Jump to content
zooplus.de
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
nukki007

Käfig-Größe... okay oder unzumutbar?

Empfohlene Beiträge

Anna

Huhu!

 

Ratten mit Menschen zu vergleichen, ist nicht möglich. Das liegt daran, dass Ratten neophob sind. Das heißt, sie haben Angst vor allem Neuen, Fremdem. Menschen nicht. Sie gehen auf Partys, gehen arbeiten und shoppen.

 

Menschen brauchen also die Freiheit, hingehen zu können, wo sie wollen. Ratten jedoch haben Angst davor. In freier Wildbahn haben sie auch nur eine gewisse Umgebung, in der sie leben und die sie nicht verlassen (außer bei zu geringem Nahrungsangebot).

 

Farbratten kann man jedoch mit Wildratten kaum mehr vergleichen. Abgesehen von dem Schwanz und dem Namen haben sie wirklich kaum noch was gemeinsam.

 

Tut mir leid, aber wenn jemand, der weder mich noch meine Ratten kennt, die wagemutige These aufstellt, meine Ratten seien womöglich in ihrem Käfig unglücklich, dann sehe ich mich etwas angegriffen.

 

Es ist toll, wenn man seinen Ratten ein ganzes Zimmer bieten kann - das sie auch nutzen - ohne Zweifel. Aber Leute, die ihre Ratten weiterhin in einem großen Käfig + Auslauf halten, sind deshalb nicht zwangsläufig schlechte Halter! Das möchte ich hiermit mal sagen.

 

Im Übrigen kennen meine Ratten das Wohnzimmer in- und auswendig. Sie haben es zu Genüge durchstöbert und durchsucht...jahrelang. Und sie wollen abends trotzdem nicht raus. Das hat nichts damit zu tun, dass sie Angst davor haben! Sie kennen es ja bereits!

 

Ich denke eher, sie sind zu faul und fühlen sich in ihrem Käfig sehr wohl. ;)

 

LG Anna

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Emiko
Grundsätzlich stimmt es schon, dass Ratten einen Käfig nicht gleich verlassen. Du öffnest die Tür, die Ratte, die nichts anderes kennt als das Leben im Käfig, kommt nicht heraus. Irgendwie verständlich; draußen ist alles neu.

Meine Käfigtüre steht seit Monaten offen, und trotzdem kommt kaum eine raus. Und ich glaube nicht, dass sie Angst vorm Zimmer haben.

 

Ob eine Ratte glücklich ist, die nur das Käfigleben kennt, weiß ich nicht.

Das ist doch garnicht so! Wer sagt denn, dass die nur Käfigleben kennen? Die bekommen doch Auslauf...

 

Eine Einschränkung ihrer persönlichen Freiheit ist es immer. (Ich habe einmal gehört, früher habe man in manchen ländlichen Gebieten Kindern höhere Bildung verwehrt. Man ging davon aus, dass sie dann eher den Hof übernähmen, wenn sie nicht wüssten, dass es da noch etwas anderes gibt. Fiel mir grad so ein.)

Ziemlich weit her geholt, Menschen und Ratten zu vergleichen ist nicht möglich.

 

Auch meine Ratten ziehen sich öfter freiwillig in den Käfig zurück. Die Tür jedoch bleibt offen. Sie haben die Wahl, und sie nützen ihre Möglichkeiten.

Und was ist so schlimmt dabei, wenn sie mal ne Stunde nicht raus dürfen? Drehen die dann Amok? Wenn der Käfig artgerecht und liebevoll eingerichtet ist, dann können sich die Ratten sehr gut wohl fühlen. Im Übrigen bedeutet "einsperren" nicht gleich "einsperren" sondern ist auch zum Schutz der Ratten gedacht. Sind die Ratten im Käfig, weiß ich, dass ihnen nichts passieren kann, während im Zimmer und in der Wohnung etliche Gefahren lauern.

 

Ich gebe zu: Geplant habe ich die Rattenzimmeraktion nicht.
Ich auch nicht. Bei mir hat sich das so ergeben. Aber ich habe eben den großen Nachteil, dass mir 10 Ratten täglich die Bude vollpinkeln und trotz aufgestellter Klos überall hinsch.... Als sie lediglich in ihrem Käfig "wohnten" hat keine einzige Ratte mir jemals ins Zimmer gekackt. Von meinen Tapeten brauche ich ja nicht zu brichten.

 

Du begründest deine Theorie nur damit, weil mal ein paar Ratten ausgebrochen sind?? Haben deine auch mal Plastik angeknabbert? Sicherlich. Gibst du ihnen deshalb Plastik zu fressen? Könnte ja sein, dass sie es lieber mögen als Rattenfutter. Sorry für meinen ironischen/sarkastischen Ton, aber mit deiner "Theorie" triffst du hier eben nicht nur auf Zustimmung. Ich kann verstehen, wenn es Leute gibt, die liebevoll einen großen Käfig gebaut haben oder sich einen teueren Unidom gekauft haben, anhören müssen, dass sie *übertreib* ihre Ratten quälen indem sie sie einsperren.

 

Als ich die Rattis wieder eingefangen und im Käfig untergebracht hatte und sehen konnte, wie verzweifelt sie die Tür wieder zu öffnen versuchten, ließ ich die Tür offen.

Na und? Ich krieg doch auch nicht alles was ich will ...

 

Emiko, du hast völlig Recht damit, wenn du sagst, auch das Zimmer sei ein „Käfig“. Auch daran habe ich gedacht. Aber es ist nicht durchführbar, die Zimmertür auch noch zu öffnen. Eben wie es für viele nicht möglich ist, die Käfigtür zu öffnen.

