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straalster

Ungewöhnliche Frage - Wie verscheuche ich Ratten?

Empfohlene Beiträge

straalster

Hallo allerseits!

 

Ich selbst halte keine Ratten, seit einigen Wochen haben sich jedoch ein paar 'Wilde' in meinem Garten (in einem Gartenverein) eingenistet oder schauen zumindest des öfteren da vorbei. Am Anfang habe ich nur Kot bemerkt, mittlerweile sitzen sie aber auch tagsüber (was mich sehr verwundert) im Garten oder in der Laube rum. Da einige Familienmitglieder panische Angst vor ihnen haben und auch meine Zwergkaninchen während ihres sommerlichen Gartenurlaubs nicht sonderlich begeistert von den Besuchern sind, stellt sich mir nun die Frage: wie mache ich den Garten für sie unattraktiver?

 

Futter und Essensreste liegen nicht herum und sind auch gar nicht vorhanden, außer eben im Kaninchengehege, das ist aber 'einbruchsicher' von allen Seiten. Zwar gibt es Obstbäume und Beerensträucher, die lassen sich jedoch nur schwer entfernen.

 

Fallen oder Gift - danach schreien gerade alle - kommen für mich nicht in Frage.

 

Gibt es vielleicht irgendwelche Gerüche, die Ratten einfach nicht ausstehen können? Zitrusöle oder Pfefferminzöl oder etwas in die Richtung? Habe bei meiner Suche auch gelesen, dass ausgekämmte Katzenhaare, -urin und -kot, sowie Essig helfen soll. Kann das sein?

 

Für hilfreiche Antworten wäre ich sehr dankbar!

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Gast Millemaus

Hey.

Also erstmal super, dass Du es nicht mit Fallen oder Gift probierst.

 

Das Verhalten das Du beschreibst ist eigentlich eher untypisch für Wanderratten (die wilden Verwandten/Vorfahren unserer Farbratten). Die sind eigentlich eher scheu und zeigen sich auch nicht tagsüber.

Wie sehen die Ratten bei euch denn aus?

 

Es könnten auch ausgesetzte Farbratten sein.

Laufen sie denn weg, wenn ihr kommt?

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Mütze

Hi,

 

Die sind eigentlich eher scheu und zeigen sich auch nicht tagsüber.

Falsch, wenn es ein Bereich ist, in dem sie sich sicher fühlen, zeigen sie sich. Sonst würden in Städten nicht regelmäßig Fallen ausliegen, irgendwer muss sie ja sichten und melden. Ich selbst konnte schon mehrfach morgens auf dem Weg zur Arbeit (um 8 Uhr!) wilde Jungratten beobachten beim Fressen, während nebenan Muttern (oder so) aus dem Loch guckte.

 

Auch am Rhein kann man die Enten füttern und dann kommen die Wilden und klauen alles weg.

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straalster

Danke für deine schnelle Meldung!

 

Wie Farbratten sehen sie nicht aus. Grau-Braunes Fell, dunkle Schwänze. Sobald Menschen zu nahe kommen reißen sie aus, allerdings kann man schon auf 3-4m rankommen, solange man langsam läuft. Ich sehe sie am Tag auch nur in eher dunklen Ecken und auch immer nur eine auf einmal. Da es in dem Garten-Verein auch ein paar Katzen gibt, nehme ich mal an, dass sie sich halt nur dann zeigen wenn gerade keine Samtpfote durch die Gegend schleicht.

 

Was mich wundert ist, dass sie ja gar nicht an das Kaninchenfutter rankommen. Die Einstreu wird auch nicht im Garten aufbewahrt oder entsorgt und einen Komposthaufen haben wir zwar, entsorgen darüber allerdings kein Essen. Von meiner eingeschränkten Zweibeiner-Perspektive ist unser Garten also eigentlich gar nicht so attraktiv. Ich hatte schon an Lebendfallen gedacht und an eine anschließende Umsiedlung in ein menschenfreies Gebiet hier in der Nähe, habe aber Angst die Ratten könnten sich dabei verletzen. Wenn die Klappen zuschnellen haben die eine ganz schöne Wucht drauf.

 

Ich hätte mit den Besuchern auch kein Problem, ist halt ein Garten - wenn ich keine Tiere ertrage muss ich mich zuhause einsperren - meine Oma hat aber schon Panik den Garten nur zu betreten, wenn sie weiß das Ratten da rumlaufen, und das wird sich auch nicht mehr ändern.

 

Von meinen Tieren kenne ich die Abneigung gegen Pfefferminzöl, kennt das hier jemand auch bei Ratten?

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Murphy

Huhu! :tongue:

 

Eigentlich mögen alle Tiere nichts, was scharf riecht (das gilt jedenfalls für die meißten Wildtiere...).

Allerdings kommt mir da der Gedanke: mögen deine Kaninchen das dann? Die riechen das ja auch...

