Beiträge von dada

    Ins Tierheim würde ich sie auf keinen Fall geben! Dann ist sie doch besser bei dir und die wenigsten Tierheim, mit denen ich bisher zu tun hatte, haben sich sonderlich angestrengt, ihre Ratten zu vermitteln. (Von den üblichen Tierheimkäfigen und dem Inventar will ich gar nicht erst sprechen.)

    Ansonsten kann ich dir nicht weiterhelfen. Ich denke jedoch, eine Zugfahrt von ein paar Stunden wäre besser, als wenn sie alleine bliebe. (Natrürlich am besten nicht an einem ganz heißen Sommertag).

    Ich sehe das etwas anders: Es kommt darauf an.

    Und zwar, wie eng deine Ratten mit dir verbunden sind. Natürlich werden sie es überleben, aber 3 Wochen ist schon lange. Ich hatte schon sehr anhängliche Tiere bis hin zu einer, die lieber mit mir als mit Artgenossen geknuddelt hat. Aktuell habe ich auch wieder einen "Pflegefall". Der braucht natürlich viel mehr Aufmerksamkeit.

    "Sogar" meine Degus haben mich vermisst, als ich sie mal in Pension geben musste und länger nicht sah. Aber sie haben es relativ unbeschadet überstanden.

    :) Würde das TH sie nur nach einer OP vermitteln?

    So wie es aussieht, ja. Oder halt gar nicht vermitteln. Die Tiere sind ja seit 02/2023 im Tierheim. Die meisten davon waren damals bereits erwachsen. Also rechne dir das Alter aus und die Chancen, dass sie jemals noch nach draußen kommen.

    Es wäre sehr schön, wenn du die beiden aufnehmen könntes

    Fände ich auch. Aber ich kann es ja nicht bestimmen. Ich finde es auch seltsam, dass sich Tierheime nicht total freuen, wenn jemand an einem Tier interessiert ist, das so lange drinnen sitzt und ja keine Chancen mehr hat. Ich ticke da wohl anders. Mich frustriert das, weil ich Tieren helfen mag.

    Gleichzeitig suche ich Gesellschaft für einen Kastraten, die ich jetzt natürlich woanders suche!

    Und was heißt, eine ist spurlos verschwunden? ?(

    Genauso wie ich es schrieb. Die Person, mit der ich im Kontakt stehe, kam dienstags ins Tierheim (sie ist nicht jeden Tag dort) und das Tier war weg. :(

    Es ist alles sehr traurig und wirklich frustrierend.

    (Und ehrlich gesagt, hatte ich auch schon den Gedanken, dass meine Ansprechpartnerin, die dort ehrenamtlich tätig ist, vielleicht an den Tieren hängt und sie gar nicht vermitteln will. Ich möchte nichts unterstellen. Aber es erweckt den Anschein. Die Kommunikation ist zwar freundlich, doch nicht zielführend.)

    Oje, das klingt gar nicht gut :( Haben sie dir gesagt, was die kranken Ratten haben?

    Bei der einen aus der Zweier-Gruppe wurde ein Mama-Tumor entfernt. Sie hat wohl noch einen kleinen, der in zwei Wochen auch noch weg soll...

    Ob es sinnvoll ist, diese ältere Ratte so relativ kurz hintereinander zweimal unters Messer zu legen, statt sie mit ihrer Freundin zu vermitteln (denn ich würde sie aufnehmen), weiß ich ja nicht. OPs sind ja anstrengend und sollten nicht nur zu einem längeren Leben, sondern mehr Lebensqualität beitragen. (Da sie jetzt nur zu zweit sind, wird eine ja alleine zurückbleiben).

    Aus der 4-er-Gruppe wird eine am Hals operiert. (Auch ein Tumor oder so). Übrigens sind es nur noch 3, da eine spurlos verschwunden ist.

    Oje, das klingt gar nicht gut :( Haben sie dir gesagt, was die kranken Ratten haben?

    Gute Anmerkung. Ich habe noch einmal nachgefragt.

