Beiträge von RainbowRicarda

    Huhu,

    ist das so ein kaufbares "selbstmischfutter"? Also ohne zusätzliche Zusätze? Da fehlt nämlich definitiv Protein und wenn da nichts zugesetzt ist vermute ich auch dass die wasserlöslichen Vitamine nicht alle (ausreichend) vorhanden sind. Das könnte man aber wohl beides über Frischfutter bzw. Zufüttern von (tierischem) Protein (z.b. Ei, Mehlwürmer) lösen.

    Serena-t hier aus dem Forum hat sich sehr ausgiebig mit selbstmischfutter beschäftigt und da auch schon viel in den entsprechenden Threads geschrieben. Soweit ich das verstanden habe zerschießt einem trockengemüse und vor allem Kräuter (was als Tee in deinem Futter steht) immer die nährstoffzusammensetzung weshalb sie das nie mit rein tut und auch von solchem Futter abrät.

    Persönlich finde ich so eine Mischung immer noch besser als viele der käuflichen extrudatlastigen Futter(weil da nach allem was ich weiß die nährstoffzusammensetzung auch nicht so toll abgestimmt berechnet wird...) aber da gibt es sicher auch ganz andere Meinungen. Ich empfehle selbermischen nach Serena-ts Rezept oder von den Kauffutter SSSR(wobei das eben " langweilige" Pellets sind)

    Liebe Grüße

    Huhu,

    meine kriegen ganz oft den 4monatsbrei weil ich da die Medikamente die 2 2mal am Tag kriegen gut reinmischen kann. Soweit ich weiß sind die alle geeignet weil Babys in dem alter auch nur ganz weniges und schonendes bekommenich Wechsel die Sorte für Abwechslung durch und bisher hab ich nur welche gesehen die geeignet sind). Lauchgewächse, kohlgewächse, etc was Ratten nicht dürfen ist eigentlich auch erst in den gläschen für ältere, guck aber lieber sicherheitshalber nochmal drauf.

    Liebe Grüße

    Zitat

    Wir haben derzeit auch einen Furet Tower zuhause, den ich aber erst einsetzen möchte, wenn der Schrank hin ist.

    Hallo,


    wenn ihr den eh schon da hab nimm doch den. Da musst du nicht unbedingt viel dran bauen und kannst vermutlich sogar die Etwagen aus dem Aneboda verwenden. Meiner Meinung nach definitiv billiger und weniger aufwändig als einen zweiten Aneboda hintendran(oder nebendran) zu bauen.


    Zitat

    Dass 1m SEHR tief ist, hab ich mir schon gedacht. Aber die Fläche an sich wäre dann für die Ratten in Ordnung oder? Sind ja dann 100x80

    Ja die Fläche wäre ok aber bitte probiere das wirklich mal aus. Du musst auch in der untersten Etage bis ganz hinten kommen.


    Zitat

    edit: Und leider habe ich im Moment auch nicht die Möglichkeit viel Geld auszugeben. Sprich max 30-40€. Da komm ich für einen komplett neuen Schrank nicht mit hin

    Das verstehe ich bzw. verstehe ich auch dass du an dem umgebauten Aneboda hängst. Aber einen zweiten Aneboda dran zu bauen wird sicher auch teurer und aufwändig. Grade wenn du den Furet eh schon zuhause hast nimm doch den. Mit den Anebodaetagen da drin erfüllt er das mindestmaß und du musst auch nicht viel ausgeben.


    Als letzte idee wenn du den Aneboda unbedingt verwenden willst(aber 2. Schrank dran auch (zu) teuer und kompliziert ist) hätte ich bloß noch einen Dauerauslauf. Ich weiß nciht wie das andere hier sehen aber ich würde bei einem wirklich 24/7 zugänglichen Auslauf bei dem Käfigmaß auch abstriche in Ordnung finden weil die ratten ja jederzeit anderweitig rennen können. Allerdings ist ein Dauerauslauf auch nicht für 30-40 euro bastelbar. Wenn ihr aber eh schon nen richtig sicheren auslauf hättet ließe er sich vielleicht innerhalb des budgets entsprechend umbauen. Nur so als Idee.


    Liebe Grüße


    RainbowRicarda

    Hallo,

    Erstmal toll dass du dich um einen Käfig in der richtigen Größe bemühen möchtest.
    ich hatte vor einigen Jahren selber einen Schrank in Anebodagröße (wusste es ebenfalls nicht besser) und habe dann einen zweiten änlich großen daneben gestellt und verbunden. Letztlich war ich damit auf die Dauer so unzufrieden dass ich doch zu einer Voliere gewechselt habe die alleine die Mindestmaße erfüllt und mich geärgert habe noch so viel in den zweiten Schrank investiert zu haben.


    Eine Erweiterung zur Seite hätte den Nachteil dass du viele durchbrüche machen musst (ich habe keine Ahnung wie das mit der Stabilität funktioniert wenn man die Seitenwände komplett rausnimmt), sich die Fläche nicht so stark vergrößert und du in der Tiefe weiterhin unter 50cm bist. (Es wird oft gesagt dass ein Kafig auch mindestens 50cm tief sein sollte was der Aneboda bei den Innenmaßen wohl nicht erfüllt. Ich finde 48/49 cm Tiefe vertretbar wenn die gesamtfläche dafür Ok ist, aber es ist eben nciht optimal). Mit Durchbrüchen auf jeder Etage hättest du hier die längere Rennstrecke am Stück (wenn du die 50cm komplett ausnutzt) aber etwas weniger gesamtfläche.


