Die Welt feiert Silvester, aber ich blicke auf mein rattiges Jahr zurück...
Rudel Anfang 2011: Die 4 Böcke Fiete, Hannes, Kuno und Enno und die 2 Kastraten Kasimir und Poldie
Rudel heute: Die 4 Böcke Cedric, Frederik, Sebastian und Kornelius
Neuzugänge: Cedric und Purzel aus Leipzig, Sebbi, Freddy und Konny aus Rüsselsheim
Todesfälle: Kasi, Fiete, Poldie, Enno, Purzelchen, Hannes und Kuno 
Integrationen: Etwas durcheinander, da immer wieder durch Krankheiten und Verletzungen unterbrochen
- Ceddy und Purzel zu Enno, Hannes und Kuno > gescheitert
- Babyinti Freddy und Sebbi zu Konny > quasi nach wenigen Stunden fertig
- Zeitgleich Ceddy zu Hannes und Kuno zu Freddy, Sebbi und Konny > nach ca. 10 Tagen zusammenleben doch wieder Trennung, Hannes überfiel die Kleinen während sie schliefen und wo er sie erwischte biss er sie blutig. Ich denke es war ihm zuviel.
- ca. 2-3 Monate 2 Rudel: Die Opis im SB und der Kindergarten + Erzieher in der Voli
- Nach Hannes' Tod eine abgekürzte Inte von Kuno zum Kindergarten > Vorauszusehender Erfolg, denn Kuno kam schon bei den ersten Versuchen super mit den anderen aus. Er durfte dann auch noch 3 Wochen in seinem neuen Rudel verbringen und sogar bei ihnen sterben.
Tierarztkosten: 1548,29 Euro!
Ich dachte schon, dass ich bestimmt den 1000er geknackt habe, aber so viel??
OP's: Ein prolabierter Rektumtumor unter lokaler Betäubung wegen Hannes' Herzinsuffizienz
Krankheiten: Alle 4 Brüder waren herzkrank. Ausserdem hatten wir 2 mal eine dicke wehe Pfote, diverse Bissverletzungen (sehr fies war Hannes' Biss in Cedrics Hodensack), eine nicht rechtzeitig erkannte Zahnwurzelentzündung, die letzten Endes in die Augenhöhle durchgebrochen ist, ausserdem einige Bronchitiden und Pneumonien
Neuanschaffungen: Tja... no comment 
Nageschäden: Ein Telefonkabel. Vom Üblichen wollen wir mal nicht sprechen.
Fazit: Nun, die Realität hat mich dieses Jahr eingeholt, ich fand es heftig. Mein gesamtes erstes Rudel ist gestorben und es gab einige Fälle, wo ich noch heute denke, ob jemand anders besser gehandelt hätte und früher etwas bemerkt. Dann das Entscheiden, ob ein Leben noch lebenswert ist. Puuh... Vor einer Woche starb mein Hannes und ich hatte ihn noch guten Gewissens mit den anderen einer Urlaubsbetreuerin übergeben können. Das ist auch krass, wenn man 700 km weit weg sitzt und dann ja auch noch die absolut verantwortungsvolle Betreuerin beruhigen muss, die das auch nicht fassen kann.
Aber dann gab es ja auch die schönen Seiten, ein einsames Baby glücklich mit 2 neuen Brüdern, ein einsamer Opi leicht genervt und trotzdem glücklich mit 2 Adoptivgremlins, Genesung nach Krankheit und ein leises Knuspern beim Bauchkraulen. Und trotz des Schocks kann ich mich auch glücklich schätzen, dass 3 meiner Jungs in ihrem Zuhause bei ihrem Rudel sterben durften.
Wir werden sehen, wie es weitergeht.
Prost Neujahr 