    Von den Zweien wird bei einer ein Bauchtumor vermutet, die andere hat Nasen- und Augenausfluss. Eine aus dem Vierer-Rudel hat einen Knubbel am Hals, wirkt jedoch fit. Am Dienstag kommt der TA.

    Vor der Trennung waren die 6 wohl auch nicht so harmonisch ...

    Ich werde am Die informiert, was Sache ist (oder erkundige mich noch einmal).

    In dem Tierheim gibt es auch noch ein 3er-Rudel, das auch schon sehr lange wartet. Aus bestimmten Gründen wäre das jedoch nicht meine erste Wahl muss ich zugeben.

    Insg. denke ich, dass sich die Ehrenamtlichen kümmern, ist wahrscheinlich noch ein Vorteil ...

    Ich hatte heute ein Telefonat mit dem Tierheim. Zwei der 6 Ratten sind nicht mehr im Rudel, da sie krank sind. Eine wird es wohl nicht mehr lange machen. Ich werde noch ein paar Tage darüber nachdenken, denke jedoch, dass mir persönlich 4 zu viel sind und vielleicht auch nicht zu meiner Konstellation passen. Zudem wäre dann ja bald eine der kranken Ratten ganz alleine. Wenn die 4 im Tierheim bleiben, wird vielleicht wieder eine zu der Kranken gesetzt.

    Schöne Zukunftsaussichen sind es natürlich nicht für die Tiere, aber vielleicht muss ich mir abgewöhnen, mir so viele Gedanken zu machen.

    Also, alle 6 zu nehmen, kommt für mich nicht in Frage. A weil ich dann zu viele Ratten hätte und ich gebe ja jetzt schon Unsummen für den Tierarzt aus und B gerade weil sie alle älter und somit potentiell Patienten sind.

    Da es für die meisten hier kein Problem ist, einfach mal 6 Ratten dazuzuholen, frage ich mich schon, warum die armen Würmer noch im Tierheim sitzen müssen? :( Sie werden alle dort sterben und unweigerlich bleibt dann ja eine zurück!

    Danke schon einmal für deine Antwort!

    Ich bin gespannt, was andere meinen.

    Persönlich sehe ich es zwiespältig, tendiere aber ein wenig zum Trennen.

    Wenn es wirklich so ist, wie oft behauptet wird, dass Ratten ihre Rudelmitglieder schnell vergessen und wieder integriert werden müssen, wäre der Schmerz darüber ja nur relativ kurz. (Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob Ratten wirklich so ein Kurzzeitgedächtnis haben). Demgegenüber steht täglicher Auslauf. Wir alle wissen, wie Ratten in Tierheimen untergebracht sind. Wenn sie Volieren haben, ist das schon groß. Es ist also wie im Gefängnis. Ich habe mal einen Degu übernommen, der die ersten 7-8 Jahre seines Lebens nur im Käfig zubrachte (wie leider viele Degus :( ). Bei mir ist er jeden Tag 12 Stunden durch die Wohnung gesaust. Ich hatte das Gefühl, dass das Tier all die Jahre nachholen wollte ...

    Guten Morgen,

    mich würde mal eure Meinung dazu interessieren: Findet ihr es ok, aus einem Rudel im Tierheim nur zB 2 Tiere herauszuholen, wenn das Rudel schon über ein Jahr sitzt und schon älter ist, damit diese beiden wenigstens noch ein Zuhause bekommen und Auslauf haben oder fändet ihr es besser, wenn dann alle im Tierheim bleiben?

    Bei mir ist Klettern ein größeres Problem als Nagen. (Zumindest wird die Plastikwanne vom Käfig nicht zernagt).

    Wenn es keine dauerhafte Lösung ist, was wäre die Alternative?

    Bauen kann ich leider nichts.

    Hallo,

    einige von euch werden ja Songmics-Platten nutzen. Es gibt die gleichen ja auch von anderen Firmen, zB Eguard.

    Ich habe von Eguard so große Kunststoff-Platten geholte. Die sind aber sehr dünn und die Abstände dazwischen zu groß.

