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BloodyOrange

Rattenkauf im Zoogeschäft, für mich völlig OK

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BloodyOrange

Liebe Mitrattenhalter :D

 

In vielen Beiträgen im Forum habe ich gelesen dass es viele es schrecklich finden wenn Ratten aus der Zoohaltung gekauft werden. Natürlich muss Fakt ist! : In einer Zoohandlung haben Sie viel zu wenig Auslauf und hocken zu eng aufeinander. Diese Haltung ist nicht Artengerecht und somit unzumutbar für die Tiere.

 

Ich finde diese Ratten sollten auch ein Recht auf eine anständige Haltung und viel Liebe haben und nicht Ihr Leben lang in einem Käfig als Ausstellungsstück benutzt werden. In erster Linie geht es bei diesen Tieren doch darum dass Sie mehr verdienen als nur das. Aus dem Tierheim oder Zooladen spielt somit für mich keine Rolle. Hauptsache die Tiere bekommen ein schönes Leben.

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isasophie

Hallo

 

Ich finde diese Ratten sollten auch ein Recht auf eine anständige Haltung und viel Liebe haben und nicht Ihr Leben lang in einem Käfig als Ausstellungsstück benutzt werden.
Da stimme ich dir absolut zu! Das ist eine gute Zielsetzung!

 

Allerdings halte ich es nicht für den richtigen Weg zum Abstellen dieser Missstände, wenn man dann die Erträge des Zoohandels erhöht, indem man dort Tiere kauft. Dann lohnt sich das für den Händler erst recht - und die Folge ist: er produziert mehr (oder lässt mehr produzieren) und damit sitzen dann noch mehr Ratten im Elend. Das ist es aber nicht, was wir wollen, oder?

 

Außerdem: man muss den Tierschutz unterstützen und entlasten, so gut es geht. Denn sonst kann der nimmer arbeiten. Und deshalb gibts nur einen zielführenden Weg m.E.: Notfellchen aufnehmen und auf Zooladen- und Vermehrer/Züchter-Käufe verzichten.

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Gerrybaer

Hallo Bloody

 

keiner hat was gegen die Ratten, die im Zooladen sitzen- im Gegenteil.

Die Tiere können ja nichts dazu, dass sie dort sitzen.

 

Aber der Zoohändler, der diese Tiere mies hält, als Ware betrachtet und mit ihnen

die schnelle Mark Mark machen will, gegen den habe ich schon was.

 

Man sollte zusehen, dass man diese Geschäftemacherei durchbricht

und nicht noch fördert.

 

 

LG Petra

 

PS: ich würde alle Ratten dort mitnehem, wenn mein Zoohändler versprechen täte, niemals wieder welche zu verkaufen. Tut er aber nicht.

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Queeny87

Warum verstehen die Leute nicht, dass Zooladenkäufe zu nichts führen??:evil:

 

Klar haben die Nasen ein Recht auf ein gutes und schönes Rattenleben aber solange es Leute gibt, die Im Zoogeschäft ihre Ratten kaufen, gibt es immer wieder Nachschub. Den Händlern ist es egal ob die Tiere aus Unwissenheit oder aus Mitleid gekauft werden. Deshalb lieber einem Notfellchen ein Zuhause geben....

 

LG

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Rowennah

Recht auf Leben... das haben auch Züchtertiere, Streunernachwuchs, Kinderzimmer-Vermehrer-Tiere, usw.

Willst/kannst Du die alle aufnehmen?

 

Auf der Welt wimmelt es von Ratten und sie alle haben ein Recht auf ein schönes Leben. Angesichts des großen Angebots wäre es doch sinnvoll zu entscheiden: WEN will ich unterstützen? Was will ich mit meinem 'Kauf' bewirken?

Ich persönlich finde den Tierschutz unterstützenswerter als einen Zooladen. Das ist mein Hauptgrund. Dazu kommt, dass das Notfallsystem im Tierschutz nur funktionieren kann, wenn die Tiere auch vermittelt werden.

Ich sehe keinen Grund, Tiere im Zooladen zu kaufen. Sie haben auch nicht mehr 'Recht' auf ein schönes Leben als die Notfallratten - und wenn ich die Wahl habe, unterstütze ich doch lieber zweiteres.

 

LG

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HoodRat

Huhu!

