Beiträge von Merhaba

    Hi,

    Rattenködel sind deutlich größer als Mäuseködel, deren Größe etwa bei Leinsamengröße angesiedelt ist.

    Wilde Ratten können, wie Mäuse auch (deshalb ist es eigentlich egal, von wem die Hinterlassenschaften stammen), verschiedene Krankheiten und Parasiten übertragen, weshalb ich sie nicht auf Sachen, mit denen Säuglinge in Kontakt kommen, herumklettern lassen würde. Das Gleiche gilt aber auch für wilde Katzen, Marder oder schlecht gepflegte Freigänger. Irgendwo AM Kinderwagen ist es egal (Gehwege sind auch nicht steril), IM Kinderwagen auf der Kuscheldecke ist es nicht egal. Igel sind wirklich furchtbare Parasitenschleudern, gegen die ist jede verflohte Ratte ein Witz.

    Ab Krabbelalter kommen Kinder in der Regel eh auf Spielplätzen und in Sandkisten mit diversen Erregern und Parasiten in Kontakt, aber mit denen wird ihr Immunsystem in der Regel spielend fertig. Auf jeden Fall besser als mit dem, womit sie in durchseuchten Kindergärten so konfrontiert werden :D

    Kannst du den Kinderwagen nicht irgendwo drinnen unterstellen? Was draußen so rumläuft und im Kinderwagen nach Krümeln oder ein nettes Kuschelkörbchen sucht, wird sich draußen nicht kontrollieren lassen.

    Oh, man kann aus absolut allem Kernphysik machen

    Zum Glück gehts in der Regel auch mit weniger Gedankenmachen gut aus. Keine Ratte fällt von der falschen Erde tot um und krank wurden zumindest hier auch noch keine. Kokoshumus schmeckt doof, Düngerkugeln auch. Brave Langschwanzschweinchen

    Ja, im Backofen und wenn sie feucht ist auch in der Mikrowelle. Der Geruch ist allerdings gewöhnungsbedürftig.

    Manch einer friert sie auch ein, das tötet Krabbelviecher ab, jedoch keine Bakterien oder Wurmeier. Erhitzen ist daher besser, weil gründlicher.

    Hi,


    DIE Erde gibt es leider nicht. Irgendwas ist immer.


    Kokosfaser"humus" steht bei manchen Terrarientieren in Verdacht, Darmverschlüsse zu verursachen, weil die Fasern sehr sperrig sind und nicht verdaut verden können. Trockene Kokoserde staubt außerdem stark und muss deshalb wie jede andere Erde auch feucht gehalten werden. Dafür ist sie relativ frei von Schimmelpilzen.


    Blumenerde gibt es gedüngt und ungedüngt. Wenn sie vorgedüngt ist, steht das auf der Packung, es lässt sich also leicht herausfinden, bevor man kauft. Anzuchterde ist, wenn überhaupt, nur schwach gedüngt, also wahrscheinlich geeignet (falls nicht mit Kugeln gedüngt wurde). Pauschal giftig ist gedüngte Erde nicht, Gesteinsmehl oder Kompost sind ja auch nicht giftig. Probleme kann gedüngte Erde dann machen, wenn der Dünger in Kügelchen zugesetzt wurde, die eventuell gefressen werden könnten, solche Erde deshalb besser nur für Pflanzen nehmen.


    Und dann gibt es noch die gute Gartenerde, falls man eine solche Quelle hat. Die kann allerdings Untermieter enthalten.


    Ich verwende stinknormale Blumenerde und ziehe darin vor Verwendung im Gehege ein paar Wochen lang Futterpflanzen an.


    Viele Grüße

    Hallo,


    ich finde die Idee super und habe es früher ähnlich gehalten (allerdings nie mit so vielen Tieren, damals waren richtige Rudel nur von Futtertierzüchtern bekannt und die "Endstelle" hatte eine, zwei, maximal drei Ratten). Meine zwei bis drei Ratten hatten das ganze Haus zur Verfügung, allerdings immer nur unter Aufsicht. War ich nicht zu Hause, waren sie im Käfig. Mit Großgruppen habe ich keine Erfahrung, aber ich kenne schwierige Intis von isoliert aufgezogenen Ex-Schulterratten.

