Beiträge von Murphy

    Huhu!  :winki:

    Um erst mal mit dem Klischee aufzuräumen: die Ratten, an die du jetzt wahrscheinlich denkst, haben ja keine andere Möglichkeit, als auf der Schulter zu bleiben. Entweder sie bleiben oben, oder sie fallen metertief...  :(

    Man kann das durchaus anerziehen, aber mir wäre das auch nicht so wichtig.

    Es gibt Ratten, die sind von Natur aus gerne beim Menschen und kuscheln viel, und sie bleiben auch gerne auf der Schulter.

    Unsere Quickie sitzt da gerne, weil sie von dort den besten Ausblick auf UNSER Frühstück hat!  :D

    Andere Ratten lassen sich einfach fallen. Unser dickes Finchen lässt sich sogar aus der Hand rutschen, Quickie macht dagegen einen Klimmzug.

    Ich glaube, das auf der Schulter sitzen hat nichts mit Vertrauen zu tun; nicht, wenn die Ratten artgerecht gehalten und geliebt werden. Dann ist es wohl eher Geschmackssache von jeder einzelnen Ratte, ob sie gerne auf diesem Aussichtspunkt sitzt und sich überall mit hin tragen lässt.

    Unsere Lulu steigt z. B. sofort auf die Hand bzw. den Arm auf und klettert auf die Schulter, sobald man ihr den Arm hinhält. Außer ihr macht das von unseren 5 sonst keine so "extrem" bzw. zuverlässig.

    Grüßlein!

    Huhu!  :winki:

    Ich finde auch, dass das ein wenig viel Mühe ist...

    Wenn du schon mehrmals Schimmel in der Wohnung hattest, wäre das für mich schon ein Grund zum Auszug. Auch wenn da wohl bald was gemacht wird, aber das hätte meiner Meinung nach schon beim ersten Mal gemacht werden müssen.  :)

    Ich wäre wahrscheinlich gar nicht erst so lange da geblieben.

    Eigentlich ist es eine Frechheit: du musst mehrmals im Schimmel leben, und dann wollen die auf einmal deine "Ekeltiere" loswerden. Als ob die den Schimmel verursachen würden!  :rolleyes:

    Mir wäre das auch zu unsicher und zu viel Stress. Das wird wohl immer wieder Probleme geben, ich glaube nicht, dass das bei einem Mal bleibt, wenn du nun die Rattenhaltung durchsetzt.

    Natürlich ist ein Umzug auch Stress. Aber der vergeht wenigstens garantiert mal...

    Grüßlein und trotzdem alles Gute!

    Huhu!  :winki:

    Ich finde, wenn man Notfallvermittler werden bzw. sein möchte, muss man sehr viel bedenken.

    Zuerst mal: habe ich genug Platz, Zeit und Geld?

    Wenn doch mal etwas schiefgeht, wie bei Cheona mit der finanziellen Unterstützung, oder man statt 1 schwangerem Mädchen 5 bekommt oder oder oder...

    Wer achtet auf die Tiere, wenn ich krank / im Urlaub bin?

    Lebe ich alleine, wo es keinen stört? Oder zieht mein Partner / Mitbewohner / Eltern mit?

    Wie steht es mit den Vermietern? (Beispiel Frohgemut, die ja wegen nur 7 Ratten schon Probleme bekommt...)

    Kann ich zur Not auch einigen Tieren ein lebenslanges Zuhause bieten? Dabei kommt auch wieder dazu: Platz, Zeit und Geld?

    Ob man erfahren genug dazu ist, ist finde ich auch eine Sache, wie weit man geistig ist. Hört sich doof an, aber ich hoffe, ihr wisst, was ich meine.  :pein:

    Wenn ich Fragen habe, weiß ich, woher ich Antworten bekomme?

    Bin ich bereit, auch mal einiges zu ändern zugunsten besserer Haltungs- und Vermittlungsbedingunen? Nehme ich Rat und Hilfe auch an?

    Allerdings finde ich, man sollte nicht gleich mit riesigen Gruppen anfangen, oder eben mit mehreren schwangeren Mädels, oder nonstop neue Nasen aufnehmen.

    An Cocos Stelle (war doch richtig, dass es um Coco zuerst ging?) würde ich nun erst mal wieder Ruhe einkehren lassen, um alles zu verdauen, mal den Überblick bekommen über evtl. Fehler, mir Gedanken machen, was ich beim nächsten Mal verbessern kann.