 

Eigentlich ist es doch ganz einfach: Es ist wichtig die Tierheime und Pflegestellen zu unterstützen, indem man ihnen die Pflegetiere auch wieder abnimmt und somit Tieren die evtl. auch aus der Zoohandlung kommen aber schon wieder, aus welchen Gründen auch immer, weitergereicht wurden, ein Zuhause bietet.

Der Zoohandel wird für jede verkaufte Ratte bestimmt eine neue züchten (lassen) und Menschen, die sich da keine Gedanken drüber machen oder denen es egal ist, gibt es immer und somit werden die Ratten im Zooladen bestimmt auch weiterhin verkauft. Aber wenn niemand die Ratten aus den Notfallstellen nimmt und ihnen ein endgültiges Heim bietet, gerät die Notfallvermittlung irgendwann ins Stocken, da alle Plätze besetzt sind.

Es geht nicht darum welches Tier es mehr verdient hat, sondern darum grundsätzlich so gut wie möglich zu helfen und das tut man einfach nicht wenn man sich eine Ratte aus der Zoohandlung kauft die direkt "reproduziert" wird.

 

LG, Ronja

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MamaRosiel

Hallo,

du glaubst doch nicht, dass diese Ratten als Ausstellungsstück ihr Leben verbringen? Nachdem sie viel zu früh von ihrer Mutter getrennt wurden, sind sie mit 6 oder 7 Wochen nicht mehr zu verkaufen. Was denkst Du, was mit denen passiert? Das gleiche, wie mit einem schwachen, hässlichen Tier etc...... Wahrscheinlich enden sie als Reptilienfutter und bringen damit noch ein paar Cent Erlös.

Für mich gibts nur eines: Ich betrete keinen Laden, Baumarkt, Gartencenter etc., in dem lebende Tiere verkauft werden. Das ist die einzige Möglichkeit, dazu beizutragen, dass dieser Quälerei ein Ende gesetzt wird.

Gruß Erika

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Zimtzicke

Hallo,

darf ich hier den PETA Link posten? Ich finde den bei solchen Threads immer sehr passend, weil sich kaum jemand vorstellen kann od. will, was hinter einem Zooladen steckt.

Falls nicht, bitte löschen.

http://www.peta.de/web/zoohandel.1266.html

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Samar

Dazu möchte ich aber anmerken, dass es sehr wohl Zooläden gibt, die auf artgerechte Haltung achten! Die gewisse Tiere von vorneherein gar nicht anbieten, weil eine artgerechte Haltung im Laden nicht möglich ist.

Ich kenne Zooläden mit durchaus sauberen, gut ausgestatteten Käfigen und Aquarien.

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Queeny87
Dazu möchte ich aber anmerken, dass es sehr wohl Zooläden gibt, die auf artgerechte Haltung achten! Die gewisse Tiere von vorneherein gar nicht anbieten, weil eine artgerechte Haltung im Laden nicht möglich ist.

Ich kenne Zooläden mit durchaus sauberen, gut ausgestatteten Käfigen und Aquarien.

 

Das ist ja gut und schön, aber denk mal darüber nach WO diese Tiere herkommen und unter welchen Bedingungen die zurückgelassenen Tier, sprich die Muttertiere, leben müssen?? Es geht hier nicht nur um die Zooladentiere an sich sondern auch um das was dahinter steht. Und das ist nicht schön....

Und ich habe noch keinen Zooladen gesehen, der seine Tiere völlig artgerecht und mit Beschäftigung hält...

 

LG

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Samar

Ganz ehrlich, Fische muss man nicht beschäftigen. Kaninche und Meerschweinchen kommen auch ganz gut ohne menschliche Beschäftigung aus. Und ich sprach ausdrücklich von in Läden artgerecht haltbaren Tieren.

 

In einem Zooladen in Regensburg sind die Aquarien gepflegt, die Kaninchen und Meerschweinchen haben ein schönes Gehege mit Freilauf, die Vögel eine große Voliere mit Zugangsschutz vor den Kunden.

 

Natürlich sollte man Tieren in Tierheimen den Vorzug geben, aber wenn Tiere nicht mehr normal verkauft werden dürfen, sollte man sich über den Sinn und Unsinn der Tierhaltung allgemein Gedanken machen.

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Gerrybaer

Hallo Samar

 

und der von Dir genannte Laden in Regensburg hält die Ratten artgerecht, mit

Auslauf, menschlicher Zuwendung und tierärztlicher Versorgung ? Ehrlich,

da fehlt mir der Glaube :D

 

Sicher kann man nach dem Sinn, weshalb wir Haustiere halten, fragen.