?( Warum verurteilst du dann die Leute, die Ratten in Käfigen halten? Das kommt nämlich so rüber, und, obwohl ich so ein Rattenzimmer wie das von dem du sprichst habe, muss ich doch die Leute in Schutz nehmen. Niemand braucht ein schlechtes Gewissen haben, der seine Ratten in großen Käfigen hält. Das Mindestmaß an Käfiggrößen hat ja auch nicht irgendein Dummkopf sich erdacht, sondern langjährige und erfahrene Rattenhalter...

 

Einige meinen, die Ratten seien im Käfig nicht unglücklich. Ich glaube nicht, dass man mit Sicherheit so etwas behaupten kann.

Genauso wenig kannst du behaupten, dass deine Ratten glücklich sind. Wir können leider nicht in die Köpfe unserer Ratten blicken oder sie einfach fragen.

 

Es ist allerdings notwendig, so eine Behauptung zu akzeptieren, wenn man Tiere hält. Ich meine, dass ist schlicht Rationalisierung. Es wird etwas gesagt, was allgemein akzeptiert wird, und was man selber glaubt.

Das Problem ist bloß, dass du gerade tierisch verallgemeinerst. Rede du dir ein, dass es deinen Ratten besser geht als allen anderen, aber mache doch erfahrenen und langjährigen Rattenhaltern keinen Vorwurf, ihre Ratten wären unglücklich.

 

Ich bin mir sicher: Eine Ratte, die ständig im Käfig leben muss, wird auch nicht sofort den Käfig verlassen, wenn man es ihr ermöglicht. Das heißt aber nicht, dass sie im Käfig glücklich ist; es heißt höchstens, dass sie Angst hat vor dem Unbekannten draußen, das sie ja nicht kennt.

?( Also hat sie DOCH Angst vor dem Unbekannten draußen? Ein Käfig ist für die Ratte auch Schutz und Zuhause und draußen lauern viel mehr Gefahren.

 

Ich weiß, ich schweife ab. Ich hoffe, dass alle Ratten, die von euch beherbergt werden, wenigstens Riesenkäfige haben, die „artgerecht“ eingerichtet sind, und das sie alle genügend Zuwendung bekommen und auch genügend Auslauf haben.

 

Also, ich finde es sehr überheblich, tut mir leid, uns hier so hinzustellen, als würden wir unsere Ratten in Hamsterkäfige pferchen. Wir betreiben hier Aufklärung über die richtige Einrichtung und Käfiggrößen. Außerdem suggeriert dein letzter Satz, dass du eh davon ausgehst, dass du der einzige wahre Rattenhalter auf der Welt bist und nur deine Ratten es gut haben, alle anderen sind Idioten, die ihre Ratten nicht artgerecht halten, einsperren und vernachlässigen.

 

Ich hab mich noch nie so direkt zu jemandem in diesem Forum geäußert. Aber ich hab das Gefühl, dass ich hier ein paar Leute dieser Community doch sehr in den Schutz nehmen muss.

 

Gruß

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Emiko
Original von Ifuku

Also, ob ein Mensch, der „artgerecht“ in einem Haus gehalten wird (das er nicht verlassen darf, wenn er will), glücklich ist, sei dahingestellt.

 

Das mag schon sein, aber wie gesagt, Ratten und Menschen zu vergleichen ist Quatsch. Dann düfte man auch keine Tiere in Zoos halten, die Hunde nicht mehr an der Leine haben und nicht in die Hundeschule gehen, keine Pferde mehr reiten ...

 

:tongue:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ifuku

Ich glaube, Emiko, dass du dich angegriffen fühlst, weil ich dein „Weltbild“ erschüttre. Ich begründe meine Theorie nicht damit, das „mal ein paar Ratten ausgebrochen sind“, sondern ich teile nur Beobachtungen mit. Ich habe beobachtet, wie sie sich verhalten haben, als ich sie wieder eingesperrt habe. Mehr nicht.

 

Dass zehn Ratten „die Bude vollpinkeln“ ist zu erwarten. Also: Entweder verdreckte Bude oder eingesperrte Ratten. Warum eigentlich so viele?

 

Das mit dem Plastik meinst du wohl nicht ernst ;-)

 

Du sagst, ich vergleiche Menschen mit Ratten. Ich habe gesagt:

„Eine Einschränkung ihrer persönlichen Freiheit ist es immer. (Ich habe einmal gehört, früher habe man in manchen ländlichen Gebieten Kindern höhere Bildung verwehrt. Man ging davon aus, dass sie dann eher den Hof übernähmen, wenn sie nicht wüssten, dass es da noch etwas anderes gibt. Fiel mir grad so ein.)“

Ich versuche hier folgendes an einem Beispiel zu verdeutlichen. Es wird davon ausgegangen: Wenn man – egal, ob Mensch oder Tier – etwas nicht kennt, dann geht es einem nicht ab. Ist doch irgendwie logisch, oder?

 

(Übrigens gibt es die „vergleichende Verhaltensforschung“, die durchaus auch Verhalten von Tieren mit dem von Menschen vergleicht. So neu und abwegig ist ein Vergleich von Mensch und Tier nun auch wieder nicht.)

 

Auf meinen Hinweis, dass die Ratten verzweifelt die Tür zu öffnen versuchten, reagierst du mit „Na und!“ (Bloß eine Feststellung.)

 

Ich verurteile niemanden. Ich habe geschrieben, wie du richtig zitierst:

„Emiko, du hast völlig Recht damit, wenn du sagst, auch das Zimmer sei ein „Käfig“. Auch daran habe ich gedacht. Aber es ist nicht durchführbar, die Zimmertür auch noch zu öffnen. Eben wie es für viele nicht möglich ist, die Käfigtür zu öffnen.“

Bitte lies den letzten Satz des Zitats noch einmal aufmerksam durch! Und dann erklär mir, wie das mit dem von dir behaupteten Verurteilen ist.

