Beiträge von Murgs

    Hey,

    hm, ich würde die Milchanteilie vielleicht durch Sojaprodukte ersetzen - gerade bei alten Ratten bin ich mir nicht sicher, inwiefern sie Laktose vertragen. Nicht, dass sie zusätzlich noch Durchfall bekommen. Auch statt dem Gries-Vanille-Brei eventuell nur purer Gries oder Schmelzflocken? Weiß nicht, ob Vanillearoma oder Vanille so gut ist...

    Guten Hunger :D

    Murgs

    Edit: Ich würde immer, wenn ich irgendwie päppel, zusätzlich Benebac geben. Gibt es auch als Pulver und ist etwas günstiger als BirdBeneBac. Einfach, um die Darmflora etwas zu unterstützen, wenn das mit dem Futtern schon nicht mehr so super klappt.

    Hey,

    das ist immer schwer so zu pauschalisieren.

    Ratten sind ja zum Teil unterschiedlich groß und je nachdem auch unterschiedlich schwer.

    Zum Beispiel hatte ich hier mal einen Kastraten, der war mit 600 Gramm schon echt sehr - ja, ich schreib's jetzt - fett ;) Während andere Böcke mit diesem Gewicht ganz normal gebaut sind.

    Daher ist das immer recht blöd zu sagen: die Ratte muss jetzt so und so viel Gramm wiegen.

    Ist ja ähnlich wie bei uns Menschen :)

    Meistens habe ich Übergewicht aber auch erst bei älteren Ratten gesehen - Ratten im Wachstum würde ich nie als übergewichtig bezeichnen.

    Liebe Grüße,

    Maren

    Ach ja: Edit -> Wichtig ist eigentlich nur, dass du die Ratten regelmäßig wiegst (hier wird einmal wöchentlich gewogen, bzw. bei starken Veränderungen auch häufiger) - dann lernt man, das Gewicht besser einschätzen zu können. Und falls eine Ratte wirklich zu dick sein sollte: niemals das Trockenfutter nur rationsweise anbieten oder gar nicht mehr!

    Hey,

    das Symptom kenne ich - muss wohl der gleiche Unhold gewesen sein, der meine Geldbörse heimgesucht hat :wü:

    Ich würde mich freuen, wenn du es schaffst, aber immer keinen Stress, weißte ja ;)

    Knuddel das Monster (aka Farandi) mal von mir,

    liebe Grüße,

    Maren

    Hey,

    na ja, hier geht's ja auch eh um den Alterungsprozess der Ratten als um die Tumorentstehung. Trotzdem nur kurz Klugscheißermodus:

    Ich muss ehrlich gestehen, ich hab die Theorie der Tumorentstehung mal gelernt (ist aber auch nur Theorie) und so genau erinnere ich mich nicht mehr daran. Jedenfalls ist es nie nur ein Schritt, der zur Entstehung von Tumoren führt. Es müssen immer mehrere Bedingungen erfüllt sein - einmal muss die DNA in irgendeiner Weise verändert werden, dann muss es zu einem Anstoß der Zellteilung kommen (da ja auch Tumore in Geweben entstehen, deren Zellen sich nicht mehr teilen können) und am Ende müssen eben jene Regulationsmechanismen versagen, die verhindern, dass ich Zellen mit veränderter DNA vermehren (die ja für gewöhnlich zum Absterben gebracht werden). Irgendwie so war das... :grü:

    Vielleicht steigt im Alter einfach nur die Wahrscheinlichkeit für diese fehlerhaften Prozesse?
    Und ob jetzt die Ratte wirklich tumoranfälliger ist als der Mensch ist dann ja eventuell auch so nicht komplett wahr - immerhin bekommen Menschen auch recht oft Krebs, wie ich finde... Hm..

    Hach ja, interessante Themen hier :D

    Liebe Grüße,

    Maren

    Hey,

    ah, okay, das hatte ich mal einfach überlesen (*Aufmerksamkeitsspanne einer Spitzmaus besitz*).

    Hm, die Sache mit den Telomeren hatte ich eher so in Erinnerung, dass eben die Replikation der DNA nicht ablaufen kann, ohne dass am Ende immer ein Stück abgekabbert wird - deswegen wird am Ende der DNA eine ewig lange repetitive Sequenz an Basen gepackt, die dann im Laufe der Zeit schrumpft.

    Ob das die Zelle an zu vielen Teilungen hindert, weiß ich nicht.. es gibt ja immerhin auch viele Gewebe, die sich ständig und unbegrenzt teilen (bspw. die Haut oder das Darmepithel). Dann müssten da ja besonders oft Tumore entstehen - tun es ja aber nicht unbedingt, weil die Zelle viele Regulations- und Korrekturmechanismen besitzt. Oder es gibt auch Gewebe, die sich wieder teilen können, wenn sie irgendwie geschädigt werden - glaub, das war z.B. bei der Leber der Fall...?

