Beiträge von 79616363

    Weiß noch nicht, ob ich kommen kann, ich versuch es aber, U.U. nehm ich aber ein Notfellchen aus Ettlingen auf und da wär ich dann halt anderweitig beschäftigt. Weiß jetzt nicht recht, auf was ich hoffen soll ...


    Viele Grüße,


    Uli

    Na dann trau ich mich doch auch mal ein Bildchen einer halben Darwin einzustellen (100 x 65 x 117), die eiligst zusammen genagelt wurde, weil vier Babygäste kamen.

    Die ganz große Variante (deutlich höher und doppelt so breit - 201 x 65 x 187) ist seit Monaten im Umbau - Ich hoff ich komme endlich mal dazu, damit die 6 Näschen auch mal im Käfig das Gefühl von "richtig Platz" haben.

    Davon gibt es dann auch Bilder - Wenn sie endlich fertig wird - Der Anfang ist gemacht ...


    Viele Grüße,


    Uli

    Hallo Murphy,


    klar, drei Beiträge ohne Reaktion - Aber was bedeutet das? Nun, kann schon sein, dass schlichtweg kein Interesse besteht und deswegen keine Antwort darauf kam. Das wird schätzungsweise auch die vernünftigste Sichtweise sein mit der Sache umzugehen.


    Der Autor hat in er zweiten Mail ja auch ganz klar durchblicken lassen, dass er sich nicht in die Karten schauen lassen wird, die Sache mit Fachleuten diskutiert und für richtig befunden worden sei. Eine Änderung/Erweiterung sei deshalb nicht nötig oder sinnvoll. Im Gegenteil, das sei dann noch verwirrender.


    Da ist wohl kein Raum mehr für Diskussionen, er will net und das muss mir reichen. Ich hab aber meine Zweifel und benutz deshalb meinen Verstand - Und so hat dann jeder was er will. Fertisch!

    Ich werd da also auch nichts mehr unternehmen.


    Viele Grüße,


    Uli

    Hallo,

    ich tendier auch fast in Richtung Hamster. Die Farbe wär möglich aber selten - Aber wo ist der prägnante Schwanz? Gut, es gibt auch (Qual-) Züchtungen ohne Schwanz - Aber das wär untypisch. Dann noch die Kopfform und die Ohren. Das passt alles irgendwie nicht zu "Ratte".

    Vielleicht merkt man es am Verhalten oder der TA weiß was? Deutlicher Bilder wären natürlich toll. Aber egal, ein liebensweres Tier ist es, egal ob nun Hamster oder Ratte.

    Wichtig wär das nur bei der Vergesellschaftung. Hamster sind da eher komisch, Ratten hingegen brauchen ihr Rudel.

    Nachtrag: Ja nicht Hamster und Ratten zusammen setzen, das gibt Mord und Totschlag!

    Viele Grüße,

    Uli

    Wow, ich seh hier ja echte Kunstwerke - Respekt!


    Karton? Lassen wir das, bei meinen Vandalen sieht man am nächsten Morgen bestenfalls noch Fetzen davon, der Rest wurde als Nistmaterial verbaut. (Sauberen!) Karton kriegen die trotzdem, des Zerfetzen macht denen nen Heidenspaß


    Selber basteln ist immer dann angesagt, wenn die Häuschen ein echter Teil der Inneneinrichtung werden sollen (z.B. als Rampenauflage oder so). In dem Fall sollt man die aber irgendwie auch am Boden befestigen, denn wer kennt es nicht? Da sieht es am nächsten Morgen manchmal aus, als ob ne Bombe eingeschlagen hätte. Wenn da ein Häuschen noch ne Rampe stützen sollte, vergiss es!

    Wenn es Spezialanfertigungen sind, dann imprägniere (lackiere) ich die trotz besserer Erfahrung. Soll ja halten - Ja soll es, frag die Nasen, die sehen das anders ...


    Außer Spezialkonstruktionen nehm ich deshalb nur noch Holzhäuschen von der Stange und lackier die nicht mehr. Da habe sie was zum kaputt machen und das ist garantiert nicht schädlich.


    Klar, der Sputnik (o.ä.) muss sein, auf den bestehen sie.