    Wir können nun mal nicht jede einzelne Ratte retten. Und um dem Wohl der zukünftigen Tiere Willen sollte man schon öfter mal hinterfragen, was man selber tut, ob es noch Verbesserungmöglichkeiten gibt usw.

    Ich persönlich würde keine Notfallvermittlerin werden wollen. Ich muss auf viele der Anforderungen (Platz, Zeit, Geld) mit "nicht vorhanden" bzw. "nicht sicher" antworten.

    Ich könnte sicher mal ab und zu für wenige Tage 2-4 Nasen aufnehmen; aber nur als Zwischenstation.


    Grüßlein!

    Huhu!  :winki:

    Unsere 3 Fellchen aus der ungewollten Schwangerschaft hatten noch keine Namen, bei 15 Ratten kommt man da ja auch mal schnell durcheinander, vor allem, wenn die meisten ja eh nur 4-5 Wochenbleiben...  :pfeif:  Ihre Namen haben sie dann bei uns bekommen, als wir etwas besser kannten.

    3 unserer Ratten haben ihre Namen behaltzen, weil sie einfach passten. Und aus unserer kleinen Babsi wurde die kleine Bibi, vor allem, weil ich nicht immer an meine Mutter denken wollte, wenn ich die Ratte rufe (meine Mutter heißt Bärbel, Kurzname Babsi, und nicht böse sein, Mami!  :pein: ).

    Namen müssen zu den Ratten passen. Ich möchte keine zierliche Ratte Möppi rufen müssen, oder eine schwarze Ratte Snow...

    Aber zu "blöd" dürfen sie auch nicht sein; ich würde nie eine schwarze Ratte Blacky nennen. Das ist dann doch etwas ZU einfach.  ^^

    An ihre neuen Namen gewöhnen kann man Ratten schon. Man muss nur viel Zeit und Leckerlis investieren...  ;)


    Grüßlein!

    Huhu!


    Ich konnte bei meinen Mädels beobachten, dass sie am liebsten entweder auf die Toilette in der untersten oder in der obersten Etage gehen.

    Ich habe 3 Toiletten, eine ganz unten, eine ganz oben und eine recht mittig. Ich muss dazu sagen, dass ich einen Käfig habe, der geteilt ist in einen großen und einen kleinen Teil. Daher kann ich auch eigentlich nicht die Anzahl der Ebenen angeben, da es zum "normalen" Käfig keine Vergleichwerte sind.

    Aber meine Mädels nehmen auch einen längeren Weg in Kauf, nur um auf die Lieblingstoilette ganz unten zu gehen. Die ist übriends viereckig, die anderen beiden Klos sind diese dreieckigen Nagertoiletten.


    Als Einstreu für die Toiletten nehme ich Maisgranulat von Chipsi. Das staubt nicht so sehr wie Streu und ist auch schwerer, wird also nicht im ganzen Käfig umher getragen.

    Schau doch mal bei dem Internet-Handel Zooplus (Banner dafür findest du hier überall im Forum). Die haben gute, günstige Sachen, die oft auch viel besser sind als die Dinge, die man in den Zooläden bekommt.

    Viele User hier bestellen bei Zooplus. Ich bin davon sehr überzeugt.


    Grüßlein!

    Huhu!  :winki:

    Ich habe noch einen "alten" Eimer aus den zeiten, wo ich bei Fressnapf das lose Futter gekauft habe. Den habe ich einfach mit richtig heißem Wasser und Essig mal richtig ausgespült, und nun leistet mir dieser 2,5-Kilo-Eimer auch weiterhin gute Dienste.  :)

    Da ich ja "nur" 5 Ratten ahbe, reicht so ein Eimer auch einen Monat.

    Leckerlis, Knabberstangen, Kolbenhirse und derlei Klein-Knabberei ist in der allseits beliebten Tupper- bzw. Plastikdose.  :D

    Die kann man gut verschließen, es gibt sie in nahezu jeder Form und Größe, man kann sie einfach in die Spülmaschine stellen, und allzu teuer sind sie auch nicht.

    Und wenn ich mal nicht mehr so viele Dosen für Leckerlis brauche, kann ich auch meine eigenen "Leckerlis" reinpacken.  :whistling:

    Außerdem ist es mit Tupper- bzw. Plastikdosen ähnlich wie mit der Zeitung: es gibt sie in fast jedem Haushalt in Massen!  ^^

    Der einzige Nachteil: einige Ratten lernen, wie man diese Dosen öffnet...