    Ein zweiter Aneboda hintendran wäre eine größere gesamtfläche und vermutlich einfacher um zu setzen. Kritisch sehe ich hier die Tiefe (fast 1m !). Ich habe bei 80cm Tiefe bei meiner Voliere trotz großer Türen schon Probleme. Tiefer würde ich auf keinen Fall wollen um noch überall dran zu kommen.


    So oder so musst du ja nochmal einiges inverstieren in einen weiteren Schrank und Zeit/Material in den Umbau. Ich würde mir nochmal genau überlegen ob es nicht doch sinnvoller ist einen direkt passenden Käfig zu kaufen bzw. größeren Schrank um zu bauen. Ich habe es wie gesagt damals bereut nicht gleich was größeres gekauft zu haben sondern nochmal Geld und Zeit in einen Umbau/Kompromisslösung investiert zu haben...

    Liebe Grüße


    RainbowRicarda

    Hallo,


    diese Woche war bei uns die Nachkontrolle von den 4 Nasen die wir Ostern aus dem Tierheim geholt haben. Die Nachkontrolleurin war total begeistert von unserer Haltung und fand sie vorbildlich (5qm Auslauf...). Ich habe sie auch nach mindestmaßen für den Auslauf gefragt (hatte sie keine Antwort, nur mehr als bloß auf dem Sofa soll es sein und min 1 Stunde am Tag bzw. auch dass struktur wichtig(er als größe)ist)und ob sie es problematisch fände wenn unser Auslauf etwas kleiner wird und dafür dauerauslauf (fand sie unproblematisch bzw. immer noch super). Und ich denke so eine konsequente Nachkontrolle aller vermittelten Kleintiere machen vermutlich die wenigsten Tierheime. Ich habe generell das Gefühl das Berliner Tierheim hat einen sehr hohen Standard im vergleich zu anderen (ist vermutlich auch das größte und bestfinanzierteste in Deutschland). Und solange dort (genauso wie in sämtlichen Pflegestellen mit denen ich persöhnlich Erfahrungen habe) 5qm (bzw. noch weniger) noch total super und "vorbildlich" sind, fürchte ich dass sich in der breiten Masse der Rattenhalter_innen nichts an der Auslaufgröße ändern wird.


    Ich denke weiterhin viel über das Thema nach. Einerseits wie man da allgemein ein Umdenken anregen kann, aber auch was ich als Einzelperson für Konsequenzen daraus ziehe in meiner Tierhaltung.

    Wären 6 (oder 10)qm allgemeines Mindesmaß hätte ich wohl nicht nochmal (Notfall)ratten bei mir aufgenommen weil ich das in meiner Wohnsituation einfach nciht sinnvoll bieten kann. So lange aber die Ratten wenn ich sie nicht nehme irgendwo landen wo sie vermutlich ähnlich wenig bzw. noch weniger (und kürzer) Auslauf kriegen finde ich es besser wenn sie hier den Platz haben den ich eben bieten kann. (Die Nachkontrolleurin vom Tierheim macht alle Rattennachkontrollen und meinte bei uns sei eine der besten Haltungen die sie so gesehen hat. Das schreibe ich nciht zum angeben sondern weil es leider zeigt wie niedrig scheinbar der Standard ist wenn ich mit meinem zu kleinen Auslauf schon darüber liege). In der Labori-Diskussion kam ja neulich auch auf dass es schon nicht geschafft wird alle regulären Notnasen irgendwie sinnvoll zu vermitteln sondern immer eine gewisser (großer? ) Teil irgendwo sitzt und leidet, unter Bedingungen die weit weg von der Frage sind ob 5 oder 10qm aulsauf, sondern eben ganz ohne. Da ist dann wieder die Frage ob es besser wäre mehr Tieren mit nicht optimalen aber okayen Bedingungen zu helfen oder weniger(wenn die Standarts steigen sinkt ja automatisch die Anzahl an Menchen die sie erfüllen können und somit Notnasen aufnehmen könnten) aber dafür denen so dass sie wirklich artgerecht glücklich werden können. Ich finde das wirklich schwierig abzuwägen und grüble viel darüber nach...


    Liebe Grüße


    RainbowRicarda

    Huhu,


    ich bin mir leider nciht sicher ob ich dein Projekt richtig verstehe. So wie ich es mir grade vorstelle hast du drei schränke aus beschichteten Spanplatten (zwei "schmalere" und einen "breiteren") die du statt senkrecht nebeneinander, waagerecht aufeinander stellen willst. Verstehe ich das richtig? Magst du die Maße der Einzelnen schränke angeben?

    Wie stellst du dir das mit den Türen vor?

    Ich habe dazu zu wenig Ahnung von Statik aber ich kann mir auch vostellen dass der unterste Schrank zuviel Last abbekommt. Hier gibt es ja keine durchgängigen stabilen seitenwände sondern "Dach und Boden" vom untersten Schrank müssen die koplette last der oberen Schränke (samt Türen mit Gitter etc.) tragen.