    Dass sie viel zerstört hätten kann ich nicht bestätigen. Klar wurde mal eine Decke angenagt, Bücherkanten von gebundenen Büchern waren auch sehr beliebt. Eine Kommode musste dran glauben, weil die Grifflöcher aus Rattensicht zu klein zum Durchschlüpfen waren. Pullis mit Löchern hatte ich auch ein paar Man muss halt damit leben, dass man öfter wischen und putzen muss und dass Fernbedienungen oder Socken nicht einfach liegen gelassen werden dürfen. Freilaufende Ratten erziehen zur Ordnung.

    Beliebte Schlafplätze kann man mit Schlafkisten mit Boden präparieren, dann hat man es mit dem Putzen etwas einfacher. Möbel, unter denen man schlecht putzen kann, kann man mit passenden Leisten rattensicher abdichten.


    Wichtig ist, dass neu hinzukommende Tiere erst ein paar Wochen in Quarantäne kommen und erst, wenn die Untermieterfreiheit sicher ist, integriert werden. Wichtig ist auch, dass die Gruppe erst NACH erfolgter Integration (und da meine ich nicht das reine Aneinandergewöhnen, die Gruppe muss stabil sein und sich mögen) wieder den kompletten Raum zur Verfügung bekommt, damit sie nicht in Lager zerfällt. Eine stabile Gruppe zerfällt nicht in Lager, wenn sie mehr Platz hat. Das Zerfallen ist immer ein Symptom für eine nicht erfolgreich verlaufende Integration. Natürlich kann geringer Platz (Käfig plus ein paar Quadratmeter Auslauf) ein Auseinanderfallen verhindern, obwohl die Gruppe nicht stabil ist. Aber da kann man sich dann fragen, ob man das wirklich möchte: eine stabil erscheinende, eigentlich aber unharmonische Gruppe unter Dauerstress oder lieber eine, die zeigt, dass etwas im Argen ist. Mehr Platz sorgt für weniger Stress, nicht für mehr.


    Viele Grüße

    Nix komisch. Sie schlafen gerne "oben", das schrieb ich weiter oben auch von meinen. Aber für die Aktion ist Fläche wichtiger.

    Mir geht es nur darum, dass ein Rattenkäfig nicht unbedingt ein Schrank sein muss. Es sind keine Eichhörnchen. Es ist nur für uns praktischer, wenn der Käfig seine Gesamtgrundfläche auf möglichst viele Etagen verteilen kann, weil er dann in der Wohnung weniger Stellplatz einnimmt. Für die Ratten sind auch 110cm Höhe ok, wenn sie dafür so eine schöne Rennstrecke bekommen können.


    Es ist beides ok. Das geplante Gehege ist nicht doof, wenn es nicht höher als ein knapper Meter sein kann.

    Das ist interessant, danke für die Infos zu den Lux und den Link.


    Ja, das haben meine eigenen Ratten auch immer so gehalten. Meistens schön im Schatten gelaufen, da hat man Deckung von oben und ist sicher vor Greifvögeln. Zwei lagen zwar tatsächlich gerne mit den Hunden im Wohnzimmer in der warmen Sonne, aber die waren wirklich ein bisschen speziell.

    Die wilden draußen schienen da unerschrockener, aber du hast recht, da war immer was leckeres, das man sich holen musste, in der Sonne haben sie sich nie geräkelt. ^^

    Ratten lieben Deckung

    Schrankumbauten gefallen mir persönlich auch sehr, nicht nur weil wenig Streu rausfallen kann, sondern besonders auch wegen des besseren Schutzes vor Zugluft. Und schick können sie außerdem aussehen. Müsste man schauen, ob man eine oder zwei Kommoden mit passender Größe finden kann.


    Empfindliche Augen - meines Wissens betrifft das nur direkte Sonne plus Rotauge? Die normal pigmentierten Ratten sind nicht in Gefahr, Augenschäden durch zuviel Licht zu bekommen? Zumindest hieß es "früher" so und es würde zu der Beobachtung passen, dass wilde Ratten, so sie sich sicher fühlen, durchaus auch im hellen Tageslicht das Kompostbüffet aufzusuchen pflegen. Die in der Wohnung ankommende Lichtmenge ist deutlich schwächer als direktes Tageslicht und nimmt mit zunehmender Entfernung vom Fenster rapide ab.