    Momentan bzw. seit einiger Zeit versuch ich sie mit nem CrunchyTunnel abzulenken und das tut soweit. Das ist halt so ein Häuschen aus ner Art ungesalzenem Brotteig. Da kann wirklich nichts passieren, schnell zernagt - Aber halt unschädlich (Hersteller: http://www.quiko.de/ - Gibt es oft im Fachhandel, ist aber fast genau so teuer wie fertige Holzhäuschen).


    Ja ja, meine Holzfäller ...


    Viele Grüße,


    Uli

    Hmm iss halt so, ich hab schon mehrfach ansatzweise versucht den Algo von Cage Calc zu ergründen. Das Ding ist ohne Zweifel gut, das ist gar keine Frage. Nur hapert es an Grenzfällen. Da müsst man halt noch nachbessern. Leider schweigt sich der Autor über den verwendeten Algo aus.


    Ist ja keine böse Absicht, aber wenn er weiter zickt, dann spielen wir mal wieder ne böse Runde "Reverse-Enineering". Einfach wird das nicht (ziemlich viele Parameter, geht aber). Ist ja auch nicht deswegen, dass man das Ding in den Dreck ziehen will - Das hätte es nicht verdient.

    Es geht lediglich um sinnvolle Erweiterungen. Okay, ich bin dummerweise Informatiker im mathematischen und KI Bereich und das krieg ich raus, was CageCalc da anstellt ...


    Jeah, das ist schlimmstenfalls ne Kampfansage Nein Quatsch, das ist nur das Streben nach Weiterentwicklung - Und zwar unter der GPL. Ich hab net vor, nen eigenen Server für ein Konkurrenzprodukt aufzumachen - Warum auch?


    Viele Grüße,


    Uli

    Hallo,


    ich bin ja normalerweise auch ein absoluter Verfechter der Einhaltung von Mindestmaßen. Allerdings kann ich bei einer Tiefe von geschlagenen 77 cm wirklich guten Gewissens über die drei fehlenden Zentimeter bei der Breite hinwegsehen.


    Warum? Nun, nehmen wir dazu mal die Mindestmaße 80 x 50 cm, dann haben wir in der Diagonalen ca. 943 mm. Nun gucken wir uns die hier vorhandenen 77 x 77 cm an, da ist die Diagonale dann 1089 mm lang - Ähm klingt irgendwie besser als bei dem Vergleichskäfig mit den Mindestmaßen - Oder? Klar, die Nasen rennen weder mit Zollstock noch mit nem Taschenrechner rum, aber genau so wenig rennen sie nur an den Wänden rum, sondern benutzen die Diagonale auch. Auch wenn diese Hilfsrechnung vielleicht nicht zu 100% so von den Nasen umgesetzt werden kann, dann ist aber trotzdem klar, dass die Mindestanforderungen halt doch gut eingehalten werden.

    Die Diagonale ist natürlich nur dann ein hilfreiches Maß, wenn sonst der Schnitt stimmt. Aber bei ner quadratischen Grundfläche muss man da ja nicht drüber nachdenken, da passt das schon.


    Okay, Cage Calc weigert sich da zu rechnen, weil halt ein fix vorgegebenes Mindestmaß unterschritten ist. Der klare Menschenverstand sagt einem aber, dass der Käfig halt doch brauchbar ist.

    Also wie kriegt man nun Cage Calc dazu, trotzdem damit zu rechnen? Geben wir halt Cage Calc seine 80 cm (a) und ziehen entsprechend was an der Tiefe ( b ) ab. Wenn c die Kantenlänge unseres quadratischen Käfigs ist, dann gilt: a * b = c² bzw. b = c² / a. Mit c=77 und a=80 erhalten wir b=74,1 cm. Mit diesen "getürkten" Maßen fragen wir Cage Calc nochmal und behaupten, dass wir eine echte zusätzliche Volletage hätten (die man wirklich haben sollt!).

    So, jetzt meint Cage Calc schon, dass die Voli so für 4 Ratten geeignet wäre. Realistisch sind unsere Annahmen aber noch nicht, denn wenn ich von nur einer Volletage ausgehe, dann hab ich ne mögliche Absturzhöhe von 80 cm und das ist definitiv zu hoch. Da müssen also mindestens noch 2 Halbetagen rein. Wenn ich die nun auch noch eintrage,dann meint Cage Calc plötzlich, dass das fr 6 Ratten reichen würde und da sind wir dann in nem Bereich, der mir bei der Voli vernünftig erscheint.