    Dann entnehme ich deiner letzten Skizze dass du da nochmal mehrere kleine unterteilungen reinmachen möchtest. Ich bin immer ein fan von möglichst viel Lauffläche am stück und würde da glaube ich gar nicht mit so kleinkram anfangen sondern eher im größten/untersten Schrank(das sehe ich richtig oder?) einfach ne komplette volletage reinmachen. Was da sinnvoll ist hängt aber ein bisschen von den genauen Schrankmaßen ab.


    Sonstiges das mir aufgefallen ist: beschichtete Spanplatten zusätrzlich mit Sabberlack zu streichen wird nichts bringen (der hält nicht richtig an der beschichtung und die beschichtung selber schützt ja schon). Das Problem ist da wo die Beschichtung ab ist. Spanplatten quellen nämlich noch mehr auf und stinken als Rohholz. Du solltest die Löcher und schnittkanten(die Durchgänge) gut versiegeln und gegen anknabbern durch aluleisten schützen. Trotzdem kann die beschichtung irgendwann durch annagen, kratzer (z.B. beim putzen) und generell abrieb abgehen und das lässt sich dann nie wieder sinnvoll versiegeln. Ich selber würde keine Mühe mehr in einen Selbstbau stecken mit nicht vernünftig auswechselbare Laufflächen aus einem anderen Material als Siebdruckplatte (oder Metall). Bei einem normal aufgebauten Schrankselbstbau hat man ja die beschichteten Spanplatten an den Seiten(da steht nie lange ne urinpfütze drauf ) und die Einlegeböden kann man leicht wechseln (oder gleich ein lang haltendes Material nutzen). So wie ich deinen Plan verstehe kannst du das Ganze im prinzip wegschmeißen wenn die "Schrankseiten" versiffen weil doch irgendwo die Beschichtung abgeht. Das würde ich mir an deiner Stelle nochmal genau überlegen.


    Die Maßer sind natürlich toll, aber ich würde sie vermutlich trotzdem senkrecht aufbauen unt durch entsprechende durchgänge in den seitenwänden und passende einlegeböden die große Lauffläche erreichen. Da kann man dann die Einlegeböden ganz leicht bei bedarf auswechseln und es ist nicht der ganze Selbstbau hin wenn es zu siffen anfängt.

    Liebe Grüße


    RainbowRicarda

    Huhu,

    sind den alle im rudel zu dick oder ist sie die einzige? (wenn das ganze rudel abnehmen muss ist das deutlich einfacher als wenn es nur eine weniger bekommen darf)

    Was gibt es regulär an futter und wieviel?(sowohl trockenfutter als auch frischfutter)

    Welche Leckerli gibt es und wie oft?

    Müssen sie sich das futter erarbeiten oder liegt es nur im napf?

    Und wie sieht der auslauf aus? (größe, dauer und wieviel bewegt sie sich da?) neben dem Futter kann man ja auch über die bewegung am Gewicht drehen.

    Grundsätzlich gilt dass immer futter zur verfügung stehen sollte, aber das kann ruhig eher "margeres" futter sein (z.B. Serenas selbstmischung ist sehr viel ausgewogener als ein kauffutter das voll von nüssen ist, nur so als beispiel) und man kann sie auch für das futter arbeiten lassen. (gib mal turnaround in der Forensuche ein).

    Liebe grüße

    Rainbowricarda

    Hallo,


    der Plastikkram und die klos (die ja eigentlich auflaufformen sind^^) kommen bei uns in den geschirrspüler im normalen programm. 50 oder 60 grad müsste das sein. Hinterher mache ich einen "reinigungsdurchlauf",das ist mir da dann doch lieber nicht dass irgendwelche rattenhinterlassenschaftsreste am essgeschirr landen :x

    Die Kuschelsachen kommen in meine normale kochwäsche (also mit meinen Handtüchern und Unterhosen etc. zusammen und auch mit einer regularen menge waschpulver; weichspüler nutze ich eh nie). Ich bin bisher garnicht auf die idee gekommen, dass das ein Proble sein könnte (sie kuscheln ja auch bei mir auf dem arm/im Pulli der ja auch regulär gewaschen wurde). vermehrtes markieren ist mir da nie aufgefallen.


    Liebe grüße

    RainbowRicarda

    Hallo,

    wenn du nichtt kurzfristig(!) 2 weitere gleichgeschlechtliche Ratten dazuholen darfst dann sei bitte so fair deiner Ratte gegenüber und gib sie in eine Pflegestelle, damit sie eine Chance auf ein schönes leben hat. Alles andere ist mist dem Tier gegenüber das schon viel zu lange alleine war. Wenn du zwei Ratten dazuholen darfst dann aus Pflegestlle/Tierheim, NICHT von einem Züchter/Vermehrer.

    Das geht allerdings nur wenn die vorraussetzungen dafür hast: Erlaubnis deiner Eltern, 2 artgerechte Käfige für die Integration- sonst sei bitte so fair und geb die Ratte an eine erfahrene Pflegestlle.

    Egal wie wäre Kontaktaufnahme zu einer Pflegestlle in deiner nähe der sinnvollste schritt.


