Ich danke Euch! Inzwischen habe ich mich auch wieder ein wenig beruhigt.Es war die zweite Ratte,die ich einschläfern lassen musste. Beide wegen Epilepsie und auch kurz hintereinander. Hoffe, man lernt irgendwann damit umzugehen. Contance
Beiträge von Constance72
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Hallo, mein Computer war schrott, deswegen kann ich erst jetzt zurückschreiben. Ich danke dir für die Warnung. Irgendwie muss man aber verhindern, dass noch andere Leute mit ihren Ratten dorthin gehen und die Kleinen genauso leiden müssen. Du hast vermutlich Recht, dass ein Anwalt nichts bringt aber an die Tierärztekammer schreibe ich auf jeden Fall und den Ruf kann man auch schädigen! Liebe Grüße
ZitatEs ist auf jeden Fall nicht richtig gelaufen, aber das mit den rechtlichen Schritten würde ich an deiner Stelle lassen. Bei der zweiten Spritze hätte das Tier auf gar keinen Fall mehr wach sein dürfen, doch grade, wenn man das nicht weiß und sowas vllt. noch nicht so oft mitgemacht hat, kann man auch nicht einschreiten. Ich würde sofort dazwischen gehen, aber ich hab das auch schon einige Male hinter mir!
Ich arbeite beim Rechtsanwalt und weiß genau, was für Kosten da auf dich zukommen - mal ganz abgesehen davon, dass du kaum Erfolg haben wirst. Wen überhaupt dann schreib einen Brief an die Tierärztekammer, aber auch dort wohl nix kommen. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Das gilt bei Anwälten und auch bei Ärzten. Grade wenn du keine Zeugen hast (mit denen du wegen der Glaubwürdigkeit nicht verwandt sein solltest) oder besser noch Foto oder Videobeweise, dann ist die Sache aussichtslos. Tut mir Leid, dass ich es so hart sage, aber so ist es.
Geh zu diesem Tierarzt nicht mehr hin. An dir soll er kein Geld mehr verdienen. Sage meinetwegen deinen Bekannten (sachlich!), dass sie dort nicht hingehen sollen. Falls du noch nicht bezahlt hast, kannst du evtl. mit ihm verhandeln und die Rechnung nicht zahlen, das geht aber auch nur selten. Sag ihm dann klar, dass du weißt, dass er Mist gebaut hat und gegen das Gesetz gehandelt hat. Es war eben nicht "nur" eine Ratte. Dort muss man genau so umsichtig sein wie mit Hund und Katze. Und das weiß er eigentlich auch!
Meide die Praxis in Zukunft. Im Forum kann dir sicher ein rattenerfahrener Tierarzt in deiner Nähe empfohlen werden.
---------- Nachtrag 05.12.2010 um 16:20 ----------
DAnke für deine Anteilnahme und die Infos! Er hat also nicht lange genug gewartet! Tut mir auch sehr leid mit deiner Ratte, was hatte sie denn? Bist du inzwischen ein wenig darüber hinweg? Bei mir geht es so lange ich nicht darüber nachdenke aber fertig bin ich damit noch nicht. Ich werde auf jeden Fall an die Tierarztkammer schreiben und versuchen seinen Ruf zu schädigen. Es kann nicht sein, dass andere Ratten dasselbe mitmachen müssen. Liebe Grüße
ZitatAlles anzeigenHallo,
zuerst einmal mein herzliches Beileid!

Auch ich habe heute eine Ratz gehen lassen müssen.

