Beiträge von Judith_München

    Luzelin

    Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie furchtbar ich deinen Post finde! Ich habe überhaupt nichts gesagt, was deine Aussagen nur im Geringsten rechtfertigt, ich habe zwei Sätze geschrieben und du hast keinen davon richtig wiedergegeben, sonst würdest du nicht behaupten, ich würde Auswilderung für unmöglich halten. Das ist NICHT so. Und ich habe auch niemanden hier deswegen verurteilt. Das dichtest du dazu. Und ich habe auch nichts zu irgendwelchen Studien gesagt, das erfindest du dazu, um wichtig und schlauer zu klingen, dabei ist es völlig absurd Studien für irgendwas völlig Neuartiges wie die Auswilderung von Ratten zu verlangen, die die Langzeiteffekte davon untersuchen. Das ist dieselbe Argumentationsweise wie diejenigen, die sich beschweren, dass es bei Corona noch einem Monat noch keine ordentlichen Langzeitstudien gibt.

    Natürlich wäre es schön, wenn es schon jahrelang angelegte Forschungen gäbe, die die Auswirkungen von einer Neuansiedelung von Wanderratten in einer Region untersuchen, es gibt aber keinerlei Grund für irgendjemanden da abertausende Euro in eine Untersuchung von einem Tatbestand zu investieren, der verboten ist und an dem keinerlei öffentliches Interesse besteht. Die Nichtexistenz von Studien ist kein Beweis für irgendeinen Ausgang dieser.

    Und um der Arroganz und Überheblichkeit deiner Aussagen die Krone aufzusetzen: Ich habe definitiv niemanden hier verurteilt und werde das auch nicht tun. Genau WEIL ich keine Alternative anzubieten habe. Wildratten kann man hervorragend in Privathand halten, allerdings gibt es einfach nicht genug Menschen, die das machen können, insofern ist diese Alternative keine, die weiterhilft. Darum halte ich mich eben sehr wohl zurück wenn es um dieses Thema geht, tatsächlich bin ich sehr viel in Wildtierhilfen unterwegs und berate und unterstütze und ich habe noch keinen von den Auswilderern gesehen, der sich in meinen Augen da wirklich reflektiert mit dem Thema auseinandergesetzt hat und es nicht als biblisches Gebot nutzt, um jeden Finder sofort im Flashmob fertig zu machen, wenn er nur auf die Idee kommt, sie in Privathaltung zu geben. Was da passiert ist extrem ekelhaft und kostet viele Rattenleben jedes Jahr. Aber es gibt keine Lösung und so habe ich dieses Jahr auch schon geholfen, Wildratten mit einer Auswilderungsstelle zusammen zu bringen, obwohl ich es für falsch halte.

    So schauts aus.

    Und das hier ist kein Ort um darüber zu diskutieren, warum oder warum nicht. Weil hier jemand Hilfe sucht für konkrete Babys und kein Thread für Grundsatzdiskussion und Selbstüberhöhung, durch die sich für die Kleinen kein bisschen ändert. Selbst mit Studien nicht.

    Hab jetzt nochmal nachgedacht, Steini.

    Dein letzter Post ist leider nicht verständlich, ich finde nicht heraus was Du mir sagen willst. Ich will aber auch nicht unhöflich sein, also sollte etwas dabei sein, worauf ich hätte antworten sollen, kannst du es nochmal wiederholen?

    Huhu

    SOrry für das Off-Topic, aber ist das eine Spitzmaus, Steini? Das sieht an der Nase irgendwie so aus... was hat es mit der auf sich?

    Nach Wildratten sucht keiner... um das so zusammenzufassen. Es sind großartige Tiere und können in Menschenhand durchaus zufrieden leben, der Durchschnittsmensch hat da nur leider keine Erfahrung damit und pauschalisiert bis zum gehtnichtmehr. Wenn ein Tier erschreckt ist es sofort voller Todesangst und muss dringend raus in die Natur, weil es kreuzunglücklich ist... so ist das nicht.

    Ich möchte über das Thema in diesem Jahr nicht mehr sprechen, ich hab keine Lösung für euch und versuch mich zusammenzureißen wenn ich Dinge beobachte, mit denen ich schwer leben kann. Weil es für Wildratten einfach keine Lösung gibt.

