Beiträge von Lui

    Hallo,

    da ich die Rattenhaltung schweren Herzens beendet habe, habe ich einiges an Zubehör abzugeben (siehe Bilder). Die Sachen sind alle gebraucht und desinfiziert, bzw. bei 80 Grad gewaschen.

    Bei Interesse schreibt mir einfach, über den Preis wird man sich dann sicher einig ?

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    Hallo,

    Danke für eure Antworten!

    ich möchte mal vom neuesten Stand berichten. Unser Peppi hat uns leider viel zu früh verlassen und jetzt ist der Fall vor dem ich Angst hatte, eingetreten- Oskar und Samson sind alleine und kloppen sich, wenn sie den ganzen Käfig für sich haben, da wir nicht rechtzeitig passende Kandidaten für sie gefunden haben.

    Wir bekommen jetzt Ende März von einer lieben Bekannten 2 Babyjungs (am 4.2. geboren) aus einem Unfallwurf. Unser Problem ist jetzt, dass wir gern 3 neue Ratten hätten (um ein Fünferrudel zu erhalten), im Wurf aber nur 2 Jungs waren.

    Jetzt meine Frage: Wenn wir eine Ratte finden, die gleich alt ist wie die neuen Babys, würden wir gerne vor der 10. Lebenswoche eine Babyinti machen und die 3 dann, wenn sie im richtigen Alter sind, zu Samson & Oskar integrieren. Der schlimmste Fall wäre dann, dass die Babyinti scheitert und wir 3 Parteien haben, das könnten wir definitiv nicht dauerhaft stemmen und außerdem haben wir nur einen Intikäfig mit Mindestmaßen.

    Besteht die Chance, dass eine Babyinti scheitert oder klappt das immer? Und wie steht ihr allgemein zu der Idee, zuerst ein einzelnes Baby zu den anderen 2 zu integrieren und dann alle 5?

    Danke und liebe Grüße!

    Hallo Niniel,

    vielen Dank für die Antwort.
    Diese Option ist mir noch gar nicht in den Sinn gekommen. Prinzipiell würde ich sehr gerne drei aufnehmen, immer her damit :D aber realistisch gesehen hab ich doch meine Zweifel.
    Sind 6 Ratten als Anfänger nicht etwas viel? Selbst wenn Peppi dann irgendwann geht, sinds ja immer noch fünf und das hört sich für mich schon viel an.
    Auslauf müssten dann beide Rudel getrennt bekommen, oder? Und Platz müsste in einem anderen Zimmer sein? Da wirds dann schon schwierig.
    Und dann ist da noch die Sache mit dem Geld.. hier leben auch noch ein nicht mehr ganz junger Goldi und eine Shaw-Rennmausoma, die chronischer Zahnpatient ist und nicht gerade wenig Tierarztgeld für sich beansprucht. Meine größte Angst wäre dann, dass einmal alle gleichzeitig zum TA müssen und dann doch zu wenig Geld da ist (obwohl wir natürlich jeden Monat extra was weg legen, aber man weiß ja nie).

    Hat jemand Erfahrungen mit der Haltung von so vielen Ratten, vor allem als Anfänger? Machts putz-und geldtechnisch einen großen Unterschied, ob 4, 5 oder 6 Ratten?
    Und wie läuft die Haltung zweier Rudel ab?

    Liebe Grüße, Lui

    Hallo liebes Forum,

    ich bräuchte -mal wieder :pein: - Rat von erfahrenen Ratenhaltern.

    Wir haben im August 3 Brüder (Pebbles/Peppi, Samson & Oskar) bekommen, die damals so ca. 6 Wochen alt waren.

    Vor 8 Tagen waren wir mit Peppi beim TA wegen einer Erkältung. Dabei meinte die TÄ, dass sich sein Bauch komisch anfühlt und hat im Ultraschall dann einen Tumor entdeckt, der wohl sehr groß und stark verwuchert im Bauchraum ist (mit gerade mal 6 Monaten ;( ). Die TÄ meinte, dass sie Erfahrungen mit OPs bei kleinen Nagern hat, uns aber in diesem Fall dringend davon abraten würde, da der Tumor inoperabel und Peppis Überlebenschance minimal sei. Peppi hat jetzt 8 Tage lang Baytril, Metacam und BB (wegen leichtem Durchfall) bekommen, ist fit und futtert wie ein Scheunendrescher.

    kurz zur Situation im Rudel: Peppi ist mit 180 Gramm nur ca. halb so groß/ schwer wie seine beiden Brüder. Von denen wird er manchmal unterworfen und fiept dann leise. Schlafen und kuscheln tut jeder mal mit jedem, und alleine schlafen tut auch jeder mal (ich denke das ist normal?), wobei Peppi gefühlt aber doch des Öfteren mal alleine auf einer Etage liegt.