    Grüßlein!

    Huhu!  :winki:

    Für solche Fälle ist es prima, wenn man die Ratten an ein bestimmtes Geräusch gewöhnt, bei dem sie immer ein Leckerli bekommen, das sie sehr gerne mögen.

    Wenn wir z. B. mit der Zunge schnalzen, kommen alle angerannt...  :D

    Und das sollte eigentlich auch bei etwas scheueren Ratten klappen.

    Dann noch eine Tube Paste, und man kann mit der Rattz mit der Nase in der Tube überall hingehen...  :pfeif:

    Klappt sogar bei unserer Schreckhaftesten super.

    Aber das nur für die Zukunft. Ist ja prima, dass es so schnell ging, und ohne große Jagd.  :)

    Grüßlein und viel Spaß beim Kehren!  :bähh:

    Huhu!


    Also, als Auslauf-Einrichtung oder auch als Buddelkiste im Käfig kann ich mir ein Aquarium auch gut vorstellen. Oder eben als Käfig, wenn oben auf dem Aqua noch mindestens in der gleichen Höhe noch mit Gitter draufgebaut wird.

    Ich habe in meinem Käfig ja auch eine Bodenschale drin, wodurch eine halbe Etage in der Höhe geschlossen ist.


    Ich finde aber, die Formulierung "Aquarium als Käfigersatz bzw. Käfigalternative" sagt aus, dass es sich NUR um ein Aqua handelt, ohne Aufbau.

    Und dazu würde ich grundsätzlich nein sagen.


    Grüßlein!

    Huhu!


    Ich habe nur den Vergleich bei Mäusen, die ich einmal im normalen Gitterkäfig und einmal im Aquarium gehalten habe.


    Beide habe ich regelmäßig und im gleichen Maße sauber gemacht, und auch die Anzahl und das Geschlecht der Tiere stimmte überein.


    Ich finde, ein Aquarium, was nur oben vergittert ist, ist einfach zu stickig. Jedesmal, wenn ich da meine Nase reingehalten habe, wurde mir fast schlecht. Das war beim Gitterkäfig nicht so, da roch man viel weniger. (Der Eigengeruch der Tiere bleibt ja auch im Gitterkäfig da.)


    Dass man das mit der Streumenge binden kann, finde ich nun auch kontraproduktiv. Dann stinkt es zwar weniger und die Tiere bekommen weniger Atemprobleme durch den Ammoniak, aber dafür bekommen sie Atemprobleme wegen der Streu, auf die manche Tiere ja doch sehr reagieren.


    Außerdem finde ich ein Aquarium auch von Handling total unpraktisch.

    Beim Saubermachen muss man sich verrenken, um auch alles vom Boden wegzubekommen (ein Rattengerechtes Aquarium wäre viel zu schwer, um es einfach mal umzudrehen...).

    Man muss die Tiere immer von oben greifen und hat kaum die Möglichkeit, einen einfachen Ausstieg zum Auslauf zu bauen (einfach für die Ratte zu erreichen und einfach für uns zum aufbauen).

    Zudem habe ich bisher nur wenige Wasserflaschen gesehen, die Aquarien-geeignet sind... die meißten, die man mit einem Saugnapf befestigt, sind nie lange hängengeblieben.


    Und noch was kommt dazu: ein Aquarium in der passenden Größe für Ratten zu finden, dürfte weitaus teurer werden als ein vergleichbarer Gitterkäfig oder gar ein Selbstbau wie der Aneboda...


    Es gibt viele Gegenargumente, wobei nicht mal alle auf die Gesundheit der Ratten abziehlen. Für mich reicht das alles zusammen, um von Aquarien (und Terrarien) Abstand zu halten.

    Im Auslauf oder als Buddelkiste im Käfig finde ich so etwas aber durchaus eine gute Idee. Aber da können sich die Ratten selbst aussuchen, wann, ob und wielange sie dort reingehen.

    (Und Wasserflaschen müssen dann auch nicht drin hängen bleiben.)


    Grüßlein!

    Huhu!


    Ich weiß nichts über die Zusammensetzung des Rattenurins und bin auch weder Chemiker, noch Physiker, sondern nur logisch denkender Mensch.