    Nur das war mir wichtig anzumerken:

    Wenn du aussetzen willst, dann sollten sie jetzt schon nicht so sehr als Haustiere gehalten werden - ihr macht da ja wirklich Zähmen und Auslauf mit Bekuschelung etc., das ist beim Aussetzen später wenig hilfreich.

    Wenn ihr sie in Menschenhand behalten wollt solltet ihr jetzt das Thema Parasitenbehandlung angehen, denn Wildratten haben praktisch immer Würmer, Giardien und Milben mit dabei und das zieht man sich in die Wohnung rein und dann an die nächsten Tiere. Zumal es die Entwicklung behindern kann. Dann wäre es auch wichtig , dass sie vor dem wirklichen "Umschlagen ins Wilde" schon gleichaltrige Farbrattengesellschaft mit friedlichem Gemüt bekommen, damit sie von den Bunten etwas runtergeholt werden - da gucken die sich viel ab.

    Ab 5-6 Wochen müssen sie für einige Monate definitiv in den Hochsicherheitsknast, die entscheiden sich von heute auf morgen, dass sie sich aus dem Käfig rausnagen wollen und verstecken sich für ihr Leben gerne.

    Liebe Grüße

    Judith

    Ich weiß nicht, wie das bei normalen Beeren ist, die sind ja schon sehr Zucker- und Säurehaltig - ich weiß es also wirklich nicht.

    Es gibt schon Futterlisten im Netz zu finden, auf welche Erfahrungen die fußen weiß ich ehrlich gesagt aber auch nicht. Aber du kannst ja mal nachlesen.

    Ich hatte nur getrocknete Weißdornbeeren öfter im Futter, weil die derzeit in der Forschung sind, einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel zu haben und daher in meinem Diabetikerfutter drin waren. Wurde gefressen. Aber die Menge war überschaubar und wie gesagt waren sie getrocknet und da sind die Inhaltsstoffe ja doch nochmal recht anders...

    Liebe Grüße

    Judith

    Rudelgröße:

    Anfang 2019: weiß ich nicht mehr, müsste ich im letzten Jahresrückblick nachgucken ^^

    Aktuell: 8 - 4 - 3 - 2 - 2 - 1 - 1 (ges. 21 Ratten)

    Todesfälle:

    18 – Oberyn, Totoro, Anni, Wurli, Casper, Omimimi, Miko, Summer, Olenna, Cá-và, Spaghetti, Jaime, Rösti, Hannah, Omi, Kingsley, Lipstick, Pelle (Hamsterchen)

    Neuzugänge:

    11– Izzy, Hilde, Casper, Brose, Anna, Elsa, Omi, Woody, Kingsley, Gerti, Arisa

    Dauerpflegegäste:

    Izzy läuft weiterhin theoretisch als Pflegegast, auch wenn sich seit bald einem Jahr kein einziger Interessent für sie gemeldet hat...

    Vermittlungsratten:

    McClane durfte in ein super Altersheim mit Gesellschaft ziehen, zusammen mit einem Opi aus Wiesbaden

    1 Bruder von Woody ist gleich wieder wegen Streit ausgezogen

    eine unüberschaubare Anzahl eingefangener Ratten in Quarantäneversorgung

    2 Handaufzuchten bis sie fit für die Amme waren

    Integrationen:

    8 - noch ein paar, die gleich wieder verworfen wurden

    TA-Kosten:

    (die bar gezahlten weiß ich nicht mehr)

    - 5.413,20 €

    - 556,79 € Laborkosten (fast nur für Kacke :D )

    Netterweise haben dieses Jahr auch bei den Einfangaktionen von Gerbrunn und der Zellerau ein paar wirklich nette Leute etwas Geld gespendet, um unsere Arbeit zu unterstützen. Die sind da noch nicht reingerechnet. Da müssten die Laborkosten fast wieder drin gewesen sein... ^^

    Bald wird ein Flügel in der Tierklinik nach mir benannt :D

    OPs:

    - Kastration Woody

    - Kastration Kingsley (nicht überlebt wg. Blutgerinnungsstörung)

    - Kastration+Schwanzamputation Brose

    - Kastration+Schwanzamputation Casper (leider nicht überlebt)

