Beiträge von Anonymiss

    Hi,


    ich hab den Savic Suite Royal XL von Bitiba (ja, Bitiba und Zooplus sind eng verstrickt) und hatte eine Tür, die nicht richtig schloss. Mir wurde innerhalb von Tagen eine komplett neue Tür geliefert, alles ganz problemlos. Ich weiß nicht, ob es an den Savic oder Bitiba liegt, aber ich habe schon öfter mal gelesen, dass die erste Lieferung nicht zufriedenstellend war - man beim 2. Anlauf aber zufrieden gestellt wurde. Ehrlich gesagt war mein XL damals so günstig im Angebot (im Vergleich zu anderen Anbietern), dass es mir der zusätzliche Aufwand durchaus wert war. Der Support war jedenfalls gut und ich erwarte, dass du Ersatz bekommst.


    VG

    ~ Ano

    Zitat

    vor 2 Minuten schrieb dada: sonst vielleicht eher eine Wildtierhilfe.

    Ich glaube nicht, dass Wildtierhilfen da wirklich die richtige Adresse sind. Die nehmen nicht mal wilde Ratten auf, wenn es drauf ankommen würde - ich glaube nicht, dass die da mehr Ahnung von haben als jeder beliebiger Tierarzt.

    Ulli45 Wie Tyto schon schrieb haben wir das Thema Rattenhaltung auf einem Balkon schon diskutiert: Ist unakzeptabel, zumindest bei den Lebenden.

    Die Idee mit der Kübel-Beerdigung ist ja ganz nett, allerdings zersetzt sich auch so ein kleines Tier nicht so schnell. Die Knochen brauchen Jahre! Und da in einem Kübel mit Sicherheit nicht soviel Ungetier kriecht wie z.B. im offenen Beet dürfte es hier nochmal länger dauern bis alles zersetzt ist.

    Ich befürchte, dass ich nicht genug Kübel und/oder Platz auf dem Balkon haben werde auf die Dauer. Von daher wird das leider nichts.

    VG

    ~ Ano

    Wir haben hier Streuner und freilaufende Katzen, die haben unsere zum Glück nie ausgebuddelt - tiefer als 1 Meter haben wir aber auch nie gegraben.

    War allerdings vorallem im WInter echt ein Kraftakt.

    Gute Frage. Ich bin kein Rechtler, deshalb kann ich das so genau auch nicht beantworten.

    Ich vermute aber, dass es trotzdem verboten ist, weil es Entsorgung von "Abfall" ist (ich weiß es nicht besser zu bezeichnen in dem Sinne). Kannst ja auch nicht einfach deinen Biomüll im Wald entsorgen, auch wenn er einfach verrotten würde. Dazu kommt, dass wenn das jeder machen würde unsere Wälder wohl voll mit Tierkadavern wären - mehr als gefressen werden können. Zudem dann wohl auch die Nahrungsketten und Tierpopulationen gestört werden würden, wenn die Fleischfresser ein Übermaß an Nahrung haben.

    Aber das ist reine Spekulation, so genau kenne ich mich damit auch nicht aus. Aber selbst wenn würde ich das wohl nicht so gern machen - meinen Schatz zur Verfütterung in den Wald legen ;)

    Zitat

    vor 3 Minuten schrieb TytoAlba: Hey ich wusste gar nicht dass im Wald vergraben oder so illegal ist. Warum?

    Der Hauptgrund ist Grundwasserschutz. Durch das Verwesen des Kadavers kann das Grundwasser verunreinigt werden.

    Offiziell erlaubt ist das Vergraben von Kleintier-Kadavern nur auf dem eigenen Grundstück und das auch nur, wenn keine Grundwassergefährdung vorliegt.

    Zitat

    vor 28 Minuten schrieb Mellische: Sorry wenn das jetzt vielleicht ein bißchen abgeklärt klingt zu diesem traurigen Thema aber als Rattenhalter ist man ja wirklich oft mit dem Tod konfrontiert. 😪

    Ich finde das absolut in Ordnung, denn wie du sagst: Als Rattenhalter ist der Tod der ewige Begleiter. Mir ist gestern der Gedanke gekommen, weil ich so langsam aber sicher meiner Herzensratte Ohm das Alter ansehe und mich dann fragen musste, was ich denn dann mache...

    Ich denke es ist auch gut drüber zu reden und sich vielleicht auch schon im Vorfeld darüber klar zu werden, wie es ablaufen soll, anstatt im Kummer solche Entscheidungen treffen zu müssen, die man zu einem anderem Zeitpunkt mit klaren Kopf vielleicht anders entschieden hätte.

    Ich persönlich gehöre zu der Sorte Rattenhalter, die eigentlich viel zu emotional mit dem Tod der Nasis reagiert und andere mit meinem Empfinden haben die Rattenhaltung deshalb schon aufgegeben. Ich komme damit auf die Dauer auch nur zurecht, weil ich so meine Rituale habe. Ich schmücke das Grab ja z.B. immer mit kleinen Namenssteinen. Das Grab wird es zwar nicht mehr geben, aber auf dem Balkon werde ich einen großen Kübel stellen in dem ich dann die Namens-Steine häufen kann. So habe ich sie doch immer irgendwie bei mir und eine kleine Trauer- und Erinnerungsstätte und es fühlt sich auch so an, als wenn sie dann alle beieinander sein können.