    Oder reden wir jetzt völlig aneinander vorbei??

    Aber sind dann die Telomere bei Ratten kürzer als beim Menschen oder teilen sich da alle Zellen schneller und öfter?

    Na ja, ich denke, der Mensch denkt da eh wieder zu monokausal - es ist eben nicht immer alles gleich der Summe seiner Teile...

    Und wieso sollte Altern keinen evolutionären Grund haben?

    Würden wir nicht altern und sterben, schwämmen wir wahrscheinlich immer noch alle gemeinsam glücklich in einer Ursuppe ;)

    Liebe Grüße,

    Maren

    Hey,

    das ist schade um die Weisheit ;) Aber noch "viel mehr schade", dass ihr nicht kommen könnt!

    Ich wünsche alles Gute, die Geschichte hab ich auch schon hinter mir :rolleyes: (Seitdem hasse ich Suppe!),

    liebe Grüße,

    Maren

    Hey,

    also ich weiß gar nicht genau, wie alt meine älteteste Ratte hier war.

    Ich glaube, es war Theo...

    Ich habe ihn aufgenommen, da war er laut Aussage der Vorbesitzerin schon 2 Jahre und 6 Monate alt und hier hat er auch noch mal ein halbes Jahr gelebt - demnach müsste er 3 Jahre gewesen sein, als er gestorben ist (oder "gestorben wurde"). Woran er genau gestorben ist, weiß ich nicht. Entweder es war ein Hirntumor, was ich für sehr wahrscheinlich halte oder aber eine sehr schwere Mittelohrentzündung. Da ich es aber nicht über's Herz gebracht habe, ihn den Pathologen zu überlassen, bleibt das wohl immer im Dunkeln.

    Lieben Gruß,

    Maren

    Hey,

    Johnny_Retro: Ich sehe hier als Außenstehende nicht, dass dich irgendwer beleidigt hat - gut, vielleicht war die Kritik von kalessin etwas ausschweifend, aber ich befürchte, das ist bei ihm eine Berufskrankheit :bähh: (Es sei mir verziehen *ähem*)

    Zu deiner Theorie mit der Lebenserwartung in Relation zu der Anzahl an Pulsschlägen:
    Wie sieht's da mit Chinchillas aus? Immerhin werden die in menschlicher Obhut gut bis zu 20 Jahre alt, ihr Herz schlägt aber auch 200-300 mal pro Minute (bei einer Ratte sind's glaub ich 300-400 mal? Korrigiert mich da...). Sie sind auch nicht wesentlich größer als unsere Ratten - gut, allerdings vermehren sie sich nicht ganz so explosionsartig.. aber ihr Leben ist auch schon sehr intensiv, wenn man die so beobachtet...

    Freie Radikale... ja, hat sich ja kalessin schon genug drüber ausgelassen. Ich halte das persönlich auch für nicht wissenschaftlich genug, um daran zu glauben. Es stimmt schon, dass zu viele Radikale den Körper schädigen und dass es beispielsweise bei Wiederkäuern durch Selen und Vitamin E-Mangel (den sogenannten "Radikalfängern") zur Schädigung der Muskulatur kommen kann. Allerdings halte ich den Körper für so gut durchdacht, dass er die meisten Schädigungen selbst reparieren kann. Dass diese Radikale jetzt grundlegend den Alterungsprozess bestimmen (oder war das nicht deine Aussage?), glaube ich nicht.

    War da aber nicht mal sowas mit den Telomeren der DNA, die im Laufe der Zeit immer kürzer werden, weil die Transkription und Tranlation sonst nicht anders funktioniert? *Wissen aus alten Zeiten ausgrab* Bei Mäusen hatten sie mal dieses Enzym da (keine Ahnung mehr, wie das hieß...) "abgeschaltet" und die wurden tatsächlich sehr alt...

    Wie dem auch sei - woran auch immer das Altern liegen mag: wir werden alt, Ratten werden alt und irgendwann gehen wir alle mal in die ewigen Jagdgründe ein.

    Ich kann dazu nur sagen: Qualität vor Quantität und nach dem Warum fragt am Ende eh niemand mehr. Ganz davon ab fühle ich mich jetzt schon alt und ob das an Radikalen, meiner DNA oder einfach daran liegt, dass ich schlecht geschlafen habe - wayne interessiert's :bähh:

    In diesem Sinne,

    liebe Grüße,

    Maren

    Hey,

    also ich habe ja auch Jungens, die früher von der Mama weg mussten, als sie für gewöhnlich getrennt werden. Aber da sie ja sich hatten, merke ich jetzt eigentlich keinen Unterschied bei ihnen - gut, sie sind aufdringlicher als meine bisherigen Ratten ;) Aber das ist ja keine Verhaltensstörung.

    Zum Atemwegsinfekt:

    Ich hoffe, das wird wieder! Aber oftmals steckt in so kleinen Körpern ja mehr drin, als man denkt.

