Beiträge von husanniang

    Vielen Dank aber bezüglich der Tipps mit dem Klamotten Wechsel und so. Das werde ich sicher beherzigen falls ich diese dann holen sollte.

    Bezüglich Mitleid: naja wenn ich mir jetzt denke ich kann 3 Ratten aus einer schlechtem Haltung holen, ist es doch besser für diese 3 Ratten als für eine Ratte der es auf einer Pflegestelle wunderbar geht. Natürlich ist eine PS oder Tierheim nicht das gleiche wie ein warmes, beherztes zuhause und ich würde Tierheim natürlich auch einer Zucht vorziehen, aber so? Könnt genauso gut sein dass genau diese 3 dann ebenfalls irgendwann im Tierheim landen.

    So ganz sehe ich das nicht so. Erstens ist der Unterschied zwischen permanentem Zuhause und PS/Tierheim nicht nur eine Frage der Wärme und Zuwendung. Das rattenspezifische Wissen in Tierheimen ist je nach Tierschutzverein manchmal etwas mau und die Tiere leben in suboptimalen Zuständen (zu kleine Käfige, Terrarienhaltung, ungeeignete Einstreu). Das soll jetzt kein Diss gegenüber Tierheimen sein, diese beherbergen schlicht oft eine riesige Anzahl an Tieren verschiedenster Art und natürlich kommt da das vergleichsweise exotische Tier Ratte öfter mal zu kurz. Auch sitzen die Ratten dort teilweise oft monatelang, nicht selten auch alleine.

    Bei Pflegestellen ist das Fachwissen deutlich besser, aber auch da sind es oft einzelne Privathaushalte, die neben einem Vollzeitjob alleine die Pflege von zig Tieren in verschiedenen Rudeln stemmen, zeitlich und finanziell. Da ist der Platz ebenfalls beengt, die Tiere haben Stress durch den ständigen Geruchskontakt zu fremden Rudeln und die Arbeitslast der pflegenden Menschen ist wahnsinnig hoch.

    Zweitens bedeuten freie Plätze im Tierschutz auch immer, dass Tiere aus schlechten Verhältnissen nachrücken können. Etwa Tiere aus Großnotfällen mit hunderten von oftmals kranken und traumatisierten Ratten. Das heißt, auch indirekt hilft man hier Ratten aus schlimmen Verhältnissen. Wobei viele PS auch vorsichtig sind bei der Übernahme von solchen Kleinanzeigen-Tieren, eben weil sich die Vorbesitzer*innen dann oft doch 2 Wochen später den nächsten Zooladenhamster in den Plastikkäfig stecken.

    Hi,

    25€ für drei Ratten sind nicht so viel, so viel kenne ich durchschnittlich als Schutzgebühr für ein einzelnes Tier, wenn man sie von einer Pflegestelle holt.

    Schau dich auf jeden Fall genau um, ob im alten Zuhause etwas auf eine Zucht hinweist, und lass dich, sollte der Fall eintreten, nicht zu einem Mitleidskauf verleiten, sonst förderst du damit, dass immer wieder neue Tiere in solche Verhältnisse nachkommen.

    Außerdem besteht bei solcher Herkunft ein hohes Risiko, dass die Tiere innere und äußere Parasiten oder andere Krankheiten haben, also lass sie auf jeden Fall mindestens 2 Wochen in Quarantäne (mit getrennten Klamotten für Kontakt zu den jeweiligen Rudeln und Händewaschen vor und nach jedem Handling), mach eine Kotprobe und beobachte sie gut, um zu verhindern, dass du Krankheitserreger zwischen den Rudeln hin und her überträgst.

    Ich persönlich würde immer den Weg über eine Pflegestelle oder ein Tierheim bevorzugen, gerade weil diese aktuell ziemlich voll sind und man dort auch nachhaltig Unterstützung bekommt, wenn man sie mit den Tieren braucht. Zudem sind zumindest die Tiere, die von einer vertrauenswürdigen PS kommen, auf Parasiten getestet. Solange es aber keine Zucht ist und man weiß, worauf man sich einlässt, ist eine Adoption aus schlechten Verhältnissen aus meiner Sicht nicht per se verwerflich. Man sollte sich nur nicht zu sehr vom eigenen Mitleid leiten lassen, wenn man die Entscheidung trifft.

