Beiträge von Ginys Mom

    Hey!

    Sie ist eine Farbratte. So wie alle unsere Ratten. Soweit hatte der Verkäufer recht. Die Farbbezeichnung ist - wie Vani schon geschrieben hat - Black Hooded.

    Womit der Verkäufer nicht recht hatte: Er hat sie dir alleine verkauft - was für Ratten schrecklich ist. In Österreich ist die Einzelhaltung sogar gesetzlich verboten.

    Lies dich ein wenig durchs Forum, dann wirst du bald sehen, dass deine Süße dringen Gesellschaft braucht. Und du willst ja bestimmt das Beste für deine Kleine...

    Hallo!


    Ich wäre an eurer Stelle vorsichtig. Meine ersten Ratten hatten nämlich auch die Kabel anfangs in Ruhe gelassen. Und dann von einem Tag auf den anderen waren sie auf einmal doch interessant. Seither halte ich alle Ratten von den Kabeln fern, weil sie sich ja doch vielleicht mal anders entscheiden...

    Hallo!

    Der Hauptgrund ist der: Tiere in Zoohandlungen werden gezüchtet um damit Geld zu verdienen. Wie es den Tieren dabei geht ist Nebensache - was nicht teurer an "Liebhaber" verkauft wird, wird dann eben getötet und als Futtertier verkauft. Nur mit Futtertieren kann man nicht so viel Geld machen.

    Tierheime im Gegensatz dazu funktionieren anders. Die wären froh, wenn keine Tiere mehr nachkommen würden...

    Die Gesundheit der Tiere ist so eine Sache - da kann man bestimmt nicht alle in einen Topf werfen. Aber es gibt sehr viele Handlungen, die die Weibchen nicht von den Jungs trennen um dann zum Teil "billig" neue Tiere zu bekommen - denn viele Halter sind überfordert und froh, wenn sie die Babys wieder in der Handlung abgeben können und die Handlung ist froh, weil die übers Ohr gehauenen Käufer oft noch nicht mal was für die Kleinen verlangen. Und das Tierheim bei uns untersucht die Tiere bevor sie abgegeben werden...

    Was das Wesen anbelangt - da geh ich am liebsten zu Notfallvermittlern, denn weder Tierhandlung (denen ist es egal) noch (oft) die Tierheime (die haben nicht genug Zeit) wissen etwas über den Charakter. Ein Notfallvermittler kann dir genau sagen, ob ein Tier zB "Anfängertauglich" ist. Da "kauf" ich nicht die "Ratte im Sack"...

    Hey!

    Als ich deine Überschrift gelesen hab dachte ich mir nur "kommt mir bekannt vor" ^^

    Was mir noch so eingefallen wäre (wie erklär ich das jetzt bloß...) so eine Art Trichter um die Stange mit Öffnung nach unten. Müsste aber ein Material sein, das ganz glatt ist, sodass Ratti sich nicht festhalten kann um drüber zu klettern. Wenn der Trichter "groß" genug ist (also unten so nen Durchmesser von mindestens 20cm), sollte es gesichert sein. Ist aber nur Theorie - weil meine können nur noch in ihrem eigenen Gehege Stangenklettern spielen.

    Hey!


    Unsere scheuen Ratten haben sich meist von selber in den Käfig gerettet wenn der "böse" Mensch kam... Daraufhin haben wir das mit dem Wort "Reingehen" verbunden. Und sie halten sich auch dran (sonst könnten wir ihnen ja vielleicht noch zu nahe kommen!). Da sind unsere zahmen schon schwieriger, wenn sie nicht rein wollen...

    Und vielleicht gewöhnst du sie dran, dass es immer beim Reingehen noch was leckeres gibt, dann folgen sie noch lieber!

    Meine Damen leben jetzt seit zwei Jahren in einem Eigenbau aus beschichteten Spanplatten und die Spanplatten haben ihre Ruhe. Hab allerdings (weil ich dachte, es schaut hübsch aus) die Kanten mit Eisstäbchen beklebt - und die haben sie angenagt. Aber nur soweit, dass sie nicht mehr über den Rand hoch stehen. Wenns ihnen so besser gefällt

    Hey!


    Wenn du dir das ganze lackieren sparen willst nimmst du einfach beschichtete Spanholzplatten. Die lassen sich wunderbar abwischen! Nur die Schnittkanten müssen natürlich noch lackiert werden, aber das ist doch einiges weniger als die ganzen Bretter 3-4 mal lackieren, oder?

    Hey!


    Also meine ersten Damen hatten auch erst den ganzen Käfig eingestreut - und haben überall hingemacht. Dann sind sie in den Eigenbau umgezogen, der mit Zeitung ausgelegt war und nur im Klo Einstreu hatte - und sie sind nur noch aufs Klo gegangen...