 

Lebenfallen wären eine Idee, da gibt es sicher auch welche, die humaner sind. Allerdings würde ich sagen: damit schaffst du vielleicht diese Ratten weg, aber es werden bestimmt bald welche nachkommen... ;)

 

Am effektivsten wäre es, eine Katze anzuschaffen. Das würde vielleicht den Tod der einen oder anderen Ratte bedeuten, aber die würden es auch bald lernen und in eine Katzensichere Gegend umziehen.

aber auch da wieder die Frage: was sagen die Kaninchen dazu?

Wenn das mit der Katze machbar wäre bezüglich der Kaninchen, dann könntet ihr doch einfach eine Katze in eurem Garten anfüttern. Wie oft seid ihr denn da?

Evtl. wäre es noch eine Idee, eine halb-wilde Katze aus dem TH zu holen, damit die dann dort in der Gegend leben kann. So hättet ihr kein Rattenproblem mehr, dafür aer einer Katze etwas Gutes getan.

Das wäre sicherlich die "natürlichste" Lösung... :o

 

 

Grüßlein!

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straalster

Katzen gibt es schon. Von Anwohnern und auch weil in der nahen Umgebung ein Katzenschutz ist. Ich selbst habe auch Katzen, die möchte ich aber nicht mit in den Garten nehmen, um Revierkämpfe dort zu vermeiden. Der Garten befindet sich ja wie gesagt in einem Gartenverein und nicht direkt vor meiner Haustür.

 

Ich werde mal versuchen die Gartengrenzen mit Duftmarken von meinem Katzen zu markieren, mal sehen ob es was nützt.

 

Für weitere Ideen und Ratschläge bin ich dennoch dankbar!

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seli

Hallo,

 

also zu den Lebendfallen: es gibt auch welche ohne zuschlagender Klappe.

Sowas mit einem Trichter, durch den die Tiere hinein, aber nicht wieder hinaus können: http://farm3.static.flickr.com/2617/4075270494_05a05e46dd.jpg

 

Ich würde auch keine extra Ratten-Verscheuch-Katze anschaffen, wenn es eh schon so viele Katzen gibt.

Leider kann ich nämlich auch nicht bestätigen, dass Ratten Katzengeruch hassen. Also zumindest meine Farbratten verhalten sich nicht anders, wenn ich vorher mit unserem Kater geknuddelt hab, und danach mit den Ratten spiele, und quasi nach Katze nur so "stinken" muss ^^ Sie klettern dennoch auf mir herum und wollen fangen spielen etc. ;)

 

Aber ein Versuch ist es wert. Kommt vllt auch auf die Rattenart oder den für sie dann fremden Geruch an.

Vllt auch einige "Duftmarken"/benutztes Katzenstreu an die bevorzugten Aufenthaltsorte der Ratten legen.

(Würde dann vielleicht auch das Kaninchen ausquatieren für die Zeit, wenn das Stress hat mit dem ganzen Katzenkram ;) )

 

Und wenn das nicht hilft, so ne "Trichter"-Falle holen.

(Haben das schonmal im Urlaubshaus mit ner Maus gemacht: Der gings super, also sie hatte nix gebrochen oder so, wegen der Falle -Hatte natürlich totale Panik und saß ganz still, aber hinterm Kuhstall gehts ihr jetzt bestimmt besser. Das arme Tier war nämlich sogar ein wenig ausgehungert, hat das komplette trockene Brot und den Krümel Räucherschinken in der Falle verputzt ^^.... Anscheinend hat sie sich mal in das Haus verirrt und kam die Türschwelle nicht mehr hoch... Naja, jedenfalls wir hatten dann nie wieder eine dort.)

 

Und dass dann auf jeden Fall wieder neue Ratten kommen, muss auch nicht sein. Vielleicht haben sie sich verlaufen, oder es war ein schwangeres Weibchen, dass dort seine Jungen bekommen hat und jetzt befinden sie sich in einer einigermaßen auszuhaltenden Sitaution auf einer Insel (dein Garten) inmitten von gefährlichen Katzen.

Vielleicht würden sie von alleine gehen, wenn da nicht die vielen Katzen in den umliegenden Gärten wären.

 

Liebe Grüße

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0Yuki1

Hey,

 

also ich kenne es bei meinen Ratten, dass sie sehr auf Katzen- oder Hundegeruch reagieren.

Sollte ich nach einem der beiden riechen, kommen sie kaum auf mich zu, verstecken sich nur, laufen weg, wenn ich sie streicheln will usw.

Bei Katzengeruch noch schlimmer, als bei Hundegeruch, aber damit eben auch!