    Meine Erklärung gegen Aquarien:

    Nimm einen Gitterkäfig bzw. einen Käfig, der mindestens eine Seite komplett offen (mit Gitter) hat (wie einen Selbstbau).

    Mache diesen Käfig mit sagen wir 3 Ratten eine Woche lang nicht sauber und halte mal die Nase rein.

    Klar wird es riechen, aber nicht penetrant stinken.


    Und nun mach das Gleiche mit einem Aquarium, was nur nach oben offen ist. Da wird die Nase weitaus mehr angeekelt...


    Und das kann ich ganz ohne Chemie-Wissen sagen.


    Außerdem: Die Wärme wird im Aquarium auch viel "besser" gehalten. Es wird dort sehr schnell stickig.


    Ich hatte selbst Mäuse, in Käfigen und Aquarien. Die Käfige waren weitaus besser.


    Ich finde es auch sehr dreist, bei diesen beiden Aussagen die User mit Namen zu nennen, da fast jeder User hier derselben Meinung ist. Da muss man sich nicht 2 rauspicken...


    Grüßlein!


    Edit:

    Ich finde es übrigens auch auffällig, welche Beiträge von dir, Nachtfalter, kommen...

    Wieso hast du dir nicht einfach einen der Aquarien-Threads ausgesucht und dort gepostet?

    Das wäre bestimmt nicht so auffällig schlecht angekommen wie dieser Thread hier...

    Huhu!  :winki:

    Ich habe als Toiletten die Ecktoiletten. Ich finde die super, sind nicht zu teuer, sehen hübsch aus und man kann sie gut festmachen, weil sie hinten einen Draht haben.

    Mittlerweile gibt´s die sogar mit Deckel...  ;)

    Man sollte aber nicht die kleine Größe für Hamster nehmen... da kommt gerade mal eine Babyrattz rein, aber die Großen werfen die eher um, als dass sie dort hinmachen.

    Die Größe für Zwergkaninchen und Meeris ist optimal.

    Es gibt auch bei Zooplus Toiletten für Frettchen, die sehen auch sehr gut aus, sind aber etwas teurer.

    Achja: wie oft putzt du denn deinen Käfig?

    Bei mir hat nach einer Woche noch nie ein Haus angefangen zu schimmeln...  :pein:


    Grüßlein!

    Huhu!  :winki:

    Wow! Das ist glaube ich die beste Entscheidung, die du treffen konntest!  :D

    Wenn du nun auch noch ein paar Notfellchen ein Zuhause gibst und die Integration ordentlich abläuft, haben wir absolut nichts mehr auszusetzen!  ^^

    Bin gespannt, wie das weiter läuft. Gib doch Bescheid, auch wenn du keine Probleme hast.  :)

    Grüßlein!

    Huhu!  :winki:

    Wie Roxy richtig gesagt hat: Du musst dir erst mal die Frage stellen, ob du weiterhin Ratten halten willst oder nicht. Immerhin weißt du nun, dass sie auch mal recht schnell versterben können.

    Krebs kann man allerdings oft operieren lassen, also nicht beim nächsten Mal gleich aufgeben, wenn die Diagnose Krebs heißt!  :)

    Wenn du keine Ratten mehr halten möchtest, dann solltest du deine Kleine hier im Forum vermitteln. Das fällt sehr schwer, ist aber für die Rattz auf jeden Fall das Beste.

    Wenn du weiterhin Ratten halten möchtest, solltest du auf jeden Fall schnellstmöglich eine, besser aber zwei Ratten zusätzlich aufnehmen.

    Zwei Ratten wären besser, weil dann wenigstens die Neuen nicht für die Dauer der Integration alleine sitzen müssen.

    Wie eine Integration richtig gemacht wird, das liest du dir am besten mal in aller Ruhe im Forum durch. Wir haben ein eigenes Unterforum hier: Rattenforum Ratteneck - Integration

    Und dann kannst du dir eigentlich schon eine neue Spielgefährtin suchen. Am besten auch hier im Forum; wir vermitteln viele Notfellchen, die aus schlechtem Zuhause kommen, die zuviel waren oder ungeliebt. Die verdienen ein schickes Zuhause, und du kannst sichergehen, dass du garantiert keine schwangeren Mädels bekommst, was in einer Zoohandlung schnell vorkommt.

