Beiträge von RainbowRicarda

    Hallo,


    ich bin da keine Expertin aber das Lötmaterial das ich kenne enthält Blei und dürfte damit nicht für Ratten geeignet sein.. außerdem kommt mir das sehr weich/instabil vor um käfiggitter zu verbinden...ich kenne das echt nur für elektronische verbindungen auf die nicht groß mechanische Kräfte wirken... Bei Käfiggittern muss man glaube ich schon schweißen oder eben eine ganz andere Technik nutzen. Was genau willst du denn ändern?


    Vielleicht kennt sich aber hier noch jemand besser aus


    Liebe Grüße

    Hallo :)

    Warum (anderswo) leute Käfige die größer als die Mindestmaße sind so kritisieren kann ich dir leider nicht sagen, vermutlich können das nur die Kritiker.

    Ich stimme deiner Logik absolut zu, dass mehr Lauffläche am Stück sinnvoller ist als die selbe/weniger Lauffläche auf viele kleinere Etagen aufgeteilt, wie das bei einem höheren Käfig mit kleinerer Grundfläche der fall ist.


    Gründe warum ich mir vorstellen kann, dass eher Käfige mit kleinerer Grundfläche empfohlen werden: Die Käfige sind leichter/billiger zu bekommen, diese Größe (auch mit mehr Höhe) passt bei vielen menschen noch besser in eine kleine Wohnung als ein Käfig mit riesiger Grundfläche. Diese Mindestmaße sind einfach besser "durch zu setzen"


    Gründe die für viele Volletagen sprechen: Unabhängig von der Größe der Grundfläche lässt sich diese mit vielen Volletagen am optimaltsten nutzen und die Gesamtlauffläche maximieren. Wie Yeen schon schrieb verhindern die Volletagen hohe Fallhöhen die zu Verletzungen führen können.


    Was für Hohe Käfige spricht: Man hat die Ratten auf Augenhöhe und viele Farbratten fühlen sich oben wohler. Das wäre auch immer mein Argument für einen hohen Käfig. Gegen einen Käfig von "nur" 100cm höhe, wenn dieser aber erhöht auf einem Tisch o.ä. steht, spricht meiner Meinung nach nichts.


    Bezüglich klettern: Kletter- und Kuschelausrüstung kann man finde ich auch ganz gut zwischen volletagen anbringen. Was ich bei meinem nächsten Käfig wieder anders machen werde ist auf jeden fall eine Klettermöglichkeit von ganz unten nach ganz oben: einfach an einer Gitterseite leicht links/rechts versetzt (so das nie mehr als 1 etage runtergefallen werden kann) kleine Auschnitte in die etagen machen (so dass eben eine Ratte gut durchpasst aber kaum Lauffläche verloren geht). Momentan habe ich hier die Variante mit fast nur ausschnitten für Treppen/Rampen und die ratten können maximal 1 Etage höher kommen am Gitter und das stört mich schon etwas (grade wenn ich sehe wie sie im auslauf klettern, auch auf gittern). Den Tipp hätte ich mir vorm Schrankumbau gewünscht...