    Weiß grad gar nicht, wie das so mit Baytril bei so jungen Tieren ist - hab an der Uni gelernt, dass Enrofloxacin (also der Wirkstoff von Baytril) bei Tieren im Wachstum das Knorpelgewebe schädigt. Wäre das bei so jungen Tieren nicht auch der Fall?

    Würde da eventuell noch mal beim Tierarzt nachfragen, vielleicht gibt es da besser verträglichere Wirkstoffe für so junge Ratten?

    Liebe Grüße,

    Maren

    Hey,

    kommt natürlich immer auf den Kontext an - man muss halt unterscheiden können, ob wirklich keine Vermehrer dahinter stecken...

    Ich habe aber auch schon mal Tiere von Privatpersonen übernommen - die wurden abgegeben, weil der Mann eine Allergie gegen Ratten hatte, die beiden aber zusammen ziehen wollten. Da dachte ich mir auch, ich nehme sie halt auf, bevor sie ins Tierheim kommen - das wollte die Besitzerin auch nicht.

    Von daher finde ich es völlig okay, wenn man Tiere von privat aufnimmt - dann sparen die sich den Schritt über das Tierheim zu dir.

    Lieben Gruß,

    Maren

    Hey,

    also Brot ist generell nicht so gesund für die Ratten. Erst mal ist es oft sehr salzig und dann enthält es außerdem oft Hefen, die für das Verdauungssystem der Ratte nicht so gut sind.

    Dass sie sich ihre Zähne durch Brot abschleifen ist auch ein Irrglaube. Wenn du Brot isst, merkst du ja, dass es im Mund eher zu einem Matsch quillt - wie sollen sie sich ihre Zähne daran abnutzen? Auch getrocknetes Brot bringt an den Schneidezähnen der Ratten nicht allzu viel.

    Besser man bietet ihnen Holz zum Nagen an (z.B. von Nussbäumen oder so Weidebrücken von zooplus) - da nagen meine total gerne dran.

    Da findest du sicher auch jede Menge Threads über die Suche zu.

    Aber jetzt zurück zum Thema :D

    Was bei meinen auch gerne genommen wurde, sind aufgequollene SSSR-Pellets - einfach ein bisschen warmes Wasser drüber und ich habe manchmal noch ein bisschen Babybrei drunter gemischt. Das ist total super, weil sie so auch alle Nährstoffe bekommen, die sie brauchen - Mischfutter kann man ja oft nicht komplett zu Matsch verarbeiten.

    Liebe Grüße,

    Maren

    Hey ihr Rattenfreunde in und um Hannover herum,

    der nächste Rattenstammtisch steht an und wir versammeln uns mal wieder zu einem netten Beisammensein mit leckerem Essen und einem kleinen Tratsch über Ratte und die Welt.

    Wann? - Samstag, 20.07.2013 um 14 Uhr

    Wo? - im Masa

    Treffpunkt? - direkt dort

    Wir freuen uns auch immer sehr über Neuzugänge - habt keine Angst, wir sind auch ganz lieb und beißen nicht!

    Falls ihr Angst habt, das Masa nicht zu finden, erst mal auf nur eine Person treffen wollt, weil ihr sonst die Gruppe im Masa nicht erkennt oder sonstewas, dann meldet euch einfach bei mir, wir machen einen Treffpunkt aus und gehen dann gemeinsam.

    Ich würde mich freuen, viele von euch mal wieder zu sehen!
    Bitte meldet euch kurz, wenn ihr Zeit habt, damit ich einen Tisch bestellen kann!

    Also dann: bis zum 20.07.!

    Liebe Grüße und schönen Sonntag noch,

    Maren

    Infos:

    Masa http://masa-hannover.de/

    Fahrplanauskunft http://efa.de/

    Hey,

    joah, manch alte Ratte wird im Alter wirklich klapprig - gibt aber auch mit fast 3 Jahren noch dicke Brummer :whistling: (Vor allem bei mir im Haus...)

    Was man sich vom Tierarzt noch besorgen kann und was ganz gerne genommen wird, ist z.B. Calopet-Paste. Das ist eigentlich ein Zeug für Hunde und Katzen und hat eben saumäßig Wucht, was Kalorien angeht. Schlabbern die meisten ganz gerne weg und man kann gut Medikamente drunter schummeln.

    Dann gibt es auch noch Convalescense Support. Das ist ein Pulver, was man mit Wasser anrühren kann. Wird manchmal auch zum Päppeln (also quasi als "Zwangsnahrung" bei stationär aufgenommenen Ratten) genommen.

    Ansonsten pumpe ich alte Ratten immer mit allem voll, was sie gerne futtern. Wer so alt geworden ist, der darf hier immer ordentlich zuschlagen. Schmelzflocken in Bananenmatsch, Babybrei (wie Niniel schon schrieb ohne Zucker oder Milch) - alles was das alte Rattenherz begehrt ^^

    Liebe Grüße,

    Maren