    Vorher aber noch ein paar Fragen an dich, die sicher auch andere User hier interessieren:

    Wie groß ist dein Käfig?

    Hast du genügend Platz und evtl. Geld, um dir einen 2. Käfig (mit den Mindestmaßen 80x50x80) anzuschaffen und für schlimmstenfalls mehrere Monate hinzustellen?

    Wie alt ist deine jetzige Ratte? Sie sollte etwa gleichaltrige Spielgefährtinnen bekommen, sonst kann es zu Problemen kommen (Langeweile, Überforderung, Genervt sein)

    Wenn du persönliche Hilfe brauchst, z. B. bei der Integration, wird sich bestimmt auch jemand aus dem Forum finden, der in deiner Nähe wohnt und dir mal über die Schulter schauen kann (oder du bei ihm...)  ;)

    Aber jetzt schon mal ein dickes Lob an dich, dass du dir Gedanken um deine Kleine machst! Alleine sein ist nämlich ganz schlimm für Ratten...

    Grüßlein und alles Gute!

    Huhu!  :winki:

    Da hast du dann ein TH erwischt, welches nicht so gut war.

    Es gibt überall schwarze Schafe. Aber das TH hat die Ratten ganz sicher nicht extra "erschaffen", um damit Geld zu verdienen, wie es ein Zoohandel nun mal tut.

    Für mich sind die Ratten im Zoohandel keine Notfellchen.

    Denn weil eben viele Menschen denken: "Ratten aus der Vermittlung haben alle einen Schaden", haben Notfellchen weniger Chancen auf ein gutes Zuhause.

    Es gibt sicher auch sehr tolle Leute, die sich ihre Haustiere im Zoohandel kaufen und ihnen dann ein wunderbares Leben bieten. Aber es gibt garantiert weniger Leute, die sich für Ratten "aus 2. Hand" interessieren, bzw. nicht einmal wissen, dass es so viele Ratten im TH gibt.

    Ich für meinen Teil werde meine Ratten aus dem TH oder von Notfallvermittlern holen, solange es im Umkreis von ca. 100 km welche gibt. Und das wird mit ziemlicher Sicherheit nochlange der Fall sein.


    Grüßlein!

    Huhu!  :winki:

    Fast jeder hatte doch seine ersten Ratten nicht aus dem TH...  :pfeif:

    Aber wenn diese Züchterin auch Notfellchen aufnimmt, dann schau dir doch die Notfellchen auch mal an. Und vor allem kannst du mit ihr in Kontakt bleiben, für den Fall, dass du dein Rudel erweitern willst oder einfach zusätzliche Ratten haben möchtest.

    Dann könntest du ja die Notfellchen von ihr nehmen, damit tust du ja auch etwas für den Tierschutz. Ob diese Dame dann auch züchtet, kannst du ja nicht beeinflussen, aber wenn sie wirklich Notfellchen aufnimmt, ist sie es wert, darin unterstützt zu werden!  :)

    (Ich kannte auch mal eine Züchterin, die Notfellchen aufnahm. Sie hatte mir sogar damals empfohlen, lieber ihre beiden Notfellchen abzunehmen als Jungtiere...)

    Grüßlein und ganz viel Spaß!  :D

    Huhu!  :winki:

    Falls es deine Ratten doch nicht mögen: such dir Pferdehalter und schenk denen die Apfelchips... Pferde stehen auf die kleinen Dinger.  :)

    Ich habe meine Apfelchips nun auch an die Pferde in meiner Reitschule verteilt. (Natürlich mit vorheriger Absprache der Besitzer!)

    Grüßlein!

    Huhu!  :winki:

    Mir ist da noch etwas eingefallen...

    Du schriebst ja, dass im Tierheim auch gleich Neue Ratten hinterher kommen, wenn wir welche dort rausgeholt haben.

    Nun überlege mal, wo diese Ratten landen würden, wenn wir nicht in schöner Regelmäßigkeit Tierheimratten aufnehmen würden.  :(

    Eine Ratte wird es immer treffen. Aber indem so viele Menschen wie möglich auf Zooladenkäufe verzichten, könnte man diese Quelle irgendwann versiegen lassen.

    Es gibt ja nicht nur Zooladenratten, die im Tierheim landen, sondern auch Ratten vom Züchter "direkt", ohne Umweg über den Zooladen.

