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isasophie

Wildratten

Empfohlene Beiträge

Lakes

Huhu,

 

das klingt ja prima :) Magst du nicht auch gleichzeitig noch ein bisschen ueber die Winzlinge berichten?

 

LG

Lakes

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isasophie

Hallo,

 

aber natürlich!!! :D

Die Zwergle sind soweit wohlauf. Allerdings haben sie Rundwürmer ... wie alle meine anderen auch. Ich nehme mal an, dass es von den kleinen Wildis kommt (bei den letzten aus Handaufzucht hab ich mir auch die Würmer eingeschleppt, seufz). Die Herrschaften müssen nun also Panacur nehmen, weil sie noch zu klein zum Spotten sind ... und die Medikamentengabe ist bei den kleinen Wilden superstressig, weil sie gerade "fremdeln" und recht scheu sind - die Farbis nehmen alles ganz brav und ohne Zicken. Die sind ja eh superzahm und herzgoldig :D

 

Die kleinen Farbherren hüpfen den ganzen Tag durch die Voli. Aber die kleinen Wildis sieht man manchmal den ganzen Tag gar nicht. Da sind sie in dem Alter deutlich "versteckter" :]

 

Heute abend hätte es eh einen Bericht gegeben, weil sie doch heute umziehen. In der Voli, in der sie jetzt sind, haben sie schon genug Platz, aber nachdem meine Integration geklappt hat, dürfen sie heute abend in die ganz große Voli umziehen, die auch wildengeeigneter ist. Wir haben da seinerzeit eine Abtrennmöglichkeit (also eine Schleuse) eingebaut, was dann wichtig ist, wenn die Minis in den Freilauf dürfen. Man kann dann ein Drittel abtrennen ... es hopsen dann nicht alle wieder raus, wenn ein Teil schon drin ist und man kann trotzdem einen Teilbereich offen lassen zum Einsteigen.

 

Ich freu mich also deshalb so auf den Umzug, weil sie dann endlich endlich auch im Wohnzimmer hüpfen können. Bei der jetztigen Voli ist das undenkbar ... ich bekomme die nie wieder rein, seufz.

Freilauf mit kleinen Wildis ist anfangs eine Katastrophe - man muss die erst dran gewöhnen, dass sie auch wieder reingehen :rolleyes: Bei jeder Wildengruppe kristallisieren sich eigene Rituale zwischen Halter und Ratzen heraus ... mal sehen, wie es bei diesen Sechsen wird.

 

Fressen tun die Herrschaften übrigens wie die Scheunendrescher, aber trotzdem sind die Wildis noch sehr sehr klein geblieben (naja, bisschen sind sie schon gewachsen). Wie bei den letzten auch beobachte ich hier also deutlich, dass sie sich in dem Alter sehr viel langsamer entwickeln als Farbratten. Naja, irgendwann haben die dann so einen Wachstumsschub und werden dann genauso groß.

 

Sie sind sehr viel flinker und renniger als ihre Farbfreunde - meistens sieht man nur graue Schatten sozusagen durch die Voli flitzen, lach.

 

Und noch was zur Frage, wie jemand freiwillig Wildis halten kann und möchte: die sind einfach herzsüß!!! Nein, im Ernst: für mich sind das einfach irgendwie "richtige" Ratten, also Ratten in Urform, und ich finde die Verhaltensunterschiede superinteressant.

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isasophie

Hallo,

 

und hier mal wieder eine Runde Wildi-Fotos :D

 

Wendelin (1 Jahr alt):

wendelineq9.jpg

 

Integration Rechtslinks (die sind alle etwas über 2 Jahre alt):

integrationrl1zb0.jpg

integrationrl2fe1.jpg

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isasophie

Und nun die Zwergle ... man sieht da gut, wie klein die noch sind. Die Farbis sind ja nur etwa eine Woche älter. Keine Sorge: die wohnen nicht in dem Minikäfig - da hab ich sie nur während dem Voliputzen reingepackt :)

zwerglemai08rt6.jpg

zwerglemai081yd9.jpg

zwerglemai082og1.jpg

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isasophie

Hallo nochmal,

 

und noch ein paar Anmerkungen zu den Bildern ;-)

 

Mein Max, der Schwarze, hat keine Fellprobleme ... er ist auf dem Bild nur kurz vorher aufgestanden und das Fell war "verlegen". Eigentlich hat er schönes Fell.