    Sind Rattenaugen in der Wohnung tatsächlich in Gefahr? Wenn es dazu genauere Infos gäbe, würde mich das sehr interessieren. Bisher dachte ich immer, IN der Wohnung seien auch die Albinos komplett sicher

    Hi,


    wie sehr ausgeschlossen ist denn Eigenbau? Ich glaube nämlich, wenn du dir zutraust, Gehegeböden und ähnliches einzupassen und einzubauen, dann ist so etwas hier: http://www.diebrain.de/ra-gehegenm.html gar keine sooo große Herausforderung. Nachteil: viel zu lackieren. Vorteil: 160cm*50cm wäre die mögliche Grundfläche und in der Höhe wäre das Regal total individuell absägbar. Die Rückwände ließen sich im Baumarkt zusägen. Statt eingepasster Böden würde ich persönlich die Originalböden verwenden, um bei Bedarf umbauen zu können. Einfache Rahmen für die seitliche Vergitterung und die Fronten bestehen aus je vier Leisten, die einfach miteinander verschraubt werden. Dann noch ein paar Durchschlupflöcher und Rampen zusägen, Volierengitter zuschneiden und drantackern, Türen mit Scharnieren anschrauben.


    Ich kann mich mit den Dömen auch nicht anfreunden, die haben irgendwie etwas von Metallspint für Sportkleidung und gut rein und raus schauen kann man auch nicht Praktisch sind sie natürlich schon...


    Persönlich bin ich ein Fan von Lauffläche, weniger von Höhe. Meiner Meinung nach gehen Ratten vor allem deshalb in die Höhe, weil sie "oben" besser Kontakt zum Menschen bekommen können und man meistens aus Bequemlichkeit "oben" frisches Wasser und Futter anbietet. Haben Ratten die Wahl im Wohnungsfreilauf, dann flitzen sie überwiegend auf dem Boden herum und geklettert wird nur für Verstecke (Ratte schläft gerne "oben") oder um etwas interessantes zu erreichen. So richtig auf Eichhörnchen just for fun machen nur die Jungspunde.

    Hi,

    sowohl Luzerne als auch Johannisbrot fraß hier noch nie jemand. Dass Muschelgrit und Kalksteine auf Interesse stoßen, bezweifle ich zusätzlich. Irgendwie klingen mir die Mischungen nach einem bunten Mix aus Nagerfutter für Grasfresser, Vogelfutter und billigem Trockengemüse.

    Die Fütterungsempfehlungen sind seltsam - fressen eure Nasen Heu und Stroh "für ihre Verdauung"?? Meine bauen und bauten daraus stets nur Gänge und Höhlen. Die Meerschweinchen fanden Heu lecker...

    Wozu sollen die Palmkernschuppen gut sein?

    Lauch ist Porree, also ein Zwiebelgewächs.

    Rübentrockenschnitzel, ein reiner Ballaststoff.

    Leinkuchen ist ein Abfallprodukt aus der Ölgewinnung - will man Lein füttern, kann die Körner geben, die sind dann noch vollständig und werden nicht so schnell ranzig wie der Bruch.

    Ich gebe tierische Eiweiße und Gemüse lieber frisch. Und in den Futternapf kommen verschiedene Getreidekörner und -flocken und Sämereien. Kurz: ich falle für beide Futter nicht in die Zielgruppe.

    Hi


    was für eine Baumwolleinstreu hast du? Ich kenne die von Hugro und habe den Eindruck, dass sich darin noch eine Menge Samen befinden, die gerne geknuspert werden. Die Fasern selbst werden nicht gefressen und das Interesse flaut schnell ab, wenn die Streu gewissenhaft von den Ratten durchgearbeitet wurde.