    Ich schließe hier mal noch eine Frage an, ich hoffe das ist ok für dich. Als ich den Titel gelesen habe dachte ich es ginge um was ganz anderes: nämlich die Frage wie man die Anzahl an Volletagen mit dem mindestabstand zwischen Etagen abwiegt und ob es ok ist auch mal eine Etage mehr ein zu ziehen auch wenn die Ratten sich dann auf einer der Etagen nicht maximal aufrichten können. Das frage ich mich nämlich schon länger. Es ist klar, dass sich die Ratten im großteil ihres Käfigs aufrichten und strecken können sollten. Aber in Häuschen, kuschelsachen können sie das ja z.B. auch nicht. Darum frage ich mich ob es ok (bzw. sogar ob es gut/besser) ist wenn man eine Etage mehr einzieht die vielleicht nur 20 cm abstand zur nächsten hat, so lange alle anderen Etwagen den Abstand einhalten. Grade bei relativ niedrigen Käfigen mit großen Grundflächen finde ich die Frage spannend. Dann ist das halt vielleicht nur eine "Rennetage" aber dafür ist der raum noch gut genutzt. (Es gibt ja öfter mal Käfighöhen die so sind, dass mein bei einem gleichen Abstand zwischen Etagen knapp nicht genug Abstand zwischen den Etagen hat (für Etagenzahl n). Sollte man dann n-1 Etagen einbauen ,mit deutlich größerem abstand und ungenutzem raum oder doch n aber eben einmal (deutlich)unter der Etagenabstandgrenze. Alternativ könnte man noch n Etagen mit gleichen Abstand einbauen und überall den mindestabstand knapp unterschreiten, dass halte ich aber für die schlechteste Lösung weil sich so eine große Ratte nirgendwo 100% nach oben strecken könnte. (So nun habe ich glaube ich alle maximal verwirrt und sollte vielleicht ins Bett )

    Hallo,


    wenn sie den Napf bevorzugen würde ich ihn ihnen auch nicht (dauerhaft) wegnehmen. Damit sie das mit der Flasche überhaupt erstmal verstehen bzw. damit alle im Rudel es verstehen und nicht nur z.B. die erste die die Paste die du dranschmierst abnuckelt kann man auch mal was leckeres in die Flasche tun. Verdünnten, abgekühlten Kräutertee z.B. oder stark verdünnten Saft (Karottensaft oder etwas anderes mildes, keine sauren Säfte). Auf verdünnten Karottensaft waen meine total scharf, da haben sie sich um den Platz an der Trinkflache regelrecht gestritten, dadurch wusste ich dann dass alle verstanden haben wie das mit der Trinkflasche geht. (Mir wäre das auch wichtig weil man ja vielleicht auch ab und zu mal eineinhalb Tage verreist ist ohne dass da jemand nach den Ratten gucken kann und wenn dann durch einen blöden Zufall ganz am Anfang dieser Zeit der Napf umgeworfen wird wäre es schon wichtig dass alle die Flaschen verstehen)


    Liebe Grüße

    Hallo,

    Dankeschön!

    ich habe sie bisher nicht getrennt (weil ich das auch für extrem stressig halte) und auch nicht hungern lassen (Der Napf ist Abends zwar (fast) leer aber wirklich erst kurz vorm nachfüllen...der ist nicht schon stunden vorher leer oderso und meist sind noch 1-2 Krümel drin und auch damit habe ichmcih schon unwohl gefühlt).

    Gut, dann wird für die Jungs jetzt auch paprika und apfel gestrichen, ansonsten versuche ich das ja schon alles so (auch wenn die jungs wirklich schwer zum "sport" zu animieren sind...)

    Ich habe versucht nen Foto von Stormy zu machen, sorry für die schlechte Handyfotoqualität. Ich bin mir nicht sicher ob man seine "Speckröllchen" da vernünftig sieht...

    Liebe Grüße

    Ricarda

    Hallo,

    ich weiß es gibt schon diverse Diät-threads aber ich habe ncihts zu meinem spezifischen Problem gefunden und ich bin mir auch nciht sicher ob ich hier bei ernährung richtig bin, verschiebt es sonst bitte.

    Ich habe ja ein gemischtes Rudel aus zwei Kastraten und drei Weibchen. Nun ist das Problem, dass die Kastraten einfach immer dicker werden obwohl ich sie schon so gut es geht auf Diät setze. Der dickere von den beiden hat mittlerweile fast 650 g und das ist bei seiner größe schon jenseits von gut und böse.

    Zu essen bekommen sie täglich viel frischfutter (gurke, salat, karotte, paprika, Apfel sehr regelmäßig, diverses andere ab und zu) und als Trockenfutter eine Mischung aus SSSR und selbstmischfutter (Serena-ts Mischung)- ich wollte eigentlich dass sie nen bisschen abwechslung haben und deshalb eigentlich selbstmischfutter geben, aber je größer das Gewichtsproblem ist desto mehr verändere ich die Mischung zugunsten von SSSR, weil das ja angeblich hilft bei Gewichtsproblemen, merken tue ich davon bisher ncihts...