    Wie ist das denn mit Songmics bzw. den kleinen Platten von Eguard. Ist das Plastik sehr dünn? Gibt es große Zwischenräume zwischen den einzelnen Platten?

    Und sind die Abstände der Metallplatten ok für kleine Weibchen?

    Eure Erfahrungen würden mich sehr interessieren!

    (Ich suche nämlich nach Unterbringsungsmöglichkeiten für gewiefte Ausbrecherinnen).

    Hi,

    Ich denke, ich weiß, von welchem Tierheim du sprichst.

    Sie suchen schon lange und freuen sich sicher über ein Zuhause. 😀

    Allerdings wirst du nicht umhin kommen, relativ bald zu integrieren, da sonst einer alleine zurückbleibt.

    Am besten schaust du dir mal ein paar Fotos an von Rattenkäfigen. (Häuser, Sputnik, ggf Hängematten) . Ratten lieben meistens Sputniks und weiche Decken.

    Außerdem solltest du dich von der Vorstellung, dass die Ratten in deinem Pulli liegen, während du was anderes machst, verabschieden. Ratten sind toll, aber so anhängliche Tiere die Ausnahme.

    (Bei den beiden steht zb, dass sie auch mal zwicken können;))

    . Die Tiere die von dort kommen sind auch meist besser sozialisiert und gesund.

    Das stimmt aber nicht. Da gibt es sowas von unsozialisierten Tieren. Wobei es natürlich immer darauf ankommt, welche Tiere man nimmt. Man sollte sich auch mal fragen, woher die Tierheimtiere ursprünglich eigentlich stammen?

    Genau, von den Vermehrern.

    Ich würde sie übrigens nicht pauschal alle verurteilen, obwohl ich das, was sie tun, grundsätzlich total schwachsinnig finde, denn es sitzen genügend Tiere in Tierheimen und sonst wo! Ich habe nur einmal (aus bestimmten Gründen) eine Babyratte (war alleine) von einer privaten Züchterin übernommen, die mit der Zucht aufgehört hat. Mit dem Tier war alles in Ordnung.

    Meine allerersten Ratten stammten auch von privat. Damals fand ich in den umliegenden Tierheimen keine und war noch nicht so versiert wie heutzutage, wo ich auch in andere Tiereheime weiter weg fahre. Das war auch ein privater Notfall. Die Frau hatte zwei Weibchen (wahrscheinlich aus der Zoohandlung) übernommen, eine wurde schwanger und schon waren es ein paar mehr.

    Sonst stammen die Tiere aus Tierheimen. Ich würde auch nicht mehr irgendwo nach privaten Tieren forschen, denn wenn ich es tun würde und würde so arme Würmchen wie hier beschrieben dabei finden, würde ich sie sehr wahscheinlich übernehmen.

    Ja, aber ich frage auch so generell, da ich Öfters das Gefühl hatte, dass Tierheime teilweise keine guten Käfige haben, also ja eigentlich ein schlechtes Vorbild für bestimmte Tierarten sind (wobei sich besonders wenige gut mit Ratten auskennen. Da liegt idR ja auch Stroh oder Heu im Käfig, als wären es Hasen).

    Ich hätte zum Thema Mindestmaße mal eine Frage: Müssen auch Tierheime die Mindesmaße anbieten oder eher nicht, wenn sie eben viele Tiere aufnehmen müssen, die sonst kein Zuhause hätten?

    (Mir geht es darum, ob jemand rechtliche Informationen zu diesem Sachverhalt hat).

    Meine Ratten haben normalerweise Zugang zu 1-2 Zimmern (aktuell sind sie wegen der Inti in einem Gehege, dass ich nach und nach vergrößere) und sie gehen gewöhnlich zum Schlafen in den Käfig. Da die Tür aber immer, außer während des Deguauslaufs, geöffnet ist, können sie es theoretisch frei entscheiden. Und manchmal finden sie auch draußen Schlafplätze (zB in einem Karton).

    Ich würde es einfach ausprobieren. Sie werden es bestimmt genießen. :)