Hallo zusammen,
ich hatte früher Ratten, seit zwei Jahren wohnt bei mir eine Hundedame. Beides gleichzeitig zu halten wäre für mich ausgeschlossen. Ich verdiene eigentlich nicht so schlecht, aber es gab mit den Ratten eigentlich kein Jahr, in dem ich mit allem zusammen incl. Tierarztkosten unter 1000 € gewesen wäre. Beim Hund waren es in den zwei Jahren, seit sie hier ist, nicht unter 2000 € / Jahr, obwohl es beim Hund noch keine hohen Tierarztrechnungen gegeben hätte. Beides zusammen könnte ich persönlich mir nur leisten, wenn ich z. Bsp. auf Urlaub komplett verzichten würde. Was ich nicht möchte, was aber auch jeder für sich selber entscheiden muss.
Der eigentlich wichtigste Punkt, warum ich mit der Rattenhaltung aufgehört habe, als klar was, dass ich einen Hund suchen werde ist, dass ich den Hund und die Ratten nicht gleichzeitig im gleichen Raum laufen lassen bzw. leben lassen kann. Wenn man berufstätig ist, hat man aber nur relativ begrenzte Stunden am Tag zur Verfügung für die Tiere. Diese wenigen Stunden dann noch aufzuteilen zwischen Freilauf für die Rattis und Beschäftigung mit dem Hund - das wäre für mich nicht in Frage gekommen.
Und ja, es wurde weiter oben schon erwähnt. Du kannst Dich in keiner Weise darauf verlassen, dass ein Hund direkt von Anfang an alleine bleiben kann. Da ist eher die Ausnahme. Einen Welpen kannst Du keinesfalls direkt am Anfang alleine lassen. Das muss langsam auftrainiert werden und braucht Zeit.
Grüße
Steffi
Zitat
Ihr müsst dem Welpen beibringen, Ratten zu ignorieren. Immer wenn er dahin sieht und spielen will, "nein" sagen.
Solche Aussagen wie diese würde ich gerne hier auch am liebsten garnicht lesen. Es braucht wesentlich mehr als ein "Nein" um einem Hund ein entspanntes Zusammenleben mit einer anderen Tierart beizubringen. Woher soll der Hund bitteschön wissen, was "Nein" bedeutet. Holt Euch lieber einen guten Trainer, der eine fundierte Ausbildung hat und mit positiver Bestärkung arbeitet. Der wird Euch eher helfen können.