    Viele Grüße

    RainbowRicarda

    Hallo,


    Vorweg zwei Warnhinweise zur einrichtung: Bitte stelle schwere gegenstände die von Ratten verschoben werden können nach unten oder sicher sie gegen abstürze. Momentan steht da eine schwere tonschale ganz oben am rand eines der Bretter. Wenn da oben zwei ratten spielen und die dabei beiseite schieben kann sie runterfallen und untern die dritte Ratte erschlagen. Da die derzeitigen bretter so klein sind musst du praktisch alles was draufsteht gegen abstürzen sichern. Ansonsten glaube ich unten rechts ein Laufrad in der Voliere zu sehen (falls nicht ignoriere den kommentar einfach): Bitte nimm das schnellstmöglich raus. Ratten brauchen kein Laufrad (sondern täglichen auslauf mit adäquater beschäftigung) und es schadet ihrer wirbelsäule. (Ein Laufrad dass groß genug wäre damit eine Ratte da ohne schäden drin laufen könnte, könnte eine ratte weder durch ihr eigengewicht antreiben noch würde es in einen Käfig passen. Man kann ihnen einen ungekrümmten Laufteller anbieten, aber bei ausreichend auslauf und beschäftigung haben da viele Ratten garkein interesse dran)


    Zur Voliere: viele hier haben volieren und die Ratten kommen gut damit klar. Wenn mehr volletagen drin sind ist es ja in den unteren Etagen auch schon deutlich geschützter und dunkler für die Ratten, trotzdem halten sie sich viel oben auf. Einen zusätzlichen sichtschutz kann man auch relativ einfach (und billig) mit Hartfaserplatten (diese dünnen platten die oft bei regalen rückwände sind) erreichen die man an ein oder zwei seiten von außen am gitter befestigt, dann bleibt auch innen die Klettermöglichkeit erhalten. Allerding ist deine Voliere (wenn ich die von dir angegeben Maße als Innenmaße neheme, wenn es außenmaße sein sollten wäre sie nochmal kleiner) unter dem 0,5qm mindestgrundfläche (bei einem secheck ist das ja etwas komplizierter zu berechnen deswegen ist deswegen ist das vielleicht nciht so aufgefallen). Mit 0,47qm zwar nicht so weit drunter dass du jetzt irgendwas überstürzen solltest (lieber einmal mehr nachfragen vor einem Fehlkauf) aber schon so dass sich die Ratten langfristig über mehr Platz freuen würden. Insbesondere sind halt diverse volletagen wichtig. Da ist die Frage wie gut du die in die Voliere kriegen könntest und ob du dann noch sinnvoll putzen kannst. Es spricht also viel dafür sich in Ruhe nach einer guten Alternative umzusehen.


    Zum Schrank: wichtige Fragen die du klären solltest: reicht die Größe? (Innenmaße!) 100% abschätzen kann man das nicht aber ich vermute sehr stak dass es außenmaße sind (so von den Tellern die drin sind und von dem verhältnis zwischen tiefe und breite), da ist ja vorne noch so eine sehr dicke leiste, wenn dort gemessen wurde dann ist die Tiefe VIEL zu klein. Das solltest du auf jeden Fall in erfahrung bringen bevor du den Schrank kaufst. Auch sollten sich die scheiben einfach rauslösen lassen, sonst hast du beim umbau echt keinen Spaß. Wenn die Größe stimmt, es keine Nageansätze gibt (du weißt ja nicht womit der Schrank bisher gestrichen ist und sabberlack wird es vermutlich nciht sein, es könnte also schädlich sein) und du alles adäquat versiegelst mit Sabberlack sollte so ein Schrankkäfig ein bis zwei rattengenerationen übeleben. Wenn dir das reicht und dir die Optik wichtig ist kannst du das machen. Früher oder später fängt sowas aber an zu müffeln weil auch Sabberlack nicht ewig hält und es gibt größere, billigere, weniger umbauintensive optionene die länger halten. Da musst du wissen was dir wichtiger ist.


    Liebe Grüße


    RainbowRicarda

    Huhu,

    Zitat

    weil 1 qm nicht durchsetzbar zu sein scheint bzw. es da keine wirklichen Kaufkäfige mehr gibt.

    Da fängt ja auch schon wieder die Bequemlichkeit an. Bei den Degus ist das zum Glück nicht so, da hat sich ein Mindestmass etabliert, obwohl es eigentlich gar keine Käfige fix-fertig zu kaufen gibt, die das erfüllen.


    Wessen Bequemlichkeit meinst du? Die der Pflegestellen/der Leute die das Mindestmaß "festlegen" (die meiner erfahrung nach meist deutlich größere gehege als mindesmaß haben für ihre eigenen Tiere) oder die der 0815 Halter_innen auf deren "Bedürfnisse" sich eingestellt wird damit weiterhin Tiere vermittelt werden können und nicht ewig auf den pflegestellen festsitzen( die dann anderen Tieren aus noch viiiiel schlechteren Verhältnissen nicht helfen können weil sie voll sind). Weißt du denn was bei den Degus geholfen hat, dass sich diese Maße durchsetzen konnten? Vielleicht kann man damit ja bei Ratten auch etwas bewirken.


    Zitat

    Ich finde nicht, dass man Pflegestellen mit "normalen" Rattenhaltern gleichsetzen sollte.