    - Tumore bei Spaghetti, Tomate, Jaime, Anni, Lyanna, Lipstick, Olenna

    - Abszess-OP Woody

    - paarmal wegen ehrgeizigen Fadenziehern neu nähen lassen *nerv*

    - Wund-OP Kingsley (merci, Woody)

    - Schwanzamputation+Kastration bei Miezi

    - Kastration Georgi

    - Pfoten-OP Tomate

    Sonstige Krankheiten:

    - die üblichen Verdächtigen Atemwegsprobleme, Tumore, Blasenentzündungen, Darmparasiten, Milben, Läuse, Zecken...

    - schwere Herzerkrankung Swiffer

    - Darmtumor Summer

    - Halstumor Jaime

    - Leptospirose in all seinem Schrecken

    - leider mal wieder durch Läuse Herzkollaps bei Omi

    - Blutgerinnungsstörungen angeboren bzw. aufgrund von Rattengift...

    - Tomate mit leichter Gebärmutterentzündung und dann das Riesendrama mit der durchgebissenen Vorderpfote

    - unklare Abbauprozesse bei Miko

    - Autoimmunerkrankung TickTick (Sachen gibts...)

    - paar Ratten hatten Rücken... :D

    - Darmentzündung Leonie

    - Nervenverletzung am Fuß bei Miezi

    Neuanschaffungen:

    Umgezogen ^^


    Nageschäden:

    - meine Hand durch Woody heftig (sonstige Bisse eher harmlos)

    - Bodenwanne vom Käfig (danke, Gerti...)

    - diverse Neudurchgänge in meiner Auslaufabsperrung dank Izzy und Hilde

    - Decken in Massen, Häuschen mit neuen Eingängen...

    Fazit: Das Jahr der Einfangaktionen

    Nürnberg Ratten unter dem Baum ausgegraben

    Feucht Wohnung mit ausgeräumt

    Zellerau monatelang vor Loch gesessen und Ratten gefangen

    Gerbrunn Ratten in Gebüsch eingefangen

    Würzburg Ratten auf Baustelle und Firmengelände eingefangen

    Ratte hinter Tierarztkühlschrank eingefangen :D

    Offensichtlich kann man mich mit Löchern in der Erde recht schnell glücklich machen. Definitiv haben die auch am meisten Spaß gemacht. Ansonsten ist das Jahr das Schlimmste seit langer, langer Zeit gewesen, insofern sollte man nicht mehr zuviele Gedanken daran verschwenden und es einfach zu Ende gehen lassen. Und nachdem wir hier ja dank jüngster Entwicklungen kaum mehr Notdienste zur Verfügung haben hoffen wir sehr, dass das Jahr ohne Dramen rum geht und ich versuche standhaft zu bleiben keine neuen Tiere mehr aufzunehmen, ehe sich das mit der Notdienstpauschale als Stemmbar anfühlt. Das Jahr war definitiv weit über grenzwertig und mit der Neuerung der GOT wäre das in dieser Form auf jedem Fall nicht möglich gewesen.

    Einen guten Rutsch an alle!

    Hallo

    Lass die Falle offen stehen, nichts außen rum bauen. Und ordentlich deftigen Schinken rein und nichts drum rum. Was du erzählt hast klang nun auch nicht so spannend und alles was sie einlädt, um die Falle herum zu laufen ist schlecht. Was für eine hast du? Kannst du ein Foto vom Aufstellen machen? Manche sind auch zu klein oder stehen falsch.

    An die, die sagen im Auto wäre es kein Problem: NEIN, DAS STIMMT NICHT! Bitte da keine Tipps geben, die völlig falsch sind, ich hab schon mehrere Ratten in Autos eingefangen und man mag nicht glauben, wie viele Wege es für sie nach draußen gibt. Die können über Lüftungen, aber auch hinter dem Gaspedal einfach in den Motorraum rein und nach draußen verschwinden - so sind leider mehrere schon für immer verschwunden.