    Okay, ich reiz das nie ganz aus, was Cage Calc sagt, aber 5 Ratten wären in der Voli absolut okay.


    Das ist schön gerechnet? Nein, ist es nicht! Ich hab lediglich die Vernunft walten lassen und halt Cage Calc mit in dem Fall zulässigen Umrechnungen überlistet.


    Jetzt kommt es aber wirklich drauf an, wie man die Voli einrichtet. Die genannte Einrichtung bringt nicht nur zu wenig Fläche, sondern die Sturzhöhen sind auch viel zu groß. Da muss also noch einiges gebastelt werden, aber dann wird das eine sehr brauchbare Voli.


    Am besten wär es, wenn sarah13 mal ein Bild der Voliere einstellen könnt, wo man auch sieht wie die Türen angeordnet sind. Dann könnt man was austüfteln, wie man aus der Voli das Beste raus holt.


    Viele Grüße,


    Uli

    Hallo,


    das ist jetzt nicht ganz so schlimm wie ich befürchtet hab, aber halt auch nicht auf Dauer geeignet. Okay, knapp daneben ist auch vorbei, aber bei 60 x 60 Grundfläche haben sie immerhin 84,8 cm in der Diagonale. Wenn bei 130 cm Höhe dann auch noch eine echte Volletage und zwei ordentliche Absätze (so ein Zwischending aus Halbetage und Sitzbrett) drin sind, dann bist Du fast im grünen Bereich (kommt natürlich sehr auf die Anzahl der Nasen an).


    Bitte nimm Cage Calc 2 ernst. Ich meinte auch mal nen viel zu kleinen Käfig (LxBxH: 100 x 65 x 117) für sieben Nasen als Zwischenstation nehmen zu müssen - Für ein oder zwei Tage wird es schon gut gehen ...

    Ähm nö, das gab gleich am ersten Abend Reibereien und ruck zuck war der Zielkäfig fertig.

    Der bei mir damals verwendete Notkäfig mag trotzdem rattengerecht sein, aber für ne siebenköpfige Belegschaft war er ungeeignet und prompt gab es Stress.


    Ist aber gut, dass Du das einsiehst und wir wollen ja nichts Böses. Aber speziell wollen wir auch niemand bewusst in Fallen tappen lassen. Als Notbehelf tut es der Käfig und auf Dauer bekommen sie ja jetzt nen Größeren.- Sehr schön!


    Viele Grüße,


    Uli

    Hallo,


    nein, "nur" 40 cm fehlende Käfigtiefe lässt sich durch nichts ersetzen - Es sei denn sie haben 24/7 Auslauf und benutzen das Kabuff nur zum Schlafen. Aber 40 cm sind auch kein Flächenmaß, das ist irgend ne Länge. Welche Maße hat denn dein Käfig? Länge x Breite x Höhe (Bitte getrennt angeben)?


    So wie sich das bis jetzt anhört, ist da jegliche in Ausnahmen kurzfristig erlaubte "Toleranz" massivst unterschritten und das Ding taugt wahrscheinlich nicht mal als Kranken- oder Inti-Käfig.


    Gute Rattenkäfige sind nun mal so überhaupt nicht klein und man sollt nicht denken, wie viel Platz die brauchen. De rennen und hüpfen halt auch gerne und das braucht richtig Platz.


    Bitte liefer die genauen Grundmaße nach, dann reden wir weiter.


    Ich hätte zwar grad ne Villa Casa 120 abzugeben, aber Brandenburg wär halt doch etwas sehr weit Nee, Postversand geht net, das Ding ist riesig und zu schwer - Das wird zu teuer.


    Aber jetzt gucken wir erst mal, wie groß dein Käfig wirklich ist. Wie gesagt, wir brauchen Länge, Breite und Höhe (und zwar innen).


    Viele Grüße,


    Uli

    Stimmt, die Ferplast-Dinger sind einfach nur genial - In der Mitte in zwei Halbschalen zu teilen und leicht zu reinigen.Leider passen die bei mir nimmer ins derzeitige Gehege und nen netten Preis haben die auch.

