Hallo xluuuciex (was für ein komplizierter Nick
),
ich möchte Kali zustimmen und noch etwas dazu ergänzen.
Ratten sind sehr krankheitsanfällig, was dich eventuell noch mehr runterziehen könnte. Das ist das eine. Die andere Sache ist die, dass es möglich ist, dass du aufgrund deiner psychischen Probleme eventuell phasenweise gar nicht in der Lage bist, dich vollständig um die Tiere zu kümmern. Ich kenne deine Erkrankung und ihre Ausprägung nicht (bitte poste sie auch nicht, das ist in einem öffentlichen Forum fehl am Platz), aber wie hast du dir das vorgestellt, wenn es dir gerade selbst schlecht geht, du vielleicht schlecht Kontakt zu anderen Leuten (Tierarzt) aufnehmen kannst oder es dir schwer fällt, zwei oder drei Mal am Tag pünktlich Medikamente zu verabreichen, weil du dich einfach nicht aufraffen kannst. Wie funktioniert das, wenn die Tiere krank werden? Hältst du es für wahrscheinlich, dass du den Verlust einen geliebten Tieres gut verkraften kannst, ggf. auch die Entscheidung zu treffen, dass das Tier eingeschläfert wird, ohne danach in ein noch tieferes Loch zu fallen?
Sind deine Eltern bereit, dich dort zusätzlich zu unterstützen, zum Tierarzt zu fahren, wenn du es vielleicht nicht kannst, dich zu "treten", wenn Medikamente verabreicht werden müssen, die Tiere sauber gemacht werden müssen etc. pp.?
Falls ein Klinikaufenthalt denkbar ist, ist die Betreuung der Tiere sichergestellt?
Gibt es andere Tiere, für die du dich begeistern kannst? Eventuell würde es dir ja schon helfen, eine Tätigkeit zu übernehmen, wo du dich einbringen kannst, du aber nicht die letztendliche Verantwortung für das Tier trägst. Vielleicht gibt es einen Nachbarn, der sich freut, wenn du seinen Hund Gassi führst oder in der Nähe ein Tierheim, wo du auch mal mit anpacken kannst?
Alles Gute für dich!