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tine1156

Gegen Zooladenkäufe

Empfohlene Beiträge

tine1156

Hallo zusammen,

habe gerade den Beitrag über Zoohandelkäufe gelesen. Darüber, dass man sich aus Zoohandlungen keine Rattis holen soll, um die Züchter, die damit Profit machen, nicht noch zu unterstützen. Ich weiß, aber meine ersten Rattis waren auch aus einer Zoohandlung und ich bin froh, dass ich sie da geholt habe, ihnen ein liebvolles Zuhause gegeben habe. Sie haben es mir mit viel Liebe gedankt. Ist es nicht unfair den kleinen Nasen gegenüber, sie können doch nichts dafür und wenn es nicht Leute gibt, die sich Ihrer annehmen, landen sie letztendlich doch in einem Sclangenmagen und ist es nicht gut Einige davor zu bewahren? Die Rattenzüchter werden so oder so weiter machen. Ich war vor ein paar Tagen in einem bekannten Zoogeschäft und ich muß sagen, ich war positiv überrascht, wie dort die kleinen Rattis gehalten werden. Viel Platz, mehrere Häuschen, Kletteräste und genug Obst und Gemüse. Die Kleinen haben keinen unglücklichen Eindruck gemacht, sie sind fröhlich umher gesprungen. Damit will ich nur sagen, dass es auch Zoogeschäfte gibt, die die Rattis einigermaßen, ihren Möglichkeiten entsprechend ,ordentlich halten und versogen. Allerdings habe ich auch schon Schlimmes gesehen, wo die kleinen Rattis ohne jegliche Einrichtung, nichts zum Verstecken hatten. Sie klebten alle am Gitter, natürlich dem Menschen abgewandt, dass fand ich wirklich traurig, arme Dinger.

Bin echt am Überlegen, ob ich mir nicht von diesem besagten Zooladen noch zwei Babys zu holen, ihnen eine Chace zu geben.

Hmm... bin gespannt auf eure Meinung. Ist meine Meinung, ihr könnt mich gern eines Besseren belehren.

Grüß Tine und die Nasen

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Chenoa

Hey,

 

also für mich sind die Zooläden so eine Sache.

Die Leute hier haben recht, wenn wir es unterstützen wird die willkürliche Vermehrung nicht aufhören. Aber würde sie aufhören wenn vereinzelnte Menschen dort nicht mehr kaufen? Wahrscheinlich nicht, weil es zu viele Menschen gibt die so denken wie du. Ich denke im übrigen auch so, halte mir dann aber doch das Schema wieder vor Augen ... Ich habe bis jetzt noch keine Ratte aus dem Zoohandel geholt und bei uns in der Gegend gibt es das auch nicht unbedingt, der eine macht es wohl nur auf Bestellung! Aber ich würde auch in keinen Zoohandel reingehen wo ich weiß dort sitzen Nasen, die würden sofort mitkommen. Aus Mitleid :( Andersrum habe ich den Nasen vielleicht geholfen, die aber danach kommen, das Leid nicht erspart weil ich ja Platz gemacht habe.

 

Aufhören wird dieser Wahnsinn nie. Ich an deiner Stelle würde eher im Tierheim in deiner Gegend schauen, vielleicht gibt es dort auch Ratten zu Vermittlung, die haben nämlich auch ein Zuhause verdient, aber leider werden TH Ratten häufig vergessen.

 

http://www.peta.de/web/zoohandel.1266.html Das Video von oben, vielleicht nochmal reinschauen

 

Lg Chen

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Ginys Mom

Hey!

 

Ich seh das Problem so: Solange Menschen Schlange halten, werden Ratten als Futtertiere gezüchtet werden. Das ist nunmal die Natur und da finde ich braucht man nicht rumdiskutieren.

Das Problem liegt aber in Angebot und Nachfrage. Solange nur Schlangenhalter Ratten kaufen, ist die Nachfrage nicht so groß (immerhin fressen die Schlangen ja meist nur 1 Ratte in der Woche oder so). Wenn jetzt aber "tierliebe" Menschen immer wieder welche freikaufen steigt die Nachfrage an und es werden mehr Ratten "produziert". So läuft es in unserer freien Marktwirtschaft nunmal. Also verhilft es vielleicht ein paar Ratten zu einem schönen Leben, wenn man sie freikauft. Aber dafür wird die Nachzucht gesteigert - weil so ja mehr Tiere ihren Abnehmer finden.

 

Ich hatte meine ersten Ratten auch aus dem Zoohandel. Aber je mehr ich über die Situation nachdenke...

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Rowennah

Hallo,

 

natürlich hast Du in dem Punkt Recht: Eine Ratte aus dem Zooladen freut sich genau so über ein schönes Zuhause wie eine Ratte aus dem Tierheim. Und sicher hätte sie das auch genau so verdient.

Bestimmt gibt es auch Zoogeschäfte, die ihre Tiere gut versorgen und wo sie vernünftiges Futter und großes Gehege bekommen, bei der Beratung auch zum Thema Käfiggröße und Rudelhaltung gut informiert wird.

Sicher rettest Du durch einen Zooladenkauf ein einzelnes Individuum vor dem Schlangenmagen, aber Du hast nichts für den Tierschutz getan. Den Platz der "geretteten" Tiere werden andere Todeskandidaten einnehmen.

 

Das Argument "Ein einzelner kann doch aber nichts erreichen" kann ich so nicht nachvollziehen. Nach der Logik bräuchte man auch nicht wählen zu gehen. Natürlich müssen viele Stimmen zusammen kommen, um etwas zu erreichen, aber jede Stimme zählt!

