Hey,
ich will jetzt doch noch mal versuchen, hier eine Gradwanderung abzulegen und teils nochmal eine Antwort auf die Ursprungsfrage abzuliefern, teils aber auch nochmal auf gewisse Herablassungen zu reagieren. Ich sass die meiste Zeit recht geplättet vor dem Bildschirm und hätte gerne die Ignorierfunktion benutzt, doch das konnt ich nicht. Denn ich gehöre nunmal zu der von der durch jahrzehntelange Kindererziehung-vollzeitjobgeprägte-Mann behaltende-und in ihrer Freizeit nackten Hühnern Pullis strickende starke Frau (gelinde gesagt) belächelte Fraktion der Ich-hab-nur-Ratten-und-einen-Job Frauen. Sorry! Ich möchte auch nur ganz am Rande darauf eingehen, dass man sich eine Kinderlosigkeit und damit sicherlich auch eine gewisse Abgeklärtheit nicht immer aussuchen kann. Wobei auch ihr Mütter wisst, dass es eben solche Mütter und solche Mütter gibt. Wart ihr btw mal in Elternforen?
Sehr spannend! Aber ich schweife ab, verzeihung.
Also, meine Ratten sind mein Hobby und mein Leben. Ich habe nicht viele Hobbys, da ich einen sehr zeitaufwendigen Job habe, gerne am Computer sitze und stinkefaul bin. Und trotzdem schaffe ich es, da muss ich mir an die Nase fassen, mit einer gewissen freundlichen "Herablassung" an meine Freundin zu denken, die scheinbar den schwierigsten Hund aller Zeiten bei sich leben hat. Mir wär das natürlich nicht passiert... Man muss ja nur locker und konsequent bleiben...Denke ich.
So, worauf ich hinaus will und natürlich hinkt mein Vergleich wie ein Klumpfuss und es tut mir natürlich wahnsinnig leid, dass meine Argumentation nicht logisch gegliedert geschweige denn gefolgert ist, was ich eigentlich sagen will, nachtfalter und Gerrybear, ihr seid schon toll! Echt! Mir ist auch klar, dass meine durch mangelnde Erfahrung geprägte diesbezügliche Meinung euch vielleicht nicht weiter juckt, aber ich musste das jetzt mal sagen! Ihr seid super!
Aber habt etwas Nachsicht und Mitleid mit uns ahnungslosen und macht uns unsere Aufopferung nicht lächerlich. Es kann einfach nicht jeder so wie ihr und jeder sucht halt seine eigene Passion, mit der er/sie glücklich werden darf. Okay? 
Womit ich wieder zur Ausgangsfrage komme, denn mir ist noch etwas eingefallen. Denn gerade der Punkt soziale Kontakte, Kompetenz und Überforderung ist teils schwammig. Bei mir ist es z.Bsp. so, dass ich letztes Jahr in den Sommerferien hier 3 Käfige in meiner 1-Zimmerwohnung stehen hatte und ich fand das schwierig aber vertretbar. Da musste ich aber schon ernste Gespräche mit einigen Lieben über mich ergehen lassen. Gutgemeinte Gespräche. Und ich bin mir sicher, mein soziales Umfeld macht sich schon so seine Gedanken, grad aktuell, wo ich einen fauchenden zwickenden Hormonbolzen hier sitzen habe. Den wollte ich nämlich gar nicht, aber den musste ich nehmen, weil er draussen gehalten wurde, das fand ich nicht übertrieben. Übertrieben wäre jetzt, wenn jemand mich vor die Wahl stellen würde, ich würde seine Ratte noch nehmen oder sie ginge ins TH, wenn ich sie dann nehmen würde. Denn anders bzw. besser als im TH wäre es zum jetzigen Zeitpunkt während der Arbeitszeit bei mir auch nicht.
Vermutlich sollte alles erlaubt sein, was niemandem schadet... Puuh!
Grüssle!