    Die Umstellung schien für sie überhaupt kein Problem zu sein. Die Zeitungen werden mit Begeisterung zerfetzt und als Polsterung verwendet!

    Hallo!

    Schön, dass du dir so viele Gedanken machst!

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    1. Frage: Gibt es auch zuviel Platz für Ratten?

    Ich würde sagen - beim Integrieren neuer Tiere ja (da gehen sie sich dann aus dem Weg anstatt sich miteinander zu beschäftigen), ansonsten nicht. Die meisten geben so ca. 2 Tiere weniger in den Käfig als diese Kalkulatoren berechnen. Da haben dann alle genug Platz um sich aus dem Weg zu gehen, wenn sie mal Ruhe voneinander wollen. Außerdem weiß man nie, wann einen der Virus packt und man ein größeres Rudel möchte (hab selber noch einen Käfig anbauen müssen, weil das Rudel zu groß wurde :pein: )

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    2.Frage:Ich hab gelesen dass Ratten oft an Tumoren leiden,kann man die rechtzeitig ertasten oder ist es dann schon zu spät?

    Die Frage kann man so nicht eindeutig beantworten. Es hängt nämlich nicht nur davon ab, wie früh man den Tumor ertastet, sondern auch wie er wächst. Manche Tumore sind gut abgetrennt und können "leicht" entfernt werden (Narkoserisiko ist immer dabei), andere sind mit dem Gewebe zu verwachsen. Ich hatte bisher 3 Tumore (an 3 Ratten) - Tumor 1 war so verwachsen, dass er nicht vollständig entfernt werden konnte und nach nicht mal 2 Monaten wieder da war. Tumor 2 war nach innen gewachsen, als ich ihn entdeckt habe (als nicht mal erbsengroßen Knubbel) war er schon nicht mehr operabel - was allerdings auch der TA erst während der OP sehen konnte. Tumor 3 war gut abgekapselt, konnte schön entfernt werden und ist nun seit einem halben Jahr nicht wiedergekehrt.

    Du siehst, wie es abläuft ist immer individuell und muss von Fall zu Fall neu beurteilt werden. Und bei weitem nicht jede Ratte bekommt einen Tumor!

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    3.Frage: Da ich zwei Kinder habe,werde ich den Käfig mit einem Zaun vom Wohnzimmer abtrennen,damit die Ratten in Sicherheit sind.Hat jemand Erfahrung mit Kindern un Ratten?

    Erfahrung mit Kindern und Ratten zusammen hab ich nicht, dafür aber getrennnt (bin Erzieherin). Was ich einem 5jährigen Kind zutrauen würde (immer gemeinsam mit den Eltern): Futter reinstellen, Wasser nachfüllen, helfen bei der Käfigreinigung; Ratten streicheln, wenn sie von einem Erwachsenen gehalten werden; die Ratten im Beisein Erwachsener auf sich rumklettern lassen, wenn das Kind im Auslauf sitzt (die Nase also keine Möglichkeit hat stiften zu gehen, wenn sie vom Kind runter hüpft)

    Dass das Kind noch keine wirkliche Verantwortung für die Tiere übernehmen kann, denke ich versteht sich von selbst...

    Ich würde die Kinder auch bei der Suche erwähnen, damit ihr wirklich "kindertaugliche" (doofes Wort für Tiere) Ratten bekommt.

    Viel Spaß mit den Nagern!

    Hallo!

    Super, dass du dich schon vorher informierst. Viele deiner Fragen wurden schon öfters beantwortet. Lies dich ruhig mal kreuz und quer durchs Forum oder nutz bei konkreten Fragen auch gerne mal die Suchfunktion oben rechts. ^^

    Meine Antworten zu deinen Fragen:

    Käfig: Viele Halter haben einen umgebauten Schrank. Ich persönlich hab meinen sogar komplett selber gebaut. Vorteil: Große Türen ermöglichen leichte Reinigung. Ich würde nie mehr einen Gitterkäfig wollen - ist aber Geschmackssache.

    Klo: Der Großteil der Ratten kann an ein Klo gewöhnt werden - zumindest fürs große Geschäft. Unbelehrbare Schmutzfinken gibt es aber auch unter den Ratten leider immer wieder. Gepinkelt wird aber überall, besonders gerne am Schlafplatz :pein: (wobei ich sagen muss, dass meine nur im Käfig pinkeln - im Auslauf wird normal markiert, aber keine Lache gelassen)

    Ernährung: Ausgewogene Ernährung ist scheinbar ein kompliziertes Thema. Da sollen am Besten die Selbermischer Tipps geben - ich halte mich da an das Fertigfutter, da weiß ich, dass es passt...