Wenn ich einem Notfallvermittler 3 Ratten abnehme, sind 3 Notfallplätze wieder frei. (Und jeder freut sich, wenn sie lange frei bleiben!) Wenn ich 3 Ratten im Zoogeschäft kaufe, dann sind das 3 mal 7,50€, die in den Abrechnungen verbucht sind, und es sind 3 Striche in der Inventarliste, es bedeutet, dass eben früher wieder nachbestellt wird.

 

Aber wenn Du mal den Blickwinkel von den Zooläden wegnimmst:

Es gibt viele, viele Tierschützer, die sich um Ratten in Not kümmern, seien es Tierheime, Pflegestationen oder Privatvermittler. Die hängen sich wahnsinnig in ihre Arbeit rein, nehmen z.T. kranke, verwahrloste und alte Tiere auf, fischen teilweise ausgesetzte Ratten aus dem Gebüsch und päppeln sie wieder gesund, nehmen schwangere Notfallmädchen und kümmern sich liebevoll um die Aufzucht der Welpen, geben hunderte Euro beim Tierarzt aus, um die Kleinen dann in ein gutes und liebevolles Zuhause vermitteln zu können.

Diese Menschen tun das, obwohl sie das nicht tun müssten, einfach weil das wirklich Tierfreunde sind - meist bekommen sie NICHTS dafür wieder, außer eben die Liebe und Dankbarkeit der geretteten Tiere und vielleicht mal eine kleine Futterspende.

Diese Einrichtungen, seien es Heime oder Privatmenschen, haben jedoch nur begrenzten Platz.

 

Wenn nun alle Rattenhalter sich ihre Tiere im Zoohandel kaufen, dann bleiben die Notfallvermittler auf ihren Tieren sitzen, irgendwann sind die Kapazitäten völlig ausgeschöpft und neue Notfälle können nicht mehr aufgenommen.

Allein, um den Notfallvermittlern ihre Arbeit zu erleichtern und neuen Platz für die nächsten Notnasen zu schaffen, ist es immer sinnvoll, Tiere aus solchen Notfällen aufzunehmen.

 

Verstehst Du, was ich meine?

Zooläden zu boykottieren, weil man sie per se "schlecht" und "böse" findet, ist eine Sache.

Notfallvermittler zu unterstützen, weil man ihre Arbeit und ihren Einsatz toll findet, ist eine andere Sache.

Auch jemand, der kein Problem mit Zucht und Tierhandel hat, kann trotzdem bevorzugt Tiere aus Notfällen aufnehmen, um diese Leute zu entlasten, damit sie wieder Platz und Zeit für die nächsten Tiere haben - denn Notfälle gibt es immer, leider.

 

Ich nehme nur noch Notfalltiere auf, weil das System der Notfallvermittlung nicht funktionieren kann, wenn die Notfalltiere nicht auch weitervermittelt werden.

Das würde ich auch dann tun, wenn die Zoogeschäfte hier in der Stadt ihre Tiere in meterlangen Volieren und mit dem besten Frischfutter überhaupt verwöhnen würden.

 

 

LG,

Rowe

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Murphy

Huhu! :tongue:

 

Interessanter Thread!

Also, ich habe früher meine Ratten auch aus Zoohandlungen geholt, weil ich da noch nicht wusste, dass es so viele Ratten in Tierheimen gibt.

 

Seit ich in diesem Forum bin, nehme ich auch lieber Notfallrattis auf. Ich bin da mit Rowennah einer Meinung: es gibt nun mal zu viele Notfälle, und da mache ich lieber für neue Notfälle ein Plätzchen frei, als für neues Schlangenfutter.

 

Ratten aus Zooläden zu retten, ist eine Neverending Story, bei der auch noch Geld gemacht wird.

Klar ist Ratten aus Tierheimen zu retten ebenso eine Neverending Story, aber damit unterstütze ich wenigstens keinen Profitgierigen Einzelhändler, sondern liebe Leute, die mit der Schutzgebühr, die ich ihnen zahle, neue Notfälle aufnehmen können.

Rein vom moralischen Punkt her ist mir das dann doch lieber als dem Handel Geld in den Rachen zu schmeißen.

 

Man muss da allerdings schon einfach mal die Augen verschließen, wenn man an einem Zoohandel vorbeikommt. Wenn die Haltungsbedingungen zu schlecht sind, sollte man natürlich den Tierschutz einschalten.

 

Bei der Zoohandlung, die ihre Ratten gut hält, würde ich auch nicht unbedingt welche kaufen, eben weil es an anderen Stellen zu viele Ratten gibt.

 

Noch ein Punkt: Sind die Zooläden leer, müssen neue Ratten nachgezüchtet werden. Das Leben ist also noch nicht da, es muss erst "erschaffen" werden.

Bei einem Notfallvermittler müssen aber keine Babys erst noch "gemacht" werden, es gibt schon mehr als genug lebende Ratten, die dessen Hilfe brauchen!

 

Wenn du allerdings wirklich lieber Zooladenrattis haben möchtest, dann hol sie lieber aus dem Handel, der auch gut für sie sorgt. Es ist dann doch besser, einen Laden mit guter Haltung zu unterstützen, als einen Laden, der nur auf Profit aus ist.

 

Grüßlein!

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tine1156

Danke ihr Lieben, ihr habt mich überzeugt und ich werde mich dann doch nach Notfellchen umschauen. Ich will natürlich nicht die Züchtung unzähliger kleinen Rattis fördern , die dann meistens im Magen einer Schlange enden und Leute damit Geld machen.

