Beiträge von Gerrybaer

    Hallo

    wir haben ein nettes österreichisches Ehepaar kennen gelernt, die gerne Ratten halten würden

    und Kontakt zur österreichischen Rattenhilfe sucht .

    Ich habe zugesagt, da ein wenig mit zu helfen, einen Kontakt herzustellen.

    Wenn hier Österreicher unterwegs sind bzw. jemand Österreicher Rattenvermittler kennt,

    bitte bei mir melden.


    Liebe Grüße

    Petra

    Hallo

    hier wird von "Lieblingsfutter" geschrieben, was das genau ist, weiß keiner hier in der Runde außer der Verfasser selbst.

    Vllt. ist es Brei ? Ich stell alten und kranken Tieren, die ihr Körnerfutter nicht mehr so richtig futtern können, auch in

    den Käfig. Wenn nicht mal mehr richtig gefuttert wird, ist es meistens ernst um das Tier bestellt.

    Viele Rattenhalter füttern dann noch eine Weile mit Spritzchen. Wenn man es ganz korrekt macht, müsste man

    alle paar Stunden füttern. Da das aber nur die wenigsten können, ist es dann meistens so, dass die Ratten im Laufe der

    Zeit abnehmen /abbauen. Ich habe immer mal wieder alte/kranke dabei, die ich noch ne Weile verwöhne. Aber ich kann es

    nicht alle paar Stunden, nur morgens und Abends und Spätabends. Die meisten Leute, die noch andere Verpflichtungen haben, können nicht alle paar Stunden füttern.

    Man sollte bei ller Liebe zum Tier immer daran denken , welche Lebensqualität dieses Tier dann überhaupt noch hat

    und dann irgendwann eine Entscheidung treffen. Auch wenn es weh tut :(

    Drotning, bei aller Liebe, aber ihr unterstellt und interpretiert da was rein, was so garnicht gemeint ist .


    LG Petra

    Hallo

    ich komme nun doch ins Grübeln , wenn ich lese, dass man nachtfalter unterstellt, er würde Tiere verhungern

    lassen . Mag sein, dass er seine Ratten , wenn sie krank sind, nicht mit Breichen füttert, so wie es viele von uns tun.

    Aber er/sie hat doch folgendes geschrieben:

    wenn eine Ratte trotz tierärztlicher Behandlung nicht mehr frisst und trinkt, würde ich dafür sorgen, dass sie in ihrem Käfig

    immer frisches Wasser und ihr Lieblingsfutter plus Leckerlies zur Verfügung hat. Bis auf eventuelle Medikamentengaben würde

    ich sie dann in Ruhe und somit eben dem Lauf der Natur ihren Lauf lassen. Entweder sie fängt wieder an zu fressen oder sie

    stirbt, von selbst oder durch die Hand des Tierarztes. Es klingt hart für uns, die wir unsere Ratten päppeln usw. , aber Unterstellungen wie "unversorgt verhungern lassen" ist für mich auch schon wieder eine Übertreibung, diesmal in die andere Richtung.


    LG Petra

    Hallo

    zum Thema "übertriebene Rattenliebe" ist mir auch noch eingefallen, dass es unter Umständen übertrieben

    sein kann, eine totkranke Ratte, die nur noch leidet !!!!! und bei der keine Hoffnung auf Besserung/Linderung besteht,

    künstlich mit Medikamenten zu pushen, damit sie trotz aller Leiden so noch einige Tage länger liebt. Soll bei Leuten, die ihre

    Ratten zu sehr lieben, immer wieder mal vorkommen.

    Andererseits finde ich es erwähnenswert, dass sich Leute einerseits liebevoll um alle Belange IHRES Haustieres

    kümmern , in Bezug auf ihren Alltag aber auf das Leid ihnen fremder Tiere pfeiffen.

    Angesichts des Leides unserer Nutztiere, die bis auf die Knochen verwertet werden, sollte man dann nicht- im Sinne des Tierschutzes- zum Vegetarier werden ?

    Nachdenkliche Grüße

    Petra

    Hallo Divita,

    ein bisserl tut es mir auch leid, wenn die Süßen nun ausziehen.... aber dort wo sie hinziehen haben sie es

    viel besser als bei mir.

    Bei mir wären sie mit ihrem viel größeren Bewegungsdrang den ganzen Tag in einer

    Voliere/ oder Unidom.... in ihrem künftigen zu Hause werden sie dann irgendwann den ganzen Tag über ein Zimmer

    zur Verfügung haben.....

    Ich konnte mich ja bisher schon nur Abends/am Wochenende so halbwegs mit ihnen befassen.

    Derzeit sind sie gut händelbar. Und sie haben ihren ganz eigenen Reiz.

    Ich werde den Werdegang dieser Süßen im Auge behalten .