 

Du sagst, ich verallgemeinere „tierisch“, wohl weil ich das Wort „allgemein“ verwendet habe. Ich habe hier nur zu klären versucht, was ich unter „Rationalisierung“ verstehe: Ein Vorgeben von Gründen, die allgemein akzeptiert werden und, das ist das Fatale, die man selbst auch glaubt. Somit passiert viel Unerfreuliches, was nicht in Frage gestellt wird, weil niemand drauf kommt.

 

Abschließend: Ich glaube schon, dass man solche Fragen sachlich diskutieren darf und auch soll. Hält man ein Tier, so gibt es sowohl für den haltenden Menschen als auch für das gehaltene Tier Einschränkungen – mit dem Unterschied, dass der Mensch sich seine Einschränkungen freiwillig auferlegt, das Tier jedoch keine Wahl hat.

 

Tiere haben Gefühle und ein Bewusstsein. Das hat man sich ständig vor Augen zu halten. Auch wenn’s mal unbequem ist und alte Überzeugungen erschüttert.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anna

Nein, Ifuku. Emiko fühlt sich gar nicht angegriffen. Sie hat ein Rattenzimmer!

Sie spricht für Leute, die sich angegriffen fühlen. Leute wie mich.

 

Ich bin Notfallvermittlerin und ich bin so grenzenlos tierlieb, dass ich bereit wäre, mein Leben für Tiere zu geben! Wenn mir jemand durch die Blume zu sagen versucht, dass ich meine Ratten in einem Winzkäfig halte und damit schlecht halte, dann tut das sehr weh!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ifuku

Anna, grundsätzlich kann jede/r für sich selbst sprechen.

Ich unterstelle niemandem, dass er einen „Winzkäfig“ habe. Ich könnte das auch gar nicht, da ich niemanden hier persönlich kenne.

 

Du wirst mir doch zugestehen, einfach mal zu fragen, ob und wie weit „gehaltene“ Tiere glücklich sind. Und unter welchen Bedingungen es moralisch vertretbar ist, Tiere zu halten. Ich hoffe, dass sich nicht gleich jede/r persönlich angegriffen fühlt, wenn mal solche Fragen aufgeworfen werden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
LaKara
Original von Ifuku

Ich weiß, ich schweife ab. Ich hoffe, dass alle Ratten, die von euch beherbergt werden, wenigstens Riesenkäfige haben, die „artgerecht“ eingerichtet sind, und das sie alle genügend Zuwendung bekommen und auch genügend Auslauf haben.

 

Also ganz ehrlich, ich fühle mich durch diesen Satz schon angegriffen. Wie Emiko schon schrieb, klingt das unheimlich überheblich.

Meine Ratten leben zu sechst in einem Käfig, der für 12 Ratten ausgelegt ist und wirklich artgerecht eingerichtet ist.

Artgerecht in Anführungszeichen zu schreiben, finde ich fast schon dreist... Als ob wir alle unsere Tiere quälen, nur weil wir sie in Käfigen halten. Wenn es von dir anders gemeint ist, tut es mir furchtbar leid, aber so kommt die Aussage hier bei mir an.

 

Wir Menschen halten nun einmal Tiere als Haustiere. Wenn man da mit Moral kommt, dürfte niemand Katzen, Hunde oder Fische im Aqua halten.

 

LG

Steffi

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anna
Anna, grundsätzlich kann jede/r für sich selbst sprechen.

 

 

Das habe ich. Ich denke, das Emiko das nur unterstreichen wollte.

 

Ich unterstelle niemandem, dass er einen „Winzkäfig“ habe.

 

Nein, so hast du das nicht geschrieben. Aber Käfighaltung scheint für dich generell wohl nicht artgerecht zu sein. So wird es zumindest verstanden.

 

Ich hoffe, dass sich nicht gleich jede/r persönlich angegriffen fühlt, wenn mal solche Fragen aufgeworfen werden.

 

Der Ton macht die Musik. Niemand fühlt sich wegen Fragen angegriffen. Du jedoch hast in einem sehr überheblichen Ton Thesen und Feststellungen in den Raum geworfen.

 

Du wirst mir doch zugestehen, einfach mal zu fragen, ob und wie weit „gehaltene“ Tiere glücklich sind. Und unter welchen Bedingungen es moralisch vertretbar ist, Tiere zu halten.

 

Wie gesagt: Fragen darf hier jeder - in einem anständigen Ton - stellen. Thesen die in einem Ton oder mit einem Unterton aufgestellt werden, der andere verletzt oder dafür sorgt, dass andere sich angegriffen fühlen oder durch die Blume als "Tierquäler" hingestellt werden, weil sie ihre Ratten nur in einem großen Käfig halten, anstatt in einem eigenen Zimmer, werden hier nunmal auf wenig Gegenliebe stoßen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Claudi

Hallo,

 

lieber Ifuku, Du hast Emiko ja die Frage gestellt, wieso sie so viele Ratten ihr Eigen nennt. Die Antwort ist ganz simpel. Sie und auch viele andere hier im Forum haben Notfellchen ein schönes Zuhause gegeben, die sonst wahrscheinlich keine Chance gehabt hätten. Auch ich habe eine beachtliche Anzahl, jedenfalls für mich, an Tieren hier, die auch alle aus einem großen Notfall stammen. Du kannst versichert sein, daß auch sie in einem großen Käfig untergebracht sind und täglich die Chance haben, im Auslauf herumzutollen.