Habt vielen Dank, aber mir taten die kleinen Wesen einfach leid, auch wenn sie wahrhaftig ordentlich gehalten werden dort in dem Zooladen. Doch wenn ich mir so ein Würmchen aus einem Tierheim oder einer Pflegestelle hole tu ich für andere Rattis auch noch was Gutes.

Liebe Grüße und noch einen Schönen Sonntag

Tine mit Krümel, Sputnik und Pünktchen

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Rowennah

Hi,

 

dass Dir die Kleinen im Laden Leid tun, kann ich verstehen. Doch leider wird das auch mittlerweile zur Masche: Einige Zooläden halten die Tiere schon absichtlich in sehr lieblosen, kleinen Gehegen ohne Frischfutter (am Besten noch direkt neben den Reptilien...), gerade DAMIT Käufer angelockt werden, die Mitleid haben um impulsiv dort Tiere "freikaufen".

 

Ich gehe gar nicht mehr in Läden hinein, von denen ich weiß, dass sie lebende Tiere verkaufen. Zum Einen, weil der Anblick für mich auch furchtbar ist, und zum anderen, weil ich solche Läden überhaupt nicht unterstützen will, nicht einmal mit dem Kauf von Zubehör oder Futter.

Denn seien wir ehrlich: Ein Zooladen verdient nicht an einer 3,50€-Maus oder an einem 6,20€-Hamster. Der Laden verdient an dem 12,99€-Futter, dem 15,50€-Laufrad und dem 98,00€-Käfig. Die Tiere sollen nur locken und Mitleid auslösen.

 

Freut mich, Tine, dass Du Dir nochmal Gedanken darüber gemacht hast. :]

Ein "Notfall" kann auch die einzelne Ratte von Freunden/Bekannten/Nachbarn sein, die als letzte eines Rudels übrig geblieben ist, wenn die Halter keine neue Ratten mehr aufnehmen und die letzte vermitteln wollen. Aus solchen Situationen habe ich schon recht viele Tiere bekommen, oft ist da auch über das Rattenleben hinaus noch ein guter Kontakt, die ehemaligen Halter beteiligen sich manchmal noch an den Tierarztkosten, usw. Oft sind das auch sehr liebe Tiere.

Aber auch in Tierheimen sitzen ja nicht zwangsläufig nur alte, kranke und verhaltensgestörte Tiere. Meistens sind es gesunde Ratten mittleren Alters, oft auch sehr junge Tiere oder nicht selten auch Mamas mit Babys. In einigen Tierheimen wollen die gar keine Schutzgebühr mehr von uns haben, es gibt dann aber trotzdem zumindest was in die Spendenbox. ;)

 

 

LG

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Gast Millemaus

Hey.

Auch mir tun die Babies in den ganzen Zooläden Leid.

Mein Trick dagegen: Gar nicht mehr in einen gehen ;)

 

Ich gehe jetzt alle 3 Monate ins Futterhaus um einen 40l Sack Holzpellets zu kaufen.

Rein, Sack holen, bezahlen, wieder raus.

 

Alles andere bestelle ich bei zooplus.

Es geht für mich einfach nicht anders.

 

Ich weiß nicht, ob diese Seite hier im Thread schon genannt wurde, glaube aber nicht:

 

gegen-zooladenkaeufe - Startseite

 

Finde sie wirklich gut =)

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Maemy

Oh Mille

 

;(

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tine1156

Ja, Mille die Thread kenn ich natürlich. Dadurch bin ich ja erst darauf gekommen, dieses Thema mal anzusprechen. Ich gehe auch ganz selten in Zooläden, sondern bestelle mein Ratima und Zubehör bei Zooplus. Ich wollte nur Katzenvitamin - Paste kaufen und bin dann auf die Rattenbabys gestoßen. Na ja, auch wenn sie mir in der Seele leid tun, dass sie nie oder selten die Chance bekommen ein liebevolles Zuhause zu bekommen geb ich euch doch Recht, wie schon gesagt. Und meine jetzigen Babys sind ja auch eigentlich Notfellchen. Hätte ich sie nicht genommen, wären sie auch zu Schlangenfutter geworden, die Süßen -unvorstellbar!!!! Ich danke euch jedenfalls Allen für eure ehrliche Meinung und, dass ihr nicht auf mich losgegangen seid, weil ich solch eine Überlegung hatte, mir vielleicht Babys aus dem Zooladen zu holen. Ihr ward Alle sehr fair.

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LaKara

Hallo,

 

schön, dass du deine Meinung geändert hast :)

 

Ich vermeide es auch in Zooläden zu gehen, da die Zustände durch die Bank (!!) einfach bescheiden sind. Ich hab hier in der Gegend auch noch keinen einzigen Zooladen gesehen, der seine Tiere (egal ob es nun Ratten, Mäuse, Kaninchen usw. sind) auch nur ansatzweise ordentlich hält. Im Ausland habe ich leider schon öfters gesehen, dass auch Katzenwelpen und Hundewelpen in Zooläden verkauft werden. Zum Glück ist sowas bei uns in Deutschland nicht an der Tagesordnung.... in der Nähe von meinen Eltern hat allerdings vor einiger Zeit ein riiiiiesen Zooladen eröffnet und vor der Eröffnung stand es zur Diskussion, ob dieser Laden auch Katzen-/Hundewelpen verkaufen darf. Durch die Bevölkerung dort ging damals ein riesen Ruck, die Leute sammelten Unterschriften und konnten es durch ihre Aktionen verhindern. Aber mal ehrlich... Nager werden dort trotzdem verkauft und denen geht es auch nicht besser. Ich verstehe nicht, wieso man da Unterschiede macht... ich mache da jedenfalls keine.