    Mein Problem ist, dass ich zwei Weibchen mit nem normalen Gewicht habe (eine davon war vor einem halben jahr ziemlich krank und musste gepäppelt werden im Ramen dessen haben dann alle etwas zugenommen, mittlerweile hat sie aber wieder ein super gewicht; die andere ist auch eher 5 gramm zu schwer als zu leicht aber überhaupt nicht problematisch) und ein weibchen(Tosh) dass wirklich schlank ist. Den dreien will ich eigentlich keine noch strengere Diät zumuten. Tosh ist nicht zu dünn aber schon schlank. Sie isst gut, aber nciht übermäßig und ist unglaublich wuselig und unsere "springmaus" (wegen ihr mussten wir die auslaufabsperrung höher bauen). Sie ist fit aber nimmt nicht mehr zu und ich will auch nicht dass sie abnimmt.

    Wie kriege ich es bei einem gewichtsmäßig so unterschiedlichen Rudel hin dass die Kastraten abnehmen ohne dass die Weibchen (insbesondere Tosh) abnimmt?

    Das Trockenfutter ist schon so rationiert, dass es abends vorm nachfüllen wirklich alle ist, womit ich mich schon schwertue weil eigenltich sollen sie ja immer futter zur verfügung haben. Die Mädels kriegen täglich noch leckerlie zugesteckt und ab und zu Dosenmais, nudeln etc. Die Kastraten kriegen schon seit längerem wirklich null leckerchen. Auslauf haben alle täglich 4-5 Stunden, wobei die Mädels sich leider viel mehr bewegen als die Jungs und auch an katzenangel etc. viel mehr interesse haben... Ich hoffe jede Woche beim wiegen, dass die "Diät" diese Woche geholfen hat, aber die Kastraten nehmen weiter langsam zu wärend die Mädels ihr gewicht halten gestern beim wiegen hat der dickere Kastrat (Stormy) wieder 10 g zugelegt gehabt und Tosh 3 g abgenommen... So kann das echt nciht weitergehen. Ich überlege jetzt schon ob ich sie zeitweise trennen soll (z.b. über Nacht, mit Futter at libidum für die mädels und noch strengerer Diät für die Kastraten) aber das ist ja auch purer stress oder?Macht das Sinn?

    Habt ihr noch irgendwelche Tipps was ich tun kann damit die Kastraten abspecken ohne dass die Mädels hungern müssen?

    Danke und Liebe Grüße

    Ricarda

    Zitat

    Ich hab hier allerdings auch 3x so viel Platz wie du... auf 18m² wäre mir das alles etwas zu kuschlig.---

    Ich hoffe das ist jetzt nicht zu off-topic, aber hat auch was mit hunden/ratten zu tun: Ich liebäugele auch damit irgendwann mal einen Hund aus dem Tierheim zu mir zu nehmen aber hatte das eigentlich auf später verschoben, wenn wir eine größere Wohnung haben. Hast du wirklich mehrere (so wie es sich liest) Hunde und Ratten (+ auslauf) in einer 60 qm (was ja gut 3x 18 qm) sind Wohnung oder war das nur so dahergesagt und eigentlich ist doch nochmal deutlich mehr Platz? (also falls du das sagen magst... ich kann mir das hier in einer ähnlich großen wohnung nämlich schwer vorstellen wie man den Platz so orgensisiert, dass das hinhaut... Schon der 6 qm dauerauslauf der ratten stellt hier irgendwie gefühlt alles voll^^)