    Hi,

    wenn du Zeit hast, dich dazuzusetzen, kannst du ihnen Tricks beibringen, z.B. mit Clickern. Muss jetzt nicht das volle Programm sein, aber sowas wie im Kreis drehen oder bei einem bestimmten Geräusch herkommen lässt sich schnell und einfach beibringen. Bei viel Zeit und Muße gehen auch richtig komplizierte Abfolgen wie einen Ball in einen Korb werfen oder ein Hindernisparcous... Mir fehlt für so große Aktionen aber die Geduld bzw. müsste ich, damit die Ratte konzentriert arbeiten kann, wahrscheinlich eine extra fürs Training rausnehmen und das will ich nicht.

    Papprollen kann man auch mit Mehl-Wasser-Gemisch bestreichen, in Trockenfutter wälzen, bei niedriger Temperatur backen und dann als Knabberrolle im Käfig aufhängen, von der sie die Körner abpopeln können. Ich habe für den Käfig auch ein Futterrad für Papageien, bei dem man eine Scheibe mit Löchern drehen muss, um an Fächer mit Leckerlis dahinter heranzukommen. Oder man hängt rohe Nudeln an einer Kette auf.

    Im Auslauf verstreue ich das Futter nicht nur in der Buddelkiste, sondern auch einfach so auf dem Boden und auf manchen Häusern, damit sie alles absuchen und auch mal klettern müssen.

    Erlebnisfutter wie Flachsähren und Hirserispen ist oft ganz witzig, oder mal eine Nuss mit Schale.

    Wenns nicht um Futter gehen soll, lieben meine Ratten Klopapierrollen, die kann man einfach komplett in den Käfig hängen und sie rollen sie ab und nisten damit, das hält meistens auch bis zum nächsten Käfigputz (bzw. wenn nicht, gibts trotzdem dann erst die nächste, will ja nicht ständig Klopapier kaufen). Oft reiße ich auch Zeitung in Streifen und lege sie so auf den Käfig, dass ein Zipfel reinhängt, dann müssen sie sie selbst reinziehen.

    Papageienspielzeug zum Nagen kann auch Spaß machen, oder einfach selber kleine Kartonstücke lochen und auf einer Kette auffädeln, damit sie das zerrupfen können. Meine mögen Kork zum Nagen, deswegen habe ich ein paar Kork-Nagespielzeuge, aber das krümelt natürlich sehr 😄

    Hi,

    wenn du das bekannte Käfig- und Auslaufinventar beim "Umzug" mitnimmst, ist das schon mal gut, der Geruch ist ja für die Ratten das Wichtigste. Ich würde also nicht direkt am Umzugstag alles putzen oder großartig umstellen und auch danach erstmal etwas so belassen, wie es vorher war.

    Bei mir stehen die Ratten ansonsten auch im Büro, nur während der Inti ist das Zweitrudel im Wohnzimmer und ich finde, der Unterschied ist nicht so gravierend. Gerade beim Auslauf gibt's ja oft die meiste Action und da kann man sich dann dazusetzen.

    Aber apropos Inti, ihr bräuchtet dann bei einer Inti natürlich auch einen zweiten hundesicheren Standort für den Käfig und zeitweise 3 Ausläufe - kommen da Orte in Frage?

    Ich würde auch generell den Kontakt des Hundes zu den Ratten soweit es geht minimieren, selbst ein Bellen kann die Ratten erschrecken oder eine am Gitter schnüffelnde Nase wird dann vielleicht von einer Ratte gebissen... da kann leider viel schief gehen, auch wenn keine Seite "böse" Absichten hat.

    Hi,

    ich würde empfehlen, auch das Trockenfutter ganztägig zur Verfügung zu stellen und dafür gerne auch ein bisschen mehr (dafür dann vielleicht weniger FriFu). Das Trockenfutter ist ja das Hauptnahrungsmittel der Ratten, im Gegensatz zu Meeris etc., die man hauptsächlich über Grünfutter ernährt und wo TroFu sogar schädlich ist. Ich kann mir vorstellen, dass dein gieriger Bub dann auch weniger bei den Anderen klaut bzw. weniger auf einmal in sich hineinstopft, wenn er sich ganztägig bedienen kann. Die Menge regulieren Ratten auch gut selber, nur bei den Inhalten kann es wie schon oben geschrieben sein, dass sie etwas wählerisch sind.