 

Ich sage nicht, dass keine Futtertiere mehr verkauft werden sollten, denn Schlangen usw. müssen ja auch was fressen und das kann ich auch voll und ganz akzeptieren (Futtertiere iA sollten mMn aber hinter den Kulissen verkauft werden).

 

Ich bin schlichtweg der Meinung, dass generell keine lebenden Tiere für die Heimtierhaltung in Zooläden verkauft werden sollten. Die Zooläden an sich sind nicht dafür ausgelegt und das sog. Fachpersonal hat idR keine Ahnung von den zu verkaufenden Tieren.

 

Steffi

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BadBunny

Hallo Leute,

 

So ich will hier jetzt nicht sagen das Zooladenkäufe gut sind aber man sollte das nicht alles über einen Kamm scheren. Ich habe meine ersten 2 Mädels auch aus nem Zooladen. Ich hab mich kaum getraut das im Forum zu schreiben weil dann sofort ne Diskussion darüber los ging. Das find ich sehr schade. Sehr viele Leute haben ihre ersten Ratten nun mal aus nem Zooladen. Das heißt ja nicht das man die zweiten nicht aus dem Tierheim holen kann.

 

Dann finde es schade das es so da gestellt wird als ob alle Zooläden mit Lebend Tieren nur auf den Gewinn aus sind. Das stimmt oft aber wirklich nicht immer. In meiner nähe ist ein Zooladen der die Tiere aus liebe am Tier verkauft und sie wirklich gut hält. Die Tiere sind Handzahm und super lieb. Das Personal kennt sich aus und verkauft Ratten immer mindestens zu zweit am liebsten zu dritt oder an Leute wo sie sicher wissen das diese schon ein Rudel haben. Sie kennen ihre Tiere gut und können sogar was zum Charakter des Tieres sagen. Diesen Zooladen unterstütze ich gerne auch wenn ich manches woanders billiger bekomme.

 

Ich war aber vor kurzem in einem großen Zooladen. Dort war eine einzelne Ratte in nem viel zu kleinen Gehege, die Verkäuferin wusste nicht mal wie viele Ratten dort drin sind. Diesen Laden werde ich auch nicht noch mal betreten.

 

Ich habe vor kurzem auch zwei Mädels aus nem Großnotfall aufgenommen und werde das dem Zooladen auch vorziehen aber ich verurteile niemanden der sein Ratten dort geholt hat weil er es nicht besser wusste.

 

LG BadBunny

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Gast Millemaus

Hey :)

 

In meiner nähe ist ein Zooladen der die Tiere aus liebe am Tier verkauft und sie wirklich gut hält. Die Tiere sind Handzahm und super lieb. Das Personal kennt sich aus und verkauft Ratten immer mindestens zu zweit am liebsten zu dritt oder an Leute wo sie sicher wissen das diese schon ein Rudel haben. Sie kennen ihre Tiere gut und können sogar was zum Charakter des Tieres sagen. Diesen Zooladen unterstütze ich gerne auch wenn ich manches woanders billiger bekomme.

 

 

Klar gibt es solche Zooläden auch (ich persönlich kenne aber keinen, muss ich ehrlich sagen und ich denke die meisten anderen hier auch nicht), aber die überwältigende Mehrzahl der Zooläden ist nun einmal so wie in diesem Thread beschrieben.

 

Das es auch andere gibt, bestreiten wir ja gar nicht.

Wir wollens/könnens nur nicht wirklich glauben ;)

 

Aber wenn es sowas wirklich gibt, dann ist es toll und (leider) die absolute Ausnahme von der Regel.

Mehr als das sagen wir hier ja eigentlich gar nicht ;)

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LaKara
aber ich verurteile niemanden der sein Ratten dort geholt hat weil er es nicht besser wusste.

 

Ich hoffe, das war nicht auf meinen Post bezogen, denn ich sehe das genauso wie du.

Auf den Gewinn können Zooläden in dem Fall mMn auch nicht sein. Klar, sie haben sie bei Mäusen/Ratten immense Gewinnspannen, aber der Verkauf eines Käfigs o.ä. lohnt sich dennoch mehr.

 

Steffi

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isasophie
Sehr viele Leute haben ihre ersten Ratten nun mal aus nem Zooladen. Das heißt ja nicht das man die zweiten nicht aus dem Tierheim holen kann.

 

Da kann ich dir nur zustimmen: sehr viele fangen mit Zooladenrattis an - weil sie es nicht besser wissen. Das verurteile ich nun auch in keinster Weise!

Ich bekomme auch immer wieder Anfragen, ob ich einen "guten Züchter" wüsste - auch das nicht, weil die Leute unbedingt Züchtertiere wollen, sondern weil sie das von anderen Tierarten so kennen bzw. es eben auch nicht besser wissen. Viele kommen zunächst von selber erstmal gar nicht auf die Idee, es könnte im TH auch Ratten geben. Beim Beraten merkt man dann meistens recht schnell, dass diese Interessenten genauso gerne, wenn nicht sogar lieber, Ratten aus dem Tierschutz nehmen.

 

 

Aber eben deshalb geben sich hier alle Mühe, gut aufzuklären. Und ich glaube (oder hoffe es zumindest), die meisten hier kaufen sich die nächsten Rattis dann nicht mehr im Zooladen.

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Murphy

Huhu! :tongue:

 

Ich glaube, das mit dem Gewinn war auf meinen Post bezogen. Ich hatte geschrieben, dass ich Zooläden nicht mit meinem Geld als deren Gewinn fördern will.