    Insofern die Falle an einer möglichst ebenen Stelle an eine Wand entlang stellen und nichts drum rum, die muss nicht abgedunkelt sein oder Stoff rundrum, der stört nur den Schließmechanismus. Und Futter drum rum natürlich auch nicht, weil das einzige beste Essen ja ausschließlich in der Falle sein soll :)

    Nach drei Monaten durchgehender Einfangarbeit mit Lebendfallen haben wir hier glaubich gerade alle Möglichkeiten durch :D

    Viel Erfolg noch weiterhin!

    Judith

    Der limitierende Faktor bist du selbst.

    Du musst zeitnah merken, wenn ein Tier krank ist und das dann auch entsprechend händeln und zum Tierarzt bringen. Du musst genug Geld beiseite legen, dass jede krank werden dürfte.


    Als Anfänger empfehle ich maximal 6 Ratten, danach wird der Arbeitsaufwand und der finanzielle Faktor unüberschaubar. Wenn die Anzahl so groß wird, dass du die tierärztliche Versorgung nicht gewährleisten kannst und einzelne Tiere unbemerkt unter dem sozialen Stress leiden erfüllt dein Vorhaben die Kriterien eines Animal Hoarding.


    Container naturnah ausstatten wäre vielleicht für eine kleine Gruppe wildratten interessant, die nicht ausgewildert werden können. Allerdings wäre das für Anfänger sehr fraglich, da könntest du dich in deiner Region mal mit Wildtierauffangstationen kurzschließen, was die davon halten. Vielleicht haben die ja auch andere Tierarten, für die das denkbar wäre. Das bedarf dann viel Einarbeitung für dich in die Haltung und vll. Auch eine Genehmigung vom Veterinäramt, aber man könnte da Tieren helfen..

    Hallo

    Klingt so, als würde sich an dem "(unkastriert)" eventuell etwas ändern müssen. Wenn du sie noch als junge Ratten aufgenommen hast kommen sie gerade in ein Alter, wo öfter mal welche Probleme mit den Hormonen bekommen.

    VIelleicht ist so wieder Ruhe ins Rudel zu bringen. Denn wenn sie hormonelle Probleme haben und sich deswegen so zerstreiten, wird es wenig bringen, sie weg zu geben... Schau doch mal ob jemand in deiner Region auch Ratten hält und einen guten Tierarzt empfehlen kann. Und schau mal, ob vielleicht einer immer der Streithammel ist.

    Liebe Grüße

    Judith

    Huhu

    Ich versuche mal mein Glück. Gehe aus, dass nicht mehr so viel passiert dieses Jahr, aber man weiß ja nie. Ist bei mir alles immer nicht so leicht zurück zu verfolgen, weil ich nun nicht der Buchhalter bin... :D

    Also was ich rekonstruieren und dank meines Onlinebankings zurückverfolgen konnte...

    Rudel Jahresbeginn:
    5 Ratten: Hodor (mk), Twinky, Google, Carol, Fusilli

    1 Ratte: Birma

    1 Ratte: Bellatrix

    9 Ratten: Luna, Lipstick, McClane (mk), Summer (wild), Olenna (wild), Oberyn (wild), Jaime (wild), Wolle (wk), Krabappel

    3 Ratten: Fuchur (HaWi), Scary (HaWi), Huch (HaWi)

    2 Ratten: Lyanna, Cá-và

    2 Ratten: Pattex (HaWi), Isofix (HaWi)

    1 Hamster: Pelle

    = 23 Ratten

    Rudel Jahresende:
    9 Ratten: Leonie, TickTick, Swiffer, Cera (HaWi), Opel (mk), Audi (mk), Dacky (mk HaWi), Spike (mk HaWi), Petrie (mk HaWi)

    6 Ratten: Omimimi (wk), Roxanne, Tomate, Spaghetti, Rösti, Miko (mk)

    2 Ratten: Lyanna, Cá-và

    1 Ratte: Kathi

    2 Ratten: Pamela (wk), Anni

    5 Ratten: Lipstick, Jaime (wild), Olenna (wild), Oberyn (wild), Summer (wild)

    2 Ratten: McClane (mk), Totoro (m)

    1 Hamster: Pelle

    = 27 Ratten

    Todesfälle:
    Jan.: Isofix (2 J. 7 Mon.)

    Feb.: Fusilli (1 J. 9 Mon.)

    Mrz.: Leni (2 J. 7 Mon.)

