Beiträge von Niniel

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    Am 31.5.2021 um 23:45 schrieb Anonymiss: Stecken bleiben werden sie in einer Klorolle nicht.

    Schön wärs. Meine Sunny hatte das mal geschafft - vorne Beine und Kopf, Mitte Klorolle, hinten Beine und Schwanz. Panisch ist sie dann durch den Dom gepoltert, bis sich eingefangen und die Klorolle vorsichtig aufgeschnitten hatte.

    Klar könnten sie die Rolle leicht zernagen, aber dadurch, dass die Röhre sie streckt, kommen sie gar nicht ran.


    Seither gab es die Röhren nur noch aufgeschnitten oder als Tetraeder gefaltet - da kam dann niemand mehr auf die Idee, man könnte durchkriechen.

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    vor 14 Stunden schrieb Ratdad: Was die Sicherheit meines Auslaufs angeht bin ich noch ein bisschen unsicher, da ich ein Gerücht gehört habe dass Ratten Wände und Möbel hoch klettern können. Stimmt das? Und können sie auch an komplett glatten Möbeln oder Sachen wie Glas oder Plastik hochklettern?

    Wenn es einen Spalt hat, in den die Ratte passt, kann sie auch glatte Wände hoch - sie drückt sich dann quasi zwischen den Wänden hoch .. Auch Heizungsrohre erklimmen manche sportliche Ratten ..

    Wenn du dir Sorgen machst, dass die Ratten zu sportlich sein können, dann wähle eher Jungs als Mädels .. die nehmen es ab einem gewissen Alter etwas gemütlicher und sind nicht mehr ganz so abenteuerfreudig wie die verrückten Ladies. Was nicht heisst, dass im Auslauf nichts los ist

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    vor einer Stunde schrieb Anonymiss: In Bezug auf das soziale Verhalten macht es glaube ich keinen großen Unterschied, ob es 2 oder 3

    Jein. Bei Jungtieren schon. Wenn sie nicht möglichst lang (mind. bis zur 9. Lebenswoche) als Spielgruppe mit möglichst vielen anderen Jungtieren zusammen waren, kann die lange Paarhaltung so jung schon ihre Spuren hinterlassen.

    In einer seriösen Pflegestelle ist das aber genauso der Fall wie Kotuntersuchungen und Co., sodass man eigentlich nur noch 2 bis 4 Wochen mit der Integration warten muss (eben bis sie gross genug sind und nicht mehr ganz so verspielt).

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    vor 8 Stunden schrieb Ryuzaki: Wegen der Anzahl: 3 ist ein bisschen wenig, meiner Erfahrung nach sind Rudel mit 4-5 Tieren (oder mehr, mehr ist da immer besser) stabiler. Dazu kommt noch, dass falls eine früh versterben sollte nicht gleich eine Inti nötig wird. Eine Inti bietet sich eher an wenn man schon etwas Erfahrung gesammelt hat und grundlegend schonmal die wichtigen Verhaltensweisen kennt und einordnen kann (und auch dann wird es noch eine Menge Fragen geben).

    Grundsätzlich stimme ich dem zu, dass es besser ist, wenn man die Verhaltensweisen etwas kennt, bevor man die erste Inte angeht.

    Allerdings neigt man dazu, wenn man 4-5 Ratten aufnimmt, erst nach 1.5 - 2 Jahren die erste Integration durchzuführen. Solang sind dann die 4-5 Ratten nur unter sich und tun sich dann im Alter extrem schwer mit der Integrationssitituation. Meiner Erfahrung nach klappen Integrationen im Alter besser, wenn die Tiere bereits im ersten Lebensjahr eine Integration miterlebt haben. Von daher würde ich eher zu 3 Tieren raten und nach einem halben/dreiviertel Jahr eine Integration planen.

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    vor 6 Stunden schrieb Nathi2608: Das problem das er solang allein ist hing damit zusammen das wir ihn eigebtlich wieder auswildern wollten.

