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Maiskolben vom Acker??


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11 Antworten in diesem Thema

#1 Anna

Anna

    Gelöscht

  • Gelöschte
  • 3.823 Beiträge

Geschrieben 15 Juli 2007 - 17:17

Huhu!

Also, ich fahre heute Mittag mit meinem Göttergatte in Richtung Trödelmarkt und da sehen wir, wie ein befreundeter Bauer bereits heute (!!!) Mais geheckselt hat. Das ist eigentlich erst so im September / Oktober der Fall. Nun ja, er braucht es für seine Biogasanlage.

Jedenfalls kam mir da der Gedanke - der kam mir schon öfters -, ob ich einen von diesen Maiskolben meinen Ratten geben darf. Ich weiß, dass die Maispflänzchen gespritzt wurden, als sie noch ganz klein waren (5 cm hoch oder so). Mein Mann meint aber, dass das Spritzmittel vollständig abgebaut wurde. Sonst dürfte man den Mais ja auch nicht an die Kühe verfüttern.

Ich weiß, dass Mais ein Dickmacher ist, aber da man Maiskolben ganz hervorragend brechen kann, würden meine Stinkepupse dann immer nur so ein kleines Stück bekommen.

Das ist nämlich mal etwas abwechslungsreicher, als das Gemüse aus der Schüssel. Sie müssen die Maiskörner schließlich aus den Löchern pulen.

Meint ihr, man kann so ein, zwei Maiskolben vom Acker holen und ihnen die in Maßen geben?

LG Anna

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#2 Emiko

Emiko

    Gelöscht

  • Gelöschte
  • 4.464 Beiträge

Geschrieben 15 Juli 2007 - 17:43

Die Gefahren hast du ja selbst genannt. Ich habe selbst noch nie darüber nachgedacht. Aber seit ich mal durch ein Maisfeld lief und dann am ganzen Körper rote, juckende Pusteln bekam, halte ich mich von Feldern fern. Jeder Bauer macht das anders, das ist mir klar. Vielleicht bin ich ausgerechnet auf einem Feld gelandet, wo viel Chemiezeug war.

:tongue:

#3 Anna

Anna

    Gelöscht

  • Gelöschte
  • 3.823 Beiträge

Geschrieben 15 Juli 2007 - 17:49

Huhu!

Hmm.... *grübel*

Dass du rote, juckende Pusteln am Körper hattest, kann auch von einem Pilz kommen, der manchmal auf Mais ist. Da fliegen dann überall so Pilzsporen rum. Das hatte ich an den Beinen Mal, als ich beim heckseln geholfen hab. Und da kam es defenitiv von diesem Pilz.

Nichts destotrotz kann sowas selbstverständlich auch durch Spritzmittel ausgelöst werden.

Aber denk mal: Wenn das Spritzmittel noch auf den Pflanzen wäre, wenn sie geheckselt werden, wie soll man die Maiskörner dann Kühen geben? Meist wir daraus Maissilage gemacht, aber trotzdem. Und aus den Pflanzen an sich wird Maisstroh und auch Maisstreu gemacht. Das wäre dann ja auch belastet. Oder nicht?

Ich mein, ich weiß nicht, aber da hab ich mal so drüber nachgedacht...