Es war aber so gemeint, dass ich mein Geld lieber bei Notfallvermittlern lasse, als in einem Zoohandel.

Und ein kleines bisschen Gewinn wird sicher damit gemacht, wenn es auch nur ein paar Cent sind. Aber Kleinvieh macht eben auch Mist...

 

Ich würde keinen einfach verurteilen, weil er Ratten aus "Unwissenheit" in einem Zoohandel gekauft hat. Aber für alle nachfolgenden Rattis bzw. Tiere muss man eben aufklären, damit diese Leute es verstehen, warum wir keine Zooladenrattis kaufen.

Jemanden zu verurteilen, weil er etwas nicht besser wusste, ist blöd...

 

 

Grüßlein!

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Ine

Hallo!

Dazu kann ich nur eben schnell eine Story erzählen..

Ist schon ein paar Jahre her, da wollte ich für mein Aquarium mal schauen gehen was es so für Fische gibt die sich mit meinen vertragen und bin in nen Zooladen. Dort saßen in einem kleinen Minibehälter, abgetrennt von dem großen Becken, 5 kleine Krallenfösche. Ich dachte mir..och wie niedlich und hab mich etwas über diese Art informiert und dann war schnell klar, dass auch sie für mein Aquarium geeignet waren..also schnell hin und weil sie mir so leid taten in diesem mini Ding zu sitzen hab ich gleich alle 5 mitgenommen..war froh sie da rausgeholt zu haben und hab ihnen bei mir zuhause das Paradies auf Erden und im Wasser versprochen.

Tja und als ich nach ner Woche nochmal in den Laden ging um Futter zu besorgen sah ich dass 20 neue kleine Frösche sich dieses kleine Behältnis teilen mussten...

Das sagt doch schon alles.

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BadBunny

Hallo Leute,

 

ich wollte hier niemanden persönlich ansprechen. Nur ich lese in vielen Beiträgen die generelle anti Haltung gegen Zooläden und find das halt schade. Weil ich weiß das es auch anders geht. Das wollte ich nur mal los werden und habe mir gedacht das es hier der richtige Platz ist.

 

LG BadBunny

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Murphy

Huhu! :tongue:

 

Also, ich finde es schön, dass es offensichtlich auch anders geht.

Und ich finde es auch ok, dass du es hier gepostet hast. Daran sollten sich viele Zoohändler ein Beispiel nehmen, auch wenn wir dadurch trotzdem weiter Notfallrattis aufnehmen.

Es geht uns ja nicht nur um die Haltung, sondern auch darum, dass es eigentlich mehr als genug Ratten gibt und trotzdem immer wieder welche nachproduziert werden.

 

Grüßlein!

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Lorna
ich lese in vielen Beiträgen die generelle anti Haltung gegen Zooläden und find das halt schade. Weil ich weiß das es auch anders geht. Das wollte ich nur mal los werden und habe mir gedacht das es hier der richtige Platz ist.
Hallo Bunny,

Meine prinzipielle anti-Zooladen-Haltung würde mich dennoch nicht daran hindern, sie regelmäßig zu hinterfragen und auch Rättlein aus dem Zoohandel zu erwerben.

Nur so viel: In der Vergangenheit wurde oft geschrieben, dass es die Reptilienhalter mit ihren Bedürfnissen nach Futtertierzuchten und -züchtern seien, die die Nachfragen im Zoohandel bestimmt hätten. Freilich ist die teure Hobbylobbytierhaltung derzeit verbreitet, mit welcher der so genannte Futtertierbedarf idR begründet wird und weswegen die Leiden vieler vieler Futtertiere in Kauf genommen werden. "Ja ja, die Natur des armen Reptils, auf die sich der Reptilfan dann berufen kann, natürlich nachdem das Reptil angeschafft und das teure Terrarium angelegt wurde."

Was aber ... wenn jene Tierhalterszene (die ich persönlich so fürchterbar finde wie die Szene, die ihre Hauskatzen zum Wildern rausschickt) die Nachfrage nach armen Futtermäusen und Futterrattis in den Zoos vielleicht doch nicht so dolle bestimmt? Welchen Zahlen haben wir uns gebeugt, wem haben wir geglaubt? Wir rechneten doch nie wirklich nach - ermittelten keinen Verbrauch an Futtermäusen und auch keinen Überschuss. Vielleicht sind längst wir diejenigen, die die Nachfrage entscheidend mitbestimmen - wir Rattenliebhaber, die entweder nur mal - nur anfangs- nur ausversehen - mal mehr oder weniger aufgeklärt - oder mehr oder weniger bewusst auch Zooladenrattis ein Heim geboten haben.

 

Wenn es so wäre, wen oder was hätten wir dann unterstützt? Und was wäre schlecht an dieser Kette?

 

Ich persönlich würde es mir natürlich auch anders wünschen. Zunächst würde ich mir null Tierhaltung wünschen. Ich würde viel lieber dafür etwas tun, dass die kulturfolgenden Wildtiere in unserer Umgebung -> in unseren Städten, die ja ihre letzten Zufluchtstätten sind, Akzeptanz, Lebensraum und Lebensqualität finden.

Wer von uns braucht denn unbedingt zahme Ratten, die er je nach Laune und Bedürfnis aus den Käfigen nehmen, streicheln und wieder zurücksperren kann?

 

Wer heute - gerade eben nur noch !!echte!! Notfellchen nahm, um ihnen ein zumutbares Heim zu geben, weil diese Rättlein ja nun einmal "da waren" und weil wir selber in die Kette Nachfrage/Überproduktion involviert waren, wird vielleicht morgen nicht mal mehr mehr für diese schöne Rattenhaltung werbenwollen, wird morgen vielleicht nicht mehr mit süßen bunten Fellchen auf der Schulter sitzend auf irgendeiner der vielen aufklärenden Liebhaberheimtierausstellungen neue potentielle Rattenhalter rekrutieren wollen. Er wird vielleicht auch das nimmer wollen.