    Maiseinstreu fressen... joah, das kenne ich. Die Nasen liiieben Mais, schmeckt halt zu gut, um sie liegen zu lassen

    Puh, keine Ahnung, das wird dein Tierarzt sagen. Sie/Er wird Mittel und Dosierung bestimmen. Bei meinen Nagern ging es bisher immer mit einfachen SpotOns in den Nacken, aber das geht vielleicht nicht bei allen Untermietern, die möglich sind.

    Eine dünn, eine dick, das ist kein Indiz für das Fehlen oder Vorhandensein von Untermietern. Tiere sind unterschiedlich empfindlich, manche haben ein besseres oder schlechteres Immunsystem, unterschiedlich fleißige Stoffwechsel... Ich persönlich würd einfach einen Test machen lassen. Ist nix, weißt du Bescheid, ist was, kannst du handeln. In beiden Fällen hast du Sicherheit.

    Es gibt aber auch viele Leute, die da nicht so neugierig und ja, auch besorgt, sind wie ich und die die Tiere, wenn es keine Probleme gibt, nie untersuchen lassen. Letztens Endes lassen wir uns selbst auch nur untersuchen, wenn es irgendwelche Symptome gibt...

    Du kannst beim Tierarzt Sammelkotproben abgeben und untersuchen lassen. Möglichst frisch von drei aufeinanderfolgenden Tagen (wichtig, da Wurmeier nicht jeden Tag ausgeschieden werden). Kostet ungefähr XX-XX,-. Würde ich bei Tieren aus fragwürdiger Quelle immer machen. Ich hab schon öfter spotten müssen, weil ein Befund positiv war. Nicht immer, aber ab und zu.

    Bei Hunden und Katzen infizieren sich die Welpen automatisch beim Milchtrinken - ich stelle gerade fest, dass ich gar nicht weiß, ob das bei Ratten auch so ist und ich weiß auch nicht mehr, welche Wurmarten das betrifft. Hmmmm... Wissenslücke, die es zu beheben gilt...

    Das war blöd ausgedrückt von mir ^^ Mit Tagesration meinte ich, was sie pro Tag fressen. Das andere ist Bonus und wird irgendwann von alleine interessanter werden.

    Empfehlungen von Mengen sind immer so eine Sache. Die kann man bei keinem Futter wirklich ernst nehmen, weil Tiere total unterschiedliche Stoffwechsel haben. Es ist wie beim Menschen auch: der eine kann futtern, so viel er will, der andere wird schon vom Anblick von Essen dick. Und während der Wachstumsphase sind Menschen und Tiere generell phasenweise wie Schwarze Löcher :D

    Hi,

    in dem Alter (und eigentlich bei Kleintieren ein Leben lang, die dürfen nicht lange hungern, weil sie einen sehr schnellen Stoffwechsel haben) gilt All You Can Eat. Es muss immer Futter im Käfig sein. Du kannst das Futter auch zerbröseln und verstreuen, zur Beschäftigung. Es muss aber immer etwas drin sein.

    Kiddies haben auch gerne Fressattacken vor einem Wachstumsschub. Ein kleines Bäuchlein ab und zu ist total normal. Sie sind wurmfrei?

    Ich finde, du hast bei dem anderen Futter ein bisschen schnell aufgegeben. Du hast sie jetzt wie lange? Zwei Wochen? Drei? Und sie kamen aus schlechter Haltung, wo sie nichts kennenlernen durften. Für sie ist das jetzt eine riesige Umstellung, die sie begreifen und verarbeiten müssen. Das braucht seine Zeit.

    Wenn sie im alten Zuhause vielleicht sogar mal hungern mussten oder die Konkurrenz um Futter groß war, dann kann es sein, dass deine kleine Fressmaschine erst noch verstehen muss, dass sie nie wieder wird hungern müssen. Auch das braucht Zeit.

    Ich würde die Tagesration SSSR überall im Gehege verstecken und zusätzlich Futter zum Erarbeiten (Rispenfutter wie Hirse, Dari und ähnliches bietet sich da an) und einen Napf mit dem ungeliebten Futter anbieten. Frischfutter kann auch permanent angeboten werden.

    Beim getrockneten Löwenzahn scheiden sich die Geister. Fressen sie ihn richtig auf und richtig viel davon? Dann würde ich ihn erst mal einschränken. Getrocknetes Grünzeug soll nicht so gut für sie sein.