Ich persönlich werde mir den Schuh nicht anziehen, daß ich meine Tiere nicht artgerecht halte. Im Gegensatz zu manch anderem versuche ich, meinen Tieren die beste Pflege zukommen zu lassen, die mir möglich ist. Und so sind auch viele der anderen Rattenhalter hier im Forum.

Allerdings frage ich mich, wie Du es mit Dir vereinbaren kannst, weiterhin Tiere zu halten, wenn man so eine Einstellung hat, wie Du sie hier dargelegt hast? Widerspricht es sich dann nicht ein wenig Tiere zu halten, ob nun in einem Käfig oder einem Zimmer?

 

LG Claudi

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Emiko

@ Claudi, Lakara und Anna, ihr habt mich genau richtig verstanden. ;)

 

@ Ifuku: du benutzt auch gerne das Wort "Freiheitsberaubung". Ist es dann auch Freiheitsberaubung, wenn ich meine Ratte hochhebe? Ich meine, ich weiß ja nicht wirklich, ob sie in diesem Moment nicht lieber herumlaufen würde... aber beraube ich die Ratte um ihr Recht im Zimmer herumzurennen?

 

Und was machst du mit einer freiheitliebenden Ratte, die es gewohnt ist in einem Zimmer herumzulaufen, plötzlich aufgrund von einer Krankheit doch von den anderen wegsperren musst? Ist das nicht auch eine Form von Tierquälerei? Ich meine, du musst das arme Tier wegsperren. Womöglich bekommt es dann erst einen richtigen "Knacks" ab, schließlich sind Ratten bei dir ja nicht gewohnt in Käfigen eingesperrt zu sein.

 

Ich kann mich nur nochmal wiederholen:

Außerdem suggeriert dein letzter Satz, dass du eh davon ausgehst, dass du der einzige wahre Rattenhalter auf der Welt bist und nur deine Ratten es gut haben, alle anderen sind Idioten, die ihre Ratten nicht artgerecht halten, einsperren und vernachlässigen.

 

Und um Annas Meinung nochmal zu unterstreichen:

Wie gesagt: Fragen darf hier jeder - in einem anständigen Ton - stellen. Thesen die in einem Ton oder mit einem Unterton aufgestellt werden, der andere verletzt oder dafür sorgt, dass andere sich angegriffen fühlen oder durch die Blume als "Tierquäler" hingestellt werden, weil sie ihre Ratten nur in einem großen Käfig halten, anstatt in einem eigenen Zimmer, werden hier nunmal auf wenig Gegenliebe stoßen.

Wir mögen es eben nicht, wenn man mit uns langjährig erfahrenen Rattenhaltern spricht, als hätten wir von nichts 'ne Ahnung, als wären wir eh alle ein wenig dumm und hätten einen IQ Wert von 73. Tatsache ist, dass ich meine Ratten, die ich gerettet habe lieber in einem (sehr großen) Käfig leben lasse, als in dem Hamsterkäfig in der Garage, in der meine Bluna und Bloody gefunden wurden. Tatsache ist, dass ich meine drei Jungs lieber in einem (sehr großen) Käfig leben lasse, als in dem Schuhkarton in dem sie vor einem Tierheim ausgesetzt wurden. Tatsache ist, dass ich meine bissige Ratte Blindi, die von Menschen fast zu Tode gequält und ausgesetzt wurde lieber in einem (sehr großen) Käfig leben lasse, als sie ihrem Schicksal in dem Mülleimer in dem sie gefunden wurde zu überlassen. Meine Bumblebee wurde zwei Jahre lang als Einzelratz in einem Hamsterkäfig gehalten und vom Tisch und mit Katzenfutter ernährt.... Meinst du nicht, sie hatte es bei mir in einem großen Käfig mit Artgenossen besser? Sie ist bei mir so aufgeblüht, dass ich mit SICHERHEIT sagen kann, bei mir hatte sie einen glücklichen und schönen, artgerechten Lebensabend verbringen dürfen. Ich kann dir gerne noch mehr Storys von meinen Leid getragenen Tieren erzählen... und jetzt sag mir bitte noch ein Mal, dass es meinen Ratten bei mir nicht gut geht, weil ich sie im Käfig halte.

Wie gesagt, ich habe so ein Rattenzimmer, aber 99,8% der User haben das hier nicht. Ihnen mache ich aber keinen Vorwurf, denn auch sie haben vielen solchen Ratten wie meinen ein Zuhause geschenkt. Ich denke, dass es keiner von ihnen verdient hat, von einem Hobbypsychologen hingestellt zu werden, als würde er sich nicht um seine Tiere bemühen. Und viele von uns lassen im Jahr mehrere Hundert Euro beim Tierarzt liegen, aus lauter Sorge um die Ratten....

 

Gute Nacht

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Emiko
Ich glaube, Emiko, dass du dich angegriffen fühlst, weil ich dein „Weltbild“ erschüttre.

Du scheinst mich aber gut zu kennen :D

 

Dass zehn Ratten „die Bude vollpinkeln“ ist zu erwarten. Also: Entweder verdreckte Bude oder eingesperrte Ratten. Warum eigentlich so viele?

Ganz einfach: 10 Ratten sind nicht wirklich viel und jede einzelne dieser Ratten hat meine Hilfe benötigt. Entweder wären sie irgendwo elend verreckt, sie wurden ausgesetzt, geqäult oder stammen von dummen Menschen, die sinnlos drauflos vermehrt haben.

 

Das mit dem Plastik meinst du wohl nicht ernst ;-)

Das nennt man Sarkasmus.