 

Versteht mich nicht ganz falsch: Ich mag nur dieses Thema nicht immer wieder mit den Futterratten und der angeblich damit verbundenen ultrahohen Nachfrage im Zoohandel abgekanzelt sehen. Mir ist das zu unklar, zu banal und zu dogmatisch. Außer dass ein erwachsenes "wohltemperiertes" Reptil während seines Lebens alle paar Wochen einen maus- oder rattengroßen Futterbrocken ins Terrarium vor die Nase geschmissen benötigt - jedes dieser armen Rättlein hat sinnlos gelitten, wurde sinnlos gequält und ist sinnlos gestorben ... nur für ein Hobby, das Heimtierhaltung heißt und dummerweise auch noch als individuelles Grundrecht verbrieft ist und das die meisten Tierhalter freiwillig und aus Spaß an der Freude ausüben, weiß ich doch fast nichts darüber, wer und was derzeit wirklich wo eine Nachfrage darstellt.

 

Damit will ich nur sagen, dass es auch Zoogeschäfte gibt, die die Rattis einigermaßen, ihren Möglichkeiten entsprechend ,ordentlich halten und versogen. Allerdings habe ich auch schon Schlimmes gesehen, wo die kleinen Rattis ohne jegliche Einrichtung, nichts zum Verstecken hatten. Sie klebten alle am Gitter, natürlich dem Menschen abgewandt, dass fand ich wirklich traurig, arme Dinger

 

Du, tine, hattest dich ja nun bereits entschieden, bist gelobt und getätschelt worden wegen deiner Einsicht. Ich kam zu spät; andernfalls - früher hätte ich gegen gefragt, wem du im Fall der Fälle dein Heim gegeben hättest:

Zwei Zooladenrattis, die unter schlechten Bedingungen in schlechten Zooläden sitzen müssen, ODER zwei Zooladenrattis, die von scheinbar guten Zooläden annähernd artgemäß und zumutbar auf der Fassade untergebracht werden? Oder hättest du zwei Rättlein genommen, die ....

 

Einst habe ich dich und viele andere Rattenbesitzer beneidet ... um ihre Entscheidungssicherheit, um ihre Aufgeklärtheit und um ihr tolles Wissen. Heute ist das nicht mehr ganz so ... mit meiner Staunerei bzgl. so mancher konsequenter überaufgeklärt wirkender Haltung.

 

Drei Dinge hätten für meine Begriffe einen Sinn:

a) Das verbriefte generelle Recht auf Heimtierbesitz in Frage zu stellen und auf die Tagesordnung zu setzen.

B) Selber mit gutem Bsp voran gehen und keine Heimtiere halten.

c) Dann ist man selber so sauber, dass es Sinn hat, auf den Podien, die sich der Rest der Lobbyhobbyheimtierhalter eingerichtet haben, das Leid ihrer Futtertiere auf denen die Haltung der Lobbytiere basiert, zu beanstanden und es zu ächten.

 

Noch scheint es, als hätte das keinen Sinn. Aber hier in den Rattenforen kann man kaum etwas gegen diese Szene tun. Wer wird sich in Zukunft hier einigeln? Und wer wird den Mut haben und ziehen ... in die fremden Foren, in denen es einem eigentlich speiübel wird, dorthin, wo das Quälen und Vermehren von Futtertieren stets von neuem unter die Tagesordnung gekehrt wird?

 

Grüße

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Murphy

Huhu! :tongue:

 

Hm. Langer Artikel... aber du hast doch auch Ratten. Und gehst nicht mit gutem Beispiel voran? Warum hast du denn deine Ratten?

Das soll nicht angreifend gemeint sein; aber mich macht das eben stutzig: du bist für ein Haustierverbot, hast aber selbst welche.

 

Ich bin dafür, dass man, um Haustiere zu halten, einen Nachweis braucht. Allerdings wird das nie machbar sein, denn wer sollte es kontrollieren? Und außerdem wird dafür immer noch zu viel Umsatz mit Haustieren im Allgemeinen gemacht, sei es nun in der Zucht, der Futterherstellung oder dem Zubehör.

 

Ich für meinen Teil komme gut damit klar, meine Ratten "in einen Käfig zu sperren", sie "nach Belieben rauszuholen" und ihrer "natürlichen Lebensweise" (Kanal, unkontrollierte Vermehrung) zu berauben.

Ich gebe ja auch! Ich gebe erst mal ein warmes, sicheres Heim und eine gute Versorgung. Außerdem gebe ich alle Liebe, die ich übrig habe, und das ist bei wenig Freunden, keinen Kindern und einer kleinen Familie sehr viel.

 

Man sollte auch nicht unterschätzen, welchen wertvollen Beitrag Haustiere leisten: Menschen mit Haustieren sind glücklicher, gesünder!

Darunter fallen keineswegs die Tiermessis, vertseht mich nicht falsch.

Aber ein Kind, welches mit einem Haustier (oder mehreren) aufwächst, lernt viel mehr, als ein Kind ohne Haustiere. Es lernt Verantwortung, lernt, dass man mit Tieren sorgsam umgehen muss, dass sie, genau wie Menschen, krank werden und sterben können.