    Frischen dürfen sie, soviel sie wollen.

    Frisch ist auf jeden Fall besser, trocken in Maßen ist ok.

    Viele Grüße

    Hi


    Ich hab die Winstonstreu auch mal gekauft. Die war tatsächlich sehr schön staubfrei und relativ weich, mir persönlich war der Geruch aber zu stark und zu unangenehm. Das Zeug flog deshalb nach einer Nacht wieder komplett raus. Ist also wohl individuell, ob man die Streu mag oder nicht *grübel*


    Safebed ist ziemlich weich. Hanfstreu ist mittelweich, Baumwolleinstreu ist sehr weich, aber auch recht teuer. Ich verwende oft Sand.

    Die ist ja echt noch winzig. Aussetzen hat sich damit fürs Erste erledigt, denke ich. Die Kleine muss erst einmal größer werden, alleine würde sie den Weg nach Hause noch nicht finden, selbst wenn es draußen nicht so kalt wäre. Aufwachsen ohne Artgenossen wäre auch nicht gut, da würde dann einiges an Sozialverhalten fehlen. Wildtierstation wäre deshalb auch mein Vorschlag.

    Hallo,

    kann es sein, dass sie Frischfutter nicht kennen? Gerade Tiere aus schlechter Aufzucht (Vermehrer/Zooladen) kennen in der Regel nur Pelletfutter und das Leben auf kleinstem Raum. An das Paradies in der Endstelle müssen sie sich erst gewöhnen. Und gerade beim Futter sind Ratten seeehr vorsichtig - könnte ja unverträglich/giftig sein. Eigentlich lernen sie von älteren Tieren im Rudel (da kommt das Mundwinkelschnüffeln her), was fressbar ist und was nicht. Wenn sie diese Möglichkeit nicht hatten, müssen sie es langsam von alleine lernen.

    Einfach täglich frisch anbieten, nicht zu viel verschiedenes, sondern erst mal nur wenig Abwechslung. Gurke und Salat wird gerne genommen und wenn du Weizenkörner auf der Fensterbank zu einem kleinen Rasen heranwachsen lässt, lädt das Geflecht aus Erde und Wurzeln zum Schreddern ein und es wird automatisch mal gekostet. Irgendwann kommen sie bestimmt auf den Geschmack. Gurke hält sich im Kühlschrank ein paar Tage und Salat kann man in ein feuchtes Tuch einschlagen (oder direkt mit Wurzel kaufen, die man ab und zu anfeuchtet), dann musst du nicht jeden Tag etwas neues kaufen, falls bei deinem Essen nicht genug für die großen Mäuse abfällt.

    Viele Grüße

    Hm, ich kenne Fressattacken bei Neuem eigentlich nur von unausgewogenen Futtersorten. Wenn die Nasen beim alten Futter irgendetwas vermisst haben, weil nicht alle Nährstoffe richtig abgedeckt wurden, dann wird bei einem anderen Futter mit einer anderen Nährstoffzusammensetzung massiv reingeschaufelt. Ist das Defizit ausgeglichen, wird wieder normal viel Futter aufgenommen. Ist auch das neue Futter nicht richtig auf die Bedürfnisse der Tiere abgestimmt, wiederholt sich die Fressattacke beim nächsten Wechsel.

    Langeweile, Krankheit und eine unausgewogene Futterzusammensetzung sind meine persönlichen Topp drei unter den möglichen Ursachen für übermäßige Körperfülle.

    Man kann es auf deinen Bildern schlecht einschätzen, aber mir kommt höchstens Bill ein bisschen moppelig vor, was aber auch an der ungünstigen Haltung auf dem Foto liegen kann. Der Rest sieht, soweit man das erkennen kann, total normal aus. Ratten sind halt einfach ein bisschen wurstförmig :D Gerade später, im Alter von eineinhalb Jahren aufwärts, kann man keine Modelmaße mehr erwarten. Dann sind ein paar Reserven auch nicht verkehrt. Sie bauen bei Krankheit sehr schnell ab.

    Kannst du auf gar keinen Fall aktuelle Bilder machen? Wie alt sind die Bilder und hat sich seitdem viel getan?