 

Der Rechtslinks hat chronische Atemwegsprobleme und ist deshalb recht dünn. Er ist so aber schon seit über einem Jahr, bekommt Dauermedikation und es geht ihm ansonsten gut. Man sieht aber auch, wie grau der herr allmählich an den Seiten wird X(

 

Ach ja, und Wendelin hat keinen weißen Bauch ... das kam nur auf dem Foto so raus. Er hat ganz normales Wildrattenfell.

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Kuelwalda

Hallo Dagmar,

 

die Kleinlinge sind ja goldig. Aber nächste Woche kann ich sie in Natura bewundern!

 

Und schon wieder ein Rudel weniger. Daß der Rechtslinks und der Zipf doch noch zueinander gefunden haben ist schöööön.

Das dicke Mäxchen ist eine Knutschkugel für sich :D

 

Liebe Grüße

Linda

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isasophie

Was ich noch fragen wollte X(

 

Hallo Karpfen,

 

wie gehts denn nun der Panik inzwischen?

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Emiko

:06:

 

deine Wildis sind echt Zucker :heart::girl2:

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Lakes

Hallo,

 

woran hast du die Wuermer festgestellt?

 

Und ist es sicher, dass sie von den Wildis kommen? Kann ich mir nur schwer vorstellen....

 

LG

Lakes

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isasophie

Hallo,

 

nein, ich schrieb doch, dass ich es vermute, weil Wildis das oft schon in sich haben, seufz. Ich wollte hier auch nur Kerstin informieren, damit sie für alle Fälle mal ein Auge drauf hat.

 

Eine Freundin von mir hat kürzlich auch aus dem TH Ratten aufgenommen, die zeitgleich mit meinen begonnen haben zu "stinken" ... letzte Woche. Es könnte auch daher kommen.

 

Wir wissen es nicht ... aber besser einmal zuviel geschaut, bevor man nachher das Drama hat :]

Argh, ich habe nun 21 erwachsene Böcke gespottet.

 

Wie ich es festgestellt habe? Ich habe es am Kot gerochen und dann eine Stuhlprobe zum TA getragen - der hat einen Menge Rundwurmeier drin gefunden.

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Lakes

Hallo,

 

yieks, achso :) Kerstin ist informiert. Ich glaube, bei ihr ist bzgl des Stuhls nicht aufgefallen.

 

Hach ich finde das richtig spannend, was ihr so zu berichten habt.

 

Ich habe ja nur grade mal eine Halbwilde (ein Wurf wo nur ein Maedchen drin war) und finde das ja schon nicht leicht.

 

Aber ich denke, dass es was ganz besonderes ist auch Wilde zu haben. Nicht nur, dass sie wunderschoen sind, auch vom Verhalten her. Sie zeigen so sehr deutlich zu wem sie Vertrauen haben und zu wem nicht. Nicht wie manche Farbis denen es total egal ist wessen Arm da nun ist. Hauptsache raus oder Hauptsache Leckerchen :)

 

Gespannte Gruesse auf weitere Berichte

Lakes

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isasophie

Hallo,

 

:D :D :D

Sie zeigen so sehr deutlich zu wem sie Vertrauen haben und zu wem nicht.

 

Naaaaaaja, WENN sie dann mal Vertrauen haben ... was bei Wildis immer nicht vorhersehbar ist, ob sie irgendwann welches haben :rolleyes:

 

Gestern sind die Kleinchen nun also in die große Voli umgezogen. Und es ist ganz deutlich: es gefällt ihnen :D Die ganze Nacht war da ein Erkunden und Gerenne ohne Ende. Nun schlafen alle erschöpft im Hängestoffwürfel :D

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jaelle melora

Hallo,

 

meine Wildmädchen haben zum Glück keine Würmer. Der Kot riecht ganz normal. Wir hatten letztes Jahr Wurmbefall durch die Rheinratteneinfangaktion, deswegen weiß ich, wie es riecht.

