Beiträge von Rowennah

    Hallo,

    Zitat

    Wie kann ich denn die Kleinen eigentlich an eine Toilette gewöhnen?

    bei mir hats mit Sand geklappt. Habe es vorher lange versucht, aber meine Ratten haben meine Toiletten nur umgekippt und als Haus benutzt... :rolleyes:

    Seit geraumer Zeit fülle ich die Kisten mit Sand und siehe da - die Ratten haben es kapiert! ;)

    Wichtig ist bei Sand in der Toilette, dass es sich nicht um irgendwelchen Sand vom nächstbesten Spielplatz oder Strand handelt. Er muss rundgebrannt und quarzfrei sein und darf keine Muschelstücke enthalten!!

    Kannst ja mal gucken, ob Du bei Chinchillasand-Sorten fündig wirst. (Ich benutze oft diese hier: KLICK )

    Vogelsand eignet sich grundsätzlich nicht, da er Muschelgrit enthält!


    LG

    Zitat

    Zu viel Eiweiß kann die Tumorbildung begünstigen.

    Das ist ein Gerücht, welches sich leider hartnäckig hält... :rolleyes:

    Tatsächlich konnte nie nachgewiesen werden, dass Eiweißaufnahme irgendetwas mit Tumorenbildung oder -wachstum zu tun hätte.

    Zu viel Eiweiß ist sicherlich ungesund, ja, es kann z.B. zu Nierenschäden kommen. Aber dafür müsste man einer Ratte schon täglich eine große Portion Joghurt, Ei und Fleisch füttern.

    Dass von zu starker Eiweißfütterung bei Ratten abgeraten wird, hängt damit zusammen, dass Eiweißprodukte entweder gleichzeitig zu viel Fett enthalten (Ei, Fleisch) oder zu viel Laktose (Joghurt, Quark, Käse), und außerdem, weil man in eine Ratte schlecht hineingucken kann und nicht weiß, ob sie vielleicht so schon ein Nierenproblem hat.

    LG

    Ine: Ganz weglassen würde ich Joghurt u.ä. nicht. Tierisches Eiweiß zählt schon zum normalen Futter und nicht zu den "Leckerchen".

    Hallo,

    meine 6 Ratten bekommen auf die ganze Woche verteilt etwa 1/2 Becher Naturjoghurt.

    Statt Joghurt kannst Du auch Hüttenkäse oder Magerquark anbieten, aber nicht so viel! In einem richtigen Rattenfutter ist genug tierisches Eiweiß drin.


    LG

    Hallo Lala,

    sowohl zu Deiner 1. als auch zur 2. Frage gibt es bereits zahlreiche Threads und Seiten, auf denen Du Dich informieren und mit anderen austauschen kannst.

    In diesem Unterforum wärst Du auch nur mit dem Thema "Ernährung" richtig.

    Die Antwort auf Deine 3. Frage dürfte wohl lauten: Am besten bekommen unsere Ratten gar keinen Nachwuchs! Dies hier ist ein tierschutzorientiertes Forum, was bedeutet, dass wir Zucht und Vermehrung ablehnen. Über gewollte Würfe darf hier weder geschrieben, noch dürfen die so entstandenen Welpen hier vermittelt werden. Statt dessen liegt uns am Herzen, dass Ratten in Tierheimen oder auf Pflegestellen endlich ein Zuhause finden.


    LG

    Rowe

    Für Dich scheint die Sache ja klar - schade.


    Schade auch, dass Du überhaupt nicht mehr weißt, welcher Käfigrechner Dir damals Deinen Käfig als ausreichend angezeigt haben soll. Alle Rechner, die ich kenne, hätten Dir gesagt, dass Deine Voliere zu klein ist.


    Lauffläche bedeutet LAUF-Fläche und nicht Krabbel-durch-ein-Rohr-Fläche. Die Idee mit dem Drainagerohr und dem kleinen Zweitkäfig ist zwar nett, aber ersetzt in keinem Fall einen breiteren Käfig.

    Bei aller Liebe - es ist zu klein.


    Aber 200 Euro... na, wenn man so viel Geld ausgegeben hat, dann müssen wohl eben die Ratten damit klarkommen, hm?

    Hallo sissy... :D

    ...sorry fürs Grinsen, aber...

    das sind so typische "Anfängersorgen", das finde ich echt süß! :D

    Zitat

    Ich sollte die Kleinen jetz erstmal in Ruhe lassen oder?