    Ich danke jedenfalls euch allen für eure unterschiedlichen Ansätze und Rituale, ist schon interessant wie ihr damit umgeht.

    Ich entschuldige mich bei oldpunkgirl, tatsächlich gibt es eine Filliale in der Nähe. Ich wusste nicht, dass sie verschiedene Fillialien haben. Auf den ersten Blick sieht es preislich ja tragbar aus, das wäre es mir jedenfalls wert - der Müll kommt einfach nicht in Frage.

    Mellische eine Urne kommt für mich tatsächlich eher auch nicht in Frage. Lieber lasse ich die Asche auf einer Wiese verteilen, so sind sie für immer frei. Aber nimm das bitte nicht böse, es ist absolut in Ordnung, wenn es dir gefällt. Und danke für den Hinweis der Fillialien.

    Zitat

    vor 1 Minute schrieb oldpunkgirl: Woher hätte ich das wissen sollen?

    Hättest du nicht, habe nur drauf hingewiesen.....

    Und vielleicht hättest du ja noch ein anderes Unternehmen parat gehabt, deshalb fragte ich.

    Kein Grund gleich so zu reagieren...

    Zitat

    vor 26 Minuten schrieb xharuhix: Gibt es innerhalb deines Bekanntenkreises wirklich niemanden, ggf. mit einem Schrebergarten? Es muss ja nicht immer ein richtiger Garten sein.

    Nein, leider gar nicht. Die Einzigen mit Gründstück (egal welcher Art) sind Verwandte meines Mannes, die eher gehobenes Alter sind und sich schon so vor den Ratten ekeln. Die brauche ich gar nicht zu fragen, denn die Antwort wird sein, "dass man keine Krankheiten im Garten möchte". Meine eigene Familie (zu der ich zur Not fahren würde) will auch nichts davon wissen.

    Vierlleicht versuche ich einfach mal einen Bauern oder so zu finden, der kein Problem damit hätte ein kleines Fleckchen auf seinem Grundstück gegen kleines Geld zur Verfügung zu stellen für mich. Oder sowas in die Richtung.

    Zitat

    vor 12 Minuten schrieb oldpunkgirl: Google Rosengarten.

    Die sind 230km von mir entfernt, eher aussichtslos, oder?

    Hallo ihr lieben,

    heute habe ich mal ein unschönes Thema. Ich ziehe nächsten Monat um und habe dann keinen Garten mehr. Bisher habe ich meine geliebten Jungs im Garten begraben, was für mich auch immer ein sehr großer Beitrag zur Trauerbewältung war.

    Nun ist es für mich so, dass ich mir einfach nicht vorstellen kann sie über den Müll zu "entsorgen", das würde mir das Herz brechen. Auch finde ich illegale Lösungen im Wald bedenklich, denn ich verstehe den Sinn hinter den Gesetzen durchaus.

    Ich hatte überlegt sie einäschern zu lassen und die Asche zu verstreuen, bin aber aus allen Wolken gefallen was das kostet. Das kann ich mir bei einem Rudel von 6 Tieren beim besten Willen nicht auch noch leisten.

    Am neuen Wohnort kenne ich leider niemanden mit Privatgrundstück, der mich die Nasis dort beerdigen lassen würde.

    Sie beim Tierarzt zu lassen würde mir zwar einfacher fallen, als sie selbst unwürdevoll zu "entsorgen", aber im Endeffekt kommt es ja auf dasselbe hinaus dort und nicht jede Ratte stirbt beim Tierarzt....

    Ich denke mein Dilemma ist klar.

    Deshalb meine Frage: Habt ihr noch eine andere Idee wie ich die Jungs würdevoll verabschieden könnte? Wie habt ihr das gelöst?

    Danke euch.

    VG

    ~ Ano

    Ich komm vom Dorf, hab Jahre auf einem Bauernhof gelebt, hab auch in allem gebuddelt und hab zig Allergien. Finde es kurzsichtig zu behaupten, dass die Haltung die Verweichlichung hervorruft.


    @TytoAlba Farbratten stammen nicht von Laborratten ab, sondern von Wanderratten. Im Grunde genommen sind die Ratten die meistens umgangssprachlich als Laborratten bezeichnet werden die Albinos, welche auch nur Farbratten mit einer bestimmten Genmutation sind.


    Nichts desto trotz sind Farbratten nicht mit Wanderratten gleichzusetzen was die Bedürfnisse der Haltung angeht.


    Zum Thema Laufrad habe ich immer eine Berechnung im Kopf, die ich mal irgendwo gelesen hatte, die ergab, dass ein Laufrad ein irrsinnig großen Durchmesser haben müsste um Wirbelsäule und Schwanz der Ratte zu schützen (ich finde diesen Beitrag gerade nicht wieder). Was aber auch dadurch nicht umgangen wird ist die Gefahr des Herausschleuderns. Das Laufrad ist zu Recht verpönt und gefährlich und ich finde die Verwendung verantwortungslos und unnötig, wenn man genug Auslauf anbietet.


