da korrekt informiert bin, die jeweiligen Kommunen verpflichtet, Möglichkeiten zur Tierkörperbeseitigung zu schaffen und aufrecht zu erhalten, und die tierärzlichen Praxen müssen diese auch benutzen, soweit ich weiß.

 

Im Sonderfall von Kleintieren (Katzen und kleiner) meine ich mich außerdem an eine Sonderregel zu erinnern, die dem Halter sogar eine "Entsorgung" im Hausmüll erlaubt, aber ich finde die gerade nicht mehr wieder. Wie gesagt, Tierärzte müssen meines Wissens generell die offizielle Tierkörperbeseitigung nutzen, und diese wiederum führt normalerweise zur Verbrennung, weil nur so gesundheitliche Gefahren für die Bevölkerung ausgeschlossen sind; Stichwort: Krankheitserreger. Tierfriedhöfe arbeiten daher vermutlich mit gesonderten Genehmigungen, und die Beerdigung im eigenen Garten findet wohl in einer Grauzone statt.

bearbeitet von kalessin

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Wisp

Ich würde aber sagen, dass das mit dem verbuddeln im eigenen Garten auch nur mit Kleintieren geht. Ich weiß z.B., dass es für größere Tiere (Pferde verboten ist). Die gehen dann zur Tierverwertungsanlage.

 

Ich hab keinen eigenen Garten und meine Eltern wohnen 300 km weit weg. Deshalb bleiben meine auch beim TA, wenn sie da schon sterben. Für mich stellt sich dann auch gar nicht der Gedanke, was sie dann mit dem Körper machen, da das Tier an sich ja tot ist, daher auch nichts mehr spürt.

 

Nennt mich herzlos, aber ich war auch nie am Grab meines Onkels, seit er vor fast 6 Jahren gestorben ist. Eine kleine Stelle auf einem Friedhof erinnert mich nun mal nicht an ihn und so geht es mir bei den Ratten auch.

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kalessin

Hallo,

 

Nennt mich herzlos, aber ich war auch nie am Grab meines Onkels, seit er vor fast 6 Jahren gestorben ist. Eine kleine Stelle auf einem Friedhof erinnert mich nun mal nicht an ihn und so geht es mir bei den Ratten auch.

 

auch wenn es hier streng genommen off-topic ist, so ist es nun einmal so, dass Gräber eher den Hinterbliebenen dienen, egal ob bei Mensch oder Tier. Und ob man ein Grab braucht, um sich zu erinnern, oder ob man sich auch nur erinnern will, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich handhabe das ähnlich: wer hier wuselt, wird geknuddelt und gehegt und gepflegt, aber ich versuche, in der Gegenwart zu bleiben. Ansonsten würde ich nämlich durchdrehen bei der kurzen Lebenserwartung, die die Nasen nun einmal leider haben.

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Murphy

Huhu! :tongue:

 

Ich habe bisher 2 Ratten vergraben.

Die Erste bei meinen Eltern, hinter dem Haus am Waldrand - allerdings hat sie da sicher ziemlich bald ein Fuchs geholt. Damals war ich aber erst 12 Jahre alt, also vergebt mir... :mad:

Die zweite Rattz war Murphy. Die Lieblingsratte von meinem Lebensgefährten, die in seinen Händen zuhause gestorben ist. Sie liegt stellvertretend für alle bei uns am Haus, direkt unter dem Flurfenster; hübsch vergraben mit Karton, Deckchen, Leckerli und Foto drin.

Alle anderen Ratten beliebn beim TA. Wir wohnen in der Stadt, eigentlich dürfte nicht mal Murphy hier liegen.

Und ich fürchte, jeder Garten wird bald überfüllt sein, bei der manchmal doch sehr kurzen Lebenserwartung der Nasen... :(

 

Wir machen Zeitlebens viele Fotos von den Nasen, und die schauen wir uns immer wieder an. So werden wir keine Ratte vergessen, auch ohne Grab.

 

 

Grüßlein!

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Niniel

Hey,

 

ich persönlich muss meine Ratten begraben. Das ist einfach auch etwas, das mir wichtig ist. Ich muss sie dem Kreislauf der Natur zurück geben. Sie haben sich von der Natur ernährt und nun ernährt sich die Natur von ihren verlassenen Körpern. Das hilft mir sehr, denn ich gebe der Natur zurück, was ich genommen habe.

Eine Beerdigung gehört für mich zum Trauerprozess dazu. Aber mit Trauer geht ja bekanntlich jeder anders um.

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Pirotess

Hallo,

 

also ich habe bisher jede Ratte die hier gestorben ist, beerdigt. Meist in einem Park. Also in Hamburg sind meine Ratten gut verteilt die dort verstarben :D.

Hier in Bremen darf ich die Jungs nun im Garten bestatten. Ich finde das beerdigen, ist eine Möglichkeit von dem Tier noch einmal Abschied zu nehmen.

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