Beiträge von Gerrybaer

    Hallo

    ich habe dieses Buch auch.

    Die Dosierungsempfehlungen sind aber mit größter Vorsicht zu genießen, sie widersprechen den Vorschriften, auf die unser Tierarzt zurück greift, erheblich.

    Sie schert die verschiedenen Nager quasi über einen Kamm, direkt auf Ratten allein scheint sie nicht spezialisiert zu sein.

    Mir wurde von einer Rattenhalterin, die die Ärztin persönlich kennt einmal gesagt, dass bei einer Neuauflage des Buches einiges überarbeitet wird, u.a. auch die unter Rattenhaltern strittige Frage, wie lange ein Rattenbock nach einer Kastration noch zeugungsfähig ist.

    Kann man nur hoffen, dass die Neuauflage bald einmal erscheint ;)


    LG Petra

    Hallo Uli

    Zitat

    Auch wenn man mich dafür steinigen mag, aber Zucht und Vermehrung sind halt doch verschiedene paar Stiefel. Bei nem verantwortungsvollen Züchter sollt man daon ausgehen, dass die Eleterntiere nicht ausgelaugt werden und dass tatsächlich ein Zuchtgedanke dahinter steckt, möglich positive Eigenschaften zu fördern.

    Zuchten, um "positive Eigenschaften" zu fördern ist meines Erachtens nur in diversen Laboren möglich; dazu bedarf es auch umfangreicher genetische Kenntnisse. Mir ist in all den Jahren in denen ich Ratten halte nicht ein Züchter untergekommen, der diese Voraussetzungen hatte. Meist handelt es sich bei privaten selbsternannten Züchtern um Hobby-Vermehrer, deren Verantwortung dort aufhört, wo es anfängt, Geld zu kosten.

    Bezüglich des Finanzamtes müsste der angebliche "Züchter" sein Gewerbe anmelden und müsste dadurch nicht nur die paar €, die er mit seiner Zucht verdient, versteuern, sondern könnte im Gegenzug auch seine Aufwendungen hierfür geltend machen. Ich gehe davon aus, dass solch ein Züchter dann eh unter die sog. Geringfügigkeitsgrenze fällt und steuerbefreit ist, denn solche Kapazitäten hält kein privater Züchter vs. Vermehrer vor, als dass er für das Finanzamt von Interesse wär.

    Ohne Eingreifen des Gesetzgebers wird sich nie etwas ändern. Züchten gehört übrigens für viele der Leute da draußen zu was ganz alltäglichem. Wie oft werden wir doof angeschaut, wenn wir sagen, wir mit all unseren Ratten züchten nicht, es sind alles Ratten aus Tierheimen /Privatabgaben u.ä.


    LG Petra

    Hallo Paulotta,

    als "Rattenhilfe" Hilfe Thüringen versuche ich mal -nicht abschließend- die wichtigsten Punkte zusammen zu schreiben:

    -man sollte ausreichend Erfahrung mit Ratten haben, auch mit kranken und bissigen/ Problemratten umgehen können

    -man sollte Platz für die Tiere, den Auslauf und die Quarantäne haben

    -man sollte eine gewisse Kapazität für Ratten vorhalten können, ich sage mal für den Notfall so 10-20 Tiere, hat man das nur für 2-3 Tiere ist man doch eher Pflegestelle/Vermittlungsstelle

    -man sollte einen halbwegs strukturierten Tagesablauf haben, um all den Tieren - oftmals Abends nach der Arbeit- gerecht werden zu können , der Zeitbedarf für Fütterung, Medikamentengabe und auch die Reinigungen, allein des Auslaufs, ist immens

    -man sollte eine gewisse Mobilität und Flexibilität besitzen, um Ratten in einem gewissen Umkreis holen und auch bringen zu können

    -man sollte wissen, dass das alles recht viel Geld kostet

    -man sollte einen guten und ggf. auch persönlichen Kontakt zu den regionalen Tierheimen/ Tierschutzorganisationen/anderen Rattenhaltern/Pflegestellen/Vermittlern haben, unsere Visitenkarten/Kontaktdaten liegen zum Bespiel in wenigstens 6 Tierheimen vor, es ruft immer mal eines der Tierheime an bzw. verweist Leute an uns weiter