 

Die Damen sind schon ängstlich, Käfig saubermachen ist immer ganz doof. Allerdings zeigen sich 2-3 mehr oder weniger den ganzen Tag und eine hat sogar schon Leckerchen aus der Hand genommen :D

 

Ist aber alles nicht so einfach, für den Auslauf müssen wir noch ne Lösung finden. Ich überlege auch, ob ich sie mit meiner 3 Hawi-mädchengruppe plus Quotenfarbratte integrieren soll, wenn sie größer sind, da meine Hawimädchen total auf mich fixiert sind, das würde den Wildies bestimmt gut tun.

 

LG

Kerstin

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karpfen

hallo isasophie und alle anderen,

 

jetzt bin ich auch mal wieder online. "panik" ist nach wie vor am röcheln, aber ich finde es hört sich nicht mehr ganz so krass an. trotzdem werde ich aber noch mal mit unserem doctor sprechen. und dann natürlich hier auch weiter berichten.

 

ach ja, "panik" hat ihr altes hobby "andere ratte schwanz ziehen und fell beißen" wieder aufleben lassen und perfektioniert. neuerdings hat sie nämlich, wenn es futter gibt, keine zeit mehr zum essen. warum? ich muß sie ja komplett extra versorgen, weil sie sich ja nicht an den futternapf der anderen herantraut, bekommt sie ihr futter in ihrer röhre "serviert". und da die röhre nun aber mal direkt am "hauptkletterweg", nicht weit von "titus" lieblingsbunkerplatz (dem oberen klo) liegt, ... sprich: "panik" *beschäftigt* sich lieber mit fremden rattenschwänzen anstatt mit ihrem eigenen futter. und am liebsten mit dem schwanz von titus.

ich geb ihr jeden abend futter rein (sie frißt dann auch immer davon), warte bis sie "ausschau nach fremden schwänzen" hält und nehm ihr dann das futter aber ersteinmal wieder weg. denn sonst klaut "titus" es ihr definitiv! er ist wahrlich nicht fein dabei! sie bekommt es dann sofort wieder, wenn ruhe im schrank eingekehrt ist. nur so bekomme ich ausreichend nahrung in sie rein. ("panik" bekommt auch noch jeden abend, wenn die anderen draußen sind, einen napf mit selbstangerührtem brei und ihren medies, den sie auch ganz brav aufschleckt.)

leider kann ich "panik" nicht mit in den freilauf lassen. (sie dreht durch vor angst!) und da ich ihr das nicht zumuten möchte, darf sie als einzigste im schrank bleiben und bekommt in der zeit ihren brei, den sie immer gierig erwartet.)

 

sodele, daß war es ersteinmal wieder von mir.

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isasophie

Hallo,

 

ein kurzer Bericht :D

 

Leider ist mein Rechtslinks, mein schöner starker mutiger und schmusiger kleiner Mann, inzwischen über die RBB gegangen, seufz.

 

Die Wendelins (also Wendelin und Lancelot) werden immer zahmer und die Angst wird immer weniger.

 

Die Kleinchen sind inzwischen wurmfrei (hoffe ich zumindest). Nun mache ich gerade den superstress mit ihnen durch: Freilauf! Die ersten Male mit Wildis sind grauenhaft, seufz - man bekommt die nicht wieder rein. Bis da ein Schema drin ist, das wird dauern. Vorgestern durfte ich durchmachen, weil der letzte kleine Wildbesen erst um 9 Uhr morgends wieder reinwollte.