 

(Übrigens gibt es die „vergleichende Verhaltensforschung“, die durchaus auch Verhalten von Tieren mit dem von Menschen vergleicht. So neu und abwegig ist ein Vergleich von Mensch und Tier nun auch wieder nicht.)

Ich habe selbst Psychologie studiert. Was du hier auftischst ist aber nichts Anderes als Hobbypsychologie.

 

Auf meinen Hinweis, dass die Ratten verzweifelt die Tür zu öffnen versuchten, reagierst du mit „Na und!“ (Bloß eine Feststellung.)

Ähäm... nein, das stimmt nicht... Vielleicht solltest DU mal richtig lesen.

Na und? Ich krieg doch auch nicht alles was ich will ...

 

Bitte lies den letzten Satz des Zitats noch einmal aufmerksam durch! Und dann erklär mir, wie das mit dem von dir behaupteten Verurteilen ist.

Es bezieht sich wie Anna schon sagte auf dein ganzes Posting, nicht nur auf diesen Satz, und eben auch auf den Tonfall.

 

Du sagst, ich verallgemeinere „tierisch“, wohl weil ich das Wort „allgemein“ verwendet habe. Ich habe hier nur zu klären versucht, was ich unter „Rationalisierung“ verstehe: Ein Vorgeben von Gründen, die allgemein akzeptiert werden und, das ist das Fatale, die man selbst auch glaubt. Somit passiert viel Unerfreuliches, was nicht in Frage gestellt wird, weil niemand drauf kommt.

Das meinte ich mit dem meinem Posting von wegen die Leute hier für dumm halten.

 

Abschließend: Ich glaube schon, dass man solche Fragen sachlich diskutieren darf und auch soll. Hält man ein Tier, so gibt es sowohl für den haltenden Menschen als auch für das gehaltene Tier Einschränkungen – mit dem Unterschied, dass der Mensch sich seine Einschränkungen freiwillig auferlegt, das Tier jedoch keine Wahl hat.

Dann dürfte man überhaupt keine Haustiere haben, und du auch nicht. Denn in deinem Zimmer sind sie auch eingesperrt. Darf ich dich mal fragen, woher denn du deine Ratten hast? Hast du auch Notfalltiere wie wir aufgenommen? Vielleicht würdest du dann anders denken.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ifuku

Original von Ifuku

"Ich weiß, ich schweife ab. Ich hoffe, dass alle Ratten, die von euch beherbergt werden, wenigstens Riesenkäfige haben, die „artgerecht“ eingerichtet sind, und das sie alle genügend Zuwendung bekommen und auch genügend Auslauf haben."

 

Hallo LaKara,

es tut mir wirklich Leid, wenn du dich angegriffen fühlst. Es ist nicht so gemeint.

Auch „überheblich“ sollte es nicht klingen; ich hab es unter dem Aspekt jetzt durchgelesen und merke, man könnt es tatsächlich so auslegen. Gemeint ist es aber anders:

 

„Ich schweife ab.“ … Das tu ich, da es hier in diesen Beiträgen grundsätzlich einmal um Käfiggröße geht.

 

Nächster Teil: Ich hoffe (und ich darf das wohl), dass hier nur Leute schreiben, deren Ratten es gut geht.

Du weißt aber schon, dass viele Tiere unter schrecklichen Bedingungen gehalten werden. Schau mal, wie „Futterratten“ in manchen Zoofachgeschäften leben müssen. Denk an die Tiere, die z.B. als Geschenk kurze Zeit für Erheiterung sorgen und dann aus Bequemlichkeit oder anderen Gründen ausgesetzt werden oder in Tierheimen landen. Und denk an die Haustiere, die in viel zu kleinen Behältern gefangen sind.

 

„Artgerecht“ unter Anführungszeichen zu schreiben, finde ich nicht dreist. Mit „artgerechter“ Haltung kann man nur eine Haltung meinen, die bemüht ist, den Tieren eine Umgebung zu bieten, die ihrer natürlichen Umwelt und der Befriedigung ihrer Bedürfnisse möglichst nahe kommt. Aber ganz ist das wohl durch die beste Haltung nicht zu erreichen (auch wenn es viele zu glauben scheinen). Daher die Anführungszeichen.

 

Du schreibst:“ Wir Menschen halten nun einmal Tiere als Haustiere. Wenn man da mit Moral kommt, dürfte niemand Katzen, Hunde oder Fische im Aqua halten.“

Sollte man nicht „mit Moral kommen“ dürfen? Warum halten Menschen Haustiere? Du sprichst da etwas an, was tatsächlich nicht unproblematisch ist. Ist es in Ordnung zu sagen, dass Menschen „nun einmal“ etwas Bestimmtes tun und dieses Tun durch die Behauptung, es sei halt so, zu legitimieren. Oder sollte man nicht doch über dieses Tun nachdenken dürfen, es auch in Frage stellen dürfen?

 

LaKara, ich hoffe, du verstehst mich jetzt ein bisschen. Ich halte selbst Tiere. Und ich mache mir zunehmend Gedanken über die Bedingungen, unter denen sie leben (müssen). Ich habe gehofft, hier eine Diskussion loszutreten, in der verschiedene Aspekte beleuchtet werden können. Ich habe angenommen, dass hier grundsätzlich Leute sind, die sich schon Gedanken darüber machen, wie sie den Bedürfnissen der Tiere, die sie beherbergen, möglichst gerecht werden. Sonst hätte es ja auch überhaupt keinen Sinn gehabt, in diesem Forum so etwas anzusprechen.