    Hallo,

    Wenn du dich selbst nicht vegan ernährst und (so ließt es sich zumindest für mich) auch nicht aus moralischen gründen deine Ratten undbedingt vegan ernähren willst und dir Gedanken wegen möglicher Mangelversorgung machst verstehe ich nicht ganz warum du nicht (vegetarisch) tierisches Eiweiß zufütterst. Selbstmischen hat erstmal nichts mit Vegan zu tun! ;) Die Körnermischung selbst ist vegan, ja. Aber dazu gehört eben noch Frischfutter (für die Wasserlöslichen Vitamie) und Eiweiß, wobei Serena-t bei ihren Mischungen dazuschreibt was sie als Eiweißlieferant empfiehlt, und ihre empfehlung ist erstmal tierisch. (z.B. 1/2 Ei und ein mildes Stück Käse pro Woche pro Ratte - Steht bei den Mischungen immer dabei)

    Wie gesagt einige hier im Forum füttern statt dessen Pflanzliches Eiweiß zu. Ich hab das durchgerechnet und komme auf sehr, sehr ähnliche Werte und bin deshalb auch sehr optimistisch, dass da nichts passiert. Bzw füttern hier auch einige ihre Ratten schon jahre-/rattengenerationenlang vegan ohne ersichtliche Mangelerscheinungen.

    Gewichtsmäßig komme ich bei meinen berechnungen auf sehr ähnliche werte wie für Tierisches Eiweiß. Ich fütter also pro woche ca. so viel sojamilch/Tofu wie "1/2 Ei und ein Stück käse" wiegen.

    B12 habe ich runtergerechnet ja, wobei eher großzügig, weil man das als wasserlösliches Vitamin schwer überdosieren kann aber ein Mangel eben problematisch ist.

    Ich hoffe das klärt deine Fragen.

    Liebe Grüße ^^

    huhu,

    wie gesagt ich füttere rein vegan (bis auf das wenige SSSR was ich aber ja aus anderen Gründen füttere). Bei Serenas Futter fehlen diverse Wasserlösliche Vitamie (darum muss man da Frischfutter zufüttern) und Eiweiße (darum tierisches/eiweißhaltiges). Nach dem was ich berechnet habe (und bei Serena nochmal nachgefragt) lassen sich die Aminosäuren über Tofu/sojamilch etc. decken. Außerdem supplementiere ich B12 was fehlt und nciht im Frischfutter ist. Ich bin der Meinung damit haben die Ratten alles was sie brauchen (nach Nährwerttabelle berechnet).

    Bist du denn selbst Veganerin? Ich muss sagen ich mach mir um meine eigene vegane Ernährung viel weniger nen Kopf als um die der Ratten und achte überhaupt nicht auf Nährstoffe sondern esse einfach abwechslungreich und meine Blutwerte sind super...Vielleicht kennst du das ja ;) Von daher gehe ich davon aus, dass so genau berechnet bei den Ratten nix schiefgehen sollte... aber eine 100% Garantie kann dir niemand geben, allerding bei Fertigfutter auch nicht (zumal da je nach Firma teilweise ncihtmal auf B12 geachtet wird, selbst wenn es als alleinfutter gilt und angeblich nichts tierisches zugefüttert werden soll/muss).

    Ich mag beim selbermischen (und selber supplementieren), dass ich genau weiß was drin ist.

    Liebe Grüße ^^

    Huhu,

    Dann sind das aber ja die gekauften, oder? Die bekommen wohl selber nur mist zu futtern , was sie dann auch nährwertemäßig nicht mehr ganz so toll macht (also ich denke als eiweißlieferanden schon okay) und die haben dann halt auch echt nen scheiß leben/Haltungsbedingungen...

    Aber naja... wenns ohne Tierprodukte geht ist mir das schon lieber ;) Ich wollte nur eben drauf hinweisen dass die noch ne gute Möglichkeit sind, und bei Insekten gehen ja auch die "veganen" Meinungen auseinander was Leidensfähikeit etc angeht (worüber ich hier aber keine Diskussion anfangen will! war wie gesagt nur nen Hinweis).