    Sobald die aber bei meiner Gehegeausstattung wieder verwendbar werden, kehr ich sofort und ohne Reue zu dem Prinzip zurück!


    Im "Standardzoohandel" hab ich die leider nie gefunden, aber die Suche in der Bucht führte mich damals schnell zu nem Händler.

    Ihr einziger Nachteil ist halt, dass es die nur in wenigen festen Längen gibt und ich kann das net so zusammen puzzeln, dass es bei mir passen würde - Ansonsten jederzeit wieder!


    Viele Grüße,


    Uli

    Jau, iss normal, auch meine 2 Urstammnasen (black Bershires) sind etwas "ausgebleicht". Ich hab vom Hörensagen aber schon gehört, dass sich die Grundfarbe komplett verändert hat.

    Guckst Du Bild. Die ganz junge black Berkshire ist oben, die unten war zu dem Zeitpunkt etwas mehr als 15 Monate alt. In ihrer Jugend war Altair genau so dunkel, wie Chara.

    Viele Grüße,

    Uli

    *Foto leider nicht mehr beim Bilderhoster verfügbar*

    Hmm, ich kenn das Problem auch und mir blieb auch schon ein paar mal fast das Herz stehen, als die wieder ganz oben rum turnten. Der Knaller war aber als es eine geschafft hatte, die Gardinenstange zu erklimmen

    Okay, die Gardinenstange konnt ich unerreichbar machen, aber unten am Käfig musst auch was getan werden. Ich hab auch ne Zeit lang über Fangnetze oder ne Art Baugerüst nachgedacht. Alles net machbar, total unpraktisch oder sogar ne Aufforderung dort auch noch zu spielen.

    Ich hab dann halt ne alte Bettdecke geopfert und leg die außen rum. Okay, die sieht mittlerweile aus und besteht bald nur noch aus Loch, aber es tut wenistens ...

    Der nächste Coup stand an, ich brauchte Sperrholz für die nächsten Etagen und das hab ich bisher aus Bequemlichkeit immer im Baumarkt besorgt. Reinlatschen, Maße angeben, mitnehmen - Klasse! Dachte ich ...


    Okay, ich hörte aber schon öfters, dass Schreinereien gar nicht so teuer sind und wollt das mal ausprobieren. Also ab zum ortsansässigen Schreiner und meinen Wunsch geäußert. 8 Stück 482 x 630 mm, Sperrholz, 10 mm, Pappel, B/BB, IF 67.

    Dass ich das nicht sofort mitnehmen kann, war mir klar. Preis war mir erst mal auch wurscht.

    Dem Schreiner waren die Sonderwünsche auch wurscht, aber hatte er das nicht da, würd es aber mit der nächsten Lieferung mitbestellen. Okay ...


    Hab das vorhin abgeholt und was soll ich sagen? Astrein im wahrsten Sinne des Wortes. Maße wirklich exakt. Die Qualität war auch mal ne ganz andere als im Baumarkt, wo man mir auch nie sagen konnte, wie das verleimt ist oder so.

    Die abgeholte Qualität ist auch ganz nahe an A und ist nur wegen winziger Fehler in B gerutscht - Ganz im Gegensatz zum Baumarkt, wo schon ganz gewaltige Asteinschlüsse drin waren. Das konnt man stellenweise grad noch so an BB festmachen, viel hat aber nimmer zu C gefehlt.

    Die Überraschung kam aber beim Preis. Iss nicht viel, aber doch über nen Euro pro Quadratmeter günstiger als im Baumarkt.

    Ich glaub, der sieht mich jetzt öfters


    Lohnt sich also schon mal gelegentlich beim Meister zu fragen und nicht in den Baumarkt zu rennen ...

    Das Handwerk ist also noch nicht ganz tot.


    Viele Grüße,


    der bastelwütige Uli

    Klar, wir sollten beim Thema bleiben und mach ich auch gleich - Aber unten und das muss man sich nicht antun.


    Es ist natürlich auch wieder nur meine persönliche Meinung und viel mehr kann ein Mensch nicht vorweisen, wenn er keine keine knallharten Beweise hat. Selbst geschriebene Worte gelten für mich nicht als Beweis, schreiben kann man noch weit mehr als wissen oder gar beweisen zu können.

