Ich möchte keinen Streit herbeiführen, und auch keine Diskussion über das Verfüttern. Meine beiden Buben habe ich auch von privat, und die Haltung war nicht gerade toll. Da sitzen noch mindestens 15 kleine Rattenmädchen, und die werden bestimmt nicht alle vermittelt. Die kommen letztendlich auch ins Tierheim, oder sie werden mit den 2 Buben, die sie ja behalten möchte in diesem kleinen 80cm Meerschweinkäfig gehalten. dann also ein Teufelskreis, wo wieder viele kleine Babys (Notfälle) auf die Welt kommen. Und das gibt es leider bei vielen Rattenhaltern (ich rede hier nicht von euch). Viele haben hier solche Notfälle aufgenommen, sei es auf dem Umweg über das Tierheim. Wo ist da der Unterschied?
Die Kleinen können nichts dafür, in welchem Käfig sie geboren wurden. haben sie kein Recht auf ein artgerechtes Leben?
Wir haben eine Katze, von einem Bauerhof. Emelie war vom Wurf noch übrig, und der Bauer wollte sich auch darum kümmern. Sollten wir das auch zulassen? Wir haben sie genommen, mit dem Wissen, das der Bauer seine Katze bestimmt nicht kastrieren läßt. Der eine Leguan von uns ist aus einer Zoohandlung, aaaaber, ich habe ihn übernommen, nachdem ich das Veterinäramt eingeschaltet hatte. Shironna war in einem katastophalen Zustand. Die Zoohandlung wurde übrigens geschlossen. Shironna hat uns schon viel geld beim Tierarzt gekostet, aber sie ist jetzt ein prächtiger kerngesunder Leguan. Unsere Hündin Kira ist von Andalusien aus der Tötungsstation. Sollte sie dort bleiben, weil es in unseren Heimen auch Hunde gibt, die aber ihr Elend nie kennengelernt haben?
Das sind wirklich Situationen , in denen ich überlegt habe, ob es richtig ist, aber ich konnte nicht anders, weil ich der Meinung bin, jedes Lebewesen, was geboren wurde, muss wenn es geht eine Chance haben.
Ich suche keinen Streit, und will auch nicht übers verfüttern diskutieren. Das ist einfach meine Meinung, auf eure fragen warum.
LG Marion