 

Liebe Grüße

Vivi

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Timmi

Hej,

meine Eltern, hier auf dem Land, hatten vor einiger Zeit auch Ratten. Die liefen auch munter tagsüber über den Rasen und ließen meine Mutter auf 1,5m an sich heran! Wir dachten schon, dass es eventuell Hybriden sein könnten, die vllt von Hamburg herübergewandert sind? (Ist nur 'ne spinnerte Idee.) Gift kam auch nicht in Frage, meine Mom liebte diese (anscheinend 2) Ratten schon ziemlich. Leider blieb es nicht lange bei den Zweien und schon gab es Ärger. Die Nachbarn sagten ihr Bescheid, dass Ratten, anscheinend von unserem Garten ausgehend, die Gegend unsicher machten. Unser Kompost wurde auf Eis gelegt, damit sie dort kein Futter mehr finden konnten. Natürlich lagen dort nie gegarte Küchenabfälle oder Fleisch darauf herum, aber anscheinend gefielen ihnen die Reste vom Obst schon ziemlich gut... Nunja, wir mussten also etwas dagegen tun. Leider gibt es kein wirkliches Hausmittel gegen sie. Wir haben einen Hund, der sie auch immer fleißig wieder in die Löcher jagte, wenn sie draussen waren, aber wirklich gestört hat es die Ratten nicht. Wir wussten demnach, dass sie oberhalb unseres Teiches im Wall wohnen.

 

Lange suchten wir nach einer "netteren" Variante, als Vernichtung, aber wir fanden keine. Schlussendlich hat meine Mom eine Firma beauftragt. Diese legten in schwarzen abschließbaren Kästen Gift aus. Die sind wirklich praktisch, da das Futter nicht verschleppt werden kann und nur Mäuser auch daran gelangen. Für Hunde und Katzen ist der Eingang zu klein!

 

Sie hat geheult wie nichts Gutes, als sie die erste Ratte fand und direkt danach bei mir anrief. *mitheul*

 

Nun kam heraus, dass bis letztes Jahr die Gemeinde noch Köderkästen auslegte, um die Plage einzuschränken. Das wurde aus Kostengründen ausgesetzt. Die Rechnung bekommt nun die Gemeinde.

 

. . .

 

EDIT: Katzen gibt's hier Massenweise, die stören die auch nicht. Lebendfallen brachten nichts! Eine Ratten ward gefangen, die anderen Fallen waren und blieben leer!!! Die hier waren einfach zu schlau!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Lorna

Nein und nochmals nein; ich verstehe es einfach nicht; wie man einen Garten haben kann, ... dass man einen Garten haben musste, dass man ihn mit Zwergkaninchen garnieren konnte, aber nicht damit leben kann und nicht möchte, dass er regelmäßig von wild lebenden Tiere, z.B. Wanderratten besucht wird.

 

Es sollte nur eine Frager der Zeit und der Gewöhnung sein, dass du dich und dass sich deine Familienmitglieder an die Anwesenheit von Ratten im Garten gewöhnen. Es muss Menschen geben, die Wanderratten einen lebenswerten Lebensraum zubilligen - allen anderen Habitaten voran könnten - sollten das Gärten. Nein, du musst mir jetzt nicht erzählen, dass Wildtiere und Ratten Schäden an Gartenhäusern, Fundamenten und Depots machen können. Jedes Tier eckt mit seinem Tun irgendwo an und steht immer auch a bisserl konträr zu den Interessen derer, die eine Landschaft umgebaut und nur zu ihren eigenen Vorteile umestaltet haben.

 

Aber Vernunft heißt auch, an sich zu arbeiten, die Präsens der Wildtiere in unserem Wohnumfeld nicht doof zu dulden oder strikt zu bekämpfen; einen Garten zu nutzen hieße für mich, ihn so zu pflegen, dass auch Ratten - wenigstens zeit- und saisonweise dort sein können. Ob man sich vor Ratten füchtet und ekelt, kann doch nur davon abhängen, was die Gärten den Wildtieren bieten. Wenn Gartengrundstücke und Sparten Zugang zu sauberem Wasser, wenn sie Unterschlüpfe, die man halbwegs säubern kann, bieten ... wenn die kompostieranlagen gepflegt sind und wenn dort nicht alles mögliches eklige abgeladen wird, können Kompostieranlagen den Tieren das überwintern leichter machen. Was tut denn eine Gruppe Ratten, die sich im temperierten Kompost wärmt, denn so schlimmes? Ratten sind Wildtiere wie viele andere auch; wenn sie als Art ins unseren Regionen überleben sollen, muss man ihre kulturfolgende Lebensweise wenigstens a bisserl achten.

 

Wohin sollen Ratten ziehen, wenn sie letztendlich niemand in keinem Umfeld akzeptiert? Man kann nicht immer nur Tiere vergrämen wollen, sie mit Fallen fangen und zu allem Überfluss dann im Wald aussehen. Ratten überleben nicht irgendwo sondern in unserem Wohnumfeld. Also müssen unsere Regionen nicht steriler und verrammelter werden. Sie müssen so werden, dass Mensch und Ratten halbwegs zumutbar nebeneinander leben können.