    Hmm dann habe ich das wohl missverständlich ausgedrückt obwohl ich eigentlich versucht hatte zu betonen dass es mir um die eigenen(!)/nicht zu vermittelnden Rudel der Pflegestellen ging, nicht um die Vermittlungstiere.(und eben darum welche Kriterien Pflegestellen und Tierheime bei der Vermittlung anlegen bezüglich Auslauf). Da haben die in meinen Augen schon eine Vorbildfunktion bzw. formen mit ihren Kriterien das Bild davon was artgerechte Haltung bedeutet.


    Liebe Grüße,


    RainbowRicarda

    Hallo,


    Zitat

    Es gibt da sogar schon konkret vorgeschlagene Zahlen, nämlich mindestens 6 bis 10 Quadratmeter.

    Da aber viele diese nicht einhalten können, werden sie leider nicht wirklich angenommen. Das ist generell ein Problem bei den Ratten. Während Mäuse schon lang auf 100 x 50 Käfiggrundfläche waren, mussten die Ratten noch hart darum kämpfen ..

    das ist mir durchaus bewusst und ich hatte auch versucht das rausklingen zu lassen dass es dieses Wiederstreben gegen mindestmaße bzw. deren etablierung gibt. Aber da die Ratten nicht selber drum "kämpfen" können wie du es so schön formulierst müssen wir das ja und welche optionen außer sowas immer wieder in Kontexten wie diesem tierschutzorientierten Forum anzuregen gibt es denn da?

    Es gibt das ja auch bei anderen Tierarten wo das "offizielle Mindesmaß" vom "idealen Mindestmaß" abweicht aufgrund dessen was praktikabel ist. Mir fallen da Hamster ein bei denen es ja sogar wissenschaftliche Studien gibt dass Gehege/Käfig mindestens einen quadratmeter Grundfläche haben sollte, als mindestmaß wird aber üblicherweise (auch von fast allen tierschutzorientierten pflegestellen) 0,5 quadratmeter angegeben, weil 1 qm nicht durchsetzbar zu sein scheint bzw. es da keine wirklichen Kaufkäfige mehr gibt. Klar könnte man jetzt sagen dann "ruhen sich die leute drauf aus wenn sie ein 0,5qm gehege haben" aber den eindruck habe ich nicht, eher dass viele Hamster davon profitieren und so nichtmehr in 0,3-0,4 qm oder noch kleiner wohnen müssen.(immer vorrausgesetzt die Leute wollen dass es ihrem tier gut geht, Leute denen das alles egal ist gibt es immer). Also ich habe schon das Gefühl, dass ein Standard der in der ganzen "tierschutzszene" der jeweiligen Tierart etabliert ist den tieren hilft, selbst wenn er unter dem "idealen Mindestmaß" ist. Und sowas gibt es für Ratten Ausläufe halt garnicht. Ich sehe hier im Forum tolle und hochengagierte Pflegestellen die in Ausläufe unter 4 qm vermitteln und auch viele Leute die selber unter den 6 qm (um mal den niedrigeren Wert zu nehmen) sind, auch von denen die sehr stark im Tierschutz engagiert sind.(da meine ich jetzt nicht für Vermittlungstiere sondern eigene Rudel). Ich hätte alle meine Notfellchen wohl auch vermittelt bekommen wenn es bei mir nur 1 stunde täglich auslauf auf 2qm gäbe und ich das so gesagt hätte, deshalb habe ich da auch kein superschlechtes Gewissen wie es ihnen bei mir geht. Wenn es da allerdings nen sehr stark verbreiteten Standard gäbe würde sich das vermutlich auch bei vielen die Vermitteln (Tierheim, Pflegestellen etc.) ändern und Leute würden stärker zum nachdenken angeregt werden. Bei Kaninchen setzt sich langsam Wohnungshaltung durch, aber ich bin mir sicher dass viele der früheren Kaninchenhalter_innen das damals nicht für umsetzbar hielten. Jetzt wo das langsam standard ist müssen die die selber tierschutzorientiert sind eben entscheiden ob sie das doch irgendwie umgesetzt bekommen oder mit der Haltung aufhören. Wenn es bei Ratten da standards gäbe die ich nciht erfüllen könnte müsste ich mir das auch überlegen. Und ja klar wollen wir keine Standards die dazu führen dass alle Tierheime überlaufen weil sich kaum noch jemand von der Wohnsituation her Ratten leisten kann. Aber ein realistischer Standard, der versucht wird zu etablieren und an dem sich z.B. auch neuhalter_innen orientieren können würde denke ich schonn Sinn machen.

    Wenn ich sage wir müssen auf den Wohnzimmertisch verzichten damit die Ratten über 6qm Auslauf haben wird mein Freund sofort nein sagen, lachen und drei Beispiele von Pflegestellen(!) aufzählen können wo die Ratten(eigene Rudel) weniger Auslauf kriegen. Wenn ich sage dass ist der etablierte Standard, die meisten machen das so und von den meisten würde wir darunter garkeine Ratten vermittelt bekommen dann würde mindestens eine ernsthafte Diskussion stattfinden wie wir das hinkriegen könnten. Und ich denke ich/wir sind da nciht die einzigen die sich an sowas orientieren. Aber bei miener suche nach mindestmaß für Auslauf habe ich 2,3,4,6 und 10 qm gefunden. Meiner Meinung nach nicht sehr aussagekräftig und dann "naja nehmen wir die mitte" das kriegen wir vom Platz her hin als Argument kann ich schon verstehen. Bei Käfigmaßen findet man überall (im tierschutzorientierten bereich) den selben wert (und selbst die veralteten 50x80 waren ja auch nicht sooo weit davon entfernt, nicht um Größenordnungen wie beim Auslauf). Aber ob da wirklich von der breiten Masse der tierschutzorientierten Rattenhalter_innen Interesse besteht sowas zu etablieren, in der Gefahr das selbst nicht erfüllen zu können(geht mir ja auch so; ich wäre trotzdem dafür) weiß ich nicht.