    -eine Mitgliedschaft in einem Verein, der ggf. versicherungsrechtlich alle Tätigkeiten abdeckt, ist von Vorteil , insbesondere auch, wenn Veterinärämter bei Notfällen zu involvieren sind

    -hat man dann noch Zeit über, könnte man eine Homepage erstellen, (mangels Zeit bin ich nie dazu gekommen, und nicht gepflegte Homepages sind für mich schlimmer als gar keine Homepages)

    So, das wäre es grob von meiner Seite aus.


    LG Petra

    Hallo


    es riecht ganz am Anfang ein wenig, aber nach 2-3 Tagen riecht nix mehr. Die behandelten Stäbe wurden von meinen Ratten zum Glück nicht weiter beachtet. Wenn man sicher gehen will, kann man ja die Ratten für 2-3 Tage umquartieren, müsste man ja auch machen, wenn man richtige Farbe nimmt .


    LG Petra

    Hallo


    ich habe auch das Problem und habe vor längerer Zeit mal in einem anderen Forum gelesen, dass man die rostigen Stellen mit Leinöl abreiben sollte. Das verhindert, dass es weiter rostet.


    Ich habe einen Käfig und eine Voliere damit innen und außen an den rostigen Stellen gründlich abgerieben, es schaut dadurch nicht mehr rostig aus und der Rost wird tatsächlich nicht mehr. Da die Volieren schwarzes Gitter haben, schaut es optisch auch nicht schlimm aus. Bei einem weißen Gitter würde ich aber Lack nehmen, habe vor kurzem einen Unidom mit Vorstreichfarbe und Lack wieder aufgepeppt, wenn Du willst, kann ich Dir den Namen des Lackes aufschreiben. Gibt es auch in recht kleinen Dosen.


    LG Petra

    Hallo Katja,

    ja, das mit dem "noch was dafür haben wollen" ist immer so ein wenig das Problem.

    Ich wollte weiter oben mit meiner Aussage nicht alle Leute, die Ratten abgeben, über einen Kamm scheren. Mir ist erst hinterher durch den Kopf gegangen, dass ich auch oftmals schon von normalen ganz netten Leuten Ratten übernommen habe, wo zum Beispiel die letzte übrig war und nicht allein bis zum Ableben verbleiben sollte oder die Leute haben selbst geholfen, die Tiere erst mal aufgenommen, um sie auf eigene Faust zu vermitteln. Denen bin ich sogar dankbar, dass sie so vernünftig waren und im Sinne der Tiere gehandelt haben. Geld hat da aber fast nie eine Rolle gespielt. Ich mein , wenn einer gesagt hätte , dass er hohe Unkosten hatte, hätte ich auch was gegeben, aber fast nie einer wollte dafür, dass ich helfe, auch noch Geld haben. Hier kann man aber nicht pauschalisieren, es kommt auf den Einzelfall und die Umstände an.

    Katja, wenn die Leute nun noch Geld haben wollen, würde ich stutzig werden.


    LG Petra

    Hallo Wisp,

    solche Situationen habe ich ähnlich auch schon erlebt. Es waren damels keine Hasen, sondern Minischweine, wegen denen die Ratten weg mussten.

    Ich kann Dir da nur sagen, willkommen in der Welt des Tierschutzes. In kaum einer Arztpraxis haben so viele Leute plötzlich eine Allergie wie am Telefon diverser Tierheime.

    Und kaum einer hat weniger Zeit, Lust oder Geld wie jemand, der seine Tiere los werden will.


    LG Petra

    Hallo,

    es ist immer eine Gradwanderung; einerseits tun einem die Tiere leid und man will helfen, andererseits unterstützt man damit die Leichtfertigkeit bestimmter verantwortungsloser Leute. Die richtige Entscheidung muss da wohl jeder mit sich selbst ausmachen.