Zu Deiner Frage:
Die Narkosespritze wird in den Muskel gespritzt, meist ins Bein oder das Hinterteil. Das ist tatsächlich sehr schmerzhaft, weil das Medikament im Muskel wahnsinnig brennt. Die meisten Ratten quieken dabei oder wehren sich, leider. Aber die Narkose muss sein - die Todesspritze ohne Narkose wäre furchtbar qualvoll. (Habe ich als Laie bei einem unfähigen Not-TA schon erleben müssen...)
Dann wird so lange gewartet, bis die Ratte fest schläft und keine Reflexe (z.B. Lidschluss beim Berühren des Auges) mehr zeigt. Wenn das sehr lange dauert, kann noch eine 2. Narkosespritze gegeben werden.
Ist die Ratte in tiefer Narkose, horcht der TA mit einem Stethoskop nach dem Herzen (oder tastet ab, aber das ist ungenauer) und setzt dann die endgültige Spritze mitten ins Herz. Zur Überprüfung der richtigen Lage wird mit der Spritze zuerst gezogen, sie muss sich mit Blut füllen. Zwar wirkt das Mittel auch, wenn es woanders hin gespritzt wird, aber das dauert deutlich länger. Von der 2. Spritze bekommt die Ratte nichts mehr mit.
Der TA muss die Ratte noch weiter abhorchen und darf sie erst für tot erklären, wenn kein Herzschlag mehr zu hören ist.
LG
Rowe
---------- Nachtrag 05.12.2010 um 16:24 ----------
Danke, inzwischen geht es, wenn ich nicht darüber nachdenke! Erst einmal werde ich ihn nochmal damit konfrontieren und dann werde ich an die Tierarztkammer schreiben und versuchen publik zu machen, dass er sich mit Ratten nicht auskennt. Wie ich das mache weiß ich noch nicht im Detail - für Ideen wäre ich sehr dankbar. Ich will aber auf jeden Fall verhindert, dass andere Ratzen dasselbe mitmachen müssen, wei mein Kleiner! Versuche gerade herauszufinden, ob es sowas wie eine schwarze Liste gibt! Liebe Grüße und DAnke für deine Nachricht!
ZitatAlles anzeigenHuhu!
Du Arme! Das ist nicht fair, wenn man nur das Beste will, und muss dann so etwas mit an sehen...

Ich kann mich aber Rowennah anschließen.
Ich musste auch schon viele Ratten gehen lassen. Je nach dem, wie fertig sie schon waren, haben sie nicht mal bei der ersten Spritze gemuckst. Ich nehme an, das ist wie beim Zahnarzt. Spritzt man das Mittel schön langsam ein, tut es nicht so weh.
Die 2. Spritze wird wirklich in den Bauch bzw. knapp unter die Rippen gegeben. Sie muss direkt ins Herz. Davon sollte die Ratte aber nichts mehr mitkriegen; sie sollte dann schon sehr tief schlafen.
Meine TA dosiert das Schlafmittel der ersten Spritze schon immer über, damit die Ratte wirklich tief schläft.
Als wir unsere letzte Ratte gehen lassen mussten, war auf ihrem Gesicht eine richtige Erleichterung zu sehen. Es ging ihr sehr schlecht, und sie muss das Einschlafen als Erlösung empfunden haben. Und so sollte es auch sein, wenn es einer Ratte sehr schlecht geht.
Die erste Spritze mag noch pieksen, aber die 2. dürfen sie auf gar keinen Fall mehr spüren!
Aber ich wüsste gerne mal, was du gegen den Arzt unternehmen willst. Kann man da überhaupt etwas tun? Es gibt ja keine Zeugen, es lief nichts schief (im Sinne von: Die Ratte sollte eigentlich wieder aufwachen).
Aber du hast vollkommen recht: so wie bei deinem Böckchen soll es nicht sein!

Liebe Grüße!
---------- Nachtrag 05.12.2010 um 16:31 ----------
Ich bin Euch sehr dankbar für Eure Schilderungen. Er hat also nicht lange genug gewartet, bis zur zweiten Spritze! Einen Anwalt werde ich nicht aufsuchen aber an die Tierärztekammer schreiben. Irgendwie muss man aber auch publik machen, dass der Tierarzt keine Ratten einschläfern kann, sonst muss nochmal so ein armes Wesen unter ihm leiden. Für Tipps wäre ich EUch dankbar! Liebe Grüße
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Hallo, ich musste gestern nach langem Leidensweg mein Rattenböckchen einschläfern. Es war grausam! Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so sein soll und vermute, dass ich an einen Tierarzt geraten bin, der sein "Handwerk" nicht versteht. Bevor ich hier jedoch weitere Schritte einleite, möchte ich mich mit anderen armen "Rattenmamas und Rattenpapas" austauschen. Folgendes ist passiert: die Betäubunsspritze wurde in den Rücken gesetzt und es blutete (abgesehen von dem gepiepse meiner armen Ratte). Die zweite Spritze wurde in den Bauch gesetzt und wieder Gepiepse, dann musste er nochmal nachspritzen. Mir erklärte er im Anschluss, dass Ratten nicht wie Hunde oder Katzen sind und man halt die Vene nicht trifft. Das kann doch nicht wahr sein! Ich bin immer noch so fertig, dass ich mich auf nichts konzentrieren kann und nur heule!