    Liebe Grüße


    RainbowRicarda

    Hallo,


    danke für eure Antworten!

    Wir haben mit dem umräumen noch etwas Zeit aber momentan tendiere ich zum 4qm Auslauf an den Käfig angeschlossen und dann wenn ich Zeit habe noch Zusatzauslauf. Ob ich den 4qm Auslauf dann als Dauerauslauf nutzen lasse oder Abends die tür auf und morgen wieder zu mache werde ich gucken wie er genutzt wird. Bzw wie foxtrot vorschlägt die Volierentür auch mal phasenweise zumachen während des Auslaufs (z.B. abends wenn es intelligenzspielzeug mit futte im auslauf gibt) damit wirklich alle den Auslauf nutzen. Meinen alten traue ich nämlich wirklich zu den auslauf komplett zu ignorieren (auch wenn der 3,2 Jährige momentan wo er "muss" noch jeden Abend den Auslauf erkundet bevor er sich schlafen legt)


    Wir haben grade neue Ratten die vor der Inti ihren Auslauf im bad bekommen und das klappt ganz gut. Ich könnte mir also vorstellen den gesamten Trupp später auch ab und zu mit ins Bad zu nehmen damit sie etwas mehr abwechslung/Platz haben als immer die 4qm bzw. eben Zeitweise den bereich des esstischs im wohnzimmer noch als zusätzlichen stundenweisen Auslauf abzutrennen.


    Zitat

    Wichtiger als die Größe finde ich auch die Gestaltung. Einen riesigen Auslauf ohne Beschäftigungsmöglichkeiten und passende Einrichtung fände ich schlechter als einen kleineren gut ausgestatteten Auslauf mit Spiel- und Klettermöglichkeiten...

    Das ist klar, ich gucke dass es weiterhin möglichst viel 3D Struktur (mehrere Kratzbäume, Buddelkisten/bällebad etc) , Verstecke, immer wieder umräumen, Intelligenzsspielzeug und verstecktes/freizunagendes Futter gibt aber auch eine freie Strecke zum rennen. Trotzdem lassen wir dieses Argument ja auch nicht bei Käfigen (unter Mindestmaß) gelten darum fände ich es weiterhin gut sowas wie ein Mindestmaß auch bei Ausläufen zu etablieren.(Ob unserer dann da reinfällt und was ich mache falls nicht muss ich dann sehen^^). Also falls noch wer Meinungen - allgemein oder auf unseren Auslauf bezogen- beisteuern mag freue ich mich.


    Liebe grüße


    RainbowRicarda

    Hallo,


    täglichen Auslauf finde ich schon wichtig und das nutzen meine auch. Dauerauslauf wurde hier wie gesagt auch sehr gemischt angenommen.


    Noch als Ergänzung: Mein Badezimmer ist auch unter 5 qm und im Flur ist zwar mehr Platz aber da ist es hygenisch nicht möglich täglich auslauf zu geben (Straßenschuhe und selbst mit normalen wischen, was ich täglich schon krass fände wäre ich mir nicht sicher alle Keime und Parasiten die ich z.B. aus dem Stall einschleppe wegzukriegen). Alle anderen Zimmer sind nicht absicherbar bzw. will mein freund das auch nciht. Wir wollen also definitiv einen festinstallierten Auslauf. Und dessen größe ist aufgrund der Wohnungsgröße begrenzt. Entweder etwas größer dafür nur einige Stunden am Tag oder etwas kleiner und mit Volierenanschluss, also als Dauerauslauf.


    Ich habe mir jetzt noch überlegt den kleineren Dauerauslauf damit zu verbinden ihnen ab und zu zusätzlichen anderweitigen Auslauf zu geben. Das wäre aber wirklich so ein "ab und zu" Ding und würde ich deshalb nicht berücksichtigen um einen ansonsten zu kleinen Auslauf zu rechtfertigen.


    Ich bin echt für jeden Input dankbar, auch wenn es (sehr) kritisch ist. Ich weiß dass es nicht optimal ist bei uns, ich weiß aber auch dass es bei vielen (hier) ähnlich ist und denke eine Diskussion um Auslaufmindesgröße(n) ist sinnvoll und wichtig. Was einzelne daraus machen deren Wohnung nicht mehr hergibt (so wie bei uns) ist ja nochmal eine andere Sache.


    Liebe Grüße


    RainbowRicarda

    Hallo,


    ich weiß dass das Thema in vielen Threads schonmal aufgetaucht ist und es auch eine ältere Diskussion zum Thema Mindestaulsaufgröße gibt (die aber - vielleicht bewusst?- auch nicht zu einem richtigen Ergebnis kam).


    Wir überlegen derzeit die Wohnung um zu räumen und dabei wird auch der Rattenauslauf umziehen und die Frage der Größe, ob Dauerauslauf etc. steht wieder im Raum.