    Ansonsten ist das Gewicht vor allem zur relativen Beurteilung nützlich (also ob eine Ratte auffällig ab- oder zunimmt), zur absoluten Beurteilung kann man sich ganz gut die Figur anschauen. Die Ratte sollte weder knochig mit eingefallenen Flanken sein noch eine deutliche Plauze oder Speckrollen haben. Darüber hinaus kann sich das Gewicht wie bei Menschen auch ganz unterschiedlich verteilen. Meine 11 Monate alten Mädels wiegen ungefähr so viel wie eine meiner 2 1/2 Jahre alten Omas, sehen aber schlanker aus, weil es bei ihnen halt hauptsächlich Muskeln sind.

    Hi,

    männliche ratten soll man kastrieren was ja sinn ergibt meine frage nun lassen sich weibchen gut vergesellschaften oder würde man von eine gruppe die nur aus mädels besteht abraten ??

    Männliche Ratten müssen nicht zwingend kastriert werden, nur wenn es gesundheitliche Gründe gibt, sie hormonell bedingt aggressiv werden (was nicht bei jedem Bock der Fall ist) oder natürlich, wenn sie zu Weibchen sollen. Aufgrund des OP-Risikos sollte man Böcke aber nicht speziell dafür kastrieren; gibt es aber Kastraten zur Adoption, kann man sie ein paar Wochen nach dem Eingriff mit Damen vergesellschaften.

    Ansonsten kann man aber genauso problemlos rein gleichgeschlechtliche Rudel halten.

    Zitat

    zurzeit halte ich 4 wellensittiche in einem käfig der 1.20m hoch und 1 m breit ist würde dieser für 2-4 ratten ausreichen oder ist dieser zu klein ?? die ratten dürften so wie meine vögel ebenfalls täglich raus (die vögel kommen nächstes jahr weg werde sie einer familie geben die ebenfalls einen großen wellensittich schwarm halten)

    Grundsätzlich erfüllt das die Mindestmaße, allerdings reicht der reine Boden des Käfigs nicht aus, du müsstest weitere Volletagen einbauen. Dazu kann man Siebdruckplatten verwenden.

    Die sich daraus ergebende Fläche sollte diese Mindestmaße erfüllen (und auch die restlichen beschriebenen Anforderungen an den Käfig).

    Zitat

    desweiteren habe ich gelesen das im durschnitt eine ratte ca. 200€ tierarzt kosten betragen kann ist das eine realistische zahl oder ist diese zu klein angesetzt ?

    Ich würde sagen, das ist zu wenig. Es kommt natürlich immer darauf an, wie viel Glück man mit der Gesundheit einer Ratte hat, aber bei einer Tumor-OP bist du schon bei einem höheren Betrag. Vierstellig kann es in einem Jahr gerade bei älteren Tieren schon werden. Ratten sind leider ziemlich teuer.

    Hi, 1000% neutral bekommt man es wahrscheinlich ohne krasse Reiniger nicht, aber mit ein bisschen Essig sollte der Geruch gut weggehen. Natron kann man auch probieren. Ich habe übrigens immer die glatte Seite oben, die raue finde ich recht schwierig zu wischen... Wobei es da auch Platten gibt, die rauer sind als andere.

    Hi zusammen,

    ich benötige mal ein paar Ideen aus eurem DIY-Schwarmwissen 😅

    Und zwar habe ich für meinen neuen Savic XL eine lange geplante Idee verwirklicht, einen Kletterschutz aus Plexiglas und Magnetklebeband zu basteln. Das Magnetklebeband (teils mit Ferrit, teils mit Neodym) klebt am Plexiglas und wird am Rahmen des Käfigs durch Magnetismus festgehalten. Die meisten hängen am oberen Ende einer Tür, eine am unteren Ende. Die Platten sind 55 cm breit, 20 cm hoch und 2 mm dick.

    Die Magnete halten eigentlich echt gut, es fällt nichts runter, selbst wenn ich den Käfig verschiebe oder wild an der geöffneten Tür wackle. Aber bevor wir jüngeren Zuwachs bekommen, der ggf. dagegen springt oder dran zieht, würde ich die Platten trotzdem gerne dagegen sichern, bei zu viel Strapazen abzustürzen und auf eine Ratte drauf zu fallen.

    Hättet ihr eine Idee, wie man die Platten irgendwie stützen oder fixieren kann, sodass sie bei einem Absturz gefangen werden? Sie müssen im "Auffangfall" ihre Funktion als Kletterschutz nicht mehr erfüllen, es geht wirklich nur um eine zusätzliche Absicherung gegen das auf den Boden fallen. Es sollte außerdem etwas sein, was sich schnell anbringen und abnehmen lässt, also kein festes Verschrauben, weil ich die Platten zu jedem Auslauf anbringen und abnehmen will. Löcher in die Platten reinbohren oder so wäre aber ok.