    Twinky (2 J. 5 Mon.)

    Bellatrix (2 J. 3 Mon.)

    Apr.: Carol (3 J. 1 Mon.)

    Google (3 J.)

    Fuchur (3 J. 7 Mon.)

    Huch (3 J. 7 Mon.)

    Scary (3 J. 7 Mon.)

    Mai: Loxley (?)

    Krabappel (2 J. 10 Mon.)

    Juni: Wolle (2 J. 8 Mon.)

    Töfte (?)

    Juli: Hodor (2 J. 9 Mon.)

    Aug.: Pattex (3 J. 2 Mon.)

    Sep.: Birma (3 J. 5 Mon.) - in Pflegestelle verstorben

    Nov.: Luna (1 J. 8 Mon.)

    Dez.: Wurli (1 J. 11 Mon.)

    = 19 Todesfälle, im Schnitt 33 Monate (2 Jahre 9 Monate) alt

    Eigene Ratten vermittelt:
    Birma durfte in Pflege ziehen, um noch eine alte Rattendame glücklich zu machen in ihrer letzten Zeit und nicht alleine bleiben zu müssen.

    Neuzugänge:
    Tomate, Omimimi, Spaghetti, Pamela und Rösti im Januar (überforderte Vorhalter)

    Leni im Februar (verwitwet)

    Töfte (Überforderung privat) und TickTick (TH Aschaffenburg) im April

    Anni+Wurli (privat, langweilig gewordenes Kinderspielzeug), Swiffer (Eingefangen unter der Dönerbude), Leonie + 4 Babys (Wohnungsräumung) im Mai

    Miko im Juni (privat, Inti schiefgelaufen)

    Opel+Audi (TH Gelnhausen) und Roxanne (am Main eingefangen) im Juli

    Esso (TH Albstadt) im August

    Kathi (privat, Überforderung) im Oktober

    Totoro (TH Coburg) im Dezember

    = 23 Neuzugänge

    Vermittlungsratten:
    11 – Mami mit 9 Babys und der Esso war so ein Mittelding mit lange ungeklärtem Status ;)

    Integrationen:
    Soweit ich zurückverfolgen konnte sind die erfolgreich abgelaufenen in nicht richtiger Reihenfolge:

    1) 4 Wildis, Luna, Lipstick, Krabappel, Bambi -> McClane, Wolle (am Laufen zu Jahresbeginn)

    2) Birma -> Bellatrix

    3) Birma, Bellatrix -> Hodor, Carol, Google, Twinky

    4) Pattex -> Omimimi

    5) Omimimi -> Roxanne

    6) Omimimi, Roxanne -> Miko, Pamela, Rösti, Spaghetti, Tomate

    7) Wurli, Anni -> Pamela

    8 ) Swiffer -> TickTick, Wurli, Anni

    9) Swiffer, TickTick -> Leonie, Cera

    10) Swiffer, TickTick, Leonie, Cera -> Dacky, Spike, Petrie, Audi, Opel

    11) Audi, Opel -> Dacky, Spike, Petrie

    12) Miko -> Tomate, Pamela, Rösti, Spaghetti

    13) McClane -> Totoro

    14) Töfte -> TickTick, Wurli, Anni, Swiffer

    TA-Kosten:
    An Tierkliniken überwiesen: 3531,22 € (fehlen noch diverse bar gezahlte Posten)

    An Vet-Labors überwiesen: 439,66 €

    OPs:
    - 6x Kastration Männchen: Töfte, Opel, Audi, Petrie, Spike, Dacky

    - 3x Kastration Weibchen: Pamela, Omimimi, Fusilli

    - Abszessentfernungen: insb. Cá-và und Carol

    - Augenentfernung bei Twinky

    - Tumorentfernungen z.B. bei Lipstick, Carol, Anni, Wurli, Pattex

    Sonstige Krankheiten:
    - Myko-Ratten (Swiffer, Lipstick u.a.)

    - Blasenentzündungen (Luna, Omimimi)

    - Herzprobleme (Leni)

    - Schiefköpfe und andere ZNS-Probleme

    - Diabetes, grauer Star, Hautpilz bei Luna

    - bösartige Tumore, z.B. an der Schulter (Töfte) und im Bauch (Isofix)

    - alles, was so an Parasiten in und auf ne Ratte draufpasst...