    Tips und Ratschläge Außenstehender können nützlich sein. Sie sollten aber nicht ausarten und denjenigen, der helfen will, sogar noch unter Druck setzen. In tierschutzorientierten Foren tun sich die User da hin und wieder schwer, die eigentliche Entscheidung denen vor Ort zu überlassen.


    LG Petra

    Hallo

    Niniel

    Zitat

    Wo steht denn, das Lealein allein für die Kosten aufkommen soll ?

    Ich habe extra "euch" geschrieben, was die Freundin einschliesst.

    Du hast geschrieben, bring DU sie ins Tierheim. Dann verlangt das TH in der Regel auch von Lealein die Aufnahmegebühr, denn sie hat dann den Hut in dieser Sache auf. Und ich hoffe mal nicht, dass Du im Ernst glaubst, dass nach all dem, was Lealein geschrieben hat, die Freundin nun auch noch Kohle für ihr eigenes Verschulden ans TH abdrückt.

    Zitat

    Bleibt also nur, sich öffentlich über die Freundin zu beschweren und die Hände in den Schoss zu legen. Das ist wenigstens gratis.

    Nunja, sie hat zumindestens von einigen anderen Usern recht brauchbare Tips bekommen, wie z. Bsp. eben das telefonische Abfragen von Tierheimen, ob diese denn ggf. die Ratten aufnehmen würden. So ganz umsonst war Ihre wie Du sagst "Beschwerde" also nicht.

    Zitat

    Ich finde es befremdlich, eine Ratte decken zu lassen und dann die Aufzuchtkosten einfach an den Tierschutz abzuschieben.

    Wenn jemand so etwas macht, finde ich das auch befremdlich. Allerdings konnte ich nirgends rauslesen, dass die Freundin überhaupt vor hat, die Hilfe des Tierschutzes in Anspruch zu nehmen, eher war die Rede davon, alle Tiere wegzugeben, als Schlangenfutter oder sonstwas, Hauptsache weg, so schnell wie möglich.

    Zitat

    Wer Tieren helfen will, muss allerdings seinen Allerwertesten bewegen.

    Das musst Du mir nicht sagen; allerdings sollte man so eine Sache mit dem gewissen Augenmaß angehen. Naiver Aktionismus bringt nichts.


    @ Wisp

    Zitat

    Es geht dabei ja nicht nur um die Gebühr, ich hatte mich in meiner Gegend (Thüringen) bei mehreren THs nach Ratten erkundigt und bekam zur Antwort "nehmen wir gar nicht erst, weil wir die nicht wieder loswerden" Und ich wollte ja welche mitnehmen und nicht abgeben

    .

    Stimmt. Genauso schaut es hier aus. Ratten sind (leider) das letzte, womit sich die Tierheime hier behängen. Und wenn dann doch mal welche dort landen, dann fragt monatelang kein Mensch nach den Ratten.

    Das ist in Thüringen versus den neuen Bundesländern überhaupt (mit Ausnahme der Berliner Gegend) so ein Problem. Liegt aber daran, dass der Tierschutz samt Tierheime in den alten Ländern schon lange Jahre vor der Wende wachsen und sich entwickeln konnte, während es in neuen Ländern erst nach der Wende losging und auch die Struktur der Tierheimlandschaft in Hinsicht auf die Träger der Kosten + Personalausstattung eine ganz andere ist als in den alten Bundesländern. Und auch das Klientel, sprich die Leute, die Ratten halten UND tierschutzorientiert denken, ist ganz anders als "im Westen". Aber das nur mal Rande, gehört ja nicht unbedingt hierher.


    LG Petra

    Hallo

    Judith

    Zitat

    Sie hatte keine offensichtliche Klöten, also hab ich das so hingenommen und sie als Weibchen gehalten,

    Ich musst jetzt grad schmunzeln, weil mir so etwas ähnliches auch schon passiert ist.

    Ich hatte vor längerer Zeit mal ein Weibchen aus einem TH aufgenommen, hinterher bei genauerer Sichtung stellte es sich raus, dass es ein Kastrat war. Ich war mir lange nicht sicher und habe noch einen anderen Rattenhalter drauf schauen lassen, um mir meine Zweifel bestätigen zu lassen.