Die Antwort sollte jeder für sich selbst beantworten, ebenso wie die Frage,

ob er sich Ratten kauft oder Ratten aus dem Tierschutz bevorzugt.

 

Falls Du es noch nicht gemerkt hast, befindest Du Dich hier in einem Kreis von Leuten, die sich neben ihrem Beruf oftmals ehrenamtlich mehr oder weniger für den Tierschutz, insbesondere für Ratten, engagieren. Mit engagieren meine ich auch, Ratten aus dem Tierschutz den Vorrang zu geben. Ist irgendwie wie ein Schlag ins Gesicht, wenn sich Leute den A.... aufreißen, um heimatlosen Ratten, die bereits auf der Welt sind, ein neues zu Hause zu verschaffen, während andere bedenkenlos in den Laden rennen und Tiere kaufen und somit immer wieder Tiere produziert und auf den Markt geworfen werden. Dass der Markt so funktioniert,

da brauchen wir doch nicht zu diskutieren.

 

In Gegenden, in denen es weit und breit keine Ratten im Tierheim gibt oder in privaten Pflegestellen keine Ratten ein zu Hause suchen, kann ich den Gang in den Laden ja noch verstehen. Schließlich geht es vielen Leuten in erster

Linie nur darum, ein Haustier zu haltern und nicht gleich zum Tierschützer zu werden.

 

 

LG Petra

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isasophie

Hallo Samar

 

Kennst du diese Zooläden nur aus Kundensicht oder schaust du hinter die Kulissen? Ich habe schon Zooläden gesehen, die nach außen hin toll, gepflegt, bemüht aussahen - und im Hinterzimmer standen dann oben ins Regal gestapelt die Makrolonboxen mit Müttern und Babies :(

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LaKara

Hallo,

 

artgerechte Haltung in Zooläden ist schon aus wirtschaftlicher Sicht nicht möglich. Würde jede einzelne Tierart so versorgt werden, dass es für sie artgerecht ist (individuelles gutes Futter, ausreichend Platz, Zuwendung, tierärztliche Versorgung usw usf), dann würden die Tiere ja auch immer teurer werden und dann würde sie keiner mehr kaufen. Und nur darum geht es den Zooläden doch: Haustiere zu Schleuderpreisen rauszuhauen und deswegen werden möglichst viele Tiere auf wenig Platz gehalten.

Da beginnt ja auch das Dilemma für die Tierheime und Notfallvermittler: welcher Neu-Rattenhalter, der nicht so tief in der Materie ist wie wir, gibt für eine Ratte 25.- aus, wenn es sie im Zooladen für 3.- gibt?!

 

Steffi

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isasophie

Hallo Steffi

 

Welche Leute das tun?

 

Die, welchen es nicht nur um die Berattung, sondern auch um die Beratung geht.

Deshalb bin ich auch der Meinung, dass eine gute Beratung das A und O der Vermittlung ist.

Wir nehmen hier keine 25 Euro pro Tier (Kastraten ausgenommen) - und das, was die Ratte bei uns mehr kostet als im Zoohandel, zahlen die Menschen gerne, wenn sie sich dafür gut betreut fühlen.

 

In der Fachkenntnis und darin, dass man sich auch noch lange Zeit später für die Tiere interessiert und für Fragen Ansprechpartner ist - darin liegt die Qualität einer guten NFV.

 

Aber alle erreicht man nicht.

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LaKara

Hallo,

 

Dagmar deswegen schreibe ich ja, dass es vermutlich diejenigen sind, die "nicht so Bescheid wissen". Anders kann ich mir das nicht erklären.

Meine ersten Ratten waren damals auch Notfalltiere, weil es für mich logisch war, mich vorher zu informieren und so wurde ich auf diese Problematik aufmerksam. Ich würde mir wünschen, dass es noch mehr Menschen so machen würden... gerade in der heutigen Zeit hat doch jeder Zugang zu schnellen Informationsmöglichkeiten. Veränderungen erreicht man hier wohl nur durch konsequentes Meiden der Zooläden und durch Aufklärung. Was die Beratung (und die Begleitung) angeht, schließe ich mich dir zu 100% an.

 

Ich hab im Übrigen schon alles zwischen 5.- und 30.- (Kastrat) für eine Ratte bezahlt. Aber das ist es mir auch wert.