 

Anna, Käfighaltung kann niemals artgerecht sein! Aber davon habe ich oben schon geschrieben. Du fühlst dich angegriffen und unterstellst mir „Untertöne“. Warum wehrst du dich so gegen eine sachliche Diskussion? Und bitte, was sind „Fragen in einem anständigen Ton“? Oder anders rum: Welche Frage von mir ist in einem „unanständigen Ton“ gestellt worden?

 

Claudi, du schreibst:

„Im Gegensatz zu manch anderem versuche ich, meinen Tieren die beste Pflege zukommen zu lassen, die mir möglich ist.“

Du sagst „die beste Pflege …, die mir möglich ist“. Und damit bestätigst du einiges von dem, was ich gesagt habe.

 

Tierhaltung ist, wie du richtig bemerkt hast, für mich ein Problem.

Warum aber ist es in einem Forum, in dem Leute schreiben, die sich mit Tieren befassen, nicht möglich, über Tierhaltung an sich zu diskutieren? Warum fühlen sich viele gleich angegriffen? Ist es abwegig, sich ständig zu fragen, ob man nicht doch noch etwas besser machen könnte?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ifuku

Emiko,

wenn du wirklich Psychologie studiert hast, solltest du fähig sein, eine sachliche Diskussion zu führen.

 

Ich erwähne die vergleichende Verhaltensforschung. Genau da kommst du mit Hobbypsychologie? Schon befremdend, dass jemand, der Psychologie studiert haben will (das kann übrigens vieles heißen), davon noch nie gehört zu haben scheint.

 

„Na und? Ich krieg doch auch nicht alles was ich will ...“ ist auch nicht besser, als „Na und?“ allein.

 

Du interpretierst in meine Texte Dinge, die einfach nicht drin stehen. Nun ist die "Psychologin" gefordert: Dafür gibt’s doch so manche Erklärungsansätze … in der Psychologie ;-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Jörg

Hallo,

 

ich liebe konstruktive Diskussionen. Man kann immer etwas daraus lernen. Dies hier war bis jetzt für meine Begriffe auch eine konstruktive Diskussion, allerdings frage ich mich, warum es jetzt so langsam persönlich wird? ?(

 

@ Ifuku: Wie Du schon selber zugegeben hast, kann man aus Deinen Beiträgen leicht die Schlüsse ziehen, daß sie ein wenig überheblich auf den Leser wirken könnten. Dies kann sehr leicht in einem Forum passieren, da man sein Gegenüber nicht von Angesicht zu Angesicht sehen kann und einschätzen kann, wie er es nun wirklich meint. Also sind Mißverständnisse in Foren vorprogrammiert.

Wie schon gesagt, hast Du hier ein interessantes Thema zur Diskussion gestellt, was durch Deine Beiträge ein wenig kontroverser diskutiert wurde. Allerdings sollten wir es auch bei einer konstruktiven Diskussion belassen und nicht allzu persönlich werden.

 

Jetzt möchte ich allerdings auch etwas zu dieser Diskussion beitragen:

Mir stellt sich allerdings auch immer noch die Frage, wie kannst Du es verantworten Tiere zu halten, bei der Einstellung die Du vertrittst?

 

LG Jörg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ifuku

Hallo Jörg,

 

du hast Recht: Es ist schwer in einem Forum „den richtigen Ton“ zu treffen, wenn man die Leute, mit denen man diskutiert, nicht persönlich kennt. Ich war eigentlich erstaunt, wie emotional manche reagieren.

 

Diese Frage, die du gestellt hast, war ja eigentlich der Grund dafür, dass ich das Thema hier aufgegriffen habe. Ich stelle sie mir immer wieder. Ich habe einige Überlegungen hier zur Diskussion stellen wollen, um einmal zu sehen, was Leute, von denen ich annehme, dass sie um Tiere wirklich bemüht sind, dazu sagen.

 

Natürlich geht es „Notfallratten“ in einem großen Käfig, der möglichst nach ihren Bedürfnissen eingerichtet ist, besser, als es ihnen vorher ergangen ist. Das bestreite ich auch nicht. Und dass gerade die, die zahlreiche solcher „Notfallratten“ beherbergen, sich derart angegriffen fühlen, verstehe ich schon gar nicht. Denn gerade sie, die sich um abgeschobene Tiere bemühen, müssten Verständnis für meine Überlegungen haben. Denn sie sind ja bemüht, den Tieren, die sie pflegen, ein möglichst angenehmes Leben zu bieten.

Mir ist übrigens auch klar, dass gezüchtete Farbratten nicht irgendwo einfach frei gelassen werden können.

 

Liebe Grüße

 

Ifuku

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Jörg

Hallo Ifuku,

 

ich habe durchaus Verständnis für Deine Überlegungen und kann sie auch nachvollziehen. Nur kann leider nicht jeder seinen Ratten den Platz zur Verfügung stellen (Wohnraum), wie er es wohl gerne würde. Ich kritisiere auch nicht Deine Einstellung, die ich im übrigen interessant finde, sondern eher den Stil Deiner Beiträge, die, ich will es mal neudeutsch ausdrücken, arrogant/hochnäsig rüberkommen. Bitte fühl Dich nicht gleich angegriffen, aber das ist der Eindruck, den man bei den Texten von Dir bekommt.

Ein Beispiel:

 

Ich habe einige Überlegungen hier zur Diskussion stellen wollen, um einmal zu sehen, was Leute, von denen ich annehme, dass sie um Tiere wirklich bemüht sind, dazu sagen.

 

Dies ist eindeutig miß zu verstehen. Notfallvermittler und Pflegestellen geben ihr letztes Hemd und vollen Einsatz für die Tiere. Genau so wie die langjährigen Rattenhalter, die hier im Forum vertreten sind.