    Edit: Liebe Grüße ^^

    Huhu,

    ich füttere jetzt nach absprache mit Serena-t und etwas Nährwerteliste wälzen ihre Mischung die für Vegetarische zufütterung geeignet ist. Wobei ich Tofu/sojajoghurt etc. als Eiweißlieferant zufüttere und nach dem Nährwertetabbellen wälzen auch der Meinung bin dass alle Aminosäuren etc damit korrekt abgedeckt sind. Einzig fehlen tut dann noch B12. Da mörser ich meine eigenen B12 Tabletten und mische den Ratten (runtergerechnet) was unter den Joghurt/babybrei o.ä.

    Das ist dann halt "supplementiert" muss man wissen ob man das möchte, bei fertigfutter ist es allerdings auch supplementiert (nur halt schon direkt reingemixt).

    (Nochmal als anmerkung für die, die es nciht wissen: B12 ist kein tierisches produkt sondern wird von Bakterien produziert. Angeblich kann es z.B. auch über "dreckige" pflanzliche Nahrung aufgenommen werden, das mag ich aber nicht ausprobieren ;) Den fleisch/Ei liefernden Tieren wird es meist auch als supplement ins Futter gekippt bzw. Kuhmilch wird es teilweise sogar zugesetzt. Für mich ist "supplementieren ist unnatürlcih" deshalb kein Argument für tierische Produkte. Mehlwürmer finde ich ne gute Idee für Ratten ich selber könnte aber das mit der Lebenfütterung nicht)

    Achso und meine bekommen noch etwas SSSR als Trofu im Auslauf (was ja nciht 100% vegan ist weil ein teil der Vitamizüsätze aus Gelatine gewonnen werden), da ist soweit ich weiß B12 (auch tendeziell überdosiert; was bei einem wasserlöslichen Vitamin nicht problematisch ist) drin und das soll allgemein ja alles nötige enthalten. Minimale unausgewogenheiten könnte das vielleicht auch ausgleichen nötig ist es aber sicher nciht (wobei ich es mache damit sie es gewohnt sind, um ne gute Möglichkeit zum päppeln zu haben, weil SSSR sich auch gut zu brei verarbeiten lässt bei bedarf)

    Huhu,


    ich finde das Thema ganz spannend. Mir sind die krassen Unterschiede bei Mindestmaßen (und anderen Themen) aufgefallen weil ich recht viel im englischsprachigen Internet unterwegs bin und deshalb da auch mal auf Rattenseiten war. Ich hatte mich für Diskussionen darüber vor einiger Zeit mal in einem amerikanischen (vorrangig Canada und USA) Forum angemeldet, dass schon so das „tierschutzorientierteste“ war, dass ich so finden konnte. Trotzdem waren die Mindestmaße VIEL kleiner als hier, bzw es gab nichtmal richtig welche sondern eher „so groß wie halt geht“ aber nen meeriknast ist schon voll ok.

    Ich fand die Diskussionen dort über unterschiedliche Haltungsstile aber ganz spannend und auch dass die Leute (also die Aktiven dort nicht die Neulinge) recht aufgeschlossen waren. „Größer ist besser“ wurde zugestimmt und auch dort gab es einige Halter*innen die wirklich riesiege „Rattenpaläste“ gebaut haben. Das größte was ich gefunden habe waren so 9 royalsuite-ähnliche Käfige verbunden. Größere Käfige sind dort zwar stärker die Ausname als hierzulande (es ist ja leider auch nicht so als würden sich die meisten Ratten im deutschsprachigen Raum in Käfigen befinden die den mindestmaßen dieses Forums entsprechen, selbst wenn man Labortiere nicht mitzählt) aber ich würde deswegen nicht alles schlechter finden und finde im tierschutzbereich ist die Grundidee schon die selbe.


    Ich denke solche Themen sind schwierig in einem Forum zu diskutieren wo die Mindestmaße bereits recht hoch sind. Das größer immer besser ist sollte ja bei Tieren die in der Natur viel weitere Strecken laufen recht logisch sein. Hier wird sich niemand das Mindestmaß runterdiskutieren lassen... Ob andere ihre Mindestmaße hochsetzen wollen ist wohl besser und weniger kritisch dort zu diskutieren.