    Allerdings zurück zum bioaktiven Käfig bitte...

    Hallo,

    er ist nichtmal eine Woche bei dir? Wieso lässt du ihn nicht erstmal einfach in Ruhe, damit er ankommen kann und gewöhnst ihn dann langsam an dich? Soweit ich weiß sagte die Vorbesitzerin doch auch, dass er Menschen beißt (korrigier mich wenn ich das falsch gelesen habe), warum sollte das auf Anhieb bei dir anders sein? Für mich klingt das so, als wenn du das total überstürzt und den Kerl überforderst. Neue Umgebung, neuer Käfig, das erste Mal wieder regelmäßig Auslauf, neuer Körnergeber...

    Er ist ein Nagetier, ich habe hier auch alle Möbel gesichert, weil sie sonst schlicht und ergreifend nicht sicher wären - ganz unabhängig von Hormonen. An dem Nagetrieb festzumachen, dass es ein Hormonbock ist finde ich eigenartig. Auch kannst du sein Verhalten in Bezug auf dich auch gar nicht auf andere Ratten projizieren. Theoretisch kann es durchaus sein, dass er Artgenossen gegenüber eher unterwürfig ist. Das hat rein gar nichts damit zu tun, ob er dich beißt oder nicht - du bist ein Mensch und wer weiß was für Erfahrungen er mit Menschen hat.

    Ich kann und werde natürlich nicht beurteilen wer wie wen anlügt, das will ich auch gar nicht, aber welchen Sinn hätte es für das Tierheim dich anzulügen? Im Zweifelsfall gibst du ihn doch sowieso zurück (ich gehe davon aus, dass im Schutzvertrag wie bei den meisten anderen Tierheimen auch festgehalten wurde, dass er nur an diese wieder abgegeben werden darf), ohne, dass jemand davon profitiert hat. Möglicherweise hat die Tierpflegerin ihn falsch eingeschätzt (irren ist menschlich) oder hat ihn eben nur so kennengelernt, wie sie geschildert hat. Direkt an Böswilligkeit zu denken finde ich komisch.

    Ich bezweifel, dass das Tierheim in irgendeiner Art und Weise dazu verpflichtet ist zu haften.

    Ich kann hier Ann-Ka nur zustimmen. Alle Ratten die ich von Rattenhilfen bezogen haben waren zahmgeknuddelt. Selbst die aus ganz schlimmen Verhältnissen waren umgänglich, recht leicht hochzuheben und nicht bissig. In den Rattenhilfen wird sich nach meiner Meinung wirklich Mühe gegeben die Ratten so weit wie möglich auf ein schönes Leben vorzubereiten. Besonders bei den Rattenhilfen wird n.m.M. auch gut beraten. Ich nehme ja z.B. auch gerne die schwierigen Fälle, während anderen erstmal anfängertaugliche Ratten nahegelegt werden.

    Auch geben die mir bekannten Rattenhilfen nur getestete und medizinisch abgeklärte Ratten ab. Das ist natürlich keine Garantie für ein langes gesundes Leben, aber besser geht es weder für Tier noch Mensch.

    Tierheime sind ein anderes Thema, damit habe ich bisher keine Erfahrungen gesammelt, sodass ich mich dazu nicht äußern kann. Man kann beides jedenfalls nur nicht in einen Topf werfen.

    Aber im Endeffekt wollen doch sowohl die Rattenhilfen als auch Tierheime das eine: endlich ein schönes Für-immer-Zuhause für unsere Fellnasen, die es dringend nötig haben.

    svenja142 Ich finde es gut, dass du deine Erfahrung hier teilst, denn daran sieht man nochmals, dass wir hier nicht umsonst von Züchter-und Zooladenkäufen abraten. Und es freut mich auch, dass du dadurch lernen konntest. Ich wünsche dir und deinen Jungs alles Gute.

    Hi,


    ich habe ziemlich genau die Maschine und habe mir an der das Nähen selbst beigebracht. Bisher konnte ich damit alle Rattenträume erfüllen. 😊

    Da sie meine erste und einzige Maschine ist kann ich keine Vergleiche aufstellen, bin aber wie gesagt sehr zufrieden.


    VG

    Hey,

    du könntest ja bei den nächsten Integrationen Kastraten dazu nehmen und wenn die Weibchen dann irgendwann ihren Weg zur RBB angetreten haben könntest du zu den verbleibenden Kastraten Böckchen holen.

    Ansonsten fiele mir nur ein 2 Rudel zu halten, was ich persönlich nicht so gut finde, weil der Geruch des anderen Geschlechts schon Probleme machen kann, selbst (oder vielleicht auch weil) wenn sie keinen weiteren Kontakt haben. Auch habe ich schon bei den erfahrensten Haltern Ausbrüche erlebt... mir wäre das Risiko ja zu hoch.

    VG

    ~ Ano