    LG Petra

    Hallo DieVita,

    Danke für Deine erfrischenden Worte.

    Allein Dein Satz "denn anders bzw. besser als im TH wäre es zum jetzigen Zeitpunkt während der Arbeitszeit bei mir auch nicht"

    lässt in meinen Augen mehr soziale Kompetenz rauslesen, als 1000 Worte sagen können. Du kennst Deine Möglichkeiten, und das ist gut so.

    Gerade wenn man sich im Tierschutz ein wenig engagiert, sollte man sich immer wieder vor Augen führen, welche Belastungen usw. man sich (und auch den Tieren)zumuten kann und ob das alles noch normal ist. Drei Käfige in ner 1-Raumwohnung, ich denke mal, dass Du da schon mal dran gedacht hast, ob das alles soweit in Ordnung ist ?

    Keine Angst, ich hatte auch mal die Phase, da meldete ich mich in einem Forum an, las von Notfallvermittlern usw. und wollte mich da aktiv mit einbringen. Also wurden nach und nach Unidome, Volieren, Käfige usw. angeschafft, immer wieder Notfalltiere der Region aufgenommen mit dem Ziel, diese weiterzuvermitteln usw. Ups, irgendwie sprach sich das auch rum.... Bis ich dahinter stieg, dass sich in unserer Gegend kaum Notfalltiere vermittlen lassen und wenn sich ein Interessent fand, dann waren meistens Transporte mit Privat-PKW durch halb Thüringen auf eigene Kosten nach der Arbeit / am Wochenende usw. nötig. Meine Güte, ich hatte irgendwann mal die Bude voll mit Ratten, die mir kaum einer abnehmen wollte. Irgendwann dacht ich, ich kriech auf dem Zahnfleisch.

    Im Grunde genommen war ich aber selber dran Schuld, ich hatte ja immer ja gesagt. Es las sich ja in Foren immer alles so toll...

    Glücklicherweise habe ich draus gelernt und nehme nun nur noch Tiere auf, die notfalls bei mir bleiben können (Gnadenbrotplatz könnte man es nennen) und deren artgerechte Versorgung(auch tierärztlich) ich sicher stellen kann. Und ich setze Prioritäten und nehme nur noch Tiere auf, die TATSÄCHLICH in Not sind. Warum soll ich mir den *Pfui* aufreißen, nur weil Leute sich unbedacht Tiere anschaffen und sie schnellstmöglich wieder los werden/bei mir abladen wollen ? Warum soll ich immer den Tierschutz-Dottel spielen ? Wie gesagt, nichts gegen echte Notfälle, da würde ich nie meine Hilfe versagen.

    Und trotzdem, man ist vor Überraschungen nie gefeit. 8)

    Nahm ich doch im September über ein Tierheim eine Ratte, die draußen gefunden wurde auf mit dem Ziel, diese dann mal zu meinen Tieren zu integrieren. Dass genau 2 Wochen später ein netter Wurf halbwilde Babys das Licht der Welt erblickte konnte ich nicht ahnen. Derzeit steht auch eine Voliere mit dem unerwarteten Nachwuchs quer im Zimmer......stört mich aber nicht, weil ich dieses mal großes Glück hatte und zwei mir gut bekannte und erfahrene Rattenhalter mir die Babys abnehmen..... *freu*


    LG Petra

    Hallo

    nachtfalter, Danke für Info. So ähnlich hatte ich es bei Dir auch vermutet.

    Chiflada, mein Respekt, dass Du derzeit Kind und Ratten unter einen Hut bringen kannst und trotz der Belastungen,

    die der Alltag mit Kind mit sich bringt, Dich weiterhin um Deine Ratten kümmerst und sie nicht abgibst. Klingt ja alles ganz toll bei Dir. Fast so, als wärst Du derzeit zu Hause mit Deinem Kind ?

    Du schreibst, dass Du es seltsam findest, dass solche "Vergleichssituationen" konstruiert werden. Ganz ehrlich, wenn ich mal

    aus Zeitmangel längere Zeit nicht in Foren unterwegs war , sozusagen etwas Abstand hatte und mich dann wieder einloggte, drängte sich mir beim Lesen des einen oder anderen Beitrages immer wieder der Eindruck auf, dass einiges in der Rattenhaltung übertrieben wird. Soll nicht böse gemeint sein, als aktiver Forenuser merkt man es im Laufe der Zeit vllt. selbst nicht mehr.


    LG Petra


    Lilith, an Deiner Überlegung ist was dran. Es ist in der Tat so, dass sich immer weniger Leute hier im Lande Kinder anschaffen, statt dessen aufs Haustier ausweichen. Solange das keine Auswüchse annimmt, mag das auch in Ordnung sein.

    Hallo nachtfalter,

    da bin ich doch mal so frech (und überaus neugierig) und frage Dich ganz unverblümt, ob Du Kinder hast ?