    Ein wichtiger Punkt den man vielleicht bedenken sollte (ich hoffe ich liege da richtig(also eigentlich hoffe ich das nicht aber ihr wisst was ich meine^^) und darf das schreiben, sonst bitte löschen) ist auch die Unterschiedliche Tierheimsituation. Meines wissens ist ein Tier, dass in Deutschland im Tierschutz landet erstmal „sicher“, gesunde Tierheimtiere werden in der Regel nicht getötet, auch wenn sie nicht vermittelt werden können. In vielen anderen Ländern werden meines wissen in einigen „shelters“ nach relativ kurzer Zeit nichtvermittelte Tiere getötet. Das bedeutet ganz andere Vermittlungskonsequenzen. Wärend es hier gut und richtig ist zu sagen: Wenn die mindestmaße nicht erfüllt sind bleibt das Tier eben im Tierheim ist andernorts eher die Frage „Hamsterknast oder tot?“ und ich finde es sehr verständlich wenn dort dann eben „so groß wie möglich aber nimm lieber (viele) Ratten im kleinen Käfig als garkeine wenn du dir den großen Käfig nicht leisten kannst“ die Prämisse ist.

    Strenge Kriterien sind gut aber eben nur so lange die daraus entstehenden Konsequenzen (Abschreckung von Halter*innen die sich das nicht leisten können/wollen) für die Ratten nicht noch schlimmer sind.


    Eine andere Frage ist ja wo die Mindestmaße herkommen, ob die so Sinn machen etc. Da finde ich den von Mus verlinkten Thread echt gut und spannend auch wen man dazu wohl keine wirkliche Lösung finden kann.


    Was ich noch im englischsprachigen Bereich gefunden habe (achtung englisch und Inch sowie nicht nur artgerechte Maße, bitte löschen falls nicht erwünscht) ist dieser Ansatz : http://www.rmca.org/Articles/cagesize.htm


    Das fand ich mal nen spannenden Ansatz weil es 1. die Körpergewicht als vergleichendes Maß nutzt und 2. mit Menschen vergleicht. Nach diesem Vergleich wären unsere Mindestmaße ein bisschen größer als der bei uns übliche Wohnraum für Menschen in den USA (ich schätze das meinen die mit amerikanisch) wären die Käfigmindestmaße und der übliche Wohnraum für Menschen vieeel weiter auseinander. Damit lässt sich ganz gut argumentieren. (+ dazu, dass wir ja auch oft das Haus verlassen und dementsprechend auch Ratten Auslauf brauchen etc.)

    Klar hinkt der Vergleich und es gibt biologisch sicher bessere Kriterien, aber es hilft zum argumentieren und ist noch ne bessere Grundlage als „das fühlt sich zu klein an darum nehmen wir das Maß XY“.


    Idealerweise sollten sich Maße an üblichen Reviergrößen der entsprechenden Tierarten orientieren, aber dann könnten wir alle keine Haustiere mehr halten und so lange die Tierheime noch voll sind ist das leider keine Lösung. Das „keine Verhaltensauffälligkeiten“ Kriterium wie bei Hamstern finde ich auch eher gruselig auch wenn es sicher besser ist als ncihts und den Hamstern der Leute die sich daran halten hilft. Aber zwischen verhaltensauffällig wegen Platzmangel und „da fühle ich mich (einigermaßen) wohl“ liegen bei mir Welten.

    Bei anderen Tierarten fängt ja zumindest im Tierschutzbereich der Wechsel von Käfigtier zum Wohnungstier an. (Z.b. Kaninchen die mittlerweile teilweise ähnliche Platzkriterien kriegen wie Katzen)

    So einen Wechsel (hin zu dauerauslauf) würde ich mir für Ratten auch wünschen, dürfte aber nur umsetzbar sein wenn das für einen Großteil der Halterinnen auch umsetzbar ist...