    Bilder sind angehängt, damit man sich besser vorstellen kann, wie es aktuell aussieht :)

    Hi,

    Ratten sind generell neophob, also haben Angst bzw. eine gesunde Vorsicht vor neuen Dingen. Das Legohaus riecht inzwischen schon nach ihnen und sie kennen den Standort, die anderen Sachen riechen noch neu und komisch und je nach Herkunft kennen sie sie so vielleicht generell noch nicht. (Eine meiner Ratten kommt z.B. aus einem Versuchslabor und hat dort nie gelernt, dass man sich in Hängematten reinlegen kann, das musste er erst noch lernen.) Es kann also gut sein, dass es einfach etwas Zeit braucht.

    Darüber hinaus kann man ihnen auch Nistmaterial oder weiche Einlagen für den Sputnik anbieten, das die Schlafplätze etwas bequemer macht. Nistmaterial sollte es generell geben, das verstauen sie oft schon selbst an der gewünschten Stelle. Der Standort spielt auch eine Rolle, oft mögen Ratten lieber die oberen Ebenen im Käfig.

    Aber meine Mädels haben generell 1-2 Lieblingsplätze und die anderen werden nicht sooo oft genutzt, das ist auch ok - es ist ja lediglich ein Angebot, falls sie doch mal keinen Bock mehr auf das Gruppenkuscheln haben. Das enge Reinquetschen ist auch nicht so schlimm, wenn sie es freiwillig machen 😄

    Bei Lego weiß ich nur nicht, ob die Noppen oben unangenehm für die Füßchen sein könnten.

    Wenn sie krass sortieren, ist Supreme Science Selective Rat wahrscheinlich wirklich keine schlechte Idee, da hat jeder Brocken den gleichen Nährwert und sie können nicht einseitig fressen. Ist nur nicht ganz so spannend für sie, wie einzelne Körnchen sortieren und knacken zu können, aber es gibt ja auch andere Möglichkeiten für Erlebnisfutter.

    Ich stimme Crazyratmom95 aber insofern zu, als dass die Menge natürlich auch eine Rolle spielt, je mehr sie haben, desto mehr können sie es sich auch "leisten", zu sortieren. Es sollte natürlich immer was da sein, aber kein großzügiger Bodensatz.

    Ansonsten könntest du auch probieren, es ihnen auf andere Art anzubieten, also z.B. verstreut statt im Napf, sodass sie nicht nur am Napf sitzen und sortieren, das macht Ratten auch generell Spaß :)

    Hi,

    so wie ich das verstehe, gelten die genannten Beispiele hierzulande nicht direkt als giftig, in dem Sinne, dass keine Ratte tot umfällt, wenn sie mal ein Stückchen Zwiebel oder Orange frisst. Es geht meistens eher um zu erwartende Verdauungsbeschwerden (bei Zwiebelgewächsen und Bohnen) oder gereizte Schleimhäute und übersäuerten Urin (bei Zitrusfrüchten). Zumindest wird es so auf der Frifu-Liste erklärt, die mir von der Rattenhilfe zugeschickt wurde.

    Ich denke mal, daher kommen auch die Unterschiede in den Empfehlungen. Ratten haben im Regelfall keinen wirklichen Benefit davon, speziell eine Zitrone oder Zwiebel zu fressen, bzw. gibt es für Vitamin C und Co. besser verträgliche Quellen, weswegen man wahrscheinlich im DACH-Raum dazu rät, es lieber sein zu lassen. Die Rattenhaltung im englischsprachigen Raum erscheint mir nicht nur im Hinblick auf Fütterung oft eher laissez-faire, auch was Dinge wie Intis (Isamu Rats empfiehlt ja auch Trabo-Intis), Ratten mit nach draußen nehmen oder Fallhöhe im Käfig angeht. Insofern sind das wohl einfach generell kulturelle Unterschiede.

    Hi zusammen,

    nachdem ich meinen Maximus ja schon gut gebraucht erworben habe, überlege ich aktuell, wodurch ich ihn mittelfristig ersetzen soll, sollte er mal endgültig kaputtgehen.

    Neben der Option, einfach Ersatzteile nachzubestellen, überlege ich, ob ich ihn ggf. durch einen komplett neuen Savic Suite Royal XL ersetzen soll - natürlich mit zusätzlichen Volletagen (und auch die Plastikwannen würde ich wahrscheinlich durch Siebdruck ersetzen).