 

Auch als Pächter und als Mitglied irgendwelcher kleingartensparten und Vereine kann ich vernünftig gegen diese Bild, das Medien und Dogmen über Wanderratten ständig wieder verbreiten, argumentieren. Das heißt aber, dass ich als Mensch erstmal bereit und empfänglich bin für die Normalitäten, die Wildratten auszeichnen.

 

Mache es dir zur Aufgabe, die Schreckensbilder, die in die Köpfe der Menschen gedroschen wurden, abzubauen. Fange bei deinen Familienmitgliedern an. Wozu bist du hier?! Mir krampfen sich Herz und Verstand zusammen, wenn ich auch noch in einem Rattenforum ständig die üblichen Dogmen aufgetischt bekomme.

 

Ich glaube, ich muss hier wirklich weg, ich kriege hier sonst die Krise.

 

Warum konstruiert und fürchtet man eine Bedrohung seiner Zwergkaninchen durch Ratten, fürchtet sich aber überhaupt nicht vor der Vogelkacke süßer Singvögel, die tgl. auf die Gartenwiese tropft?

 

Grüße

 

---------- Nachtrag 21.06.2011 um 11:21 ----------

 

Nein und nochmals nein; ich verstehe es einfach nicht; wie man einen Garten haben kann, ... dass man einen Garten haben musste, dass man ihn mit Zwergkaninchen garnieren konnte, aber nicht damit leben kann und nicht möchte, dass er regelmäßig von wild lebenden Tiere, z.B. Wanderratten besucht wird.

 

Es sollte nur eine Frage der Zeit und der Gewöhnung sein, dass man sich und dass sich Familienmitglieder an die Anwesenheit von Ratten im Garten gewöhnen.

 

Es muss Menschen geben, die Wanderratten einen lebenswerten Lebensraum zubilligen. Allen anderen Habitaten voran könnten das doch Gärten sein. Nein, du musst mir jetzt nicht erzählen, dass Wildtiere und Ratten auch mal Schäden an Gartenhäusern, Fundamenten und Depots machen können. Jedes Tier eckt mit seinem Tun irgendwo an und steht immer auch a bisserl konträr zu den Interessen derer, die eine Landschaft umgebaut und nur zu ihren eigenen Vorteilen umgestaltet haben.

 

Vernunft heißt auch, an sich selber zu arbeiten, die Präsens der Wildtiere in unserem Wohnumfeld nicht blind zu dulden oder sie strikt zu bekämpfen. Einen Garten zu nutzen, hieße für mich, ihn so zu pflegen, dass auch Ratten - wenigstens zeit- und saisonweise dort sein können. Ob man sich vor Ratten fürchtet und ekelt, kann doch nur davon abhängen, was in den Gärten den Wildtieren geboten wird. Wenn Gartengrundstücke und Sparten Zugang zu sauberem Wasser haben, wenn sie Unterschlüpfe, die man halbwegs säubern kann, bieten ... wenn die Kompostieranlagen gepflegt sind und wenn dort nicht alles mögliches eklige und giftige abgeladen wird, können Kompostieranlagen den Tieren das überwintern leichter machen ohne der Kompostiererei zu schaden. Was tut denn eine Gruppe Ratten, die sich im temperierten Kompost wärmt, denn so schlimmes !?

 

Ratten sind Wildtiere wie viele andere auch; wenn sie als Art ins unseren Regionen überleben sollen, muss man ihre kulturfolgende Lebensweise wenigstens a bisserl achten.

 

Wohin können und sollen Ratten ziehen, wenn sie letztendlich niemand in keinem Umfeld akzeptiert? Man kann nicht immer nur Tiere vergrämen wollen, sie mit Fallen fangen und zu allem Überfluss dann im Wald aussehen. Ratten überleben nicht irgendwo sondern in unserem Wohnumfeld. Also müssen unsere Regionen nicht steriler, nicht giftiger und nicht verrammelter sein. Sie müssen so werden, dass Mensch und Ratten halbwegs zumutbar nebeneinander leben können.

 

Auch als Pächter und als Mitglied irgendwelcher Kleingartensparten und Vereine kann ich doch vernünftig gegen dieses Bild, das Medien und Dogmen über Wanderratten ständig wieder verbreiten, argumentieren. Das heißt aber, dass ich als Mensch erstmal selber bereit und empfänglich bin für die Normalitäten, die Wildratten auszeichnen.

 

Mache es dir zur Aufgabe, die Schreckensbilder, die in die Köpfe der Menschen gedroschen wurden, abzubauen. Fange bei deinen Familienmitgliedern an. Wozu bist du hier?!

 

Mir krampfen sich Herz und Verstand zusammen ... nicht deines Postings wegen ... aber angesichts der Dogmen, die auch noch in einem Rattenforum ständig aufgetischt.