    Es sind ohne Beweise bestenfalls Thesen oder bestenfalls halt Erfahrungen oder oder halt doch nur Meinungen. Wie ihr wollt ...


    Welchen Sinn macht es einen Käfig mit lustigem Drahtgeflecht zu umwickeln. Ein Fan von "Verpackungskünstler Christo"? Ein Anhänger des Glaubens "das geht so, das muss ..., das lass ich so ..."?

    Das bringt doch auf Dauer einfach nix wenn ein Käfig schon von Anfang an nur mit Kunstgriffen rattentauglich gemacht werden kann oder nur unter bestimmten Voraussetzungen tut?


    Okay, solche Fehler macht man und irgendwann darf man die ausbaden. Okay ein Beispiel, ich hab so einen auch gemacht. Ich hatte nen Krankenkäfig mit 20 mm Gitterabstand und das war kein Thema. das hat das ausgewachsene Näschen nicht gepackt - Tut also? In dem Fall schon.

    Bald drauf kamen aber noch zwei junge Näschen zu mir und das Ding schien von der Größe her ideal als Inti-Käfig. Also alles vorbereitet, die Kleinen geholt und ab in den "Inti-Käfig". Tolle Sache.

    Wisst ihr wie es aussieht, wenn Pfannkuchen aus nem Gitter quellen? Bis dahin wusste ich das auch nicht, aber ...

    Ich hab dann die Kleine überredet wieder zurück zu schlupfen und erst mal nachgedacht, wie ich das unterbinden kann.

    De Keinen waren aber auch nicht faul und haben den Käfig weiter erkundet - Aha, mit Erfolg. Ganz oben ist der Abstand noch nen Tacken weiter und das muss der Ausgang sein. Okay, frei wuselnde Jungnasen im Zimmer - Auch ne Art den allerersten Auslauf im neuen Revier zu bekommen ...

    Da war ich leicht verzweifelt und glücklicherweise hatte ich noch ein zerlegtes Ding mit 11 mm Maschenweite. Das dann ganz grob zusammen genagelt (unter ständiger Beobachtung der frei wuselnden Nasen) und sie dort hin verfrachtet - Dann kehrte Ruhe ein und das hat ihnen wohl auch besser gefallen.


    Nun, was hab ich draus gelernt?


    Im Leben erlebt ein Rattenhalter viele Dinge und das Equipment muss allen Eventualitäten standhalten.

    Es hat keine Wert untaugliche Dinge missbrauchen zu wollen.


    Okay, ein Grund wär akzeptabel das doch nach der Christo-Methode zu versuchen. Du hast nix anderes da, kannst kurzfristig nichts anders besorgen und geeigneter Maschendraht ist da. Dann kann man drüber reden.

    In allen anderen Fällen, Untaugliches wegpacken und was Vernünftiges besorgen. Bei Flickwerk kommt man auch nicht viel billiger weg und wird nicht froh!

    Die Bodenschalen meines rattenuntauglichen Käfigs dienen ner Bekannten von mir mittlerweile als Schneckensichere Pflanzschale

    Hat doch so alles keinen Wert. Das doofe Gitter landetet auf dem Sperrmüll und leistet vielleicht heut als Grillrost gute Dienste.

    Was will ich als Rattenfreak mit so nem Ding????


    Tja und eine Erkenntnis zur maximalen Rattenanzahl. Dabei handelt es sich keineswegs um eine Naturkonstante. Eine echte Beschränkung git es nur durch Platz, Zeit oder Ersatzbetreuer (schlimmstenfalls Eltern - Ich war nie so - Ehrlich!). Die maximale Rattenanzahl wird lediglich durch eine monoton wachsende Reihenfolge beschrieben, die sich stetig dem physikalisch gegebenen Maximum nähert. Dabei verdrängt sie zunehmend den noch freien Raum. Die Folge wächst sprungartig! Schlussfolgerung - Ein Käfig kann gar nicht groß genug sein und muss für alle Möglichkeiten gerüstet sein!


    Okay, das dazu - Nimm reichlich!


    Und nochmal die Warnung an alle die keine Romane lesen wollen. Ihr müsst das nicht tun und ab hier ist Schluss!!!