    Hintergrund ist einfach die zusätzliche Lauffläche. Wenn ich mal vor einem stehe, bin ich immer beeindruckt, wie viel mehr Platz die Ratten zum Rumrennen haben. Allerdings habe ich schon öfter gehört, dass die Verarbeitungsqualität schlechter ist als beim Maximus und vor allem die Verschlüsse der Türen schnell kaputt gehen. Das schreckt mich ein bisschen ab. Teurer ist er natürlich auch, aber das ist für mich nicht so schlimm.

    Hat hier jemand vielleicht Erfahrung mit beiden Käfigen und kann dazu etwas sagen oder etwas empfehlen? (Oder denkt ihr, es ist realistisch, dass es den Maximus irgendwann auch in größeren Maßen gibt, wenn man den Hersteller danach fragt? 😄)

    Und da ich ihn in einem der gängigen Tierbedarfsshops nach Hause bestellen würde: Wie läuft das normalerweise ab, bekommt man ein festes Speditionslieferdatum und kann man das Ding einigermaßen zu zweit in den 2. Stock schleppen? Den Maximus habe ich mit den Öffis aus einer anderen Stadt transportiert und das war ein Albtraum, schlimmer sollte es nicht werden 😅

    Ich hab die Capri (nicht Mini-Capri) von Trixie und bin eigentlich ganz zufrieden. Sind bei mir bislang nur durch Eigenverschulden kaputtgegangen (schweren Snugglesafe drauf fallen gelassen...). Der Verschluss ist auch besser als bei den Pico-Boxen. Allerdings sind alle Trixie-Sachen halt Plastikkram und eine Box mit Fronteinstieg ist für die Ratten ggf. angenehmer zum Reinlaufen.

    Hi,

    ich hatte mal die Info 112x64 gefunden, allerdings ohne Gewähr, da ich aktuell nur einen Maximus habe. Als Dicke kannst du alles ab 9 mm nehmen.

    Durchgänge kann man im Baumarkt reinschneiden lassen, allerdings macht mein Obi das nicht an "Hauptverkehrstagen", wahrscheinlich, weil es länger dauert, als nur die Außenkanten zuzusägen. Beim online Bestellen geht das aber meistens ohne Probleme. Ansonsten ist das auch mit einer Stichsäge schnell selbst gemacht.

    Zum Befestigen habe ich bei der Rattenhilfe Süd Sets aus Schrauben, Unterlegscheiben und langen Muttern bestellt. Da kann man die Platten einfach drauflegen. Sicherlich bekommt man die auch anderweitig, ich wollte aber damit auch die RH etwas unterstützen. So sieht das dann aus:

    20230517-133448.jpg

    20230517-133453.jpg

    Das ist an der rechten Seite des Käfigs, an der linken Seite ist das Ganze spiegelverkehrt ebenso drin.

    Freund*innen von mir haben den Savic XL, das geht bei den größeren Maßen genauso gut.

    Könnte man z.B. dieses Kokoseinstreu nehmen? Ist das vielleicht besser als der Kokoshum, der für Pflanzen gedacht ist, oder ist das egal?

    Das ist beides Kokoshumus, ggf. ist der für Pflanzen aber gedüngt (ich hab die Packung da nie so ganz gecheckt 😅), weswegen ich den aus dem Reptilienbedarf nehme. Die Grundzutat ist aber die gleiche.

    Generell: Ich nehm auch einfach eine Plastikbox. Neben Kokoshumus kann man auch Korken (natürlich nur unbenutzte), Zeitungsschredder oder ein Bällebad nehmen. Das macht dann etwas weniger Dreck, ist aber auch nicht ganz so "buddelig".

    Bezüglich der reinen Anzahl kann ich KerstinVanessa nur zustimmen, aus dem Grund vermitteln die großen Rattenhilfen Komplettrudel auch nur ab 4 Tieren.

    Weil du aber was meintest von wegen allen Tieren gerecht werden: Der Aufwand steigt mit mehr Tieren zum Glück nicht linear. Klar, man sollte z.B. mehrere Krankheiten gleichzeitig finanziell abfangen können und natürlich steigt ab einer gewissen Rudelgröße auch der Platzanspruch, aber die meisten Stressfaktoren sind meiner Meinung nach von der Rudelgröße weitestgehend unabhängig (Käfigputz, Auslaufgestaltung, Beschäftigungen überlegen, ...), wenn man im üblichen Rahmen von ca. 4-6 Ratten bleibt. Das packst du also bestimmt :)