    Rudelgröße: Beantwortet deine Frage schon zum Teil - Rudel sind mehr als 2... Zum Anfangen sollten es also mindestens 3 Tiere sein.Ich persönlich hab mich hochgearbeitet. 2 - 3 - 4 - 3 - 5 - 9. Und ich muss sagen, dass ich 9 eine super Größe finde. Aber auch das 5er Rudel war schon recht harmonisch. Ich finde - je mehr Ratten, desto besser die Rudelstruktur.

    Geschlechter: Das liegt an persönlichen Vorlieben. Ich gehöre jedoch zu der Gruppe Rattenhalter, die dagegen sind Böcke nur kastrieren zu lassen, damit sie zu Weibchen können (weil man schon Weibchen hat und nun unbedingt diesen speziellen einen Bock dazu will). Es gibt aber auch immer wieder Kastraten in der Vermittlung, also steht auch einem gemischten Rudel nichts im Weg.

    Zahm: Die meisten Ratten werden bei richtiger Behandlung zahm. (Ausnahmen bestätigen die Regel) Das heißt aber wiederum nicht, dass sie deswegen auch gerne rumsitzen zum Gestreichelt werden oder gerne herumgetragen werden. Das hängt immer vom einzelnen Tier ab und oft auch von der "Tagesverfassung". Beispiel: Meine zierlichste Dame beklettert mich gerne, lässt sich generell auch aufheben und streicheln. Würde ich also als zahm bezeichnen. Nur ab und an hat sie einen Tag dazwischen, wo sie sich von niemanden angreifen lässt. Da rast sie wie wild davon... Aber diese unterschiedlichen Charaktere sind es, warum ich Ratten liebe...

    Viel Spaß bei der Rattenhaltung!

    P.S.: Wenn du so weit bist, schau mal in den Vermittlungsthread, da finden sich bestimmt die richtigen Nasen für dich!

    Hey!


    Zum Thema Bett kann ich dir leider nichts sagen. Aber ich habe selber eine Auslaufabsperrung die nur knapp über 50cm hoch ist. Die steht fix und ich kann schön drüber steigen. Sie besteht untenrum aus Gitter und oben drauf ein 20cm breites Brett. Meine Mädls klettern gerne dran hoch, aber (seit sie fast ausgewachsen sind) kommen sie nicht über den oberen Überhang. (Wie sie noch kleiner waren haben sie das geschafft...). Bei mir hat sich jetzt nur noch ein Eck ergeben, wo Speedy, die kleinste, drüber kommt. Das musste ich nochmal anders absichern...


    So sieht die Absperrung aus:


    An glatten Absperrungen haben sie immer versucht hoch zu springen. Seit ich diese Absperrung hab, ist nicht eine der Damen daran hoch gesprungen. Ich glaube, weil sie unten klettern können, kommen sie gar nicht auf die Idee zu springen...

    Hey!


    Hast du denn am Gang auch interessante Dinge zum Erschnüffeln, Verstecken und erklettern? Wenn nicht, dann ist es sowieso logisch, dass du interessanter bist. War bei mir während der Inti genauso - kaum bin ich erschienen sind alle auf mir rumgeturnt - auch die Scheueren...

    Sonst kann es natürlich auch noch daran liegen, dass sie unsicher sind. Ich hatte auch zwei dabei, die nie raus wollten. Dann kamen die Neuen dazu, die dauernd raus sind und von da an wurden auch die anderen mutiger und sind vermehrt in den Auslauf. Wenn das der Grund ist hilft meiner Meinung nach nur eins: Zeit. Ich würd mich persönlich mit ihnen am Gang hinsetzen und warten, bis sie anfangen ihn von selber zu erkunden. Dann sitzt man als Mensch halt anfangs täglich eine halbe Stunde / Stunde am Gang mit den Kleinen. Gibt schlimmeres


    P.S.: das mit dem Nachlaufen konnte ich noch keiner abgewöhnen - je zahmer, desto aufdringlicher...

    Hey!


    Ich persönlich glaube, dass sie sich ja erst durch den Dropsgeber an feste Zeiten gewöhnen.

    Bei unseren ersten Damen war die Zeit relativ fest - die waren dann auch immer am Gitter um diese Zeit. Nun hat sich unser Leben geändert und sie kommen nicht immer zur gleichen Zeit raus. Nicht eine Dame vom jetzigen Rudel hängt am Gitter - die kommen erst, wenn das Gatter aufgeht; sie sind daran gewöhnt, dass sie nicht immer um die selbe Zeit raus kommen.


    Von daher glaube ich, dass es nicht schlimm ist, wenn sich die Zeit mal verschiebt. Vergiss dein "außerrattiges" Leben nicht! Denn wenn du gestresst bist ("muss noch die Tiere raus lassen, auch wenn ich tief in mir lieber wo anders hin möchte") kann sich das ja auch auf deine Tiere übertragen.