Um es noch einmal klarzustellen: Das Thema an sich finde ich sehr interessant und durchaus diskussionswürdig. Bei mir geht es nur um den etwas an manchen Stellen provozierenden Schreibstil von Dir.

 

MfG Jörg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ifuku

Nun, es ist halt so: Es gibt Leute, von denen ich annehme, dass sie um Tiere wirklich bemüht sind, und solche, von denen ich annehme, dass sie nicht so sehr um Tiere bemüht sind.

 

Was da „hochnäsig“ sein soll, ist mir nicht klar.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Emiko

@ Ifuku, ich hab das mit dem Hobbypsychologen ins Spiel gebracht, weil ich eben das Gefühl bekommen habe, "hier ist jemand, der meint er müsste uns hier alle therapieren" (ja, ich hab Psychologie als Nebenfach studiert, aber ich lass es hier nicht raushängen).

 

"Ich weiß, ich schweife ab. Ich hoffe, dass alle Ratten, die von euch beherbergt werden, wenigstens Riesenkäfige haben, die „artgerecht“ eingerichtet sind, und das sie alle genügend Zuwendung bekommen und auch genügend Auslauf haben."

Siehst du, und genau damit unterstellst du vielen, dass sie ihre Ratten in viel zu kleinen Käfigen halten.

 

Nächster Teil: Ich hoffe (und ich darf das wohl), dass hier nur Leute schreiben, deren Ratten es gut geht.

Deswegen meldet man sich ja in einem Rattenforum an, man will sich austauschen und wissen ob man alles richtig macht und holt sich Verbessrungsvorschläge.

 

Du weißt aber schon, dass viele Tiere unter schrecklichen Bedingungen gehalten werden. Schau mal, wie „Futterratten“ in manchen Zoofachgeschäften leben müssen. Denk an die Tiere, die z.B. als Geschenk kurze Zeit für Erheiterung sorgen und dann aus Bequemlichkeit oder anderen Gründen ausgesetzt werden oder in Tierheimen landen. Und denk an die Haustiere, die in viel zu kleinen Behältern gefangen sind.

?( Und was willst du uns jetzt damit sagen? Ich das ist doch genau der Grund, warum wir Ratten haben. Du kannst doch die Käfige im Laden und Zooladenverkauft (der schrecklich ist) nicht mit meinem Käfig zu Hause vergleichen.

 

„Artgerecht“ unter Anführungszeichen zu schreiben, finde ich nicht dreist. Mit „artgerechter“ Haltung kann man nur eine Haltung meinen, die bemüht ist, den Tieren eine Umgebung zu bieten, die ihrer natürlichen Umwelt und der Befriedigung ihrer Bedürfnisse möglichst nahe kommt. Aber ganz ist das wohl durch die beste Haltung nicht zu erreichen (auch wenn es viele zu glauben scheinen). Daher die Anführungszeichen.

Da hast du im Prinzip schon Recht, aber wie gesagt, Haustierhaltung im Allgemeinen kann niemals "artgerecht" sein.

 

Ich habe angenommen, dass hier grundsätzlich Leute sind, die sich schon Gedanken darüber machen, wie sie den Bedürfnissen der Tiere, die sie beherbergen, möglichst gerecht werden.

Und hier ist sie wieder, die Unterstellung, wir würden uns über die Bedürnisse unserer Tiere keine Gedanken machen. Ich war seit ich Ratten habe nicht mehr im Urlaub, ich lasse jeden Woche eine Unmenge an Geld springen, weil ich bei jedem Schritt, den ich durch einen Laden mache automatisch erst an die Ratten denke (ich denke, einige finden sich hier wieder) und habe im Jahr Tierarztrechnungen von mehreren hundert Euro... und ich mach mir keine Gedanken darüber, ob es den Ratten gut geht??

 

„Im Gegensatz zu manch anderem versuche ich, meinen Tieren die beste Pflege zukommen zu lassen, die mir möglich ist.“

Du gibst ihnen doch auch nur die Pflege die dir möglich ist! Du sagst ja selbst, am liebsten würdest du sie im ganzen Haus laufen lassen, aber es ist dir nicht möglich.

 

Was ist mit Tierheimen? Müssen die dann auch abgeschafft werden? Quälen die die Tiere nicht?

 

Tierhaltung ist, wie du richtig bemerkt hast, für mich ein Problem.

Dann darfst du keine Tiere halten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Emiko
Natürlich geht es „Notfallratten“ in einem großen Käfig, der möglichst nach ihren Bedürfnissen eingerichtet ist, besser, als es ihnen vorher ergangen ist. Das bestreite ich auch nicht. Und dass gerade die, die zahlreiche solcher „Notfallratten“ beherbergen, sich derart angegriffen fühlen, verstehe ich schon gar nicht. Denn gerade sie, die sich um abgeschobene Tiere bemühen, müssten Verständnis für meine Überlegungen haben. Denn sie sind ja bemüht, den Tieren, die sie pflegen, ein möglichst angenehmes Leben zu bieten.

Soll ich für die Ratten extra eine Wohnung mieten?

 

Mir ist übrigens auch klar, dass gezüchtete Farbratten nicht irgendwo einfach frei gelassen werden können.

?( Hä? Wozu dann diese Diskussion? Freigelassen werden können sie nicht, aber einsperren darf ich sie auch nicht?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Emiko

@ Ifuku: Schade finde ich, dass du einige ernst gemeinte Fragen nicht beantwortet hast, aber die hast du wahrscheinlich in der Hitze der Diskussion einfach übersehen oder vergessen. Uns würde mal interessieren:

 

- Wie viele Ratten hast du denn?

- Männchen oder Weibchen?

- Wo hast du denn deine Ratten her?

- Und wie lange hälst du schon Ratten?