    Erstmal dazu wie es derzeit bei uns ist. Da wir damals gelesen hatten dass 6qm mindestauslaufgröße sind haben wir uns absperrungsplatten für 6qm besorgt. Letzlich ist der Auslauf aber als 5qm Auslauf aufgebaut weil uns sonst platz fehlt um unsere Wäsche auf zu hängen. Der Aulauf ist fest installiert mit kratzbäumen, vielen Verstecken, täglich Futterintelligenzspiel etc. Wenn wir abends zuhause sind setzen wir die Ratten in den Aulsuf und bevor wir ins Bett gehen kommen sie zurück in den käfig. Das sind bis zu 6 Stunden täglich. Da er ausbruchssicher ist (teilweise überdacht wo die Kratzbäume stehen) können sie auch auslauf kriegen wenn wir abends weggehen oderso. Da der Käfig in einem anderen Zimmer steht ist allerdings kein Dauerauslauf möglich. Wir hatten mal Phasenweise den Käfig im "Auslaufzimmer" und einen Dauerauslauf installiert. Die Erfahrungen damit waren gemischt. Die älteren Ratten gingen kaum noch oder garnicht mehr in den Auslauf, die jüngeren waren einmal kurz zum fressen da wenn das intelligenzspiel kam und ansonsten einzeln und kürzer unterwegs. Vermutlich weil es langweiliger war dadurch dass sie nicht alle zeitgleich dort waren und es deshalb weniger abwechslung gab. Ich selber schaffe es leider nicht jeden Tag mich länger in den Aulauf zu setzten. Momentan bin ich dann immer die Hauptattraktion, zu Zeiten des Dauerauslaufs haben sich auch dafür einige nichts aus dem käfig bemüht (bzw. ich bin mir nichtmal sicher ob sie es mitbekommen haben. Das soll jetzt nicht gegen Dauerauslauf sprechen ich bin mir nur eben nicht 100% sicher ob der wirklich besser ist als ein Auslauf in den sie "müssen".


    Wie ist so eure Einschätzung zur Mindestgröße eines Auslaufs? Und unterscheiden sich das je nach dem ob die Ratten da 1-2 Stunden am Tag drin sind oder es ein Dauerauslauf ist? (Also persönlich würde ich z.B. sagen lieber 4qm Dauerauslauf als 6 qm für 1-2 Stunden am Tag. So vom Bauchgefühl her. Klar kommt es hier auch auf die Zeit und konkreten Größen an die verglichen werden.)

    Ich denke die Frage ist auch ganz allgemein spannend. Bei der Vermittlung hier in der gegend war das z.B. nie relevant, also ich hätte vermutlich auch mit "Auslauf auf dem bett" oder 2qm Notfellchen bekommen. Generell gibt es da gefühlt deutlich weniger Standards als bei der Käfiggröße (also auch wenn ich mich allgemein auf Notfellchen Vermittlungsseiten umgucke), ich fände es aber spannend da Werte zu haben an denen man sich orientieren kann.


    Nun zu meiner konkreten Frage. Mehr als die 5qm sind in unserer Wohnung wohl nicht drin. Der Auslauf wird jetzt in das Zimmer vom Käfig kommen, aber wegen dem blöden Schnitt des Zimmers ist es nicht möglich Auslauf und Käfig sinnvoll zu verbinden. Derzeit ist ein 1x5qm Auslauf geplant, also sehr "schlauchig". Seht ihr da Vor- oder Nachteile ggü. einem eher quadratisch 2x2,5qm auslauf der gleichen Grundfläche (so ist der Auslauf momentan)?

    Die einzige möglichkeit nen Dauerauslauf draus zu machen wäre die 1qm Voliere so hin zu stellen, dass der Auslauf entsprechend kleiner wird. Da der breiter als tief ist also knapp 4qm Dauerauslauf. (Das wäre auch ne interessante Frage, zählt bei einem Dauerauslauf die Käfigfläche mit zur Auslauffläche?). Was haltet ihr da für die bessere Option? Bis zu 6h am Tag auf 5qm oder knapp 4qm Dauerauslauf ?


    Danke und liebe Grüße


    RainbowRicarda

    Hallo,

    ich finde die beiden auch nicht zu dick von dem was ich sehen kann. (ich habe hier auch nen riesenbock der mit 650 zu dünn ist und dessen Bruder mit knapp 800 g nicht dick war. Man muss das gewicht immer mit der Körpergrößer in relation setzen)

    Ratten sollten wegen des schnellen Stoffwechsels wie gesagt immer futter zur verfügung haben. Ich kenne es sogar von anderen Tieren (Hamstern) das gesagt wird dass sie mit hochwertigem Futter das immer zur verfügung steht eher ABNEHMEN als wenn es rationiert wird. (Ich vermute die logik dahinter ist, dass die tiere angst vor einer nahrungsknappheit haben wenn wenig futter da ist und sich mehr speck anfressen) Gib ihnen also bitte wirklich so viel, dass bis zur nächsten Fütterung noch ein kleines wenig übrig bleibt. Sowas wie nüsse o.ä. sind allerdings dickmacher die eher als leckerli gegeben werden sollten und nciht im standardfutter. Du kannst ja mal gucken ob in deiner aktuellen Mischung dickmacher drin sind. Hier haben ansonsten viele gute Erfahrungen mit Serenas Mischung gemacht.