    Jetzt bin ich wirklich ratlos, wie es mit dem Rudel weiter gehen soll. Ich war auf die hohe Tumoranfälligkeit, häufige Tierarztbesuche und kurze Lebensdauer der Ratten vorbereitet, aber dass wir nach so kurzer Zeit schon mit dieser Situation konfrontiert werden, kam doch unerwartet.

    Möglichkeit 1: wir suchen schon jetzt, solange Peppi noch fit ist, schon 2 weitere Jungs für das Rudel. Vorteil wäre, dass Oskar und Samson nicht zu zweit sein müssen, wenn Peppi mal nicht mehr ist :( Außerdem könnte Peppi dann vielleicht noch einen Freund finden, der nicht so ruppig mit ihm umgeht wie die anderen beiden es manchmal tun und hat immer jemand zum kuscheln.

    Probleme sehe ich darin, dass wir weder wissen wie lange Peppi noch fit ist noch wie lange es dann dauert, passende Jungs zu finden. Außerdem habe ich Angst, dass Peppi aufgrund seiner körperlichen Unterlegenheit und seiner Krankheit bei einer Inti komplett untergebuttert wird. Dazu kommt, dass das meine ersten Ratten sind und ich mir eine Inti um ehrlich zu sein noch nicht zutraue, da ich eben kaum Erfahrung mit der Deutung rattigen Verhaltens habe :confu: Ist eine Inti mit Tumorratz überhaupt möglich?

    Möglichkeit 2: wir warten, bis Peppi irgendwann mal nicht mehr ist, und holen dann 2 neue Jungs dazu. Vorteil wäre, dass Peppi keinen Stress hat und in seinem gewohnten Umfeld ist. Außerdem hätte ich dann noch mehr Zeit, mich seelisch mit meiner ersten Inti auseinanderzusetzen :pein:

    Nachteil wäre dann, dass Oskar & Samson erstmal nur noch zu zweit sind. Außerdem ist Peppi zahm im Gegensatz zu Samson & Oskar (die fressen auch aus der Hand, sind aber sehr schreckhaft und skeptisch), und ich habe das Gefühl, dass er ihnen Sicherheit gibt im Umgang mit gruseligen Menschen, indem er immer auf mich zugerannt kommt und die anderen beiden sehen, dass ihm nix passiert. Das würde dann fehlen und vielleicht werden sie noch schreckhafter?

    Ich bin wirklich ratlos momentan und weis echt nicht was ich machen soll, zumal auch der Schock und die Trauer über die Diagnose noch tief sitzen und ich mir am liebsten gar keine Gedanken darüber machen will, dass mein geliebter Peppi irgendwann nicht mehr da ist :(

    Ich hoffe, irgendjemand hat eine Idee oder Ratschläge oder einfach Meinungen, welche Lösungen ihr für die beste haltet.

    Liebe Grüße & eine schöne Adventszeit :winki:

    Lui

    Hallo,


    entschuldigt bitte die späte Antwort.

    Ich habe zum Glück dann doch noch eine Betreuung gefunden, die in meine Wohnung kam um die Ratten zu versorgen.

    Die Kleinen haben meine Abwesenheit gut überstanden und sind wohl genährt


    Vielen Dank für eure Tips! Ich werde jetzt Ausschau halten nach einem gebrauchten Zeno, damit ich dann -wenn wieder mal etwas ansteht- einen Notfallkäfig zu Hause habe.


    Liebe Grüße, Lui

    Hallo,


    ich muss leider in 2 Wochen unvorhergesehen einige Tage weg, und habe nun ein Problem mit der Unterbringung der Kleinen (3 ca. 9-10 Wochen alte Böckchen, noch sehr klein). Sie dürfen zu meiner Schwester, da die Ratten sie schon kennen und sie rund um die Uhr Zeit hat, nach ihnen zu schauen.

    Jetzt haben wir noch keinen Inti-/ Kranken-/ Urlaubskäfig, da wir die Ratten noch nicht so lange haben. (Ich weis, es wäre besser die Ratten zu Hause versorgen zu lassen bzw. sechs Wochen nach der Anschaffung gar nicht erst alleine zu lassen, aber das ist leider beides momentan nicht möglich. Hätten wir das gewusst, hätten wir uns die Ratten erst später angeschafft).


    Nun zu meiner Frage: was für einen Käfig könnt ihr empfehlen? Ich habe schon viel vom Jumbo gelesen, gibt es den noch?

    Das größte Problem ist der Gitterabstand; jeder Käfig, der eine annehmbare Größe hat, hat einen Gitterabstand von mindestens 2cm und ich befürchte, dass meine Babyböckchen da raus kommen.

    Hat jemand von euch Erfahrung damit, einen Käfig mit Volierendraht ausbruchssicher zu machen? Geht das ohne Verletzungsgefahr für die Ratten?


    Ich würde mich über Erfahrungen von euch freuen (oder falls jemand zufällig in der Nähe von 74858 einen zu verleihen hat )


    Liebe Grüße, Lui