 

Gerade Ratten finde ich als Haustiere für ein Kind ab ca. 10 Jahren sehr gut geeignet. So wird es an den Tod herangeführt, an die Pflege. Und da Ratten nicht so lange leben wie ein Hund, kann es sich nach ca. 2 Jahren immer wieder neu entscheiden, ob es noch weiterhin Tiere haben möchte oder nicht.

Dabei muss es natürlich Eltern haben, die hinter ihm stehen.

 

Leider können wir nicht jeden Tierhalter kontrollieren. Aber gibt uns das das Recht, die Tierhaltung generell zu verbieten?

Wieviel alte Omis werden daran zugrunde gehen, wenn sie ihren alten Dackel nicht mehr behalten dürfen? Wievielen Kindern wird das Herz gebrochen, weil der geliebte Schnuffi nicht mehr da sein darf? Wieviele Menschen werden vereinsamen, weil ihre Tiere ihnen den einzigen Halt gegeben haben?

 

Das hat nun eigentlich nichts mehr mit Zooladenkäufen zu tun. Aber auf das Tierhaltungsverbot musste ich einfach reagieren...

 

 

Grüßlein!

 

 

Edit:

Es ma egoistisch klingen: wir Menschen brauchen Haustiere für unser seelisches und körperliches Wohl. Aber es ist einfach so.

Und ein verantwortungsvoller Halter, der seine Tiere wirklich liebt, der wird ihnen das bestmöglichste Leben geben, was er kann.

Hätte ich weniger Platz, hätte ich trotzdem Tiere. Dann eben keine Ratten, Hunde oder Katzen. Sondern Echsen, Frösche, Spinnen, die weniger Platz brauchen als Ratten.

Aber ganz ohne Tier geht nicht.

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Sagadi

Irgendein intelligenter Mensch hat mal gesagt: "Wir sind für immer verantwortlich für das was wir einmal gezähmt haben."

Erstenseinmal sind wir Tiere, warum sollen wir also nicht mit Tieren zusammenleben?

Ich sehe nicht ein warum Haustierhaltung nicht als eine Art Symbiose gesehen werden kann. Meine Tiere bekommen Gesundheit, gutes Futter, Aufmerksamkeit und müssen nicht ununterbrochen in Angst leben, ich dagegen habe sie als "Naturersatz".

Ich habe lange und gründlich über Tierhaltung nachgedacht, als ich meinen ersten Fisch bekam. Was wäre aus unseren Ratten wenn wir sie nicht hätten? Den Großteil gäbe es gar nicht. Ich habe hier 2 Schwestern sitzen. Bei einem System im Gleichgewicht würde jede Rattenmutter in ihrem Leben 2 Ratten bekommen, die lang genug überleben um eigenen Nachwuchs zu bekommen. Die meisten unserer Haustiere würde es nicht geben. Denkst du sie vermissen gejagt werden und als Gebärmaschinen zu fungieren? Kann ich mir nciht vorstellen.

Auch bei zb. vielen Ziersischen: Sie sind hauptsächlich Futter und verstecken sich in ihrer Heimat ununterbrochen. Im Aquarium bekommen sie Sicherheit und ein stressloses Leben mit gesichertem Futter. Sie zeigen dafür auch tolle Verhaltensweisen die in der Natur kaum zu beobachten sind.

 

Ich verstehe auch nicht warum du sagst dass man sich lieber um die Tiere in der Natur kümmern sollte- schließt das eine das andere aus?

 

Man kann darüber diskutieren ob es sinnvoll ist Tiere zu domestizieren, aber jetzt können wir sie ohne moralisch schwer durchsetzbare Handlungen nicht mehr loswerden.

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Rowennah

Hallo,

 

ich kann Lorna schon verstehen. Das sind sehr idealistische Ansätze aus tierrechtlicher Sicht.

 

Es geht nicht darum, dass unsereins die Tiere nun wieder weggibt (das käme ja Aussetzen gleich) - die meisten hier haben ihre Ratten doch aus Notfällen. Das sehe ich nach wie vor als unsere Pflicht an, uns um die Lebewesen zu kümmern, die unsere Vorfahren gezähmt und gezüchtet haben und die "nun mal schon da" sind und auf uns angewiesen sind.

Es geht darum, die Hobby-Haustierhaltung und die Nachzucht von Tieren für unser Hobby zu hinterfragen. Und da gehe ich mit Lorna konform.

 

Da tut es mir dann auch Leid, Murphy, aber wenn ich lese, dass "Haustiere einen wertvollen Beitrag leisten", indem sie ihre Besitzer "glücklicher" und "gesünder" machen, Kindern das Thema "Verantwortung", "Pflege" und "Tod" näherbringen, usw., dann rollen sich mir die Fußnägel hoch. Kein Tier der Welt ist dazu da, um irgendetwas davon zu erfüllen. Ein Tierleben muss doch keinen Zweck für die Menschheit haben!

 

Wieviel alte Omis werden daran zugrunde gehen, wenn sie ihren alten Dackel nicht mehr behalten dürfen? Wievielen Kindern wird das Herz gebrochen, weil der geliebte Schnuffi nicht mehr da sein darf? Wieviele Menschen werden vereinsamen, weil ihre Tiere ihnen den einzigen Halt gegeben haben?

Dann sollen die Omis zu Grunde gehen und die Kinderherzen gebrochen werden! Wer so wenig mit sich selbst und seinem Leben anfangen kann, dass "Tiere einem den einzigen Halt geben", gehört meiner Meinung nach in Therapie. Das meine ich auch gar nicht ironisch, sondern ganz ernst. Ich kann doch nicht als erwachsener Mensch mein seelisches Wohlbefinden und mein mentales Gleichgewicht davon abhängig machen, ob sich in meinem Haus eingesperrte Tiere befinden? Das finde ich sehr bedenklich.