    Wir haben drei erwachsene Kinder, bald kommt das zweite Enkelkind auf die Welt. :rolleyes:

    Ich kann also diesbezüglich auf einen jahrzehntelangen Erfahrungsschatz zurückgreifen; und obwohl mir meine Ratten viel bedeuten und ich bestrebt bin, sie artgerecht zu halten, sie medizinisch versorge, kranke und alte Tiere verwöhne und füttere usw., so besteht für mich doch ein Unterschied in der Wertigkeit zwischen meinen Kindern und meinen Tieren. Sorry, ich hoffe, damit bei besonders sensiblen Usern nicht mißverstanden zu werden.


    LG Petra

    Hallo Drotning,

    sorry, ich bezog mich mit dem " Ruhigstellen" auf das Kind. Es ist nicht meine Absicht, Dir irgendwelche

    bösen Dinge zu unterstellen. Interesseiren würde es mich aber, wie Du eine kranke Ratte, die Du tagsüber mit auf Arbeit nimmst, unterbringst. Darfst Du dort einen Käfig aufstellen oder befindet sich die Ratte in einer Transportbox ? Nimmst Du das ganze

    Rudel mit oder trennst Du die Ratte zwecks Mitnahme von ihren Artgenossen ?

    nachtfalter, erstaunlich viele Rattenhalter haben zwar Ratten, aber keine Kinder. Zumindest ist das mein persönlicher Eindruck.

    Da nun zu sagen, dass einem eine Ratte genauso wichtig ist wie ein Kind bzw. eine Ratte auf die selbe Ebene wie ein Kind zu stellen fällt da leicht. Eben weil einem großen Teil dieser Rattenhalter, die kein Kind haben bzw. hatten die Erfahrung fehlt, dass ein Kind und dessen "Aufzucht" eine ganz andere Dimension hat als das Halten einiger Farbratten. Oftmals ist sogar die Ankündigung eines Kindes ein Grund, seine zuvor doch so heißgeliebten Ratten abzugeben. Einem Menschen mit einer Portion mehr Lebenserfahrung kann das schon fassungslos werden lassen. Insoweit hast Du mein Verständnis.


    LG Petra

    Hallo

    Danke Jörg. Auch vielen Dank, dass diese Diskussion hier zugelassen wird.

    @Springender Punkt,

    das Thema Kastration und ob die Ansichten der Autorin hierzu nun wirklich so gefährlich sind (oder u.U. eben

    auch nicht !!) wird ja nun an anderer Stelle weiterdiskutiert.

    Was -außer dem Thema Kastration - hältst Du denn bei dem anderen Rattenbuch noch für GEFÄHRLICH ?

    Ich halte Deine Aussage schon für sehr gewagt, daher ist mir eine Antwort von Dir, mit der Du Deine Behauptung unterlegst,

    wichtig.


    LG Petra

    Hallo

    Drotning, hoffentlich kommst Du nicht mal auf den Gedanken, Dein Kind (falls Du mal eins haben solltest) dann künftig

    -ordentlich verpackt und ruhiggestellt- auch ganztags mit auf Arbeit zu nehmen.

    Bezüglich der Wertigkeit Mensch/Tier wäre ich schon froh, wenn die Leute nur einen Bruchteil der Verantwortung, welche sie

    einem eigenen Kind entgegen bringen müssten, (die Ernüchterung stellt sich eh früh genug ein *grins*) auch ihren Heimtieren entgegen bringen würden. Vielleicht würde man sich dann nicht allzuschnell Tiere anschaffen, um sich ihrer dann unter fadenscheinigen Gründen wieder zu entledigen.


    LG Petra

    Hallo

    das andere Rattenbuch mag umstritten sein, aber besser als das in einem anderen Forum angeprießene "Heimtierrattenbuch" ist es allemal.

    Die forenunabhängigen Rezensionen bei Amazon.de scheinen mir da Recht zu geben. :rolleyes:

    Da hat das "andere Rattenbuch" einiges mehr an Punkten als das "Heimtierrattenbuch".

    @Springender Punkt, was genau ist denn angeblich so gefährlich an diesem Buch ??


    LG Petra

    Hallo Kalessin,

    wieso Du diese bisherige Diskussion in verbindung bringst mit "Trolling", "Verunglimpfung", "leeren Austausch

    konträrer Standpunkte", "Menschen mit Horizont Radius 0", "Angriffe auf den Tierschutz" usw. vermag sich mir beim besten Willen nicht zu erschließen.

    Auch wieso Du die Lebendverfütterung , Futtertierzucht usw. gerade mit dieser Diskussion in Verbindung bringst, scheinst nur

    Du selbst zu wissen.