    Im übrigen ist es mir schon einige male passiert, dass THe Ratten in der Vermittlung hatten und das Geschlecht falsch angegeben haben. So selten ist dieses Phänomen nicht, auch wenn wir "erfahrenen" Halter uns das nicht vorstellen können.

    Und auf das Urteil rattenunerfahrener Tierärzte sollte man da auch nicht unbedingt vertrauen, da kann man auch sein blaues Wunder erleben.


    LG Petra

    Hallo

    ja, ich denke auch, dass eine Grundsatzdiskussion nicht unbedingt hier geführt werden sollte.

    Was wichtig wäre, und deshalb schrieb ich es weiter oben, dass man den genauen Tag der Geburt und den Termin, wann die Trennung spätestens zu erfolgen hat, unbedingt im Kalender notieren sollte. Fett anstreichen, sozusagen.

    Denn oftmals liegt es an der Oberflächlichkeit, mit der die Leute an die Sache herangehen. Man wird mir hier wohl recht geben, dass man nach wenigen Wochen sehr schnell überlegt, wann war das "Ereignis" ganz genau ? Die wenigsten führen sehr genau Buch...... wie einige der Rattenuser hier im Forum ;)

    Ich selbst musste bei meinen Notfallwürfen auch immer aufschreiben, wann der Tag der Trennung bevorsteht.


    LG Petra

    Hallo Niniel,

    sicher sollte man hier auf Nummer sicher gehen.

    Allerdings wird gerade in der 4. Lebenswoche das Sozialverhalten der Welpen sehr geprägt, es sind die wichtigsten Tage dafür.

    Was mich stört ist die Diskrepanz, fast alle seriösen Homepages bzw. Fachliteratur geht von 5 Wochen aus, z.Bsp. [Link zu Seite mit angeschlossenem Forum entfernt]; die brain.de, Heimtierratten......

    Zitat

    Zudem sind selbst bei Erfahrenen mit 5 Wochen Trennung Mütter nachgedeckt wurden

    Welchem erfahrenen Rattenhalter ist dies schon passiert ??

    Bitte nicht wieder mit Sätzen kommen wie "der Bruder der Freundin des Nachbarn um die Ecke" usw. Ich bin seit Jahren in allen Rattenforen unterwegs, aber mir ist noch nie ein "erfahrener" Rattenhalter unter die Augen gekommen, der hier schrieb, dass seine Welpen mit 5 Wochen bereits die weiblichen Tiere wieder gedeckt hat. Aber ich kenne einige, mich selbst eingeschlossen, die mit genau 5 Wochen getrennt haben und nie ist was passiert. Es ist schon schlimm, mit 5 Wochen die Jungs zu trennen, aber es sind immerhin noch 3 Tage mehr.

    Sicher sollte man sehr vorsichtig sein, keine Frage, aber man sollte auch das Wohl der männlichen Welpen bedenken, für die in der 4. Lebenswoche jeder Tag wichtig ist.


    Liebe Grüße

    Petra

    Hallo,

    Zitat

    Mit 5 Wochen ist in vielen Fällen zu spät, da wird die Mama dann gedeckt ..

    Meines Wissens nach hieß es immer "frühestens" mit 4,5 Wochen und "spätestens" mit 5 Wochen,(steht so zumindest in fast jedem ausführlichem Rattenratgeber), aber es hängt wohl auch immer ein wenig mit der individuellen Entwicklung der Babys zusammen, die nur der Halter selbst beurteilen kann.

    Auf alle Fälle den Termin dick im Kalender vermerken .... :)


    LG Petra

    Hallo Murphy,

    ist ja von mir nicht böse gemeint, auch wenn es so rüber kommt. :D

    Vllt. kommen sich ja die pro und contra -Seiten mittels Diskussion ein wenig näher

    Das mit dem Krank werden im TH ist wirklich ein Problem; da schaut es für die meisten Ratten

    recht mau aus. Wie dem auch sei, ich freu mich für die beiden Jungs, dass Du Dir darüber Gedanken machst

    und alles sehr genau abwägst.