 

Deshalb noch ein kleiner Tipp: bei der Widrattenhaltung ist es sinnvoll, eine Voli zu haben, die man unterteilen kann. Ich lasse dann immer die eine Seite für die, welche noch draußen sind, offen (zum Fangen), während die bereits Eingestiegenen in der anderen Hälfte sind.Das ist wirklich wichtig, weil sonst ständig alle wieder rausrennen und das Einfangen eh ein Chaos ist :evil:

Aber das wird sich schon geben ... die Tiere und ich müssen da nur einen gemeinsamen Weg einstudieren sozusagen.

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Judith_München

Hallo

 

Isa hat mir (glaubich ;) ) diesen Thread empfohlen in der Hoffnung, dass ich da brauchbares für meinen Problemfall finde. So recht ist das aber leider nicht so. Aber immerhin die Hoffnung, dass es ein paar Leute hier gibt, die Tipps zu dem Thema geben sollen.

 

Ich hab hier ja eine Ratte gerade sitzen, der wir den Titel "3/4-Wilde" verliehen haben.

Wir wissens nicht 100%. Grund seht ihr da:

3421268427_c304864eb3.jpg

Penny ist wirklich Hundertpro eine Wildratte, wenn da nicht das doofe Weiß wäre!

 

Ihre Geschichte lief so, dass sie eines Tages, bereits ausgewachsen und schwerst unterkühlt in einem Keller (glaubich, oder Treppenhaus..) gefunden wurde. Der Finder konnte sie schön nehmen, kaum war sie wärmer geworden, hat sie ihn ordentlich zerbissen und landete schließlich im Tierheim.

Von da hat sie eine unser erfahrensten Rattenhalterinnen aufgenommen und sich sicher ein viertel Jahr lang extrem um sie bemüht. Aber sie war wirklich nur zu sehen, wenn man ihr (wie auf dem Foto) zwangsweise das Haus abdeckte, im besten Fall hat Penny die Flucht ergriffen, aber sehr häufig ging sie auch unvermittelt in den Angriff über und hat sich einfach nur verbissen. Nach ein paar Wochen - um endlich mal das Geschlecht festzustellen - musste sie einmal festgehalten werden, da hat sie sich in den Bauch verbissen! Es wurde sogar extra eine superfriedliche Rattendame für sie gesucht, um sie zu integrieren, aber der Versuch lief nach einiger Zeit der Schreckensstarre darauf hinaus, dass Penny je mit Anlauf aus der Badewanne gesprungen ist und die Ärmste durch das Badezimmer zu verfolgen (da wär ich gern dabei gewesen, wie sie auf der Wanne stand, kreischend, und unten die Penny nach ihr hüpft :) ).

 

Irgendwann hat sie es aufgegeben, mittlerweile lebt Penny seit fast nem Jahr sicher schon in Gefangenschaft, traurigerweise auch alleine, aber nach wie vor ist da nichts zu machen! Sie zeigt ihr Leben nur dadurch, dass morgens weniger Futter im Käfig ist und Kontrollen durch Öffnen vom Haus oder Tunnel sind nur mit dicken Handschuhen möglich.

 

Nachdem ich letztens ja nen extremst bissigen Bock hier gezähmt hab, dachte ich, ich kann ja dasselbe nochmal versuchen. Mehr als Scheitern geht ja nicht.

Aber die ersten drei Tage waren echt Horror, aus meinem Kranken-Zähmungs-Käfig hat sie sich gleich mal am ersten Tag einen schönen Ausgang rausgefressen, nach der Absicherung am nächsten Tag eben den zweiten gebaut und jetzt sitzt sie in ner schönen Voliere, die ihr zwar gefällt, aber mein Zähmungs-Latein ist damit schon so ziemlich am Ende.

 

Ich würde mir sehr hoffen, einer von euch hätte eine Idee, wie wir wenigstens an die ganze Sache herangehen können, wie unsere ersten Aufeinandertreffen aussehen können. Das ist nicht wie bei Farbratten, wo man den ganzen Tag davor sitzt, leise mit der Ratte redet und irgendwann kommt sie schon. Das wurde jetzt fast ein Jahr lang versucht und die gute Penny wäre lieber verhungert, als sich auch nur einen Millimeter zu rühren, solang ein Mensch in der Nähe ist.