 

Ich glaube, ich muss hier wirklich weg, ich kriege hier sonst die Krise. Das arme bunte Notfellchen, für dessen Haltung ständig geworben wird und die Wildratte, von der man meint, sie ständig vergrämen zu müssen. Es ist noch nicht mal raus, ob Wildtiere verkeimter sind als die Heimtiermisere. Also wovor werde ich mich in Zukunft öfter ekeln? Bestimmt nicht vor den in meiner Nachbarschaft wild lebenden Wanderratten. Farbratten,Zwergkaninchen und katzen sind derart verkeimt, dass ich gut und gern Ekelbilder dieser Heimtiere pflegen könnte.

 

Warum konstruiert und fürchtet man eine Bedrohung seiner Zwergkaninchen durch Ratten, fürchtet sich aber überhaupt nicht vor der Vogelkacke süßer Singvögel und den schlecht vergrabenen Schissen streunender Hauskatzen?

 

Grüße

 

---------- Nachtrag 21.06.2011 um 11:34 ----------

 

Timmi, in diese Kästen gelangen immer auch andere Tiere - das sind eben keine verdeckten sicheren Auslagen. Es müssen kein Köder verschleppt werden. Hörnchen, Hermeline, Mauswiesel und Bilche ... die finden alle durch die Schlupflöcher in die Kästen zum Giftköder. Und noch andere Tiere - Beutegreifer finden zu den vergifteten toten oder sterbenden Mäusen, Bilchen und Ratten.

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Timmi

Hej,

klar sind diese Kästen nicht SUPER, aber ich finde sie immer noch besser, als zum Beispiel vergiftete Brocken, die einfach irgendwo hingeschmissen werden.

 

Wir haben jeden Winter Ratten oder Wiesel oder weiß der Geier was in unserem Kompost und lassen sie dort auch. Wir wohnen auf dem Land. Die dürfen da GERNE auch wohnen, die lieben Ratten, aber dann eben in den 500ha im direkten Umfeld und nicht in unserem Wall. Dort zerstören sie die Pflanzen, wodurch zum Beispiel die Erde verspült werden kann. Die Nachbarn haben viele Kinder und ich kann's irgendwo nachvollziehen, dass die keine Ratten in ihrem Sandkasten haben möchten. Die Entwässeungsgräben der Gemeinde werden auch regelmäßig durch Wasserratten und Ratten zerstört. Das geht eben einfach nicht. Sie sind und bleiben Kulturfolger und wir müssen im gewissen Maße mit ihnen Leben, aber irgendwann reicht's auch mal... Wir könnten auch unseren Teich verwuchern lassen, die Grünfläche in eine Blütenwiese verwandeln und den Wall den Erdboden gleich machen lassen, aber NÖ. In bestimmten Bereichen unseres Gebietes ist das völlig in Ordnung, irgendwo bleibt aber auch noch der Eigennutz.

 

Halbwegs zumutbar zusammen leben. - Genau das ist es. Ich muss nicht alles für sie geben, ich tolleriere sie in Maßen. =)

 

EDIT: Ich wüsste gerne wie Du, Lorna, lebst... ? (Haus oder Hof etc.)

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Judith_München

Lange suchten wir nach einer "netteren" Variante, als Vernichtung, aber wir fanden keine. Schlussendlich hat meine Mom eine Firma beauftragt. Diese legten in schwarzen abschließbaren Kästen Gift aus. Die sind wirklich praktisch, da das Futter nicht verschleppt werden kann und nur Mäuser auch daran gelangen. Für Hunde und Katzen ist der Eingang zu klein!

 

Sie hat geheult wie nichts Gutes, als sie die erste Ratte fand und direkt danach bei mir anrief. *mitheul*

Habt ihr mal einer Ratte beim Sterben an Rattengift live zugeschaut?

 

Ich kann gar nicht sagen, wie schrecklich der Einsatz von Gift ist - daran, dass viele Wildtiere elendig dahinsiechen (nicht nur Ratten und Mäuse!) kann auch eine hübsche Box nichts ändern, das ist doch alles Augenwäscherei der Giftfirmen...

 

Einzelne Tiere umbringen kann nie ein Problem von Grund auf lösen...

 

Judith

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Timmi

Ich kann jetzt nur der Dame der Firma nach dem Mund sprechen. Nach der würde das Gift so wirken, dass der Sauerstoff im Blut zuerst sinkt und die Ratten dämmerig werden. Dann verbluten sie innerlich. Normaler Weise würde die sich im Bau verkriechen und man findet die nie wieder, aber diese eine musste sich unbedingt mitten auf den Rasen schleppen und dort liegen und schwer atmen, als meine Mutter kommt......... Meine Mom hat sie mit dem Beil schnell erlöst. Wir haben ihr natürlich nicht dabei zugesehen, wie sie dahinsiecht.

 

Das Problem von Grund auf kann auch kaum gelöst werden. Die Art ausrotten ist ja keine Lösung! Das Problem ist der "zivilisierte" Mensch, auch den können wir nicht abschieben. ^^

 

Und dass es nichts bringt, große Blöcke, die nur angeknabbert werden können und nicht verschleppt, statt loser Köder, die jeder Fuchs zu fassen bekommt, finde ich nicht. An Gift verendete Tiere können natürlich von anderen gefressen werden, keine Frage. Ob das tötlich oder giftig ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Vielleicht ist das Gift ja danach auch "verbraucht" oder umgewandelt?