    LG Petra

    Hallo Murphy,

    wie Du richtig erkannt hast, ist es in der Tat ein Dilemma, dass gerade unkastrierte Böcke sehr oft recht lange im TH sitzen, weil sie unkastriert kaum Chancen haben, wohingegen Kastraten recht gute Vermittlungschancen haben.

    Wenn Du Platz hast, noch zwei weitere Tiere zu Dir zu nehmen, spricht m.E. nichts dagegen, die beiden Jungs kastrieren zu lassen und später, nach Ablauf der Kastrationsquarantäne, aufzunehmen , zu eigenen Tieren zu integrieren oder ggf. weiter zu vermitteln.

    Allerdings sollte man den gesundheitlichen Zustand der Tiere mit berücksichtigen und auch bedenken, dass Kastrationen mit 30-50 € und mehr zu Buche schlagen können. Im Falle einer Weitervermittlung sind nicht alle Interessenten für Kastraten bereit und in der Lage, diese verauslagten Kosten zu erstatten. Die Unsitte, sich Kastraten von weither einfliegen zu lassen, während die Böcke im TH vor der Nase quasi verrotten , ist leider noch sehr weit verbreitet und wird mit dem gesundheitlichen Risiko begründet, obwohl oftmals finanzielle Gründe dran Schuld sind.

    Wie lange man Böcke erst einmal im Tierheim belässt, würde ich von der dortigen Unterbringung und dem Zustand der Tiere abhängig machen.


    LG Petra

    Hallo Bobsinchen,

    ich habe schon Rattentransporte über https://www.blablacar.de gesucht und auch gefunden,

    bisher hat immer alles geklappt.

    Da ich in einer Kleinstadt in der Pampa wohne, habe ich immer die nächst-große Stadt, in meinem Fall Erfurt,

    eingegeben und habe da auch immer einen Transport, meistens Pendler, gefunden. Auch bezüglich der Stadt, wo die Ratten herkommen, sollte man schauen, dass man ggf. eine nahe gelegene Großstadt raussucht.

    Ich habe dann telefonisch Kontakt aufgenommen und, wenn der Fahrer zugesagt hat, gesagt, dass es um Tiere geht, die sicher in einer Box untergebracht sind.


    LG Petra

    Hallo

    Zitat Titan

    Zitat

    Also bei den grösseren Ketten wie D***er, F***pf oder F***us werden die Kleintiere meiner Meinung nach deutlich besser gehalten als in den meisten Privathaushalten. Zumindest die, die zum Verkauf stehen. Wie es hinter den Kulissen aussieht, sprich, da wo die Verkaufstiere herkommen weiss ich nicht.

    Auch in Deutschland sind die "Verbraucher" kritischer geworden, der Handel passt sich da entsprechend an.

    Wie die Zustände in deutschen Zooläden sind, hängt sicher auch ein wenig von den Verbrauchern ab, viel größeren Einfluss haben allerdings staatliche Vorgaben in Form von Verordnungen usw., die regeln, wie z.Bsp. Futtertiere (und als nichts anderes zählen Ratten im Zooladen) zu halten sind, bis sie verkauft werden. Meines Wissens liegt da in Deutschland einiges im Argen, die Schweiz scheint da mit ihren Regelungen um einiges weiter zu sein. Aktionen von Peta (auch wenn die umstritten sind) weisen zumindest schon einmal die Öffentlichkeit auf diese Mißstände hin.

    Auf Reaktionen der Verbraucher würde ich nicht unbedingt setzen, die meisten mögen es preiswert und bequem und sind da mit ihrem Laden um die Ecke gut bedient. Wenn man wirklich etwas ändern möchte, kann man als Einzelperson zu einem Veterinäramt hingehen, aber kaum einer verbiegt sich groß, wenn es um Futtertiere geht. Leider.

    Sinnvoller ist hier z. Bsp. immer noch der Zusammenschluss in einem Verein, welcher als "juristische Person" sich z. Bsp. an Eingaben, Anträgen an die Politik, Petitionen usw. beteiligen kann, damit sozusagen von oben her Einfluss auf die Haltung von Tieren in Zoohandlungen genommen werden kann.

    LG Petra