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    Zurück zum Thema Börse. Wer keine Romane lesen will, der soll sich hier bitte rausklemmen und meinen Beitrag an dieser Stelle als abgeschlossen betrachten.

    Trotzdem ist mir hier nicht klar, was mit "Börse" gemeint ist? Ist das eher eher ne Art echte Börse, wo das Handeln mit lebenden Tieren das auch das Ziel ist, oder ist es nur ein Kleinanzeigenmarkt, wo auch Tiere aus Notfällen angeboten werden? Ja, ich kann Deutsch und kenne sehr wohl den Unterschied - Aber genau os weiß ich, dass diese Nuance oft nicht auffällt.

    Wenn irgendwie ein kommerzieller Hintergrund erkennbar ist (und das kann auf beide Angebotsformen zutreffen), dann ist ein Angeot nicht seriös, das Tier wird zur Handelsware degradiert und entsprechende Folgen müssen bei Unverkäuflichkeit des "Produkts" vermutet werden. ei einer echten Tierbörse oder einem Zooladen muss dies unterstellt werden. Es gibt keinen "guten" Zoohandel, der lebende Tiere verkauft. Ausnahmen können beim Zoohandel Fische (nicht extrem exotisch) sein, wenn sie ordentlich gehalten werden.

    Bei echter Börse und Zoohandel ist die Sache ziemlioch eindeutig, im Kleinanzeigenteil nicht.

    Klar gibt es dort auch "Liebhaber" von Lebendfutter, die auch solches anbieten. Aber die lassen sich relativ leicht enttarnen, aber dazu muss man knallharte Regeln anwenden, die sich schwer in Worte fassen lassen. Deshalb nur meine wichtigsten ganz persönlichen Grundregeln.

    • Steht ausdrücklich drin, dass die Tiere nicht als Lebendfutter dienen sollen?
    • Werden die Tiere ausführlich genug nach Geschlecht, Charakter, Aufzucht, Aussehen ... beschrieben?
    • Kann man die Tiere ohne weitere Nachweise ach einzeln bekommen? Die Antwort sollte heißen "Nein"
    • Wird ein Nachweis oder zumindest eine Beschreibung der Haltungsbedingungen vom zukünftigen Halter gefordert?
    • Ist ein Schutzvertrag gefordert?
    • Gibt es ein verdächtig ähnliches Angebot mit ganz anderer Zielsetzung im Netz?

    Wenn das soweit positiv ist, dann sieht das gut aus und der Abgebende mag anscheinend seine Tiere Die Kriterienliste muss (je nach "Angebotstext") individuell sicher noch erweitert werden. Die Gefahr ist aber immer noch da, dass sich der Verkäufer dieses Deckmäntelchen nur übergezogen hat.

    Deswegen ist es oberste Pflicht die Tiere möglichst persönlich oder von einem definitiv gleichgesinnten Abholer abholen zu lassen. Da geht es dann aber auch schon weniger darum die Nasen schon mal zu sehen, sondern in welchem Umfeld sie geboren oder gehalten wurden.

    Und um Gotteswillen, da muss es nicht ordentlich sein, da muss auch nicht alles perfekt sein (wenn es ne Notlage ist). Im Gegenteil, das wrde eher für nen Rattenhalter als nach nem Vermehrer sprechen und jetzt kommt der Punk wo einem niemand helfen kann, wie kommt der Abgebende menschlich rüber? Da kann einem wohl keiner helfen, das merkt man oder auch nicht. Zu professionelles Auftreten ist aber nie gut, was aber nicht mit vorhandener fundierter Sachkunde zu verwechseln ist. Und da ist man beim nächsten Prüfungspunkt, fragt nach. Am besten Dinge die ihr selbst ganz gut beurteilen könnt, aber stellt euch blöd! Passen die Antworten oder wird da was schön geredet?

    Da kann man die Leute ganz schön in Verlegenheiten bringen! Ja, ist gemein, muss aber sein.