 

Nun zur ursprünglichen Frage: Weiß denn niemand einen "netteren" Weg, Ratten zu vertreiben?

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Murphy

Huhu! :tongue:

 

Kleines halb-OT: ich musste einmal im TH miterleben, wie ca. 15 Ratten an Gift eingingen.

Die hatte jemand ausgesetzt, ein nachbar streute daraufhin Gift, und die arme Mutter mit ihren beiden kleinen Töchtern, die die Ratten dann einfing und ins TH brachte, hat das auch noch teilweise mitbekommen.

 

Die Ratten bluten aus allen Öffnungen, es sieht wirklich grausam aus. Ich will das nie wieder mit ansehen müssen. Es ist wirklich furchtbar. :(

Wie würden wir uns fühlen, wenn langsam alles Blut aus uns herausläuft???

 

Dann lieber Lebendfallen, mit dem Risiko, dass vielleicht eine von 30 Ratten mit dem Schwanz geklemmt wird...

 

Grüßlein!

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laura.jackie

ein bekannter von mir musste auch einmal miterleben wie eine vergiftete ratte stirbt. wie murphy schon beschrieben hatte, hat sie aus alle öffnungen geblutet, sie hat schreckliche schmerzenslaute von sich gegeben. ich weiß nicht mehr genau ob mein bekannter oder sein arbeitskollege, abe einer von den beiden hat sie aufjedenfall erlöst. mit einer schaufel. sie hatten leider nihts anderes. somit musste sie wenigstens nicht noch weiter leiden..

 

aber lorna was würdest du sagen, wenn sich ein haufen wildratten in deinem garten eingenistet hätten, du vllt kinder hast, die sich an eventuellen krankheiten anstecken könnten?

 

die variante mit gift ist zwar wie ich finde keine gute lösung. außer lebendfallen fällt mir aber auch nichts anderes ein..

 

lg laura :)

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Timmi

@murphy: Lebendfallen helfen nicht. Da fängste genau eine mit und dann hat's der Rest verstanden. . .

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Gerrybaer

Hallo Timmi

 

Du weißt doch aber, dass Ratten immer wieder kommen, wenn man nicht die Ursache

beseitigt ? Der gesuchte nette Weg ist, sein Umfeld so zu gestalten, dass die Ratten dies

nicht als ihr Habitat in Beschlag nehmen. Aber das macht Mühe, man muss sich Gedanken

machen, ein wenig Hand anlegen.....

da ist es viel einfacher, mal schnell Gift auszulegen und die Tiere

jämmerlich verrecken zu lassen. Schrecklich, Deine Einstellung. Soll z.Bsp. immer

noch Leute geben, die ihr Essen im Toilettenbecken entsorgen und gleichzeitig Angst

haben, dass sich eine Ratte am A.... festbeißen könnte.

 

Ratten als Kulturfolger werden immer in der Nähe des Menschen sein. So wie Spinnen

auch :D Vergiftungsaktionen sind für mich pure Tierquälerei. Kammerjäger hüten

sich, den Leuten zu sagen, wie grauenhaft die vergifteten Ratten verrecken. Schließlich

soll der Auftraggeber ein ruhiges Gewissen haben, nichts Schlimmes in Auftrag

gegeben zu haben.

Vergiftet man einen Hund oder eine Katze, verstößt man gegen das Tierschutzgesetz,

vergiftet man eine Ratte, ist man der Held. Wenn das mal nicht abartig ist.

Timmi, rufst Du auch Deine Mammi, wenn eine Deiner Ratten nicht mehr kann, damit sie

das Tier ins Jenseits befördert ?

 

 

Angewiderte Grüße

 

Petra

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isasophie

Hallo

 

Wie man Ratten verscheuchen kann? Schwierig!

 

Man kann versuchen, ihnen "auszureden", dass dieser Siedlungsplatz für ihre Population geeignet ist.

Wichtigster Punkt: dafür sorgen, dass sie dort kein Futter finden. Wer einen Komposthaufen hat, muss sich nicht wundern - das ist wie ein SB-Restaurant für Ratten.

Hätte ich also eine Rattenplage im Garten, die ich dort nicht wollte, würde ich wohl erstmal den Komposthaufen für einige Zeit abschaffen.

 

Dann kann man noch versuchen, den eroberten Lebensraum weniger "sicher" zu machen. Also genug Lärm, Unruhe etc. verbreiten, eventuell auch eine Katze halten. Vielleicht gehen die Ratten ja doch, wenn sie sich gestört fühlen.

 

Aber ehrlich gesagt bekommt ihr sie dadurch wahrscheinlich auch nicht weg.

