Welcher Babybrei?

  • Ich habe jetzt schon mehrfach in verschiedenen Beiträgen gelesen, dass "Babybrei" angeboten wird z.b. zum Aufpäppeln, um Medikamente zu "verstecken" etc.

    Welcher Babybrei ist denn da gemeint? Getreidehaltiger Brei (zuckerfreies Getreide-"Pulver" zum Anrühren?)? Oder ein Getreide/Obst-Brei aus dem Gläschen? Gemüsebrei mit/ohne Fleisch?

    Wir haben zum einen im Rudel eine Ratte, die deutlich dünner als die anderen ist, der ich gerne mal ein paar Extrakalorien geben würde. Zum anderen wäre es ja ggf. ganz praktisch, wenn man weiß, auf was die Fellnasen stehen, bevor man in die Situation kommt Medikamente geben zu müssen.

    Einmal editiert, zuletzt von Amys_Rats (25. Dezember 2025 um 13:08) aus folgendem Grund: Rechtschreibung;-)

  • Wenn ich nur Medikamente geben will, nehme ich gern die ganz kleinen Gläschen, wo nur Pastinake, Möhre oder Kürbis drin ist. Wenn ich aufpäppeln will, nehme ich gerne Gläser, wo sozusagen ungewürzte (kein Salz, keine Zwiebeln, etc.) 'Minigerichte' drin sind für mehr Kalorienwumms.

    Die dünne Ratte würde ich übrigens mal genauer beobachten. Ist halt die Frage, weshalb sie deutlich dünner ist... Lassen die anderen sie nicht ans Futter, hat sie Schwierigkeiten beim Fressen (wegen Atmung, Zähne, sonstwas) oder hat sie andere Probleme?

    Einmal editiert, zuletzt von notendieb (25. Dezember 2025 um 14:39) aus folgendem Grund: Letzten Absatz vergessen

  • Meine lieben Bio-Mais, Kartoffel, Pute (habe ich bisher nur von Hipp gefunden) am meisten (gibt’s beim Drogeriemarkt, oder bei mir am billigsten bei Rewe). Ich habe versucht zu variieren, aber die anderen mögen sie nicht so. Das ist einer der höchstkalorischen ohne Salz/Zwiebeln. Reines Rind wurde mit r auch empfohlen, aber die „helle“ Mischung (die meisten anderen deftigen sind mit Tomate und daher rötlich statt beige) ist der einzig wahre Hit. Manche Leute sagen, alle Breis bis 6. Monat gehen, aber es lohnt sich, immer die Zutaten zu checken, damit wirklich kein Salz/Zucker/Zwiebeln gelistet ist.

    Eine meiner Ratten mag den Brei nur vom Finger, nicht vom Teller oder Löffel. Manchmal will sie ihn 3x nicht, aber wenn ich ihr den Finger das 4. Mal unter die Nase halte, schleckt sie in gierig sauber.

    Etwas Aufwärmen hilft auch, besonders wenn Kühlschrank-kalt. Da ich keine Mikrowelle habe und nicht den gesamten Brei wieder und wieder wärmen will, fülle ich ein paar Löffel in ein Schraubglas und stelle das in ein Gefäß mit heißem Wasser. Wichtig: natürlich mit dem Finger testen, dass der Brei beim Füttern nur warm ist, nicht heiß. Aber ist ja klar ;)


  • Die dünne Ratte würde ich übrigens mal genauer beobachten. Ist halt die Frage, weshalb sie deutlich dünner ist... Lassen die anderen sie nicht ans Futter, hat sie Schwierigkeiten beim Fressen (wegen Atmung, Zähne, sonstwas) oder hat sie andere Probleme?

    Ja, das mache ich. Sie war von Anfang an die kleinste, zierlichste und auch die scheueste. Sie kriegt schon ab und zu mal einen Leckerbissen abgenommen - ist morgens beim Füttern aber oft auch die erste am Frischfutternapf. Ich vermute auch, dass sie schlecht sieht. Sie ist zwar kein Albino, so der weiß/cremefaben, hat aber trotzdem rote Augen. Sie verwechselt gerne mal den Finger mit dem Leckerli...

    Probleme mit dem Zähnen würde ich ausschließen. Sie knabbert problemlos Maiskörner und ungekochte Nudeln.

    Sie lässt sich auch nach wie vor nicht anfassen. Kommt zwar für Futter auf die Hand, aber streicheln oder gar greifen geht gar nicht. Ich achte jetzt halt besonders darauf, wenn es Leckerli oder was "Besonderes" wie Nudeln, Nüsse oder Ei gibt, dass ich das direkt jeder Ratte aus der Hand gebe und dass sie möglichst die größten Stücke bekommt.

  • Huhu


    Ich gebe Gläschen 4. - 6. Monat ohne Salz, Zwiebeln, Milch. Wechselnd nur Gemüse und Gemüse mit Fleisch.

    Welche mit Tomate nur selten wegen der Säure.

    Wenn es mehr Kalorien sein dürfen auch die Obstgläschen mit mildem Obst wie Banane, Birne, Apfel. In manchen ist auch ein Getreide mit drin.

    Dann gibt es noch 7 Kornbrei zum Anrühren. Den pur oder angereichert mit oben genannten Gläschen. Oder ein paar Tröpfchen Olivenöl oder anderes gutes Öl dazu.

    Für noch mehr Kalorien oder eklige Medikamente Haselnussmus. Das liebt fast jede Ratte. Pur hat das Haselnussmus eine etwas klebrige Konsistenz.