LG Anna

#4 Emiko

Emiko

    Gelöscht

  • Gelöschte
  • 4.464 Beiträge

Geschrieben 15 Juli 2007 - 18:05

Ich weiß es nicht. Natürlich essen wir es auch, oder es ist im Streu drin, aber eben nicht unbearbeitet. Ich denke, wenn du den Mais vorher kochst, dann dürfte es kein Problem sein. Ich bin halt generell kein Freund von "SachenausderfreienNaturinsHausholen" ;) Ich selbst würde auch niemals direkt etwas von draußen essen, daher würde ich es schon 10 Mal nicht meinen Ratten geben. Vielleicht bin ich da etwas pingelig. Ich denke da wieder an Parasiten, Schimmelpilze, Pestizide, Fuchsbandwürmer, Autoabgase usw. Außerdem ist Mais nicht gleich Mais. Es gibt Mais, der ausschließlich für die Schweinezucht gezogen wird. Wahrscheinlich ist das Obst und Gemüse von unseren Feldern sogar oft gesünder als das Zeug, das wir im Supermarkt kaufen (da hab ich auch schon die abenteuerlichsten Sachen mit nach Hause gebracht). Nur als absolut Heuschnupfengeplagte, bin ich auf Natur nicht gut zu sprechen.
Keine Ahnung woher die Pusteln kamen, aber so etwas hatte ich zuvor noch nie, und bekam sowas auch nie wieder. Mich hat's am ganzen Körper gejuckt.
Ach, belastet ist doch irgendwie alles was man kauft :rolleyes: Ich glaube, darüber muss man sich nicht den Kopf zerbrechen, sonst darf man heutzutage ja garnichts mehr essen. Die Frage ist, ob die Früchte direkt vom Feld nicht vielleicht doch noch mehr belastet sind: für den Menschen vielleicht nicht so tragisch, aber für Ratten schon. Außerdem kann ich mir gut vorstellen, dass die Bauern irgendwas ausstreueen, um Ratten von den Maisfeldern fernzuhalten.
So zu viel zu meinem Brainstorming. Hoffentlich hab ich nicht allzu großen :rolleyes: verzapt :D Naja, wie gesagt, ich wäre strikt dagegen, diese Maiskolben ungekocht anzubieten.

:tongue:

#5 Simone

Simone
  • Ratteneckler
  • 132 Beiträge
  • Dein Geschlecht: Keine Angabe
  • Wohnort: Oberschwaben
  • Rattenanzahl : 5
  • Geschlecht Deiner Ratten: Kastrat, Weibchen

Geschrieben 15 Juli 2007 - 18:20

Halli Hallo,

also meine Kaninchen, Ratten, Hamster bekommen zur richtigen Jahreszeit auch Mais vom Feld. Roh, gekocht, getrocknet, wie es sich eben gerade ergibt.
Gespritzt wird normalerweise wirklich nur im Anfangsstadium, wasch den Mais aber trotzdem immer ab (gut, wäre da wirklich heftigst drüber gespritzt, wäre es eh im Mais selber), aber vieles bekommt man mit Wasser eben doch ab.

Gestorben ist mir noch niemand, krank geworden scheinbar auch nicht. :D

Hab da keine Bedenken.

@Emiko: Vllt bist du auch gegen eines dieser Spritzmittel allergisch? Hört sich doch ganz danach an, oder? Rote Pusteln? So heftiges Spritzmittel darf doch in D gar nicht mehr verwendet werden... :rolleyes: Weiss nicht...

LG Simone

#6 Mikage

Mikage

    Ratteneckler

  • Ratteneckler
  • 234 Beiträge

Geschrieben 15 Juli 2007 - 19:16

Hey^^
Also wenn du den gut abwäschst ist das kein problem.
jedes chemische mittelchen hat wartezeiten. das ist die zeit, die zwischen spritzung und ernte vergangen sein muß.
diese wartezeiten werden an hand von tierversuchen an ratten ermittelt.
wenn diese wartezeit also eingehalten wird, so wird auch keine ratte dran sterben.
und dann gibt es da auch noch die höchstmengenverordnung, das sind halt die spuren von rückständen, ebenfalls durch tierversuche ermittelt und somit sind die rückstände auch nicht für unsere ratten gefährlich^^

und da der bauer ja mit euch befreundet ist, kann er dir da ja bestimmt auskunft geben^^

ist auch noch die frage ob deine ratten wählerisch sind. ich hab einmal futtermais probiert, der hat so wiederlich geschmeckt... bäh!

#7 Anna

Anna

    Gelöscht

  • Gelöschte
  • 3.823 Beiträge

Geschrieben 15 Juli 2007 - 19:20

Das wiederum hört sich ja mal nicht so schlecht an.

Klar, abwaschen würde ich so'n Maiskolben sowieso! Ich wasche natürlich auch Äpfel, Gurken usw. ab. Och, ich denke, dass sie den Mais wohl fressen würden. Sie sind zwar wählerisch, aber für Mais haben die richtig was übrig! :]

Ich frag den besagten Bauern mal. Er kann mir bestimmt was dazu sagen.

Ich danke euch! :D

#8 Fiorella

Fiorella

    Gelöscht

  • Gelöschte
  • 74 Beiträge

Geschrieben 15 Juli 2007 - 19:32

hi,
also ich wohne ja auch auf den Land und wir haben schon als Kinder den kleinen Futtermais direkt vom feld in den Mund gestopft.