    Nein, nicht zwangsläufig. Das sind doch noch kleine Würmer... solange das nicht gerade Ratten sind, die bisher total schlechte Erfahrungen gemacht haben, die bei Menschenkontakt nur beißen, flüchten und dann zitternd und ängstlich in der Ecke sitzen, so dass man mit Kontaktaufnahme einen Herzinfarkt riskieren würde, gibt es keine Regeln, ob oder wie lange man sie "in Ruhe lassen" sollte.

    Ich persönlich nehme neue Ratten gleich auf den Arm und setze mich mit ihnen irgendwohin, um sie erst einmal kennenzulernen.

    Zitat

    Wielange sollte ich das denn machen? Also ich meine könnte ich morgen schon mal so ein bißchen die Hand rein halten und gucken was passiert oder ist das noch zu früh?

    Nein, je früher, desto besser. Sicher ist der Einzug ins neue Heim aufregend, aber nach kurzer Erkundungstour im Käfig dürfte den Kleinen auch schnell langweilig werden und sie werden wissen wollen, wer Du überhaupt bist.

    Zitat

    Ich hab ja nun 3 Babys sollte ich die dann immer schön zusammen rausholen(und in den Pullover "stecken") oder eher einzeln?

    Ich würd alle 3 zusammen nehmen. Wenn die Kleinen ihre Rudelmitglieder in der Nähe wissen, fühlen sie sich sicherer und werden mutiger.

    Zitat

    Die Kleinen haben bis jetz noch nix gefressen was ja sicher ganz normal ist, aber wenn ich ihnen heut Abend ein bißchen Frischfutter gebe und sie dann nicht fressen muss ich mir dann sorgen machen?

    Woher kommen die Kleinen denn? Welches Trocken- und Frischfutter waren sie vorher gewohnt? Wenn Du das weißt, dann gib ihnen möglichst am Anfang das, was sie kennen.

    Sollten die Ratten viel liegen lassen, brauchst Du Dir aber auch nicht allzu viele Sorgen machen, denn leider sind gerade Babys wahnsinnig undankbar für jede Mühe, die man sich in der Küche macht. Je älter eine Ratte wird, desto weniger mäkelt sie am Essen rum, sondern futtert auch. (Siehe Menschen: Welches Kind mag schon Spinat, Grünkohl oder Bohnen? Hauptsächlich essen das doch Erwachsene gerne. Die Geschmacksnerven verändern sich auch im Laufe der Zeit.)

    Um Dich bei den Neulingen beliebt zu machen, darfst Du natürlich gern die Leckerbissen auffahren: Mit Joghurt, Reis, Nudeln, Käse oder Multi-Paste habe ich eigentlich bis jetzt jede neue Ratte zum Essen gekriegt, auch die Babys, die ich vor Jahren mal aufgenommen habe.

    Zitat

    Sie sind so klein und zerberechlich und naja ich will ja einfach das es ihnen gut geht. ;)

    Es ist toll, dass Du das Beste für Deine Kleinen willst, aber mach Dir nicht so viele unnötige Sorgen.

    Natürlich musst Du, wie alle anderen Halter, die Bedürfnisse Deiner Ratten erfüllen und sorgsam mit ihnen umgehen - aber nicht, weil sie so wahnsinnig "klein und zerbrechlich" sind (Ratten sind eigentlich ziemlich robust), sondern weil wir Tiere (nicht nur unsere Haustieren) grundsätzlich mit Respekt behandeln sollten und außerdem, weil Haustiere nunmal in Gefangenschaft bei uns leben und die sollten wir ihnen zumindest so angenehm wie möglich gestalten.

    Wenn Du länger Ratten halten willst, werden sich noch früh genug Sorgenfalten auf Deiner Stirn bilden, also mach Dir über solche "Kleinigkeiten" nicht so einen Kopf. ;)

    Ich versteh, dass man gerade als Anfänger unsicher ist, aber Dir kann niemand ein Patentrezept für Deine Tierliebe geben. Der Umgang mit Deinen Ratten ist zum größten Teil Gefühlssache. Da lernt man auch nur aus eigenen Erfahrungen. Nimm sie auf den Arm, wenn Du denkst, die Kleinen sind soweit und Du möchtest, dass ihr euch kennenlernt. Sollten Deine Ratten das absolut ablehnen, wirst Du das schon merken. ;)


    LG

    Wo ist denn da ein Salzleckstein?

    Ich seh nur einen Kalkstein, der zwar bei Ratten nicht per se Not tut, aber auch nicht schadet.