    Neuanschaffungen:
    Viel, vor allem wurde aber ersetzt, was die Süßen alles kaputtgemacht haben, das können sie nämlich gut...

    Nageschäden:
    Da will ich nicht drüber sprechen...

    Fazit:
    Höhepunkte des Jahres waren vier erfolgreiche Einfangaktionen: Dönerbude Würzburg, Gebüsch am Main Würzburg, Baum im Park Nürnberg, Kühlschrank Tierarztpraxis

    Viel schlimme Rattenhaltung erlebt, natürlich gekrönt von der Wohnungsräumung bei Ulm, die wirklich im Herzen wehgetan hat, aber leider auch sonst viel unschönes und viel Ärger erlebt.

    Meine Ratten sind furchtbar, aber sie sind und bleiben die besten auf der Welt. ;)

    Meine Wünsche/ Pläne fürs kommende Jahr:
    Hoffentlich erfolgreiche Intis mit weniger Käfigen in der Folge... schön wärs, wenn es mal etwas weniger wären und weniger Desinfektionsarbeit, was dieses Jahr echt bitter war. Aber so viele, wie noch in diversen Tierheimen vergessen wurden und da versauern wird es wohl noch ein größeres Stück Arbeit bleiben. Die Vereinbarkeit mit der Arbeit ist ein Problem, was aber an der Arbeit liegt, die ich dringend reduzieren muss. Das ist aber wohl organisatorisch nicht drin. Bräuchte mehr Zeit für Homepagekram und würde auch so gerne etwas aktiver werden wieder.

    Ich sollte einen Tierarzt heiraten.

    Hallo

    Hast du dich schonmal in das Verhalten von Ratten eingelesen, bevor du deine kleine Zucht begonnen hast?

    Das ist etwas erschreckend, immerhin sind das alles Verhaltensweisen, die völlig normal sind...

    Wie sind ihre Lebensumstände denn sonst so? Hat sie noch andere Ratten bei sich? Ist der Käfig groß genug und ihr Leben abwechslungsreich? Die Babys werden ja bald nach Geschlechtern getrennt und ihr Leben etwas entspannter, vorher solltet ihr sie mal so machen lassen, wie sie denkt. Wenn sie jetzt gerade ihr Revier verteidigt (das tut sie bei dir und bei dem Freund) und in ihrem Revier nicht von deinem Freund bedrängt werden will, dann ist das halt so. Während der Welpenaufzucht dran zu arbeiten ist schwer, sie hat ja wirklich viel um die Ohren gerade. Vielleicht beruhigt sich das ja nachher von selber...

    Liebe Grüße

    Judith

    Hi

    Grundsätzlich halte ich es auch für gefährlich, ausgerechnet das kränkste Tier rauszunehmen und einer anders riechenden Umgebung auszusetzen. Wenn die nach ein paar Tagen wieder kommen und ganz anders riechen und dann auch noch die Kränksten im Rudel sind, dann ist das schon ein großes Risiko, natürlich ist das nicht, dass sie da wieder aufgenommen werden. In den Tieren drin steckt das nicht, nach einigen Jahren mit Wildratten nun zeigen sie deutlich, dass alte und kranke Tiere im Zweifelsfall aussortiert werden und wer mal weg war und anders riechend zurück kommt ganz und gar nicht mehr dazu gehört. Da muss ich altersschwache Tiere schonmal rausnehmen aus dem Rudel und nach Operationen kamen schon mehrere Ratten nicht mehr zurück ins Rudel.

    Möglich, dass es gut geht, aber selbstverständlich ist es nicht. Das muss man einfach mit einplanen.

    Liebe Grüße

    Judith

    Hallo

    In der Zeit, in der ich in München wohnte hab ich auch jedes Jahr Ratten über Weihnachten ein paar Tage mit nach Hause genommen. Das waren immer die ältesten oder kranke, die Beaufsichtigung brauchten und wo sich die Pflegestellen das nicht zugetraut haben.