Meinen ratten hab ich es noch nicht gegeben,aber Weizen vom Feld.Die Ratten fanden es soooo genial die Ähren auseinanderzunehmen.Ich glaube sie wissen selbst was sie fressen dürfen und was nicht.Unsere Lebendsmittelgesetze sind so streng wie sonst niergenswo,es wird nicht mehr wahllos irgendetwas aufs feld gesprüht.
Ich denke nicht das die Ratten dadurch Schaden nehmen,wenn sie mal etwas vom Feld bekommen.

#9 Celtic-Rats

Celtic-Rats

    NF & PN ausgeschaltet

  • Ratten Eckler
  • 111 Beiträge

Geschrieben 15 Juli 2007 - 23:38

Hi,
ich musste grade erstmal köstlich lachen. Autogabase fand ich sehr amüsant. ich frage mich irgendwann ernsthaft ob sich Leute gedanken machen woher das Futter aus dem Handel kommt. Es wird zu 99& nicht im Gewächshaus gewachsen sein.

Sowie besteht immer die Gefahr von Parasiten, egal ob frisch von Feld oder verpackt.
Fuchsbandwurm ist in der Höhe in der die Maiskolben wachsen nicht mehr das Problem, da sind die Bandwürmer verdammt selten.

Spritzmittel, alles an Obst und Gemüse welches wir essen und was die Ratten bekommen IST gespritzt, außer man holt es aus dem Biohandel/Biobauern.
Wobei ich auch schon an Bioäpfel kam, zum Teil mit Füllung für die Ratten - Kiloweise durfte ich die Äpfel von den Ästen pflücken, wie auch Holunder, Himbeeren etc. Der Bauer war nimmer in der Lage dich dadrum zu kümmern, und die Äpfel usw waren nur noch zum verroten auf der Wiese da - meine Tiere hat es gefreut. Schade das wir nun umziehen :(.

Meine Tiere bekommen sehr wohl auch Gerste und Co frisch von den Feldern. Bisher hatte ich deswegen kein Tier welches Umgekippt ist, oder Parasiten.
Wobei ich die Bauern hinter den Feldern kenne, wo ich dann gern mal nen Halm mitnehm ;), und natürlich auch darf.

Das einzigste was mir Gedanken macht ist der Bandwurm. man sieht ihn nicht, aber wie der Name schon sagt - der Fuchsbandwurm wird von Hunden und Fuchsen übertragen über Exkremente. Welchen Schlussfolge zieht man raus: Genau, wir nehmen einfach welche die bei uns in Kopfhöhe hängen.

Oder im Herbst/Winter Tannenzapfen, finden sie übrigens wenn sich die Eichhörnchen noch nicht bedient haben sehr lustig - eignet sich auch wunderbar zum backen mit Teig drum *g*.


Ich geh auch an wildgewachsenen Himberren nicht vorbei, ich esse die auch persönlich. Und was spricht dagegen? Wer und was gibt mir die Sicherheit, das die aus dem Handel keien Parasiten(für mich und meine Tiere) haben. WO wachsen denn Himberren? Genau auf Feldern - un ob ich nun an einen Wildgeachsenen Strauch vorbei gehe und welche ess oder auf ein Feld gehe und die esse, oder warte bis die in einer Schachtel verpackt sind - es ist genau das selbe.

Ich halte das meiste für Parnikmacherei! Not more.

LG, Andrea


PS:

Original von Emiko
Ich selbst würde auch niemals direkt etwas von draußen essen, daher würde ich es schon 10 Mal nicht meinen Ratten geben.

WO weißt aber woher das Obst udn Gemüse kommt, das du fütterst udn selbst isst? Und das Grundfutter? Das meiste Obst wandert von dem Geäst/Gebüsch DIREKT in das Verkaufsschälchen. Jedenfalls alles was schnell Druckstellen bekommt. Bei Salat klebt meistens sogar Dreck dran, und Insekten habe ich auch schon häufig genug gefunden, lebdige .. hmmmmmmm ich lebe bis heute noch und hatte KEINEN Pilz, KEINE Würmero der sonst was, und damit auch meine Tiere noch nie.

Wenn es hoch kommt wurde das Obst bzw Gemüse GEWASCHEN - DAS kannst du auch Zuhause.

Denk drüber nach woher das Essen kommt, und ob es nicht egal ist. Ob es 2 Tage, wenns hoch kommt, gelagert wurde oder nicht.