    Wenn es keine Lebendverkäufe mehr in Zooläden gibt, wäre schon mal ein Ärgernis weniger. Aber Züchter wird es trotzdem weiterhin geben, das wird sich auch durch Boykott nicht großartig ändern lassen. Und wir können uns darauf "verlassen", dass diese Züchter uns und die Tierheime auch weiterhin mit Notfallratten "versorgen".  :rolleyes:

    Das "Erschaffen" von Zooladenratten kann man verhindern (irgendwann, in einem schönen Traum...), aber die Ratten im Tierheim sind schon da, und es wird sie auch weiterhin geben - auch ohne Vermehren zum Geldverdienen.

    Was für mich aber ein ebenso großer Punkt ist, Ratten (zumindest weibliche) nicht aus dem Zooladen zu kaufen: oft sind die Mädels von dort schwanger. Und damit produziere ich dann ungewollt wieder Nachwuchs. Nicht nur der ursprüngliche Vermehrer hat Ratten in die Welt gesetzt, sondern es geht bei mir gleich weiter. Und wenn so ein schwangeres Mädchen in unwissende Hände kommt, werden daraus ruck-zuck 100 Ratten.

    Sollte man dann nicht lieber diesen Ratten und diesen Menschen helfen, statt in den Zooladen zu gehen und gleich noch mal ein (evtl. schwangeres) Mädchen holen?

    Natürlich haben alle Ratten das gleiche Recht auf unsere Hilfe.

    Jedes Tier hat das, jedes Lebewesen.

    Aber wir können leider nicht alles und jeden retten. Verluste wird es immer geben. Aber wir können versuchen, die Verluste möglichst gering zu halten.

    Noch etwas fällt mir ein: Ratten in Zooläden kommen immer wieder nach, weil jemand sie für genau diesen Zweck erschafft.

    Ratten im Tierheim kommen immer wieder nach, weil jemand sie nicht mehr haben will. Ich finde, das ist schon ein großer Unterschied.  :)


    Aber die Frage an sich ist nicht schlecht. Das regt noch mal zum Nachdenken an.

    Grüßlein!

    Huhu!


    Unsere Ratten stehen im Wohnzimmer und laufen auch dort. Einen Selbstbaukäfig zu schieben ist nicht so einfach, deshalb ist der Auslauf direkt am Käfig.


    Wegen dem anderen Thema: Wir arbeiten beide den ganzen Tag. Da sind wir ja dann auch nicht zu Hause.

    Aber wir haben ja auch mal Urlaub, da sind wir ja dann auch zuhause, haben TV und Musik an usw. Unsere Ratten stört das nicht, sie schlafen einfach weiter.

    Ich denke, die Musik und TV kennen sie ja, nur eben nicht um diese Uhrzeit. Daher dürften sie sich vielleicht wundern, aber gestört fühlen sollten sie sich nicht dadurch.

    Das wäre ja noch schöner, wenn ich im Urlaub tagsüber mucksmäuschenstill sein muss, nur weil die Ratten schlafen!


    Grüßlein!

    Huhu!  :winki:

    Das ist doch sehr löblich, dass du dir das neue Zuhause gut anschaust! Umso besser haben es die Kleinen dann später, wenn sie ausziehen.  :)

    Die Arbeit lohnt sich, auch wenn die Tiere es dir nicht sagen können.

    Und deine Ratten-Mami wird auch schnell über den "Verlust" ihrer Jungs hinweg sein.

    Grüßlein!

    Huhu!  :winki:

    Ich denke, die Mama wird sogar ein wenig froh sein, dass sie nicht mehr so viele Babys um sich hat. Die kleinen Winzlinge sind ja doch sehr anstrengend...  ;)

    Aber da müssen sie alle durch, und sie werden es auch gut überstehen. Kümmer dich ein wenig mehr um die Jungs, lass sie öfter raus, damit sie sich austoben können. Dann sind sie müde, und: Wer schläft, vergisst...  :)

    Schlimmer wäre es, wenn du eine Ratte alleine abgibst, ohne Geschwister. Die Mama ist eben irgendwann nicht mehr da, das ist bei jeder Tierart so (auch bei uns...).

    Aber wenn dann die Geschwister noch da sind, dann wird die Mama auch recht schnell vergessen, immerhin ist das Leben ja unheimlich spannend!  :D

    Grüßlein und alles Gute für alle deine Babys, die ausziehen müssen!