    Und jetzt der knallharte Teil. Wenn da deutliche Indizien da sind, dass es sich um nen Vermehrer handelt, dann ist Ende vom Gelände. Man darf die Tiere nicht nehmen, obwohl die genau so unschuldig sind wie jede andere Nase. Ja ist grausam und ist fällt megaschwer. Man kann ein Einzeltier aus der Hölle retten, reißt aber noch mehr davon damit in den Abgrund. Das ist ein Fass ohne Boden und eine Teufelsmühle, die Leiden unablässig vermehrt! Diese Mühle muss gestoppt werden, also gießt kein Wasser mehr drauf, sondern grabt ihnen das Wasser ab - Das ist praktizierter Tierschutz.


    Ja ich weiß, manchmal bekommt man für solche Käufe noch gratis ein Jäckchen geschenkt, wo "Tierretter" drauf steht. Das ist aber genau so ne Fälschung wie die andere Story auch. Durch Käufe aus solchen Quellen mag man ein oder zehn Leben retten, reitet aber hunderte weitere damit in den Tod!


    Und nochmal, bitte tut das nicht, es gibt immer wieder Notfellchen, deren Rettung wirklich dem Einzeltier dient und nicht zig weitere Notfälle erst verursacht - Das ist ja die betrügerische Masche der Mafia und die verkauft sich leider sehr gut!


    Und jetzt zum heiklen Thema Preis. Es ist absolut nichts dabei, wenn eine Schutzgebühr verlangt wird und die muss im richtigen Rahmen sein. Bei normalen Farbratten liegen die Schutzgebühren so zwischen 8 und 15 Euro und die sind allein schon durch den Selbstkostenteil eines verantwortungsbewussten und liebevollen Abgeber gerechtfertigt. Die Gebühr ist auch ein Schutz, damit nicht jemand maßlos kostenlose Tiere einsammelt und dann halt doch ...

    Wobei das Wort "Gebühr" hier tatsächlich sehr unglücklich wirkt, heißt aber so.

    Ne Parkgebühr zahlt man ja auch nicht weil man einfach den vorhandenen Platz nutzt, sondern weil da jemand in Vorleistung gegangen ist und den zu nem nicht schmalen Preis bereit gestellt hat und das trifft die Sache ganz gut. Nur isses halt keine Schutzgebühr, sondern es geht wirklich um Einnahmen.


    Ein Zwischeneinwurf, das ist alles meine persönliche Ansicht und die muss man nicht teilen. Der Einwurf deswegen, weil jetzt gleich noch was vel Härteres aus meiner Ansicht kommt. Die Gebühr ist eigentlich viel zu niedrig!

    Jetzt warum? Ich selbst habe noch nie eine übrige Ratte abgeben müssen, bei mir durften alle ihr Leben verbringen. Insofern bin ich Schutzgebührengeber und was liegt mir dann daran?

    Nun mir liegt deswegen was dran, wei die "Anschaffung" einer Ratte vergleichsweise sehr günstig ist und Blauäugigkeit geradezu provoziert. Die erste Überraschung wird kommen, wenn man es ernst meint, wenn ein ordentliches Gehege angeschafft werden soll. Die erste Eleichteung kommt, wenn man merkt, dass der Unterhalt ganz tragbar ist. Der zweite Schock kommt aber, wenn (fast zwangsläufig) die TA Kosten anfallen. Und wer sein Tier liebt, dem ist nichts zu teuer (sofern es noch eine Hoffnung gibt)


    Tja was jetzt? Kommerz soll es nicht werden, die Folgekosten sollen auch schon beim Kauf klar werden und man will den Leuten ja nicht die Möglichkeit nehmen für die Folgekosten aufzukommen. Hier helfen wenige Auswege raus.

    Es sind here Träume, die sich nicht verwirklichen lassen (das weiß ich selbst).

    • Was wäre mit einem Gebührennachlass, wenn zumindest eine geeignete Haltung nachgewiesen wäre?
    • Was wäre, wenn bei Abgabe schon so ne Art Krankenversicherung für die Nase abgeschlossen würde?
    • Oder noch sehr viel krasser: Pfand und Rückgabe des "verbrauchten Artikels" in "unbeschädigtem" Zustand?

    Iss schon klar, ich überschreite da teilweise die Grenzen der Pietät. Aber harte Fakten fordern nun mal harte Worte. Wir wissen was tagtäglich passiert und es hat keinen Wert sich die Welt schön zu reden.