    Zu klein ist der Käfig aber wirklich, BadBunny. So Leid es mir tut - Du hast Dir ja viel Mühe gegeben - in dem werden Deine Ratten auf Dauer sicher nicht glücklich!

    80x50cm sind keine empfohlenen Werte, sondern die absoluten Mindestmaße!

    Ich hab zur Zeit einen 80x50cm-Schrank und finde den viel zu klein, einen 65x55cm würde ich meinen Tieren nicht hinstellen.

    Schau Dich nochmal nach etwas breiterem um, das kostet nicht unbedingt so wahnsinnig viel Geld.


    LG

    Huhu,


    das freut mich ja, dass sich das alles so gut geklärt hat!

    Aber kann Deine Tochter denn dann überhaupt schlafen? Manche Rattis machen ja nachts ganz schönen Krach, wenn sie rascheln, Zeitung zerreißen, Körner knuspern, sich hauen, usw.

    Aso ich bin froh, dass ich nicht mehr mit meinen Ratten im gleichen Zimmer schlafe...


    Wegen Gnubbel: Lass mal den Tierarzt drauf gucken, bevor das Ding größer wird. Gnubbel am Bauch heißt bei Mädchen meistens Mammatumor, das ist eigentlich kein großes Drama, das wird wegoperiert und schwupps gehts der Ratte wieder besser.


    LG

    Hi,

    Kürbisse, die für den menschlichen Verzehr geeignet sind, sind auch für Ratten bekömmlich, z.B. Hokkaido, der Klassiker.

    Die Kürbiskerne kann man den Ratten so geben. (Ist ja auch in manchen TroFu-Sorten mit drin.)

    Ob man das Fruchtfleisch roh geben kann, weiß ich jetzt nicht, ich gebe es meinen kurz gekocht mit Möhren oder Kartoffeln.


    LG

    Zitat

    Loses Futter würde ich immer von abraten. Das liegt ja einfach rum und bei uns im Tiermarkt (habe da Inventur gemacht und das gut beobachten können) stecken da auch mal gerne Hunde ihre Nase rein.

    Hihi... also in mein Ratten-Trockenfutter hier zu Hause stecken auch mal ganz gern unsere beiden Hunde ihre Nasen rein, wenn ich nicht aufpasse. Die stehen total auf diesen Körnerkram. :D

    Aber hast schon Recht, dieses lose Futter ist nicht so der Burner - wer weiß, wie lange es da schon lag, wie viele Menschen oder Tiere da drin rumgegrabscht, rumgeschnüffelt, reingehustet oder -geniest hat oder wie viele Vögel da draufgekackt haben... :pein:


    LG

    Huhu,

    Zitat

    Also, zu dünn finde ich deine Mädels nicht gerade.

    das kann man eigentlich nur beurteilen, wenn man die Ratten gesehen hat und weiß, wie groß sie sind. ;)

    (Wenn ich Dir erzähle: Mein Freund wiegt nur 75kg, der ist so dünn!, kannst Du doch auch nicht sagen: Wieso, 75kg sind doch ok? - Wenn der 2m groß ist, nicht unbedingt.)

    ;)

    Kyra schreibt auch, eine der Ratten wiegt nur 207g - die muss entweder ganz schön klein oder wirklich ziemlich dünn sein, für ein fast ausgewachsenes Mädel ganz schön wenig... ?(

    Kalorienreich und stopfend sind, wie Murphy schon geschrieben hat, Haferflocken und Banane, aber auch Reis ist nahrhaft und stopft ganz gut (kriegen unsere Hunde immer im Winter, wenn sie zu viel Schnee gefressen haben... :rolleyes: ^^ ). Kartoffeln auch, glaube ich, genauso wie fester Grießbrei.

    Desweiteren würd ich dann Gurke und Tomate erstmal weglassen. (Oder zumindest reduzieren, wenn sie noch nicht so viel anderes kennen.) Mit Obst wär ich auch erstmal sparsam, denn wenn Ratten so etwas nicht gewohnt sind, reagieren sie manchmal mit Durchfall auf süßes FriFu.


    LG

    Huhu,

    eine Bekannte von mir hatte mal eine Ratte, die immer und immer wieder Abszesse bekam, richtig dicke Oschis, übelste Sorte. Der hat sie ganz wenig geriebenen Ingwer unters Essen gemischt. (Das gabs natürlich nur zusätzlich zu den verordneten Medikamenten!) Die Ratte hat es zum Teil gegessen und meine Bekannte behauptet felsenfest, das habe bei der Heilung der Abszesse geholfen. (Kann auch das Antibiotikum gewesen sein, wir werdens nie erfahren...) ;)

    Ich selbst hab es meinen Ratten noch nie gegeben, weil es ihnen vermutlich zu scharf wäre.