 

Wenn man den Käfig aufmacht und ihr den Deckel vom Haus nimmt, flitzt sie Minutenlang in einem Affenzahn durch die Gegend und man kann nur schauen, dass man möglichst schnell die Hand aus ihrer Reichweite nimmt und die Tür zumacht. Würe sie es darauf anlegen könnte ich wohl kaum verhindern, dass sie abhaut, so schnell bin ich nicht...

 

Halbwild ist sie wohl nicht, man sagt ja, da können keine Hoodeds dabei sein. Aber wenn da die Verpaarungen weitergingen, soll es das schon einmal geben, in zweiter Generation scheint das möglich. Vom Verhalten ist da aber gar nichts anderes drin, auch wenn man ihr Gesicht anschaut hat sie irgendwie gar nichts von einer Farbratte. Die Augen sind anders, die Nase ist spitzer, das Fell ist ganz anders und sie verhält sich sowieso absolut wild.

 

Es tut uns allen sehr leid um sie. Das Ganze konnte keiner ahnen, wer tut das schon, wenn er eine Hooded aufnimmt? Vermutlich wäre es für SIE am besten gewesen, sie gar nicht erst einzufangen. Aussetzen wäre ja rein rechtlich schon nie in Frage gekommen. Und dass sie alleine leben muss ist wirklich traurig, aber bisher hat noch keiner eine Idee gefunden, wie man das machen kann, ohne sich selber in Gefahr zu bringen und ohne das Gefühl, die eigene Farbratte diesem Monster zum Fraß vorzuwerfen...

 

Irgendjemand Ideen, was wir machen könnten?

 

(sie ist btw wirklich nur bei mir, weil ich sie mir mal angucken wollte und checken, ob man sie mit "meinen Methoden" zähmen könnte; und in der Hoffnung, dass ein Tapetenwechsel vielleicht was bringen könnte - Latein also ist wirklich recht am Ende)

 

Liebe Grüße

Judith

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isasophie

Hi Judith

 

Nö, ich dachte nur, es ist vielleicht interessant für dich, eben weil du ja selbst so einen Ratz daheim hast zur Zeit. Obs "hilfreich" ist, wage ich zu bezweifeln - sind auch nur ein Teil meiner Erfahrungen, die ich hier gesammelt habe ;-)

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Judith_München

Hallo

 

Na, viele Erfahrungen sind das ja gar nicht. Nur, dass sie schon irgendwann zahm wurden und was du alles mit ihnen machen konntest :) Das ist natürlich etwas frustrierend, weil, warum ist es hier nicht so?

 

Mich würde ja der Punkt interessieren, was mit den Ratten gemacht wurde, ganz konkret. Wie mit ihnen gearbeitet wurde und umgegangen, als sie noch nicht so zahm waren.

 

Heute Nacht hab ich sie aus einiger Entfernung mit einem kleinen Federwedel genervt. Das fand sie wohl nicht so schlimm, aber als ich ihr dann nur mal leicht an den Rücken getippt hab, hat sie sich doch tatsächlich umgedreht und mich angekreischt! Ö_Ö

Ich glaub, viele kennen diesen Schrei, wie ihn nur Wilde haben, der einem durch Mark und Bein geht. Ganz ehrlich, da hab ich mich ordentlich erschreckt, vor allem als sie mir dann auch noch hinterher kam und weiter gekreischt hat, dass meine eigenen Rattis schon aus ihren Häusern kamen und zu gucken was da los ist.

Das ist gruselig und da war erstmal die Motivation weg ^^ *brr*

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XXSternXX

Huhu!

 

Bei aller Liebe - auch bei Wildtieren gibt es Farbmutationen. Als ich mir so die Geschichte durchgelesen habe stellte sich mir spontan die Frage - WARUM in aller Welt lässt man so ein Ratzeltier nicht wieder frei.