    Weißt Du, recht viele Rattenhalter stoßen da draußen im wahren Leben wegen ihrer Rattenhaltung auf Unverständnis. Oftmals fehlt Rattenhaltern - aus Angst vor Reaktionen ihrer Umwelt- die Stärke, sich offen zu ihrer Rattenhaltung/ihrer Rattenliebe oder wie auch immer man es genannt haben will, zu bekennen. Man hat es dort draußen schließlich fast immer mit NICHT-Rattenhaltern zu tun, die nichts weiter mit Ratten im Sinn haben und vllt. auch noch Vorurteile haben.

    Gerade deshalb sollte ein Forum für Rattenhalter es aushalten können, wenn mal brisante Dinge der Rattenhaltung und des Tierschutzes aufs Trapez gebracht werden.

    Wenn Rattenhalter unter sich in Foren "brisante" Diskussionen über Übertreibungen in der Rattenhaltung oder auch andere

    Diskussionen nicht hinkriegen, ohne sofort die Ignoriertaste zu drücken oder ganz und gar noch nach einem Zensor zu rufen, na dann gute Nacht.


    LG Petra

    Hallo,

    eine kranke Ratte mit auf Arbeit zu nehmen, um sie auch tagsüber füttern zu können, halte

    ich auch für übertrieben.

    Bezüglich des Zwangsfütterns schließe ich mich Judith an. Wenn eine Ratte sich füttern lässt, ist das keine Zwangsfütterung. Viele Kinder bzw. alte Menschen wollen und müssen auch gefüttert werden (von einem Lebenserhalt über Magensonden einmal abgesehen, das ist sicher ein eigenes Thema).

    Man sollte da seinem Instinkt vertrauen, weiviel man seinem alten/kranken Tier da zumutet.

    Was spricht dagegen, ein altes/krankes Tier noch eine Weile mit Päppelbrei , den sie freiwillig (und gierig) fuittern, zu verwöhnen ? Oftmals merkt man , gerade bei alten Tieren irgendwann, dass sie im Laufe der Zeit schlechter futtern, langsam an Gewicht verlieren usw. und der Zeitpunkt naht, das Tier gehen zu lassen.

    Ob man nun der Natur ihren Lauf lässt oder Gott spielt und euthanisieren lässt, diese Entscheidung hängt oftmals von der Betrachtungsweise des Halters und auch vom Zustand der Tiere ab.

    Einem Tier mit Luftnot, welches soweit austherapiert ist, dass auch kein hochdosiertes Cortison mehr Linderung verschafft, sollte man nicht seinem natürlichen Lauf der Natur überlassen. Das würde nämlich grausam ersticken. Hier sollte unbedingt euthanisiert werden. Ob man aber eine altersschwache, sterbende Ratte, die offensichtlich nicht leidet, noch in eine überfüllte Tierarztpraxis zu einem womöglich noch unfähigen/überforderten Tierarzt schleppt oder aber das Tier, welches mit seinen Artgenossen kuschelt, dort in Ruhe sterben lässt, sollte jeder für sich selbst beantworten können.

    @Springender Punkt, wieso greifst Du Nachtfalter so an ? Ich mag es, wenn mal jemand -wie Nachtfalter- ehrlich seine Ansichten

    postet und mutig und kompetent genug ist, auch mal eine andere Meinung als irgendwelche Forengrüppchen zu haben.


    LG Petra

    Hallo Marissa,

    vllt. solltest Du auch mal formulieren, was Du unter "sozialen Kontakten" so verstehst. M.E. vesteht darunter jeder

    etwas anderes, eben weil jeder Mensch verschiedene Bedürfnisse hat.

    Der eine muss ständig unter Leute, muss an Partys usw., teilnehmen und hat bei Facebook vllt. auch hunderte Freunde, der

    andere ist nach einem langem Arbeitstag unter Leuten vor lauter "sozialen Kontakten" so gestresst, dass er einfach

    froh ist, in seinen 4 Wänden mal seine Ruhe zu haben und nicht noch das halbe Wochenende Halligalli angesagt ist.

    Menschen, die vllt. ihre Wochenenden größtenteils zu Hause verbringen, um Käfige zu schrubben, müssen sozial nicht isolierter sein als Menschen, die das halbe Wochenende mit Leuten abhängen.


    LG Petra

    Hallo Oli,


    ich wohne in Sömmerda, würde auch sehr gerne am Stammtisch teilnehmen.

    Hier im Forum gibt es noch Netzfetzer aus Erfurt , Wisp aus Jena, und Madeleine aus

    Sondershausen, die könnten wir fragen,

    bei Facebook habe ich auch noch zwei Anjas aus Erfurt, die wir auch fragen könnten....

    Auch privat kenne ich noch einige Rattenhalter.......


    Wir könnten uns ja in der Vorweihnachtszeit alle mal in Erfurt treffen ?


    LG Petra