    LG

    Oh, das ist ja interessant mit dem Zwergbandwurm, das wusste ich noch gar nicht...

    Da bin ich ja mal froh, dass meine Ratten sowieso keine Mehlwürmer bekommen.

    neptis: Zehennägel wieder gerade? *gg* :D Da habe ich wohl schändlich etwas verwechselt! :D

    Huhu!


    Ich habe auch den Aneboda und bin damit zufrieden. Er ist 80cm breit, 50cm tief und 170cm hoch (ohne die Füße) und reicht für bis zu 6 Ratten.

    Leider wird er mit nur einem Zwischenbrett verkauft, deshalb muss man die restlichen Ebenen selbst zurecht schneidern.

    Kosten neu: 65€.

    So sieht meiner aus:



    Welchen Schrank ich auch schön finde, ist der "Pax" von IKEA: KLICK

    Der ist etwas größer - 100cm breit, 58cm tief und 200cm hoch. Leider hat er von Haus aus keine Türen, die muss man selbst bauen. Einlegeböden kann man dazu kaufen.

    Kosten neu: 50€.


    Der "Eckhardt" von ROLLER eignet sich auch super: KLICK

    Der ist 85cm breit, 52cm tief und 188cm hoch. Er hat zwar Türen, die muss man aber aussägen. Und man muss Einlegeböden dazu kaufen.

    Kosten neu: 49€.


    Ich hab den Aneboda nur deshalb genommen, weil ich ihn gebraucht für 20€ bekommen hab. Sonst wäre mir der "Pax" lieber gewesen, weil er größer ist. (Ich find, je größer desto besser.) Aber der Aneboda ist super und erfüllt seinen Zweck.


    LG

    Hi,

    es gibt eine Faustregel: Pro Ratte pro Tag 1 Esslöffel voll.

    Gibt da aber auch Kandidaten, die nicht so gern Trockenfutter essen und welche, die sich scheinbar ausschließlich davon ernähren. :rolleyes:

    Wenn Du den Napf voll machst und er nach einem Tag ratzekahl leergeputzt ist (also bis auf die Schalen nichts mehr drin), dann gibst Du zu wenig und solltest die Menge erhöhen. Ist noch etwas übrig, dann gib weniger.

    (Lass Dich aber auch nicht veralbern, sondern schau erst in den Häuschen nach, ob und wie viel gebunkert wurde! ^^ )


    LG

    Hallo,

    biologisch betrachtet gehören Mehlwürmer zu den Würmern, nicht zu den Insekten. Insekten wären dann eben Grillen, Heimchen, etc.

    Lala, wenn Deine Ratten außer Würmern nichts an tierischer Nahrung bekommen, finde ich das mehr als bedenklich. Gerade Mehlwürmer sind so unglaubliche Fettbomben, da ist kaum etwas Nahrhaftes dran. Wenn das die einzige Quelle tierischen Eiweißes ist, ist das auf Dauer nicht gesund.

    In den meisten fertigen Trockenfuttersorten ist Fleisch enthalten, in Form von Trockenfleischbröckchen oder kleinen Krebstieren. Dazu sollte es hin und wieder Magerquark, Joghurt oder Ei geben.

    Man sollte es mit der tierischen Nahrung nicht übertreiben (Ratten sind zwar Allesfresser, ernähren sich aber in erster Linie von Getreide und Gemüse), aber das bisschen, was sie an tierischem Eiweiß bekommen, sollte schon ausgewogen sein, das kann man von Mehlwürmern nun nicht gerade behaupten, insbesondere wenn es sonst nichts in der Richtung gibt.


    LG

    Hi,

    ich wollte Dir nun nicht unterstellen, dass Du keinen Grund dafür hast. ;)

    Aber überleg Dir bitte folgendes: Je mehr Babybrei/Grießbrei/etc. die Ratte bekommt, desto weniger Trocken- und Grünfutter wird sie fressen, weil sie ständig satt ist. Das führt längerfristig auch zu einem Mangel, denn Babybrei ist für Babys ausgewogen, nicht für Ratten!