    Eventuell wäre dafür ein zweigleisiger Ansatz mit Mindest- und Comfortmaßen auch hilfreich. Letztlich wird es immer Leute geben die nur das minimum erfüllen wollen und Leute die abhängig von ihren Möglichkeiten versuchen das beste für die Ratten raus zu holen und sich verbessern.


    Sorry für den Roman

    Hallo,


    ich hätte interesse am Iglo, der Ausziehröhre und zwei Sputniks (1x rot und orange und 1 mal schwarz und ??; deine beschreibung passt nciht ganz zum Foto ;) da steht was von rosa und pink, aber zu sehen ist nur ein pinkes(rosa?) kleines teil, sollte das blaue noch da sein würde ich das sehr gerne nehmen)


    Weißt du wieviel Versantd das ca. kosten würde?


    Liebe Grüße


    Ricarda

    Hallo,


    Zum Aufwandt den ein Umbau macht: Den wirst du ja sowieso spätestens haben wenn die Böckchen älter sind (grade Böckchen sind im durchschnitt ja nicht die kletterfreudigstens im Alter meines wissens, meine Kastrate lassen im vergleich zu den Mädels jetzt schon mit nem knappen Jahr deutlich nach was das klettern angeht). Dann können die mit den vielen Ästen und co (die ich super finde, keine Frage!) ja kaum noch was anfangen und brauchen eh viel Lauffläche und flache Rampen. Also ob du den Umbauaufwandt jetzt oder dann auf dich nimmst sollte ja eigentlich egal sein...
    Also das heißt jetzt nciht du musst sofort alles rentnergerecht haben und alle klettermöglichkeiten rausschmeißen. Aber zumindest sollte eine rentnergerechte Lösung wenn bedarf ist (z.b. Füsschen verletzt) schnell umsetzbar sein. Und wenn du das soweit vorbereitest kannst du bei der Gelegenheit auch schonmal 1-2 Volletagen einbauen damit die tolle, große Grundfläche deines Käfigs auch jetzt schon schön genutzt werden kann :)


    Zu dem Türproblem: Selbst ohne Volletagen würde ich mir nie wieder einen käfig antun, der nur so winzigen Türen hat zum putzen (ich kenne das Problem gut). Wenn du da ne bessere Lösung findest bringt das nicht nur den Ratten zusätzliche Volletagen sondern auch dir weniger Aufwandt und verrenkungen beim Putzen ;)
    Sollte es nicht möglich sein die Vorderseite komplette zu einer großen Tür um zu bauen weils dann zu instabil wird gibts ja noch andere Möglichkeiten. Du könntest z.B. dort wo du eine zusätzliche/größere Tür brauchst das Gitter mit ner Zange rausknipsen und dann da eine selbstgebaute Tür reinbauen. Da ginge in deinem Fall ja sogar Plexiglas o.ä. da der Käfig von allen anderen Seiten ausreichend belüftung bekommt und es sieht auch schick aus.(Und sowas verringert auch nicht den wiederverkaufswert des Käfigs- eher im gegenteil, besser putzen und überall dran zu kommen freut die meisten Menschen...)

    Liebe Grüße

    Ich habe auch nochmal genäht. Es wird schon bessser finde ich (wobei sich das ganze nur von außen angucken darf, drinnen werden die Rattis weiterhin mit schiefen Schnittkanten und Nähten leben müssen). Ich sollte mich diesmal auch nciht beschweren wenn die Süßen es zum fressen gern haben ;) (Falls ich sowas nochmal nähen sollte nehme ich aber roten Stoff mit weißen Punkten, so war das doch etwas anstrengend^^)

    Inspiriert von euch habe ich mich auch mal ans nähen gewagt. Nicht so ordentlich wie eure Sachen, aber ich bin zufrieden. Die Ratten haben es scheinbar auch zum fressen gern ihr Kuschelmonster. Die 5 tage die es jetzt hängt hat es schon 3 neue Löcher bekommen... es würde sich also wirklich nicht lohnen für mich ordentlicher zu arbeiten bei dem Verschleißtempo