    Einzelne Ratten kann man nicht auswildern. Er hätte so oder so schnell Gesellschaft gebraucht - entweder Wilde, damit er mit ihnen ausgewildert wird (was auch nicht ganz legal ist, da vor dem Gesetz Schädlinge), die man zusammen auch scheu werden lässt, oder aber Farbis, mit denen er zahmgeknuddelt wird.

    Wie sieht es denn mit dem Parasitencheck und ggf. der Behandlung aus? Wurde das in der Zwischenzeit gemacht?

    Hey

    Wanderratten werden so gross wie Farbratten - und wie gross das ist, hängt von den Genen, der Gesundheit während des Wachstums und der Nährstoffversorgung ab.

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    vor 59 Minuten schrieb Nathi2608: Bin jetzt am überlegen ein partner für ihn zu suchen aber weis nicht ob das gut geht eine wilde ratte die kein sozialvethalten kennt?

    Dass er bisher kein Sozialverhalten kennt, ist nicht seine Schuld.

    Er hätte schon längst Gesellschaft bekommen müssen! Jetzt ist er bald 10 Wochen alt, sodass das angeborene Revierverhalten durchkommt. Im Idealfall werden Ratten bis zur 9. Lebenswoche in Spielgruppen mit Gleichaltrigen gehalten, damit sich ihr Sozialverhalten festigt. Der Zug ist nun abgefahren, es wird nun verdammt schwierig, ihm ein lebenswertes Leben zu bieten - denn das beinhaltet Artgenossen.

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    vor 18 Stunden schrieb Nathi2608: die tierärzte in meiner nähe wollen das nicht so mit wilden ratten was ich ne frechheit finde.

    Das ist schlecht, sehr schlecht.

    Denn bevor er Gesellschaft bekommt, muss er zwingend untersucht und für gesund befunden werden - inkl. ausführlicher Kotprobe. Wildratten (aber auch gefundene Farbratten) haben halt gern mal Krankheitserreger und Parasiten, die man sich nicht in ein Rudel einschleppen möchte. Erkannt kann man das aber i.d.R. gut behandeln.

    Hey


    Wir haben so ein Rad im Tierheim. Das kommt zum Einsatz, wenn wir Katzen haben, denen der Aussenbereich auch nicht reicht. Dann dürfen sie stundeweise im Rad laufen.

    Die Räder sind für Ratten zu schwergängig. Man könnte sie ziemlich sicher auch leichtgängiger bauen, dann hätte ich aber Bedenken bei der Sicherheit, weil die dann ja durch weiter drehen, wenn die Ratte runter will.

    Hey


    Scheue Ratten schätzen es sehr, wenn der Auslauf um ihren Käfig herum stattfinden. Daher Tür auf und selber machen lassen.

    Für Tierarztbesuche und Integrationen lohnt es sich, sie zusätzlich an ein Ratten-Taxi zu gewöhnen. Haben sie es einmal verstanden, hüpfen sie häufig freiwillig in die Transportbox, weil dort eine leckere Belohnung auf sie wartet.

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    vor 11 Stunden schrieb oldpunkgirl: Bei den Katzenklos früher gab es solche "Gitterlöffel", aber Katzenkot ist ja um einiges größer als Rattenkot.

    Ich hatte damals zu einem Kleintierklo so eine Mini-Variante der Katzenkloschaufeln bekommen.

    Klar, die Streu fällt da nicht mehr durch, aber zum rausholen der Köttel war die super.

    Hey

    Sicher eine sehr persönliche Frage, aber hast du professionelle Hilfe?

    Denn allein werden sich deine Gefühle und Gedanken nicht ändern, nur weil du die Jungs abgibst.