 

Steffi

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Gerrybaer

Hallo

 

zu Dagmars Ausführungen zur Qualität der Notfallvermittlung möchte ich noch hinzufügen, dass fast alle Notfallvermittler sich bereit erklären, die von ihnen vermittelten Tiere zurückzunehmen, falls der Halter nicht mehr in der Lage sein sollte, die Tiere zu halten (Krankheit, berufliche Gründe etc....)

 

Egal in welchem Zustand die mittlerweile älter bzw. alt gewordenen Tiere sind, also auch wenn sie krank sein sollten, nimmt sie der Notfallvermittler zurück.

 

Da soll mir mal einer einen Zooladen nennen, der sowas bietet.

 

 

LG Petra

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Samar

Also mein Beispielzooladen bot wenigstens nur wenige Ratten an. In mit extra Wandabtrennung vor Kunden geschützt in großen mehrstöckigen Volieren. Natürlich, hinter die Kulissen schauen kann ich nicht, das ist richtig.

 

Und auch ich würde schon wegen der besseren Beratung immer ein Tier aus privaten Händen bevorzugen. Ich sehe auch das Bemühen von Notfallvermittlern und deren gute Arbeit. Deine Ironie, ich hätte das nicht bemerkt, kannst du dir also ruhig sparen. ;)

 

Mich stört grundsätzlich ein "Über den Kamm scheren". Für mich macht das die Situation nicht besser. Es braucht den Diskurs, um Dinge zu verändern. Und auch Chance für diejenigen, die es besser als andere machen.

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isasophie

Huhu Petra

 

dass fast alle Notfallvermittler sich bereit erklären, die von ihnen vermittelten Tiere zurückzunehmen, falls der Halter nicht mehr in der Lage sein sollte, die Tiere zu halten (Krankheit, berufliche Gründe etc....)
Ich weiß nicht, ob das wirklich fast alle sind - wir hier machen das aber auch so. :DIch glaube aber, das hängt davon ab, ob das noch geleistet werden kann und ist damit auch immer regional unterschiedlich.

Aber zum "Service": ich biete auch immer Urlaubspflege an bei Bedarf.

 

@Steffi: ja genau, das Problem ist, dass die wenigsten Anfänger Bescheid wissen. Viele kaufen sich 1-2 Ratgeber im Zoohandel, um sich zu informieren (was ich schon prima finde, weil es auch genug gibt, die sich gar nicht informieren). Das weiß ich deshalb, weil ich immer danach frage und das Ratteneck empfehle als Infoquelle -denn die meisten sind in keinem Forum.

 

Und woher soll auch jemand wissen, worauf er achten muss? Ich bin überzeugt, dass die meisten Halter, die ihre Ratten als vermeintliche Notfellchen aufgenommen haben, sich da nicht weiter Gedanken machen (warum sollten sie auch?), sondern mit gutem Gewissen hinterher glauben, sie haben den Tierschutz unterstützt. Und das ärgert mich! Denn das sind die Menschen, die was Gutes tun wollen.

 

@Samar: da war kein bisschen Ironie in meinem Beitrag. Ich bewerbe die NFV- das ist gerade alles ;-)

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Lakes

Hallo,

 

das Zuruecknehmen der Tiere, und wenn das aus welchem Grund auch immer grade nicht moeglich ist, die Unterstuetzung bei der Vermittlung gewaehren wir hier in der Gegend auch alle. Das kommt selten mal vor, aber es kommt vor.

 

Urlaubsbetreuung biete ich natuerlich auch fuer die von mir vermittelten Tiere und diese haben auch den Vorzug gegenueber anderen Tieren, die eine Urlaubsbetreuung suchen.

 

Und selbst wenn es im Zooladen ordentlich ist, will ich nicht wissen, auf welche ruepelhafte Weise die Tiere zu selbigem gekommen sind, wie sie in die Volieren verfrachtet wurden und was sie in ihrem Leben davor schon erleben mussten, um dann dort weiter zu leiden.

 

LG

Lakes

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Samar

Na das will ich dir nun wirklich nicht verübeln! :D

Eine gute Sache soll ja auch mit Nachdruck beworben werden. Aber ich meinte eigentlich die Aussagen von Gerrybaer.