    Ansonsten hast du geschrieben der jetzige Käfig sei zu klein für mehr Ratten weshalb du noch keine neuen geholt hast. Dementsprechend ist er ja auch für zwei Ratten sehr klein (ob er jetzt knapp die mindestmaße erfüllt oder nicht ist erstmal egal). In reiner paarhaltung werden sie auch nicht viel spielen weil es ausreicht dass einer grade keine Lust hat damit es keinen Spielpartner mehr gibt, bei mehr Ratten gibts auch mehr die potentiell grade Lust zum spielen haben. Je nachdem wie oft/lange und auf welcher fläche es auslauf gibt kann das auf die Bewegung auch einen Einfluss haben. Sofern das jetzige Futter in Ordnung ist würde ich erstmal bei der Bewegung ansetzen bevor du das Futter irgendwie rationierst. Ein größerer Käfig und mehr Ratten sind ja eh geplant, vermutlich werden sie sich dadurch automatisch mehr bewegen und dann viel gesünder abnehmen als durch "hungern".

    Liebe Grüße

    Hallo,

    kochen an sich bringt garnichts gegen arsenbelastung (das sind ja keine bakterien die durch 100°C absterben). Was etwas bringt ist den Reis zu waschen und mit viel wasser zu kochen, welches dann weggeschüttet wird. Ich selber wasche meinen Reis nicht und koche ihn mit der Quellmethode, schütte also kein Wasser weg. Dementsprechend bekomme ich selber die "volle Arsenbelastung" ab und mute das auch meinen Ratten zu. Die bekommen im Futter sogar Reisflocken, welche laut Studien (genauso wie reiswaffeln) tendentiell noch stärker belastet sind als reiskörner. Ich selber esse auch öfters reiswaffeln. Ja die Arsenbelastung ist nicht toll aber wir essen soviel belastetes und ich finde die Werte (im Vergleich zu z.B. grenzwerten fürs trinkwasser) jetzt auch nicht so krass hoch. Da muss eben jede_r die eigene Risikoabschätzung machen. Wenn du da vorsichtiger sein willst nimm für die Ratten keinen vollkornreis(mehr arsen in der hülle als im weißen reis) und am besten basmatireis, der schneidet in studien zu Arsenbelastung meines wissens am besten ab.

    Lg

    Hallo,

    das Rattenfutter sollte in der Tat ausgewogen sein was Närstoffe betrifft. Ich bin der Meinung, dass man zwei(oder mehr) ausgewogene/gute Rattenfutter auch in einem beliebigen Verhältnis miteinander Mischen kann. Weil wenn in beiden Ausgangsfuttern alles stimmt, stimmt es in einer Mischung der beiden ja auch. Was nicht gut ist, ist ein unausgewogenes Rattenfutter mit einem ausgewogenen zu mischen (oder einfach in ein gutes Rattenfutter noch beliebige Zutaten/Kerne ohne Sinn und Verstand dazutun), weil hier das Ergebnis immer von dem unausgewogenen ins schlechte verzerrt wird. (theoretisch könnte man, wenn man wüsste in Futter A ist Stoff X zu wenig drin und in Futter B ist stoff X zu viel -und ansonsten stimmen sie- die beiden zu einem vernünftigen Futter ergänzen, aber dazu fehlen einem die genauen Närwerte der einzelnen Futtersorten, deshalb wird es das in der Praxis wohl nie geben.)

    Unterschiedliche Menschen haber unterschiedliche Meinungen zu Futtersorten. Das SSSR wird hier von vielen erfahrenen Halter_innen als sehr gut eingestuft (mit Ausname der Kritik, dass es eben ein Pelletfutter ist und beim fressen keine Abwechslung gibt. Und pellets sind eben verarbeitet, das finden auch viele nicht so toll wie richtige Körner. Aber von den Nährwerten her ist es gut). Ich glaube das Rattenschmaus nutzen hier auch einige (da kann ich aber nciht so viel zu sagen. vielleicht antwortet noch wer anderes). Unterm strich würde ich sagen: wenn die Futter für sich alleine ok sind, ist es auch die Mischung.

    Zu dem was du sonst fütterst: Rat Nature ist seehr fetthaltig (und meine Ratten haben gestunken als sie das als Hauptfutter bekamen und es waren laute Nüsse drin).

    Zu dem Trockenobst/Gemüse kann ich nciht viel sagen, dass enthält aber wohl viel mehr zucker und konzentriertere Närstoffe als die frische Variante. Bei mir gibt es trockenobst nur als leckerli/zum päppeln

    Sowohl SSSR enthält wohl schon ausreichend Eiweiß und auch beim Rattenschmauß ist tierisches Eiweiß enthalten, da ist ein wöchentlicher Zusatz nicht nötig meines wissens (zu viel Eiweiß ist auch nicht gut, kommt halt auf die Menge an, nen Bisschen als Leckerli ist vermutlcih ok, aber es braucht eben nicht so viel wie bei einem Hauptfutter ohne tierisches Eiweiß). Wirklich wichtig ist zusätzliches Eiweiß bei Futter, dass noch kein (tierisches) Eiweiß enthält (z.B. Serenas selbstmischfutter mit dem hier viele zufrieden sind).

    Liebe Grüße

    RainbowRicarda