    Ab und zu oder eben auch für eklige Medikamente geht auch Kokosjoghurt.

    Meine letzte Option für richtig eklige Medis sind diese Babygläschen mit Fleisch. Die gibts als Rind, Huhn und Lachs. Rind und Huhn gehen immer, Lachs ist für mich grenzwertig.

    Was ich auch inzwischen herausbekommen habe:

    Ratten scheinen es zu mögen, wenn man verschiedene Geschmäcker zusammenmischt. Also z. B. Obstbrei in Gemüse Fleischbrei oder alles wild zusammenmischen, was man selber nie essen würde. Mit dieser Geschmacksbombe gehen dann auch eklige Medis rein und absolute Mäkler lassen sich davon auch überzeugen.


    Du kannst im Vorfeld deine Ratten an den Löffel gewöhnen, damit es dann klappt, wenn du Medikamente geben musst.

    Gerne täglich eine kleine Menge auf dem Teelöffel anbieten. Viele gewöhnen sich so daran und fordern ihren Löffel nach einiger Zeit ein.


    Eventuell kannst du deine dünne Ratte mal abhören lassen und ggf röntgen um das Herz abzuklären.


    Liebe Grüsse, Sabine

  • Hey,

    Ich nehme seit einer Weile gerne so Snack-Sticks/Päckchen für Katzen, um Medikamente unterzujubeln. Ich weiß aber nicht so genau, ob die von den Inhaltsstoffen her optimal sind. Ich denke Babybrei ist gesünder, die Gläser werden bei mir bloß so schnell schlecht, da ist das echt eine Verschwendung.

  • Danke für eure Tipps!

    Löffel habe ich schon mit Malzpaste probiert, das funktioniert. Allerdings versucht die eine Ratte nach wie vor, die Paste abzubeisen statt abzuschlecken - deshalb auch Löffel statt Finger...

    Zuckerfreies Apfelmus habe ich jetzt auch mal getestet, das hat aber keine der drei wirklich begeistert. Zwei haben ein bisschen dran rum geschleckt, die dritte hat's nicht interessiert.

    Beim nächsten dm-Besuch werde ich mal so einen Getreidebrei zum Anrühren mitnehmen. Den essen im Notfall dann auch meine Kinder - die dann mit Zucker und Zimt; die Ratten natürlich nicht!

    Gläschen finde ich aus Haltbarkeitsgründen eher unpraktisch, solange man sie nicht wirklich braucht. Die sind ja geöffnet nur ein bis max. 2 Tage haltbar. Und dauernd wegwerfen will ich das ja auch nicht. Also übe ich erst mal mit Getreide/Obst.

    Wobei - Gemüsegläschen kann man ja ggf. ins eigene Essen unterjubeln. Das habe in der Breizeit meiner Kinder auch so gemacht. Nur mit Fleisch fand ich das damals schon nicht so lecker....Muss ich also unseren eigenen Speiseplan auf die Breiversuche mit den Ratten abstimmen *lach*.... immer wenn's Gemüsesuppe gibt...

  • Für Medikamente nehme ich auch lieber Paste, weil man da nicht die Anbrüche hat. Aber angebrochene Gläschen gebe ich dann auch als Leckerchen für alle, einfach auf einem Teller im Auslauf. Wenn man das mal macht, werden sie schon nicht alle kugelrund:) trainiere auch ruhig mit dem Löffel weiter! Wenn sie merken, dass abbeißen nicht funktioniert, werden sie bestimmt recht schnell auf sclecken umsteigen:)

  • Falls es dir hilft: Die Breis halten länger als 1-2 Tage - ich meine mind. 4, zumindest die Sorte Mais-Kart.-Pute von Hipp (Riechtest machen ;-)). Ich fülle ein paar Löffel in ein kleines Glas (darin kann ich den Brei gut in heissem Wasser aufwärmen). Das Hauptglas kommt auf die Weise schnell wieder in den Kühlschrank.m und das abgefüllte kann länger draußen sein. Das hilft bei der Haltbarkeit.
    Mittlerweile ist das Glas beim Päppeln von zwei Ratten aber nach zwei Tagen sowieso leer ;)

  • Mir ist eben noch eingefallen, dass ich am Anfang immer ein ganz kleines bisschen weiche Banane genommen hab für Medis, das ging auch gut. Ist doch auch unbedenklich, oder?

    Weiß jemand eigentlich wie lange sich Quetschis im Kühlschrank halten? Länger als Babygläschen?

  • Die offizielle Angabe ist "24h".

    Für meine Tochter hatte ich sie eine Zeit lang auch für die Medikamenten-Einnahme benutzt. Da habe ich sie auch nach 48h noch verwendet. Also ein Quetschie für 3 Tage.

    Aus grundsätzlichen Überlegungen würde ich sagen, dass eine kleiner Öffnung und die Tatsache, dass ich beim Quetschie nicht (mehrfach) mit einem Löffel in den Inhalt eintunke, in der Theorie eher zu einer längeren Haltbarkeit führen müsste, als bei einem Gläschen.

    Wobei ich die Quetschies vermutlich dann einfach selber essen würde - die schmecken (verglichen mit einem Gemüse- oder Menü-Gläschen) ja in der Regel lecker bis zumindest passabel.

  • Auch eine prima Möglichkeit, nicht den halben Brei wegzuschmeißen:

    Den Babybrei in eine Eiswürfelform füllen, und die fertigen Würfel dann einfach in einen Zip-Gefrierbeutel. So hatte ich immer Vorrat zum Päppeln für meinen Opi mit HHL :):thumbup:

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