#10 Emiko

Emiko

    Gelöscht

  • Gelöschte
  • 4.464 Beiträge

Geschrieben 16 Juli 2007 - 05:55

?( Würde mich mal interessieren, warum du plötzlich so sarkastisch mir gegenüber bist? Hab ich dir irgendwann man ans Bein gepinkelt? Das sind meine persönliche spontane Gedanken gewesen und ich bin sicher nicht auf Panikmache aus. Ich habe auch immer betont, das ich keine Ahnung davon hab, da hast du mich aber nicht zitiert. Außerdem habe ich gesagt, dass ich nichts direkt vom Feld pflücken würde und ich als Heuschnupfengeplagte etwas negativ zur Natur stehe und vielleicht etwas dick auftrage. Also stell mich bitte nicht als den Oberklugscheißer und Panikmacher hin, der ich nicht bin. Schade auch, dass du Anna für so dumm hälst, dass sie meine Worte als ällmächtig empfindet, ich bin mir sicher, dass sie mich nicht für den Oberguru hält und mir kritik- und gedankenlos alles abnimmt. Ich hab ihr niemals den Rat gegeben: Lass bloß die Finger davon! Du bringst die Ratten um.

:tongue:

#11 Anna

Anna

    Gelöscht

  • Gelöschte
  • 3.823 Beiträge

Geschrieben 16 Juli 2007 - 10:33

Mädels; ganz ruhig! :D

@ Sonja: Da hast du recht. Ich mache am Ende eh das, was ich für richtig halte. Aber ich hör gern eure Meinungen vorher dazu. :D

Himbeeren usw. würde ich so aus Wald und Flur nicht einfach essen. Gerade bei Brombeeren ist der Fuchsbandwurm - zumindest hier bei uns - sehr verbreitet. Die gebe ich aber keinem unserer Tiere. Naja, unser Hund frisst sie freiwillig und pflückt sich die selbst vom Strauch, aber der ist auch nicht normal. :rolleyes:

Jedenfalls denke ich, dass bei Mais (der im Durchschnitt 2,05 m hoch wird) keine Fuchsbandwurm-Gefahr besteht oder nur sehr gering.

Die Spritzmittel - da sind wir uns wohl so ziemlich einig - sind "verflogen" und man sollte den Mais vorher abwaschen.

Gut, die Gefahr von Pilzen und Parasiten besteht weiterhin. Aber da muss man vielleicht einfach mal sein Auge schweifen lassen. Vielleicht - bei Pilzen ganz bestimmt - sieht man ja was. Dann sollte man den Mais lieber da lassen, wo er aus dem Boden gekrochen kam. :D

Also, ich werd mich mal rumfragen. Ich meine, hier, rund um unseren Hof herum, sind Maisfelder. Und entweder mein Mann oder mein Paps ist mit denen befreundet, also... Ich frag mal. Und vielleicht probiere ich das dann mal aus und dann sag ich euch bescheid, ob eine meiner Ratten über'n Boden kullert, sich den Bauch hält und "Uhla, uhla, uhla!" ruft. :)

LG Anna

#12 ratzfratzrotti

ratzfratzrotti
  • Email inkorrekt
  • 233 Beiträge
  • Dein Geschlecht: Keine Angabe
  • Wohnort: Westerstede
  • Rattenanzahl : 0
  • Geschlecht Deiner Ratten: Böcke

Geschrieben 23 August 2007 - 15:41

Hallo

Bei dem Mais musst du vorsichtig sein und den Bauer vorher Fragen welche Sorte es ist, es gibt nämlich zwei verschiedene Hauptsorten, einmal den Futtermais und den Zuckermais.

Zuckermais wird zu 80% nur in Südamerikanischen und spanischen Gebieten angebaut und ist für jeden zur Ernährung ohne weitere Bedenken geeignet.

Futtermais jedoch besitz einen wesentlich höheren Stärkeanteil um die Kühe (für die er ja eigentlich hauptsächlich angebaut wird) satt zu kriegen und aufzubauen. Ich weiss nicht ob so ein hoher Stärkeanteil gut ist für die Ratten.

Ich würde lieber den im Geschäft kaufen, entweder frisch oder aus der Dose, es sei denn der Mais auf dem Feld ist Zuckermais.

LG Monique




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