 

Das mit dem Nicht-Informieren in Foren kann ich auch überhaupt nicht verstehen. Ich kann nachvollziehen, wenn man nicht gern selbst schreibt, aber lesen sollte doch möglich sein. Wie kann man nur die besten frei zugänglichen Erfahrungsquellen im Zeitalter des kostengünstigen Internets in fast jedem Haushalt nicht für sich nutzen?? Gerade für so gut austauschbare Themen wie Tierhaltung. Mir absolut unverständlich... :confused:

 

Also ich denke, wir können uns auf jeden Fall darauf einigen, dass der Verkauf von Tieren in Zoohandlungen, so wie er nach jetziger Gesetzeslage erlaubt ist und läuft in den seltensten Fällen eine gute Wahl gerade bei Ratten wäre. Schon aus Gründen der Tierheimentlastung, der persöhnlichen Beratung, der Nachsorge und der Auskunft über die Herkunft der Tiere ist die Notfallvermittlung und das Tierheim immer die bessere Wahl.

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Gerrybaer

Hallo Samar,

 

es freut mich, dass wir doch irgendwo alle auf einer Wellenlänge schwimmen =)

 

Dass ich nicht alles, was sich Zoohandel nennt, über einen Kamm schere, hatte

ich in meinem Posting schon anklingen lassen. Sicher sollte man auch hier bemüht sein,

einen Diskurs zu finden. Dieser sollte aber so aussehen, dass man das Leben der Tiere

und nicht das Wohl den Händlers im Auge hat ;)

 

Das Informieren in Foren ist eine Möglichkeit, da hast Du Recht.

Allerdings -und da sollte sich bitte keiner auf den Schlips getreten fühlen- haben auch Foren gewisse Tücken.

Zum einen weiß man als Neuling nicht, wie "qualifiziert" die User, die antworten, sind.

Mir standen da manches mal die Haare zu Berge, z.Bsp., wenn es um die Dosierung

gewisser Medikamente ging oder die Unterbringung von Ratten oder was auch immer ging.

Ein ein gewisser Herdentrieb :D vereitelt da manches mal jegliche objektive Beurteilung.

 

Sicher bewährt sich da ein kleines, übersichtliches Forum mehr, da seitens der

erfahrenen Moderatoren sofort berichtigt werden kann :D

 

Auch bezüglich der Vermittlung über Foren lernt man nach einiger Zeit der Mitgliedschaft schnell, die

Spreu vom Weizen zu trennen. Nicht alle Vermittler sind hilfreich, edel und gut.

 

Auch ist es nicht jedermanns Sache, sich im Internet mit persönlichen Daten zu registrieren

und von Pseudonymen, also unbekannten Leuten, denen man nicht persönlich ins Gesicht sehen

kann, Lehren anzunehmen.

 

 

LG Petra

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isasophie

Huhu

 

Dass ich nicht alles, was sich Zoohandel nennt, über einen Kamm schere, hatte

ich in meinem Posting schon anklingen lassen. Sicher sollte man auch hier bemüht sein,

einen Diskurs zu finden. Dieser sollte aber so aussehen, dass man das Leben der Tiere

und nicht das Wohl den Händlers im Auge hat ;)

So isses :D Im einen oder anderen Fall hat sich auch die Beratung der Zoofachhandel als gut erwiesen. Denn auch wenn man keine Tiere kaufen sollte - mit viel Freundlichkeit, Diplomatie und noch mehr Glück hat man unter Umständen die Haltung dort etwas verbessern. Im Rahmen natürlich, denn wenn man zu viel will, machen die "zu". Aber wenn Ratten ohne Häuschen in Terrarien sitzen - darüber kann man mit den besseren Zoohandlungen sprechen, da hat man mitunter eine Chance auf Besserung der Bedingungen.

 

Vor 2-3 Jahren wollte mein Lieblingsbaumarkt (mit großem Zoobereich, aber bis dahin hatten die nur Fische und Insekten verkauft und sonst glücklicherweise keine Tiere) in den Futterrattenverkauf einsteigen. Da hatte ich Glück und auf Nachfrage ein sehr sehr nettes und ausführliches Gespräch mit dem Geschäftsführer. Und habe mich sehr gefreut - dieser Baumarkt verkauft bis heute noch keine Ratten :D

 

Und dann gibt es die ganz schlechten - und auch da kann man den Ratten helfen. Indem man bei extremen Misständen keine Scheu davor hat, das Veterinäramt einzuschalten.

 

Ich meide Zoohandlungen so gut es geht - weil es mir immer weh tut, die Tiere dort zu sehen. Und weil ich mich selbst auch schützen muss vor meinem Mitleid manchmal.