    Muaaaah, das waren ganz harte Worte und es tut mir leid, wenn sich jemand auf den Schlips getreten fühlt. Es ist ja auch so, wer sich an ein Forum wendet, hat schon mal nen großen richtigen Schritt getan. Alle erreicht aber das Forum nicht und was kann man da tun?


    Viele nachdenkliche Grüße,


    Uli

    Zwei weitere Probleme sehe ich bzw. vermute ich.

    [*]Der fehlende Kantenschutz. Meine Nasen würden die freiliegenden Kanten ruck zuck als 1a Spielplatz entdecken und es würd nicht lange dauern, bist die Kanten interessante Formen haben.
    [*]Hast Du die verleimten Holzplatten gut mit Sabberlack imprägniert? Ohne Imprägnierung nimmt das sonst den sehr interessanten Geruch von "Bahnhofstoilette" an. Dabei besonders auf die Schnittkanten achten, die sind besonders empfindlich.
    [/list]

    Die Sache mit der eigentlich fehlenden Volletage wurde ja schon mehrfach erwähnt. Bei der Einrichtung halt immer drauf achten, dass die mögliche Sturzhöhe nicht wesentlich mehr als 50 cm betragen kann (da hab ich ganz üble Erfahrungen damit!).


    Aber es gibt auch schöne Sachen. Da werden metrische Schrauben zur Etagenaufhängung verwendet. Das ist wesentlich unempfindlicher und dauerhafter als Holzgewinde.


    Und noch ein paar Tipps:


    Das mit der Schraubaufhängung am Gitter hab ich bisher auch so gemacht, allerdings bin ich davon wieder abgekommen. Das ist einfach ein jenseits Gefummel, die Etagen wieder sauber auf exakt der richtigen Höhe anzubringen. Wenn der Käfig groß istm geht das oft nur mit rein gesteckten Hilfsleisten.

    Ab jetzt verwend ich nur noch seitliche Auflageleisten, wo die Etagen nur eingeklinkt werden. Da tut man sich wesentlich leichter, wenn man zum Putzen mal ne Etage kurz raus nehmen will.

    Und noch nen Tipp zu Volletagen. Durch die werksseitig vorhandenen Türen kriegt man ne Volletage weder rein noch raus. Deswegen Volletagen immer in Teilsegmente aufteilen, die sich einzeln leicht rein- oder raus nehmen lassen.

    Okay, dann vesuch ich da mal so und es gibt keine Anprobe-Umzüge mehr. Die Jungen sehen auch die Baustelle total locker Nur die "Alten" sind sind verkrampft.

    Die liebsten Nasen die es gibt, aber halt keine "Draufgänger" - Obwohl, Altair (aus dem Altrudel) kennt eigentlich auch keine Angst.

    .

    Bezug kommt erst wieder, wenn alles komplett fertig ist. Bis dahin sollt auch die Inti schon über die Bühne sein und dann sollen die das unter sich selbst ausmachen, wem was gehört oder auch nicht.

    Das wird schon wieder nen stabilen Zustand hingeben ...


    Viele Grüße,


    Uli und die Pappnasen

    Puh, da fällt mir ein Stein vom Herzen und ich hätte bei der Story bald Alpträume gehabt. Die Kleine Maus einsam und verlassen in ner grausamen Welt, keine Ahnung was zu tun ist und wie man Fresschen bekommt? Furchtbar!

    Es ging aber ja glücklich aus und hoffentlich hast Du gelernt, dass man bei den Nasen nicht vorsichtig genug sein kann. Die schaffen Dinge, die man für tendenziell für unmöglich hält! Doppelte Sicherheit ist da Mindestmaß, eher mehr.

    Viel Grüße,

    Uli (der nach der nach der Nachtschicht nun ruhig und ohne Alpträume pennen kann)

    Achso ja, Nachtrag:


    Es immer die beste Lösung ein neu integriertes Rudel in nem völlig neutralem Käfig zusammen zu führen. Glücklicherweise hab ich genug von den Dingern und was wieder benutzt wird, wird vorher wirklich gründlichst gereinigt. Da darf nix mehr nach "Mein Revier" riechen. Dann ordnet sich das (sofern die Racker sich schon verstehen) von ganz alleine, wie sie das aufteilen oder auch nicht. Bisher hatte ich mit der Methode Glück.


    Viele Grüße,


    Uli