 

Nehmen wir mal den (völlig utopischen) Fall an, alle Tierheime der Welt wären leer und es gäbe auch keine anderweitigen Notfälle. Dann würde ich keine Tiere halten. Ich mache das alles ja nicht meinetwegen (weil ich die Gegenwart von Tieren "brauche"), sondern der Tiere wegen, die in Not sind.

Natürlich profitiere ich auch davon - man bekommt viel zurück, fühlt sich angenommen, wird geliebt, einige Tiere sind sehr dankbar. Aber das wäre mir nicht Grund genug, mir welche anzuschaffen.

Ich liebe die Kleinen, die bei mir wohnen, wirklich sehr. Aber das wäre nicht nötig dafür, dass ich ihnen ein Zuhause gebe, genau so wenig wie es nötig wäre, dass sie mich mögen. ;)

 

Ich sehe nicht ein warum Haustierhaltung nicht als eine Art Symbiose gesehen werden kann. Meine Tiere bekommen Gesundheit, gutes Futter, Aufmerksamkeit und müssen nicht ununterbrochen in Angst leben, ich dagegen habe sie als "Naturersatz".

Eine Symbiose bezeichnet die freiwillige Vereinigung von verschiedenen Arten in einer Beziehung, die für beide vorteilhaft ist.

Von Freiwilligkeit kann man aber dann nicht mehr sprechen, wenn jemand ein Tier "besitzt", ihm eine Leine umlegt oder es in einen Käfig sperrt.

Ich finde, man sollte sich die Gefangenschaft, in der unsere Tiere bei uns leben (denn genau das ist es letztendlich) nicht zu rosa malen. Natürlich sollen unsere Tiere es bei uns gut haben und niemand sollte die Machtposition, die er als Tierbesitzer automatisch hat, je ausnutzen. Aber von Symbiose kann keine Rede sein, denn nur wir Menschen haben uns für diese Symbiose entschieden. Das Tier wurde nicht gefragt.

Man kann darüber diskutieren ob es sinnvoll ist Tiere zu domestizieren, aber jetzt können wir sie ohne moralisch schwer durchsetzbare Handlungen nicht mehr loswerden.
Da gebe ich Dir allerdings Recht!

Wir sollten sie auch nicht "loswerden". Wir Menschen haben sie von uns abhängig gemacht, nun müssen wir auch die Verantwortung übernehmen und uns kümmern.

Ich sehe es generell als ein erstrebenswertes Ideal, dass Tiere überhaupt nicht mehr von uns abhängig sind, aber das erreichen wir nicht, indem wir die, die jetzt schon da sind, fallenlassen, sondern es ist unsere Pflicht, uns zu kümmern und die Suppe auszulöffeln.

 

(Nun gehen wir aber ganz schön ins Themengebiet "Ethik" und "Tierrecht"... passt nur noch grenzwertig zum eigentlichen Thema...)

 

 

LG

Rowe

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sora

hallo ihr,

ich war heute erst in einer tierhandlung, weil ich nach einem neuen käfig eher gesagt einer voliere für meine ratzen schaun wollte.und dann habe ich mir blöder weise auch die tiere angeschaut, und sah dann ratten. es waren 3 stück und 1 von ihnen hatte keinen schwanz mehr. ich fragte bei dem händler nach, ob sie es gesehen hatten, und wie das zustande kam, drauf bekam ich nur die antwort :" ach, das hatte sie schon von anfang an". ich stand dann noch bei den 3 nasen. und hätte sie am liebsten mitgenommen. aber dann dachte ich wieder, nein, so leid sie mir tun, und so süß so traurig sie mich doch angeschaut haben, ich kann das den nächsten nicht antun. und bin dann ganz traurig und mit schlechtem gewissen aus der handlung mit meiner mutter rausgeagangen. Im nachinein, tut es mir für die 3 so unendlich leid, aber ich denke, ich habe das richtige getan...

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HoodRat

Ich gebe Rowennah absolut Recht!!

 

Um mal zurück zum eigentlichen Thema zu kommen: Zoohandlungen sind schon allein aus dem Grund nicht vertretbar, weil sie Tiere (in unserem Fall Ratten) ZÜCHTEN. Die Zucht ist für uns, da wir uns um die bereits vorhandenen Notfälle kümmern wollen, und vorallem auch für die Natur und die Tiere selbst völlig kontraproduktiv.

 

Natürlich wäre es für alle Beteiligten das Beste, wenn es keine Haustiere gäbe, aber es gibt nunmal Notfälle, die auf uns angewiesen sind und die garantiet vorallem aus Zooladenkäufen entstehen. Es ist von vornherein nicht gerecht Tiere zu "halten", aber genauso ungerecht wäre es sie jetzt, da sie da sind und Hilfe brauchen, nicht aufzunehmen und somit noch mehr Leid in ihr Leben zu bringen.

 

Ich finde, wir sollten hier nicht darüber diskutieren, wer unwissend seine ersten Ratten aus der Zoohandlung geholt hat, sondern versuchen aufzuklären und jetzt, da wir dieses Wissen haben, keine noch so tolle Zoohandlung unterstützen. Denn die Zoohandlung kann so toll sein wie sie will und die Tiere dort super pflegen, sie verkauft sie dennoch als Ware und fördert weitere Notfälle und einen Überschuss an Tieren, die in der Natur nicht lebensfähig sind. Wer Tiere wirklich mag und das Beste für sie will, sollte sowas weder tun, noch unterstützen.

 

LG, Ronja

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