    Ein Beispiel von mir, bei dem Essenshilfe nötig war:

    Meine Sally (†) hat sich einige Wochen vor ihrem Tod noch mit einem üblen Tumor im Unterkiefer herumgequält, der schlimme Abszesse und Schmerzen verursacht hat. Trotz hochdosierter Schmerzmittel konnte sie größere Brocken nicht mehr selbständig essen.

    Ich habe etwas Trockenfutter in einer Getreidemühle geschreddert und in eine Schüssel gegeben, dazu Couscous (100% Hartweizengrieß, also quasi krümelige Nudeln), beides zusammen mit heißem Wasser aufgegossen und quellen lassen.

    Dazu gab es dann gedünstete Möhren, Apfel und Zucchini, kleingestampft, mit einem Schuss Tomatensaft (ohne Salz/Zucker!).

    Und es gab auch ein kleines Schälchen Quark mit gematschter Banane.

    Babybrei aus dem Glas (Kartoffeln+Gemüse) gab es auch mal dazu, aber nie als Hauptbestandteil, geschweige denn als einziges Nahrungsangebot.

    (Als feststand, dass es sich bei Sally wirklich um einen bösartigen Tumor handelte und nicht um einen wiederkehrenden Abszess, haben wir sie auch einschläfern lassen. Es wurde ja immer schlimmer. :( )


    Ich meine, das "Päppeln" sollte nicht zu leichtfertig erfolgen, bloß weil eine Ratte mal etwas Gewicht verloren hat. Wir wiegen doch auch nicht immer gleich viel. Und wenn wir mal aus Stress oder wegen Krankheit ein paar Kilo abnehmen, kommt auch nicht gleich einer und verordnet uns hochkalorische Sondennahrung.

    Wenn eine Ernährungsumstellung wirklich nötig ist, dann spricht nichts dagegen, auch (!) Babybrei zu nutzen, aber niemals ausschließlich!


    LG

    Hallo,

    möchte mich Lakes anschließen: Ernährungsumstellungen sollten schon eine medizinische Notwendigkeit haben, wie beispielsweise Organprobleme ("Leber-Diät"), Fettleibigkeit (also nicht "pummelig", sondern wirklich krankhaft fett), Mangelernährung (sprich: wirklich ZU dünn mit Verdacht auf Mineralstoffmangel, etc.) oder akute Probleme mit der Nahrungsaufnahme (bei schwachen Ratten).

    Denn so eine Spezial-Ernährung ist oft auch belastend für den Organismus und selten ausgewogen und deshalb eben auch nur für eine Zeitlang sinnvoll, nicht auf Dauer.

    Ich habe hier auch Rattenmädchen mit 200-250g gehabt, die waren aber auch wirklich sehr, sehr klein und zierlich, außerdem ständig auf Trab. Die haben sogar ziemlich gut gegessen und nicht zugenommen. Das kann viele Ursachen haben, z.B. eine genetische Veranlagung, Enzym-Probleme, usw. Diese Tiere dann aber mit Kalorienbomben vollzustopfen ist auch nicht das Wahre.

    Vielleicht schreibst Du einfach mal auf, wie so Dein sonstiger Futterplan aussieht, also das Angebot an Trocken- und Frischfutter. Vielleicht kann man da noch etwas dran ändern, dass er etwas nahrhafter und kalorienreicher wird, denn Sachen wie Babybrei, etc. sollten nun nicht die Regel werden.


    LG

    Hi,

    Zitat

    tiere halten um diese mit anderen tieren zu füttern finde ich nicht grad so toll.

    das ist aber leider nötig, denn nicht alle Tiere, die man zu Hause hält, sind Pflanzenfresser.

    Ich bin ein absoluter Feind von Lebendverfütterung (egal bei welcher Tierart), aber "mit Tieren füttern" muss man fleisch- oder allesfressende Tiere (wie z.B. Ratten) schon. Meiner Meinung nach können das aber auch ruhig tote Tiere sein...

    Zitat

    abgesehen davon sind bei mir 4 ratten bissig geworden nachdem sie würmer bekommen haben.von daher mach ich das nicht wieder.

    Ich vermute mal ganz stark, dass die Bissigkeit Deiner Ratten einen anderen Grund hatte. Ratten werden nicht bissig, nur weil sie etwas bestimmtes gegessen haben. Dieses Ammenmärchen hört man immer wieder, aber es ist totaler Blödsinn!

    Ob man Ratten nun tote oder lebende Tiere zu essen gibt, hat nichts mit ihrem Verhalten zu tun. Ich mag wie gesagt keine Lebendverfütterung, aber mit diesem Argument kann man leider nicht arbeiten. ;)


    LG