 

Vielleicht gibts noch eines zu bedenken: eine Rattenpopulation passt sich immer den örtlichen Gegebenheiten an. Ein großes Nahrungsmittelangebot bedeutet: die Population wächst. Bei einem eingeschränkten Angebot wird die Population dahingegen nicht ins Unermessliche wachsen.

 

Vielleicht ist es eher zielführend zu versuchen, die Population klein zu halten.

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Gerrybaer

Hallo Dagmar

 

ich pflichte Dir bei, hat man erst einmal Ratten im Garten, ist es sicher

am effektivsten zu versuchen, den Bestand gering zu halten.

 

Und ehrlich, was ist daran so schlimm ? Wir haben auch wilde Freunde

im Vorgarten und wir genießen es, an milden Sommerabenden aus dem Fenster

zu schauen und hin und wieder mal einen Ratz beobachten zu können. Kommt

leider nicht jeden Tag vor, und ich bin dann schon immerganz traurig, wenn

ich mal einige Tage niemand gesehen habe. (manchmal sorge ich mich, ob nicht

doch jemand......:()

 

post-2919-1349306366,26_thumb.jpg

post-2919-1349306366,21_thumb.jpgLG Petra

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Timmi

*shocked*

 

Ich vergifte die doch nicht einfach leichtsinnig. Hier werden Aufklärungsaktionen gestartet und wir machen alles, damit sich das regelt. Aber was sollen wir denn tun? Anzeigen kassieren? Nur weil unser Garten der für Ratten am Schönste ist (Teich, viel Bewuchs) ist es unser Problem... Es wird ja schon versucht, alles zu machen, aber WAS SOLLEN WIR DENN SONST NOCH TUN??? Was habt ihr denn nun für Ideen???????????? Der Kompost wurde immer nur für Grünabfälle benutzt, ansonsten liegt hier auch nichts herum. Die fressen Körner vom Feld und was ihnen an Insekten vor die Nase fällt. :( Garten zubetonieren kommt mir noch in den Sinn, aber ansonsten. :( (So viel zu biologischen Gleichgewicht und Räuber-Beute-Verhältnis. Ich hab' da schon ein wenig Wissen zu...)

 

Traurige und geknickte Grüße

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Gerrybaer

Hallo Timmi

 

der Thread hieß: "Wie verscheuche ich Ratten" und nicht

"Wie töte ich Ratten".

Man muss einen Garten nicht zubetonieren,

um ihn Rattenfrei zu halten. Da wir nur ein kleines Vorgärtchen haben

und keinen "richtigen" Garten, kann ich Dir hierzu keine Tips geben.

 

Ich darf Dir aber versichern, dass Vergiftungsaktionen immer ein qualvolles Verenden der Tiere nach sich zieht und dauerhaft keine Abhilfe schafft, um seinen Garten rattenfrei zu halten.

 

Vielleicht sollte man mal in einer Bibliothek stöbern und sich diverse Ratgeber

für den Gartenfreund zulegen, ich bin sicher, dass es da genügend Tips gibt,

wie man einen Garten gestalten kann, ohne Ratten anzulocken.

 

 

LG Petra

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seli

Hallo,

 

es gibt doch diese Wühlmaus-Verscheucher-Dinger, die mit ganz hohen Tönen oder Ultraschall, ich bin mir nciht sicher, Wühlmäuse verscheuchen sollen. Maulwurf und Wühlmaus - Verscheucher solarbetrieben 83f | eBay

vielleicht könnte man das mal probieren?

hab sowas noch nie ausprobiert, weiß nicht, inwieweit das Wirkung zeigt...

 

In unserem Garten lebt auch schon seit Ewigkeiten ein Ratte... bis gestern -.-

Sie ist in der Regentonne ertrunken :,(

gemeinsam mit einer kleinen Spitzmaus.

Ich hab zuerst gedacht, das sei ein Jungtier gewesen, und hab schon überlegt, wie ich den Komposter umsetze, um das Nest mit eventuellen anderen Jungtieren zu finden, und woher ich Katzenaufzuchtmilch bekomme...

Naja... aber es war dann doch (auch leider) eine kleine Spitzmaus -.-

Traurige Sache... *schnief*

Jetzt liegt eine Holzlatte als Leiter in der Regentonne...

 

Die Garten-Ratte hatte aber eine komische Fellfarbe: Sie war eher Mittelgrau und hatte hellgraue bis weiße "Unterwolle".

Nicht so bräunlich wie die Wanderratten.

Wie sehen denn eure aus?

 

Naja, jetzt liegt sie zusammen mit ihrer Leidensgenossin der Spitzmaus in unserem Garten und meine kleine Schwester hat ein "Gedenksteinchen" drauf gelegt...

Traurig -.-

 

Also: In alle Behälter "Leitern" reinlegen...

 

Liebe Grüße

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Nele

Hey,

 

ich wollte jetzt nicht extra ein neues Thema aufmachen und hoffe es ist ok, wenn ich das hier mitbenutze.