 

(Ich gebe zu ein, zwei Fragen sind noch dazu gekommen, die ich dir vorher noch nicht gestellt habe. Über eine Antwort würde ich mich freuen.)

 

:tongue:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ifuku

Ich hatte nicht vor, engagierte Rattenhalter/innen anzugreifen. Ich weiß selbst, dass vieles nicht möglich ist – auch wenn man es gern täte. Nicht jede/r kann seinen Ratten z.B. ein eigenes Zimmer bieten.

Ich wollte nur Gedanken über Rattenhaltung oder über Tierhaltung an sich austauschen. Auch Unterstellungen (wie mir unterstellt werden ;-) lagen mir fern. Der Satz „Ich habe angenommen, dass hier grundsätzlich Leute sind, die sich schon Gedanken darüber machen, wie sie den Bedürfnissen der Tiere, die sie beherbergen, möglichst gerecht werden,“ ist Ausdruck meiner Enttäuschung. Ich habe angenommen, dass hier Leute sind, die sich Gedanken machen … Und das schließt doch mit ein, dass man sich über diese Gedanken austauschen kann. Aber kaum habe ich etwas in den Raum gestellt und Gedanken dazu geäußert, gab’s schon Empörung. Und Gedanken darf ich mir wohl machen. Und äußern darf ich sie auch. Schön wäre es natürlich gewesen, hätte sich ein reger Austausch ergeben. Einfach sich austauschen darüber, was alles machbar ist, um den zu Hause gehaltenen Ratten das Leben so schön wie möglich zu machen. Da gäbe es sicher viel zu berichten. Auch hätte ich eine Diskussion darüber, unter welchen Bedingungen Tierhaltung zu Hause vertretbar sei, interessant gefunden. Da gibt es ganz sicher unterschiedliche Sichtweisen. Und darüber sollte man auch reden dürfen.

 

Ifuku

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anna

Du fragst dich, warum hier einige sehr emotional reagieren, ja?

Da ist also jemand, der mehrere Jahre in der Notfallarbeit tätig ist. Nimmt Tiere auf, die gequält, verstümmelt und tierunwürdig gehalten wurden. Die niemals Liebe erfahren oder Sonnenlicht gesehen haben.

 

Denen Gliedmaßen abgefressen wurden, weil die Leute es spaßig fanden, Hunde und Katzen mit im Auslauf zu halten.

 

Und derjenige gibt ihnen ein Zuhause, alle Liebe, die er aufbringen kann, opfert gänzlich sein Privatleben, isst selbst weniger, damit er sich hochwertiges Futter für seine Tiere leisten kann und dann kommst du und verpasst so jemandem verbal gesehen einen Ar**tritt.

 

Sorry, aber dass ich dir da nicht Beifall klatsche und mich wie doof freue, dass du mich als Tierquälerin hinstellst, sollte dir ziemlich klar sein.

 

Diskussionen können hier ohne weiteres geführt werden. Sofern sie sachlich sind und nicht persönlich werden. Deine persönliche Note hast du von Anfang an reingelegt. Jeder hier - außer dir natürlich - hat deine Texte mit folgender unterschwelliger Nachricht gelesen: "Alle außer mir halten ihre Ratten in Käfigen. Ergo: Alle quälen ihre Ratten. Nur ich nicht!"

 

Das konnte und das hat man rausgelesen. In jedem Posting.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ifuku

Liebe Anna,

 

es ist beachtlich, was du leistest, keine Frage. Auch habe ich dich nie als „Tierquälerin“ hingestellt.

Du hast aus meinen Postings alles Mögliche (und Unmögliche) herausgelesen, nicht aber, dass ich ja selbst auch jahrelang Ratten im Käfig gehalten habe. Ich habe auch gesagt, dass es schon klar sei, dass nicht jede/r seinen Ratten ein Zimmer zur Verfügung stellen kann.

 

Du fühlst dich angegriffen und reagierst so. Versuche einmal herauszulesen, was ich grundsätzlich meine. Ich glaube schon, dass es erlaubt ist, auch solche Überlegungen zu diskutieren.

 

Ich antworte dir noch einmal, da du dich sehr um „Notfallratten“ bemühst und es mir Leid täte, wenn jemand wie du sich angegriffen fühlte.

 

Liebe Grüße

 

Ifuku

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Emiko
Original von Emiko

@ Ifuku: Schade finde ich, dass du einige ernst gemeinte Fragen nicht beantwortet hast, aber die hast du wahrscheinlich in der Hitze der Diskussion einfach übersehen oder vergessen. Uns würde mal interessieren:

 

- Wie viele Ratten hast du denn?

- Männchen oder Weibchen?

- Wo hast du denn deine Ratten her?

- Und wie lange hälst du schon Ratten?

 

(Ich gebe zu ein, zwei Fragen sind noch dazu gekommen, die ich dir vorher noch nicht gestellt habe. Über eine Antwort würde ich mich freuen.)

 

:tongue:

 

Finde ich sehr schade, dass du auf diese Fragen nicht geantwortet hast. :schulter:

Etwas zu verbergen hast du doch nicht, oder?

 

:tongue:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
LaKara

Hallo,

 

Ifuku, ich würde es auch schön finden, wenn du die von Emiko gestellten Fragen beantworten würdest. Interessiert mich doch sehr.

 

Im Übrigen, danke für dein Statement dazu, dass ich mich von deinem Post angegriffen fühle.

 

Steffi

 

Edit: Emiko, 2 Dumme - ein Gedanke :) :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

×

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Ihrem Gerät platziert, um die Bedienung dieser Website zu verbessern. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, anderenfalls gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind. Mehr Informationen: Datenschutzerklärung