 

Sicherlich hat sie kein Rudel zur Seite dass sie beschützt. Sicherlich ist sie durch ihre Färbung mehr in Gefahr als andere Ratten.

 

ABER - der Stress und der Horror der Gefangenschaft der für DIESE Ratz ja offensichtlich ist - muss doch noch viel Schlimmer sein - und dazu noch die Einsamkeit.

 

Lieber hat die Ratz doch die Chance sich einem Wildrudel an zu schließen - auch wenn diese gering sind - oder eben sie wird gefressen als ihr restliches Leben in Gefangenschaft und Angst und alleine zu leben - oder nicht?

 

Rechtliches Hin oder Her - wo kein Kläger ist ist auch kein Richter. Ich denke der wesentliche Unterschied zwischen dieser Ratz und den anderen Wildis besteht einfach darin, dass sie als Erwachsene gefunden wurde und nicht als Baby...

 

Lg

 

Hilde

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Judith_München

Naja

 

Das darf dann aber gern jemand anderes machen, ich bin sicher nicht begeistert davon, mich strafbar zu machen. Lieber lass ich sie einschläfern, als zu hoffen, dass sie nachdem ich sie rausgelassen hab, hoffentlich bald und schnell stirbt.

Die war nun fast ein Jahr in Gefangenschaft, das kann doch keiner wirklich mit sich vereinbaren, dass er die aussetzt, nach dem Motto "Aus den Augen aus dem Sinn".

 

Und auch wenn sie überlebt, wie soll ich mir das vorstellen? Fängt sie dann der nächste als vermeintliche Farbratte ein? Oder schließt sie sich einem Rudel an und zeugt an einer Population mit, wo auf einmal Unmengen von wilden Agouti Hoodeds rumlaufen, die eingefangen werden können und uns das Leben schwer machen...

 

Das ist wirklich nicht so einfach... vom Gefühl her wär ich ja sicher auch der Meinung, aber dafür ist es halt auch einfach etwas spät...

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XXSternXX

Hi Judith,

 

ich versteh dich schon - keine Frage. Und ich bin auch kein Mensch der dan sagen kann - aus den Augen aus dem Sinn.

 

Aber wenn man es mal ganz nüchtern und einfach vom Tierschutzaspekt aus betrachtet: fängt man einen Albinoraben ein? ein Albinoreh? Albinoeichhörnchen??

 

Nein - tut man defintiv nicht.

 

Es ist eine Wildratte die sich evtl. irgendwann mal durch eine Farb/Wildrattenpaarung entstanden ist oder eben eine Mutation ist die durchaus vorkommen kann.

 

Hätte die Ratz nicht ein Problem gehabt und wäre versehentlich da im Keller gelandet - hätte sie keiner eingefangen und sie würde ihre Wege gehen vermutlich mit ihrem Rudel.

 

Ok, nun wurde sie eben eingefangen, auf Grund der Farbe inhäusig behalten.

 

Aber mal ehrlich, was ist der Sinn von dem? Dass sie jetzt halt in Gefangenschaft und voller Angst noch bis an ihr Lebensende in einem Käfig sitzt?

 

Auch wenns mir schwer fallen würde, ich würd das nicht machen. Ich würd ihr nen Futtervorrat einpacken, sie weit in den Wald fahren und sie sich selbst überlassen. So grausam sich das anhört - so grausam ist es nicht. Sie wird Futter finden, es ist mittlerweile warm, mit Glück findet sie sogar Anschluss und hat noch eine gute Zeit oder der nächste Fuchs hat sie relativ flott bei ihrer Färbung.

 

Auf alle Fälle besser als so.

 

Ein normaler TA wird dir das Tier nicht einschläfern ohne medizinischen Grund.

 

LG

 

Hilde

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Lakes

Hallo,

 

der Sinn liegt hier wohl darin, auch eventuelle Nachkommen zu schuetzen und nicht in die Population der Wildratten in und um Muenchen einzugreifen.

 

Es hat schon seinen Sinn, wenn diese Tiere Agoutifarben sind und nicht andere Zeichnungen haben.