Aber ich finde dennoch, wir sollten die Zoohandlungen nicht aus dem Fokus verlieren. Einen Versuch, ins Gespräch zu kommen, ist es oftmals wert im Sinne der Pelznäschen!

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Stefanie

Hi zusammen!

 

Also, ich stimme euch schon zu, aber ich muss sagen, dass ich von meinen nun 23....22 Ratten, 17 Ratten aus einer Zoohandlung sind. Ich weiß nicht wie ihr das seht, aber in gewissem Maße sind das auch,für mich zumindest,Notfellchen und verdienen etwas besseres.

Ausserdem gehe ich nur zu einem Zooladen, von dem ich weiß, dass er seine Tiere gut behandelt ! Sie werden sogar von ein paar Mitarbeitern herausgenommen und werden schneller handzahm als manche anderen.. ausser natürlich die anderen wären von privat ;D

 

Aber was ich damit sagen möchte ist, dass es durchaus akzeptabel ist, von einem anständigen Zoogeschäft Tiere zu holen, wenn sie gesund und munter,gepflegt und neugierig sind und ein entsprechendes Rattenverhalten aufweisen. Und ich habe keine Unterschiede sehen können zu meinen Züchter-Ratten, die sind genauso zutraulich wie die Anderen.

Bisher haben wir nur einen Fehlschlag, nämlich Lonely, gekauft, bei dem es anders ist. Jedoch ist er von einem anderen Laden, und war ein Mitleidskauf, da er alleine in seinem Gehege saß und sonst, wie uns die Verkäuferin sagte: "nächste Woche eliminiert werden würde.". Meine Mum hat es nicht übers Herz gebracht ihn da zu lassen und zu wissen, dass er nur ein paar Tage weiterleben würde...

Lonely hat zwar keine Probleme mit den anderen Ratten, schon m ersten Tag bei uns zu Hause, als die Anderen am Käfig geschnuppert haben, war er ganz froh, endlich nicht mehr allein zu sein. So konnten wir ihn schon nach ein paar kurzen Tagen zu den anderen Ratten setzen. Ich schätze, er ist einfach nur sau...rattenfroh, nie wieder allein sein zu müssen. Nur ein Problem gibt es: Er beisst uns manchmal. Vielleicht wird das nach einer Kastration besser ?! Hat jemand Erfahrung diesbezüglich ?

 

LG Stefanie

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Rowennah

Hallo Stefanie,

 

entschuldige, wenn ich so direkt frage, aber: Hast Du auch nur ein Wort von dem gelesen, was Deine Vorredner geschrieben haben?

 

Es geht beim Boykott der Zooläden absolut nicht darum, ob die Tiere von dort krank, vermilbt, scheu, bissig, schwanger oder sonstwas sind oder um die Frage, ob sie ein schönes Leben verdient hätten oder nicht. Es geht nicht um die Haltungsbedingungen im Zooladen oder darum, ob sie 'weniger wert' sind als Notfellchen.

 

Es geht dabei einzig und allein um den Aspekt des Tierschutzes.

Aus pragmatischen Gründen: Wie soll der Tierschutz funktionieren, wenn jeder 'neue' Ratten kauft, statt die aufzunehmen, die schon mal da sind und die sich in den Tierheimen und auf Pflegestellen stapeln? Wie soll ein Vermittler Tiere in Not aufnehmen, wenn niemand ihm die Tiere auch abnimmt?

Auch aus ethischer Sicht stellt sich die Frage: Find ich es überhaupt in Ordnung, dass fühlende Lebewesen produziert und verkauft werden wie Briefmarken und Kugelschreiber? Dass sie nur leben, weil sie uns als Kuscheltier dienen sollen?

Und zu guter Letzt: Möchte ich jemanden unterstützen, der wahllos herumvermehrt und pro Ratte 4,50€ nimmt (was keine guten Rückschlüsse auf die Haltung und Ernährung zulässt, ganz gleich wie hübsch eingerichtet und 'artgerecht' die Gehege im Zooladen aussehen) oder lieber jemanden, der vorhandene Tiere aufnimmt, pflegt und ihnen gutes und gesundes Futter, viel Bewegung, bei Bedarf tierärztliche Behandlung zukommen lässt und sie nicht als Gebärmaschinen missbraucht? Für mich ist diese Frage schnell beantwortet.

 

 

LG

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