Huhu,
der Bedarf von Jungtieren und Zuchtweibchen wurde sehr wohl schon untersucht und in Zahlen festgehalten : *klick*
Ob man das auch für alte Tiere getan hat ? Vorstellen kann ich es mir, jedoch macht es für Wissenschaftler wenig Sinn, da die Tiere seltenst alt werden dürfen und man eher die Daten für Maintainance, Zucht und Aufzucht braucht als für alte Tiere. Es wurde ja auch nicht gerade viel speiziell für den Maintainancebedarf eruiert ..
Dazu kommt, dass ich nicht daran glaube, dass es DIE Ernährungsänderung bei alten Tieren gibt, Ich bezweifle nämlich, dass es DAS Alter gibt.
Ich glaube, dass Ernährungsänderungen mit minimen bis gewaltigen Änderungen der Organfunktionen einher gehen. Und die sind in aller Regel doch individuell. Kein Mensch und kein Tier altert wie der bzw. das andere.
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Sind hier vielleicht ein paar Leute in der Lage, Google o.ä. zu benutzen um herauszufinden, ob es dazu Studien gibt? So sehr wie an Ratten geforscht wird wäre das ja nicht mal ungewöhnlich.
Google Scholar wäre für "Normalsterbliche" vermutlich noch eine bessere Adresse als das normale Google. Für Leute mit Campus-Lizensen finde ich persönlich das Web of Science sehr praktisch. Falls ich mal Leerzeit zu füllen habe, könnte ich da mal schauen, aber im Moment will die Masterarbeit fertig gestellt werden *hüstel*
Meine Kleinen hier werden nicht anders ernährt als die Grossen. Sie bekommen einfach mengenmässig von allem mehr. Je nach Tageslaune selektieren sie anders, das ist mir schon aufgefallen. Eine Weile wollten sie keine Quinoa fressen, im Moment sind Rosinen out (das könnten die Grossen nie nachvollziehen *lach*). Da sie nicht nur SSSR-Pellets bekommen, können sie ihrem Bedarf entsprechend auch selektieren, sodass ich es nicht so dramatich finde, dass sie gleich wie die Grossen ernährt werden, zumal sie nach dem Zusammenzug (vermutlich am Wochenende, wenn alles so bleibt) eh nicht mehr speziell gefüttern werden können - ausser von Hand.
Die Kleinen fressen im Übrigen sehr wohl und sehr gern Rübli hier
und das mit ihren zarten 3 - 3.5 Monaten.
Dafür verweigern sie wehement jegliche Paste *schulterzuck* auch Brei fressen sie nicht wirklich.
Da merkt man deutlich, wie wichtig die Gewöhnung im frühen Alter ist, vor allem auch das Abschauen von Mama - aber es muss eben auch angeboten werden. Ich hoffe ja, dass sich das ändert, sobald die anderen es ihnen vorleben.
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Userin Murphy hat ja einen Mineralstein im Käfig, an den nur ältere Ratten gehen - habt ihr auch ähnliche Erfahrungen?
Ich hatte lange keine wirklich jungen Tiere hier, aber wirklich am Stein waren eher nur die richtig alten.
Wichtig ist, dass man den Stein auch mal raus nimmt, um zu kontrollieren, ob es wirklich ein Mineralbedarf ist und nicht einfach Nagezwang aufgrund von Schmerzen. Wenn sie dann andere Gegenstände zu Kleinholz verarbeiten, stimmt etwas gewaltig nicht.
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Ich errinere mich an die Zeit als ich einen Hamster hatte, da wurde das auf jeden Fall mit den Proteinen so gehandhabt - und es gab verschiedenes Kauffutter je nach Alter des Hamsters. Und natürlich verschiedene Selbstmischrezepte je nach Alter.
Es gab zumindest früher auch eine Babyrattenmischung von JR Farm - die uns aufgeschwatzt wurde bei den ersten Ratten und die diese wunderbar verschmähten *lach* der Verkäufer betonte damals, dass das Babyfutter ohne Pellets wäre - den Sinn kann ich heute nicht nachvollziehen *schulterzuck* Extrudiertes, schön bunt, war ja trotzdem drin .. und Heupellets waren meines Wissens auch damals nicht im normalen JR Farm.