    Hallo,

    ich finde es sehr lobenswert, dass du nur Tiere aufnehmen möchtest wenn dir auch erlaubt wird sie artgerecht zu halten! :daumen: Bitte rück von diesem Grundsatz nicht ab, selbst wenn die Ansichten deiner Betreuerin über Tierhaltung andere sind und du dir eventuell so keine (von dir gewünschte) Tierart zulegen kannst.

    Ich glaube um die beste Lösung für dich zu finden musst du dir selbst einige Fragen beantworten (nicht hier öffentlich sondern für dich) und es hängt auch etwas von der Betreuungssituation ab in der du dich befindest (und die uns hier nichts angeht).

    Ist die Betreuung eher dauerhaft/langfristig oder ist absehbar dass sie vorraussichtlich in wenigen Jahren vorbei ist. Selbst wenn letzteres dir momentan lang vorkommt, wäre dann zumindest absehbar wann du selbst über deine Tierhaltung entscheiden kannst.

    Wie ist die Einstellung deiner Betreuerin allgemein zu Tierhaltung durch dich? Sieht sie das als ressourcenfressenden Aufwandt der keinen nutzen bringt? Hat sie (begründete?) Befürchtungen, dass du dich nciht langfristig um die Tiere kümmerst?

    Dann ist die Frage wie dur ihr das Gegenteil beweisen kannst. Tierhaltung kann durchaus Verantwortungsbewusstsein fördern und/oder einen therapeutischen nutzen haben. Kannst du das vielleicht als Argumente nutzen?

    Es ist auch die Frage wie du das ganz gegenüber deiner Betreuerin präsentierst. Wenn du dauernd ein anderes Tier möchtest (weil sie für den letzten Vorschlag nicht die richtigen Haltungsbedingungen erlaubt hat) klingt das für sie vielleicht eher danach dass du nicht weißt was du willst/es dir nicht so wichtig ist.

    Wenn du dagegen sagst dass du sehr gerne ein Tier/mehrere Tiere hättest weil es für dich sehr wichtig ist, du aber offen bist über Tierart/Anzahl zu diskutieren solang es Artgerecht ist. Besprich am besten mit ihr im Detail welche Ramenbedingungen du/ihr für tiere schaffen könntet und welche Tierarten unter diesen Bedingungen in frage kämen. Zu zeigen dass du ihre Bedenken hörst und ernst nimmst und warum sie diese Bedenken nicht haben braucht kann auch sehr hilfreich sein.

    Liebe Grüße

    Ricarda

    Hallo blue,

    Danke für die Tolle Antwort! Was das Methionin angeht sieht das echt gut aus. Fütterst du denn Spirulina oder supplementierst du bisher nur B12 zu Serena-ts Futter (in Form von Y*rrah etc)?

    Ich habe mir jetzt mal "Nutrient Requirements of Laboratory Animals" runtergeladen (darf ich das hier so schreiben? das gibt es kostenlos als download), was glaube ich auch eine der Quellen war die Serena-t damals zur berechnung ihrer Mischung genutzt hat.

    Wenn ich das richtig verstehe ist da die Angabe für Methionin und Cystein: 230mg pro 100g Futter wobei Cystein wohl nicht mehr als die hälfte davon sein sollte.(trifft auf Ei ja genauso wie Spirulina zu).

    (Würde das restliche Futter GARNICHTS davon enthalten müsste also ca. 1/7 des Futters aus Spirulina bestehen bzw. 1/4 aus Ei- grob überschlagen. Da das aber ja quatsch ist und auch viele andere Futterkomponenten etwas davon enthalten, müsste man alles neu berechnen...)

    Ich geh dann mal rechnen und ne PN an Serena-t schreiben ;)

    Liebe Grüße

    Ricarda