    Sprich mit einem Therapeuten darüber und entscheidet gemeinsam, ob es für dich besser ist, die Jungs abzugeben oder ob sie dir bei deinem Weg zurück helfen können. Wenn letzteres, dann sucht nach einer Lösung, wie sie nicht unter der vorübergehenden Situation leiden müssen. Das kann auch sein, dass du sie temporär in Pflege gibst, sie dort besuchst und dich dann auch um sie kümmerst. Klar, mit Corona alles nicht so einfach, aber es findet sich schon ein Weg ^^

    Hey


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    Am 1.3.2021 um 14:16 schrieb ginnyweasley: Ich habe hier viel von Silikon gelesen. Ist das nicht giftig, wenn das angefressen wird?

    Fungizidfreies Silikon, wie es z.B. zum Bau von Aquarien verwendet wird oder teilweise auch bei der Abdichtung von Trinkwasserleitungen ist nicht giftig. Allerdings verleitet es schon, dran zu nagen und es aus Löchern zu ziehen.


    Wir hatten einen Selbstbau im Einsatz, allerdings nur ein gutes Jahr als Hauptkäfig, danach als Auslauf-Kletterplatz und Inte-Käfig. Zwischendurch haben wir auch nachlackiert. Vom Geruch her ging es, aber bei jedem Käfigputz hat man etwas von der Lackschicht weggeschrubbt - vor allem dort, wo die Zwerge meinten, sie müssten Wände oder Boden mit Tomaten- oder Peperonischalen tapezieren ..

    Wenn man den Käfig gut konzipiert (keine Ecken, wo siffige Flüssigkeit hinversickert - alles herausnehm- und abwaschbar) und regelmässig renoviert (nachlackieren, Etagen bzw Rampen tauschen) dann kann man auch lang Freue an einem Selbstbau haben. Als Erstkäfig finde ich es aber schwierig, da man schon ein wenig Erfahrung haben sollte, wie Ratten denken, damit man den Käfig ideal konzipieren kann. Sonst ärgert man sich nur und versucht umzubauen. Eventuell wäre es eine Option, mit einem Kaufkäfig anzufangen und dann nach ein paar Monaten auf den Selbstbau umzusteigen? Den Kaufkäfig braucht man eh später für Integrationen, ist also keine Fehlinvestition.

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    vor 58 Minuten schrieb Jayjay08: Und beim Tierarzt haben wir sie natürlich auch bevor sie in mein Rudel integriert wurde durchchecken lassen und sie war auch erstmal in Quarantäne bevor sie irgendeinen Kontakt zu meinen Mädels hatte.

    Also entweder hast du weder seriöse Quarantäne und Integration durchgeführt oder die Ratte ist älter als 8 Wochen und schon so lang bei dir, dass sie gar nicht schwanger gekommen sein kann ..

    Was sagt denn der Tierarzt zum dicken Bauch und den Knubbeln sowie zur Verhaltensänderung?

    Hey

    Eine Ratte, die ein vermehrtes Ruhebedürfnis hat und einen dicken Bauch bekommt, sollte einem rattenerfahrenen Tierarzt vorgestellt werden! Da können auch böse Krankheiten dahinter stecken, die durch das Abwarten, weil sie ja "nur" trächtig sein könnte, fatal enden können.

    Warum hast du eine Ratte aus dem Zooladen geholt, die trächtig sein könnte?

    Hallo zusammen

    Ich möchte euch bitten, hier wieder zurück zum Thema Frischfutter zu kommen. Für weitere Themen können gern Threads in den anderen Unterforen eröffnet werden. Aber wenn hier alles durcheinander besprochen wird, findet niemand mehr relevante Postings, wenn er mal was sucht ;)

    Hier stand eigentlich immer der eingerichtete Inte-Käfig rum, in den ich meine Bande zum Putzen verfrachtet habe. Da konnten sie dann in Hängematten, Häuschen und Co. die Putzzeit bequem weiter chillen. Nur wenn der Käfig besetzt war, blieben sie je nachdem im Käfig (ihr Modul war dann abgesperrt, sodass ich in Ruhe arbeiten konnte) oder sie kamen in die grosse Transportbox.

    Inte-Käfig Bewohner haben die Putzzeit immer in einer Transportbox verbracht. Der Käfig war aber auch viel schneller geputzt als der grosse Dom.