 

Mein Vater hat auch ein Problem mit einer Ratte im Garten. Habe das Gestern erst erfahren als er stolz berichtet hat, dass er Gift gestreut hat... :evil:

Er sagt er habe Kot im Hühnerstall gefunden und dann dort Gift an Stellen gelegt wo andere Tiere nicht rankommen. Er hat nicht sehr viel für Ratten über, das Argument, dass sie einem sehr qualvollen Tod erleiden werden, bringt also rein gar nichts. :(

Ich habe das Gift natürlich sofort eingesammelt so gut es ging und ihm gesagt ich würd die Ratte irgendwie loswerden. Nur muss ich das jetzt auch schaffen, sonst liegt es da ganz schnell wieder...

 

Die Ratte wird wohl wegen dem Hühnerfutter dort sein, ich glaube allerdings nicht, dass man dieses irgendwie absichern kann. Was sicher die Chancen sie loszuwerden sehr mindert... Er hat auch nichts gegen Ratten im Garten, nur fressen sie wohl auch das Futter. Ich gehe irgendwie davon aus, dass dort mehr als eine Ratte ist, sonst würde man es am Futter sicher nicht so deutlich sehen. Es geht auch nur um das Futter im Napf, das andere ist sicher verstaut.

 

Ich hab heute alte Frettchendecken im Hühnerstall verteilt. Meint ihr das bringt vielleicht was? Oder habt ihr sonst noch eine Idee?

 

Wir haben übrigens noch Katzen und einen Hund, was würde passieren wenn diese die vergiftete Ratte fressen würden?

 

Liebe Grüße Hanna

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DyingAngel

Hey,

wie ich hier schon in dem Thread gelesen habe könnte es sein dass Katzenhaare die Ratten abschrecken. Hast du nicht ein Bettchen oder eine Decke deiner Katze die du in den Stall legen könntest? Einen Versuch wäre es ja zumindest wert. Ob Frettchengeruch hilft weiß ich nicht oder ob die Ratten da eher noch mehr drauf gehen weil sie denken ein Frettchen hätte sich in "ihr" Gebiet eingenistet?

 

Und noch zu Timmi: Warum musst du deinen Nachbarn recht geben? Stell doch einfach Lebendfallen auf oder eine präparierte normale Falle (die eben nicht zuschnappt) wenn du die Ratten eigentlich gar nicht loswerden möchtest. Somit kannst du einer Anzeige denke ich entgehen (wobei ich eh nicht weiß ob SOWAS rechtens ist jemanden wegen Wildratten im Garten anzuzeigen). Du hast versucht die Tiere loszuwerden. Ich würde nicht auf meine Nachbarn hören sondern tun was ICH für richtig halte und von mir aus die Nachbarn einfach nur veräppeln. Was ist denn das für ein "auf dem Land" wo die Leute vor Ratten Angst haben. Angst haben ihre Kinder würden krank werden? Was für ein Schrott die Kinder sind 100%ig geimpft gegen keine Ahnung wieviel Mist. Ich finde das echt übertrieben ich meine Kinder die auf dem Land aufwachsen essen zum Teil Hühnerkacke wenn sie klein sind weil die Eltern mal 2 Minuten nicht hinsehen. Ja und? Bisschen Durchfall wenn überhaupt und die Sache ist gegessen. Die Eltern sind erst schockiert aber deswegen schaffen sie auch ihre Hühner nicht ab, warum sich dann wegen Ratten aufregen? In Großstädten ist es für mich eher nachvollziehbar, da leben die Leute nicht so stark Seite an Seite mit Tieren, aber auf dem Land hat doch jeder 2. Kühe, Hühner, Katzen, Hunde, ... Können Hofkatzen die nicht geimpft werden im Normalfall nicht auch einiges Übertragen?

Ich wohne auch auf dem Land. Hätte ich Wanderratten im Garten bräuchten meine Nachbarn nicht anfangen sich zu beschweren und mit Anzeigen zu drohen. Und wenn sie Gift vorschlagen würden würde ich nach Bildern von vergifteten Ratten oder generell Tieren googlen, diese ausdrucken und ihnen die unter die Nase halten. Am besten Bilder von einem vergifteten Tier das sie selbst besitzen z.B. Katze, Hund was auch immer. Damit sie sehen was sie anrichten würden! Ich will damit sagen: Gebt doch nicht immer nach und denkt doch selbst statt auf die anderen zu hören. Die Ratten haben euch und den Leuten nie was getan. Und zu deren Kindern würden sie niemals hingehen. Das sind an und für sich scheue Tiere.

 

Liebe Grüße

DyingAngel

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Nele

Huhu,

 

vielen Dank für deine Antwort. Dann werd ich heute mal die Katzen ordentlich durch bürsten und eine Decke präparieren. Dachte erst Frettchenhaare wären vielleicht wirkungsvoller, weil man die ja besser riechen kann, aber ich vertrau dann mal in die gute Nase unserer Ratten :)

 

Liebe Grüße, Hanna

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