 

Wie oft sieht man bitte Albinotiere in freier Wildbahn? Doch eher selten bis nie. Der Grund darin liegt wohl bei der relativ unwahrscheinlichen Ueberlebenschance, bedingt dadurch, das saemtliche Tarnung dahin ist.

 

LG

Lakes

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XXSternXX

Hi!

 

Das ist mir schon klar Lakes, aber so macht es ja wohl auch keinen Sinn!!

 

Lg

 

Hilde

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Lakes

Hallo,

 

aber was siehst du als sinnvolle Alternative?

 

Solange es da keine gibt, muss man doch gucken, dass man aus der Situation fuer alle Beteiligten das Beste macht....

 

LG

Lakes

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isasophie

Hallo Judith

 

Was ich mit ihnen gemacht habe? Hm, schwierige Frage. Das Übliche halt ;)

 

Also erstmal viel mit ihnen gesprochen und viel vorm Käfig gesessen, damit sie sich an meine Gegenwart gewöhnen. Und viel viel mit anderen Ratten vor ihren Augen geschmust - ich habe immer den Eindruck, dass das beim Zähmen (auch von Farbis) sehr hilft, weil die Ratten so ja mitbekommen, dass den anderen nichts passiert und sie das noch dazu gerne haben. Irgendwann habe ich dann immer damit angefangen, die panisch in die Ecke gedrückten Wildis vorsichtig am Popo zu streicheln und dann nach und nach auch weiter vorne am Körper.

 

Und, was ich immer sehr hilfreich fand, es mich aber fast nicht traue zu schreiben, weil ich dafür nun hundertprozentig zerrissen werde: sie in den Bademantel "zwingen" (Ferplaströhre und dann reinkippen sozusagen) und da drin am Rücken zu behalten so lange wie möglich. Das war die ersten Male immer ein Kampf und ging nur kurz, aber sie haben dann teilweise doch gelernt, dass ihnen da nichts passiert und sind zunehmend ruhiger geworden. Und haben sich vor allem an meinen Geruch gewöhnt. Ist eine drastische Methode, aber hilft auch bei den meisten Beisserchen und Panikern beim Zähmen recht gut, wenn man anders gar nicht weiterkommt.

Dazu sei aber angemerkt; das ist sehr umstritten, weil viele meinen, Ratten müssten von selber kommen. Ich setze das deshalb auch nur in ganz extremen Fällen ein - da aber dann erstaunlich oft erfolgreich ;) man muss halt manchmal abwägen, was für das einzelne ratz hilfreicher ist, um n icht zu vereinsamen. Das ist also nur ein rein persönlicher Erfahrungswert aus meiner Rattenhaltung.

 

Was halt bei deiner Situation blöd ist: deine lebt nicht mit Farbis zusammen! Da ist es dann nämlich bisschen leichter, weil sie auch viel von ihren Rudelgenossen mitbekommen und gerade im Bademantel dann einen Gefährten dabei haben, was sehr beruhigen wirkt.

 

Trotzdem: alle Wildis bekommt man nicht handzahm - so meine Erfahrung leider.

 

Naja, raussetzen kannst du sie wohl tatsächlich wohl nicht mehr.

 

Was anderes: wie alt ist denn die Dame etwa? Denn, wie bereits gesagt: oft werden sie deutlich gelassener, wenn sie über 1-1,5 Jahre alt sind (das kist individuell verschieden). Kann (muss aber nicht) also sein, dass deine Hartnäckigkeit mit der Zeit noch Früchte trägt.

 

Falls du sie ganr nicht zahm bekommst, würde ich es wahrscheinlich doch versuchen, sie irgendwie zu integrieren. Es ist natürlich fraglich, ob das klappt - und wenn, dauert es wahrscheinlich sehr sehr lange. Aber alleine lassen ist halt auch schwierig.

 

Ist wirklich eine schwierige Situation und ich wünschte, ich könnte dir da besser helfen bzw. wüsste ein Patentrezept.

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