    Wenn sie sich mal dran gewöhnt haben, dass sie nicht immer um die gleiche Zeit raus kommen, ist es für sie nicht schlimm und du nimmst dir selber viel Druck!

    Hey!


    Zwischenidee zum Thema selber bauen: Beschichtete Spanplatten! Dann musst du nur noch die Kanten lackieren. Zudem lassen sich die Platten leicht reinigen. (eingetrocknetes Pipi kann hartnäckig sein!)


    Ich würde meinen Eigenbau nicht mehr eintauschen wollen - alleine wegen der einfachen Reinigung (komplette Front zum Öffnen und leicht wischbares Material). Hab einen Leih-gitterkäfig (80x80x80 - für Integrationen) - da brauch ich mindestens doppelt so lange zum Putzen wie für meinen Eigenbau mit 2 trennbaren Käfigen und einer Gesamtgröße von gut 1100 Litern... Das war mein Hauptgrund zum Selber bauen.


    Ob es tatsächlich billiger ist? Kommt auf deine Wünsche an, würde ich sagen. Das schöne ist halt, dass man selber überlegen kann, wie er aussehen soll (ich hab zB eine Vitrine fürs Eck) und man nicht an Vorgaben gebunden ist.

    Hey!

    Ich hab derzeit 9 Rattendamen und selbst tierlose Menschen waren erstaunt, dass man es nicht riecht. "Nicht" würde ich persönlich jetzt zwar nicht sagen, aber es riecht minimal und auffällig ist das auch nur, wenn es wieder Zeit ist zum Käfig putzen (ca. 2 mal die Woche).

    Sind aber nur meine Erfahrungen - der Geruch hängt sicher mit vielen Faktoren zusammen!

    Danke! Für die Schräge musste ich ja extra planen - sonst hätte ich keinen Platz für die Erweiterung.


    Im Moment leben dort 9 Ratten - aber auf Dauer werden es wahrscheinlich wieder weniger werden...

    Zusätzlich haben die Mädls ca. 15qm Auslauf, den sie immer nutzen dürfen, wenn wir zu Hause sind. (Sie finden doch immer wieder eine Schwachstelle im Zaun - Stellen, wo ich nie darauf gedacht hätte, dass sie da ums Eck oder drüber kommen!)

    Hey!


    Nachdem sich nun meine Rattenanzahl verdoppelt hat musste ich wohl oder übel anbauen.


    Zur Erinnerung - so sah die Sache vorher aus:


    Nun sieht das ganze so aus:


    Details zum Anbau:

    Unterteil: 90x70x60

    Oberteil: 60x70x30

    Kostenpunkt: ca. € 100,-

    Vorteil: wie beim alten Teil lässt sich auch hier die ganze Front öffnen. Außerdem hab ich die Rampen mit Scharnieren befestigt, damit ich leichter putzen kann. Und der Anbau ist zerlegbar - um eventuelle Umzüge besser zu überstehen.


    Nachteil: Da er unter der Dachschräge steht und doch recht tief ist braucht man lange Arme zum Putzen Aber wenigstens lassen sich die Platten fein abwischen...


    Hauptsache den Nasen gefällts!

    Hey!


    Ich find deine Bauwerke echt klasse!


    Was das Ausrechnen anbelangt - ich hab selber einen 5eckigen Käfig (also nix für CageCalc) und ich hab mir das Volumen in Litern ausgerechnet und dann sozusagen auf ein "quadratisches" Maß gebracht. Aber im Endeffekt hatte ich bei diesen Kalkulatoren so das Gefühl, dass die pro Ratte ca. 100 Liter rechnen... Genügend Etagen musst du dann natürlich selber einfügen

    Was würde passieren, wenn keine Freigängerkatzen mehr Mäuse jagen würden? Wir hätten bald ein Problem - weil wir Menschen den Großteil der natürlichen Jäger auch nicht in der Nähe unserer Häuser wollen...

    Und auch wenn du das nicht sehen willst - die Natur ist nunmal grausam. Und für die Maus macht es keinen Unterschied, ob sie von einer Wildkatze oder von einer Freigängerkatze getötet wird. Deshalb so gegen die Katzenbesitzer zu hetzen find ich absurd...

    Menschen sind meiner Meinung nach dafür zuständig das Gleichgewicht nicht durcheinander zu bringen - nicht dafür, dass jedes (noch so schwache und kranke) Tier überlebt. Aber wenn du es schlimm findest, dass sich niemand um die Wildtiere kümmert - geh raus und versorge sie mit Futter und bring jede zum TA, damit sie ja überlebt. Wenn das tatsächlich ginge würdest du sehen, wie schnell das Gleichgewicht aus den Fugen gerät...

    P.S.: Tut mir leid, wenn das jetzt OT war, aber diese Einstellung find ich echt übertrieben...