    Natürlich ist das stressig und man muss das Abwägen, die Alternative war aber in jedem Fall so schlecht, dass das besser war. Seit ich ein Auto habe, kann ich da nun auch einen kleinen Kaninchenkäfig (mein Krankenkäfig) von 1m Breite reinstellen auf die Rückbank, abdecken und dann reisen sie recht entspannt. Sie müssen es halt möglichst ruhig, abgedunkelt haben, aber trotzdem dass es nicht zu heiß wird oder die Luft ausgeht. Und man fährt entsprechend vorsichtiger.

    Überlebt hats jede, natürlich hätten sie gerne gehabt, dass ich mit ihnen bei mir zuhause bleibe, aber ich bin auch Mensch und will meine Familie zumindest ab und zu mal sehen. Würde ich immer zuhause bleiben wenn hier jemand krank und/oder pflegebedürftig wär, könnte ich keinen Fuß mehr vor die Tür setzen.

    Schaut mal, was ihr als mögliche Behausung findet. Den Käfig kann sie dann auch schonmal im Voraus austesten, dann riecht er bis dahin nach ihr und sie fühlt sich nicht so fremd.

    Liebe Grüße

    Judith

    Hi

    Da fehlt ein bisserl ein Größenvergleich. Könnte erstmal ne normale Hausmaus sein. Zumindest sieht sie nicht mehr so aus, als wäre sie hilfsbedürftig - außer halt dass man ihr aus dem Mülleimer raushilft.

    Mülleimer sind auch eher Fallen für Mäuse als für Ratten... zwecks der Größe.

    Liebe Grüße

    Judith

    Hallo

    Also doch... da hast du dir was fieses eingefangen. Bitte wasch dir immer gründlich die Hände nach Kontakt mit ihnen und lass nochmal nachtesten, bevor du wieder in sorgloseren Kontakt mit ihnen trittst. Beim Kloputz sollten auch Handschuhe erstmal Pflicht sein.

    Zwergbandwürmer können auch den Menschen befallen, von demher würde ich, bis die Behandlung abgeschlossen und alles sauber desinfiziert ist, da lieber auf Nummer Sicher gehen. Versuch auch nochmal Kontakt aufzunehmen mit denen, von denen du die Ratten hast. Grundsätzlich wäre interessant, ob man die Behandlungskosten einverlangen könnte, würde wahrscheinlich aber den Aufwand nicht ganz wert sein :/ Aber sie müssen es in jedem Fall wissen, immerhin stecken die Tiere von dort auch alle weiteren an und verteilen diese unangenehmen Parasiten weiter...

    Schön, dass nun was gefunden wurde und ich drücke die Daumen, dass es nun bald ganz schnell bergauf geht mit dem Gewicht und allem ^^

    Liebe Grüße

    Judith

    Ja, warum die häufigste aller Möglichkeiten annehmen,w enn man auch etwas ganz außergewöhnlich seltenes annehmen kann, wo man nicht mal behandeln muss? Ich bin fassungslos, da bist du wirklich ganz schlecht beraten worden... :(

    Macht das bitte wirklich dringend mal, wenn es das ist, kann ihm schnell geholfen werden, wenn nicht besteht Lebensgefahr.

    Hoffe das beste für euch

    Judith

    Hallo

    Es ist wirklich unfassbar, dass jemand Ratten abgibt, die noch nicht mal 30g wiegen, da sind sie ja noch nichtmal ansatzweise aus dem Gröbsten raus! Das ist ganz schlimm. Aber immerhin entwickeln sich ein paar ja offensichtlich gut.

    Sammel bitte unbedingt von ihnen und insbesondere auch von ihm Köttel ein und bringe sie möglichst umgehend zum Tierarzt, damit er sie in ein Labor schicken kann, um eine Flotation und einen Giardientest zu veranlassen. Wenn Babys nicht wachsen liegt das in vielen Fällen an Darmparasiten und das kann schnell tödlich enden.

    Stell ihnen derweilen jeden Tag einen Klecks Babybrei+Hüttenkäse als Päppelfutter mit rein.

    Drücke die Daumen, dass er noch wird. Das mit dem Niesen darf auch auf keinem Fall schlimmer werden, bei Babys muss man da wirklich ein Auge rauf haben, die stecken das nicht so gut weg.

    Drücke die Daumen!

    Judith